Spectavola ZeltBis Ende Januar ist in Mainz auf dem Rathausplateau die "fantastische" Dinner-Show Spectavola zu Gast. In einem eigens aufgebauten (beheizten) Zelt bietet Spectavola vier Stunden Erlebnisgastronomie mit einem Vier-Gänge-Menü, Show, Kabarett, Showballett, Musik und Gesang. Die allerbeste aller Frauen und ich waren am Freitag bei der Premiere dabei und genossen tatsächlich einen fantastischen Abend.

Die Einladung 

Vor einigen Tagen erhielt ich von Alexander Thurein von Spectavola die Einladung für die Premiere. Nach den sehr guten Erfahrungen im letzten Jahr ("Spectavola – vom Hocker gehauen") habe ich gerne zugesagt. Auf Nachfrage sagte mir Alexander Thurein am Abend auch, dass gerade mein Artikel vom letzten Jahr der Grund für die Einladung sei. Denn mein Artikel steht bei Google direkt hinter der Homepage von Spectavola. So erhielt ich zwei Karten "gesponsort". Die kosten immerhin zwischen etwa 90 und 120 Euro (Premiere: zwischen 80 und 100 Euro). Normalerweise hätte ich die Getränke selbst zahlen müssen, aber die wurden dann am Abend von Gaul Gastronomie übernommen.

Davor …

waren wir zu früh da, nämlich um 18:10 Uhr. Offiziell öffnet Spectavola um 18:30 Uhr. Aber ich bin lieber zu früh als zu spät, und außerdem wollte ich die Atmosphäre in Ruhe aufnehmen. Tatsächlich spürte ich etwas Nervösität. Noch etwas dorthin tragen, Stühle rücken, Schilder aufstellen. Also ganz normal für eine Premiere.

Wir haben uns im Foyer an der Bar einen Sekt gegönnt und die ankommenden Gäste beobachtet. Die wurden von Kabarettistin Stefanie Ramisch alias "Uschi" und Alice Hoffmann alias "Vanessa Backes" (bekannt als "Frau Becker" neben Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker) schon mal aufgelockert. So reagierte "Miss Böblingen" Uschi auf die Frage nach einem Aschenbecher gekonnt in ihrem Dialekt mit "Ja, hier. Pack ein!" :-)

Uschi ("Miss Böblingen") Alice Hoffmann alias Vanessa Backes

Die Show …

begann pünktlich um 19:30 Uhr mit der Tanzgruppe. Im Gegensatz zu letztem Jahr war von Anfang an Tempo drin. Martin führte als Conférencier und Zauberer durch den Abend. Sein Hinweis auf die "Mitmach-Reihe" ließ bereits zu Anfang das Einbinden des Publikums durchblicken. Verteilt auf 28 Tische sind in dem Zelt schätzungsweise 250 bis 280 Plätze verteilt. Das Tempo der Show war durchgängig hoch, die Beiträge waren von hoher Qualität. Das Tempo hielt locker bis zum Ende der Show gegen 23:25 Uhr.

Das Menü …

war wieder super. Sofort mit Pausenbeginn wurde ruck-zuck bedient, das Essen hat sehr gut geschmeckt. Einzig der Kalbsrücken hätte etwas zarter sein können.

  • Vorspeise: Carpaccio vom schottischen Lachs mit Ruccola-Mousseline und Basilikum-Pesto
  • Zwischengang: Cappuccino vom Muskatkürbis mit Ingwer und gebackener Enten-Praline
  • Hauptgang: Kalbsrücken, im Kräuter-Crêpe gegart, auf Rahmwirsing mit Apfel-Calvados-Sauce
  • Dessert: Mango-Mousse im Schokoladenzaun mit flambierten Cassis-Zwetschgen und Kaffee-Eis

Carpaccio vom schottischen Lachs Cappuccino vom Muskatkürbis Kalbsrücken Mango-Mousse

Das Fazit 

Alles in allem ist Spectavola nichts für ein
schnelles Essen mit ein bisschen Musik und Tam-Tam. Wer sich einen
Abend mit sehr gutem Essen, viel Performance und Amüsement gönnen
möchte: Der ist da genau richtig. Jeder muss für sich selbst
entscheiden, ob ihm die Preise gerechtfertigt vorkommen. Mir waren sie
dieses Jahr etwas zu hoch, aber wir waren ja auch schon einmal da. Für
ein erstes Mal … ja, einen solchen besonderen Abend würde ich mir
leisten.

Video

Während der Vorstellung habe ich einige Szenen mitgedreht. Und als ich – obwohl nicht in der Mitmach-Reihe – von Martin sanft auf die Bühne gedrängt wurde, hat die allerbeste aller Ehefrauen weitergedreht. Hier also ein Zusammenschnitt mit Eindrücken der Vorstellung:


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