Am Sonntag habe ich meiner Frau Manuela ein bißchen die Welt von Blogs (eigentlich das neue INJELEA) und RSS-Feeds vorgestellt.

Natürlich habe ich auch versucht, ihr das Wesen von Blogging und RSS näherzubringen. Sie surft oft im Internet und benutzt auch das Intranet ihres Unternehmens, aber das Schwimmen in der Blogosphäre und mein RSS-Schwimmen mit RSSOwl ist ihr doch (noch) recht fremd. Ihre Reaktion auf Erklärungsversuche war kurz und prägnant:

"Ich verstehe es zwar nicht, aber ich finde es gut!"

Klar, war ich erst mal etws frustriert (lag es vielleicht an meinem Erklärungsversuch…). Vermutlich bin ich jedoch nicht der einzige, der versucht anderen diese neuen Dinge zu vermitteln. Irgendwann werden diese Versuche auch immer mehr Erfolge vorweisen und eine kritische Masse überschreiten. So entsteht Fortschritt oft genugquälend, aber ist das eine Rechtfertigung darauf zu verzichten?

Und damit bin ich bei der Antwort zur Frage der Computerwoche, "ob wir uns nicht […] vorauseilend zu sehr mit Dingen […] beschäftigen, die an der Lebenswirklichkeit der real existierenden Anwender völlig vorbeigehen".