PR PLUS bietet seit über 10 Jahren ein Fernstudium Public Relations an. Metis – Kommunikation & Analyse befragte im Auftrag von PR PLUS jetzt dessen Absolventen des PR Fernstudiums zu ihrer Karriereentwicklung und nach ihrer Zufriedenheit mit dem Studium. Fazit: Die Absolventen bescheinigen PR Plus eine gute Vorbereitung für den Job und ihre Karriere.

Insgesamt fast drei Viertel der Absolventen haben nach ihrem Abschluss die Stelle gewechselt oder sich selbständig gemacht. Die Ursache dafür dürfte offensichtlich sein: Die Absolventen erteilen sowohl der Vorbereitung auf den Beruf als auch der Betreuung nach dem Abschluss die Schulnote Zwei. Mit 302 Rückläufen ist die Beteiligung an der Umfrage unter den insgesamt 616 Absolventen ungewöhnlich hoch. Stefan Kombüchen, Geschäftsführer von PR PLUS, zeigt sich entsprechend stolz:

Schon der hohe Rücklauf zeigt die Verbundenheit unserer Teilnehmer mit
PR plus, und die
Zufriedenheit der Absolventen mit Inhalt und Organisation machen
deutlich, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen.

[ Pressemitteilung PR PLUS vom 17.07.2009: Bessere Aufstiegschancen mit PR-Ausbildung

Ergebnisbericht PR plus-Absolventenbefragung 2009

[ Direktlink Slideshare: PR PLUS Absolventenbefragung 2009 ]

Job und Entwicklung

Die meisten Studenten (85 Prozent) waren bereits während ihres Studiums berufstätig. Von ihnen waren fast 60 Prozent in der PR-Branche und über 20 Prozent aus anderen Kommunikationsbranchen (z.B. Journalismus). 70 Prozent der Absolventen hat nach dem Abschluss eine neue Stelle in einem anderen oder dem eigenen Unternehmen angetreten oder hat sich selbständig gemacht.

Finanzen

Etwa die Hälfte der Absolventen hat das Studium aus eigener Tasche finanziert und selbst in die Zukunft investiert. Fast die Hälfte der Absolventen verdient inzwischen mehr Geld als vor dem Studium – in den PR-Abteilungen der Unternehmen wird dabei am Besten verdient.

Zwei Drittel der Absolventen sind Frauen – doch ein allgemeines Ungleichgewicht der Wirtschaft spiegelt sich auch hier wider: Sie verdienen weniger als ihre männlichen Kommilitonen.

Was bringt die Vorbereitung?

Die PR PLUS-Absolventen fühlen sich durch ihr Fernstudium gut auf den Beruf vorbereitet. Insbesondere das praktisches Wissen und das Präsentations-Know-How sind den Absolventen wichtig.

Was bringt PR PLUS nach dem Studium?

Auch die Betreuung nach dem Studium (z.B. PR PLUS-Fest, Rezensentenclub, Angebote im PR Kreis wie spezielle Seminare) wird mit "Gut" bewertet.

PR im Wandel

Die Absolventen schätzten die Entwicklungen ein, welche die PR-Arbeit in den nächsten 12 Monaten am stärksten beeinflussen. Die häufigsten Nennungen der Absolventen sind:

  1. Der Wandel der Medienlandschaft
  2. Die steigende Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation
  3. Der härtere Wettbewerb
  4. Die verstärkte Übernahme von Coaching-Aufgaben durch PR-Berater
  5. Die zunehmende Bedeutung von Netzwerken

Noch kein Absolvent, aber…(Disclosure)

Im Juni 2008 habe ich mit dem Fernstudium Public Relations bei PR PLUS begonnen. Der Abgabetermin für meine Abschlussarbeit (sorry, liebe Unternehmen: Ich habe mein Unternehmen – für die Abschlussarbeit – gefunden) ist im Dezember 2009, und meine Abschlussprüfung wird im Februar 2010 sein. "Natürlich" geht es dabei um Online-PR :-)

Meine Kommentare zu den am meisten genannten Entwicklungen in der PR:

  1. Der Wandel der Medienlandschaft hat für mich bereits stattgefunden. Viele PR’ler müssen nur noch davon überzeugt werden :-)
  2. Mitarbeiter kommunizieren. Sie sind ein großer und wesentlicher Teil der Öffentlichkeit(en). Sie vernetzen sich immer mehr und werden zum PR-Mitarbeiter 2.0 – ob in offizieller Funktion oder nicht. Viele sind noch auf der Suche nach dem PR-Mitarbeiter 2.0 – aber die sind schon da.
  3. Der härtere Wettbewerb ist eine Folge der höheren Schnelligkeit, der höheren Vielfallt, der geringeren Budgets und der höheren Vernetzung.
  4. Die verstärkte Übernahme von Coaching-Aufgaben ist eine Folge der verstärkten Professionalisierung der PR in den Unternehmen – und des verstärkten Aufkommens des PR-Mitarbeiter 2.0. Auch auf dem Intranet Summit gab es in verschiedenen Gesprächen die Meinung, dass Intranet Manager zukünftig weniger Macher denn Berater und Coach werden.
  5. Die zunehmende Bedeutung von Netzwerken ist nicht mehr aufzuhalten. Wer beispielsweise in bestimmten Branchen / Unternehmen noch nicht bei XING ist, der ist nicht nur nicht drin: Er ist out.

Ich jedenfalls fühle mich gut vorbereitet ;-)