Oft vergehen die Stunden und Tage im Büro, und ich frage mich, wofür
und für wen habe ich denn dies oder jenes überhaupt getan? Macht es
denn einen Unterschied, ob ich etwas tue? Interessiert es denn jemanden?

Egal, was ich tue, kaum einer reagiert darauf. Kein Leser
reagiert, außer es gibt etwas zu "mosern". Keiner der Kollegen, für die
ich etwas im Intranet erstelle oder installiere (Artikel, Auftritte,
Programme …) zeigt nach Abschluß der Arbeit noch irgendeine Reaktion
– schwups, weg sind sie. Alles ist selbstverständlich, mach gefälligst
Deine Arbeit…

Keiner? Wirklich keiner?

Nein, es gibt sie! Es sind nicht viele, aber es gibt sie! Kollegen,
die sich freuen und ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen. Hin und
wieder ertönt ein freundliches "Danke!" aus der Masse heraus. Ein
Wort, ein Satz, ein Lächeln, ein …

Vor einiger Zeit kam ein Kollege mit Ideen für die Überarbeitung eines etwas verwaisten Auftritts (bereits vor seiner Zeit) zu unserem Team. An den Inhalten und am Design sollte sich einiges ändern. So
entwickelten wir gemeinsam basierend auf seinen Vorstellungen den neuen Auftritt.

In den letzten Wochen wurde das umgesetzt. Letzte Woche wurde der überarbeitete Auftritt zeitgleich mit dem Erscheinen eines Artikels in der Mitarbeiterzeitung freigschaltet. Unter der Woche kamen noch ein paar hektische Korrekturen dazu.

Am Freitag kam dann der Kollege
zu mir. In der Hand hielt er eine Flasche Sekt als Dankeschön.

Ich ging glücklich ins Wochenende. Und gerade jetzt freue ich mich auf den Montag(!) im Büro. Gleich fahre ich los. Ich bin glücklich.

Danke für das Dankeschön!