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King David Kalakaua about Hula

King David Kalakaua about Hula

Am 23. und 24. November fand in Dieburg das BarCamp RheinMain 2013 statt. Mit dabei waren ich (Frank) und Manuela mit der Session „Storytelling Hawaiian Style: Hula„.

Jetzt erschien am Wochende in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) der Bericht über das BarCamp – und heute auch online:

FAZ: BarCamps – Lernen, plaudern, gutes Chili essen

Zu „BarCamps“ gehen mittlerweile längst nicht mehr nur Nerds, sondern zum Beispiel auch Mitarbeiter der Bahn. Warum sind diese sogenannten Unkonferenzen so erfolgreich? Ein Besuch.

Ich halte den Bericht für sehr gelungen. Ein gutes Stimmungsbild mit Eindrücken und Fakten. Apropos Fakten:

Frank drückt auf Play, aus dem Kassettenrekorder dudelt Musik im Stil von „Over the Rainbow“.

Dass ich einen „Kassettenrekorder“ benutzt habe… das dürfte so etwa mindestens 20 Jahre her sein. Es war ein MacBook Pro mit iTunes und Bluetooth-Lautsprecher :-)

Das wiederum kann ich voll bestätigen ;-)

Während Manuela zu den letzten Tönen die Hände faltet, drückt @ddirkinho bei Twitter auf „senden“: „Wenn jemand ein Beispiel für Authentizität sucht, besuche er bitte die #Hula Session im Raum Rhein-Main. #BCRM13.“

(Link von mir)

Ein paar Eindrücke von Hawaii gibt es hier im Blog bei den Aloha Friday Fotos.

King David Kalakaua about Hula

King David Kalakaua about Hula

Am 23. und 23. November 2013 findet in Dieburg das BarCamp Rhein-Main statt. @diemanuela und ich sind dabei mit einer Session „Storytelling Hawaiian Style“.

Tausend Jahre lang kannten Hawaiianer keine Schrift. Sie erzählten ihre Geschichten über Kriege, Rettungsaktionen und Liebespaare mit dem Hula: Tanz, Gesang und Naturinstrumente. Dann kamen die Missionare. Zuerst veränderte sich der Hula, dann wurde er verboten. Heute zählt der Hula wieder zu den großen lebendigen Traditionen der Inseln.

Geschichten erzählen ohne Schrift, Powerpoint und Storify

Das ist nämlich Hula: Storytelling nur mit Gesang, Körpersprache und Instrumenten. Zum Eintauchen gibt es von mir aber doch „was an der Wand“: Eine Powerpointrallye zu 1100 Jahren Hawaii  und Hula mit 17 Folien in 10 Minuten :-D

Und dann wird es praktisch: Die allerbeste aller Ehefrauen Manuela erklärt und zeigt die Sprache des Hula. Das aber müssen Sie schon live erleben :-)

Etwas zum Hintergrund von Hula (Nachtrag, 18.11.2013):

Lanikuhonua Hula Festival from Michael Gooch on Vimeo.

Und Sie so?

Welche Sessions (Vorträge, Diskussionen, Präsentationen, praktische Übungen etc.) es voraussichtlich gibt, können Sie der Liste der Sessionvorschläge entnehmen. Sagen Sie jetzt etwa „Da ist nichts für mich dabei“ oder „Warum erzählt keiner was über Thema XYZ?“?

Sehr gut, dann schreiben Sie genau dieses Thema in die Liste der Sessionvorschläge zusammen mit einer Beschreibung hinein und dazu was Sie erwarten („Ich würde gerne mehr erfahren über XYZ, kann jemand dazu etwas erzählen?“). Also ähnlich wie meine Fragesession, die ich ins Pad als Sessionvorschlag eingetragen habe:

Was ist Bitcoin und wie funktioniert es?
Eine Erklärbärsession für mich Unwissenden
Gibt es jemanden, der mir diese Fragen in einer Session beantworten kann und mit dem ich darüber diskutieren kann? Dazu wüsste ich ganz praktisch: Was sind die Voraussetzungen, was brauche ich dafür, welchje Software setze ich dafür ein, brauche ich eine Bank oder Paypal dazu?
— Frank Hamm @fwhamm

Was ist ein BarCamp?

Falls Sie noch überlegen, was ein BarCamp eigentlich ist, dann finden Sie Antworten in einem Artiekl von mir auf dem Blog von Klenk & Hoursch: „Was ist ein BarCamp?

Und in diesem Video, gedreht auf dem BarCamp Nürnberg 2013:

Und: Sehen wir uns nächstes Wochenende in Dieburg?

Enterprise 2.0Die zwei nächsten Wochenenden bin ich auf den Veranstaltungen BarCamp Stuttgart und Corporate Learning Camp (Frankfurt). Auf beide freue ich mich sehr, und auf beiden Veranstaltungen biete ich einen Rundumschlag Enterprise 2.0 an.

Zu Enterprise 2.0 habe ich eine Präsentation erstellt, mit der ich auf den Veranstaltungen eine Session anbiete. Ich bin mir bewusst, dass es einige Teilnehmer gibt, die im Themenkomplex Enterprise 2.0, Social Collaboration, Social Intranet „drin“ sind. Deswegen stelle ich für Neulinge und Interessierte meine Präsentation vorab auf Slideshare, YouTube und hier zur Verfügung, um in der Session selbst mehr Zeit für Diskussionen zu haben. Meine Absicht ist es, dann mehr auf Fragen einzugehen, die von den Teilnehmern kommen.

Als Basis dient die Präsentation zu Enterprise 2.0:

  • Wie funktionieren Unternehmen 1.0?
  • Warum funktionieren Unternehmen 1.0 immer weniger?
  • Einsatzfelder und Ziele von Enterprise 2.0 / Social Software
  • Unternehmensbeispiele: Welche Unternehmen setzen auf Enterprise 2.0 und/oder Enterprise Social Software
  • Softwarebeispiele: Was gibt es an Software und welche Funktionen haben sie?

In der Präsentation bin ich auch auf Software und Beispiele eingegangen, da in Gesprächen oft Fragen aufkamen wie „Was gibt es da?“, „Welche Unternehmen setzen das ein?“ und „Wie sieht so eine Software aus?“.

Enterprise 2.0, Social Collaboration und Social Intranet sind jedoch nicht primär eine Frage der Software und deren Features. Außerdem sehe ich Social Collaboration als ständiges Lernerlebnis.

Mit Michael Ludwig Höfer hat sich dazu im Forum des Corporate Learning Camps eine Diskussion entwickelt, die ich auf beiden Veranstaltungen gerne (weiter)führen möchte.

Präsentation

Zum Durchblättern und Herunterladen (als PDF) auf Slideshare:

Als Video mit Tonspur

Die Präsentation habe ich mit Powerpoint 2013 erstellt und anschließend mit Audiokommentaren versehen. Danach habe ich sie aus Powerpoint heraus als Video exportiert und auf YouTube hochgeladen. Herausgekommen ist eine halbe Stunde Präsentation mit Tonspur.

[ Direktlink YouTube ]

Videos aus der Präsentation

Die in der Präsentation angesprochenen Videos liegen in einer Playlist auf YouTube.

Unternehmenskultur, Werte, Bloggen: Betonschicht 2.0

Unternehmenskultur, Werte, Bloggen: Betonschicht 2.0

Stefan “Hirnrinde” Evertz fragt in seiner Blogparade nach dem ersten BarCamp. Mein erstes Mal war das BarCamp Frankfurt im April 2007 bei Cisco. Nervös und blauäugig zugleich ließ ich mich auf dieses Experiment ein. Was sollte schließlich schiefgehen? Alles ging schief: Mein Leben geriet aus den Fugen.

Im Februar oder März 2007 erfuhr ich von diesem BarCamp, das ein paar Blogger in Frankfurt organisieren wollten. Eigentlich wollte ich nur da hin, weil das eine tolle Gelegenheit zum Kennen lernen der ganzen Blogger war. Wie bei jeder Konferenz ein bisschen berieseln lassen und ansonsten wie bei jeder Konferenz viel Kaffee trinken bei viel Networking. Das war mein Plan. Irgendwann muss mich wohl irgendjemand gefragt haben, ob ich denn auch eine “Session” halten würde. Anders kann ich mir die Katastrophe nicht erklären. Denn leichtsinnigerweise beschloss ich genau dieses zu tun.

Unternehmenskultur, Wert, Bloggen

Was macht ein Blogger, wenn ihm nichts einfällt? Er erzählt übers Bloggen. Dazu packte ich noch eine Prise Corporate Blogging und eine Prise Unternehmenskultur. Dann schraubte ich eine Präsentation zusammen. Der Inhalt passt großteils noch immer. Aus heutiger Perspektive sieht die Präsentation jedoch furchtbar aus. Doch damals war ich noch jemand anderer.

Die Infektion

Obwohl ich versucht hatte, mich vorab zu informieren, war ich nicht auf die Infektion mit diesem BarCamp-Virus vorbereitet. Nicht wirklich hatte ich bei meinem klassischem Werdegang (Offizier, Betriebswirt) damit gerechnet, dass so etwas wie eine Unkonferenz funktionieren könnte. Doch Unkonferenzen funktionieren. Ich lernte viele viele verschiedene und faszinierende Menschen und Themen kennen. Einige kenne ich immer noch und treffe ich immer noch mal wieder. Zusammen mit Thomas Wanhoff war es mein erstes BarCamp. Saftdieb Gerrit van Aaken habe ich schon länger nicht mehr getroffen. Oliver Gassner und ich laufen uns immer mal wieder über die Füße. Uwe Hauck kenne ich inzwischen schon lange, aber warst Du auf dem BarCamp 2007 in Frankfurt (auf dem BodenseeCamp war ich damals nicht)?

Am Morgen danach ratterte es immer noch ständig in meinem Kopf, um die ganzen Eindrücke, Gespräche und Informationen vom BarCamp Frankfurt zu verarbeiten. Immer noch wusste ich nicht so genau was da passiert war:

Menschen, Informationen, Gespräche, Kommunikation, Improvisation, gleiche Augenhöhe, keine Hierarchien, Interaktion, Lernen, Denken, Kennen lernen, Freuen, Spaß, Wir-Gefühl, Anders Denken

Wie war es?

Gnadenlos kopiere ich aus meinem Artikel von vor über sechs Jahren:

Als ich mich anmeldete, dachte ich mir: “Was kannst Du denn dazu beitragen? Kannst Du überhaupt eine Session ‘halten’? Wen interessiert das, was Dich interessiert?” Erst in der Woche vor dem BarCamp hat sich so langsam das Thema kristallisiert. Jedoch dachte ich irgendwie: “Vielleicht interessiert es die Leute gar nicht so richtig, was du zu sagen hast, aber vielleicht hören sie Dir zumindest höflich bei einer Präsentation zu”. Am Donnerstag habe ich dann eine so richtig klassische Präsentation zusammengestellt: “Unternehmenskultur, Werte, Bloggen”. Noch beim Losfahren am Samstag Morgen war ich aufgeregt und dachte mir: “Ist überhaupt jemand interessiert? Vielleicht bekommst Du ja einen Raum mit 8 oder 10 Leuten zusammen.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bei der Vorstellungsrunde der Sessions nannte Christian Korff von Cisco Systems am Samstag Morgen sein Thema “Blogs, Podcasts, Wikis in Unternehmen”, und ich nannte kurz darauf mein Thema. Robert (Basic) meinte recht trocken, die Themen seien ähnlich und würden zueinander passen – ob wir die Sessions nicht zusammen legen wollten. Und bevor ich überhaupt wusste, welche Meinung ich dazu haben sollte, hatten Christian und ich “ja” gesagt :-)

Da viele ihr Interesse bekundet hatten (bei Christian viel mehr als bei mir), waren wir dann im zweiten Slot im grossen Raum mit vielen Leuten (40 oder 50? Keine Ahnung). Viel Zeit zur Vorbereitung blieb nicht. Wir sprachen kurz über das Vorgehen und vereinbarten, mit meinen Folien anzufangen und loszulegen. “Toller Plan”, dachte ich, “das kann nur schief gehen. Wir beide kennen uns nicht, kaum einer kennt uns, und wir wissen beide nicht, was der andere sagen will oder wird.

Tatsächlich habe ich von meinen 16 Folien nur eine Handvoll gezeigt. Was ich gut finde. Nicht weil ich nicht zu den Inhalten der Folien stehe, sondern weil wir durch die Folien einen guten Einstieg hatten, Christian direkt Beispiele aus der Praxis lieferte (u.a. Wikis, Podcasts) und eine Diskussion begann. Dann entwickelte sich ein Faden rund um Unternehmenskultur und Werte, der von allen gemeinsam gesponnen wurde. Viele unterschiedliche Ansichten ergänzten sich, “variierten sich” und ergaben ein Bild. Vielen Dank an Christian und die lebhaften Teilnehmer!

Dynamik

Irgend ein Militärstratege hat einmal sinngemäß gesagt: “Kein Plan überlebt die erste Schlacht, aber ohne Plan übersteht die Front nicht das erste Aufeinandertreffen.”. Mir hat das Erstellen der Präsentation sehr geholfen, meine Gedanken zu sammeln und mir bewusst zu werden, worüber ich sprechen will. Aber der tatsächliche Ablauf war viel dynamischer, lebhafter und mit vielen Bällen (Informationen und Bälle, die hin und her geworfen wurden) versehen, das hat mir wahnsinnig viel gebracht und Spaß gemacht. Man muss einfach nur die Dynamik zulassen, dann entsteht etwas Besonderes.

Fotos

Damals gab es tatsächlich schon Flickr, und tatsächlich gibt es Flickr auch noch. So kann ich auf meine Fotos von damals zurückgreifen und in Erinnerungen schwelgen im Fotoalbum BarCamp Frankfurt 2007.

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Wie ging es weiter?

In Folge geriet ich immer tiefer in einen Strudel aus Kommunikation, Kollaboration, Vernetzung und Veränderung. Im Jahr danach begann ich als 47-Jähriger ein PR-Studium. Obwohl ich scheinbar keine silbernen Löffel geklaut hatte kündigte ich nach über elf Jahren meinen Job bei einer Bank. Nach weiteren zwei turbulenten Jahren bin ich jetzt selbständig und Berater für Kommunikation und Kollaboration. Ich hätte mir das alles sparen können und weiterhin ein klassisches Rädchen 1.0 bleiben können. Wollte ich aber nicht, und will ich auch nicht. Vermutlich sagen das alle Süchtigen und Infizierten.

Doch deswegen war das BarCamp Frankfurt 2007 wie damals von mir angedroht nicht mein letztes BarCamp ;-) Pro Jahr bin ich etwa auf drei oder vier BarCamps. Dazu kommt eine dynamische Welt, von der ich vor sieben Jahren nichts geahnt hatte. Kommendes Wochenende fahre ich zum BarCamp Stuttgart, am Freitag danach zum Corporate Learning Camp nach Frankfurt.

Sehen wir uns dort?

P.S. Ich bin ich immer noch davon überzeugt, dass es nicht nur im Krieg sondern auch in Unternehmen gilt (Napoleon Bonaparte zugeschrieben):

Ein Mann riskiert nicht für einen jämmerlichen Sold sein Leben. Man muss seine Seele ansprechen, um ihn zu elektrisieren.

Tag Cloud

Tag Cloud

Ich habe wieder ein paar interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. In den letzten Wochen war ich recht viel unterwegs und habe etwas weniger „gebookmarkt“. Die Themen: Content Strategy (z.B. von Coca-Cola), Facebook, Pressearbeit, Technologien, Führung, Unkonferenzen, Suchmaschinenoptimierung. Ziemlich viel und querbeet. Ich hoffe, auch für Sie ist etwas dabei.

Am Freitag und Samstag war ich auf dem Content Strategy Camp. Eine Teilnehmerin sagte mir, dass sie immer interessante Lesezeichen bei mir finden würde. Das ist mir ein Ansporn, weiterhin regelmäßig meine Lesezeichen als „Social Bookmarks“ zu pflegen und nicht einfach irgendwo privat abzuspeichern.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog. Dieses Mal hat sich wieder einiges angesammelt.

  • Content Strategy im neuen NGO Leitfaden
    Lesenswerte Einführung zu Content Strategy von @brigitte_alice
  • Facebook: Waste of Time? | Social Media Today

    Jeff Gibbard is tired of obeying to the edgerank game you can’t win. His conclusion: His blog is his castle cause Facebook got in the way between him and his friends/fans. „The True Voice Media Facebook page was created to tell the story of our company highlighting key milestones, new clients, new partnerships, new employees, case studies, and new content from our blog, podcast and other resources. Unfortunately, only 6-20 of our 230 person audience will see any given post.So even though we’d planned out how to use our Facebook page in a way that fits our brand, we are hindered by the platform, Facebook has gotten in the way.“

  • The Epic List of Content Strategy Resources

    Epic List? Nothing more to say.

    „Since I left SEO, I’ve been getting a lot of questions about Content Strategy. What is it? What books and blogs should people read to learn about it? What conferences should folks attend and who are the experts in the field?

    I thought I would assemble my favorite Content Strategy resources into a list that has everything all in one place for folks who, like me, are new to this field. This makes it easier to find for those who are interested, not to mention easier for me to share when I get questions.

    But I also created this list as a way of thanking all the amazing, brilliant, and talented content strategists out there who inspired me with their work and insights. In a way, this list of content strategy resources is my love letter to the industry that welcomed me into its halls.“

  • Pressearbeit: Die Weltpresse in Ihrem Webinar?

    Kerstin Hoffmann grounded wilde Spekulationen, wie einfach und schnell man doch in die Presse käme und dadurch der Absatz steigt: „Häufig rufen Neukunden mit einer konkreten Idee, wie sie schnell reich und berühmt werden, bei mir an. Und ich fühle dann, mit welcher Begeisterung sie sich ausgemalt haben, wie leicht ihre Vorstellung mit ein bisschen Unterstützung von mir bald wahr sein wird. Eine dieser typischen Ideen ist: “Ich habe ein tolles neues Angebot, und jetzt möchte ich dazu eine Pressekonferenz per Webinar veranstalten. Bitte holen Sie mir die gesamte A-Presse da hinein.” Natürlich gibt es solche immer wiederkehrenden Vorstellungen zu fast allen Medien und Maßnahmen. Aber an dieser Stelle will ich mich speziell näher dem Thema Pressearbeit widmen, weil es gerade in letzter Zeit so oft an mich herangetragen wurde.

    Denn erstaunlicherweise herrschen auch in großen Unternehmen oft sehr überraschende Vorstellungen. Nicht selten ist Pressearbeit in Firmen sehr marketinglastig, wo journalistische Kenntnisse und Erfahrungen (mit) gefragt wären. Daher richtet sich dieser Beitrag an Entscheider in Unternehmen aller Größen.“

  • Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy | McKinsey & Company
    Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy, a report from the McKinsey Global Institute, cuts through the noise and identifies 12 technologies that could drive truly massive economic transformations and disruptions in the coming years. The report also looks at exactly how these technologies could change our world, as well as their benefits and challenges, and offers guidelines to help leaders from businesses and other institutions respond.
  • Content Marketing für Anfänger: Eine Infografik – Moderne-Unternehmenskommunikation.de
    Jörg Höwner hat eine sehr schöne Infografik aufgetan: „Die hier habe ich bei visual.ly gefunden. Insbesondere der Content Marketing-Prozess (unter Teil der Grafik) wird viel zu häufig vernachlässigt – also nicht nur von Anfängern.“
  • Eine Frage der Kommunikation: 10 Tipps für richtiges Delegieren
    Zwar gibt man die Arbeiten weiter, erwartet jedoch implizit, dass die Arbeit genau so erledigt wird, wie man das selbst tun würde – ohne das jedoch explizit zum Ausdruck zu bringen. Nicht alles, was man sagt, wenn man eine Aufgabe an andere delegiert, wird auch genau so verstanden, wie man es meint. Und häufig genug krankt die korrekte Ausführung der Aufgabe daran, dass der andere die Sache schlicht ganz falsch aufgefasst hat. Oder wie heißt es in der Linguistik so schön: Entscheidend ist nicht, was gemeint war, sondern wie der andere es versteht.
  • Unkonferenzen, Cafés und Camps
    Von Jochen Robes ein sehr schöner Überblick zu neuen Veranstaltungsformaten: Ob BarCamps oder Cafès, Clickers oder Twitterwalls: Veranstalter können heute aus einer bunten Palette an Tagungsformaten schöpfen. Mit ihnen haben sich auch die Erwartungen vieler Teilnehmer geändert, die heute selbst gerne Einfluss auf den Ablauf, die Agenda und die Diskussionen nehmen wollen. Denn hinzukommt: Die reine Informationsvermittlung leistet das Netz längst besser, wenn man die Vorträge der Referenten (z. B. auf YouTube) und ihre Präsentationen (z. B. auf Slideshare) nach eigenem Interesse und eigenem Tempo bearbeiten kann.”
  • SEO-Tools: Diese Helfer unterstützen dich bei der Suchmaschinenoptimierung
    Lesenswerter Artikel zur Suchmaschinenoptimierung und zu einigen hilfreiche Tools dazu: „SEO-Tools bieten ihren Nutzern essenzielle Hilfestellung in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Backlink-Analyse als Kernbereich von SEO sind im Laufe der Zeit immer mehr dazu gekommen. Für spezielle Aufgaben wie Linkmanagement oder Onpage-Optimierung gibt es mittlerweile spezialsierte Lösungen, die sich durchaus als Alternative zu den größeren Allround- und Backlink-Tools empfehlen lassen.“
  • WYSIWTF ∙ An A List Apart Column
    Die Trennung von Inhalt und Verpackung (Design, Layout) bleibt ein Traum, sagt Karen McGrane. Denn wir schreiben mit der Zeitung oder der Website immer im Kopf. WYSIWYG bestimmt unser Schreiben „Arguing for “separation of content from presentation” implies a neat division between the two. The reality, of course, is that content and form, structure and style, can never be fully separated. Anyone who’s ever written a document and played around to see the impact of different fonts, heading weights, and whitespace on the way the writing flows knows this is true. Anyone who’s ever squinted at HTML code, trying to parse text from tags, knows it too.“
  • Content Strategy für NGOs auf der re:campaign 2013 | b.a.r blog
    Brigitte Alice Radl: „Die re:campaign ist eine Koferenz zur Kampagnenarbeit von Stiftungen und NGOs, die heuer im Rahmen der re:publica stattfand. Ich war als Referentin geladen und durfte den vielen Interessierten und Engagierten vor Ort etwas über Content Strategy erzählen.“
  • Ein Selbstversuch: Der holprige Weg zum papierlosen Büro – Gadgets – Technologie – Wirtschaftswoche
    Sehr schöner Selbstversuch von @smatthes: „244 Kilogramm Papier verbraucht ein Deutscher im Jahr. Damit sind wir Weltspitze. Trotz Computern, Laptops und Smartphones ist das viel beschworene zettelfreie Büro kaum irgendwo Realität geworden. Warum eigentlich?“
  • Xerox’s CMO on Leading by Example in Social Media
    Christa Carone, CMO Xerox: „A year ago I decided to become an active content creator and social media contributor.“
  • Adieu Social Media Newsroom – Hallo Welt! | Strategie | Marketing Welten
    Äußerst lesenswerter Bericht von Michael Domsalle über den Relaunch von Coca-Cola Deutschland: „Noch 2009 gewann Coca-Cola einen Preis für den ers­ten Social Media News­room in Deutsch­land. Heute ist der Coca-Cola Com­pany Relaunch in Deutsch­land, den wir letzte Woche so aus­führ­lich bespro­chen haben. Der Unter­schied zur alten Seite könnte optisch und inhalt­lich kaum grö­ßer aus­fal­len. Ein deut­li­ches Signal an alle Unter­neh­men im Land. Denn — gegen alle Kli­schees — hat die­ser Ansatz nichts mit Bud­get, aber viel mit Pro­fes­sio­na­li­tät und Mut zu tun. Zwei der Gründe, warum die Marke so stark ist, wie sie ist.“
  • Corporate Communication a’la Coca-Cola
    Michael Domsalla (u.a. Blogger) war bei Coca-Cola: „Dies ist die Geschichte einer Ver­wir­rung. Sogar einer gan­zen Reihe davon. Ges­tern war ich bei Coca-Cola. Kleine Runde. Dem Anlaß ent­spre­chend viel zu klein. Nur drei Blog­ger waren anwe­send, kla­rer Hin­weis: Was wir Euch hier zei­gen, sehen die klas­si­schen Medien erst in einer Woche.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

P.S. Am letzten Wochenende waren die allerbeste aller Ehefrauen und ich in „Star Trek: Into Darkness„. Ein spannender Thriller, der nicht ganz konsistent im Star Trek Universum ist (z.B. hinsichtlich der Aufeinandertreffen von Kirk und Khan), den Sie sich einfach einmal gönnen sollten.

[ Direktlink YouTube: Star Trek Into Darkness ]

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guten-morgen-gezwitscher

Ein AudioBoo mit Informationen, auf welchen Events und BarCamps Sie mich antreffen. Sprechen Sie mich an, und wir treffen uns dann zu einem Plausch bei einem Kaffee.

Eine Liste der Veranstaltungen können sie jederzeit in meinem Kalender einsehen.

[ Direktlink zu diesem AudioBoo ]

Irgendwo tief in den unendlichen Weiten eines großen Waldes. Ein halb fertiggestelltes Blockhaus. Nur ein Steinwurf entfernt davon: Ein muskulöser aufrechter Mann (alternativ: eine muskulöse aufrechte Frau), ein wahrer Naturbursche. Er steht am Wegesrande vor einem Naturgiganten, einem riesigen Baum. Mit urgewaltigen Schlägen treibt der Naturbursche seine Axt in den Baum, Schlag auf Schlag. Doch es will ihm nicht gelingen, den Baum zu fällen. Immer wütender schlägt, ja prügelt der Bursche auf den Baum. Doch der Baum fällt nicht.

Ein Wanderer – der Kleidung nach nicht aus dieser Gegend – schlendert des Weges entlang und sieht den schlagenden Burschen. Er verweilt. Nach einigen Minuten hält der Naturbursche in seinem Treiben inne. Beide schauen sich an.

Der Naturbursche ist der Verzweiflung nahe und spricht den Wanderer an in der Hoffnung um einen Rat:

Es scheint, Sie sind nicht von hier. Aber dennoch frage ich Sie. Ich weiß nicht mehr weiter. Den ganzen Tag lang fälle ich Bäume für mein Blockhaus. Doch je länger ich mit der Axt in die Bäume schlage, desto flacher dringen meine Axtschläge in den Baum. Ich habe andere Winkel ausprobiert. Ich habe schneller geschlagen. Ich habe mit mehr Kraft geschlagen. Doch nichts davon half.

Ich weiß nicht mehr weiter. Können Sie mir helfen, haben Sie einen Rat für mich?

Der Wanderer zögert kurz. Doch nach einem Blick auf einen offenen Werkzeugkasten an der Seite und einem weiteren Blick auf die Axt schaut er dem Burschen tief in die Augen und sagt mit ruhiger Stimme:

Nehmen Sie den Schleifstein und schärfen Sie die Axt. Versuchen Sie es einmal: Das Schlagen und Fällen dürfte danach viel schneller gehen, und es dürfte Ihnen auch viel leichter fallen!

Der Bursche verdreht die Augen, schaut gen Himmel und schüttelt wild den Kopf. Dann presst er wütend hervor:

Für so etwas habe ich keine Zeit, ich muss schließlich Bäume fällen! Ich habe schon genug Zeit für unser Gespräch verplempert!

Der Bursche wendet sich wieder dem Baum zu und schlägt mit wilder Entschlossenheit und erhöhter Kraft erneut und wieder und wieder in die Kerbe des Baumes.

Der Wanderer geht seines Weges und wiegt nachdenklich seinen Kopf. Dann lächelt er. Er freut sich auf sein nächstes BarCamp.

Bildquelle: Joachim Lindner

Am 28. und 29. September 2012 findet in der Frankfurter Fachhochschule das CorporateLearningCamp 2012 statt. Rund 100 Teilnehmer treffen sich an zwei Tagen und betrachten und analysieren das Lernen in Unternehmen und Organisationen:

Jedes Jahr beim CorporateLearningCamp Ideen von Anderen abholen, die eigenen Erfahrungen mit anderen teilen, und das auch noch in einer innovativen Lernumgebung.  Das ist Weiterbildung für Corporate Learning Profis – und sogar  kostenlos!

Ich bin an beiden Tagen dabei und blicke dazu auf meine Erfahrungen mit dem Lernen in Organisationen in über 30 Jahren zurück:

  • Offizier der Bundeswehr: Stark formalisiert mit Ausbildungen, Lehrgängen und Vorschriften. Für mich als 19-jährigen war es eine komplett neue Welt, die mich unter anderem auch für fast ein Jahr zur Fachausbildung in die „Neue Welt“ nach El Paso, TX führte. Es war eine Zeit, in der ich einerseits vor allem formalisiert lernte, in der ich andererseits mit vielen Eindrücken darum herum konfrontiert wurde. Und durch die ich ebenfalls einiges mitnehmen konnte.
  • Studium der Wirtschaftswissenschaften: An der Fachhochschule Rheinland-Pfalz erinnerte vieles an einen Schulbetrieb, aber dennoch gab es viele Möglichkeiten über den Tellerrand zu schauen. Interessant waren vor allem Arbeitsgruppen oder auch die Möglichkeiten, durch Semesterferienjobs dazu zu lernen (die oft durch die Dozenten vermittelt wurden).
  • Anwendungsentwickler bei der Degussa: Die neuen Eindrücke aus der „Wirtschaft“ waren vielfältig, das „eigentliche“ Lernen von fachlichen Themen war stark lehrgangsorientiert. Ohne Schein kein Sein. Wenn es um ein neues Thema (wie eine neue Programmiersprache) ging, dann ging es zuerst auf einen oder mehrere Lehrgänge. In der Umsetzung war man auf die informellen Kontakte mit Kollegen angewiesen („Also das machst Du am besten so…“).
  • Berater für Informationssysteme bei der SerCon (damals ein Gemeinsschaftsunternehmen von IBM, Ploenzke, Softlab und der Computer Task Group): Lehrgänge und Seminare waren wichtig und führten in Themen ein. Anschließend ging es schnell um die und in die Umsetzung, da war dann Schnelligkeit gefordert. Auch da waren die informellen Kanäle sehr wichtig, um neue Themen zu vertiefen und sich einzuarbeiten.
  • Controlling bei der Bioscientia (mit hohem IT-Anteil): Gelegentlich ein Seminar, doch das wichtigste war das (Kennen-)Lernen von Strukturen und Abläufen im Gesundheitswesen. Vieles lief auch da informell. Und erstmals kam „dieses Online“ dazu, wo ich mich informieren konnte. Dennoch war das formalisierte Lernen immer noch wichtig.
  • IT’ler und PR’ler bei der Aareal Bank: Am Anfang sehr viel formalisiertes Lernen in Lehrgängen und Seminaren. In Großunternehmen geht es oft um Budgets, die vergeben und auf gar keinen Fall zurückgegeben werden sollten. Doch je länger ich im Unternehmen war, desto weniger wichtig war das formalisiert Gelernte für mich. Gerade im IT- und PR-Bereich waren für mich die eigentlichen Quellen und der Austausch mit anderen (Fach-)Leuten im Internet omnipräsent. Bücher für neue Themen waren nur selten wirklich wichtig.
  • Studium Public Relations bei PR PLUS: Die Unterlagen waren sehr gut und deckten das Fachliche komplett ab. Doch erst die Präsenzwochen machten vieles transparent und ermöglichten interaktives Lernen mit den Dozenten und den Kommilitonen. Dazu kam das ständige parallele Recherchieren und Lernen im Internet. Bücher waren für mich eine nützliche Ergänzung aber keine Basis.

Je älter ich wurde, desto weniger relevant wurden für mich formalisierte Lernverfahren und -umgebungen. Das kontinuierliche „Über den Tellerrand schauen und dabei Lernen“ ist inzwischen sehr einfach – wenn man will. Dazu kommt, dass viele „Lerninhalte“ ständigen Veränderungen und neuen Erkenntnissen unterliegen. Zu denen kommt es nicht zuletzt durch einen ständigen Diskurs in den Sozialen Medien.

Ich benötige einen Internetzugang und einen Computer (d.h. Notebook, Tablet…). Dazu kommt das Wissen, dass sich Privat und Job – zumindest für einen Wissensarbeiter – kaum noch scharf trennen lassen. Ich investiere vor allem meine Zeit und mein Engagement, um mich in ein Thema einzuarbeiten und um es zu vertiefen. Zusätzlich gibt es heutzutage vielfältige neue (und oft auch kostenlose) Möglichkeiten zum Lernen (Online und Offline) und Vernetzen wie beispielsweise BarCamps, Webinare, Social Networks und Business Treffen. Heute beispielsweise findet das kostenlose 1. Mainzer Gründertreffen statt (an dem ich aufgrund eines Terminkonfliktes kurzfristig nicht teilnehmen kann).

Der Wille zum Lernen entscheidet – nicht der Zugang und die Teilnahme an Lehrgängen, Seminaren oder Büchern. Für Menschen in ihrer Rolle als Mitarbeiter und in ihrer Rolle als Privatperson.

It’s BarCamp Time! Am 19. und 20. November 2011 findet das BarCamp Mainz statt. Wie bereits beim BarCamp Mainz 2009 sponsort das Institut der Informatik der Johannes Gutenberg Universität die Veranstaltung und stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung:

Das BarCamp findet in Kooperation mit dem Institut für Informatik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen von „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ statt.  Stadt der Wissenschaft 2011 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Mainz zusammen mit den Mainzer Wissenschafts-, Forschungs- und Kultureinrichtungen, der Wirtschaft  sowie dem rheinland-pfälzischen Landesministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

[ BarCamp Mainz Location ]

Von Schwabenheim an der Selz bis zum Informatik-Institut sind es „gerade einmal ca. 16 km, ca. 0:25 Std, 0,00 €“ – also biete ich brav die Fahrt in Flinc an :-D. Flinc ist einer der Sponsoren und eine Mitfahrzentrale für jeden Tag:

flinc funktioniert auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder zum Kino. flinc ist perfekt für Langstrecken, aber auch für Kurzstrecken. Z.B. als Ergänzung des ÖPNV im ländlichen Raum.

Da ich im Vergleich zu anderen BarCamps durch die geringere Fahrtzeit also ein paar Stunden gespart habe, stelle ich die Zeit der Community zur Verfügung und biete auf dem Session-Radar zwei Sessions an (Anmeldung bei Mixxt erforderlich). Weiterlesen

Kailua Beach

Am 14. und 15. Mai 2011 findet das diesjährige MobileCamp Dresden statt. Das Thema „Mobile“ interessiert mich, Dresden ist eine schöne Stadt, und ich habe Lust auf bekannte und neue Menschen (wieder) zu sehen. Mehr als genug Gründe für mich, das MobileCamp heimzusuchen. Gemäß den ersten beiden Regeln für BarCamper spreche ich über das BarCamp und blogge jetzt und hier darüber. Und außerdem hielt ich soeben eine Session:

Mobil in Hawai’i – Mit Social Media und iPhone. Ein Erfahrungsbericht

Die allerbeste aller Ehefrauen und ich waren letztes Jahr vier Wochen in Hawai’i, dem 50. US-Bundesstaat. Neben den üblichen Verdächtigen wie Strände, Sonne, Berge, Urwald, Kultur, Nahrung und Geschichte gab es letztes Mal zwei besondere Punkte:

  1. Wir benutzten Social Media ausgiebig zur Vorbereitung  und während unseres Urlaubs
  2. Auf den Inseln waren wir ständig unterwegs, und ich benutzte mein iPhone und mein MacBook zur Kommunikation mit unseren Freunden und zu Recherchen.

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