Ablenkungsfreie Software ermöglicht das Konzentrieren auf den Text und vermeidet unnötige Ablenkungen wie durch Menüs oder Symbolleisten. Aber nicht nur spezielle Software wie Byword oder WriteMonkey sondern auch Word für Windows und Word für Mac bieten die Möglichkeit zum Fokussieren auf den Text.

Mit Word für Mac reicht ein Klick, bei Word für Windows ist es etwas umständlicher.

Nachtrag (aus einem Kommentar auf Facebook):

Für Texte benutze ich gerne Byword (Mac) oder Writemonkey (Windows), weil die Markdown unterstützen und die Umwandlung in HTML können. Bei Texten mit gelegentlichen Links ist sowas (oder auch der FocusWriter) für mich die bessere Wahl.

Wenn im Text aber viele Links, Fußnoten oder Grafiken sind, dann greife ich lieber zu einer „Textverarbeitung“ wie Word oder Libreoffice. Einfach deswegen, weil in den Text-Only-Programmen der Quellcode (Markdown) sehr unübersichtlich macht. Generell ziehe ich es aber vor, zuerst den Text zu schreiben, dann die Quellen reinzunehmen (Links, Fußnoten) und anschließend das Layout.

Da kann ich dann schon mal erst was in einem Markdowneditor schreiben und dann den Inhalt per HTML ins CMS oder per Zwischenablage in Word schieben. Wenn ich von vornherein weiß, dass da noch viel Verlinkung etc. kommt, fange ich jetzt aber lieber gleich in Word an :-)

Word für Mac 2011

Klassischerweise bearbeite ich Dokumente mit Microsoft Word auf dem Mac im Drucklayout. Das sieht ziemlich überladen aus:
Mac Word: Ansicht Drucklayout

Word bietet auf dem Mac jedoch über das Menü die Möglichkeit, die Ansicht in „Fokus“ zu wechseln.
Mac Word: Ansicht Fokusansicht einschalten (Menue)

Auch über die Statuszeile können Sie in die Fokusansicht wechseln.
Mac Word: Ansicht Fokusansicht einschalten

In der Fokusansicht erhalten Sie mit dem Cursor am oberen Bildschirm ein abgespecktes Menü, in dem auch der Hintergrund gewechselt werden kann. In dem abgespeckten Menü können Sie die Fokusansicht beenden (oder mit der Taste ESC):
Mac Word: Ansicht Fokus (Klappmenue)

In der kompletten Fokusansicht verschwindet dieses Menü, und beim Schreiben ist nur noch die Seite mit dem Text zu sehen:
Mac Word: Ansicht Fokus

Word für Windows 2013

Word für Windows bietet keine Möglichkeit, über ein Menü oder die Statuszeile in eine Fokusansicht zu wechseln. Allerdings gibt es die Möglichkeit, in eine „Ganze Bildschirmansicht“ zu wechseln. Dazu müssen Sie die Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen:
Windows Word: Symbolleiste für Schnellzugriff anpassen

Suchen Sie im linken Bereich den Eintrag „Ganze Bildschirmansicht ein/aus“ und fügen Sie ihn zur Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzu (rechts):
Windows Word: Symbolleiste für Schnellzugriff

Nach „OK“ gibt es in Word links oben den zusätzlichen Eintrag zum Einschalten der ganzen Bildschirmansicht:
Windows Word: Ganze Bildschirmansicht einschalten

Anschließend gibt es die Ansicht nur mit dem Text. Zum Verlassen der ganzen Bildschirmansicht drücken Sie die Taste ESC.
Windows Word: Ganze Bildschirmansicht

 

Entenattacke

Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2014. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Blogosphere, das mit seiner tausende Mann (und Frau!) starken Besatzung seit Jahren unterwegs ist, um fremde Themen zu erforschen, neues Leben und neue Gedanken. Viele Lichtjahre von den Regierungen dieser Erde entfernt dringt die Blogosphere in Galaxien vor, die nie eine Bundeskanzlerin zuvor gesehen hat.

Gerade erst hat diese unsere Bundesregierung ihre Digitale Agenda verkündet, die diese unsere Blogosphere in neue digitale Sphären vorzustoßen weiterhin einschränken wird. Und doch gibt es immer wieder Blogger, die in besten Wissen und Gewissen mehrere Megabyte große Fotos in ihre Artikel quetschen.

Denn es gibt nach wie vor Leser, die nur eine zwei oder sechs MBit/s-DSL haben (gemerkt? Das “L” steht bereits für Line wie Leitung). Die Kapazität dieser Leitung verteilt sich nicht nur auf das World Wide Web sondern noch auf andere Internet-Dienste. Kaum noch jemand, der ohne Synchronisierung oder Backup im Hintergrund arbeitet. Oder dabei skyped. Oder telefoniert. Und mit der Digitalen Agenda dieser unseren Digilogen Bundesregierung wird das auch bis 2018 nicht wesentlich besser werden – besonders nicht in ländlichen Regionen. Machen wir uns nichts vor, auch die DSL-Alternative LTE ist nur eine Krücke.

Letztens rief ich einen Blogartikel auf, um mehrere Sekunden lang verwundert den Aufbau von zwei Fotos zu betrachten. Insgesamt waren mit dem einen Artikel etwa sechs Megabyte an Fotos durch dieses Internet auf meinem Rechner gelandet.

Also, liebe Blogger (und nicht nur die), sind hier von mir ein paar Tipps:

  • Eine Fotodatei (oder eine Grafik) sollte nicht mehr als maximal 300 bis 800 Kilobyte groß sein (das kommt natürlich auf Verwendungszweck und Bildgröße an, siehe unten)
  • Eine Pixeldichte von 72 dpi reicht online vollkommen aus
  • Eine Bildgröße von maximal 1600 x 1200 ist normalerweise selbst für die Vollbilddarstellung auf großen Desktopmonitoren vollkommen ausreichend, meistens reicht (je nach Motiv und Absicht) sowieso eine wesentlich geringere Größe
  • Das Dateiformat meiner Wahl ist nach wie vor das JPEG oder JPG-Format, damit lässt sich die Qualität auch herunterfahren, ohne dass das einem Betrachter wesentlich auffällt

Bildoptimierung

Um Fotos für meine Blogs zu optimieren verwende ich zwei kostenlose Tools:

Beide Tools beherrschen sowohl das JPG- als auch das PNG-Format. Mit ihnen optimiere ich Fotos, bevor ich sie in das jeweilige Content Mangement System (hier ist es WordPress) hochlade. Für die Anzeige in einem Artikel bieten die CMS mittlerweile verschiedene Anzeigegrößen an, für die sie die Dateien automatisch verkleinern. Deswegen sollte dann auch nicht immer das hochgeladene Foto in seiner maximalen Größe angezeigt werden.

Die Entenattacke

Für einen Vergleich benutze ich ein Foto der Enteninvasion an der Selz, das ich mit meinem HTC One (M8) geschossen habe. Ich habe das Foto auf Flickr, wo man es in unterschiedlichen Größen auch wieder herunterladen kann. Genau das mache ich zur Vereinfachung (Links gehen auf die jeweilige Anzeige- und Downloadseite):

Anschließend optimiere ich die Fotos mit ImageOptim. Dazu ziehe ich per Drag & Drop die fünf Dateien vom Finder in das Fenster von ImageOptim . Die Allgemeinen Einstellungen in ImageOptim habe ich alle aktiviert. Außerdem werden alle EXIF Markierungen und Kommentare entfernt. Die Einstellung in ImageOptim für das JPEG-Format stehen auf 87 Prozent.

Und das ist das Ergebnis (oben ein Teil der Anzeige des Finders, unten die Anzeige von ImageOptim):

ImageOptim (Entenattacke)

Ergebnis der Bildoptimierung mit ImageOptim per Drag & Drop

Aus ursprünglich 6,7 MB macht ImageOptim 3,4 MB. Etwa zwei Drittel sind von den beiden Dateien mit den größten Bildgrößen. Doch die benutze ich nur sehr, sehr selten. Zur Verdeutlichung ist hier die Entenattacke in der Bildgröße 620 x 350 mit nur 102 KB (von WordPress erstellt, beim Klicken bekommt Ihr eine größere Datei angezeigt):

Entenattacke

Die Entenattacke (620 x 350, 102 KB)

Zum Vergleich der Link auf die Fotodatei mit der Bildgröße 1600 x 905 (aufpassen: Der Browser verkleinert möglicherweise die Anzeige, ein Mal klicken zum Vergrößern).

Achtet also bitte auf die Pixeldichte, die Bildgröße und vor allem auf die Dateigröße. Danke!

P.S.: Das funktioniert übrigens auch sehr gut vor dem Versenden der Email mit vier Fotos von dem süßen Katzenbaby – jedes 4 MB groß ;-)

Todoist (Quelle: Todoist)

Seit Juni benutze ich Todoist für mein Aufgabenmanagement. Zwei der Einsatzgebiete sind mein Morgenritual und meine Wochenplanung.

Todoist

Ursprünglich war Todoist für das persönliche Taskmanagement. Nach einem Relaunch in 2014 hat es sich zu einer Lösung auch im Business-Geschäft gemausert. Ich benutze es für Aufgaben im privaten Bereich, für mich als Selbstständigen und auch in der Kollaboration – wenn auch bislang nur mit der allerbesten aller Ehefrauen.

Bislang hatte ich Toodledo verwendet, aber ich hatte immer mal wieder Probleme bei der Offline-Verwendung. Außerdem ist die Oberfläche inzwischen sehr altbacken.

Todoist Filter

Todoist Filter

Todoist gibt es in der kostenlosen Version mit Grundfunktionen. Zum Eingewöhnen reicht das vollkommen aus. Die Premium-Version kostet pro Jahr 21 Euro, dafür gibt es zusätzliche Funktionen wie SMS und Email-Erinnerungen, ein erweitertes Tagging und Dateianhänge. Todoist gibt es für Browser, Android Phone/Tablet, iPhone, iPad, Windows-Desktop, Mac-OS. Außerdem gibt es Erweiterungen für Chrome, Firefox, Outlook, Thunderbird, Gmail und Postbox.

Todoist hat eine übersichtliche Oberfläche und lässt sich wirklich überall verwenden. Jede Auswahl (beispielsweise überfällige Aufgaben, heute fällige Aufgaben, Aufgaben mit bestimmter Priorität) ist eine Filterfunktion, die sich bearbeiten und als eigenen Filter abspeichern lässt. Dazu wird keine spezielle Abfragesyntax benötigt. Für meine heutigen Aufgaben gebe ich das in das Filterfeld ein:

überfällig, today

Alle überfällige Aufgaben, die Aufgaben der nächsten 7 Tage, Aufgaben mit höchster Priorität, alle mir zugewiesenen Aufgaben und alle Aufgaben, die ich anderen zugewiesen habe?

überfällig, 7 Tage, Priorität 1, :to_me:, :to_others:

Ähnlich einfach funktioniert es mit Datumsangaben für Fälligkeiten. Jeden Montag und Freitag um 20:00 Uhr?

jeden Mo, Fr um 20:00

Jeden 2. des Monats?

jeden 2

Echt simpel.

ToDoist für Unternehmen

Seit ein paar Wochen gibt es Todoist auch für Unternehmen. Preislich ist es bei jährlicher Zahlungsweise eigentlich egal, ob ich die Premium- oder die Business-Version nehme. Ein Umstieg ist jederzeit möglich. Die Funktionsunterschiede und Preise sind übersichtlich. Ich habe mir also Todoist für Unternehmen gegönnt ;-)

Morgenritual mit Todoist

Für den Start in den Tag habe ich mein Morgenritual entwickelt, das ich zu Beginn jeden Tages durchgehe:

  • Wasser trinken, Frühstück
  • Kalender checken. Damit ich weiß, was auf mich zukommt und ich keinen Morgentermin verpasse
  • Journal schreiben. In Evernote führe ich in einem Notizbuch tägliche Eintragungen: Was habe ich gegessen, was war los, was ist heute noch besonderes
  • Inboxen. Ich gehe meine Inboxen (Eingangsfächer) durch und leere sie. Entweder lösche ich das Dokument (oder markiere die Email als Spam…), archiviere ich es oder reagiere ich darauf. Wenn ich mit dem Dokument (z.B. Email) mehr als etwa drei Minuten brauche, dann erzeuge ich in Todoist eine Aufgabe
  • Inbox: Email. Den tatsächlichen Eingang und zwei Labels für notwendige Aktionen und für Benachrichtigungen
  • Inbox: Google. Also Hangout-Nachrichten. Da ich Google Mail habe, sehe ich die aber sowieso :-)
  • Inbox: Facebook. Dabei meine ich wirklich nur Nachrichten an mich
  • Inbox: Evernote. Mit IFTTT schicke ich manche Dinge in Evernote rein. Dort habe ich tatsächlich ein Notizbuch „Inbox“. Dort landen auch Emails, die ich mir dorthin schicke.
  • Inbox: Todoist (persönlich und Team). Für den Fall, dass mir jemand etwas reinwirft :-) oder ich eine Aufgabe erzeugt und noch nicht weiter bearbeitet/priorisiert habe (z.B. via Email geschickt)
  • Inbox: Möglicherweise kommen noch weitere Inboxen beispielsweise bei/für Kunden dazu. Etwa Asana oder Podio. Dann erzeuge ich die Aufgabe auch dort

Dann kommt meine Tagesplanung. Ich gehe die überfälligen Aufgaben, die Aufgaben für die nächsten drei Tage und die Aufgaben aus meiner Wochenplanung durch. Dazu habe ich meinen eigenen Filter „Wochenplanung“:

überfällig, 3 Tage, @isThisWeek

Ich prüfe, welche Aufgaben heute sein müssen (mit Termin) und welche vielleicht vorgezogen werden können (die für morgen und übermorgen). Außerdem schaue ich in meiner Wochenplanung nach, was ich davon in den nächsten drei Tagen einplanen kann/muss.

Für Aufgaben, für die ich voraussichtlich mehr als eine halbe Stunde brauche, lege ich in meinem Kalender einen Termin an. Den Rest arbeite ich in den nicht belegten Zeiten ab.

Den Rest des Tages arbeite ich nur noch mit dem Filter „überfällig, heute“. Es sei denn, ich habe nichts mehr zu tun und will aber noch ;-)

Vor einer Woche habe ich über mein Morgenritual und Todoist geboot.

Wochenplanung mit Todoist

Woher kommen aber die Aufgaben der Wochenplanung? Am Wochenende oder allerallerspätestens am Montag Morgen mache ich meine Wochenplanung. In der Wochenplanung lege ich alle Aufgaben fest, die ich in dieser Woche bearbeiten oder erledigen will.

Dazu gehe ich meine Order/Projekte in Todoist durch und prüfe ich die Aufgaben auf Konsistenz und auf notwendige Fälligkeiten. Einerseits habe ich dann fällige Aufgaben. Andererseits gibt es Aufgaben, die in der weiteren Zukunft liegen oder die gar keine Fälligkeit haben. Denen verpasse ich das Tag (Schlagwort) „isThisWeek“. Damit habe ich jeden Tag in der Woche bei der Tagesplanung meine relevanten Aufgaben in meinem Filter:

überfällig, 3 Tage, @isThisWeek

Teil der Wochenplanung ist ebenfalls schon eine zeitliche Planung für umfangreichere Aufgaben. Für die setze ich Termine in meinen Kalender.

Ziemlich viel Plan. Aber in Anlehnung an von Moltke, dem wir die Auftragstaktik verdanken, lautet mein Motto:

Kein Plan überlebt die Schlacht. Aber ohne Pläne verliert man den Krieg.

Mehr Zeugs zum Lesen

Mobile Home Office

Das E-Book „E-Mail der Zukunft“ ist fertig. Es beinhaltet die Beiträge mehrerer Autoren, die sich an der Blogparade von Stefan Pfeiffer beteiligten:

  • Dr. Dietmar Müller: Vorwort
  • Stefan Pfeiffer: Der tägliche E-Mail-Schmerz und was erwarte ich von Mail der Zukunft? Aufruf zur Blogparade
  • Bert Oberholz: How to reduce your E-Mail load
  • Jörg Allmann: Domestizieren der Mail-Welle
  • Uwe Hauck: E-Mail ist doof, aber nicht tot
  • Ulrich Kampffmeyer: Der tägliche E-Mail- Schmerz
  • Martin Meyer-Gossner: Die E-Mail ist ein Kutscher und für Alte
  • Sebastian Thielke: E-Mail, Social Business und das sture Verhalten
  • Frank Hamm: Mein E-Mail-Wunschzettel
  • Peter Schütt: Hat E-Mail noch eine Zukunft? Ja – aber anders als heute
  • Stefan Pfeiffer: E-Mail regiert die Geschäftswelt – Luft nach oben für die Mail
    der Zukunft
  • Jörg Schiemann: Das „Mailprogramm der Zukunft“
  • Herbert Wagger: #MailZukunft = KalenderZukunft = Arbeit 4.0

Ich habe mich damals mit meinem Email-Wunschzettel beteiligt. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Bindestrich in „E-Mail“ zerstört werden muss – wie das auch schon die New York Times getan hat.

Die Blogparade „E-Mail der Zukunft“ by StefanPfeiffer

HTC One (m8) mit Vertrag bei Deutsche Telekom

Im Dezember läuft mein Handy-Tarif mit einem Samsung Galaxy S3 bei der Deutschen Telekom aus. Es wird Zeit für einen Wechsel. Zeit für einen ersten Anbietercheck für ein datenmobiles Office.

Vorbemerkung: Dies ist ein ziemlich wirrer Artikel, da mich die Tarifseiten der Anbieter ziemlich durcheinanderwirren ließen.

Vor zwei Jahren hatte ich mir mein Samsung Galaxy S3 mit Mobilfunkvertrag bei der Telekom geholt, damals nur als “Privatperson”. Ich hatte zuvor schlicht vergessen, den alten Vertrag rechtzeitig zu kündigen. Das wird mir dieses Mal nicht passieren. Bei der Gelegenheit werde ich mir auch ein neues Smartphone holen, damit meine Frau das in die Jahre kommende iPhone 4 ablösen kann.

Als Freiberufler und als Person bin ich auf ein Smartphone und einen “guten” Mobilfunktarif angewiesen. Doch eigentlich sind meine Anforderungen gar nicht teilbar in eine “Privatperson” und eine “Geschäftsperson”. Ich halte auch das Konzept der Work-Life-Balance wie ebenfalls Uwe Hauck für heutzutage absurd. Ich werde den derzeitigen Tarif kündigen, ein neues Smartphone holen und einen neuen Mobilfunk-Vertrag abschließen. Finanziell ist es nach meiner Einschätzung attraktiver, und außerdem möchte ich mehr Flexibilität. Ob ich dabei einen Prepaid-Vertrag oder einen laufenden Vertrag mit kurzer Kündigungszeit abschließe, ist für mich zweitrangig. Es ist eine Frage der Leistungen und des Preises, nicht des Namens. Denn auch Prepaid ist ein Vertrag:

Ein Vertrag kommt zustande durch übereinstimmende Willensbekundungen von zwei oder mehr juristischen oder natürlichen Personen.

[ aus dem Gedächtnis aus meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften far, far away ]

Das Smartphone

Welches Smartphone ich mir holen werde, das weiß ich wirklich noch nicht. Ich hatte auf Twitter und auf Facebook schon einmal kurz nachgefragt und einige Tipps bekommen von Andreas Lerg, Dennis Birkhölzer, Frank Holldorff, Michael Finger, Michael Manger, Thomas Wanhoff, Uwe Hauck, Volker Watschounek. Vielen Dank! Das hat mir eine gute erste Übersicht verschafft.

Im Herbst werde ich aufstellen, welche Smartphones für mich in Frage kommen, bis dahin wird es wieder neue Modelle geben.

  • Android oder iOS? Das ist mir egal
  • Die Displaydiagonale darf 4,8 oder 4,9 Zoll nicht überschreiten, denn ich habe relativ kleine Hände und will das Smartphone auch einhändig bedienen. Das S3 ist gerade so an der Grenze
  • Ständig online (…was ist eigentlich offline?)
  • Keine Spiele, kaum Video, viel Kommunikation, Text und Fotos

Das ist für mich meine Basis, um mich in den nächsten Wochen mit den Angeboten für einen Mobilfunkvertrag zu beschäftigen.

Der Mobilfunkvertrag

Ich telefoniere relativ wenig mit meinem Smartphone. Mit “telefonieren” meine ich so richtig klassisch: Telefonnummer eingeben (oder aus Kontakten auswählen), verbinden, sprechen, auflegen. Bei meinem jetzigen Tarif sind 500 MB Datenvolumen dabei, das reicht manchmal nicht, obwohl ich mich insbesondere mit meinen Fotos (z.B. für Meine 365) zurückhalte. Ich voicekommuniziere (ups) gerne über Datenverbindung (d.h. VoIP, Skype etc.), normalerweise über eine WLAN-Verbindung.

Soweit zur Ist-Beschreibung. Das wird sich absehbar nicht wesentlich ändern. Und wenn doch? Deswegen will ich keinen Vertrag mit langer Laufzeit wie 24 Monaten und mit langer Kündigungszeit.

Das sind meine Wünsche:

  • Prepaid-Vertrag oder monatlich kündbarer Vertrag.
  • Datenvolumen 1 GB monatlich, mit der Option weitere Kontingente hinzuzubuchen
  • VoIP, Skype etc. auch über Mobilverbindung
  • Telefonate (“Telefonverbindungen”) innerhalb Deutschlands (Mobil oder Festnetz) unter 10 Cent die Minute
  • SMS ist für mich nahezu irrelevant, gelegentlich einmal eine SMS
  • Zwei SIM-Karten (eine für mein Smartphone und eine für mein Tablet)
  • Preis pro Monat etwa von 20 Euro

Den Punkt “Schnelle und gute Datenverbindung” lasse ich bewusst außen vor. Aufgrund von Artikeln und Gespräche hat beispielsweise das Telekomnetz bei mir einerseits einen sehr guten Ruf. Andererseits bekomme ich in der S-Bahn nach Frankfurt keine durchgängige Datenverbindung. Vom E-Plus-Netz habe ich eher schlechte Meinungen gehört/gelesen. Andererseits findet die Übernahme durch O2 statt, in letzter Zeit gab es bereits einen Ausbau, und mit Fonic hatte ich (mit meinem 3G-Router) gute Erfahrungen. Also irgendwie ist mir der Netzanbieter ziemlich egal.

Außen vor lasse ich momentan die Einmalkosten wie für Freischaltung, SIM-Karte, Rufnummerportierung.

Warum ich so wenig Wert auf Telefonate legen? Weil

  1. ich wenig mobil über Telefon kommunizere,
  2. ich bei vorhandener Datenverbindung (Mobilfunk oder WLAN) via VPN und meiner Fritzbox mit meinem Telekom-Festnetzanschluss telefonieren kann,
  3. ich außerdem einen Sipgate-Anschluss (“Basic” habe, mit dem ich über SIP-Apps ebenfalls mit meinem Smartphone (oder meinem iPad) telefonieren kann, und
  4. ich bei Datenverbindung (mobil oder WLAN) über Skype, Lync voicekommunizieren kann.

Bitte wundern Sie sich also nicht, wenn ich Sie anrufe und bei Ihnen eine Festnetz-Rufnummer aus Selzen angezeigt bin, ich aber auf Hawaii bin ;-)

Mit meinen Wünschen ging ich auf die Websites einiger Anbieter, die mir auf Anhieb in den Sinn kamen. Hier ist mein erster Eindruck:

Die Übersichten einiger, gerade der großen Anbieter sind ziemlich unübersichtlich. Informationen über VoIP sind bestenfalls noch irgendwo versteckt, oder ich finde sie nicht, oder es gibt tatsächlich keine Einschränkung. Um herauszufinden, ob es eine zweite SIM-Karte gibt, musste ich manchmal in irgendwelchen Supportseiten oder -foren herumsuchen. Vor einem Vertragsabschluss würde ich allerdings wirklich (wirklich!) jeden Satz des Vertrags und des Angebots lesen.

Also hilft mir vielleicht ein Handytarifvergleichsrechner wie der Smartchecker?

Der hat auch die erweiterte Suchfunktion, mit der ich die VoIP-“Erlaubnis” der Anbieter prüfen kann. Dann lande ich bei… O2, Vodafone und Deutsche Telekom und einem monatlichen Preis von mindestens etwa 30 Euro. Erweitere ich das Datenvolumen auf 2 GB und nehme noch eine Multi-SIM-Karte hinzu, bin ich bei 40 bis 60 Euro. Mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Dann kann ich mir vielleicht gleich zwei unabhängige SIM-Karten für Smartphone und iPad holen. Oder gleich einen Handy-Tarif wie einen von O2 für Selbstständige oder doch wieder ein Vertrags-Handy – mit Leistungen, die ich eigentlich nicht brauche…

Ernüchterung

Alles in Allem führt der erste Anbietercheck bei mir zu einer Ernüchterung: Ich finde – zumindest auf Anhieb – bei den untersuchten Anbietern, auf die Schnelle und für meine Preisvorstellungen kein geeignetes Angebot.

Was mir auffällt: Oft scheint es Datentarife eigentlich nur für Tablets oder Computer zu geben (zumindest von der Bezeichnung her oder ganz konkret beim Businesstarif der Telekom). Was ist aber für Leute wie mich, die nicht jung und dennoch geschäftig mit ihrem Smartphone hauptsächlich online sind? Bin ich ein verpasstes Marktsegment im Hochtechnologieland Deutschland, bin ich kein typischer Online-Selbstständiger oder bin ich einfach neben der Spur?

Bewegte ich mich preislich deutlich höher als 20 Euro, könnte ich vielleicht etwas finden. Aber mit den Wünschen nach einer zusätzlichen SIM-Karte und nach VoIP bin ich bei Standard-Rundum-Verträgen.

Haben Sie einen Tipp für ein Angebot eines dieser oder eines anderen Anbieters?

Oder sind meine Ansprüche so außergewöhnlich und meine Preisvorstellung viel zu niedrig?

Nachtrag: Inzwischen habe ich die Businesstarife von O2 inklusive Handyverträge durchgewuselt und versucht zu begreifen. Schlauer bin ich noch nicht sehr… Immerhin könnte es für mich lohnen, ab Herbst in einem Rutsch sowohl Mobilfunkanbieter als auch DSL-/Festnetzanbieter zu wechseln. Ich könnte mir beispielsweise einen Tarif für Selbstständige bei O2 vorstellen, da gibt es dann monatlich einen Rabatt bei zwei oder mehr Verträgen. Aber da muss ich erst noch weiter Stunden für Recherche investieren (weil beispielsweise zunächst Netto- und Bruttopreise ausgewiesen werden und im Shop dann kein Ausweis erfolgt). Eigentlich will ich ja kein Rundum-Sorglos-Paket…

HTC One (m8) mit Vertrag bei O2

HTC One (m8) mit Vertrag (Blue All-in L Professional) bei O2

Nachtrag zum Nachtrag: Immerhin kann ich jetzt abschätzen, dass das HTC One (m8) mit grob vergleichbaren 24-Monate-Business-Tarifen bei Telekom (“Complete Comfort XXL Business mit Handy”, beispielsweise 5 GB, Festnetznummer, Mulitsim) um ein paar hundert Euro (netto) teurer ist wie bei O2 (“Blue All-in L Professional”). Wie viel genau? Ich fürchte, das bräuchte einen weiteren Artikel…

Vor kurzem entdeckte ich Simplenote als Notizbuch wieder. Nachdem mein Account nach ein Versuchen vor ein paar Jahren brach lag probierte ich Simplenote noch einmal aus. Und weil es so einfach ist, benutze ich Simplenote wieder.

Als Notizbuch benutze ich seit ein paar Jahren Evernote. Doch inzwischen sind die Apps Schwergewichte, die nicht mal so schnell nebenbei benutzbar sind – zumindest für mich. Deswegen benutze ich jetzt Simplenote für kurze schnelle Wegwerfnotizen. Beispielsweise rufe ich Simplenote auf, um Social Media-Updates für Kunden vorzubereiten. So wie etwa auf Konferenzen, wo ich für den Veranstalter Notizen mache, die ich kurz darauf in einern ruhigen Minute zu Updates auf Twitter oder Facebook vorbereite (oder als Bildunterschrift). Ich sammle während eines Vortrags Links, Artikel, Zitate und verarbeite sie dann später auch für Blogartikel.

Oder ich nutze Simplenote als simplen Editor, um dort Facebook-Updates oder Kommentare für Blogs zu schreiben. Damit erspare ich mir das kleine Eingabefeld im Browser und kann außerdem in aller Ruhe per Copy & Paste den Satzbau umstellen. Die Roh-Notiz werfe ich dann meistens anschließend weg.

Das Fantastische an Simplenote ist tatsächlich seine Einfachheit: Text eingeben, editieren, fertig. Und wenn ich das auf meinem Smartphone, Tablet, Mac, Windows-PC mache, dann habe ich den Text sofort auf allen anderen Geräten. Also beipielsweise schnell ein Zitat im iPad einfangen, und per Copy & Paste auf dem Macbook rüber in den WordPress-Editor. Oder in Hootsuite zum Posten auf Twitter und Facebook. Oder beides.

Wenn mir auf der Konferenz bei der Organisation etwas auffällt, dann notiere ich mir das und kopiere es später in das Tool (z.B. Podio) meiner Wahl (oder der Wahl des Kunden).

Simplenote gibt es im Browser und als App für Mac, iOS, Android und Kindle. Außerdem gibt es einige Apps von anderen Anbietern. Auf Windows benutze ich beispielsweise ResophNotes. Durch das Taggen mit einer Email-Adresse erhält der Empfänger eine Email mit einem Link. Ohne Registrierung kann der Empfänger sich die Notiz betrachten, mit einem Simplenote-Account kann er sie bearbeiten. Aber anstelle „Share“ gibt es noch „Publish“ für jede Notiz. Damit gibt es einen Kurzlink, und jeder kann die Notiz sehen (beispielsweise meine Notiz für den Post in der Facebook-Gruppe Maui Social Media User Group)

Simplenote

Simplenote ist seit letztem Jahr Teil von Automattic (zu denen auch beispielsweise WordPress und Gravatar gehört). Nach der Übernahme gibt es keine Unterscheidung zwischen einem kostenlosen und einem Premium-Account mehr – und damit auch keine störende Werbung.

Probieren Sie es einfach aus. Es ist wirklich einfach:

Simplenote

Fuss im Sand (Kihei, HI)

Fuss im Sand (Kihei, HI)

Seit über 20 Jahren benutze ich Email. Streng genommen sogar noch um einiges länger, wenn ich die Compuserve- oder Fidonet-Nachrichten mitrechne. Damals bereits handelte es sich um “Elektronische Post”, nur dass die Übermittlung und Speicherung der elektronischen Post auf proprietären Formaten basierten. Seit Jahrzehnten also konnten sich Menschen daran gewöhnen, ein Werkzeug in allen (un)möglichen Variationen zu benutzen. Und sie tun es ausgiebig. Ich tue es. Und trotz allen Schwächen mag ich Email. Manchmal zumindest.

Email besteht im Wesentlichen aus den Protokollen Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) zum Versenden von Nachrichten sowie Post Office Protocol (POP) und Internet Message Access Protocol (IMAP) zum Abrufen von Nachrichten. Mehr ist Email nicht. Im Grunde ein minimalistisches System.

Email ist leider jedoch so simpel, dass jeder es benutzen kann. Mit, ohne oder mit bescheuertem Betreff. Mit, ohne oder mit bescheuerten CC-Empfängern (okay, eigentlich ist der Absender dann bescheuert). Mit, ohne oder mit bescheuertem Inhalt. Mit, ohne oder mit bescheuerten Anhängen. Mit, ohne oder mit bescheuerter Signatur mit teilweise mehr als 40 Zeilen, davon 30 für Disclaimer, die rechtlich und nach gesundem Menschenverstand alle total bescheuert und rechtlich unwirksam sind. Als Ersatz für synchrones Messaging. Als Problemablademedium. Privat oder beruflich. Ich hasse Email sehr oft in dem meist vergeblichen Versuch, die Abneigung vor dem Verhalten des Absenders auf das Medium zu transferieren. Und das Allerschlimmste ist, dass ich mich manchmal beim Bescheuertsein-Mitmachen ertappe.

Aber Email ist halt so einfach, dass es sogar am Strand funktioniert. Selbst wenn ich keinen Empfang habe, so wird die Nachricht später automatisch versendet. Ich hätte diesen Artikel bis auf das Titelfoto eben an diesem Strand auf Maui in Hawai’i als Email erstellen und an mein Blog versenden können (anstelle abends auf der Couch in der Bed & Breakfast-Unterkunft). Ich kann mit einer Email Aufgaben in allen möglichen Task Management Suites wie Asana oder Podio erzeugen. Ich kann eine Notiz in Systemen wie Evernote erzeugen. Umgekehrt können mir Social Software, ERP-Systeme oder Collaboration Software Nachrichten schicken. Email hat jeder, Email funktioniert einfach. Das ist bei vielen anderen Systemen nicht der Fall. Und nicht jeder hat Asana oder Podio oder Azendoo oder Facebook oder Whatsapp – auch wenn sich das irgendwann ändern könnte. Email funktioniert deswegen, weil es aus offenen Standards besteht. Sogar das Empfangen und Versenden verschlüsselter Nachrichten funktioniert damit – zumindest theoretisch.

Muss also das Rad neu erfunden werden?

Wie funktioniert Email bei mir?

  • Ich habe seit längerem einen Google Business Account. Dort landen alle Emails, die an meine Emailadressen gesendet werden (entweder durch Umleitung oder durch automatische Abholung durch Google Mail). Damit bräuchte ich eigentlich nur ein Mailsysteme zu benutzen.
  • In Google Mail kann ich Nachrichten mehreren “Labels” zuordnen. Die Labels können beispielsweise die Bedeutung verschiedener Prioritäten, Kunden, Aufträge, Projekte haben. Somit könnte ich einen Nachrichtenstrang einem Projekt und mehreren Kunden (bei einem Gemeinschaftsprojekt) zuordnen. Damit bin ich nicht an eine hierarchische Ordnerstruktur gebunden.
  • Tatsächlich benutze ich die Labels in Google Mail fast nur für ein minimalistisches Aufgabenmanagement. Wenn ich eine Nachricht direkt nach Abarbeitung meines Eingangsfaches oder im Laufe des Tages bearbeiten will, dann nehme ich ein bestimmtes Label dafür (z.B. “!Action”).
  • Email benutze ich nicht für ein Aufgabenmanagement. Dafür habe ich Tools wie Asana, Podio, Toodledo, Todoist (beispielsweise weil ein Kunde es benutzt). Beispielsweise leite ich eine Email an ein Aufgabenmanagement-Tool weiter. Die Bearbeitung und Erledigung erfolgt dann im Aufgaben-Tool. Manchmal schicke ich die Email an Evernote und füge den Notizlink in meinem Aufgaben-Tool zur Aufgabe hinzu.
  • Wenn ich eine Nachricht benötige, dann suche ich danach. Mit Ordnern arbeite ich gar nicht mehr, mit Labels nur selten. Ich will Nachrichten nicht organisieren sondern finden. Die Suche in Google Mail ist nach wie vor sehr schnell und funktioniert sehr gut zum Finden von Nachrichten. Der Nachteil: Im Browser muss ich immer online sein.
  • Abonnements versuche ich in meinem RSS-Reader zu halten. Allerdings gibt es einige Abonnements (beispielsweise Newsletter), die es nicht als RSS gibt. Die filtere ich mit Regeln und verpasse ihnen ein “Newsletter”-Label. Die Newsletter landen erst gar nicht im Posteingang und werden von mir nur gelegentlich überflogen. Newsletter von diversen Diensten kündige ich normalerweise umgehend (“We are thrilled/excited to announce our new product!”).
  • Manchmal lassen sich Newsletter, Sales Promotions irgendwie nicht abstellen. Warum sollte ich beispielsweise einen ungewollten und nicht bestellten Newsletter mit einer Email an eine andere Adresse mit einem bestimmten Betreff abbestellen versuchen zu wollen. Meistens klappt das sowieso nicht. Inzwischen bin ich auch in unzähligen “PResseverteilern” und erhalte zahlreiche Pressemitteilungen. Die lassen sich grundsätzlich nicht abbestellen außer durch eine persönliche Email oder einen Anruf. Das k***t mich an. Ich sehe nicht ein, dass ich den Aufwand haben soll, damit mich andere nicht mehr von mir ungewollt anschreien. In diesen Fällen kommt mittlerweile ein rigoroser Löschfilter zum Einsatz.
  • Newsletter haben sowieso nur selten einen Nutzen für mich. Wenn eine Information einen Nutzen für mich hat, dann finde ich sie durch meine Suchabfragen, die per RSS in meinem RSS-Reader landen, oder ich finde sie (z.B. durch Tools) in meinem Social Graph.
  • Benachrichtigungen (beispielsweise von Facebook, Twitter) landen via Filter ebenfalls außerhalb des Posteingangs in einem Label. Dabei versuche ich grundsätzlich, möglichst viele Benachrichtigungen abzustellen. So wie die meisten von Xing, die mich eh nur in den Browser nach Xing zwingen wollen und erst einmal fast keinen Informationsgehalt haben.
  • Überhaupt arbeite ich ausgiebig mit Filterregeln in Google Mail. Das Schöne dabei ist unter anderem, dass die Filter alle serverbasiert und unabhängig vom Client oder Browser angewendet werden.
  • Außer Benachrichtigungsemails lösche keine Emails. Warum sollte ich jedesmal nachdenken, ob oder ob nicht ich die Nachricht noch einmal benötige? Im Zweifelsfall habe ich sie dann gelöscht und brauche sie nach ein paar Wochen oder Monaten doch noch.
  • Im Einzelfall bin ich oft auf eine Suche angewiesen, um alle notwendigen Informationen zur Aufgabe zu finden und beispielsweise bei der Erledigung oder bei einem Telefonat zur Verfügung zu haben.
  • Wenn ich etwas suche, dann ist es mir möglicherweise nicht klar beziehungsweise weiß ich nicht, wo die Information ist. Deswegen habe ich gerne eine Suche, die verschiedene “Töpfe” nach der Information durchsucht. Also Google Mail, Filesystem, Evernote, Simplenote, Asana, Toodledo, Podio… So eine universelle Suche gibt es nicht. Somit komme ich von den Silos nicht los.
  • Alternativ kann ich für Email einen Emailclient wie Thunderbird mit IMAP benutzen. Dann kann ich meistens zumindest Email, Filesystem und Kontakte gleichzeitig/universell durchsuchen. Ich habe alle meine Emails seit Jahren auf dem Server gespeichert. Speicherplatz spielt auch da keine Rolle mehr. Mit IMAP habe ich einen lokalen “Nachrichten-Cache”, der außerdem separat gesichert wird.
  • Im Client (und nur da) kann ich PGP-Verschlüsselung benutzen. Dann verliere ich aber Vorteile des “nativen” Emailmanagements von Google Mail im Browser.
  • Je nach Auftraggeber habe ich dort ebenfalls einen Mailaccount. Damit habe ich weitere Systeme, die ich aufrufen/öffnen muss und gegebenenfalls durchsuchen muss. Weitere Silos also. Zusätzlich habe ich inzwischen beim Auftraggeber manchmal ein weiteres Collaborationtool. Weitere Silos. In denen findet dann auch die Kommunikation statt – leider dann auch wieder oft nur teilweise, so dass weitere Teile wieder in der Email landen. Natürlich abwechselnd im Account beim Autraggeber und in meinem eigenen Account.

Funktioniert Email dann überhaupt?

Ja, Email funktioniert. Aber ich muss Zeit aufwenden, um Email einigermaßen effizient einzusetzen. Manche Schwachstellen wie die nicht vorhandene universelle Suche ist manchmal nur lästig, manchmal kostet sie richtig viel Zeit. Seit letztem Jahr bin ich selbstständig und arbeite ich mit verschiedenen Auftraggebern. Das wird dann so richtig aufwändig, weil ich unter Umständen zwischen verschiedenen Emaildiensten oder Clients hin- und herschwenken muss.

Ich muss die Arbeit leisten, die gar nicht der eigentlichen Arbeit entspricht.

Mein Email-Wunschzettel

Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Aber einige Punkte könnten rund um Email uns die Email leichter machen.

Ich wünsche mir, dass Emaildienste eine Such-API anbieten. Ich würde mir wiederum einen Suchanbieter auswählen, der alle meine Dienste durchsuchen kann. Außerdem wünsche ich mir einen Meta-Collaboration-Dienst, der bestimmte Grundfunktionen anderer Collaborationdienste (beispielsweise Asana, Bitrix24) per API einbindet.

Im Idealfall hätte ich dann ein Unified Dashboard, das im Hintergrund auf verschiedene Emaildienste oder Collaborationdienste zugreift und mir Nachrichten (Email, Messages) sowie Aufgaben daraus aufbereitet. Bei den Fileservices wie Google Drive, Dropbox, Box funktioniert das bei mancher Collaboration Software schon recht gut. Auch beim Kalender klappt dies manchmal schon recht gut, dann aber meistens beschränkt auf den Google Kalender.

Nachrichten, Aufgaben, Dateien, Kalender gehören auf ein universelles Dashboard. Dazu noch kontextorientierte Informationen zu Personen, Inhalten, Vorgängen aus meinen Inhalten und denen des Webs und denen meines Auftraggebers (mit Berücksichtigung der vergebenen Rechte). Zu den Kontextinformationen gehören die des Social Webs einfach dazu. Für Google Mail beispielsweise gibt es Rapportive, das mir zum Absender einer Mail seine Profile und aktuellen Statusupdates ausweist.

Außerdem wünsche ich mir einen kostengünstigen virtuellen Assistenten, der selbstständig das Filtern, Priorisieren, Verschlagworten und Zuordnen von Nachrichten, Aufgaben, Terminen und Dateien übernimmt. Der Assistent soll mit mir per Text und Audio kommunizieren können und mir mir selbstständig Vorschläge machen (“Es dürfte wieder Zeit für einen Haarschnitt sein. Soll ich für Freitag Nachmittag um 15 Uhr einen Termin vereinbaren?”).

Ob ich keine Angst habe, dass mein virtueller Assistent etwas übersieht? Sicherlich, aber das ist ein Grundproblem beim Führen und Delegieren. Unabhängig davon, ob der virtuelle Assistent ein Mensch, ein Dr. Watson (von IBM) oder ein Andrew Martin ist. Doch realistisch gesehen, ist der Mensch mit solchen Aufgaben zukünftig unterfordert und vor Allem nicht wettbewerbsfähig.

Blogparade

Mein Wunschzettel ist ein Beitrag zur Blogparade von Stefan Pfeiffer Der tägliche E-Mail-Schmerz und was erwarte ich von Mail der Zukunft?. Sie können noch bis zum 30. Juni 2014 an der Blogparade teilnehmen. Die Teilnahmeregeln gibt es in Stefan Pfeiffers Artikel.

Sunset (Kihei, HI)

P.S. Ich hätte diesen Artikel tatsächlich am Strand per Email erstellen können. Aber nicht immer und zu jeder Zeit ist Email das richtige Medium. Manchmal ist es wichtiger und richtiger, keine Email zu schreiben. Und anstelle dessen beispielsweise den Sonnenuntergang in Kihei in Hawai’i zu genießen. Auch während meines Urlaubs können Sie hier kommentieren – oder mir eine Email senden :-)

Mobile Home Office

Mobile Home OfficeGestern habe ich im Blog der Social Business Arena an der „Blogparade zum Arbeitsplatz der Zukunftvon Falk Hedemann im CeBIT Blog teilgenommen.

Falk ist an Erfahrungen zum Thema Home Office interessiert und will wissen, wie die Teilnehmer der Blogparade den Arbeitsplatz der Zukunft sehen:

Wir möchten gerne eure Erfahrungen zum Thema Home Office lesen und starten daher eine Blogparade zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“. Wer von euch arbeitet vollständig oder auch teilweise von Zuhause? Welche mobilen Lösungen und Enterprise 2.0-Anwendungen setzt ihr dafür ein? Wie habt ihr euren Arbeitgeber überzeugt? Was gefällt euch besonders am Home Office? Was sind die Probleme beim entfernten Arbeiten? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft für euch aus?

Da ich mich auch hier im Blog immer wieder mit dem Themenkomplex Arbeitsplatz/Office beschäftige, verweise ich auf den Artikel.

Weiterlesen:

Social Business Arena Blog: Es gibt keinen Arbeitsplatz in der Zukunft!

WerkzeugeVor kurzem trafen Stephan List und ich uns für einen Plausch mit Skype auf einen Podcast. Seit Februar 2013 skypt er mit Leuten, plaudert mit ihnen über ihre Arbeit, ihre Interessen und ihre Tools und stellt die Podcasts mit Links in seinem Toolblog online. Unser Gespräch wird demnächst als Podcast bei Stephan erscheinen. Wir sprachen auch etwas über meine Tools. Deswegen poste ich hier eine kleine Übersicht meiner Tools und meines Settings.

Ab und zu habe ich eine Anmerkungen hinzugefügt, wie ich die Tools benutze. Oft aber habe ich die Tools einfach nur in eine Kategorie gepackt. Die Kategorien sind jedoch nicht kategorisch (aha!?) sondern dienen eher der Orientierung. Manche Tools hätte ich auch in mehrere Kategorien packen können. Mit den Links hinter den Namen bin ich gegen Ende ziemlich faul geworden, aber es gibt ja die Google-Suche… :-)

Viel Spaß beim Stöbern. Bei Fragen: Es gibt ein Kommentarfeld, und auch auf Twitter oder Facebook antworte ich gerne.

Hardware, Devices

In meinem Büro steht unter dem Schreibtisch ein Windows-PC mit Windows 8.1. Ich benutze ihn zum stationären Arbeiten mit zwei großen 16:9 Bildschirmen. Beim konzentrierten Arbeiten benutze ich jedoch nur wenige geöffneten Fenster und meistens sogar nur ein zentrales Arbeitsfenster (z.B. wie jetzt der Browser zum Schreiben des Artikels). Eventuell habe ich noch zwei oder drei Fenster offen, die ich dediziert zum Nachschauen und Recherchieren benutze.

Mein Windows-PC dient mir als zentraler Hub, auf dem alle Dateien liegen. Entweder lege ich sie direkt beim Arbeiten mit diesem Rechner ab, oder sie werden über einen Dienst im Hintergrund synchronisiert (beispielsweise mit Sugarsync). Damit habe ich alle Dateien jederzeit auf allen Geräten zur Verfügung (okay, nicht wirklich alle, aber alle, die ich normalerweise benötige).  Über diesen Rechner werden alle Dateien automatisch gesichert

  • auf eine externe USB 3.0 Festplatte mit Genie Timeline (eine Art Time Machine für Windows),
  • auf meinen QNAP-NAS mit PureSync und
  • verschlüsselt in der Cloud mit Crashplan

Das Macbook Air ist mein „Mobilgerät“ für die Couch, den Esstisch, Reisen und Terrasse.

Mein iPad ist mein „Mobilgerät“ für überall. Zum Skizzieren und Malen habe ich einen Stylus. Fürs Texte schreiben dient mir ein Logitech Ultrathin Keyboard Cover.  Als Smartphone und ultramobiles Gerät habe ich ein Samsung S3.

Gelegentlich benutze ich noch meine Canon PowerShot SX10 IS für Fotos, beispielsweise für Ausflüge oder Reisen.

Im Büro stehen außerdem noch

  • NAS QNAP TS-419P: Backup, Sync, Multimedia (Videos, Musik, Fotos), Streaming für Smart-TV im Wohnzimmer, Gedöns
  • Fujitsu ScanSnap S1300: Scanner nach PDF (mit Texterkennung) oder JPG, entweder zur Ablage im Dateisystem oder in Evernote
  • Canon MG 3150: Drucker, Scanner (zwar selten aber manchmal muss es sein)
  • Hama Shredder
  • Fritz!Box 7390 als WLAN-Router, Telefon-Basis, Faxgerät, VPN-Server

Zum Telefonieren habe ich für privat und beruflich zwei Fritz!Fons in der Wohnung. Aufgrund der massiven Mauern benutze ich in der Wohnung insgesamt vier Fritz!Powerline 520E.

Im Wohnzimmer stehen

Im Schlafzimmer gibt es noch eine Squeezebox Boom.

Dazu kommen noch zwei Ethernet-Switches und jede Menge Steckerleisten :-)

Kommunikation

Kommunikation sehe ich als den Austausch von Texten, Audio und Video zwischen zwei oder mehr Beteiligten, allerdings noch nicht unbedingt auf der Ebene Office oder Kollaboration sondern auch auf der Metaebene (hat er/sie jetzt Zeit, wollen wir heute Abend telefonieren).

  • Adium (Mac): Multiprotocol Instant Messaging
  • Bria (iOS): VoIP
  • CSipSimple (Android): VoIP
  • Facebook Messaging (Web, iOS, via Adium/Pidgin/Jitsi): Instant Messaging
  • FritzFon (iOS, Android): Telefonieren, VoIP. Im Übrigen kann ich mich unterwegs über VPN zu meiner Fritzbox verbinden und dann mit der FritzFon App meinen Telekom Festnetzanschluss mit Flatrate benutzen :-)
  • Google Hangout (Web, iOS)
  • Google Mail (Web)
  • Google Talk (Web, via Adium, Pidgin, Jitsi): Instant Messaging
  • IM+ Pro (Web, iOS, Android): Multiprotocol
  • Jitsi (Mac, Win): Multiprotocol Instant Messaging, VoIP (z.B. mit meiner Sipgate-Telefonnummer und meiner Telekomnummer)
  • Lync (Mac, Win, iOS, Android): Instant Messaging, VoIP
  • Outlook (Mac, Win, iOS/OWA): Email, Kalender
  • Pidgin (Win): Multiprotocol Instant Messaging
  • Sipgate (diverse Apps): VoIP
  • Skype (Mac, Win, iOS, Android): Instant Messaging, VoIP, Video Conferencing
  • Telekom Hometalk (iOS, Android): Telefon
  • Thunderbird (Mac, Win): Email
  • Threema (Android): Instant Messaging, verschlüsselt
  • Whatsapp (iOS, Android): Instant Messaging

Office

Den Begriff Office sehe ich ziemlich weit, denn nicht nur Textverarbeitung, Präsentationsoftware oder Kalender helfen mir, meine Arbeit zu erledigen, sondern auch Werkzeuge zum Know-How-Aufbau, Teilen, Merken.

  • 2Do mit Sync bei Toodledo (Android, iOS): Personal Task Management
  • Adressbuch (Mac, iOS): Sync mit Google
  • Asana (Web, iOS, Android): Social Collaboration and Task Management
  • Blogsy (iOS): Bloggen
  • Buffer (Web): Sharen
  • Business Calendar (Android): Kalender
  • Byword (iPad, Mac): Distraction Free Writing, Markdown
  • Dokuwiki (Web): Wiki, installiert auf meinem Webspace
  • Evernote (Web, Mac, Win, iOS, Android): Alle meine Notizen habe ich auf allen Geräten parat
  • Feedly (Web): RSS-Reader, zum Lesen im Browser und zum Syncen mit Mr. Reader auf dem iPad
  • Freemind (Mac, Win): Mindmaps (allerdings sehr, sehr selten)
  • Foxit Reader (Win): PDF Reader
  • Fujitsu ScanSnap (Win, Mac): ScanSnap 1300 zum Scannen und OCR von Dokumenten
  • GoodReader (iOS): Lesen, syncen (könnte auch unter Files/Docs stehen)
  • Google Drive (Web, Syncen): Texte, Tabellen, Präsentationen
  • Google Kalender (Web)
  • iCalendar (Mac, iOS)
  • iThoughsHD (iOS): Mindmaps (allerdings sehr selten)
  • Keynote (Mac, iPad): Präsentation
  • Kindle (Mac, Win, iOS, Kindle): Lesen (und Entspannen)
  • Libreoffice (Mac, Win): Text, Tabellenkalkulation, Präsentation
  • Microsoft 2013 (Win): Word, Excel, Powerpoint, Outlook
  • Microsoft 2011 (Mac): Word, Excel, Powerpoint, Outlook
  • WriteMonkey (Win): Distraction Free Writing; Markdown
  • Mr. Reader (iOS): RSS-Reader
  • Notepad++ (Win)
  • Noteshelf (iOS): Skizzen oder Notizen, handschriftlich
  • Office 365 (Web)
  • Office2 HD (iOS)
  • Pinboard (Web, Android): Social Bookmarking
  • Pocket (Web, Mac, iOS, Android): Read and share things later
  • PDFCreator (Win): PDFs erzeugen
  • Quickoffice (iOS)
  • Skitch (Win, Mac): Screenshots, Markieren (von Evernote)
  • Textwrangler (Mac)
  • Toodledo (Web): Personal Task Management
  • WordPress (Web, iOS): Bloggen
  • Writing Kit (iOS): Texten, Markdown (gelegentlich, meinstens ByWord)
  • Zite (iOS, Android): Lesen

Social Media

Ein paar der Plattformen, auf denen ich unterwegs bin:

Dieses Internet

  • Chrome (gelegentlich) (Mac, Win, Android, iOS)
  • Internet Explorer (sehr, sehr selten) (Win)
  • Filezilla (Mac, Win): FTP-Client
  • Firefox (Mac, Win, Android)
  • Safari (Mac, Win, iOS)
  • Tumblr (Web, iOS, Android)
  • Xmarks (Mac, Win, Web): Syncronisieren der Bookmarks über Win, Mac, iPad, Chrome, Firefox
  • µTorrent (Mac, Win): Torrent-Client für Downloads (z.B. große Dateien wie Libreoffice oder von Onlinetvrecorder)

Files/Docs

Dienste zum Backup, Synchronisieren. Nicht alle Dienste sind für alles gut oder in allem gut.

  • Box (Mac, Win, Web, iOS, Android) (50 GB)
  • Crashplan, weil günstiger und unlimited GB =⇒ Aber auf Invoice
  • Dropbox (Mac, Win, iOS, Android) (50 GB)
  • Google Drive (Mac, Win, Web, iOS, Android) (30 GB)
  • Skydrive (Mac, Win, Web, iOS) (30 GB)
  • Skydrive Pro (Mac, Win, Web) (25 GB): Tatsächlich ist Skydrive Pro ein Sharepoint als Teil von Microsoft Office 365
  • Sugarsync (Mac, Win, Web, iOS, Android) (30 GB): Damit arbeite ich präferiert, denn Sugarsync ist nicht nur schnell und zuverlässign, sondern damit kann ich auch verschiedene Verzeichnisse auch außerhalb des Sugarsync-Verzeichnisses über verschiedene Geräte dediziert syncen

Entspannung, Multimedia

  • Audacity (Mac, Win): Selten zum Audioaufnehmen
  • Audible (iOS), gehört zu Amazon: Hörbücher (momentan pausiere ich)
  • Awesome Miniature (Android)
  • Big Lens (iOS): Fotos
  • Camera+ (iOS)
  • Camera360 (Android)
  • Camera ZOOM FX (Android)
  • Clementine (Win)
  • Coldcut zum Schneiden von OnlineTVrecorder-Videos (Win)
  • Draft: Texten, Markdown
  • Eyewitness (iOS): Eindrucksvolles Foto jeden Tag
  • Flickr (Web, iOS): Fotos
  • Flickstackr (iOS): Fotos runter-/hochladen
  • GIMP (Win, Mac): Bildbearbeitung
  • HDR Camera+ (Android): Fotos
  • Image Tricks Pro (Mac): Bildbearbeitung
  • ImageOptim (Mac): Optimieren von Fotos fürs Web
  • Inkscape (Win, Mac): Scalable Vector Graphics (SVG) Editor
  • iPeng HD (iOS): Squeezebox steuern (Musik)
  • Kamera (Android)
  • Last.fm (Web, Win, Mac)
  • Onlinetvrecorder.com (Web): Serien, Dokumentationen, Filme im Netz aufzeichnen und herunterladen. Landet bei mir auf dem NAS.
  • Photogene (iOS): Bildbearbeitung
  • Picasa (Web, Win): Fotoverwaltung
  • QNAP (Web, Mac, Win, iOS, Android): Mein Server zu Hause im Büro inkl. Mediaserver, Backup
  • RIOT (Win): Optimieren von Fotos fürs Web
  • Snapseed (iOS, Android): Fotos
  • Sonos (Win, Mac, iOS, Android): Musik, die aus dem Netz oder von meinem NAS kommt, landet auf dem Samsung Receiver
  • Squeezebox (Android): Squeezebox steuern (Musik)
  • TiltShiftGen (iOS): Fotos
  • TrueHDR (iOS): Fotos
  • TuneIn Radio (Web, Sonos): Radio
  • VLC Media Player (Mac, Win)
  • TV (Samsung): Tatsächlich, ab und zu auch vor der Kiste. Meistens aber konservenmäßig von Twonky Mediaserver oder diesem Internetz
  • Twonky Mediaserver: Videos, Musik, Fotos. Läuft als App auf meinem QNAP und stellt Mediendateine via DLNA im Netz zur Verfügung
  • Xee (Mac): Bildbetrachter
  • Xnview (Win): Bildbearbeitung, Konvertierung

Werkzeuge (Tools)

Zeugs, das man eigentlich nicht brauchen sollte, das aber die Arbeit mit den Geräten erleichtert.

  • 7-Zip (Win): Dateipacker
  • Alfred (Mac): Textlicher Programmstarter, Finder
  • Appcleander (Mac): Anwendungen löschen
  • CCleaner (Win): Rechner aufräumen
  • Classic Shell (Win) – Start Menü für Windows 8
  • Copernic Desktop Search (Win): Desktop Suche
  • Crashplan (Win): Backup in da cloud
  • Genie Timeline (Win): Backup
  • Google Analytics (Web): Web Analytics
  • Greenshot (Win): Screenshots
  • iPackr (Mac): Dateipacker
  • Launchy (Win): Textlicher Programmstarter
  • Piwik (Web, iOS): Web Analytics
  • Puresync (Win): Verzeichnisse und Dateien syncen, auch mit FTP-Server
  • WinDirStat (Win): Anzeige Speicherverbrauch von Verzeichnissen

Verschlüsselung

Verschlüsselung ist immer noch etwas umständlich, aber dennoch: Verschlüsselung – ja danke!

  • Gpg4Win (Win): Verschlüsselung mit PGP
  • GPGTools (Mac): Verschlüsselung mit PGP
  • Keepass (Win): Passwörter speichern
  • KeepassX (Mac): Passwörter speichern
  • KyPass (iOS): Passwörter speichern
  • OpenVPN (Android): VPN
  • TrueCrypt (Win, Mac): Verschlüsselung von Laufwerken
  • PrivateInternetAccess (Web): VPN-Anbieter
  • Viscosity (Mac, Win): VPN-Client

Zeugs

Reise

Apps fürs Reisen – gleich ob ins hessische oder ins hawaiianische Ausland :-)

  • Apple Maps (iOS)
  • AroundMe (iOS)
  • Convert (iOS): Konvertieren von Maßeinheiten, Währungen
  • DB-Navigator (iOS, Android)
  • Flinc (Android, iOS, Web)
  • Forecast (Web, iOS Web App): Wetter
  • Google Maps (iOS, Android, Web)
  • myTaxi (iOS, Android)
  • Öffi (Android)
  • Runtastic Pro (Android, iOS)
  • Today (iOS): Wetter
  • TWC – The Weather Channel (iOS)
  • Weather Lines (Web, iOS Web App): Wetter
  • Wetter.info (Android)
  • World Clock (Web, iOS): Konvertieren von Zeitzonen

Project Management and Handling

Hier noch ein paar Beispiele für Collaboration bzw. Time Tracking Software:

  • Teamweek – Planning (das selbe Team wie von Toggle)
  • Toggle – Time Tracking (benutze ich selbst zur Zeiterfassung für Projekte und Kunden)
  • Asana – Collaboration and Project Tasks Planning
  • Teambox – Collaboration and Planning
  • Azendoo – Collaboration mit Evernote-Integration

World Community Grid

Insgesamt nehmen über 630.000 Mitglieder mit zweieinhalb Millionen Geräten am World Community Grid teil, um ihre Geräte für gute Zwecke rechnen zu lassen (beispielsweise zur Krebs- oder AIDS-Bekämpfung).

Distraction free software (Byword)

Wann immer es um das Schreiben von etwas längeren Texten geht, benutze ich inzwischen Software für ablenkungsfreies Schreiben (“distraction free writing„): Byword und WriteMonkey.

Am Donnerstag hatte ich einen Abgabetermin für einen zweiseitigen Printartikel. Gestern schrieb ich eine etwas längere Email (ja, Email ohne Bindestrich). Vor zwei Wochen bloggte ich über Schreibblockaden und Schreibbloggaden. Jetzt gerade schreibe ich einen Text, der wahrscheinlich ein Blogartikel wird – entweder im INJELEA-Blog oder in meinem Everfach.

Die Gemeinsamkeit? Alles solche Texte schreibe ich mit sogenannten “distraction free” Schreibprogrammen auf meinem Macbook Air, meinem Windows-Rechner oder meinem iPad. Teilweise wechsele ich bei einem Text zwischen den verschiedenen Geräten. Plötzlich fällt mir noch etwas ein, und ich schnappe mir das Gerät, das ich gerade zur Verfügung habe und blende die Umwelt aus. Oder ich setze mich gezielt hin und lege los. So wie jetzt. Okay, genau genommen sitze ich nicht sondern liege an einem Sonntag Morgen im Bett. Irgendwie kam ich auf die Idee meine Empfindungen beim Schreiben in den letzten Tagen festzuhalten.

Ich rufe einen solchen “distraction free” Editor auf und schreibe los. Was diese Editoren auszeichnet? Eigentlich nichts, denn nichts soll vom Denken und Schreiben ablenken:

  • Vollbildmodus
  • Keine Symbolleiste
  • Keine Menüleiste
  • Keine Titelleiste
  • Die Fußzeile enthält nur mit ein paar Zahlen (z.B. Anzahl der Wörter und/oder Zeichen), oft blende ich sogar die aus
  • Keine Formatierungen wie unterschiedliche Schriftgrößen,
  • Nur Text
  • Kein Layout (Spalten, Grafiken…)
  • Zwei Farben: Hintergrund und Schrift
  • Der Text nimmt nur eine Breite von etwa 70 Zeichen in Anspruch

Das ist alles. Und dann geht es los. In der Regel benutze ich Markdown, und davon wenige Markierungen: Überschriften, Links, Fettschrift, Aufzählungslisten. Bei Printartikeln fallen dann (leider) sogar die Links weg. Mit Markdown kann ich mir den Text jederzeit in der Vorschau betrachten und als HTML für ein Content Management System wie WordPress exportieren.

Nichts soll mich ablenken. Vorausgesetzt, dass ich zuvor alle Programme geschlossen habe, die mich ablenken könnten. Also beispielsweise Instant Messenger, Email. Keine Benachrichtigungen (Notifications). Manche “distraction free” Software wie WriteMonkey kann Hintergrundgeräusche wie Regenplätschern, Vögelzwitschern oder sogar eine Bürogeräuschkulisse einblenden. Manche Schreiber brauchen das. Ich setze auf beruhigende Musik wie elektronische Harfenmusik von Andreas Vollenweider oder Smooth Jazz.

Nichts lenkt mich ab. Oder dann doch das vehemente Klopfen der Postbotin am Fenster, ob ich ihr nicht bei dem schweren Paket mit dem Katzenfutter helfen könne. Das mache ich dann auch. Aber anschließend brauche ich wieder ein paar Minuten, bis ich meine Schreibkonzentration wiedergefunden habe.

Meine “distraction free” Software:

Inzwischen frage ich mich beim Schreiben, ob dieser Artikel etwas mit der Blogparade von PR-Doktor Kerstin Hoffmann zu tun hat – obwohl ich daran die ganze Zeit nicht dachte. Und ich finde jetzt: Ja, diese “distraction free” Software hilft mir wahnsinnig gut gegen Schreibblockaden. Keine Ablenkung. Fokus auf das Schreiben. Nun ja, Denken soll dabei auch hilfreich sein…

Inzwischen zeigt mir die Fußzeile, dass ich etwa 600 Wörter beziehungsweise über 4.300 Zeichen geschrieben habe. Das ging aber schnell. Ich wurde allerdings auch nicht abgelenkt.