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BarCamp Darmstadt 2010

Am Wochenende war ich als Speaker zum Thema „Social Media“ auf der professionellen BCDA-Konferenz bei der Telekom in Darmstadt. Gemeinsam beleuchteten einige Hundert Experten aktuelle Themen wie Business, Internet, Medien und Gesellschaft. Nicht nur bei meinem Vortrag war ich erstaunt, wie viele Experten es zu einem bestimmten Thema auf einer solchen Konferenz gibt, die wesentliche Informationen zum Diskurs beitragen können. Die Konferenz schaffte es, Profis aus vielen Fachrichtungen auf einem hohen Niveau zu vernetzen.

Soweit also das Buzzword- und Angeber-BlaBla, das sich generisch bei vielen allen Konferenzen anwenden lässt (also gerne kopieren, auch und besonders zur kommerziellen Verwendung). Doch genau betrachtet, die Füllwörter und den Schmoo einmal weggelassen, treffen die Aussagen immer noch zu. Wie bei jeder Konferenz empfindet jeder die einzelnen Vorträge und Diskussionen unterschiedlich. Doch an jedem Einzelnen liegt es, das Niveau eines BarCamps mit zu bestimmen durch sein persönliches Engagement und seine Beteiligung.

Professionelle Konferenz

Das Organisationsteam rund um Darren Cooper hatte die Organisation der Konferenz aka das Event-Management sehr gut im Griff. Ich hatte mich als Helfer gemeldet. Doch bereits am Samstag Morgen um 8:00 Uhr erfuhr ich, dass die Truppe ausreiche und ich lediglich in den Räumen etwas aufpassen solle (z.B. nach Geschirr schauen).

Die Telekom hat uns einen einmaligen Veranstaltungsort gesponsert. Die uns zur Verfügung gestellten Räume und Flure waren groß, die Räume waren alle mit Beamer und Leinwand ausgestattet. Der große Raum war zwar bei den Vorträgen bei Weitem nicht ausgereizt, doch für die Begrüßung, die Sessionplanung und den „Abspann“ war das ein super Raum. Zur Verpflegung: Die Teilchen zum Frühstück reichten mir völlig, und das Mittagessen war lecker.

Die Dokumentation der Sessionplanung fand ich gut gelungen, da das System TimeTabler eine sehr gute mobile Version erzeugt. Selbst, falls man selbst kein Smartphone hatte, so fand man innerhalb kürzester Zeit jemanden, der einem den Sessionplan unter die Nase hielt :-) Weiterlesen

BarCamp Darmstadt 2010

Vorab gibt es einen kleinen akustischen Vorgeschmack zu meinem Artikel über das BarCamp Darmstadt am vergangenen Wochenende. Den fertigen Artikel gibt es heute oder morgen. Viel Spaß beim Zuhören :-)

[ Direktlink AudioBoo: Professionelle Konferenz zu Business, Internet, Medien, Gesellschaft ]

Das Script zu meiner Session: Social Media in Paradise (als „Slideshow„)

Nein, die „Slideshow“ ist kein Powerpoint – running Gag vor und während der Session :-D

Das BarCamp Darmstadt findet am nächsten Wochenende statt. Ganz in der Nähe von meinem Wohnort also.

Das zweite BarCamp Rhein-Main am 20. und 21. November 2010 findet in Darmstadt statt – zwei Tage lang diskutieren rund 300 Besucher aus ganz Deutschland über Internet und Netzkultur

Ich werde hingehen und diesmal sogar am Sonntag *trommelwirbel* @manuela *trompetengeschepper* mitschleppen. Soeben habe ich mir das Sessionradar betrachtet und mir Sessions ausgesucht und „gefavt“, die ich mir ansehen will:

  • Walking with dinosaurs – die alten Medien und das Internet
    Weshalb tun sich Zeitungen, Radio und Fernsehen oft so schwer mit der Netzwelt? Warum scheitern sie so oft, wenn sie versuchen, selbst neue Ideen im Netz umzusetzen? Teil der Erklärung: Die Arbeit von Redakteuren und Reportern in den linearen Medien funktioniert nach völlig anderen Grundregeln – über die sich häufig weder die Journalisten noch die kritisierenden Netizens klar sind. Ein Versuch, die Verständigung herzustellen – mit Insiderwissen.
  • Datenjournalismus
    Die Daten erzählen lassen: Journalisten entdecken den Computer für sich neu, als Mittel, um gute Geschichten auszugraben und darzustellen. Ein kleiner Spaziergang vorbei an leuchtenden Beispielen, nützlichen Werkzeugen zum Start und ein paar eigenen Erfahrungen.
  • Archivierung / Aufbewahrung im modernen Umfeld
    Neben der klassischen Aufbewahrung / Archivierung von Akten und Dokumenten können auch im Modernen Umfeld, wie Web 2.0 oder Social Media, wichtig werden. Die Gründe können vielfältig sein und können von rechtlichen zu historischen Gründen reichen. Speziell das Umfeld von dynamischen Auftritten birgt ein Problempotential. Im Rahmen einer Diskussionsrunde kann für diese Problematik ein Bewusstsein geweckt werden.
  • Kommunikation im B2B – Strategie, Studien, CaseStudies, Technik
    Es geht um Social Media und um Enterprise 2.0 – aber nicht nur. Eigentlich gar nicht. Die Evolution der Kommunikation ist keine, denn es geht immer nur um eins: Um den Menschen. Der B2B-Bereich hat besondere Anforderungen an die Kommunikation. In diesem Vortrag möchte ich einen strategischen roten Faden vorstellen, sie mit Studien untermalen sowie erfolgreiche CaseStudies und eine technische Umsetzung präsentieren.
  • Coworking Space – Die Arbeitsform der Zukunft
    Inzwischen gibt es schon mehr als 40 Coworking Spaces in Deutschland. Was ist das für ein Trend, der hier aufkommt. Ist Coworking wirklich die Arbeitsform der Zukunft? Ist Coworking nur für Freiberufler und digitale Nomaden geeignet? Ich würde gerne berichten wie ein Coworking Space funktioniert und welche Vision dahinter steckt.
  • Agile Entwicklung mit Scrum
    Agile Development, eXtreme Programming, Scrum, FDD, Velocity Tracking, DSDM,… Alle wollen nur eins: möglichst schnell und agil Software entwickeln. Wobei einige unter „Agil“ scheinbar nur das Weglassen von Dokumentation und tägliche Änderung der Scopes verstehen. In dieser Session möchte ich agile Entwicklung am Beispiel von Scrum erklären und den Scrum Prozess bei DailyDeal darstellen, und von unseren Hürden & Learnings erzählen.
  • Unterwegs 2.0 – macht Ihr das auch so?
    Ich bin viel unterwegs und probiere dabei vieles im Web 2.0 / Mobile Web / Social Web aus. Die Session beginnt mit Erfahrungen zu BahnFlugTaxiHotelWetter online – was taugt für den täglichen Einsatz im Web 2.0? Dabei und danach wäre eine Diskussion mit Euren Erfahrungen sehr gut. Letztlich möchte ich herausfinden, was man Unterwegs 2.0 braucht. Und was Unternehmen dafür anbieten müssen.

Und, wer noch?