Sandra Liebich berichtet von der 4. Veranstaltung der Reihe "Von der Edelfeder zum Contentlieferanten ? – Printmedien im Wandel" des media coffee aus München und zieht ihr Fazit:

Wir haben gelernt, dass die Cosmopolitan noch etwas "dinosaurierhaft" ist, was die Unterstützung von Print durch Online angeht. Und dass die Augsburger Allgemeine allzu oft mit Paris Hilton aufmachen würde, wenn die Klickrate das Maß aller Dinge bei der Bewertung von Online-Beiträgen wäre.

Uneins waren sich die Diskutanten über die Bedeutung von Online-Auftritten und das Maß der Zusammenarbeit zwischen Online- und Printredaktion.

Ihr könnt die 7-teilige Artikelreihe im Blog zur Veranstaltung von hinten mit dem Fazit ("Von Mittelfeldspielern und Dinosauriern") beginnend aufrollen (in der Navigation auf "vorheriger Beitrag" klicken) oder mit dem ersten Beitrag "Gleich geht's los: media coffee in München" von vorne beginnen (in der Navigation auf "nächster Beitrag" klicken).

media coffee in Frankfurt: Schade, meine Kollegin erkrankte kurzfristig und konnte nicht zur Veranstaltung in Frankfurt. Aber dafür gibt es ja den Podcast zum media coffee in Frankurt.

Print und online (Intranet) in Unternehmen?

Hinsichtlich der Verteilung zwischen den verschiedenen Medien und die Arbeitsweisen in Unternehmen ergeben sich für mich einige Fragen:

  • Wie viele Artikel werden noch in Mitarbeiterzeitungen veröffentlicht (und wie viele davon nur oder auch online im Intranet)?
  • Wie ist der Veröffentlichungsrythmus von Mitarbeiterzeitungen ("Redaktionsschluss")?
  • Wie ist die redaktionelle Zuständigkeit von Redakteuren in Intranets – gibt es die strikte Trennung nach Medium und / oder nach Thema? Oder gibt es sogar schon einen gemeinsamen "Newsroom"?
  • Gilt in Unternehmen bereits "Online first"?
  • Gibt es eine Rivalität zwischen Online und Print? Und den jeweiligen Personen?
  • Ist die redaktionelle Arbeit in Intrants bzw. Unternehmen "durchorganisiert" auf Basis von Redaktionsleitfaden und Themenplanungen?
  • Sieht sich der Vorstand lieber in der Mitarbeiterzeitung im Interview mit Bild – oder lieber im Intranet im Blog mit Bildern und VideoCast? Oder sowohl als auch? Oder gar nicht?

Arbeitskreis Intranet 

Für solche und weitere Fragen sowie den Informationsaustausch zwischen Unternehmen bin ich in einem Arbeitskreis Intranet, der sich in Frankfurt das nächste Mal Anfang September trifft. Die Arbeitskreise sind regional organisiert (inzwischen Frankfurt, München, Leipzig) und treffen sich vier Mal im Jahr im "real Life" zu gemeinsam vereinbarten Schwerpunktthemen. Nicht mehr als etwa 12 Unternehmen je Arbeitskreis halten die Atmonsphäre angenehm und kommunikativ. In Kürze gibt es auch eine geschlossene Online-Plattform für den kurzfristigen und überregionalen Austausch.

Ich werde das Thema "Mittelfeldspieler und Dinosaurier" auf der neuen Online-Plattform des Arbeitskreises ansprechen und diskutieren. Und vielleicht wird daraus irgenwann ein Schwerpunktthema :-)

P.S. Vielleicht soll ich im Intranet ein paar Bilder von Paris Hilton veröffentlichen, vielleicht steigt dann die Klickrate :-)