Spectavola in MainzHinweise:
1) Dinnershow "Spectavola": Insolvenz (24.12.2007)
2) Spectavola Premiere 2007 – fantastischer Abend in Mainz (27.11.2007)

Gestern abend waren wir beim zweiten Preview von Spectavola – eine "phantastische Dinnershow". Im direkten Vergleich zum Tigerpalast hat uns die Veranstaltung "vom Hocker gehauen".

Vom 1. November bis zum 31. Dezember diesen Jahres findet auf der Malakoff-Terrasse in Mainz im speziell dafür aufgebauten Zelt eine Dinner-Show statt: Spectavola. Spectavola ist ein etwa vierstündges Varietéprogramm mit Showband, Showbalett, Akrobatik und Magie, das von einem Vier-Gänge-Menü begleitet wird. Zwar ist das Wetter derzeit noch sehr mild, aber das geschlossene Zelt scheint auch kältere Temperaturen von den Gästen fernhalten zu können.

Jeder Gast erhält im Foyer (mit Sitzgruppen und Bar) einen Begrüßungssekt. Der Kartenkauf erfolgt mit Tischreservierung, so dass für den reservierten Tisch eine freie Platzwahl gilt. Wer sich einen optimalen Platz am Tisch sichern möchte, der sollte daher pünktlich zum Einlassbeginn eine Stunde vor der Show erscheinen.

Die Preise richten sich nach 2 unterschiedlichen Platzkategorien und Wochentag (zwischen 75 und 95 Euro). Zu den besonderen Galaveranstaltungen (Weihnachten und Silvester) liegen die Preise zwischen 95 und 135 Euro. Am 22. November findet eine spezielle Benefizgala für den Round Table Children’s Wish e.V. unter der Schirmherrin Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen statt.

Die Gastronomie liegt in den Händen von Andreas Gaul, der in Mainz-Laubenheim ein Catering-Unternehmen und ein Restaurant betreibt. Sein Chefkoch Klaus Heidel, der bereits internationale Auszeichnungen erhielt, kreierte das Vier-Gänge-Menü. Und das war sehr, sehr gut. Bei diesem Event kann ich irgendwie nicht verstehen, wie die gute Qualität des Menüs erreicht werden kann. Mal ganz abgesehen von der zeitlichen Planung, die genau ins Showprogramm passen muss.

Am gestrigen Abend (dem zweiten Preview-Abend) spürte ich zu Beginn eine angespannte Atmosphäre bei Andreas Gaul und seinem Personal. Im Verlauf des Abends wurden alle lockerer, und die lächelnden Gesichter nahmen zu.

Die Tische stehen weit genug auseinander, so dass immer ein Durchgang gewährt ist. Die Platzgröße je Person ist begrenzt aber ausreichend. Das Programm? Am Anfang dachten wir noch: Ach, ist ja etwas kitschig, jetzt kommt ja das ZDF-Fernsehballett. Aber es wurde zunehmend besser. Vielleicht nicht so spektakulär wie im Tigerpalast, aber insgesamt harmonischer und wunderbar in den Ablauf eingepasst. Ein paar Höhepunkte:

  • Das Show-Ballet ist total fit und sehr gut
  • Der Jongleur Dino Lampa hat eine sehr lustige und mitreißende Art.
  • Der Moderator Bert Rex ist zunächst ruhig und gelassen, doch schnell funkelt ein Schelm aus seinen Augen. Und der Schelm wird immer größer und schneller. Bitte mal auf Bumerang-Karte und Schlou-Moschen achten…

Am Ende des Abends dauerte etwas länger, bis wir dann endlich zahlen konnten. Da ist noch "Optimierungspotential". Aber es war ja erst der zweite (und letzte) Preview-Abend…

Fü uns war es ein wundervoller Abend, der uns viel Vergnügen bereitet und vom Hocker gehauen hat.

Herzlichen Dank an die aufmerksamen Bedienungen und an das Küchenpersonal.

Technorati Tags: Mainz, Spectavola, Malakoff-Terrasse, Andreas Gaul, Klaus Heidel