Vom 19. bis zum 22. Januar waren Manuela und ich mit zwei sehr guten Freunden zum Biathlon Weltcup 2006 in Antholz. Martina Glagow, Kati Wilhelm, Sven Fischer, Ricco Groß … alle waren sie da. Zum Anfassen.

Ablauf

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Da wir bereits am 17. angereist waren, nutzten wir den Trainingstag Mittwoch, um uns das Biathlonzentrum und die Gegend anzusehen. Ich war eher etwas unbeteiligt (schließlich hatte mich Manuela nur mehr oder weniger – eher mehr – zum mitkommen überredet), aber ich genoß dennoch den heftigen Schneefall und freute mich ob der warmen Klamotten.

Von Donnerstag bis Sonntag war heftigster Sonnenschein – und so nahm das Glück für die Biathleten seinen Lauf. Alles locker, und für die eine oder andere Einlage (Spaziergang in Brixen Bruneck) war immer noch Zeit zwischendrin.

Am Montag nach den Wettkämpfen war es doch viel, viel leerer geworden. Wir nutzten das Superwetter für eine ausgiebige Wanderung vom Antholzer See aus. Dienstag fuhren wir wieder zurück.

Eindrücke

  • Biathlon ist fest in deutscher Hand: Über 80 Prozent der Zuschauer waren Deutsche, der Rest Norweger und viele vereinsamte Nationenvertreter.
  • Biathlon ist fest in deutscher Hand: Die deutschen Biathleten räumten ab. Sicher, Ole und andere haben etwas abgeräumt. Insgesamt aber räumten die Deutschen am meisten ab.
  • Alles total familiär: Viele der Zuschauer kennen sich von vergangenen Jahren und anderen Sportstätten (kennzeichnende Beschriftung: "Permanent Vacation").
  • Alles total familiär: Wenn man nicht aufpasst, dann stolpert man ständig über irgendwelche Athleten, die vom / zum Wettkampf / Training unterwegs sind – immer gut gelaunt und für ein Schwätzchen zu haben.
  • Südtirol ist deutschsprachig, freundlich und – zumindest im Antholzer Tal – tolerant zum Geldbeutel.

Bilder

Viele Eindrücke musste habe ich fotografisch dokumentierent.

Beispielsweise scheint einer der deutschen Trainer eine Trainingstasche aus DDR-Zeiten stetig dabei zu haben. Für ihn ist das seine Vergangenheit. Ich finde es gut, wenn man zu seiner Vergangenheit steht. Schließlich wird man so, wie man ist, in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.

Wer also Lust hat, ein bißchen in Bildern zu stöbern:

Galerie: Antholz 2006

Update 1.2.: Da habe ich doch tatsächlich Bruneck und Brixen verwechselt. Schande über mich, hab’s jetzt korrigiert.