Gestern ist die neue Ausgabe des Online-Magazins Die Gegenwart erschienen.

In unregelmäßigen Abständen (alle 2-3 Monate) beleuchtet Herausgeber Björn Brückerhoff ein bestimmtes Thema. Gegenstand der Ausgabe 46 vom 29.11.2005 ist das soziale Netz (Nein, nicht das seit den Fünfzigern in Deutschland – das andere, das im Netz):

  • Daniel Kruse spricht mit Johnny Haeusler und Mario Sixtus über Social Software und die nächste Stufe des Internet.
  • Björn Brückerhoff macht sich Gedanken über Weblogs und ihr Verhältnis zu Otto Normalverbraucher.
  • Claudius Rosenthal diskutiert die Beziehungen von Menschen und Medien.
  • Daniel Fiene erklärt Podcasting.
  • Kai Haller ist begeistert von "Download, Sample, Cut-up, Share".
  • Medienanwalt Jens O. Brelle kümmert sich um einen erfundenen Bestseller-Autor.
  • Malte Florian Klein telefoniert kostenlos stundenlang aus Finnland.
  • Thomas Sommer ist dabei, wenn die Spinne in der Yucca-Palme im Internet ihr Comeback feiert.
  • Marion Buk-Kluger erträgt tapfer die erste Online-Novela
  • Petra Bäumer lebt für Die Gegenwart kurzzeitig am Ende der Welt.

Das Magazin ist übersichtlich, klar gegliedert und hat (so ziemlich) jedes Mal einen Schwerpunkt, mit dem ich etwas anfangen kann. Punkt für Punkt, Seite für Seite kommt ein anderer Aspekt des Themas zum Vorschein und wird von Autoren beleuchtet. Viele Sichtweisen, unterschiedliche Stile und dennoch … klar.

Auf jeder Seite kann man über das Inhaltsverzeichnis auf der rechten Seite zu anderen Artikeln der Ausgabe springen. Die Artikel selbst sind etwa 3 bis 5 Scrollseiten (bei 1280×1024) lang, ausführlich und doch nicht zu detailliert. Das Design wirkt sachlich, einfach und nicht verspielt. Die Farbe Weiß dominiert und vermittelt den Eindruck von gedruckten Seiten. Kein Rot, keine übergroßen Überschriften.

Ich mag das Magazin.

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Die Gegenwart

Update 14.12.2005: "Die Gegenwart" nennt sich aufgrund eines Rechtsstreits über eine von der FAZ angemeldeten Bild-/Wortmarke jetzt "Neue Gegenwart"