In meinem Berufsumfeld komme ich ausschließlich mit Windows als Betriebssystem "in Kontakt", sowohl auf Desktop- als auch auf Server-Ebene. Das führt dazu, dass meine Unix- und Linuxkenntnisse immer weiter absinken. Immer mal wieder bemühe ich mich, mich aktuell zu halten – ein ziemlich vergeblicher Versuch angesichts des Zeitanteils, den ich da für Linux privat noch verwenden kann.

Immerhin schaffe ich es, mich bei den Anwendungen nahezu ausschließlich (im Job halt doch) auf Nicht-Microsoft-Software und Open-Source-Software zu konzentrieren.

Meine Erfahrungen passen haargenau zu dem Bericht Linux versus Windows – Probleme aus der Praxis im Open Business Weblog. "Man" kennt nur Microsoft als Betriebssystem. Office, das kann nur Microsoft Office sein. Datenbanken? Microsoft SQL Server. Open Source? Kost-nix? Zu unsicher, kann ja nichts.

Die Anwender folgen der Spur. Wer sieht in einer Stellenanzeige denn schon "OpenOffice Kenntnisse erwünscht"? Eine Nutzung von 10 Prozent der Funktionsvielfalt beispielsweise von Microsoft Word bei Anwendern halte ich bereits für gigantisch.

Warum eigentlich mehr bezahlen für etwas, das gar nicht benötigt wird? Aber es muss ja immer der Cadillac sein, auch wenn das Fahrrad reichen würde…