Public Relations, Online PR, Social Media und Corporate Communications

Social Media gewinnen insbesondere seit vergangenem Jahr zunehmend an Bedeutung. Social Media sind für mich in Anlehnung an die Definition in Wikipedia

Soziale Netzwerke, Netzgemeinschaften und Anwendungen zum Austauschen von Meinungen, Eindrücken, Erfahrungen und Wissensständen.

Oder wie ich es gerne ausdrücke: Menschen sind Gespräche. Überall. Jederzeit. Auch im Netz. Beispiele für Social Media sind Facebook, Communities, Foren, Blogs und Mikroblogs wie Twitter. Personen und Unternehmen nehmen nicht nur verstärkt an diesen Gesprächen teil: Sie wollen auch verstärkt wissen, was über sie, ihre Produkte und Dienstleistungen, ihre Mitbewerber und ihre Branche gesprochen wird. Weiterlesen

Flipboard hat gestern für Furore gesorgt. So sehr, dass neue Nutzer erst einmal ausgesperrt werden, weil Flipboards Server überlastet sind. Ich habe es nicht mehr rechtzeitig geschafft (Anmeldungen mit Version 1.0.1. möglich). Doch ich bin „heiß“ auf diese App. Aber warum gibt es nur Auszüge der Artikel?

Sämtliche in Tweets enthaltenen Links werden von Flipboard extrahiert und zumindest mit einigen Absätzen dargestellt . Hier könnte es zukünftig zu Konflikten mit den Contentproduzenten kommen, da Flipboard ihren Content (teilweise) importiert, aber keinen Beitrag zur Monetarisierung leistet.

[ iPad-Newsreader mit der Lizenz zum Beeindrucken ]

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Aus dem Press Kit USPACOMStreitkräfte und Social Media? Das ist kein Widerspruch. Die US Navy und die US Air Force sind für mich Vorzeigebeispiele dafür, wie Streitkräfte mit Social Media und mit Bloggern umgehen. So laden die Streitkräfte regelmäßig Blogger auf einen der Flugzeugträger oder zu einer Übung ein. Dieses Mal ludt das US Pacific Command (PACOM) zu den 2010 Pacific Rim Exercises (RIMPAC 2010) ein. RIMPAC ist eine gemeinsame Übung mehrerer pazifischer Staaten. Mit dabei waren Neenz und Damon Tucker.

Neenz berichtet über ihre Erfahrung („Video: Mission accomplished on the C-17 Globemaster III„): Weiterlesen

Die Agentur Ahead of Time erklärt in einem Artikel den Social Media Newsroom und nimmt als Fallbeispiel den Newsroom von Simyo. In der gut gemachten Grafik geht es um Reichweite, doch im Text kommt ein wichtiges Element zur Sprache, der Dialog:

Der Social Media Newsroom spricht Journalisten wie andere Multiplikatoren gleichermaßen an. Das System ermöglicht den schnellen Kontakt für einen Dialog (Twitter, Facebook, XING, etc.) und regt Online-Diskussionen auf anderen Plattformen (Facebook, Twitter, Blogs etc.) an. Ein Social Media Newsroom nutzt Real-Time-Elemente (Livestreaming auf Basis von Twitter oder Friendfeed) und erleichtert die Vernetzung mit den Ansprechpartnern im Unternehmen.

[ Hervorhebungen von mir ]

Ahead of Time geht textlich zunächst kurz und knackig auf das Fallbeispiel Simyo ein und zeigt dann ein Video, in dem der Newsroom erläutert wird, sowie einen Screenshot: Weiterlesen

Ulrike Reinhard hat Frank Roebers zu seinen Erfahrungen mit Enterprise 2.0 in der Synaxon interviewt. Für Frank Roebers, Vorstand der Synaxon AG, ist das Wiki kein Zeitverlust. Das Argument von vielen Manager „Ich habe keine Zeit, da auch noch reinzugucken“ zählt für ihn nicht: Weiterlesen

Mit Social Media verwischen die Grenzen zwischen privat und öffentlich, persönlich und geschäftlich. Su Franke hat in ihrem Artikel „Hilfe, mein Kunde will im Facebook mein Freund sein“ die Herausforderung beschrieben:

Alle, die Facebook nutzen kennen das wahrscheinlich. Früher oder später kommen „Unbekannte“, Kunden und Geschäftspartner und klopfen an der virtuellen Tür. Hier erzähle und erfahre ich aber meist Privates. Was soll ich also tun?

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Nach dem Zwischenstand von vorgestern jetzt noch ein paar Zahlen und Grafiken, nachdem meine Facebook-Ad für den Social Media Manager ausgelaufen ist:

Job Ad for Social Media Manager - Metrics

  • 278.704 Impressions (die Anzeige wurde so oft gezeigt)
  • 521 mal klickte jemand auf den Link
  • 0,11 betrug die CTR (Click-Through Rate, Anzahl der Klicks durch Anzahl der Impressions)
  • 0,13 Cent kostete mich im Durchschnitt ein Klick
  • 0,24 Cent kosteten mich im Durchschnit 1.000 Impressions
  • Insgesamt zahlte ich für diese Kampagne 67,84 Euro

Im Verlauf zeigt sich, dass die Klicks nach einem „fulminanten“ Start kontinuierlich abnahmen:
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Am Montag, 14.06.2010, veröffentlichte ich meinen Blogartikel „Job: Social Media Manager / Online PR-Manager„:

Die Welt änderte sich. Ich änderte mich. Ich wurde zum Digital Inhabitant. Deswegen will ich beide Sphären – meine Onlinewelt und meine Jobwelt – zusammenbringen und suche ein neues Habitat für einen Job als Social Media Manager / Online PR-Manager

Darin verlinkte ich auf meine Stellenanzeige, in der ich einem Unternehmen eine Stelle als Arbeitgeber für mich als Social Media Manager / Online PR-Manager anbiete. Am Dienstag Mittag, 15.06.2010, schaltete Facebook meine Anzeige frei.

Facebook Ad: Social Media Manager

Eine Zwischenbilanz zur Facebook Ad (Anzeige)

  • 201.334 Impressions seit Dienstag Mittag (d.h. so oft zeigte Facebook meine Anzeige auf einer Seite)
  • Daraus wurden 440 Klicks, d.h. die CTR (click-through rate) beträgt insgesamt 0,22 Prozent
  • Die Facebook Ad kostete mich bislang 48,81 Euro; sie läuft noch bis morgen
  • Die CTR (click-through rate) ging von 0,33 am ersten Tag auf zunächst 0,20 am zweiten und auf 0,11 am dritten Tag herunter
  • Die durchschnittliche CPC (Cost per Click) beträgt 11 Cent, jeweils tausend Impressions waren es 24 Cent
  • Ich habe die FB-Ad gestartet mit einem Gebot von 65 Cent pro Klick, daher hatte ich wohl wenig Konkurrenz bei meiner Zielgruppe
  • Meine Zielgruppe („Targeting“)
    • who live in Germany
    • age 27 and older
    • who like corporate communications, pr manager, public relations, public relations coordinator, public relations intern, public relations manager, social media or social media club


Eine Zwischenbilanz zu den Aufrufen der Seite auf INJELEA

  • Die Seite wurde 1.418 mal aufgerufen
  • Davon 1.183 mal mit dem Parameter „?p=fad“, den ich für die Anzeige auf Facebook verwendete
  • Dies interpretiere ich so, dass die Anzeige auf Facebook auf INJELEA via Twitter und z.B. Blogs noch fast doppelt so oft aufgerufen wurde wie auf durch Facebook selbst
  • Danach folgt der Aufruf der Seite mit dem Parameter „?p=i“, den ich für den Link aus meinem Blogartikel heraus verwendete
  • 24 mal wurde die Seite mit dem Parameter „?p=s“ aufgerufen, den ich für eine Statusmeldung über Skype und Facebook verwendete
  • 17 mal wurde die Seite mit dem Parameter „?p=x“ aufgerufen, den ich für meine Statusmeldung auf Xing verwendete
  • Der Rest verteilt sich auf Aufrufe ohne Parameter oder mit anderen Parametern – die Anzahl geht sehr schnell von sechs auf eins herunter
  • Die Anzeige auf INJELEA wurde von ein paar Blogs verlinkt. Es ist schwierig, die genaue Anzahl herauszufinden, da anscheinend nicht immer der Referrer mitgeliefert wird. Andererseits erfolgte die Verlinkung manchmal mit Parameter, die z.B. auf Twitter oder Facebook hinweisen. Meine Schätzung geht etwa auf 50 bis 100 Aufrufe via Blogverlinkung. (Nachtrag 18.06.2010)

Meine Interpretation

Xing lohnt sich für mich als Jobsuchenden nicht – zumindest nicht für Statusmeldung und Anlocken über „Suche“. Eine Anzeige auf Xing darf ich nicht schalten, da dies die AGBs verbieten („XING Jobs richtet sich ausschließlich an Geschäftskunden.„). Möglicherweise würden mich Einträge in den Foren weiterbringen.

Facebook sorgt nicht nur für Klicks sondern auch – wenn der Nachrichtenwert stimmt – dafür, dass die Nachricht auf Twitter schwappt und noch mehr Klicks bzw. Seitenaufrufe verursacht.

Vielen Dank an alle, die klickten, retweeteten und kommentierten!

P.S.: Über Klickzahlen, Kommentare etc. berichte ich gerne. Weitere Informationen wie über Kontakte gibt es erst dann, wenn es abschließend etwas Konkretes zu berichten gibt.

Nach meinen Jahren bei der Bundeswehr und meinem Studium bin ich jetzt in meinem vierten Job. Zwanzig Jahre habe ich zuerst mit IT, dann mit Controlling und zuletzt mit Intranet/Internet zugebracht.

Im Gymnasium lernte ich diese merkwürdigen Dinger kennen, die man mit Lochkarten programmierte. In meiner Bundeswehrzeit holte ich mir zunächst einen C64 und dann einen No-Name-XT aus Taiwan. Aus XT wurden AT, 386 und einige mehr. Irgendwann wurde ich zum Onliner mit FidoNet, CompuServe und dem Internet. 2005 startete ich dieses Blog.

Die Welt änderte sich. Ich änderte mich. Ich wurde zum Digital Inhabitant. Deswegen will ich beide Sphären – meine Onlinewelt und meine Jobwelt – zusammenbringen und suche ein neues Habitat für einen Job als

Social Media Manager / Online PR-Manager

Wenn Sie der Ansicht sind, wir könnten zueinander passen: Bewerben Sie sich. Oder nehmen Sie Kontakt auf.

Während unseres Hawaii-Urlaubs hielt ich in Honolulu einen Vortrag beim Social Media Club Hawaii über „Social Media Adoption“ in Deutschland. Es gab zwar einen Livestream, aber auch technische Schwierigkeiten, so dass er später und in niedriger Qualität startete. In dem Vortrag ging es um

  • unsere „Social Media campaign“ mit Twitter, Tumblr und Facebook
  • meine Umfrage zu Online-PR in Deutschland, Österreich, Schweiz („Online-Nutzung PR/Interessierte 2010„)
  • Social Media im Bankenbereich, Social Banking
  • Beispiele für Social Media, Blogs in Deutschland

Insgesamt also sehr viele Themen für eine halbe Stunde und die anschließende Diskussion. Die Teilnehmer waren in ihren Fragen und der Diskussion sehr an Einblicken interessiert, wie Social Media in Deutschland aktzeptiert wird, und wie dies auch bei mittelständischen Unternehmern aussieht.

Hawaiitwentyten

Some kind of „social media campaign“ for preparing Hawaii vacation and for connecting to local people in Hawaii

Survey

The survey on Social Media adoption by PR people in Germany, Austria and Switzerland was conducted as part of a PR concept for PR PLUS (institution offering PR study as distance learning).

Banks

Social Media examples

Additional link (mentioned in discussion)

Honolulu Star Bulletin

Erika Engle hat kurz im Star Bulletin über unsere „Social Media campaign“ und die Meetups in Hawaii geschrieben: A European view of social media for local marketers

Die Präsentation auf Slideshare

Die Präsentation gibt es auf Slideshare.