Seit etwa 18 Monaten verfüge ich über eine Digitalkamera, eine Canon Powershot G5. Sind Digitalkameras an sich ein Fluch oder ein Segen?

Mit der Powershot G5 bin ich sehr zufrieden, sie ist ein bewusster Kompromis zwischen

  • Super-Spiegelreflex-Kamera mit vielen verschiedenen Objektiven, zusätzlichem Blitzgerät, Filter, 2 Stativen, Tasche zum Transportieren (oder sollte es doch ein Rollwägelchen sein?)
  • Hemdtaschen-sofort-Klick-Kamera ohne jeden Schnick-Schnack

Die Powershot ist also super. Wie ist jedoch der Einsatz einer Digitalkamera an sich zu bewerten?

Der Segen der Digitalkamera (bei 50 Versuchen muss das Motiv ja irgendwann zu erkennen sein, Nachbearbeiten geht immer) weitet sich immer mehr zum Fluch aus!

Ich werde meine Meinung nicht begründen. Wieso? Ihr könnt meine Meinung anhand einer ganz einfachen Aufgabenstellung nachvollziehen:

  • Fahrt zu einem Biathlon Weltcup.
  • Nehmt eine Digitalkamera mit.
  • Nehmt eine (am besten Eure) Frau mit
  • Die eine (Eure) Frau sollte biathlonbegeistert sein.
  • Bleibt insgesamt 6 Tage (1 Vorbereitungstag mit Training der Athleten, 4 Wettkampftage, 1 Nachbereitungstag mit eigenem Trainingstag – Wandern reicht übrigens).
  • Versucht nicht, die Zurufe Eurer Frau zu ignorieren ("Hast Du schon ein Bild von … gemacht? Mach doch mal…"). Das ist zwecklos.

Das Ergebnis der Aufgabenstellung:

Mindestens 700 Bilder!

Ich werde mich also in den nächsten Tagen bemühen, der Bilderflut Herr zu werden und eine klitzekleine Auswahl zu treffen…