Es gibt ein Suchleben jenseits von Google und Bing. Und Yahoo? Hat schon lange keine eigene Suchmaschine mehr sondern benutzt Bing. Welche anderen Suchmaschinen gibt es also, die auch noch die Privatsphäre respektieren?

Falls mir etwas Besonderes auffiel, habe ich das ein einer Liste aufgeführt.

DuckDuckGo

DuckDuckGo ist inzwischen (spätestens seit der NSA-/GCHQ-Geheimdienst-Affäre) ein Klassiker der alternativen Suchmaschinen.

  • Es gibt kein Formular für eine erweiterte Suche, es gibt jedoch eine Suchsyntax mit weiteren Parametern.

DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen sammelt und dadurch auch Filterblasen verhindern soll.[5][6][7] Der Datenschutz war nicht das ursprüngliche Ziel, sondern folgte aus Rückfragen in den Hacker News und auf Reddit.
[…]
Weniger Werbung und mehr Relevanz war auch das ursprüngliche Ziel von DuckDuckGo. Noch im Januar 2011 wurde DuckDuckGo von Weinberg allein betrieben und fiel damals durch eine Werbefläche im Bezirk South of Market von San Francisco auf, die das Tracking durch Google thematisierte

(Wikipedia)

DuckDuckGo does not collect or share personal information. That is our privacy policy in a nutshell. The rest of this page tries to explain why you should care.

(DuckDuckGo)

Ixquick

„Die diskreteste Suchmaschine der Welt“ (Ixquick)

  • Die Suchergebnisse lassen sich zeitlich eingrenzen auf Letzte 24 Std., Letzte Woche, Letzter Monat, Letztes Jahr.

Ixquick ist eine aus den Niederlanden stammende Metasuchmaschine, die sich freiwillig verpflichtet, private Daten von Nutzern nicht zu erfassen oder zu speichern. Zur Verfügung steht auch eine geschützte Anfrage per TLS-Verbindung. Darüber hinaus wird unter dem Namen Startpage eine weitere Suchmaschine angeboten, die anonym ausschließlich auf Google zurückgreift.

(Wikipedia)

Ixquick gehört Surfboard Holding, die auch Startpage anbieten.

Startpage

  • Die Suchergebnisse lassen sich zeitlich eingrenzen auf Letzte 24 Std., Letzte Woche, Letzter Monat, Letztes Jahr.

Startpage ist eine Suchmaschine aus den Niederlanden, die anonymisierte Google-Ergebnisse liefert. Mit Ixquick wird noch eine zweite Suchmaschine angeboten, bei der es sich aber um eine Metasuchmaschine handelt. Startpage wie auch Ixquick sollen den Datenschutz ihrer Nutzer gewährleisten.

(Wikipedia)

Searx

Searx sagt von sich, es sei

eine privatsphären-respektierende, hackbare Metasuchmaschine

  • In den Einstellungen lassen sich detaillierte Einstellungen vornehmen, so beispielsweise darüber, welche Suchmaschinen berücksichtigt werden sollen
  • Ergebnisse lassen sich als csv, json und rss laden

Searx is a metasearch engine, aggregating the results of other search engines while not storing information about its users.

(Über uns)

Ich weiß, dass es Searx auf Github gibt, unter einem Account von Adam Tauber (asciimoo). Aber ansonsten?

Quant

Qwant ist eine Suchmaschine, welche vom gleichnamigen französischen Unternehmen entwickelt wurde und mit strengen Datenschutzbestimmungen wirbt.

(Wikipedia)

Qwant’s philosophy is based on two principles: no user tracking and no filter bubble.
We do our best to respect the privacy of our online visitors while ensuring a secure environment and relevant results.

(Ihre Privatsphäre und Qwant)

MetaGer

MetaGer ist eine Metasuchmaschine des SUMA-EV – Verein für freien Wissenszugang.

  • Suchergebnisse lassen sich nach Relevanz oder nach Datum sortieren (was ich oft nutze, um wirklich neue Ergebnisse angezeigt zu bekommen, beispielsweise aktuelle Ergebnisse zu einem Unternehmen, Software, Ereignis).
  • Seiten lassen sich aus den Suchergebnissen heraus über einen Proxy anonym öffnen.

Datenschutz und Privatsphäre gehören für uns zu den wichtigsten Gütern im Internet. Sie sind absolut schützenswert und dürfen keinesfalls kommerziell genutzt werden.

(Datenschutz und Privatsphäre)

Andere Suchmaschinen?

Kennen Sie weitere Suchmaschinen, die auf die Privatsphäre Rücksicht nehmen?

Mit WordPress.com können Sie auf die Schnelle eine Website aufsetzen und weitere Nutzer zum gemeinsamen Bearbeiten einladen. Doch was ist, wenn die Mitarbeiter noch keinen Account auf WordPress.com haben und kein eigenes Blog wollen?

Mit ein paar Screenshots erfahren Sie, wie Sie die Einladung akzeptieren und sich bei WordPress.com registrieren. Dabei legen Sie zwar ein Blog an, doch Sie legen es gleich „auf Eis“, indem Sie es auf „privat“ stellen. Anschließend können Sie bei dem einladenden WordPress-Blog mitarbeiten.

Für manches Projekt lohnt es sich zunächst nicht, eine eigene Website mit eigenem Hosting aufzusetzen. Manchmal lohnt es sich, ein Blog bei WordPress.com aufzusetzen und anschließend weitere Autoren, Redakteure und Administratoren dazu einzuladen. Bei Bedarf ist das Blog später auch sehr schnell in ein eigenes Blog importiert. Dabei muss es kein Blog sein: Auch ein paar Seiten sind mit WordPress schnell aufgesetzt.

Vor kurzem versendete ich Einladungen für ein kleines Projekt auf WordPress.com ein. Eigentlich kein Problem, doch WordPress möchte dem neuen Benutzer gleich ein eigenes Blog verpassen. Das ist oft gar nicht gewünscht, denn es geht lediglich um die Mitarbeit auf einer Website. Das Anlegen einer Website (d.h. eines Blogs) lässt sich zwar nicht umgehen, doch diese Website müssen Sie schließlich gar nicht nutzen.

Und so geht es

Hinweis: Die Texte in den Screenshots sind großteils in Englisch.

Sie erhalten zunächst per Mail eine Einladung für die Website auf WordPress.com.

Wordpress.com: Maileinladung

WordPress.com: Maileinladung

Wenn Sie auf den Einladungslink klicken, öffnet sich im Browser ein Fenster. Wenn Sie noch kein Konto bei WordPress.com haben, klicken Sie bitte auf „Register“ beziehungsweise „Registrieren“.

Wordpress.com: Registrieren

WordPress.com: Registrieren

Dann kommt der Punkt, der viele Nutzer verwirrt. Denn WordPress.com verlangt das Anlegen einer eigenen Website. Lassen Sie sich davon nicht stören. Wählen Sie eine Adresse für Ihre Website. Die Website werden Sie gleich wieder verstecken, so dass niemand mitbekommt, dass sie existiert.

WordPress.com überprüft sofort bei der Eingabe, ob die Adresse noch frei ist.

Wordpress.com: Site anlegen

WordPress.com: Site anlegen

Anschließend müssen Sie eine Email-Adresse, einen Benutzernamen und ein Kennwort auswählen. Auch hier prüft WordPress bei der Eingabe bereits, ob der Benutzername noch frei ist und ob es die Email-Adresse akzeptier.

Wordpress.com: Benutzernamen, Email, Passwort

WordPress.com: Benutzernamen, Email, Passwort

WordPress.com möchte gerne, dass Sie eine eigene Adresse (Domain) auswählen, doch das können Sie getrost übergehen „Nein danke“).

Wordpress.com: Domainadresse auswählen

WordPress.com: Domainadresse auswählen

Jetzt müssen Sie noch irgendein Theme für das Aussehen Ihrer Website auswählen. Da Sie die Website nicht benutzten wollen, spielt die Auswahl keine Rolle. Und selbst wenn Sie die Website (das Blog) später verwenden wollen, können Sie die Auswahl dann noch ändern.

Wordpress.com: Theme wählen

WordPress.com: Theme wählen

Wählen Sie den freien Plan.

Wordpress.com: Frei/kostenlos wählen

WordPress.com: Frei/kostenlos wählen

WordPress.com schickt Ihnen dann eine Email zur Bestätigung. Das können Sie auch ein paar Stunden später noch machen. Klicken Sie auf den Link zum Anpassen Ihrer Website.

Wordpress.com: Customize Your Site

WordPress.com: Customize Your Site

Damit könnten Sie das Aussehen Ihres WordPress.com-Blogs anpassen. Da Sie das Blog aber nicht verwenden wollen, können Sie mit dem Kreuz in der linken oberen Ecke den Dialog wieder schließen.

Wordpress.com: Theming verlassen

WordPress.com: Theming verlassen

Klicken Sie in dem Menü auf der linken Seite auf „WP Admin“. Damit öffnet sich in einem neuen Register Ihres Browsers die Administration für Ihr Blog.

Wordpress.com: WP Admin aufrufen

WordPress.com: WP Admin aufrufen

Wählen Sie auf der linken Seite im Menü die Einstellungen für das Lesen Ihrer Website.

Wordpress.com: Reading/Lesen aufrufen

WordPress.com: Reading/Lesen aufrufen

Scrollen Sie weiter nach unten bis Sie zu den Einstellungen für die Sichtbarkeit Ihrer Website kommen und wählen Sie dort die Einstellung für „Privat“ aus.

Wordpress.com: Sichtbarkeit/Site Visibility

WordPress.com: Sichtbarkeit/Site Visibility

Damit können nur Sie selbst Ihre Website sehen (und gegebenenfalls andere Nutzer, denen Sie es erlauben).

Wordpress.com: Sichtbarkeit/Site Visibility

WordPress.com: Sichtbarkeit/Site Visibility

Wenn Sie jetzt in der Einladungsmail auf „Einladung akzeptieren“ klicken, landen Sie direkt in der Website, für die Sie als Autor, Redakteur oder Administrator eingeladen wurden. Falls Sie in der Zwischenzeit von WordPress.com automatisch abgemeldet wurden, müssen Sie nur Ihre Anmeldedaten eingeben.

Wordpress.com: Maileinladung

Ab sofort können Sie in der Website mitarbeiten. Ihre eigene Website brauchen sie gar nicht weiter zu beachten. Sie sollten vorsichtshalber dennoch in der Bestätigungsmail auf den Link klicken ;-)

"FAZ" mit Werbung

Adblocker blockieren Werbungen auf Websites und verbergen sie vor dem Leser. Außerdem nutzen sie den ausgeblendeten Platz, um mehr Inhalte anzuzeigen. Adblocker sind je nach Sichtweise sehr, sehr gut (Nutzer) oder sehr, sehr böse (Website-Betreiber). Beide Sichtweisen verstehe ich. Mein Verständnis haben viele deutsche Nachrichtenseiten allerdings nicht.

Firefox blockiert Flash-Plugin

Diese Woche bemerkte ich wieder einmal, wie sehr Werbung die Anzeige deutscher Nachrichtenseiten verhunzt. Anlass war das Blockieren des Flash-Plugins durch Firefox (Süddeutsche Zeitung: Mozilla blockiert Flash beim Firefox). Seit Jahren steht das Flash-Plugin aufgrund mangelnder Performance und häufigen Sicherheitslücken in der Kritik, und der Browser Firefox macht jetzt anscheinend Ernst. Doch nicht nur Firefox blockiert Flash auf Websites, auch der Browser Maxthon blockiert es. Das fiel mir beim Aufruf der Startseite von Spiegel Online auf. Denn der Maxthon-Browser ist mein „Kontrollbrowser“, mit dem ich nirgendwo angemeldet bin und für den ich keinerlei Addons installiert habe:

Maxthon blockiert Flashplayer

Maxthon blockiert Flashplayer

Dadurch wurde mir wieder klar, wieviel Platz auf Nachrichtenseiten für Werbung „verschwendet“ wird. Normalerweise bekomme ich solche Werbung gar nicht angezeigt, denn im Firefox und im Chrome habe ich bereits vor längerer Zeit eine Gegenmaßnahme eingeleitet.

Drittanbieter-Cookies

Ich persönlich benutze keinen Adblocker. Ich bin viel bösartiger: Ich nutze die eingebauten Fähigkeiten meiner Browser und deaktiviere Drittanbieter-Cookies:

Cookies von Drittanbietern sind Cookies, die von einer anderen Website angelegt werden als von der, die Sie gerade besuchen. Zum Beispiel könnte das Portal taz.de eine Schaltfläche „Gefällt mir“ von Facebook auf Ihrer Seite eingebunden haben. Dieses „Gefällt mir“ wird einen Cookie setzen, welcher von Facebook gelesen werden kann. Ein solcher Cookie wird als Drittanbieter-Cookie bezeichnet.

Ein Werbetreibender kann durch solche Drittanbieter-Cookies Ihre Besuche auf allen Seiten protokollieren, auf denen seine Werbung angezeigt wird. Wenn Sie deswegen Bedenken haben, können Sie Cookies von Drittanbietern in Firefox blockieren.

(Mozilla Support für Firefox Cookies von Drittanbietern blockieren)

Einfach ausgedrückt: Nachrichtenseiten betreiben und vermitteln die Werbefläche normalerweise nicht selbst. Sie verkaufen Werbeplatz über andere Plattformen, bei denen wiederum die Marketingbereiche von Unternehmen Werbefläche einkaufen. Möchte beispielsweise ein Automobilhersteller sein neues Modell bewerben, so kauft er bei/über Plattformen Werbeflächen ein. Somit erscheint die Werbung für das neue Fahrzeugmodell bei Dutzenden von Websites zentral über eine Plattform gesteuert. Für den Hersteller ist das eine sehr schöne Sache: Er muss sich nicht mit den Dutzenden oder Hunderten von Websitebetreibern einigen. Die Websitebetreiber wiederum müssen sich nicht mit Dutzenden oder Hunderten von Unternehmen herumschlagen. Der Handel und die Steuerung läuft über die Plattform.

Somit bekommt aber nicht nur die jeweilige Nachrichtenseite mit, dass ich bei ihr war, sondern die Plattform bekommt mit, auf welchen Dutzenden oder Hunderten von Nachrichtenseiten (oder anderen Websites) ich war. Grundsätzlich kann der Automobilhersteller meine komplette „Customer Journey“ verfolgen. Also beispielsweise, wann und wo ich die erste Anzeige für das neue Modell gesehen habe, wo ich die Anzeige gesehen habe, wie ich dann auf den Konfigurator auf der Website des Herstellers gekommen bin, für welche Ausstattung ich mich interessiert habe, welches genaue Modell mit welcher Ausstattung ich dann wann gekauft habe. Alles halb so schlimm? Der Plattformbetreiber, weiß auch für welches Konkurrenzauto ich mich interessiert habe, bei welcher Bank ich wahrscheinlich bin, dass ich Viagra kaufen will. Und die Nachrichtenseite gehört zu einem Konzern, der einen Shop betreibt, bei dem Sie regelmäßig ein pflanzliches Mittel gegen Bluthochdruck kaufen, und von dessen anderer Tochtergesellschaft Sie gestern die Ablehnung ihrer Krankenzusatzversicherung erhielten.

Ja, es gibt den Datenschutz, und das Schlimme wird nicht passieren. Aber wollen Sie darauf Ihre Privatsphäre für die nächsten Jahrzehnte wetten? Und darauf, dass die NSA nie einen Zugriff auf die Plattform bekommt und sie aufgrund Ihrer Lesegewohnheiten und Ihrer Einkäufe beim Einreiseversuch in die USA mit Ihren Koffern am Flughafen festsitzen?

Ich nicht. Deswegen habe ich die Cookies von Drittanbietern bei Firefox und bei Chrome deaktiviert.

Firefox: Einstellungen – Datenschutz

Firefox-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Firefox-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Chrome: Erweiterte Einstellungen – Datenschutz – Inhaltseinstellungen

Chrome-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Chrome-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Leser lesen gefährlich

Die Nachrichtenseiten setzen ihre Leser, ihre Kunden bewusst einem Gefahrenpotential aus. Sie tauschen ihren einfachen Handel mit Werbeflächen gegen das Potential zur Gefährdung ihrer Leser und Kunden ein. Seit vielen Jahren setzen sie auf Werbung zu ihrer Finanzierung.

Mit der Art und Weise der Werbung nehmen Sie die mögliche Gefährdung der Privatsphäre Ihrer Leser und Kunden in Kauf und stellen diese hinter ihr Geschäftsmodell.

Ohne Drittanbieter-Cookies keine Werbung

Durch das Blockieren der Drittanbieter-Cookies sehe ich fast keine Werbung. Layer-Werbung kommt gelegentlich durch, aber insgesamt bekomme ich sehr wenig Werbung mit. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt der Maßnahme zur Wahrung meiner Privatsphäre. Mir war jedoch gar nicht mehr bewusst, wie aggressiv auf Nachrichtenseiten geworben wird.

Aufgrund der Darstellung der Spiegel-Seite überprüfte ich allerdings, wie groß die Darstellung von Werbung auf den Startseiten von deutschen Nachrichtenseiten ist. Dazu rief ich die Startseiten von Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Die Welt auf. Die Darstellung im Firefox und im Chrome unterscheiden sich generell kaum. So öffnete ich zum direkten Vergleich auf meinem Macbook Air (Display 1440×900) die Nachrichtenseiten jeweils einmal im Firefox mit aktivierter Blockierung von Drittanbieter-Cookies und einmal im Chrome mit deaktivierter Blockierung und machte entsprechende Screenshots. Zusätzlich nahm ich mir die Screenshots mit Werbung vor und markierte Werbe- und Leerflächen mit Pink sowie Navigationsflächen mit Orange.

An der traurigen Spitze liegt die FAZ, dicht gefolgt von der Süddeutschen Zeitung. Geradezu üppig zeigen Die Welt und der Spiegel Inhalte auf der aufgerufenen Startseite an.

Das ist nur die Momentaufnahme einer kleinen Auswahl. Doch das Ergebnis lässt mich darüber nachdenken, ob Nachrichtenseiten ihren Lesern überhaupt noch Inhalte oder doch viel lieber nur noch Werbung anzeigen wollen. Beim Aufruf zumindest der Startseite bleibt durch Werbung, leere Flächen und Navigationsfläche nicht mehr viel Inhalt übrig. Ich zumindest verliere unmittelbar die Lust, weiterzuscrollen oder zu lesen.

Flickr Fotoalbum „Werbung auf Nachrichtenseiten“ (Diashow)

Nachrichtenseiten behandeln ihre Leser wie Feinde

Nachrichtenseiten nehmen die Privatsphärengefährdung ihrer Leser in Kauf, und mit den Werbeeinblendungen tun sie anscheinend alles, um die Inhalte vor ihren Lesern zu verstecken. So geht man normalerweise mit Feinden aber nicht mit Lesern um.

Mit ihrem Verhalten treiben sie ihre Leser dazu, Adblocker zu nutzen oder Drittanbieter-Cookies zu nutzen – um dann sich dann anschließend über deren Gebrauch zu beschweren.

Nachtrag (31.07.2015)

Peter Schaar, ehemaliger Bundesdatenschutzbeauftragter, hat einen passenden Artikel geschrieben: Datenschutz? Ist mir doch egal!

Wordpress-Plugins

Eine Liste von WordPress-Plugins, die ich einsetze, ohne größere Kommentare. Ein paar „meiner“ Plugins habe ich hier zur Vereinfachung weggelassen.

Warum diese Liste? Weil mich jemand gefragt hat. Und was macht ein Blogger bei so einer Frage? Er bloggt die Antwort. Warum? Weil das auch nützlich für andere WordPress-Beginner sein kann. Und als generellen Anreiz zum Stöbern :-)

Sharing is caring!

Hinweis: Einige der Plugins sind von Sergej Müller, der mit WordPress aufhört. Er sucht aber Nachfolger für die Betreuung der Plugins.

  • Antispam Bee (!)
  • AntiVirus (!)
  • BackWPup Free – WordPress Backup Plugin – die kostenlose Version bietet bereits sehr viele Funktionen, die mir bislang auch reichten (z.B. Sicherung in die Dropbox). Die Pro-Version bietet auch inkrementelle Sicherungen. Da meine Sicherungen insbesonders durch Fotos inzwischen im Gigabyte-Bereich sind, werde ich irgendwann wohl auf die Pro-Version umsteigen  (!)
  • Cachify – einfaches, nicht überladenes Cache-Plugin  (!)
  • Contact Form 7 – simples Plugin für Kontaktformulare
  • Enable Media Replace – ermöglicht das Ersetzen von Dateien
  • Easy Social Share Buttons for WordPress – bindet Symbole zum Teilen in den Sozialen Medien ein. Kostet aber 15 USD
  • Facebook Auto Publish – postet einen Statusupdate in Facebook (Profil und Seiten). Dafür reicht mir die kostenlose Version.
  • Google Calendar Events – zeigt Google-Kalender im Blog an, beispielsweise wie im INJELEA-Blog in der Fußzeile oder auf der Kalenderseite
  • Google Analyticator – na ja, eben für Google Analytics. Nicht verwenden, falls es Bedenken zum Datenschutz gibt (siehe Piwik)
  • HungryFEED – RSS-Feeds auf der eigenen Seite anzeigen. Sehr gut konfigurierbar (Layout, Schrift, Thumbnails, Datum, …)
  • My Private Site – schützt das Blog vor der Öffentlichkeit und lässt nur angemeldete Nutzer zugreifen
  • Limit Login Attempts – seit 3 Jahren nicht mehr aktualisiert. Läuft immer noch gut und verhindert mehrfache Loginversuche  (!)
  • Postie – erzeugt Blogartikel, indem es ein Postfach via POP abruft. Sehr gut konfigurierbar, benutze ich für Meine 365
  • Reading Time WP – zeigt die geschätzte Lesezeit für einen Artikel an. Einfach. Funktioniert.
  • RSS Digest – erzeugt aus einem RSS-Feed einen Artikel. Das benutze ich für meine INJELEA-Lesenswertes-Lesezeichen, die ich aus Pinboard abrufe
  • SI CAPTCHA Anti-Spam
  • Simple Feed Stats – erzeugt einfache Statistiken für den eigenen RSS-Feed
  • Subscribe To Comments Reloaded – zum Abonnieren von Kommentaren inklusive Double-Opt-In (gut für Datenschutz, im Gegensatz zu Lösungen beispielsweise dem Jetpack von WordPress)
  • Table of Contents Plus – zeigt ein Inhaltsverzeichnis mit Links zu den Überschriften (h1, h2,…) im Artikel an (!)
  • WordPress SEO by Yoast – eine sehr gute und umfassende Lösung für Suchmaschinenoptimierung, inklusive OpenGraph-Angaben für Facebook/Google+/Twitter (z.B. für die Anzeige von Twitter Cards) (!)
  • WordTwit Twitter Plugin – schickt automatisch einen Tweet (konfigurierbar) bei Veröffentlichung des Artikels raus
  • WP-Piwik – Statistiken mit Piwik erzeugen und auch im Dashboard anzeigen. Benötigt eine eigene Piwik-Installation. Sehr gut für den Datenschutz :-) (!)
  • WP Lightbox 2 – erzeugt für Fotos automatisch eine Lightbox (vergrößtertes, gezoomtes Anzeigen der Fotos) (!)

Das sieht zunächst einmal nach sehr vielen Plugins aus, doch ich benutze nicht jedes der Plugins in jedem meiner Blogs. Ich habe die Plugins, die ich in (fast) jedem meiner Blogs verwende, mit „(!)“ gekennzeichnet.

Welche WordPress-Plugins benutzen Sie?

Fritzbox 7490

Ich habe einen DSL-/Festnetzvertrag bei O2. Nach einem holprigen Start schien es zu funktionieren mit uns beiden. Doch dann ist meine geschäftliche Rufnummer manchmal nicht erreichbar. Wenn ich Geschäftspartner anrufe, sehen sie manchmal eine unbekannte Nummer. Plötzlich spielt mein Anschluss verrückt. Eigentlich dachte ich, die O2-Hotline würde mir als Geschäftskunden helfen. Tat sie auch. Bis…

Am 29. Mai erwarte ich auf meinem geschäftlichen Anschluss mit der Endnummer 48 einen Anruf. Wenige Minuten nach dem vereinbarten Zeitpunkt erhalte ich eine Mail mit der Information, dass mein Anschluss nicht erreichbar sei. Als ich unmittelbar darauf die Gesprächspartnerin mit meinem DECT-Telefon anrufe, erzählt sie mir, dass eine andere Rufnummer angezeigt wird: Eine Rufnummer mit der Endnummer 38. Diese Rufnummer ist mir zwar ebenfalls zugeteilt ist, aber niemand kennt sie. Nachdem das Gespräch beendet ist, kann ich das Problem nachvollziehen: Bei einem Anruf mit meinem Smartphone auf der *48 erhalte ich eine Ansage, dass der Anschluss nicht erreichbar sei. Rufe ich mit meinem DECT-Telefon auf meinem Smartphone an, wird mir die *38 angezeigt.

Fritzbox 7490 (Telefoniegeräte, 02.06.2015)

Fritzbox 7490 (Telefoniegeräte, 02.06.2015, nach dem Kreuztausch)

Ich benutze als DECT-Telefon ein Fritz!Fon an der Fritzbox 7490 von O2. Für dieses DECT-Telefon ist der Anschluss mit der Endnummer 48 als angehende und abgehende Rufnummer im Router konfiguriert. Die Rufnummer *38 ist als ankommende aber nicht als abgehende Rufnummer konfiguriert. Dessen bin ich mir sicher, aber ich kontrolliere die Konfiguration im Router. Alles ist dort so, wie ich es in Erinnerung habe und scheint in Ordnung. Nur dass es nicht so funktioniert, wie es konfiguriert ist.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Router durchstartete oder nicht. Auf jeden Fall funktioniert am Nachmittag der Anschluss wieder wie konfiguriert. Ich vermute „Folgeschäden“ eines Anrufs am Vortag bei O2. Denn obwohl ich einen Tarif mit „bis zu“ 16 MBit/s habe, hatte ich Anfangs gerade einmal 10.x und dann lange Zeit 9,3 oder 9,4 MBit/s. In der letzten Zeit jedoch sind es oft gerade einmal 8,3 MBit/s (laut Anzeige der Fritzbox). Morgen kommt deswegen ein Telekom-Techniker. Ein paar Minuten nach dem Telefonat legte mein Router plötzlich einen Neustart hin. Vielleicht machten Techniker irgend etwas, was ihn dazu veranlasste. Wer weiß, was O2 alles machen kann mit dem Router. Ich nicht. Vielleicht brachte das Irgend etwas die Rufnummernzuordnung durcheinander, reime ich mir zusammen. Jedenfalls funktioniert die Rufnummernzuordnung wieder. Zumindest habe ich keinen Anlass, daran zu zweifeln. Irgendwie. Allerdings denke ich auch nicht mehr daran, das zu kontrollieren.

Heute mittag rufe ich meine Frau im Büro an. Sie meldet sich förmlich mit dem Namen des Unternehmens und mit ihrem Namen, sagt freundlich guten Tag. Ich gehe auf ihren Scherz ein (schließlich sieht sie meine Telefonnummer) und melde mich ebenfalls förmlich. Nach einem „Ach Du?“ erfahre ich von ihr, dass sie die angezeigte Telefonnummer nicht kennt. Es ist die *38. Also wieder dasselbe Problem wie vor ein paar Tagen.

Nach dem Telefonat kontrolliere ich die Konfiguration. Alles sieht in Ordnung aus. Nur, dass entgegen der Konfiguration die *38 bei Gesprächspartnern angezeigt wird, obwohl als abgehende Telefonnummer für mein Fritz!Fon die *48 konfiguriert ist. Und wenn ich mit dem Smartphone dort anrufe, ist der Anschluss nicht erreichbar. Ich habe ein zweites Fritz!Fon, für das eine andere abgehende und eine andere ankommende Telefonnummer (und zwar nur diese) konfiguriert ist. Auch das prüfe ich. Es funktioniert richtig.

Ich rufe bei der O2-Hotline an. Der Mitarbeiter nimmt mein Problem auf, fragt nach. Er ruft auf verschiedenen meiner Nummern an. Er sieht, dass ich mit der *38 angerufe. Die Ursache für das Problem findet er nicht. Er frage ein paar Sachen nach und meint, er könne das Problem natürlich an die Leitungstechnik weitergeben. Aber ob die was finden würden… Irgendwie kommen wir (ich weiß nicht, ob er oder ich) im Gespräch auf die Idee eines Kreuztauschs. Darauf hätte ich vor dem Telefonat kommen sollen: Ich „tausche“ die beiden Fritz!Fons, in dem ich ihre Konfigurationen austausche. Was vorher das „Privatfon“ ist, wird im Router mit der geschäftlichen Konfiguration belegt. Und das „Geschäftsfon“ wird so wie das „Privatfon“ konfiguriert. Somit kann ich ausschließen, dass es an dem „Geschäftsfon“ liegt. Es ist ein nettes Telefonat mit einem freundlichen Mitarbeiter, der mit mir nach einer Lösung sucht. Wir vereinbaren, dass ich mich melde, wenn das Problem erneut auftritt.

Nach dem Gesprächsende tausche ich via Konfiguration im Router die Fritz!Fons. Dann nehme ich den Router vom Netz und starte ihn neu. Jetzt habe ich das „Geschäftsfon NEU“ (*48) in der Hand (was zuvor das korrekt funktionierende „Privatfon“ war). Ich rufe mit meinem Smartphon auf der *48 an. Und erhalte die Ansage, dass der Anschluss nicht erreichbar sei („temporarily unavailable“). Ich rufe mit dem „Geschäftsfon“ mit der *48 auf dem Smartphone an – und bekomme dort als Anrufer die *38 angezeigt. Das „Privatfon“ (das zuvor das möglicherweise defekte „Geschäftsfon“ war) zeigt sich im Test als brav und funktioniert wie konfiguriert.

Ich kontrolliere vorsichtshalber die Konfiguration im Router. Die Rufnummern sind korrekt zugeordnet. Keine Rufumleitungen, kein Callthrough, keine Wahlregeln. Alles in Ordnung. Nur, dass es nicht so funktioniert. Da es offensichtlich nicht an den Fritz!Fons liegt, gibt es für mich nur wenige offensichtlich verbleibende Möglichkeiten:

  • Der Router hat einen Schlag. Irgendwie unwahrscheinlich aber möglich. Die Konfiguration ist in Ordnung, ansonsten funktioniert er wie konfiguriert. Die DSL ist zwar langsam aber kontinuierlich zuverlässig. Aber selbst wenn er einen Schlag hat: Hey, es ist nicht mein Router. Der Router ist von O2, also ist das deren Problem. Sollte aber auch keines sein. In meinen Tarif-Zeiten mit der Telekom habe ich zwei oder drei Mal ein Problem mit einem Telekom-Router gehabt. Die haben mir ein Austauschgerät umgehend zugeschickt, mit dessen Verpackung ging das alte zurück.
  • Die Vermittlungsstelle (auch nichts anderes als ein Rechner) oder irgendein System von der Telekom (die letzte Meile) oder von O2 (also Telefónica) hat einen Schlag. Zwar auch irgendwie nicht so wirklich plausibel. Aber auch nicht unmöglich. Und wenn: Hey, das sind Systeme von Telefónica (oder deren Subunternehmer Deutsche Telekom).

In beiden Fällen gibt es eine Lösung. Und wenn es ein anderes Problem gibt, dann lässt sich das auch gemeinsam herausfinden. Ich rufe also bei der O2-Hotline an.

Ich schildere dem Mitarbeiter das Problem. Ich weise auf meinen Anruf vor einigen Minuten hin. Er fragt mich auch, ob alles richtig konfiguriert ist. Ich sage ihm, dass ich die Konfiguration geprüft hätte, dass aber trotzdem der Anschluss nicht erreichbar sei beziehungsweise die falsche abgehende Rufnummer zugeordnet sei. Nach den Informationen des Mitarbeiters ist alles in Ordnung. Ich weise darauf hin, dass im Router die richtige Konfiguration angezeigt würde. Ich hätte auch Screenshots gemacht und kontrolliert habe, und dass dennoch mein Anschluss falsch funktioniere. Der Mitarbeiter informiert mich, dass der Router in Ordnung sei. Er besteht darauf, dass alle Systeme in in Ordnung seien. Der Router würde auch die richtige Telefonnummer anzeigen. Ich verstehe irgendetwas von „es müsse an der Konfiguration des Routers liegen“. Ich rede, ich argumentiere. Ich fordere ihn auf, mir doch einfach einen Ersatzrouter zu schicken. Das erscheint mir plausibel, da anscheinend alle System auf Grün stehen, und da es nach ihm letztlich nur am Router liegen könne, dass da etwas nicht wie gewollt funktioniert. Auch wenn es nach ihm die Konfiguration sein müsse. Aber es muss ja eben am Router liegen. Und wenn nicht, ist eine Quelle ausgeschlossen.

Ich frage ihn, ob er sich weigere, das Problem zu analysieren und mir einen Ersatzrouter zu schicken. Er meint, er habe das Problem analysiert, und es liege an der Konfiguration. Es herrscht Funkstille in meinem Kopf. Ich bin Geschäftskunde und habe ein Problem, das ich analysiert habe, und das ich nach und mit meinen Informationen nicht lösen kann – weil die Ursache nach bestem Glauben und Gewissen weder an meiner Hardware noch an der Konfiguration des Routers liegen kann. Und mein Gegenüber schaut anscheinend auf irgendwelche Anzeigen, die ihm keine Lösung vorsagen. Er macht komplett dicht. Ich fasele irgendwas von „da muss ich mal wieder einen Artikel schreiben“. Irgendwann schaffe ich es noch, mich für das Gespräch zu bedanken und aufzulegen. Meine Wortwahl und mein Tonfall waren zuletzt nahe an unangemessen.

Das war zum Ende des Gesprächs ziemlich blöd von mir. Das eigentlich Blöde für mich ist, dass der Mitarbeiter sehr schnell dicht gemacht hat und das Problem auf seinen Geschäftspartner geschoben hat. Komplett. Das komplette Gespräch dauerte 6 Minuten. Davon abgezogen die Kundenidentifizierung, meine Problemschilderung zu Beginn und mein zuletzt tölpelhafter Versuch, doch noch irgendeine Art von Support oder irgendeine Möglichkeit herauszuleiern – dann bleibt nicht viel an Problembehandlung übrig. Das erste Gespräch dauerte insgesamt doppelt so lange.

Ich will einfach noch einmal kontrollieren und rufe mit dem Fritzfon (*48 als abgehende Rufnummer zugeordnet) auf meinem Smartphone an. Dort wird als ankommende Telefonnumer die 38 angezeigt. Problem.

Im Test: Eigene Rufnummer

Im Test: Eigene Rufnummer

Kurz darauf rufe ich bei unveränderter Konfiguration mit dem Fritzfon (48) erneut auf meinem Smartphone an. Dort wird als ankommende Telefonnumer die *48 angezeigt. Ich probiere kurz darauf erneut. Wieder die *48. Bei unveränderter Konfiguration dürfte das nicht geschehen. Ich kontrolliere die Konfiguration und auch die Protokolle im Router. Mir fällt im nachhinein ein, dass der zweite Mitarbeiter mir nie sagte, welche abgehende Telefonnummer ihm angezeigt wurde. Er sagte nur, dass der Router die richtige Nummer anzeigen würde (was geht da eigentlich noch alles…). Nichts Auffälliges…doch. Genau das ist nämlich auffällig:

In der Anrufliste wird kein Eintrag mit der *38 als eigene Rufnummer (abgehende Rufnummer) gezeigt.

Jetzt, gegen Ende des Artikels, versuche ich es erneut. Ich rufe vom Fritz!Fon (konfiguriert mit *48) auf dem Smartphone an. Erneut zeigt mein Smartphone die *38.

In der Anrufliste erscheint dieser Anruf nicht, weder mit *38 noch mit *48 noch mit einer anderen eigenen Rufnummer. Der erste Anruf bei der O2-Hotline wird mit *48 als eigene Rufnummer ausgewiesen – obwohl der Mitarbeiter mir bestätigte, dass die *38 angezeigt wurde. Auch mein Anruf bei meiner Frau wird mit *48 ausgewiesen obwohl sie die *38 auf ihrem Display sah. Es wird überhaupt kein ausgehender Anruf mit *38 als eigene Rufnummer ausgewiesen.

Fritzbox 7490 (Anrufliste 02.06.2015)

Fritzbox 7490 (Anrufliste 02.06.2015)

Jetzt sitze ich im Büro und habe eine Rufnummer, die nicht erreichbar ist. Und Geschäftspartnern wird eine andere, unbekannte Rufnummer angezeigt. Derzeit. Später vielleicht nicht.

Und ich habe einen Vertrag mit O2.

Und, O2, was soll ich jetzt machen?

P.S. Lesetipp: Delivering Happiness

Update (03.06.2015)

Gestern Abend hat sich @o2de auf Twitter gemeldet. Wir haben dann zu Direct Messages gewechselt und länger gechattet. Im Laufe des Chats habe ich folgende Konfigurationen getestet:

Konfiguration 1

  • Fon 1: Abgehend und eingehend auf *48 konfiguriert, sonst nichts.
  • Fon 2: Abgehend und eingehend auf *48 konfiguriert, sonst nichts.
  • Router rebooted.

Getestet:

  • Mit Smartphone händisch *48 angerufen. Ohne Freizeichen kommt direkt „derzeit nicht erreichbar“.
  • Auf 46 versucht: Freizeichen, erreichbar.

Konfiguration 2

  • Fon 1: Abgehend und eingehend auf *34 konfiguriert, sonst nichts.
  • Fon 2: Abgehend und eingehend auf *46 konfiguriert, sonst nichts.
  • Anrufbeantworter: Nur die *48 zugewiesen.

Getestet:

  • Mit Smartphone auf *34 angerufen: *34 klingelt auf Fon 1.
  • Mit Smartphone auf *46 angerufen: *46 klingelt auf Fon 2.
  • Mit Smartphone auf *48 angerufen: Direkte Ansage „nicht erreichbar“

@o2de hat mich gebeten, bei AVM nachzufragen, ob so etwas bekannt sei (nein, nicht zum Abwimmeln sondern zum Klären). Ich soll mich danach wieder melden. Außerdem bekam ich das Angebot, den Router zu tauschen.

Heute morgen habe ich die Fritz!Fons wieder so konfiguriert, wie sie es beim ersten Auftreten des Problems konfiguriert waren. Dann habe ich den Router durchgestartet. Ergebnis: Jetzt funktioniert wieder alles. Leider hatte ich nicht daran gedacht, vor der Re-Konfiguration zu testen. Und zwischen 8 und 14 Uhr kommt der Telekom-Techniker :-(

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Anfrage für eine Projektarbeit zum Thema „Social Intranet“. Ich erhalte immer mal wieder derartige Anfragen wie beispielsweise zur Teilnahme an einer Umfrage oder zu einem Interview für eine Master-Thesis.

Normalerweise unterstütze ich das gerne, wenn es „passt“. Manchmal sind auch Anfragen darunter, die offensichtlich für mich ungeeignet sind und die „Zielgruppe“ schlecht recherchiert war. Das passiert. In diesem Fall jedoch erhielt ich die Anfrage über eine Empfehlung eine Bekannte aus dem „Social-Internet-Intranet-Dunstkreis“. Treffer :-)

Im Rahmen der Email-Konversation habe ich ein Telefonat/Skype angeboten, weil sich so vieles einfacher und besser besprechen lässt als in einem Email-Ping-Pong. Als wir dann den Termin vereinbarten erhielt ich ein Angebot, das ich

  • nicht erwartet hatte,
  • in der Form noch nicht erhalten hatte und
  • das ich nicht ablehnen konnte.

Als Dankeschön würde er an einen gemeinnützigen Verein oder eine Stiftung meiner Wahl spenden.

Überraschung. Auch für einen solchen Fall habe ich meinen Wunschzettel. Den Link habe ich ihm dann auch geschickt.

In der Zwischenzeit waren dann unser Gespräch und das Erdbeben in Nepal.

Überraschung. Gestern informierte mich der Anfragende darüber, dass er die Liste übergangen hätte und als Dank für meine Unterstützung an die Glückskette für die Erdbebenopfer in Nepal gespendet hätte. Überraschung gelungen.

Danke für die Überraschungen.

BarCamp Rhein-Neckar

Am letzten Samstag war das BarCamp Rhein-Neckar in Heidelberg. Ich fand es toll und würde es wieder tun. Auch wenn ich in kaum einer Session war.

Am Samstag fuhr ich gegen 7 Uhr los. Ich hatte mich gegen die Bahn entschieden, weil ich mit dem Auto etwa eine Stunde und mit der Bahn knapp zwei Stunden benötigen würde. Ich fand in der Nähe einen Parkplatz und lief gemütlich zum Veranstaltungsort, dem Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum Dezernat 16 in der alten Feuerwache Heidelberg.

Ich hatte mich als Engel gemeldet. Die Engel betreuten die Räume, unterstützten die Session-Halter, saßen am Empfang. Um 8:30 Uhr gab es im Raum Foyer 2 eine kurze Einweisung für die Engel. Vorher hatte ich mir bereits einen leckeren Lindenkaffee und eine Laugenstange gegönnt.

Gegen neun Uhr begann das BarCamp mit der Begrüßung und Einweisung. Anstelle einer Vorstellungsrunde (Name, evtl. Unternehmen, drei Schlagworte) gab es einen Zettel zum Ausfüllen, alle Zettel wurden dann später an eine Wand gepinnt.

Frühstücken beim Sessionplan BarCamp Rhein-Neckar

Frühstücken beim Sessionplan BarCamp Rhein-Neckar

Engel-Zeit

Ich hatte mich als Raumengel für das Atelier 2 für ersten beiden Sessions gemeldet. Also ging ich dann etwas vorzeitig zum Atelier 2. Allerdings dauerte es noch etwas, bis jemand mit dem Schlüssel da war. Atelier 1 und Atelier 2 waren außerhalb des eigentlichen Feuerwachengebäudes im “Hinterhof”. Das war aber kein Problem, weil sie erstens nicht weit weg waren (ca 50 Meter) und das Wetter trocken und super sonnig war. Die erste Session um 10:30 Uhr “Freifunk Rhein-Neckar” bekam ich komplett mit. Ben und Lucas stellten das Konzept und die Umsetzung des Freifunks vor. Näheres im Freifunk-Wikipedia-Eintrag und im Blogartikel von Ben „Freifunk auf dem Barcamp Rhein Neckar. Grundsätzlich hatte ich schon mal etwas von Freifunk mitbekommen, aber ich erhielt einen guten Überblick und weiß jetzt auch, wie ich mitmachen könnte.

Die nachfolgende Session “Verfasste Studierendenschaft” von Fabian Kunz fiel aus, weil keine Interessenten kamen. Ich habe mich mit Fabian noch kurz etwas unterhalten, dann ging ich zum Empfang, um mich schon etwas früher als Empfangs-Engel zu melden. Zunächst habe ich mir etwas von dem leckeren Essen genommen. Am Empfang checkte ich dann zwei oder drei Nachzügler ein, gab die T-Shirts aus (die leider am Morgen noch nicht fertig gewesen waren), beantwortete ein paar Fragen. Insgesamt ein lockerer Job. Ich war bis etwa 13:30 Uhr am Empfang.

Sessionplan BarCamp Rhein-Neckar

Sessionplan BarCamp Rhein-Neckar

Meine Session “Headset Porn”

In meiner Session “Headset Porn” waren wir nur zu sechst. Ich stellte zunächst mein neues Headset “Backbeat Pro” von Plantronics vor (siehe “Plantronics Backbeat Pro für daheim und das (Mobile) Office”), aber wir kamen schnell in die Diskussion, warum, wieso, weshalb welche Headsets… und landeten auch schnell bei Bluetooth, NSA und allen möglichen Themen.

Hintergrund der Session war die Überlegung, dass jeder mit einem Headset dieses für bestimmte Zwecke einsetzt. Beispielsweise im Hobby oder als Angestellter (wie um in Ruhe im Büro programmieren zu können).

Meine Session “Productivity”

Das war ein “Aufguss” meiner Session, die ich auf dem BarCamp Bonn gehalten hatte (siehe “Selbstorganisation – Productivity Mindset)”. Mir ging es da kaum um Methoden, Technologien und Tools sondern primär um die “Prinzipien” Fokus, Rituale, Timeboxing und Ausgewogenheit, die es einem ermöglichen, produktiv zu arbeiten. Wie schafft es ein Angestellter, ein Selbstständiger, eine Person im Privaten oder im Hobby, produktiv zu sein. Also beispielsweise ein Berater, ein Webentwickler, ein Programmierer, jemand mit einem zeitaufwändigen Hobby.

Die allerletzte Session “Zeitmanagment”

Nach meiner Session verquatschte ich mich mit ein paar Leuten über Produktivität, Zeugs und Zeugs. Dabei wollte ich eigentlich so gerne pünktlich in die Session “Zeitmanagement” von Gunthart Mau. So bekam ich dann nur noch etwa 20 Minuten von der letzen Session mit. Aber auch da fand ich mich schnell rein. Zeitmanagement ist schließlich auch mein Thema (wo bei ich niemanden kenne, der wirklich die Zeit managen kann).

Das, was ich von der Session mitbekam, hat mir gut gefallen. Auf dem Flip-Chart sah ich beispielsweise das Eisenhower-Prinzip und die Pareto-Regel. In der Diskussion nahm Gunthart auch viele Anregungen auf.

Sonnenuntergang in Rheinhessen

Sonnenuntergang in Rheinhessen

Für den Rückweg brauchte ich wieder etwa eine Stunde, so dass ich – nach einem kurzen Halt für den Sonnenuntergang in Rheinhessen – gegen halb Neun am Samstag Abend wieder zurück war.

Meine Meinungen und Anregungen zum BarCamp

  • Ich war (positiv) überrascht über die vielen BarCamp-Neulinge. Und ich finde das gut so, dass es viele Neugierige gibt, die sich auf das Format und die Offenheit einlassen.
  • Ich hätte mir eine klassische Vorstellungsrunde gewünscht. Auch mit zwei oder drei Hundert Teilnehmern dauert es (wenn die Orga auf zügige Durchführung achtet) nicht besonders lange.
  • Anfangs fehlten die Raumnamen für die beiden Ateliers. Dann fiel mir auf, dass die Räume klassische Raumnamen hatte. Irgendwie gefällt mir die Tradition, dass die Räume die Namen von Sponsoren bekommen.
  • Ich finde es gut, dass die Sessions wirklich nur mit 45 Minuten geplant waren und es so zwischen den Session auch 15 Minuten fürs Austauschen, Kaffee trinken und Netzwerken gab. Manche Barcamps verplanen immer volle 60 Minuten, so dass die Sessions nahtlos ineinander übergehen und somit schnell eine Hektik aufkommt.
  • Wie wäre es mit “Sponsoren-T-Shirts”? Die könnten eine spezielle Aufschrift und einen höheren Preis als die anderen T-Shirts haben. Also beispielsweise 49 Euro. Ist nur so eine Idee von mir.
  • Die Organisation hat insgesamt sehr toll funktioniert. Dafür, dass es das erste BarCamp Rhein-Neckar für dieses Orga-Team war und dass Leute ohne jegliche BarCamp-Erfahrung im Orga-Team waren, war das super gelungen.
  • Die T-Shirt-Liste bitte das nächste Mal alphabetisch sortieren ;-)

Warum ich auf BarCamps gehe

  • Ich will neue Leute kennen lernen
  • Ich will Leute persönlich kennen lernen, die ich bisher nur online kenne
  • Ich will mich mit Leuten austauschen, die ich schon persönlich kenne
  • Ich will mich mit Leuten persönlich austauschen
  • Ich will mich mit Leuten austauschen über Themen, die ich noch nicht kenne, die ich nicht besonders kenne oder die ich kenne
  • Ich will von anderen lernen
  • Ich will dazu beitragen, dass andere von anderen oder von mir lernen

BarCamps sind für mich eine wunderbare Möglichkeit, mich mit Neuem in Kontakt zu bringen, Neues zu lernen und über den Tellerrand zu schauen.

Sponsoren

Vielen Dank an die Sponsoren des BarCamps Rhein-Neckar!

  • LindenKaffee, Heusenstamm
  • MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft, Stuttgart
  • Welldone-Studios, Voerg und Feigenbutz GbR, Heidelberg
  • Ausstellungs- und Messe GmbH, Frankfurt
  • Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg
  • LANGE + PFLANZ Werbeagentur GmbH, Speyer
  • Schlegel & Vogel Haus-und Anlagentechnik GbR, Schönebeck
  • Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg
  • Cogitars GmbH, Heidelberg
  • O’Reilly Verlag GmbH & Co. KG, Köln
  • dpunkt.verlag GmbH, Heidelberg
  • trio-interactive it services GmbH, Mannheim
  • Kanzlei Maria Dimartino, Eppelheim
  • Fahrwerk, Agentur für Marketing und Ambient Media GmbH & Co. KG, Heidelberg
  • erdfisch, Heidelberg
  • socialmediawall.me, NOEO GmbH, München
  • Dezernat 16, Kultur- und Kreativwirtschaft, Heidelberg
  • Heidelberger Dienste gGmbH, Heidelberg

Engel-Bücher

Als Dankeschön durfte sich jeder der Engel ein Buch vom Sponsor O’Reilly Verlag auswählen. Danke! Eine tolle Idee!

Fotografie für Journalisten (O'Reilly Verlag)

Fotografie für Journalisten (O’Reilly Verlag)

Ein Gegen-Rant

Jens Grochtreis schreibt einen Rant unter anderem übers BarCamp Rhein-Neckar (Barcamp Heidelberg – Barcamp der Beliebigkeit) – und ich verstehe den Rant nicht.

Ja, früher, damals, 2006 mögen sich alle Sessions um das Internet gedreht haben. Ja, meist mögen es Entwickler, SEO-Zauberer und “Entrepeneurs” gewesen sein. Aber so habe ich das auch schon bei meinem ersten BarCamp 2007 in Frankfurt nicht empfunden. Ich war wie viele andere kein Entwickler, SEO-Zauberer oder “Entrepreneur”. Und in den letzten neun Jahren haben sich immer mehr und mehr unterschiedliche Leute in BarCamps eingebracht. Die Mischung wurde immer gemischter. Deswegen haben sich aus den allgemeinen BarCamps auch die Themen-BarCamps wie Web Developer Camp, EduCamp, UXCamp, CorporateLearningCamp, DevOpsCamp, MobileCamp oder PMCamp entwickeln.

Es gibt Web Developer oder Programmierer, die Wert auf bestimmte Headsets legen, damit sie in Ruhe ihrer Tätigkeit nachgehen können. Es gibt Web Developer, die sich informieren wollen, welche Dinge für produktives Arbeiten interessant sind oder wie sie ihr Zeitmanagement gestalten können. Es ist okay, wenn Jens das nicht interessiert. Ich würde auf einem Web Developer Camp aber auch nie eine Session zu Hawaiianischen Tänzen anbieten.

Wenn Jens mit den Sessions der allgemeinen BarCamps nichts (mehr) anfangen kann, wenn die Themenvielfalt für ihn einfach erschlagend uninteressant ist, warum geht er hin und beschwert sich danach? Allgemeine BarCamps sind schon lange keine spontanen Internet-Selbsthilfegruppen mehr wie vielleicht vor neun Jahren.

Jens, warum gehst Du nicht gleich auf eine reine Entwickler-Konferenz wie die Unkonf? Und wenn Du nicht selbst ein “WebCamp” organisieren möchtest, warum gehst Du nicht einfach auf ein Web Developer Camp? Nein, es ist kein Affront, ein Barcamp thematisch einzugrenzen. Deswegen gibt es seit Jahren Themen-BarCamps.

Dass Dir die Entwicklung der letzten Jahre nicht passt, das verstehe ich. Aber warum kommst Du auf ein BarCamp, für das Du Deine Session in das Pad für Themenvorschläge und -wünsche eingetragen hast und dort aufgrund der anderen Einträge schon lange die von Dir unerwünschte Themenvielfalt hättest erkennen müssen? Und warum beschwerst Du Dich dann noch hinterher? Das verstehe ich an Deinem Rant nicht.

Um Deine Redewendung zu verwenden:

Au Backe

Leseliste

Flickr Fotoalbum

Flickr Fotoalbum „BarCamp Rhein-Neckar 2015“ (Diashow)

Plantronics Backbeat Pro (5/7)

In Heidelberg findet am 18. April 2015 das BarCamp Rhein-Neckar statt. Ich werde eine Session „Headset Porn“ anbieten und möchte, dass möglichst viele der Teilnehmer ihr eigenes Headset zur Session mitbringen.

Was ist ein BarCamp?

Was ist ein BarCamp?

Kurzer Einschub: Für die bislang Unkundigen habe ich einen Artikel mit ein paar Quellen zur Information, was ein BarCamp ist.

Eine der wesentlichen Eigenschaften eines BarCamps ist die, das es keine Agenda und keine „Sessionplanung“ vor dem BarCamp selbst gibt. Aber durchaus üblich ist es, eine Session anzukündigen – in der Hoffnung, dass am Tag des BarCamps genügend Interessierte sich an der Session beteiligen.

Porn?

Gibt es jetzt auf dem INJELEA-Blog auch Porn aka (also known as) Pornographie? Nun, das bedarf wahrscheinlich einer Erläuterung. Denn nicht alles, worauf „Porn“ steht, ist auch Porn.

Analog zu der Verwendung von “Nazi” im Englischen für alles mögliche wird auch porn – die Kurzform von pornography – für Bilder und Darstellungen verwendet, die nichts mit nackter Haut zu tun haben.

(USA Erklärt: Was in den USA alles so unter Pornografie läuft)

„Porn“ wird inzwischen im Englischen oft für sehr Vieles benutzt, wovon es sehr viel davon gibt, insbesondere Fotos. Also beispielsweise Fotos von Essen („Food Porn“), Grafiken („Chart Porn“) oder Sonnenuntergängen („Sunset Porn“).

Somit stelle ich präventiv fest: Es gibt auf dem INJELEA-Blog keine, ich wiederhole, keine Pornographie! Und es gibt – soweit mir bekannt – auf dem BarCamp Rhein-Neckar keine Pornographie. Wobei ich ja die Agenda nicht kenne, denn die ergibt sich ja erst am Veranstaltungstag. Also wirklich sicher kann ich daher nicht sein…

Headset?

Plantronics Backbeat Pro (1/7) mit Tasche, USB-Kabel, Tonkabel, Quick-Guide

Plantronics Backbeat Pro (1/7) mit Tasche, USB-Kabel, Tonkabel, Quick-Guide

Vor kurzem habe ich mir ein Headset (manchmal auch „Kopfhörer“ genannt) gekauft: Plantronics Backbeat Pro für daheim und das (Mobile) Office.

Mit dem Plantronics Backbeat Pro holte ich mir einen geschlossenen Kopfhörer mit Active Noise Cancellation, sehr gutem Klang, einfacher und überzeugender Bedienung sowie sehr guter Akkuleistung.

Ich bin von dem Kopfhörer begeistert. Gestern beispielsweise nutzte ich ihn, um während der Busfahrt auf dem Rückweg von einem Termin zu entspannen und die lauten Außen- und Innengeräusche auszublenden. Zumal ich aufgrund der S-Bahn-Verspätung den ursprünglich anvisierten Bus verpasst hatte.

Frank Holldorff hat meinen Artikel über das Headset gelesen:

Ich wusste, dass Frank wie ich (der andere Frank) ebenfalls zum BarCamp Rhein-Neckar kommt. Ich bot ihm also an, dass ich das Headset mitbringe und dass er es dort ausprobieren kann. Frank hat sich allerdings das Headset bereits bestellt :-)

Aufruf zum Headset Porn fürs BarCamp Rhein-Main!

Doch ich dachte mir, dass eigentlich an einem BarCamp viele Leute zusammenkommen, die irgendwelche Gadgets haben – und sicherlich auch Headsets. Warum also nicht die Gelegenheit nutzen für einen Austausch über Headsets?

Ich bringe also mein Plantronics Backbeat Pro mit zum BarCamp Rhein-Neckar und schlage dort eine Session „Headset Porn“ vor!

Bitte bringt dazu bitte auch Eure Headsets mit (Over-Ear, On-Ear oder In-Ear, mit oder ohne Mikro, mit einer Hörmuschel oder mit zweien…). Zeigt in der Session dann Euer Headset und erläutert kurz, was Ihr daran so gut oder so schlecht findet! Und wer kein Headset hat oder sein altes Headset ablösen möchte, der bekommt dann jede Menge Anregungen für sein nächstes Headset!

Bringt also jede Menge, sehr viele, haufenweise, massig, unmengenmäßig Headsets/Kopfhörer mit und wir machen einen

Headset Porn!

Selzen im Selztal

Seit einiger Zeit sollte klar sein, dass ich in Selzen im Selztal wohne und eine persönliche Ansicht hinsichtlich der richtigen Rheinseite und der falschen Rheinseite habe. Offenbar gibt es bei Gesprächspartnern immer noch Unklarheiten bezüglich meiner Heimat.

Es scheint immer noch an der Zeit, diese Unklarheiten zu beseitigen.

Selzen

Selz (links Hahnheim, rechts Selzen)

Selz (links Hahnheim, rechts Selzen)

Das geschichtsträchtige Selzen hat etwa 1.500 Einwohner, liegt an der Selz und liegt im Selztal (siehe unten).

Die erste urkundliche Erwähnung Selzens ist im Jahr 782 als „Salzen“ im Lorscher Codex zu finden. Gräberfunde aus der jüngeren Steinzeit – 2000 v. Chr.-, aus der Römerzeit – 100 nach Christus – und aus der Frankenzeit des 6./7. Jahrhunderts dokumentieren einen geschichtsträchtigen Ort.

[ Seite „Selzen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. November 2014, 12:42 UTC. (Abgerufen: 24. Januar 2015, 13:49 UTC) ]

Es gibt in der Gemeinde Selzen ein paar kleinere Betriebe und vor allem: Weingüter. Das Zuckerlottche (der Beiname kommt von den jährlichen Rübentransporten) hatte hier auch einen Bahnhof – wenn auch auf der anderen Seite der Selz in der Gemeinde Hahnheim. Die Hahnheimer und die Selzer Frösche leben jedoch friedlich zusammen und miteinander, auch wenn sie auf jeweils gegenüberliegenden Seiten der Selz leben. Selzer Frösche?

Einer Legende nach seien die Bewohner im Mittelalter verpflichtet gewesen, die Frösche in der Selz oder im Teich dadurch zum Schweigen zu bringen, dass sie mit Stangen in das Wasser schlugen. Die Gutsherrschaft wollte ungestört vom Quaken schlafen. Deshalb tragen die Bewohner den Spitznamen Selzer Frösche.

[ Seite „Selzen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. November 2014, 12:42 UTC. (Abgerufen: 24. Januar 2015, 14:05 UTC) ]

Die allerbeste aller Ehefrauen und ich wohnen seit 2012 in Selzen (und haben seitdem noch keine Gutsherrschaften wohl aber Frösche bemerkt). Zuvor wohnten wir von 1999 bis 2012 in Schwabenheim an der Selz. Wie der Name erahnen lässt, liegt auch Schwabenheim an der Selz.

Schwabenheim an der Selz

Schwabenheim

Mein Vater kommt aus Schwabenheim an der Selz, meine Mutter kommt aus Höchst im Odenwald (wo ich auch aufwuchs). Mich verschlug es durch eine Verkettung diverser Realitäten 1999 zusammen mit diemanue.la wieder in die Heimatortschaft meines Vaters. Die Ortschaft Schwabenheim an der Selz (Wikipedia-Eintrag) hat über 2.600 Einwohner und ist damit die bevölkerungsstärkste Gemeinde der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim. Meistens wird sowohl von Fremden als auch Eingeborenen aus Gründen der Kürze die Bezeichnung „Schwabenheim“ verwendet. Dies kann jedoch zu Verwechslungen mit der Ortschaft Pfaffen-Schwabenheim der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach führen. „Schwabenheim an der Selz“ gibt es erst seit 1904, die Ortschaft selbst ist allerdings doch etwas älter:

Es gilt als fränkische Gründung in der Zeit um 500 nach Chr. und wurde 766 erstmals urkundlich in den „Lorscher Annalen“ erwähnt. Der älteste erwähnte Name war „Suaboheim“, seit dem 13. Jahrhundert änderte sich dieser in „Sauerschwabenheim“. Der Zusatz „sauer“ bezieht sich auf den gleichnamigen Bach der durch das 12 Hektar große Landschaftsschutzgebiet „Pfauengrund“ fließt und diente zur besseren Unterscheidung der Gemeinde Pfaffen-Schwabenheim bei Bad Kreuznach. 1904 wurde der heutige Name Schwabenheim an der Selz eingeführt.

[ Quelle: Verbandsgemeinde Gau-Algesheim, abgerufen 24. Januar 2015 ]

Bis heute prägen Weingüter und Winzer das Bild von Schwabenheim.

Selztal

Die Selz ist als linker Nebenfluss des Rheins eines der Hauptgewässer in Rheinhessen (Bundesland Rheinland-Pfalz).

[ Wikipedia-Eintrag Selz ]

Die Selz ist etwa 63 km lang, entspringt in Orbis in der Pfalz und mündet bei Ingelheim (Wikipedia-Eintrag) in den Rhein. Von Selzen aus sind es mit dem Daumen auf der Google-Maps geschätzt noch etwa 25 Kilometer bis nach Ingelheim am Rhein. Von Alzey bis Ingelheim gibt es einen ausgeschilderten Rad- und Wanderweg an der Selz entlang. Dieser Wanderweg führt nur ein paar hundert Meter an INJELEA vorbei. Insbesondere am Wochenende und bei schönem Wetter „ist der Teufel los“. Deswegen findet man an diesem Rad- und Wanderweg immer wieder Straußwirtschaften oder ähnliche Einrichtungen zur geistigen Ertüchtigung.

 

Selztal im Herbst

Für mich verbanden sich früher mit dem Selztal vor allem die Gemeinden Stadecken-Elsheim, Bubenheim, Schwabenheim an der Selz und Groß-Winternheim. Jetzt also auch noch Selzen und Hahnheim. All diese Gemeinden liegen in Rheinhessen.

Rheinhessen

Rheinhessen (Touristik-Website, Wikipedia-Eintrag), auch „Land der tausend Hügel“ genannt, ist eine Region im Bundesland Rheinland-Pfalz. Die Region Rheinhessen umfasst etwa den Landkreis Mainz-Bingen (Verwaltungssitz in Ingelheim) und den Landkreis Alzey-Worms.

Gaaaaanz früher einmal gehörte Rheinhessen zum Großherzogtum Hessen und später zum Volksstaat Hessen. Aufgrund des Namensteils „hessen“ und der früheren Zuordnungen unterstellen Viele eine immer noch existierende Zuordnung Rheinhessens zum benachbarten Bundesland Hessen (das übrigens auf der falschen Rheinseite liegt, s.u.).

Was jedoch vollkommen falsch ist, denn Frankreich und die USA befreiten Rheinhessen 1945 aus dem hessischen Joch:

Rheinhessen entstand unter diesem Namen nach 1815, als die vorher politisch stark zersplitterte Region erstmals vereinigt und dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen wurde, das sich dadurch über den Rhein hinaus ausdehnte. Teile Rheinhessens gehörten vor der französischen Revolution zu den linksrheinischen Gebieten der Kurpfalz, von Kurmainz oder des Hochstiftes Worms. Rheinhessen blieb bis 1945 beim dann so genannten Volksstaat Hessen. Durch die Grenzziehung zwischen französischer und amerikanischer Besatzungszone wurde es dann (mit Ausnahme der rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz und des bis dahin zu Guntersblum gehörigen Kühkopfs) von Hessen getrennt und war ab 1946 einer von fünf Regierungsbezirken des neugeschaffenen Landes Rheinland-Pfalz.

Seite „Rheinhessen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Januar 2015, 11:58 UTC. (Abgerufen: 24. Januar 2015, 14:13 UTC) ]

Viele Rheinhessen beharren darauf, dass Rheinhessen bereits seit vielen Jahrhunderten als Region bestünde. Schließlich seien sie Rhoihesse und: „Mer babbele rhoihessisch“.

Rheinhessen liegt nicht in der Pfalz sondern grenzt lediglich an diese Region. Helmut Kohl ist also kein Rheinhesse. Das Tragen dieser Bürde obliegt den Pfälzern.

Festzuhalten gilt: Rheinhessen liegt

  • links des Rheins
  • auf der richtigen Rheinseite
  • nicht in Hessen
  • nicht in der Pfalz

und ist Teil von Rheinland-Pfalz.

Die Hauptstadt Rheinhessens ist…

Mainz

Die Hauptstadt (auch des Landes Rheinland-Pfalz) liegt im richtigen Rheinknie auf der richtigen Rheinseite.

Mainz

Mainz ist weltweit bekannt für die Mainzer Fastnacht. Ebenfalls sehr bekannt ist Mainz für seine römischen Wurzeln („Mogontiacum„). Vielen unbekannt sein dürfte die substantielle Angst vieler Bauherren, auf Überreste ebensolcher römischen Wurzeln wie römsche Schiffe oder Heiligtümer zu treffen. Römische Schiffe werden manchmal auch römische U-Boote genannt, da sie gelegentlich auftauchen – vorwiegend beim Ausheben von Fundamenten. Das Heiligtum der Isis und Mater Magna führte zu einer Unterbrechung von 17 Monaten beim Bau der Römerpassage (Einkaufszentrum).

Sehenswürdigkeiten von Mainz sind beispielsweise: Mainzer Dom, Kirche St. Stephan mit den Chagall Fenstern, Kleinkunstbühne Unterhaus, Wochenmarkt, Staatstheater Mainz, Altstadt, Neustadt und Museen.

Bedauerlicherweise wurden im Rahmen der neuen Grenzziehung nach 1945 die auf der falschen Rheinseite liegenden Mainzer Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim (nach deren Anfangsbuchstaben „AKK“) der Stadt Wiesbaden zugeschlagen. Dies führte zu dem immer noch andauernden AKK-Konflikt.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist eine parlamentarische Republik mit der Hauptstadt Mainz. Rheinland-Pfalz

… umfasst im Norden vom Rheinischen Schiefergebirge den südlichen Teil der Eifel, den Hunsrück, den westlichen Westerwald, das südwestliche Siegerland und den nordwestlichen Teil des Taunus sowie im südlichen Bereich das Mainzer Becken, das Rheinhessische Hügelland, das Nordpfälzer Bergland, die Westpfälzische Moorniederung, die Westricher Hochfläche, den Pfälzerwald und einen Teil der Oberrheinischen Tiefebene. Es grenzt im Norden an Nordrhein-Westfalen, im Osten an Hessen und Baden-Württemberg, im Süden an die französische Region Elsass sowie als Teil der Großregion im Süden an Lothringen und das Saarland, und im Westen an die luxemburgischen Distrikte Grevenmacher und Diekirch sowie an die Provinz Lüttich der belgischen Region Wallonien. Rheinland-Pfalz ist das Bundesland mit der größten linksrheinischen Fläche.

Seite „Rheinland-Pfalz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Januar 2015, 08:56 UTC. (Abgerufen: 24. Januar 2015, 14:19 UTC) ]

Rheinland-Pfalz liegt somit weit überwiegend auf der richtigen Rheinseite.

Richtige Rheinseite

Die richtige Rheinseite ist hier in Rheinhessen und drüben im Rheingau eine moralisch-subjektiv positive Einordnung in Bezug auf hüben relativ des Flusses Rhein. Typischerweise wird diejenige Rheinseite als die richtige Rheinseite eingeordnet, auf der man gerne wohnt oder wohnen würde. Andere, auf der jeweils anderen Rheinseite wohnhafte Personen, wohnen demzufolge auf der falschen Rheinseite.

Auf unserer und auf der falschen Rheinseite wird oft abwertend von der jeweils anderen als der ebsch Seit gesprochen.

Ich wohne in Rheinhessen und daher auf der richtigen Rheinseite. Es gibt andere Personen, die aus ihrer Sichtweise ebenfalls auf der richtigen Rheinseite (z.B. in Wiesbaden) wohnen.

Auch im Rheinland und an der Mosel soll es unterschiedliche Einordnungen geben.

(A.d.V.: Wiesbaden liegt definitiv auf der falschen Rheinseite.)

CMS (Collage)

Für ein kleines Projekt bin ich auf der Suche nach einem kleinen simplen Content Management System (CMS). Aus einer ganzen Reihe habe ich eine Liste auf vier Systeme zusammengedampft: GetSimple CMS, Grav, Fork und CMS Made Simple.

Manchmal muss es kein Porsche, kein Mercedes und kein Volkswagen sein. Manchmal reicht einfach nur ein Fahrrad. Klar kann das Brausen über die Straße Spaß machen. Doch wenn der Drahtesel direkt vor der Haustür steht, und der Bäcker nur ein paar hundert Meter entfernt ist: Warum erst in die Garage joggen, das Tor aufmachen, den Motor anwerfen…

Inzwischen gibt es Content Management Systeme wie Sand am Meer. Vor allem gibt es sehr leistungsfähige CMS. Doch je leistungsfähiger das CMS ist, desto mehr schleppt das System an Ballast mit, wenn man die ganzen Leistungen gar nicht braucht. Je nach Einsatzzweck ist weniger eben mehr.

So setzten viele der einfachen Content Management Systeme auf das Dateisystem, um dort beispielsweise im XML-Format die Seiten abzulegen. Damit wird der Overhead eines Datenbanksystems vermieden. Für datenbankbasierte dynamische Systeme wie WordPress gibt es dann extra Plugins wie Cachify, um Seiten und Beiträge in der Datenbank oder für noch schnelleren Zugriff im Dateisystem zwischenzuspeichern.

Die vier Content Management Systeme habe ich noch nicht ausprobiert oder getestet. Die Liste ist bei weitem nicht umfassend. Ich habe auch keine umfangreiche Funktions- oder Eigenschaftsmatrix. Vielleicht ist jedoch jemand auf der Suche nach einem einfachen CMS, und die Liste hilft dabei. Die Informationen habe ich jeweils der Website entnommen. Alle Systeme sind kostenlos und für den eigenen Webspace zum Herunterladen. Für eine Microsite im Intranet (ohne soziale Funktionen) mögen sie eventuell auch geeignet sein.

Für den geplanten Einsatz werde ich möglicherweise auf GetSimple CMS oder Grav setzen, da sie beide ohne Datenbank auskommen und Fork sowie CMS Made Simple wahrscheinlich zuviel an Funktionen enthalten.

Ursprünglich bezog ich auch Statamic ein, auf das ich in meinen Bookmarks stieß. Sebastian Schürmanns veröffentlichte im September 2013 ein kleines Statamic-Tutorial auf t3n. Aber es gab einige Artikel wie „How Is Grav Different?„, die mich mehr zu GetSimple CMS oder Grav tendieren lassen. Aber wer weiß…

GetSimple CMS

GetSimple CMS

GetSimple has everything you need, and nothing you don’t

  • Open Source
  • Aktuelle Version: 3.3.4
  • PHP
  • XML-basiert
  • „Undo“ für jede Aktion
  • Plugin System
  • HTML5 Template
  • Dokumentation in einem Wiki
  • Community driven
  • Einfaches 5-Minuten-Setup
  • Seitenversionen
  • Multi-User-fähig

Grav

Grav

Das CMS wird entwickelt von RocketTheme, die Templates und Plugins für Joomla, WordPress, Magento anbieten. Wie die Versionsnummer andeutet, ist das CMS noch im Beta-Stadium. Dennoch scheinen es schon einige Leute einzusetzen (mein Eindruck nach einer quick-and-dirty Googlesuche).

It is fast, has sophisticated caching, and a light footprint for optimal performance. Content is just simple markdown files in folders, with no complicated databases to deal with. A powerful API and extensive hooks allow for plugins to extend Grav and a comprehensive package manager provides easy installation and updating of extensions.

  • Open Source
  • Aktuelle Version: 0.9.13
  • PHP
  • Inhalte in Markdown-Dateien, keine Datenbank
  • Installation: Entzippen
  • Twig Templating
  • Package Manager (für Plugins)
  • Smart Caching
  • Ausführliche Dokumentation
  • Benutzer- und rollenbasiert (noch nicht vollständig implementiert)
  • Multi Language Support

Fork

Fork

Ein einfaches CMS, das aber auch auf Datenbank setzt.

Fork CMS is dedicated to creating a user friendly environment to build, monitor and update your website. We take great pride in being the Content Management System of choice for beginners and professionals.

  • Open Source
  • Aktuelle Version: 3.8.4
  • PHP
  • MySQL
  • Extensions (Apps)
  • Templates
  • Community driven
  • Optimiert für Marketing (apps, SEO… was auch immer das genau heißt)

CMS Made Simple

CMS Made Simple

Dieses „simple“ CMS ist inzwischen gar nicht mehr so simple, legt aber Wert auf einfache Bedienung und Verwaltung.

CMS Made Simple™ is an open source ( GPL) package first released in July 2004. Its built using PHP that provides website developers with a simple, easy to use utility to allow building small-ish (dozens to hundreds of pages), semi-static websites. Typically our tool is used for corporate websites, or the website promoting a team or organization, etc. This is where we shine. There are other content management packages that specialize in building portals, or blogs, or article based content, etc. CMS Made Simple™ can do much of this, but it is not our area of focus.

Für eine wirklich simple Website im Sinne von wenigen Seiten und gelegentlichen Updates und nur wenigen Benutzern scheint es mir doch überdimensioniert.

  • Open Source
  • Aktuelle Version: 1.11.12., 2.0-beta3
  • PHP
  • MySQL oder PostgreSQL
  • Benutzer- und Gruppenmanagement, Berechtigungssystem
  • Module
  • Templates
  • Dokumentation
  • Community
  • API

Liste von 20 Flat-File-Systemen (Nachtrag 12.01.2015)

Sebastian Schürmanns hat mich auf Twitter auf einen Artikel mit einer Übersicht von Flat-File-Systemen hingewiesen.

In „20 Flat-File-Systeme im Test“ stellt er die Systeme vor:

In der folgenden Tabelle sind zahlreiche Flat-File-Systeme mit ein paar Eigenschaften aufgeführt, die für die erste Auswahl wichtig sein könnten. Die Angaben “Start” und “Zuletzt” sind etwas ungenau, können aber einen Anhaltspunkt liefern, wie alt oder jung die Systeme sind und ob sie noch weiterentwickelt werden. Unten werden dann ausgewählte Systeme nochmal ausführlicher vorgestellt.

Eine wirklich sehr umfangreiche Liste. Zusätzlich hat Schürmanns von den Systemen einige ausgewählt und näher vorgestellt: Dropplets, Grav, HTMLy, Kirby, Nibbleblog, Pico, Razor, Statamic und Yellow. Zusätzlich gibt er Empfehlungen für bestimmte Einsatzzwecke. Prädikat: Lesenswert!