Ulrike Reinhard hat Frank Roebers zu seinen Erfahrungen mit Enterprise 2.0 in der Synaxon interviewt. Für Frank Roebers, Vorstand der Synaxon AG, ist das Wiki kein Zeitverlust. Das Argument von vielen Manager „Ich habe keine Zeit, da auch noch reinzugucken“ zählt für ihn nicht:

FR: Das ist mein Arbeitsinstrument. Also wenn ich heute ein neues Konzept schreibe für die Marke PC-Spezialist oder ein neues Strategiepapier, dann schreibe ich das im Wiki und nirgendswo anders. Das führt eben dazu, dass man mir nicht nur live beim Arbeiten zugucken kann sondern dass man auch sehr früh sieht, was ich plane, was ich mach und dass man auch mitwirken kann sofort. Dass also, wenn jemand der Meinung ist, seine Fähigkeiten sind gut gefragt, dann macht er das – unabhängig von seiner Stellenbeschreibung und arbeitet dann mit mir zusammen an diesem Artikel.

UL: Was treibt die Leute, da mitzumachen, was ist da Deine Erfahrung? Warum machen die mit?

FR: Also ich glaube, dass unsere Mitarbeiter schon alle mit uns gemeinsam das Interesse haben, ein erfolgreiches Unternehmen betreiben zu wollen und sie wissen einfach, dass es zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Dieser Abschnitt kommt in den ersten zehn Minuten des Interviews. Danach kommen die „Hard Facts“. Doch die sind meines Erachtes ein konsequente Folge der Unternehmenskultur und des Vertrauens in die Mitarbeiter.

[ Interview mit Frank Roebers – “BOTTOM LINE Impacts of Enterprise 2.0″ ]

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