INJELEA-Lesenswertes 6. November 2016: Intranet, Digital Workplace, Productivity

Lesezeichen zu Themen wie Intranet, Digial Workplace, Productivity, Gesellschaft, Rheinhessen und Outdoor.

Eine Liste mit Lesezeichen in diesem Internet zu Themen wie Intranet, Digial Workplace, Productivity, Gesellschaft, Rheinhessen und Outdoor.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Intranet und Digital Workplace

Gesellschaft

Produktivität

  • Produktivität: Auf der Suche nach der maximalen Effizienz
    Unsere heutige Arbeitswirklichkeit ist geprägt von dynamischen Umwälzungsprozessen im Zuge der Digitalisierung, vielfältigen Kommunikationsformen, Globalisierung und neuen Arbeitsmodellen.
  • Über 50 Tools für mehr Produktivität
    Wir haben unsere Leserinnen und Leser nach ihren liebsten Tools für mehr Produktivität gefragt und hier ist das Ergebnis. Weit über 50 Werkzeuge wurden vorgeschlagen – von bekannten Namen wie Evernote bis hin zu weniger bekannten Helfern oder auch ganz analogen Vertretern.
  • In Defense of Work-Life Balance
    The term “work-life balance” has been so frequently tossed around in the past decade that it has almost become meaningless — a vague, distant goal that most claim to strive for but no one seems to wholly attain.

Rheinhessen

  • Winzermeister mit Künstler-Gen
    SELZEN – Seine erste Begegnung mit einem Schwellkopp hatte Tobias Mohr als kleiner Junge. Der Knirps aus der Pfalz besuchte zum ersten Mal in seinem Leben einen Rosenmontagszug in Mainz – und erschrak fast zu Tode, als er plötzlich das Wesen mit dem gigantischen Schädel vor sich sah.
  • Kleiner Rundgang durch … Selzen (4) – Rheinhessenliebe
    Es ist mal wieder Zeit für einen Spaziergang in einem rheinhessischen Ort. Nach Oppenheim, Flonheim und Jugenheim (immer diese -heims aber auch!) soll es heute Selzen sein.
  • Deutsche Weinkönigin 2016/2017: Lena Endesfelder | Der Entspannende
    In der Rheingoldhalle in Mainz wählte die Jury für 2016/2017 Lena Endesfelder zur Deutschen Weinkönigin sowie Mara Walz und Christina Schneider zu ihren Prinzessinnen. Manuela und ich waren live dabei. Es ist Sonntag, und ich liege noch etwas „unterwach“ im Bett.

Vermischtes, Outdoor, Hawai’i, Raumfahrt

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Viel Spaß beim Lesen!

Frank Hamm

\V/_ (Live long and prosper!)

Tagungen und Seminare in der Jugendherberge Oberwesel

In der Jugendherberge Oberwesel überzeugte ich mich von den Möglichkeiten der Deutschen Jugendherbergen für Veranstaltungen, Tagungen und Seminare.

Vom 21. bis 23. Oktober 2016 war ich in der Jugendherberge Oberwesel, um mich von den Möglichkeiten der Deutschen Jugendherbergen für Tagungen und Seminare zu überzeugen.

Jugendherbergen kannte ich bislang nur aus meiner Schulzeit. So dachte ich auch, dass Jugendherbergen nur etwas für Klassenfahrten und taffe Wanderer seien. Als ich im Juli eine Anfrage erhielt, war ich denn auch entsprechend skeptisch. Zwar wandere ich inzwischen als Der Entspannende, doch es ging um Deutsche Jugendherbergen (DJH) als Veranstaltungsorte für Tagungen und Seminare für Gruppen.

Bei einer ersten Recherche wich meine anfängliche Skepsis zunehmend einer Neugierde. Viele Jugendherbergen weisen in ihrem Porträt und der Seite „Ausstattung“ Veranstaltungsräume mit entsprechender Ausstattung an. Auch bei der Verpflegung gibt es weit mehr als Wasser, Brote und Eintopf. Die Jugendherbergen unterscheiden sich teilweise sehr stark, doch auf der Website der Deutschen Jugendherbergen gibt es zu jeder Jugendherberge neben einem Porträt weitere Informationen wie beispielsweise zu Anreise, Ausstattung sowie Essen und Trinken.

Zusammen mit meiner Frau Manuela entschied ich mich dann für die Jugendherberge Oberwesel. Zwei Punkte gaben den Ausschlag:

  • Die Jugendherberge hat sehr viele Seminar- und Tagungsräume.
  • Rund um Oberwesel gibt es einige sehr schöne Wandertouren, von denen wir eine samstags wandern wollten.

Anfang Oktober stand die Planung für ein Wochenende in der Jugendherberge Oberwesel für ein Wochenende von Freitag bis Sonntag.

Check-In und Begrüßung

Freitagmittags kamen wir in der Jugendherberge Oberwesel an. Beim Einchecken begrüßte uns der Mitarbeiter sehr freundlich und erläuterte uns beispielsweise das elektronische Türschließ-System, die Verpflegung und die Räumlichkeiten. Anscheinend gab es bei unseren Unterlagen einen Hinweis, denn er bat uns, kurz auf den „Chef“ zu warten. Zur Verkürzung der Wartezeit bekamen wir einen (wirklich leckeren) Cappuccino, doch wir mussten nur ganz kurz warten.

Cappuccino in der Jugendherberge Oberwesel

Der Leiter der Jugendherberge, Waldemar Hudalla, begrüßte uns und nahm sich ausgiebig Zeit für Erläuterungen. Er führte uns durch die Jugendherberge und zeigte uns die Räumlichkeiten, ein paar Zimmer, viele der Seminarräume und das Hallenbad.

Wir bekamen ein Vierbettzimmer mit Hochbetten, das wir jedoch alleine belegten.

Die Jugendherberge Oberwesel

Die Jugendherberge Oberwesel wurde 1974 bis 1976 vom Landesverband Rheinland-Pfalz gebaut, dazu gab es finanzielle Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Rheinland-Pfalz, den Rhein-Hunsrück-Kreis, der Stadt Oberwesel, die Stiftung Deutsche Jugend-Briefmarke und die Aktion Sorgenkind (jetzt Aktion Mensch).

Jugendherberge Oberwesel

Die Deutschen Jugendherbergen sind verschiedene Vereine mit dem Deutschen Jugendherbergswerk als Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e.V. Das bedeutet, dass eine Übernachtung die Mitgliedschaft voraussetzt. Eine Familienmitgliedschaft (Ehepaare und eheähnliche Gemeinschaften) beispielsweise kostet 22,50 Euro im Jahr. Neben dem zahlenden Partner erhalten Lebenspartner und minderjährige Kinder eine kostenlose eigene Mitgliedskarte (Kinder mit eigener abweichender Anschrift sogar bis 26 Jahre).

Ich hatte mich gefragt, ob jeder Teilnehmer einer Tagung, eines Seminars oder einer anderen Veranstaltung persönlich Mitglied werden müsse. Doch es gibt neben der persönlichen Mitgliedschaft auch Gruppenmitgliedschaften für Schulen, Vereine, Verbände, Institutionen oder Firmen. Je nach Landesverband kostet eine Gruppenkarte zwischen 20 und 50 Euro im Jahr, eine Gruppenkarte kann nicht für einen persönlichen Einzelaufenthalt benutzt werden. Wenn ein Unternehmen eine Tagung veranstalten will, dann „leistet“ sich das Unternehmen eine Gruppenmitgliedschaft (in Rheinland-Pfalz: 40 Euro) für diese und andere Tagungen.

2012 wurde die Jugendherberge Oberwesel renoviert. Dabei wurde auch die durchschnittliche Anzahl der Betten je Zimmer reduziert. Insgesamt gibt es 269 Betten, ein Großteil davon ist in Vierbettzimmern. Für Rollstuhlfahrer gibt es behindertengerechte Zimmer. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC ausgestattet. Bettwäsche und Handtücher sind kostenlos.

Lage

Die „Rheintal-Jugendherberge Oberwesel“ liegt oberhalb von Oberwesel direkt neben der Schönburg (Wikipedia), in der es ein Burghotel mit Restaurant sowie ein Kolpinghaus gibt. Von „unten“ aus (d.h. von Oberwesel) lässt sich die Jugendherberge vom Bahnhof Oberwesel aus zu Fuß über die Straße (ca. 1,8 km) oder über den steilen Felsenweg (ca. 1 km) erreichen. Mit Gepäck/Rucksack, bei Dunkelheit und bei feuchtem oder nassen Wetter ist vom Felsenweg jedoch abzuraten. Mit dem Auto erreicht man Oberwesel über die A61 oder die B9 (siehe „Anreise“).

Wer mit der Bahn anreist, der sollte sich möglicherweise ein Taxi hoch zur Jugendherberge nehmen. Eine Gepäckabholung gegen Gebühr ist allerdings möglich.

Übernachtungen

Pro Jahr gibt es in der Jugendherberge Oberwesel etwa 54 Tausend Übernachtungen. Oft erfolgen die Buchungen bereits längere Zeit im Voraus. So sind für 2018 bereits 30 Tausend Übernachtungen gebucht. Über 50 Prozent der jährlichen Übernachtungen erfolgen durch Seminare, Tagungen und Gruppen. Dazu gehören sowohl Vereine (wie Musikgruppen) und Selbsthilfegruppen (beispielsweise von Patienten) als auch Veranstaltungen von großen Unternehmen (beispielsweise von Automobil- oder Pharma-Unternehmen). Während unseres Aufenthaltes fand im Kongress-Saal (187 qm, bis max. 250 Teilnehmer in Reihenbestuhlung) die Tagung einer Patientenselbsthilfegruppe statt.

Unsere Unterkunft in der Jugendherberge Oberwesel

Wer eine Buchung für eine Gruppe vornehmen möchte, der sollte sich zeitig – spätestens einige Monate zuvor – darum kümmern. Aber auch Familien und Backpackers (Rucksackreisende) sollten drei oder vier Monate zuvor buchen, um sicher zu gehen. Kurzfristig kann durchaus noch etwas frei sein, aber ich würde nicht darauf setzen.

Seminare und Veranstaltungen

Die Jugendherberge Oberwesel hat insgesamt 17 Veranstaltungsräume, die flexibel bestuhlt werden können. Die Räume können auch ohne Übernachtung für Veranstaltungen gebucht werden. Das Catering erfolgt flexibel je nach Anforderung (beispielsweise vegetarisch).

Entsprechend der Gruppengröße erhält jede Gruppe einen kostenlosen Veranstaltungsraum. Für jeden weiteren Raum wird eine Raummiete von 1,50 € pro qm und Tag berechnet.

Kongress-Saal Jugendherberge Oberwesel

Musik-Saal Jugendherberge Oberwesel

Seminar-Raum Jugendherberge Oberwesel

Es gibt einen Konzertflügel, in einigen Seminarräumen ist ein Klavier vorhanden. In Oberwesel gibt es sogar einen großen Musiksaal mit einer sehr guten Akustik. Während unseres Aufenthaltes war in einem der Seminarräume ein Posaunenorchester und probte.

Für Veranstaltungen gibt es vielfältiges Zubehör wie Beamer, DVD-/CD-Player, Flipcharts, Leinwände (soweit ich gesehen habe meistens fest installiert an der Decke), Mikrofonanlagen, Moderationskoffer, Musikanlagen, Pinnwände, Whiteboards. Sogar einige Overheadprojektor gibt es noch ;-)

Die etwas abgeschiedene Lage hat seine Vorteile, gerade wenn es um eine Veranstaltung geht. Dadurch zerfasert sich die Teilnehmergruppe nicht. Ich habe es oft bei Veranstaltungsorten mitten in einer Stadt erlebt, dass die Teilnehmer dann in Pausen oder am Abend sich in kleine Grüppchen auflösten und sich mit Personen zusammenfanden, die sie sowieso schon kannten.

Die Jugendherberge bietet ein Bistro, Tischtennis, Billard, Grillhütte, eine Terrasse, ein Schwimmbad und reichlich Außengelände. Selbst bei Herbst- oder Winterwetter ist die Einrichtung so umfangreich, dass in den Tagungspausen oder am Abend keine Langeweile aufkommen muss.

Schwimmbad Jugendherberge Oberwesel mit Terrasse

Bistro Jugendherberge Oberwesel

Ich war sehr überrascht, dass so viele Veranstaltungen und vor allem auch mit großen Gruppen von Unternehmen in der Jugendherberge stattfinden. Ausstattung und Räumlichkeiten der Jugendherberge sind wirklich gut geeignet, um hier eine Tagung oder auch einen Workshop durchzuführen. Für kurzfristige Veranstaltungen würde ich allerdings nicht unbedingt daraufsetzen, fragen jedoch kostet nichts.

WLAN über Hotsplots

Bei einigen Jugendherbergen hatte ich auf der Website einen Hinweis auf WLAN gelesen. Für die Jugendherberge Oberwesel hatte ich das nicht gelesen. Doch auch hier gibt es WLAN. Das WLAN wird über den Anbieter Hotsplots zur Verfügung gestellt. Es ist zwar nicht kostenlos aber sehr günstig:

  • 1 Stunde: 1 €.
  • 24 Stunden: 3 €.
  • 20 Personen/7 Tage: 34,50 €

Die Zeiten sind Zeitkontingente. Das bedeutet, dass die Tickets ein Jahr gültig sind und in jeder Jugendherberge mit WLAN bis zum Verbrauch des Zeitkontingents genutzt werden können (beispielsweise 10 Stunden in Oberwesel, den Rest 10 Monate später in einer anderen Jugendherberge). WLAN gibt es in allen Zimmern und Seminarräumen. Die Anlage kostete daher insgesamt einige Zehntausend Euro.

Mein Mobilfunkempfang mit O2 in der Jugendherberge und auch in der Gegend von Oberwesel war miserabel. Maximal kam oft (wenn überhaupt) eine Verbindung mit Edge zustande, Facebook und Co. gingen damit gar nicht. Von daher hätte ich mir ein WLAN-Ticket holen können, aber wir bevorzugten ein ruhiges Wochenende mit wenig Social :-)

Mit Hotsplots habe ich persönlich die eine oder andere gute Erfahrung. So nutzt auch Baristaz Coffee Heroes in Mainz Hotsplots. Preislich ist ein WLAN-Ticket bei den Deutschen Jugendherbergen geradezu „nachgeschmissen“, wenn ich das mit den immer noch herrschenden Preisen in manchen Hotels vergleiche. Als Veranstalter eines Seminars oder einer Tagung ist das ein zu vernachlässigender Posten.

Verpflegung

Die Jugendherberge bietet je nach Buchung Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Das Essen findet in den beiden Speisezimmern („Burgblick“ und „Rheinblick“) als Buffet mit Selbstbedienung statt. Frühstück gibt es von 7:30 bis 9:30 Uhr, Mittagessen von 12:00 bis 13:30 Uhr und Abendessen von 18:00 bis 19:30 Uhr

Abendessen in der Jugendherberge Oberwesel

Abendessen in der Jugendherberge Oberwesel

Für jeden Gast gibt es eine Tischreservierung. Beim Einchecken erhielten wir zusammen mit einem Zettel die Information, dass für uns fürs Essen Plätze an Tischnummer 33 reserviert seien. Am Freitag gab es abends zur Halbpension neben verschiedenen Salaten, Brot sowie Wurst und Käse noch paniertes Seelachsfilet mit gedämpften Kartoffeln und Blattspinat sowie Kompott und Joghurt als Nachspeise. Am Samstag gab es als Abendgericht noch Gulasch mit Käsespätzle und Erbsen-/Möhrengemüse.

Speiseraum Rheinblick in der Jugendherberge Oberwesel

Im Bistro gibt es verschiedene Kalt- und Heißgetränke sowie Kleinigkeiten zum Essen. Die Preise sind mehr als günstig. Ein paar Beispiele:

  • Benediktiner Weißbier (0,5 l, vom Fass): 2,90 €
  • Apfelsaft (0,2 l): 1,40 €
  • Apfelsaft (0,4 l): 2,20 €
  • Kaffee: 1,40 €
  • Cappuccino: 1,60 €
  • Schoko-Donut: 1,00 €
  • Nachos mit Salsa-Dip: 2,50 €
  • Erdnüsse (50 g): 0,90 €

Auch im Bistro ist Selbstbedienung. Doch das empfand ich als angenehm und passend zum Ambiente. Sehr schnell gerät man beim nicht allzu langen Warten mit anderen ins Gespräch. Im Bistro gibt es übrigens auch Cocktails (z.B. Pina Colada oder Mai Tai: 4,50 €).

Für Ausflügler wie uns gibt es die Möglichkeit, sich eine Lunchtüte (4,90 Euro) zu bestellen:

  • Ein Apfel
  • Ein halber Liter Quellwasser (im Tetrapak)
  • Ein Schokokeks
  • Eine Papierserviette
  • Zwei Brötchen mit Belag zum selber belegen gehören dazu
  • Eine Brötchentüte für die belegten Brötchen
  • Lunchtüte (Papier/Pappe)

Lunchtüte in der Jugendherberge Oberwesel
Wir saßen zusammen mit einer Familie an einem Tisch. Am Morgen des Samstags entschloss sich die Familie, von Vollpension mittags auf Lunchtüten umzusteigen. Das war mit den Servicekräften der Jugendherbergen ruckzuck geregelt. Überhaupt empfand ich das Personal als sehr freundlich und hilfsbereit.

Bei Seminaren können die Getränke sowohl auf dem Tisch als auch separat in einem Kühlelement angeboten werden. Preisbeispiele:

  • Apfelsaftschorle (0,25 l): 1,30 €
  • Pils (0,33 l): 2,10 €
  • Benediktiner Weizen (0,5 l): 2,90 €

Abendessen in der Jugendherberge Oberwesel

Die Verpflegung war für mich überraschend gut, aber anscheinend sind da ein paar Jahre Jugendherberge an mir vorbeigegangen. Das Catering bei Veranstaltungen wird durch die Jugendherberge sehr flexibel gehandhabt.

Fazit

Die Jugendherberge Oberwesel ist nach meinem Eindruck ein sehr guter Veranstaltungsort. Catering, Ausstattung, Flexibilität, WLAN und Ambiente sprechen für die Jugendherberge als Veranstaltungsort. Grundsätzlich kann aber das Ambiente auch dagegensprechen. Wer auf Bedienung Wert legt und große Zimmer haben möchte, für den gibt es andere Möglichkeiten. Doch wer seinen Teilnehmern (oder Mitarbeitern) ein besonderes und gemeinsames Erlebnis bei einer Veranstaltung, einer Tagung, einem Seminar oder einem Workshop bieten möchte, der sollte durchaus die Jugendherberge in Betracht ziehen.

Dabei gilt: Die Jugendherberge Oberwesel ist eine von bundesweit etwa 500 Jugendherbergen. Jede Herberge hat seine Besonderheiten und auch Schwerpunkte. Der Anteil der Backpacker in Oberwesel beispielsweise ist sehr gering, der Anteil der Gruppen und Tagen ist sehr hoch. In anderen Jugendherbergen ist die Verteilung anders. Auch verfügt nicht jede Jugendherberge über eine so gute Ausstattung für Veranstaltungen wie die Jugendherberge Oberwesel.

In der Jugendherberge Oberwesel könnte ich mir auch ein Teamfindungsseminar inklusive einer Wanderung vorstellen. Und irgendwie überlege ich, ob eine Jugendherberge wie die in Oberwesel eine Location für ein BarCamp („OutCamp“ oder „WandernCamp“) sein könnte …

Zu unseren Wanderungen wird es noch Berichte von dem Entspannenden geben:

  • Von der Jugendherberge durch Oberwesel zum Günderodehaus und zurück (etwa 2 Stunden)
  • Die Schwede-Bure-Tour (etwa 5 Stunden)

Transparenz-Information

Ich war für die Deutschen Jugendherbergen in der Jugendherberge Oberwesel, um mich von den Tagungs- und Seminarräumen für Gruppen zu überzeugen und darüber zu berichten. Meine Frau Manuela begleitete mich. Ich habe für meine Aufwendungen Gutscheine in Höhe von 200 Euro von den DJH erhalten, was den Bericht jedoch nicht beeinflusst. Mit den Gutscheinen bezahlte ich eine 2-Bettbelegung mit Dusche/WC für 2 Personen (4 Übernachtungen) mit Halbpension (Abendessen). Den Rest benutzten wir für 2 Lunchpakete und Getränke sowie Kleinigkeiten im Bistro. Den Aufenthalt nutzten wir auch für zwei Wanderungen.

Eindrücke für die Schnelle

https://www.youtube.com/watch?v=lkLOC_D-XxE

(Youtube: Jugendherberge Oberwesel und Schwede-Bure-Tour)

Alle Fotos

Flickr Fotoalbum „Jugendherberge Oberwesel“ (Maps Kartensansicht)

Ein Wochenende in der Jugendherberge Oberwesel – die Planung

Am 21. Oktober 2016 fahren Manuela und ich für zwei Übernachtungen zur Jugendherberge Oberwesel. Die Deutschen Jugendherbergen (DJH) haben mich eingeladen, damit ich mich von den Tagungs- und Seminarräumen für Gruppen überzeugen kann.

Am 21. Oktober 2016 fahren Manuela und ich für zwei Übernachtungen zur Jugendherberge Oberwesel. Die Deutschen Jugendherbergen (DJH) haben mich eingeladen, damit ich mich von den Tagungs- und Seminarräumen für Gruppen überzeugen kann.

Update (31.10.2016): Mein Bericht zu Tagungen und Seminare in der Jugendherberge Oberwesel

Die neue Arbeitswelt: Raus aus dem Office

Als Berater und aus persönlichem Interesse beschäftige ich mich seit längerem mit Themen wie Zusammenarbeit/Kollaboration, Social Collaboration und Office. In den letzten Jahren verändert sich die Arbeitswelt zunehmend, wenn auch für den Einzelnen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Home Office, Mobile Office und Coworking Places gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ich selbst bin gelegentlich im Coworking M1 (M1 wie „Mainz“).

Doch nicht nur „Einzelkämper“ wie Freelancer, Freiberufler und Selbstständige sondern auch Unternehmen beschäftigen sich mit neuen Arbeitsformen. So gibt es inzwischen Unternehmen wie Doist (das Unternehmen hinter Todoist) oder Buffer, die kein Büro mehr haben und deren Mitarbeiter über die ganze Welt verteilt sind. Für solche Unternehmen sind „Retreats“ besonders wichtig, um die soziale Bindung im Team zu steigern und zu erhalten. Es muss ja nicht gleich Hawai’i oder Island sein.

Greetings from the 2016 retreat in Iceland! ???? #doistretreat2016 #todoist #retreat #iceland #teambonding

Ein von Todoist (@todoistofficial) gepostetes Foto am

Auch konventionelle Unternehmen nutzen oft externe Räumlichkeiten, um Teamfindungsprozesse, wichtige Workshops oder Seminare fokussiert und ohne Störungen durchzuführen. Mir als Rheinhesse fiel das seit längerem beispielsweise im Margaretenhof oder in Jordan’s Untermühle auf (beides an der Selz), wo Teams aus Unternehmen „aufschlagen“, um sich in entspannter Atmosphäre konzentriert zusammenzufinden.

Jugendherbergen: Klassenfahrten und taffe Wanderer?

Aber Jugendherbergen? Wer käme da auf Jugendherbergen? Ich kenne Jugendherbergen aus meiner Schulzeit, als wir mit vielen Jungs in Mehrbettzimmern schliefen. Trotz aller Aufsicht durch die Lehrer war in den Mehrbettzimmern ein ständiges Kommen und Gehen (nicht nur jeweils Jungens oder Mädels). Gut schlafen ging einfach nicht. Die Waschgelegenheiten, die Dusche sowie die Toiletten waren irgendwo am Ende des Flurs. Das Essen war meistens irgendein Eintopf. Die „Seminarräume“ waren große kahle Räume, mit viel Glück gab es einen lichtschwachen Overhead-Projektor, anstelle einer Leinwand gab es die weiß gestrichene Mauerwand.

Später verband ich Jugendherbergen bestenfalls noch mit einer unbequemen aber sehr billigen Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer. Aber doch nicht mit etwas für mich, über die Zeit war ich doch hinaus. Und als jugendlich sehe ich mich nun wirklich nicht mehr. Jugendherbergen? Pah, nur was für Klassenfahrten und spartanisch-harte Wanderer!

Also machte ich um Jugendherbergen immer einen Riesenbogen. Und Seminare, Workshops oder digitale Infrastruktur verband ich bislang überhaupt nicht mit Jugendherbergen.

Jugendherbergen für Tagungen und Retreats

Bis ich dann im Juni eine Anfrage bekam, mir für die Deutschen Jugendherbergen eine Jugendherberge mit zwei Übernachtungen für zwei Personen genau für so etwas anzusehen. Manuela und ich entschieden uns für die Jugendherberge Oberwesel. Die Jugendherberge sieht für Tagungen interessant aus und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Landschaft im und am Mittelrheintal sowie die Wandermöglichkeiten waren weitere Punkte, die uns für Oberwesel entschieden ließen. Denn spätestens dieses Jahr habe ich als Entspannender gemeinsam mit Manuela das Wandern entdeckt.

Als ich mich auf der Website der Deutschen Jugendherbergen umschaute, war ich doch etwas – nein, sehr – überrascht gewesen, dass das altbackene Flair, das ich in Erinnerung hatte, überhaupt nicht mit den Beschreibungen der Jugendherbergen übereinstimmte.

Die Ausstattung und die Angebote der Jugendherbergen unterscheiden sich oft sehr stark. Wer eine Jugendherberge für eine Tagung oder für sich persönlich in Betracht zieht, sollte sich die Beschreibungen der Jugendherberge mit ihren Details genau ansehen und im Zweifel auch bei der Jugendherberge anrufen.

Die Jugendherberge Oberwesel

Auf der Website der Deutschen Jugendherbergen gibt es für jede Jugendherberge Beschreibungen mit den Rubriken Porträt, Anreise, Ausstattung, Essen und Trinken, Freizeittipps, Klassenfahrten sowie Reiseangebote, Preise und die Möglichkeit zum Buchen. Für Oberwesel habe ich ein paar Auszüge.

Porträt:

  • 269 Betten in Zimmern für die 1-, 2-, 4- und Mehrbettbelegung. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC ausgestattet.
  • … Bistro mit Aussichtsterrasse, Café-Bar, Snackbereich, 3 Speiseräume, Kinderspielecke.
  • 13 Aufenthalts- und Veranstaltungsräume unterschiedlicher Größe für 10 bis 46 Personen. 3 x 2 Räume sind kombinierbar für bis zu 90 Personen, 1 großer Kongress-Saal für bis zu 250 Personen mit Beschallungsanlage, 1 Musiksaal für bis zu 150 Personen mit umfangreicher Ausstattung für Veranstaltungen, Tagungen, Workshops, Projekttage und Musikfreizeiten.
    […]
  • Hauseigenes Hallenbad mit Lehrschwimmbecken, Gymnastik- und medizinisches Bad, Tischtennis, Kicker, Flipper, Billard, Gesellschaftsspiele, Freiluftschach, Bolzplatz, Volleyball und Basketball, Kinderspielplatz, Grillplatz mit Hütte und Lagerfeuer-Schale.

Ausstattung:

  • Modernste Tagungstechnik ist bei Tagungen und Veranstaltungen kostenlos. Entsprechend der Gruppengröße erhält jede Gruppe einen kostenlosen Veranstaltungsraum. Für jeden weiteren Raum wird eine Raummiete von 1,50 € pro qm und Tag berechnet.

An Tagungstechnik gibt es „Beamer, CD-Player, Diaprojektor, DVD-Player, Flipchart, Leinwand, Mikrofonanalage, Moderationskoffer, Musikanlage, Overheadprojektor, Pinnwand, Rednerpult, TV-Gerät, Whiteboard„. Die 19 Tagungsräume sind zwischen 15 und 187 Quadratmetern groß. Einer davon ist ein Musiksaal mit 127 Quadratmetern.

Essen und Trinken:

  • Frühstück mit verschiedenen Sorten Brot und Brötchen, Wurst- und Käseauswahl, verschiedenen Marmeladen, Honig und Nuss-Nougat-Creme, diversen Frühstücks-Cerealien, Quark oder Joghurt, frischem Obst und Gemüse, Milch Kaffee, Kakao und Tee
  • Mittagessen als 3-Gänge-Menü mit großem Salatbüfett
  • Abendessen mit einer warmen Komponente, Brot-, Wurst- und Käseauswahl und einem großem Salatbüfett
  • Lunchtüte für unterwegs
  • Bistro und Café-Bar mit leckeren Snacks und vielfältigen Kaffeespezialitäten
  • Bei Tagungen Pausenverpflegung mit Kaffee, Tee, wahlweise Gebäck, Kuchen, Obst, Süßigkeiten

Unser Plan für das Oberwesel-Wochenende

Vom 21. bis 23. Oktober fahren wir also zur Jugendherberge in Oberwesel. Ich werde mir die Jugendherberge insbesondere als Tagungs- und Seminargelegenheit für Gruppen ansehen. Am Freitag spazieren wir zum Günderodehaus, am Samstag wandern wir. Am Sonntag fahren wir zurück. Soweit der Plan. Die Außenaktivitäten hängen allerdings doch ein ganzes Stück vom Wetter in zweieinhalb Wochen ab – mal sehen.

TransparenzInfo: Ich habe Gutscheine in Höhe von 200 Euro von den DJH erhalten. Damit bezahlen wir eine 2-Bettbelegung mit Dusche/WC für 2 Personen (4 Übernachtungen à 43,50 €) mit Halbpension (Abendessen). Den Rest verprassen wir für Lunchpakete am Samstag und im Bistro.

Freitag, 21. Oktober 2016

  • Anfahrt und Ankommen in der Mittagszeit (Route auf Google Maps, die Fahrt wird etwa eine Stunde dauern).
  • Nachmittag: Spazierengehen zum Günderodehaus, Kaffee trinken, zurück gehen (Google Maps).
  • Nachmittag und Abend: Erkunden und Dokumentieren Jugendherberge.
  • Abend: Abendessen.

Das Günderodehaus ist eine „übriggebliebene Filmkulisse“ für die Filmreihe Heimat.

Hauptschauplatz ist das sogenannte Günderrodehaus in Oberwesel, das allerdings Karoline von Günderrode nie bewohnt hat (♁Lage).

(Seite „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. September 2016, 18:22 UTC. (Abgerufen: 4. Oktober 2016, 10:55 UTC))

Ich habe keinen Teil der Filmreihe gesehen, aber etwas verwirrt mich: „Karoline von Günderrode“ schreibt sich mit zwei „r“, wohingegen fast immer „Günderodehaus“ (wie auch auf der Website) geschrieben wird. Das passt irgendwie nicht.

Das „Günderodehaus“ Filmhaus „Heimat 3“ bietet Ihnen einen der schönsten Ausblicke oberhalb von Oberwesel über das Rheintal und die Türme der historischen Altstadt.
Der Name basiert nur auf einer Legende, geschaffen von Edgar Reitz.
“… vor über 200 Jahren soll hier die berühmte Dichterin Carolin von Günderode (1780-1806) gelebt und geliebt haben.
[…]
Das Gebäude, im Naturschutz des UNESCO Welterbe, war zunächst nur als „Fliegender Bau“geplant. Nach Abschluß der Dreharbeiten sollte es ursprünglich wieder abgebaut werden.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=1jKdtO_hOFc

(Youtube: Oberwesel | Günderodehaus | Filmhaus Heimat 3 | Rhein-Eifel.TV)

Vielleicht kann mich einer der Leser aufklären?

Samstag, 22. Oktober 2016

  • Morgen: Frühstücken.
  • Morgen: Lunchtüte (à 4,90 Euro) für die Wanderung holen.
  • Tagsüber: Wanderung.
  • Abend: Abendessen und Jugendherberge erforschen.

Diese Wandertouren kommen momentan in Frage:

Sonntag

  • Am Morgen: Frühstücken
  • Am Morgen: Rückfahrt nach Hause ins Selztal in Rheinhessen.
  • Rückfahrt: Je nach Wetter die B9 am Rhein entlang fahren und zwischendurch die Burg Sooneck (Wikipedia) erkunden sowie entweder gemütlich durch den Soonwald schlendern oder in der Nähe eine Tour wie die Rheinburgenweg-Extratour „Schellengang“ wandern.

Vielleicht versuchen wir auch die Burg Sooneck zu erobern und den Burgenblogger aus seiner Burg zu vertreiben ;-)

Soweit der Plan

Soweit also der Plan. In zweieinhalb Wochen fahren wir (hoffentlich gemütlich und entspannt ohne Stau auf der A61) nach Oberwesel und schauen uns die Jugendherberge an. Und wenn das Wetter mitspielt, wandern wir. Und wenn nicht, dann wahrscheinlich auch.

Ich bin gespannt darauf, nach vier Jahrzehnten wieder einmal meine Füße auf Jugendherbergsböden zu setzen. Und mal schauen, wie fit die Jugendherberge Oberwesel für die neue Arbeitswelt ist.

… da fällt mir ein: So eine Jugendherberge wäre ja prädestiniert für ein BarCamp wie beispielsweise ein TouristikCamp, ein DigitalNomadCamp, ein HerbergsCamp oder ein WanderCamp 8-)

INJELEA-Lesenswertes 2. Oktober 2016: Intranet, Digitalisierung, Productivity

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Intranet

  • Das Intranet und die Produktivität von Mitarbeitern

    Viele Führungskräfte und Mitarbeiter stehen unter der Anspannung, ständig möglichst produktiv in ihrem Job zu arbeiten. Und dann kommt womöglich auch noch ein neues Intranet hinzu. Schneller, weiter, höher, die Welt dreht sich immer rasanter.
  • From Intranet 1.0 to the Modern Intranet

    The intranet started its triumphant progress about 20 years ago. However, it’s only recently that corporations started to focus on their intranets’ true stakeholders: the employees.
  • Als Selbständiger nutze ich ein Windows-Notebook, einen Desktop-PC, ein Android-Smartphone und gelegentlich ein iPad. Auch vor meiner Selbständigkeit hatte ich in der persönlichen IT-Nutzung verschiedene Geräte im Einsatz.
  • All Things IC | How a Brewery uses Facebook at Work
    How can Facebook at Work turn a Brewery firm into a connected and communicative workforce? You’re in the right place to find out. Sam Thomas (pictured) is PR and Internal Comms Manager at Daniel Thwaites here in the UK.
  • Das Intranet stirbt!
    In den Neunzigern war die Rede vom Client-Server-Modell mit Software auf dem PC. Doch mit dem World Wide Web kamen Webanwendungen und zunächst der Netscape Navigator und danach der Internet Explorer. Dann kamen Mozilla Firefox und Google Chrome. Und dann kamen die Apps.

Digitalisierung, Digital Workplace

Productivity

  • The Unexpected Freedom of an Eight-Hour Workday – Todoist Blog
    When I first started freelancing, I jumped to embrace the freedom of working whenever I wanted and having total flexibility. I couldn’t wait to throw the old eight-hour workday on the trash heap and embrace #remotelife. Walk the dog? Whenever I want. Go for a run? Whenever I want.
  • Systemist: A modern productivity workflow – Todoist Blog
    I want to share a system I have used and perfected over the past 9 years and that has helped me achieve my goals while reducing my stress. I like to think of it as a simplified GTD built for the modern world. The truth is that most people don’t use a systematic personal workflow.
  • Zehn Dinge, die unser Gehirn wirklich verändern – Todoist Blog (Deutsch)
    Lange ging man davon aus, dass Intelligenz angeboren ist. Einige Menschen haben mehr davon, einige weniger. Mit dem Gehirn, mit dem wir geboren wurden, müssen wir ein Leben lang leben. Doch von dieser Annahme könnte die Wahrheit nicht weit genug entfernt sein.
  • 18 Tipps für fokussiertes Arbeiten – Selbstmanagement
    Fokussiertes Arbeiten ist relativ schwierig, vor allem wenn du nicht gerade in deinem Home-Office arbeitest. Und selbst da gibt es oft Probleme. Ich erwische mich selbst immer wieder dabei, Dinge zu tun die ich eigentlich in dem Moment nicht tun sollte.

Star Trek

Vermischtes

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INJELEA-Lesenswertes 4. September 2016: Digitalisierung, Intranet, Gesellschaft, Star Trek

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Digitalisierung, Intranet, Collaboration

Gesellschaft, Politik, Umwelt, Journalismus

Star Trek

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Für die Kommunikation in einem freiwilligen Helferkreis suche ich einen Chat-Dienst.

Für die Kommunikation in einem freiwilligen Helferkreis suche ich einen Chat-Dienst.

Der Dienst soll die unmittelbare Kommunikation für allgemeine Diskussionen („Könnten wir nicht mal…“, „Wie funktioniert das mit …“), für einzelne Themen (Communities of Interest) sowie für eingegrenzte Personenkreise (nur die Personen, die eine bestimmte Anlage/ein Vorhaben betreuen und darüber untereinander berichten und sich abstimmen) verbessern. Mit dem Dienst und entsprechenden Apps möchte ich die Kommunikation entzerren und themenbezogen auf notwendige oder interessierte Teilnehmer fokussieren. Beispielsweise soll das Durcheinander von manuellen Email-CC-Listen durch sinnvolle Gruppenbildungen abgelöst werden.

Der Helferkreis ist sowohl vom Alter her als auch von der Computer-/Smartphonenutzung her sehr heterogen. Ich selbst sehe mich in der Gruppe als Digital Native und auf dem einen Ende der Bandbreite als Innovator/Early Adopter. Auf dem anderen Ende sind Personen, die ich als Laggards einstufe (d.h. Nutzung von E-Mail mit Desktop-Rechner, bestenfalls ein Feature Phone). Die Verteilung ähnelt weniger einer Glocke als einer umgelegten Zwiebelhälfte (mit der dicken Seite für ältere Mitglieder / Laggards / Denier). Die Helfer sind unterschiedlich aktiv in der Gruppe. Manche sind sehr sporadisch dabei, manche sind im Dauereinsatz. Aus den vorgenannten Gründen soll der Dienst kostenlos und auf Deutsch sein sowie im Browser sowie als Android / iOS App nutzbar sein.

Aus der angestrebten Nutzung sehe ich für den Chat-/Messengerdienst folgende Anforderungen:

  • Persönliche Text-Chats (1:1), optional mit Audionachrichten.
  • Group Chats (beziehungsweise Channels oder Räume), die optional öffentlich oder privat zu stellen sind.
  • Kurzfristig 5 Benutzer, als Ziel etwa 50 Benutzer.
  • Anmeldung ohne Telefonnummer (d.h. nur mit Email-Adresse).
  • Nutzung bei voller Funktionalität im Browser (Web App), mit Android App und mit iOS App (optional Windows- bzw. MacOS-App).
  • Durchsuchbarkeit nach Inhalten (nachgetragen)
  • Benachrichtigungen via Email, optional, wäre aber schön (nachgetragen)
  • Benutzeroberfläche in Deutsch.
  • Kostenlos (nix, nada, `ole).

Es gibt ein paar Dienste, die kostenlos sind und die ich funktional durchaus für geeignet halte, die jedoch ausschließlich eine englische Benutzeroberfläche haben und / oder die vom Konzept her die Nutzer eher abschrecken könnten:

Weiterhin gibt es Dienste wie Telegram oder Whatsapp, die eine App und eine Mobilnummer erfordern – was nicht alle Personen erfüllen.

Schließlich bin ich noch etwas unsicher, wie die Akzeptanz bei den Leuten aussieht, wenn es um „irgendein“ Startup oder ausländisches Unternehmen geht.

Ich hatte auch kurz an Yammer gedacht – aber die Usability ist für mich indiskutabel (insbesondere wenn es um die Nutzung mehrerer Accounts und um die Zuverlässigkeit der Benachrichtigungen geht).

Zwei Kandidaten habe ich schließlich gefunden, die auf den ersten Blick interessant scheinen:

  • Circuit (von Unify, d.h. von Atos)
  • Wire (aus der Schweiz, das Team dahinter ist nicht ersichtlich)

Aber: Ich kenne beide nur soweit, dass ich mich irgendwann angemeldet habe.

Meine Hoffnung ist, dass ich nach und nach immer mehr Leute zum Mitmachen bewegen kann.

Jetzt also zwei zwei Fragen an Euch:

  • Kennt Ihr Circuit oder Wire? Und könnt ihr mir eine Einschätzung geben, ob die Dienste für meine Zwecke in Frage kommen?
  • Kennt Ihr einen anderen Dienst, der in Frage kommt?

P.S. Es gibt natürlich noch einige Kollaborationstools, die einen Chat dabei haben. Die Kollaboration ist hier jedoch erstens nicht der Fokus, und zweitens will ich die Leute nicht überfordern. Aber vielleicht habe ich da zu kurz gedacht?

P.P.S. Falls ein kostenpflichtiger Dienst in Erwägung zieht, seinen Dienst für den Helferkreis kostenlos zur Verfügung zu stellen: Kontakt ;-)

iKoKo – Unkonferenz für interne Kommunikation und Kollaboration: 20.9. in Wiesbaden

iKoKo – Unkonferenz für interne Kommunikation und Kollaboration: Am 20.9.16 in Wiesbaden.

Am 20. September findet zum zweiten Mal die iKoKo statt. iKoKo ist eine Unkonferenz für interne Kommunikation und Kollaboration. Wir treffen uns in Wiesbaden, um über Kommunikation und Kollaboration in Unternehmen zu sprechen.

Letztes Jahr fand iKoKo zum ersten Mal statt. Viele der Teilnehmer haben uns (Oliver, Paul und mich) gefragt, ob es ein iKoKo in 2016 gibt. Ja, es gibt ein #iKoKo16 ;-)

Ablauf

iKoKo ist eine Unkonferenz und ein BarCamp. Weitere Informatinen gibt es bei „Über iKoKo“ und im Artikel „Um was geht es bei #iKoKo16?

Wir starten um 9 Uhr mit Registrierung und Kennenlernen. iKoKo geht bis 17 Uhr, dazwischen gibt es neben Sessions, Kaffee, Tee und Kaltgetränken noch lecker Essen.

Bei //SEIBERT/MEDIA in Wiesbaden

iKoKo findet wie auch 2015 in den Räumen von //SEIBERT/MEDIA in Wiesbaden in der Kirchgasse 6 (Luisenforum, 3. Stock) statt.

Wir haben kleine, mittlere und einen großen Raum. Etwa 60 Personen können locker teilnehmen. Fürs Relaxen haben wir auch eine Kuschelecke und ein Bällebad ;-)

iKoKo-Kuschelecke
iKoKo-Kuschelecke

Weitere Infos

Vorabend-Treffen

Am 19. September gibt es für die Teilnehmer ein Vorabend-Treffen, um sich kennen zu lernen oder sich wieder zu sehen. Weitere Infos im Blog von iKoKo: Vorabendtreffen am 19. September im Gastwerk Degenhardt.

Tickets

Das Ticket kostet 69,00 EUR (inklusive Mehrwertsteuer). Ebenfalls inklusive: Kaffee, Tee, Getränke, Catering, viele nette Leute, gute Laune.

Infos und Anmeldelink bei iKoKo

INJELEA-Lesenswertes 14. August 2016

Lesezeichen in diesem Internet zu verschiedenen Themen wie Kommunikation, das Universum, Collaboration, Bloggertools und sich was trauen.

Eine Liste mit Lesezeichen in diesem Internet zu verschiedenen Themen wie Kommunikation, das Universum, Collaboration, Bloggertools und sich was trauen.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Um was geht es bei #iKoKo16? | iKoKo
    iKoKo ist eine Unkonferenz zu interner Kommunikation und Kollaboration. Also liegt die Vermutung sehr nahe, dass es bei iKoKo um den Themenkomplex „Innerhalb von Organisationen kommunizieren und zusammenarbeiten“ geht. Doch um was wird es genau gehen?
  • We Might Live in a Virtual Universe — But It Doesn’t Really Matter
    You might have heard the news: Our world could be a clever computer simulation that creates the impression of living in a real world. Elon Musk brought up this topic a few weeks ago. Truth be told — he is probably right. However, there is a very important point missing in this whole “real vs.
  • Is Collaboration Still a Key to Success? | Inc.com
    OWNER’S MANUAL Collaboration, crowdsourcing, crowdfunding: hype or essential business values? Advertisement Collaboration is a big-time word. Everyone uses it. It’s a part of mainstream business jargon.
  • „Lügenpresse!“. Medien als Gegenstand von Verschwörungstheorien | bpb
    Der pauschale Manipulations- und Täuschungsverdacht, der sich aktuell in Schlagworten wie „Lügenpresse“ oder „Systemmedien“ artikuliert, wird bislang vorrangig als Problem für den damit gemeinten Journalismus verhandelt. Das Phänomen greift allerdings weiter.
  • Die besten kostenlosen Tools für Blogger ✔
    Als Blogger ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Schnell macht sich Chaos breit und du verschwendest kostbare Zeit, weil du dich entweder falsch organisiert oder dich ablenken lässt.
  • holy fruit salad!: Traurig
    Gestern war ein trauriger Tag. Ein Mensch, einer dieser guten, so angenehmen Menschen, lange bekannt in unserer Bloggerszene, hatte für sich keine Kraft mehr aus seinem Leben die Kraft für sein Leben zu ziehen und ist gegangen. Mit einem Abschiedsbrief in seinem Blog formuliert.
  • Sich was zutrauen: Warum Tun einfacher ist als gedacht! › Heikes Heimatwandern
    Bei neuen Unternehmungen ist es ganz normal, dass man sich vorher Gedanken macht. Das ist auch sehr sinnvoll. Wer springt schon gerne freiwillig ins kalte Wasser. Manchmal hält einen das Gedanken-machen jedoch davon ab, ins Tun zu kommen. Die Gründe sind vielfältig.
  • Digitalisierung & Digital Economy – die Veränderung.
    Volatilität (V) – die schnellen Marktentwicklungen (Uber, FinTech, etc.) verlangen von Unternehmen, in Optionen zu denken, damit überhaupt eine Möglichkeit besteht, adäquat reagieren zu können.
  • Das Star Trek Universum stirbt! – Der Schreibende
    Seit CBS und Paramount Ende letzten Jahres ein Gerichtsverfahren gegen die Fanfilm-Produktion Axanar (Google Suche) starteten, geht die Angst um bei vielen „Star Trek Fan“-Produktionen und bei Fans. CBS hat die Fernsehrechte für Star Trek, und Paramount hat die Filmrechte für Star Trek.
  • Wie Flüchtlinge ihre Smartphones benutzen – Der Schreibende
    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat eine Feldforschung/Studie zur Nutzung von Information Communication Technology (ICT) herausgegeben.

Alle als lesenswert gekennzeichneten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

Frank Hamm

\V/_ (Live long and prosper!)

INJELEA-Lesenswertes 24. Juli 2016: Organisation, Management, New Work, Arbeiten 4.0, Produktivität, Intranet, Kommunikation, Gesellschaft, Geschichte

Lesezeichen zu Themen Organisation, Management, New Work, Arbeiten 4.0, Produktivität, Intranet, Kommunikation, Gesellschaft, Geschichte und Hawai’i.

Eine Liste mit Lesezeichen in diesem Internet zu den Themen Organisation, Management, New Work, Arbeiten 4.0, Produktivität, Intranet, Kommunikation, Gesellschaft, Geschichte und Hawai’i. Mit dabei: Ein paar Longreads („Langleser„).

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Organisation, Management, New Work, Arbeiten 4.0

Das lässt sich alles nicht mehr so richtig trennen seufz, früher war das einfacher ;-)

Produktivität

Intranet, (interne) Public Relations, (interne) Kommunikation

Immer mehr lässt sich nicht mehr klar abgrenzen. So ist Public Relations (die Beziehungsarbeit mit Öffentlichkeiten) nie nur extern gedacht gewesen. Denn „Öffentlichkeiten“ gibt es auch im Unternehmen. Letztendlich Anspruchs- und Beziehungsgruppen, mit denen das Unternehmen kommunizieren sollte. Und immer mehr davon findet digital statt.

Sonstiges

Was ich sonst nicht unterbrachte in den Rubriken.

Gesellschaft, Geschichte

Geschichte und Gesellschaft sind nicht tot – wenn man sie lebt und daraus und mit ihnen lernt.

Hawaii

Okay, ich bin Hawai’i Fan. Aber nicht nur deswegen dieser Lesetipp zu bedrohten, einheimischen (endemischen) Vögeln. Ein sehr guter multimedialer Artikel mit Video, Ton, Fotos und erzählt in einer Geschichte.

  • Fight or Flight
    Birds arrived in the Hawaiian-Emperor archipelago of atolls and islands over the course of several millennia. Today, avian scientists may save both bird and man from effects of a warming world.

Alle als lesenswert gekennzeichneten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

Frank Hamm

\V/_ (Live long and prosper!)

Technischer Einblick in meine IT-Infrastruktur

Wie sieht Ihre IT-Infrastruktur aus?

Ich unterbreche mein normales Programm für einen Beitrag aus dem Maschinenraum:

Unternehmen reden oft nicht gern über Spezifika ihrer IT-Infrastruktur. Man will entweder keine Geheimnisse preisgeben oder sich nicht blamieren. Das bedeutet leider, dass es für uns Systemadministratoren vergleichsweise wenig Referenzarchitekturen und Möglichkeiten gibt, über den Tellerrand zu schauen.

Die Idee und der Aufbau des Artikels sind schamlos geklaut von Torsten Rhens Artikel „Technischer Einblick in unsere IT-Infrastruktur“ im //SEIBERT/MEDIA-Weblog.

Um Abhilfe für die vielen armen Systemadministratoren ohne richtiges Rechenzentrum schaffen, will ich mal ganz konkret erzählen, wie meine Infrastruktur ausgestattet ist. Alle Bilder in diesem Artikel sind bei INJELEA entstanden.

Ich weiß, ich müsste endlich meinen Artikel über Hootsuite schreiben. Doch in der Zwischenzeit, in einer Pause, rattere ich schnell diesen Artikel herunter.

Rechenzentrum

Ich habe gar kein Rechenzentrum in Selzen, ich habe nur eine Wohnung. Eine ISO-Zertifizierung habe ich auch nicht.

Hardware

Das Nicht-Rechenzentrum ist nicht bis zur letzten HE durchgeplant sondern historisch gewachsen. Erste Anfänge entstanden um das Jahr 2000 in Schwabenheim an der Selz mit dem Umstieg von einer Eumex-Anlage zu einem Telekom-Router. Ich kann den Ausfall eines beliebigen Geräts ohne signifikante Wutanfälle abfangen, solange es nicht einer der Single Points of Failure (SPOF) ist – also solange es weder der DSL-Anschluss (derzeit O2/Telefónica), der AVM-Router Fritzbox 7490 noch der Frank Hamm ist.

  • 1 AVM-Router Fritz!Box 7490
  • 2 Gigabit-Switches von TP-Link
  • 2 Fritz!Repeater
  • 2 NAS von Asustor (ein AS302T, ein AS6202T), ein QNAP ging gerade in Ruhestand
  • 1 WD MyCloud mit 3GG
  • 1 HP Pavilion (älterer Desktop-PC) mit 2 Flachbildschirmen
  • 1 HP Spectre x360
  • 1 Motorola Moto G4
  • 1 iPad 3. Generation
  • 1 Sonos Connect
  • 2 Sonos Play:3
  • 2 Fritz!Fon
  • 1 Chromecast (2. Generation)
  • 1 Amazon Fire TV (1. Generation)
  • 1 Samsung Smart-TV
  • 1 Samsung Home Theatre irgendwas
  • Diverse Ethernet-Kabel

Ich setze bei der Hardware auf handelsübliche Komponenten. Die Switches funktionieren schon seit Jahren, so dass ich mich kaum traue, einmal einen Stecker raus- oder reinrauszustöpseln.

 

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T
GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

Bei den Servern setze ich inzwischen auf Asustor, weil sie stabile Leistung für akzeptables Geld bieten und sehr leise sind (so dass ich den AS6202T im Wohnzimmer stehen habe). Der AS6202T hat

  • Intel Celeron 1.6GHz Quad-Core (burst up to 2.08~2.24GHz) Processor
  • 4GB SO-DIMM DDR3L (2GB x 2, Expandable. Max 8GB)
  • 2 x WD Red 2 GB mit RAID-1 (wenn der Platz knapp wird, schiebe ich einfach was größeres rein)
  • HDMI 1.4b x 1, S/PDIF x1 (geht direkt an einen Samsung-Smart-TV)

Ich benutze Syncthing zur lokalen Sicherung der Daten des AS6202T auf den AS302T.

Sonos Play:3
Sonos Play:3

Unsere mehrere Tausend MP3-Musikdateien liegen auf dem AS6202T, wo sie uns nicht nur im Haus sondern überall via Plex zur Verfügung stehen (genauso wie alle anderen Dateien über Plex oder Owncloud). Unser Sonos-Triumvirat nutzt die Bibliothek auf dem NAS. Ein Play:3 steht in der Küche, ein anderer im Schlafzimmer, und die Connect versorgt die Home Theatre Anlage von Samsung.

Die Plex-App auf dem Samsung benutze ich kaum, irgendwie habe ich mich an die Plex-App auf dem Amazon Fire-TV gewöhnt.

Verkabelung und ver-LAN-ung

AVM Fritz!Box 7490
AVM Fritz!Box 7490

Ein Ethernetkabel liegt zwischen Router und Switch im Wohnzimmer. Am Switch hängen Fernseher, Amazon Fire TV, Chromecast. Über einen Repeater springen das Internet und das LAN ins Büro (Kabel geht nicht, Power-LAN war unzuverlässig). Am Repeater hängt ein Switch, dort hängen dran der Desktop-Rechner, WD My Cloud und der alte NAS. Am liebsten würde ich einen Tunnel zwischen Wohnzimmer und Büro graben, aber da liegen Flur und Treppenhaus dazwischen.

Gigabit-Switch von TP-Link
Gigabit-Switch von TP-Link

Die Fritzbox vergibt feste IP-Adressen, damit ist einiges leichter. Der DSL-Anschluss von O2 hat eine feste IP-Adresse (ich hadere aufgrund des Preises noch damit, von O2-DSL auf EWR-Glasfaser umzusteigen). UPnP ist am Router ausgeschaltet, ich arbeite mit manuellen und wenigen Portfreigaben.

Dokumentation

Im Kopf und in Evernote. An letzterem arbeite ich immer noch wieder.

Software im Nicht-RZ

Auf meinem AS6202T laufen Apache, MariaDB, PHP, Owncloud, Plex (Ha! Ich habe einen Lifetime Pass!), Dokuwiki und andere kleine Nettigkeiten.

Alle Daten sind auch auf der Platte des Desktop-Rechners, von dort aus sichere ich alles brandsicher und verschlüsselt außer Haus mit Crashplan.

Wie sieht Ihre IT-Infrastruktur aus?