Die Zeit der Email war einmal. Ganz wichtig. Aber inzwischen fühlen
sich viele durch eingeschlichene Unarten, die gegen die Etikette
verstossen, genervt. Zwar schon etwas länger her, aber immer noch richtig fasste Jochen Mai in Jo’s Jobwelt Gründe gegen Kommunikation mit Emails zusammen:

  • wer 2 fragen in einer mail stellt, bekommt nur die erste beantwortet.
  • wer mehrere argumente aufzählt, riskiert, dass unliebsame einfach
    ignoriert werden und nur auf das schwächste reagiert wird – mit dem
    effekt, dass man am ende verliert.
  • die informationen werden zu
    breit im unternehmen gestreut. motto: lieber 15 personen im cc-fach als
    einen vergessen. auch intra-spam genannt. spam-mails machen
    mittlerweile gut ein drittel des posteingangs aus
  • zu grosse
    dokumente werden angehängt und verschickt. der aufwand alles zu prüfen,
    zu bearbeiten und die ergebnisse zusammenzufassen (um sie
    zurückzuschicken) ist enorm.
  • wenn mitarbeiter ausscheiden, gehen
    oft auch wichtige projektinformationen in seinem (dann gelöschten)
    postfach für immer verloren.

"Aber bei uns ist das doch alles ganz anders!" wird jetzt die eine oder der andere einwerfen. "Ach was!?" werfe ich zurück.