Ende Juli wurde bekannt, dass USA, Australien und China eine Anti-Kyoto-Allianz bilden wollen [Quelle: SZ]. Böse, wer da Böses denkt – es geht schließlich um die Zukunft der jeweiligen Wirtschaft und Industrie!

Dazu passend fand ich einen Bericht der National Geographics News "Is Global Warming Making Hurricanes Worse?"
(englisch). Eine neue Studie fand heraus, daß Hurricanes und Typhoons
in den vergangenen 30 Jahren etwa 50 Prozent stärker und länger
anhaltend geworden sind. Gleichzeitig gab es einen Anstieg der
Meeresoberflächentemperatur.

Ein entsprechendes Modell sagt eine Steigerung der Hurricanes um
5 Prozent je 1 Grad Steigerung der Meeresoberflächentemperatur
voraus. Womöglich wurde das Ganze noch übertroffen. Studienautor Kerry
Emanuel, ein Professor am Massachusetts Institute of Technology in
Cambridge stellt keine Verbindung zwischen der Erderwärmung und der
Umweltverschmutzung her.

Sicherlich ist das Ganze sehr
komplex, und es ist schwierig einen direkten Zusammenhang nachzuweisen.
Aber wie lange will gerade noch die USA das Risiko eines Zusammehanges
eingehen?

Na ja, jeder Hurricane in Florida sorgt für Investitionen in
Millionenhöhe durch die Beseitigung der Schäden. Die Handwerker haben
immer wieder viel zu tun, und auch die Industrie freut sich über die
Ersatzbeschafffungen.

Lieber US-Präsident: Du hast ja nur noch 3 Jahre, dann gehst Du als Politiker in Rente. Hauptsache die Wirtschaft brummt und die Quartalsberichte stimmen – zumindest jetzt. Sicherlich möchtest Du Dich noch in 20 Jahren freuen, wenn sich
Deine Wirtschaftsfreunde über die florierende Produktion bei Dir
bedanken…