Die Zeit meckert über sich

Die Zeit hat Zeit, um zu meckern und zu brummeln – über sich.
RSS-Fee…

Die Zeit hat Zeit, um zu meckern und zu brummeln – über sich.

RSS-Feeds sind etwas merkwürdiges. Man liest sie im Online- oder Offline-Reader, man klickt auf den Link dazu, man landet irgendwo, schaut sich die Bilder an und liest sich den Text durch. Und plötzlich stellt man fest, auf welcher Website man gelandet ist.

So geschah es mir soeben. Da beschwert sich ein Onkel Brumm darüber, dass der Adventskalender der Zeit als Popup erschien. Da Onkel Brumm die richtige Wahl getroffen hat (Firefox), wurde das Popup geblockt:

Adventskalender (2)

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Management by Didi der Doppelgänger

Irgendwie kam mir heute morgen Didi der Doppelgänger in den Sinn. Didi…

Irgendwie kam mir heute morgen Didi der Doppelgänger in den Sinn. Didi, das ist natürlich Didi Hallervorden. Didi spielt sowohl den Millionär und Unternehmer Hans Immer und den (ziemlich erfolglosen) Kneipenwirt Bruno Koop.

Der millionenschwere Multi-Industrielle, Bauunternehmer und Immobilienspekulant Hans Immer ist ein autoritärer und rabiater Zeitgenosse, der für ein neues Bauvorhaben etliche Häuser abreißen will – darunter die Mietskaserne, in der Bruno Koob seine Kneipe (aus Familienbesitz) betreibt. Koob hat aber gar nicht vor, diese aufzugeben:

„Dat ist meine Kneipe! Die hat schon meinem Urgroßvater gehört, dann meiner Stiefmutter, dann meinem Halbbruder, dann der Schwester von dem, die hat dann meinen Vater geheiratet, und jetzt gehört se mir. Und dat schon zwölf Jahre – und das bleibt so – einer muss es denen doch zeigen!“

(Seite „Didi – Der Doppelgänger“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.)

Doch die beiden treffen sich zufällig, und trotz Widerständen Koops gelingt Immer ein ganz eigennütziges Husarenstück – zumindest meint er das.

Der Millionär engagiert den Kneipenwirt, weil er mit einer Entführung rechnet. Die Rollen werden getauscht, doch Bruno Koop managed alles. Aus der Entführung wird nichts, und er kommt nicht nur überraschend gut im Unternehmen zurecht – er krempelt es zum Leidwesen Immers sehr erfolgreich um.

Der Knaller sind drei Sprüche, von denen mindestens einer in jeder Entscheidungssituation passt:

  • „Ich brauche mehr Details“
  • „Schreiben Sie’s auf, ich beschäftige mich später damit“
  • „Das ist nur Ihre Meinung“

Zumindest war das in den Achtzigern so. Gilt das heutzutage noch? Vermutlich schon. Übertragen auf einen heutigen, fiktiven Unternehmensalltag könnte eine Führungskraft die folgenden Sätze verwenden:

  • „Haben Sie ein Benchmarking?“
  • „Schicken Sie mir eine Email“ (noch besser: „Schicken Sie dem Chef eine Email“)
  • “ “ (Da fehlt mir die Vorstellungskraft. Dürfen Mitarbeiter eine Meinung haben?)

Eine weitere Option besteht im völligen Ignorieren und Wechseln zum nächsten Thema.

Infos zum Film bei

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Bloglines: Ohne Datenbank

Nicht nur bei del.icio.us sondern auch bei Bloglines ist heute der Wur…

Nicht nur bei del.icio.us sondern auch bei Bloglines ist heute der Wurm drin. Ständig gibt es beim Abrufen der Feeds nur noch die Meldung:

There is a problem with the database. Please try again later

Beginnend vor ein paar Tagen wurde es immer schlimmer. Jetzt geht gar nichts mehr.

Bloglines ist ein Online-Reader für RSS-Feeds Ich benutze ihn ständig und bin damit sehr zufrieden (es sei, denn es gibt mal wieder Probleme mit der Datenbank…).

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del.icio.us: Yahoo-Virus?

Es dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, dass del.icio.us von Yahoo …

Es dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, dass del.icio.us von Yahoo gekauft wurde. Angeblich soll del.icio.us als eigenständiger Dienst erhalten bleiben. Diese Aussage war wohl etwas voreilig. Ich vermute, dass Yahoo gerade seine ersten Viren (Verzeihung: die ersten Werbeblöcke) einspeist. Denn seit einiger Zeit bekomme ich heute morgen bei del.icio.us nur noch folgenden Text:

del.icio.us is down for maintenance. we’ll be back in one hour.

Update 11:20 Uhr: Grund für die Probleme war ein Stromausfall. Wie Joshua bemerkt, seien sie offensichtlich noch nicht auf Yahoo Hardware umgestiegen :-)

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Die Neue Gegenwart

Das Online-Magazin „Die Gegenwart“ (zum Artikel im Blog) benennt sich …

Das Online-Magazin "Die Gegenwart" (zum Artikel im Blog) benennt sich aufgrund eines Rechtsstreits über eine von der FAZ angemeldeten Bild-/Wortmarke jetzt "Neue Gegenwart":

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) hat im August 2004 den Studenten und Grimme Online Award-Preisträger Björn Brückerhoff (26) aufgefordert, sein Medienmagazin ‚Die Gegenwart‘ umzubenennen und der FAZ die Domain ‚www.diegegenwart.de‘ zu überschreiben.

Grundlage dieser Forderungen ist die 1960 durch die FAZ angemeldete Wort-/Bildmarke ‚Die Gegenwart Berichte Dokumente Frankfurter Allgemeine Zeitung‘.

Nachdem die Parteien rund ein Jahr über die Forderungen der FAZ verhandelt haben, hat die FAZ Ende August 2005 zur Durchsetzung ihrer Forderungen eine Klage vor dem Landgericht Frankfurt eingereicht (Streitwert 40.000 Euro).

Björn Brückerhoff hat sich inzwischen entschlossen, das Magazin ‚Die Gegenwart‘ ab Februar 2006 umzubenennen.

Also ganz ehrlich: Ich find’s bescheiden von der FAZ, sich so um die Domäne und den Begriff zu reißen. Aber möglicherweise geht es hier ums Prinzip…

Nachzulesen in der (Noch-) Gegenwart.

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Happy X-Mas!

Weihnachten? Newsletter? Wenn beides zusammenfällt, dann kommt es dick…

Weihnachten? Newsletter? Wenn beides zusammenfällt, dann kommt es dicke. Momentan trudeln alle möglichen und unmöglichen Newsletter nahezu im Sekundentakt bei mir ein. Solche, die ich wirklich haben möchte – und solche, die ich einfach mal ausprobiert und die Abbestellung vergessen habe.

Bei dem hier bin ich mir nicht sicher, wozu ich ihn zählen möchte: Gerade trudelte ein Newsletter der Lufthansa bei mir ein. Ausser allen unmöglichen Angeboten für Flüge, Diskussion mit Günter Netzer über die WM, Hotelübernachtungen etc. ist diesmal etwas wirklich lustiges und gelungenes dabei. Man kann eine Grußkarte für Weihnachten zusammenstellen und verschicken:

Im Disco-Stil, rockig oder mit großem Orchester: Erstellen Sie auf www.lufthansa.com Ihre ganz persönliche Interpretation von ‚We wish you a Merry Christmas‘ und erfreuen Sie Freunde und Verwandte bis zum 24. Dezember mit einem musikalischen Weihnachtsgruß. Dabei entscheiden Sie wie ‚Swinging Santa‘ auftreten soll.

Lufthansa Christmas

Wer es mal ausprobieren möchte:

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ASS-Intoleranz: Befreit und doch unters Messer

Jetzt sitze ich so vor mich hin und reflektiere meinen Arztbesuch von …

Jetzt sitze ich so vor mich hin und reflektiere meinen Arztbesuch von heute abend. Die ASS-Intoleranz ist angeblich besiegt, die Blutwerte sind alle o.k. Die CT-Bilder zeigen jedoch, dass ich wieder eine Zyste in der Nasenhöhle habe und meine rechte Kiefernhöhle komplett dicht ist.

Mein (dieser / zweiter) HNO-Arzt lehnt sich zurück, sagt "Die ASS-Desaktivierung war erfolgreich, Sie sind geheilt. Kommen Sie in einem Jahr wieder zur Kontrolluntersuchung. Ihre Beschwerden kommen von der verwachsenen Nasennebenhöhle, da muss Ihr erster HNO-Arzt ran und operieren, da kommen Sie nicht drum herum".

Also werde ich wieder zu dem ersten HNO-Arzt gehen, der mir letzten November

  1. meine Zyste in der NNH entfernt hatte,
  2. die Nasenmuscheln gekürzt und "ausgebeint" hatte und
  3. meine Nasenscheidewandverkrümmung begradigt hatte.

Danach hatte er mich zu dem anderen HNO-Arzt geschickt, um die Ursache für 1. und 2. herauszufinden. Der hatte festgestellt: "Aha, ASS-Intoleranz, da müssen wir eine Desaktvierung durchführen". Im Januar wurde ich dann mit ASS-Infusionen überflutet, anschließend gab es jeden Tag Aspirin Protect 300.

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Die etwas andere Schöpfungsgeschichte

Die nachfolgende Geschichte ist mir per Mail zugeflogen. Geradezu zwan…

Die nachfolgende Geschichte ist mir per Mail zugeflogen. Geradezu zwanghaft fühle ich mich als Rheinhesse dazu verpflichtet, sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen…

Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden.

Am 7.Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt:

"Wo warst Du denn in der letzten Woche?"

Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz: "Schau mal was ich gemacht habe!" Petrus guckt und fragt: "Was ist das?" Gott antwortet: "Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt. Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen Gleichgewichts sein."

"Gleichgewicht?", fragt Petrus.

Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigt:

"Zum Beispiel: Nordamerika wird sehr wohlhabend, aber Südamerika sehr arm sein. Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier mit Schwarzen. Manche Länder werden sehr warm und trocken, andere werden mit dickem Eis bedeckt sein."

Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt: "Und was ist das hier?"

"Das", sagt Gott, "ist Mainz! Die schönste Stelle auf der ganzen Erde. Da werden nette Leute, traumhafte Seen und Wälder, idyllische Landschaften und gemütliche Kneipen sein und es wird ein Zentrum für Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute in Mainz werden nicht nur schöner, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie werden sehr gesellig, fleißig und leistungsfähig sein.

Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch: "Aber was ist mit dem Gleichgewicht? Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein!"

"Mach Dir mal keine Sorgen", sagt Gott, " …nebenan ist Wiesbaden!!!

P.S.: Liebe Wiesbadener, bitte nicht böse sein. Einfach darüber lächeln, zum Gleichgewicht gibt es sicherlich auch andere Geschichten :-)

08.12.: Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Danke schön!

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Wie wird man Millionär?

Einfache Frage – schwere Antwort. Da gibt es jedoch den britischen
St…

Einfache Frage – schwere Antwort. Da gibt es jedoch den britischen
Studenten Alex Tew, der irgendwie sein Studieum finanzieren
mußte. Also teilte er eine Homepage in eine Million Pixel (Bildpunkt)
auf und bietet (noch) jedes Pixel zum Preis von einem US-Dollar zum
Verkauf.

Er brachte die Homepage am 26. August online. Inzwischen hat er schon einige Pixel verkauft, seine Einnahmen liegen jetzt bei 822.000 Dollar.

Bei Alex Tew muss die Frage also nicht lauten "Wie wird…" sondern "Wird er…". Die Chancen stehen gut :-)

[ via Bernd Röthlingshöfer ]

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