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Rechercheverwaltung: Suchen und Finden ist nicht alles.

Zur Verwaltung von Rechercheergebnisse habe mir ich Evernote, OneNote, Scrivener, Zotero und (außer Konkurrenz) Pocket betrachtet. Mir geht es um das Ablegen, das Anreichern und das Wiederfinden von Rechercheergebnissen. “Literaturverwaltung” triff es nicht genügend – ich nenne es Rechercheverwaltung.

Im Februar schrieb ich über meine Entscheidung, Scrivener fürs Bloggen zu verwenden. Jenen Artikel schrieb ich mit Scrivener. Scrivener ist kein Markdown-Editor, aber es lässt sich damit in Markdown schreiben. In Scrivener habe ich über dreißig “Artikel-Dummies” angelegt und mit ein paar Metadaten versehen. Nach meinem ersten Eindruck ließen sich viele Artikel sehr gut mit Scrivener verwalten und bearbeiten. Doch inzwischen entschied ich mich für ein anderes Schreib-Setup mit Todoist, Evernote, Zotero und WriteMonkey. Insgesamt besteht jedoch das Schreiben zu einem großen Teil aus der Recherche.

In diesem Artikel beschreibe ich meine Eindrücke, wie sich Rechercheergebnisse mit Scrivener oder anderen Werkzeugen verwalten lassen. Der Fokus liegt auf der Recherche im Browser und das unmittelbare Ablegen. Dabei geht es mir nicht um die Suche nach Quellen und Material sondern um das “Abspeichern” und Verwalten von Ergebnissen einer Recherche. Die Recherche selbst erfolgt beispielsweise mit der Google-Suche (oder anderen Web-Suchmaschinen), aber auch mit der Twittersuche, mit der Suche in abgelegten Lesezeichen in Bookmarkdiensten wie Pinboard oder Diigo, in Amazon oder mit/in anderen Diensten. In den Ergebnissen der Suchen befinden sich einzelne Ergebnisse, die möglicherweise oder wahrscheinlich für den Artikel, das Buch oder die Artikelserie interessant sein können. Die Ergebnisse können beispielsweise Blogartikel, Nachrichten, Produktinformationen auf einer Website, Pressemitteilungen, Bücher (inkl. ISBN) oder Whitepaper (als PDF).

Diese Ergebnisse gilt es für den eigenen Zugriff abzulegen und für die weitere Verwertung beispielsweise mit Schlagworten oder Notizen zu versehen. Beim Schreiben dann dienen diese Rechercheergebnisse und deren Zusatzinformationen sowie eventuelle Verknüpfungen als Quellenmaterial für den eigenen Artikel, die eigene Artikelserie oder das eigene Buch. Das verstehe ich unter Rechercheverwaltung fürs Schreiben:

  • Ablegen: Recherchematerial ablegen (d.h. Importieren von Seiten, Artikeln, Dateien), möglichst vollständig für vom Original unabhängigen Zugriff.
  • Anreichern: Recherchematerial mit Zusatzinformationen versehen (strukturierte und unstrukturierte Metadaten), auch zum Verknüpfen von Recherchematerial untereinander oder zu einem Artikel/Thema.
  • Wiederfinden: Recherchematerial wiederfinden (Suche über Inhalt und Metadaten, Sortierung, Gruppierung).

In den drei Rubriken Ablegen, Anreichern und Wiederfinden vergebe ich dann nach meinen Eindrücken je Produkt ein bis fünf „coole Smileys“ (einige Smileys hat WordPress „eingebaut“), wobei die Coolness bei fünf Smileys richtig gut ist. Außerdem informiere ich noch kurz über die Möglichkeit, das Tool gemeinsam mit anderen zu benutzen („Zusammenarbeit„).

Ich verwende den Begriff “Rechercheverwaltung”, weil mir der deutsche Begriff “Literaturverwaltung” nicht hinreicht (schließlich geht es um mehr als Literatur). Auch der englische Begriff “Reference Manager Software” erscheint mir ungenügend, denn da geht es um die Verwaltung von Referenzen. Doch mir geht bei “Rechercheverwaltung” auch um Grundlagenmaterial, Hintergrundmaterial, Experten, Ankündigungen, Diskussionsgruppen (beispielsweise in Foren, Facebook).

Diese Tools habe ich mir angeschaut:

  • Evernote
  • OneNote
  • Scrivener
  • Zotero
  • Pocket (außer Konkurrenz)

Ich habe mich bewusst auf Tools beschränkt, die ich mindestens schon etwas kenne. Weitere Tools (”Reference Manager”) wie Mendeley und Docear habe ich daher außen vor gelassen. Sicherlich gibt es noch weitere Werkzeuge. Welches Tool können Sie empfehlen (und warum)?

Damit die einzelnen Tools im Artikel ebenso für diejenigen greifbar sind, die das Tool nicht selbst einsetzen, habe ich einen Artikel ausgesucht, den ich in allen Tools mit ausgesuchten Screenshots begleite.

Die fiktive Situation: Ich bereite einen Artikel über BarCamps vor und darüber, wie sich „Barcamper“ auf ein Barcamp vorbereiten. Dabei stoße ich auf den Artikel „How to Barcamp – von der Idee zur Session“ von Insa Künkel (auf Twitter: @textinsicht). Der Artikel gefällt mir sehr gut, und ich teile die Ansicht der Autorin. Deswegen beschließe ich, mir den Artikel als Quelle für meinen eigenen Beitrag aufzuheben.

Ich liebe Barcamps. Warum? Weil ich neugierig bin. Mich gerne überraschen lasse. Zudem habe ich immer Ideen für Themen, die ich mit anderen diskutieren möchte.

Evernote

Evernote benutze ich seit 2009, und seit 2010 habe ich einen Premium-Account. Damals habe ich mir vor unserem Hawai’i-Urlaub einen Premium-Account geholt, um in einem Notizbuch einen Reiseführer mit unseren Reiseunterlagen offline auch auf meinem iPhone zur Verfügung zu haben. Bereits mit der kostenlosen Version lässt sich Evernote sehr umfangreich nutzen. Doch auch wenn es inzwischen viele Möglichkeiten gibt, online zu sein, ist es für mich nach wie vor wichtig, auf wesentliche Rechercheergebnisse offline zugreifen zu können.

Meistere alle deine Aufgaben – Evernote ist für alles, was du vorhast, der richtige Ort.

Evernote gibt es für MacOS und Windows sowie für praktisch alle Mobilgeräte (iOS, Android). Für Windows gibt es eine App im Store.

Ein großer Vorteil von Evernote ist der Evernote Web Clipper. Mit dieser Browsererweiterung lassen sich Webseiten in Evernote abspeichern als

  • Artikel (d.h. ohne Kopf-, Fußzeile und Navigation),
  • Artikel ohne Formatierung,
  • Ausschnitt des markierten Inhalts,
  • ganze Seite,
  • Lesezeichen oder
  • Schnappschuss (Screenshot).

Je nach Konfiguration speichert der Clipper die Notiz immer in ein festgelegtes bestimmtes Notizbuch, oder Evernote wählt aufgrund des Artikelinhalts das Notizbuch selbst aus.

Das funktioniert seit Jahren bereits erstaunlich gut. Zur Not markiere ich entsprechende Teile eines Artikels im Browser und füge sie über die Zwischenablage in eine Evernote-Notiz ein. Dann musste ich allerdings die Adresse (URL) manuell hinzufügen, was ansonsten der Web Clipper automatisch übernimmt. Den Artikel versehe ich dann mit Schlagworten. Die Schlagworte sind entweder fachlich (also über den Inhalt wie “Science Fiction” oder “Collaboration”), oder sie sagen etwas über die Verwendung aus. So kann ich eine Notiz mittels Schlagwörtern einem oder mehreren Projekten oder Kunden zuordnen. 1

Rechercheverwaltung: Index-Notiz in Evernote

Rechercheverwaltung: Index-Notiz in Evernote

Fürs Schreiben lege ich für einen Artikel selten ein eigenes Schlagwort an. Meistens habe ich eine “Index-Notiz”, in der ich meine Artikelidee kurz umschreibe. Anschließend füge ich Links zu anderen Notizen in Evernote hinzu, wie zu solchen, die ich über den Web Clipper als Notiz in Evernote angelegt habe (grüne Links).

Pro:

  • Sehr gutes Importieren von Webseiten. Dateien aller Formate können in einer Evernote-Notiz abgelegt und werden.
  • Eine sehr gute Suchfunktion inklusive einer umfangreichen Suchsyntax.
  • Für praktisch alle Mobilgeräte (iOS, Android) oder Notebooksysteme (MacOS/Windows) gibt es Software/Apps.
  • In der erfassten Seite lässt sich einfach Text hinzufügen.
  • Dateien lassen sich sehr einfach (beispielsweise per Drag & Drop) in eine Notiz einfügen. Das Bearbeiten solcher Dateien ist dann aber etwas umständlich.

Contra:

  • Tags (Schlagworte) sind die einzige Möglichkeit, strukturiert Informationen über einen Artikel abzulegen.
  • Beim Windows-Programm bemerke ich immer wieder “Hick-Ups” während denen Evernote für ein paar Sekunden nicht reagiert. Außerdem wird manchmal der Inhalt einer Notiz in der Übersicht nicht angezeigt, erst nach dem Öffnen einer Notiz durch einen Doppelklick zeigt den Inhalt an. Das nervt einfach.
  • Seit einigen Monaten gibt es immer wieder Gerüchte über eine mangelnde Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Evernote hat Stellen abgebaut und kappt derzeit viele Tools und Funktionen.
  • In Evernote habe ich ein paar tausend Notizen für unterschiedliche Zwecke wie ein persönliches Journal, Recherchematerialien, eigene Notizen für Planungen oder “Merker”, das führt dazu, dass Evernote für mich etwas unübersichtlich wurde.

In Kürze:

  • Ablegen: 8-) 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Anreichern: 8-) 8-) 8-)
  • Wiederfinden: 8-) 8-) 8-) 8-) 8-)

Zusammenarbeit: Notizbücher können freigegeben und von mehreren Nutzern (wenn auch nicht parallel) bearbeitet werden.

Screenshots

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Auswahl

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Auswahl

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Auswahl in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Auswahl in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Artikel ohne Formatierung

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Artikel ohne Formatierung

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Artikel ohne Formatierung in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Artikel ohne Formatierung in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Artikel

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Artikel

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Artikel in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Artikel in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Ganze Seite in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Ganze Seite in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp - Anmerkungen in Evernote

Rechercheverwaltung mit Evernote: How to Barcamp – Anmerkungen in Evernote

OneNote

In meinem “Office 365 Business Premium”-Abonnement ist OneNote enthalten. Ich lese immer wieder, OneNote sei ein besseres Evernote – aber auch, dass Evernote ein besseres OneNote sei. Wieder andere sagen, beide seien in Wirklichkeit gar nicht vergleichbar. Ich kenne OneNote nur sehr oberflächlich und habe noch nicht wirklich mit OneNote gearbeitet. Doch ich habe mir OneNote ganz kurz angeschaut, um damit eventuell Rechercheergebnisse zu verwalten.

Alle Ihre Notizen auf allen Ihren Geräten

OneNote gibt es für MacOS und Windows sowie für praktisch alle Mobilgeräte (iOS, Android). Für Windows gibt es eine OneNote-App im Store.

Der OneNote Clipper zum Importieren von Webseiten ist inzwischen “okay”, und es gibt ihn auch als Plugin für Firefox. Mit dem OneNote Clipper lässt sich das Notizbuch direkt auswählen. Microsoft hat sich viel Zeit gelassen, aber inzwischen importiert der Clipper recht gut

  • Artikel,
  • Schnappschüsse (Screenshots, vom OneNote Clipper „Bereich“ genannt) und
  • ganze Seiten.

Was mich beim Clipper immer wieder stört: Er vergisst den Account, mit dem ich angemeldet bin. Dann muss ich mich entweder wieder anmelden (was im Clipper sehr schnell geht) oder ich muss den Account wechseln, weil ich plötzlich mit meinem Microsoft-Account anstelle mit dem „Office 365“-Account angemeldet bin.

Da ich OneNote bislang noch nicht intensiv eingesetzt habe, und ich mich auch für diesen Artikel nur kurz damit beschäftigte, begebe ich mich ein wenig aufs Glatteis und freue mich über Korrekturen und weitere Informationen.

Eine Sache fasziniert mich allerdings: Die Möglichkeit, mit dem Stift Anmerkungen und Hervorhebungen vorzunehmen.

Pro:

  • Sehr gutes Importieren von Webseiten. Dateien aller Formate können in einem Notizbuch abgelegt werden.
  • Es gibt eine gute Suchfunktion, die auch notizbuchübergreifend suchen kann.
  • Man kann Notizen innerhalb von OneNote verlinken.
  • Ein Notizbuch ist quasi gekapselt, darin kann ich gut Informationen fokussiert ablegen und bearbeiten.
  • Das Anreichern von Inhalten soll mit einem Stift sehr gut gehen.
Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp - Anmerkungen in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp – Anmerkungen in OneNote

Zu meiner Schande habe ich noch nicht mit einem Stift gearbeitet, seitdem ich mein neues Notebook (HP Spectre x360) habe – auch wenn ich bereits einen Stift habe. OneNote steht – nicht nur deswegen – auf meiner Liste. Vor kurzem beispielsweise hat mir Stephan List auf seinem Toolblog vielversprechende Hinweise zur Nutzung von OneNote gegeben („OneNote für das Projektmanagement„). Es könnte also durchaus sein, dass ich mein Urteil über OneNote demnächst revidiere.

Contra:

  • Ich habe keine Möglichkeit gefunden, strukturiert Informationen (”Metadaten”) über einen Artikel oder eine Notiz abzulegen.
  • Sowohl in Seitenlisten oder in Suchergebnissen werden nur ein paar Zeichen des Titels angezeigt, es gibt keine weitere Informationen zu den Notizen (Evernote beispielsweise zeigt die ersten Sätze an und einen Thumbnail).
  • Zwar gibt es eine notizbuchübergreifende Suche, aber eine einfache Liste oder gar eine „Metadatensuche“ beispielsweise über Schlagworte, um mir einen schnelle Übersicht zu verschaffen, fehlen mir.

In Kürze:

  • Ablegen: 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Anreichern: 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Wiederfinden: 8-) 8-) 8-)

Zusammenarbeit: Notizbücher können freigegeben und von mehreren Nutzern – auch gleichzeitig – bearbeitet werden.

Screenshots

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp - Ganze Seite in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp – Ganze Seite in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp - Ganze Seite in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp – Ganze Seite in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp - Bereich (Screenshot) in OneNote

Rechercheverwaltung mit OneNote: How to Barcamp – Bereich (Screenshot) in OneNote

Rechercheverwaltung: OneNote-Suche

Rechercheverwaltung: OneNote-Suche

Scrivener

Scrivener (MacOS/Windows) benutzte ich eine Zeitlang im Februar. Scrivener gibt es nur als Kaufversion, lässt sich jedoch für 30 Tage testen. Die Idee von Scrivener ist nach meinem Eindruck, beim Schreiben von Texten, die inhaltlich zusammenhängen, möglichst viel in einer Umgebung zu haben. Also angefangen bei der Rechercheverwaltung bis zur Ausgabe des Artikels.

Scrivener is a powerful content-generation tool for writers that allows you to concentrate on composing and structuring long and difficult documents.

Doch wie sieht es mit der Rechercheverwaltung von Scrivener aus?

Für den Import von Dateien unterstützt Scrivener im wesentlichen Dateien im Format Word, OpenOffice, HTML, Text und RTF. Andere Dateien wie PDF können durch Drag and Drop in Scriveners Rechercheordner gezogen werden. Außerdem hat Scrivener einen Import für Webseiten als reinen Text, PDF-Dokument und MHT (in komplett ein Archiv gepackte HTML-Seite).

Die Importe von Webseiten haben mich enttäuscht, vermutlich weil ich die Importe von Evernote gewohnt bin. Reiner Text geht, aber es ist reiner Text, der sich dann sehr, sehr sperrig lesen lässt (immerhin kann ich dann auch Inline-Kommentare anlegen). Die PDF-Datei, die aus der Webseite entsteht, ist okay, aber sehr sperrig, denn sie umfasst die ganze Seite mit Navigation, Sidebars, Kopfzeile, Fußzeile. Da könnte ich gleich eine PDF-Datei aus der Webseite mit Print Friendly & PDF erzeugen.

Über die Zwischenablage lässt sich eine Seite in einen Text (d.h. Dokument) importieren, aber das Ergebnis ist unvorhersehbar gut oder schlecht. Insgesamt ist das alles sehr mäßig. Hinzu kommt, dass ich mitten im Beutezug (aka „in der Recherche“) vom Browser nach Scrivener wechseln muss, um dort den Import aufzurufen. Dann dauert der Import sogar von reinem Text (nachvollzogen von mir auf zwei Windows-Rechnern) recht lange – und ich bekomme oft einen Hinweis (den ich bestätigen muss), dass der Import lange dauern würde. Abschließend muss ich mich auch noch zwischen der empfohlenen Systemcodierung oder einer anderen Codierung wie UTF-8

Bei Evernote oder OneNote kann ich hingegen „on the fly“ aus meiner Rechercheumgebung „Browser“ heraus mein Material ablegen – und das ist innerhalb von zwei bis drei Sekunden erledigt.

In Scrivener sind alles Dokumente (Seite, Ordner, PDF …), für die eine Zusammenfassung, Notizen, Schlüsselworte (auf Projektebene definierbar), Schlüsselwörter, benutzerdefinierbare Meta-Daten und Kommentare angelegt werden können. Bei Seiten oder Ordnern (de facto sind das Seiten mit Unterseiten) können Inlinekommentare und Fußnoten angelegt werden. Mit “Referenzen” können Verknüpfungen von einem Dokument zu anderen Dokumenten, zu Dateien auf der Festplatte oder ins Internet angelegt werden. Insofern bietet Scrivener vielfältige Möglichkeiten, Dokumente mit Metadaten und Verknüpfungen anzureichern.

Im Gliederungs-Editor lassen sich mehrere Dokumente in einer Liste mit auswählbaren Eigenschaften anzeigen, die Eigenschaften lassen sich da auch bearbeiten (beispielsweise Schlüsselwörter). Sortieren lassen sich diese Listen allerdings nur nach dem Namen – was auch gleich die Anordnung der Dokumente ändert. Die Suche lässt sich nach bestimmten Eigenschaften eingrenzen, auch lassen sich Suchen anlegen. Das fehlende Sortieren und Filtern lassen für mich Scrivener allerdings sehr unhandlich für die Rechercheverwaltung werden. Ein schneller Klick auf ein Schlüsselwort und die Anzeige aller Einträge (und zwar nur für die Rechercheeinträge)? Fehlanzeige.

Pro:

  • Flexibles Definieren und Verwenden von Schlüsselworten, Notizen, Kommentaren und Schlagworten
  • Eine sehr gute Suchfunktion (deren Benutzung allerdings umständlich ist), Suchergebnisse lassen sich als Sammlungen abspeichern
  • Dokumente lassen sich in selbst angelegten Sammlungen ablegen (dabei verbleiben sie in der primären „Mappe“, es wird nur eine Referenz abgelegt)

Contra:

  • Mäßiges Importieren von Webseiten als Text, da hier nur wirklich der Text extrahiert wird. Die PDF-Dateien enthalten die komplette Seite inklusive Nicht-Inhalt wie Navigation, Widgets.
  • Unflexibles Arbeiten mit Teilmengen und Eigenschaften (beispielsweise Schlagworten).

In Kürze:

  • Ablegen: 8-) 8-)
  • Anreichern: 8-) 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Wiederfinden: 8-) 8-) 8-)

Zusammenarbeit: Scrivener ist ein reines Einzelnutzerprogramm. Eine gemeinsame Nutzung und Bearbeitung mit mehreren Benutzern ist nicht vorgesehen und nach meinem Stand auch nicht möglich. Ich testete Scrivener mit der Datenablage in meiner Cloud (Owncloud), aber verschiedene Berichte warnen vor inkonsistenten Datenbeständen, wenn man beispielsweise sein Projekt auf einen Rechner geöffnet lässt, und dasselbe Projekt auf einem anderen Rechner öffnet.

Screenshots

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp - als Liste

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp – als Liste

Rechercheverwaltung: Scrivener Importauswahl

Rechercheverwaltung: Scrivener Importauswahl

Rechercheverwaltung: Scrivener Importcodierung

Rechercheverwaltung: Scrivener Importcodierung

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp - Scrivener in UTF-8-Text

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp – Scrivener in UTF-8-Text

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp - Scrivener in Text (Systemcodierung)

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp – Scrivener in Text (Systemcodierung)

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp - PDF in Scrivener

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp – PDF in Scrivener

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp - Print-Friendly-PDF

Rechercheverwaltung mit Scrivener: How to Barcamp – Print-Friendly-PDF

Zotero

Zotero ist eine Literaturverwaltungssoftware für Mac, Windows und Linux. Die Installation erfolgt standalone oder als Browsererweiterung für Firefox. Es gibt Plugins für Browser, Word und Libreoffice.

Zotero [zoh-TAIR-oh] is a free, easy-to-use tool to help you collect, organize, cite, and share your research sources.

Der Vorteil von Zotero liegt in der Optimierung für Literatur und strukturierten Daten. Das sorgt beispielsweise dafür, dass beim Speichern eines Buches von Amazon (vial Link) Daten wie ISBN oder Autor strukturiert abgelegt werden. Wikipedia-Seiten werden mit Daten wie Page Version ID abgespeichert, außerdem wird ein Snapshot abgelegt. Auch andere Webseiten werden mit der Browser-Erweiterung zuverlässig gut und mit einem Snapshot abgelegt.

Die Bibliothek von Zotero wird lokal gehalten aber synchronisiert mit der Zotero-Datenbank. Zotero unterscheidet “Data Syncing” (Einträge, Notizen, Schlagworte etc.) und “File Syncing” (Dateianhänge) (siehe Syncing). Speicher für Data Syncing ist kostenlos und hat keine Begrenzung, Speicher für File Syncing ist nur bis zu 300 MB kostenlos (2 GB für $20/Jahr, 6 GB für $60/Jahr, unbegrenzt für $120/Jahr). Der Clou ist jedoch, dass File Syncing für einem eigenem WebDAV-Speicher konfiguriert werden kann. Ich nutze daher meine Owncloud im eigenen NAS-Server, wo ich noch ein paar Terabyte frei habe.

Quellen haben sowohl vordefinierte Metadaten (wie Sprache, Autor, Titel) als auch frei definierbare Notizen, Tags (Schlüsselworte). Außerdem können Quellen untereinander referenziert werden („Zugehörig“). Alle Quellen werden in der Bibliothek abgelegt. Jede Quelle kann in keiner, einer oder mehreren Sammlungen abgelegt werden. Einer Quelle können mehrer unterschiedliche Anhänge zugeordnet werden, das können beispielsweise ein Snapshot (eine Offline-Version der Website in HTML mit Grafiken), ein PDF-Dokument oder jegliche andere Art von Datei sein. Im Gegensatz zu Scrivener, das Dateien selbst öffnet, übergibt Zotero dem Betriebssystem die Anhänge beim Öffnen. Ein Snapshot beispielsweise wird mit dem Browser geöffnet und ist in der Ansicht manchmal kaum von der Original-Website zu unterscheiden. Oft offenbart nur ein Blick in die Adresszeile des Browsers, dass die Dateien lokal gespeichert sind.

Eine Sammlung

… ist ein eigener Ordner, in den Einträge projekt- oder themenbezogen einsortiert werden können. Zu einer Sammlung können weitere Unterordner angelegt werden. Einträge in Sammlungen sind Aliase, keine Duplikate.

Das Browser-Plugin erkennt beim Clippen der Website, um welche Art von Quelle es sich handelt, verwendet unterschiedliche Icons und Metadatenstrukturierungen und benutzt dabei sogenannte Translators. Diese erkennen beispielsweise, ob es sich um einen Wikipedia-Eintrag oder um ein Buch bei Amazon handelt, und fügen entsprechende Metadaten hinzu.

Pro:

  • Es gibt eine Bibliothek für alles, man muss bei einem neuen Projekt nicht wieder neu beginnen, sein Recherchematerial aufzubauen.
  • Sehr umfangreiche Möglichkeiten mit Metadaten zu arbeiten.
  • Schlagworte lassen sich nicht nur frei vergeben sondern die Ergebnisse sehr gut danach filtern.

Contra:

  • Ein weiteres Programm, das lokal (standalone oder als Browsererweiterung) installiert werden muss.

In Kürze:

  • Ablegen: 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Anreichern: 8-) 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Wiederfinden: 8-) 8-) 8-) 8-)

Zusammenarbeit: Ich benutzte Zotero bislang nur als Einzelnutzer. Zotero bietet jedoch die Nutzung von Gruppen.

Screenshots

Rechercheverwaltung: Zotero-Plugin

Rechercheverwaltung: Zotero-Plugin

Rechercheverwaltung mit Zotero: How to Barcamp - Zotero-Liste

Rechercheverwaltung mit Zotero: How to Barcamp – Zotero-Liste

Rechercheverwaltung mit Zotero: How to Barcamp - Zotero-Snapshot

Rechercheverwaltung mit Zotero: How to Barcamp – Zotero-Snapshot

Pocket (außer Konkurrenz)

Pocket ist genau genommen kein Verwaltungssystem. Ursprünglich war Pocket nur ein Tool, um sich Artikel in eine “Read it later”-Liste abzulegen und später in aller Ruhe zu lesen. Demensprechend hieß Pocket früher auch “Read it later”. Inzwischen jedoch bietet Pocket beim Premium-Account weitere Möglichkeiten, die es zumindest teilweise für die Recherche interessant machen. Und ja: Ich habe einen Premium-Account und habe es deswegen mit aufgenommen :-)

Wenn du Dinge findest, die du dir später ansehen möchtest, dann speichere sie in Pocket.

Pocket gibt es als App für iOS, MacOS und Android sowie im Browser. Mittels Browser-Erweiterungen können Seiten zur eigenen Pocket hinzugefügt werden. Pocket gibt es als Integration in vielen Tools (wie RSS-Reader), um den aktuellen Artikel in der eigenen Pocket abzulegen.

Pro:

  • Tags (Schlagworte) für Seiten/Artikel.
  • Ein “Nur-Text-Modus”, der recht zuverlässig den Textinhalt (und teilweise auch Bilder) aus einer Seite/einem Artikel extrahiert und sehr angenehm zum Lesen darstellt.
  • Vorgeschlagene Tags (nur Premium-Account).
  • Alle bisher gemerkten Seiten werden in einer permanenten Bibliothek mit dem kompletten Text gespeichert (nur Premium-Account).
  • Sehr schnelle Volltextsuche in der permanenten Bibliothek (nur Premium-Account).

Contra:

  • Es können ausschließlich Webseiten abgelegt werden (indem sie in die “Pocket” gelegt werden).
  • Der Zugriff auf die Artikel in der permanenten Bibliothek funktioniert nur im Online-Zugriff.
  • Außer Tags gibt es keine weitere Möglichkeit, Seiten/Artikel zu kennzeichnen, also auch keine Notizen, Metadaten etc.

In Kürze:

  • Ablegen: 8-) 8-) 8-) 8-) 8-)
  • Anreichern: 8-)
  • Wiederfinden: 8-) 8-) 8-)

Zusammenarbeit: Es gibt keine Möglichkeit, eine Pocket mit mehreren Accounts gemeinsam zu nutzen.

Screenshots

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp - als Kacheln

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp – als Kacheln

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp - als Liste

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp – als Liste

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp - in Pocket

Rechercheverwaltung mit Pocket: How to Barcamp – in Pocket

Fazit und Empfehlung

Die Werkzeuge sprechen sehr unterschiedliche Bedürfnisse an. Und ich habe so meine Bedürfnisse für das Schreiben von (Blog-)Artikeln, wozu keines der Werkzeuge so richtig passt. Das sollten Sie im Hinterkopf behalten, wenn Sie sich diesen Artikel oder eines der Tools anschauen: Ich habe mir die Tools aus meiner Brille als „Online-Artikel-Schreiber“ angeschaut ;-)

  • Der Import von Webseiten ist bei Scrivener dermaßen schlecht, dass ich von Scrivener als mein Tool für die Rechercheverwaltung absehe. Die Verwaltung von Referenzen ist von der Oberfläche und Bedienung einfach unhandlich.
  • OneNote hat für mich Potential. Derzeit kenne ich OneNote einfach noch nicht gut genug. Meine Bedenken habe ich damit, einen übergreifenden Pool von Recherchen verwalten und verwenden zu können. Die Anmerkungen
  • Evernote ist sehr flexibel sowohl was den Import als auch was die Suche angeht. Ich werde weiterhin auf Evernote setzen.
  • Zotero scheint mir für den Aufbau einer Rechercheverwaltung sehr gut geeignet. Die Handhabung der Metadaten ist sehr flexibel.

PDF-Dateien von Web-Seiten kann ich mit PDF Friendly & PDF sehr gut erzeugen und in Zotero importieren. Whitepaper oder andere PDF-Dateien, die unter Umständen sehr groß sind, lassen sich in Zotero ebenfalls sehr gut importieren und verwalten. Das zusammen mit Online-Referenzen und Snapshots ist für mich sehr reizvoll.

Wenn ich eigene Notizen zusammen mit Fremd-Referenzen alle in dem großen Pool Evernote versammle, dann ist das einfach überbordend. Dazu kommt, dass Evernote die Inhalte in einer eigenen Datenbank ablegt. Die Größe einer Evernote-Datenbank liegt mit ein paar Tausend Notizen inklusive von Dateien sehr schnell im Gigabyte-Bereich. In der Datenbank-Datei (*.exb) sind dann auch alle Notizbücher enthalten inklusive den Dateien.

Meine Vorstellung und mein Fazit gehen dahin, dass ich auf ein Duo von Evernote für kleine schlanke Happen zur Gedankensammlung und von Zotero für Sammlungen von großen Dateien und umfangreichen Metadaten zur Referenzierung setze. Dadurch entlaste ich Evernote von viel Balast und nutze die Vorteile von Zotero. Für kleinere abgeschlossene Projekte setze ich vermehrt OneNote ein, um es besser kennen zu lernen.

Jeder sollte ein paar Tools ausprobieren und sich dann für die für ihn am besten geeignete Umgebung entscheiden.

Zum Stöbern


  1. Über das Vergeben von Schlagworten („Tags“) ließe sich ein eigener Artikel schreiben. Beispielsweise vergebe ich Schlagwörter wie „.P.<projektname>“, um alle Notizen zu einem Projekt wiederzufinden. Oder „.K.<kundenname>“, um alle Notizen zu einem Kunden wiederzufinden. Oder Aktionsschlagworte wie „.to.<tue das oder jenes>“ (wie „.to.writeabout“). Das funktioniert mit „lokalen“ Schlagworten sehr gut. Bei der Zusammenarbeit mit wenigen anderen lässt sich eine solche Namenskonvention einhalten. Bei vielen Co-Workern klappt das einfach nicht.  
Mein Schreib-Setup mit WriteMonkey

Für das Planen, Recherchieren und Schreiben von Artikeln setze ich auf Todoist, Evernote, Zotero und WriteMonkey. Anstelle einer „One size fits all„-Lösung habe ich mich für eine „best-of-breed„-Lösung entschlossen.

Seit über zehn Jahren blogge ich. Okay, ich blogge nicht nur sondern ich schreibe auch einfach nur Artikel (ich versuche einen „Casus Belli“ analog des Pallenberg-Falles zu vermeiden)1. Ich habe in über 40 Jahren Hausarbeiten, eine Diplomarbeit, Thesen, Konzepte, Essays, Ausschreibungen, Pflichtenhefte, Buchartikel geschrieben. Insgesamt habe ich Texte unterschiedlichster Art geschrieben. Die weitaus größte Anzahl an Texten jedoch umfasste weniger als zwei oder drei Tausend Wörter, und die meisten davon umfassten weniger als ein Tausend Wörter. Auch dieser Artikel wird deutlich unter zwei Tausend Wörter bleiben.2

Die Auszeichnungen bei solchen Artikeln halten sich im kleinen Rahmen. Fett, kursiv, Links, Aufzählungen, Zitate, bestenfalls Fußnoten. Dafür brauche ich kein Word und kein Layout – vor allem, wenn letztendlich das Format auf HTML hinausläuft. Also alles kein Hexenwerk. Doch das Planen, Recherchieren und Schreiben von mehreren solcher Artikel erfordert irgendwann doch ein Mindestmaß an Setup. Ob dann letztendlich alle Artikel wirklich Blogartikel sind, sei dahingestellt. Aber ein Großteil davon sind Blogartikel.

Nachdem ich zunächst dachte, Scrivener wäre eine geeignete Umgebung fürs Schreiben (und da fürs bloggende Schreiben), habe ich mir jetzt eine eigene Schreibumgebung zusammengestellt.3

  • Todoist (Planen)
  • Evernote (Recherchieren)
  • Zotero (Recherchieren)
  • WriteMonkey (Schreiben)

Bei meiner Hardware setze ich auf ein HP Spectre x360 (ein 13-Zoll-Notebook ähnlich einem Macbook Air) mit Windows 10, einen älteren aber zuverlässigen Desktop-PC mit Windows 10 und zwei 21-Zoll-Monitoren, ein iPad3 (das inzwischen mit iOS 9 recht lahm geworden ist) und ein HTC One. Konzentriertes Arbeiten und das eigentliche Schreiben erfolgen mit dem Notebook und dem Deskop-PC. Wenn ich bei dem iPad oder dem HTC auf etwas stoße, dann benutze ich sie zum Erfassen.

Nach einigem Ausprobieren habe ich mich also zu diesem – noch frischen – Setup zum Schreiben entschlossen. Ich bin selbst gespannt, wie es sich bewährt.

Todoist

Mein Schreib-Setup mit Todoist

Mein Schreib-Setup mit Todoist

Meine Schreibaufgaben verwalte ich in Todoist. Für meine Blogs und für Kunden habe ich jeweils ein eigenes Projekt in Todoist. Jeder Artikel, auch jede Idee, erhält eine Aufgabe mit einem „Arbeitstitel“ als Aufgabenname. Neben dem Namen kann jede Aufgabe diese Eigenschaften haben (muss sie aber nicht):

  • Prioritäten
  • Fälligkeitsdatum
  • Priorität
  • Erinnerungen
  • Kommentare
  • Unteraufgaben (beispielsweise „Recherchiere X,Y,Z“)

Möglicherweise kommt mir eine spontane Idee zu einem Artikel, von dem ich außer dem Arbeitstitel noch keine weiteren Vorstellungen habe. Dann lege ich eine Aufgabe direkt in Todoist an – oder ich schicke eine Mail an Todoist mit dem Arbeitstitel als Betreff und eventuell noch ein oder zwei erläuternden Sätzen als Text. Todoist macht daraus eine Aufgabe in meinem Todoist-Eingang.

Kommentare in Aufgaben benutze ich für Artikel in Todoist kaum, bestenfalls erläutere ich meine Idee mit ein oder zwei Sätzen im Kommentar. Alles weitere notiere ich in Evernote (oder direkt im Artikel).

Evernote

Sobald ich mehr als ein oder zwei Sätze zu einem Artikel notieren will, lege ich für den Artikel in Evernote eine Notiz mit demselben Arbeitstitel als Titel für die Notiz an. Außerdem kopiere ich mir den Evernote-Link zur Notiz. Den Aufgabennamen in Todoist versehe ich dann mit dem Evernote-Link:

evernote:view/27131/s1/512cacb9-93a1-4187-bee2-6c53724fc03c/519cacb9-93a1-4137-bei2-6c53441fc03c/ (Mein Schreib-Setup)

In Todoist bekommt der Aufgabenname ein Evernotesymbol, und beim Klicken auf den Aufgabennamen öffnet sich die Evernote-Notiz.

In der Evernote-Notiz hinterlege ich Gedanken(sprünge), Ideen, Aufzählungslisten, kurze Absätze im Unreinen und vor allem Links zu Quellen, über die ich irgendwann (oder beim Erstellen der Aufgabe) stolpere. Wenn ich ziemlich sicher bin, dass ich einen Quellenartikel für diesen Artikel verwenden werde, erfasse ich den Artikel mit dem Evernote Web Clipper. Wann immer es geht, speichere ich dabei nur den Artikel und nicht die komplette Seite („Page“) in Evernote. Den Evernote-Link zu dem Quellenartikel kopiere ich dann in meine primäre Aufgabennotiz. Damit habe ich die Aufgabennotiz und zugehörige Quellenartikel jederzeit auch offline zur Verfügung.

Wenn ich, beispielsweise beim Surfen, auf einen Artikel stoße und mir ein möglicher eigener Artikel dazu einfällt, lege ich eine Notiz in Evernote an. Das können beispielsweise sein:

  • Ein freier Text, dem ich bereits einen Arbeitstitel verpasse.
  • Ein Foto von etwas, das mir „über den Weg läuft“.
  • Ein Artikel, den ich mit dem Web Clipper erfasse.

Manchmal schiebe ich einen Text, ein Foto oder einen Artikel erst einmal in meine Inbox in Evernote. Bei meiner täglichen Morgen- oder Abendroutine stoße ich dann auf die Evernote-Notiz, lege ich gegebenenfalls noch meine Artikel-Notiz an, und lege ich eine Artikel-Aufgabe in Todoist an.

Evernote benutze ich eher für die Quellensammlung „on the fly“, während ich also gar nicht am Artikel schreibe (oder an einem ganz anderen). Ich stolpere in einem anderen Zusammenhang über einen Quellenartikel und denke mir, der könnte doch für „Arbeitstitel“ interessant sein. Also speichere ich ihn vorsichtshalber ab (oder den Link dazu.

Zotero

Mein Schreib-Setup mit Zotero

Mein Schreib-Setup mit Zotero

Neben Evernote benutze ich für die Quellenverwaltung (ich nenne es Rechercheverwaltung) weiterhin noch Zotero. Zotero ist eigentlich eine Literaturverwaltungssoftware für Mac, Windows und Linux. Die Installation erfolgt standalone oder als Browsererweiterung für Firefox. Es gibt Plugins für Browser, Word und Libreoffice.

Zotero [zoh-TAIR-oh] is a free, easy-to-use tool to help you collect, organize, cite, and share your research sources.

Der Vorteil von Zotero liegt in der Optimierung für Literatur und für strukturierte Daten. Das sorgt beispielsweise dafür, dass beim Speichern eines Buches von Amazon (vial Link) Daten wie ISBN oder Autor strukturiert abgelegt werden. Wikipedia-Seiten werden mit Daten wie Page Version ID abgespeichert, außerdem wird ein Snapshot (eine Offlineversion) abgelegt. Auch andere Webseiten werden mit der Browser-Erweiterung zuverlässig gut und mit einem Snapshot abgelegt. Auch PDF-Dateien lassen sich gut in Zotero ablegen, mit Eigenschaften wie Schlagworten versehen und per Volltextsuche recherchieren. Dabei können es sowohl PDF-Dateien zum Download sein (wie Whitepaper) als auch solche PDF-Dateien, die ich mit Print Friendly & PDF erzeugt habe.

Die Bibliothek von Zotero wird lokal gehalten aber synchronisiert mit der Zotero-Datenbank. Zotero unterscheidet “Data Syncing” (Einträge, Notizen, Schlagworte etc.) und “File Syncing” (Dateianhänge) (siehe Syncing). Speicher für Data Syncing ist kostenlos und hat keine Begrenzung, Speicher für File Syncing ist nur bis zu 300 MB kostenlos (2 GB für $20/Jahr, 6 GB für $60/Jahr, unbegrenzt für $120/Jahr). Der Clou ist jedoch, dass File Syncing für einem eigenem WebDAV-Speicher konfiguriert werden kann. Ich nutze daher meine Owncloud im eigenen NAS-Server, wo ich noch ein paar Terabyte frei habe.

Zotero benutze ich, wenn ich konkret für einen Artikel recherchiere. Dazu lege ich dann in Zotero eine Sammlung mit dem Arbeitstitel als Namen an. Eine Sammlung ist

… eigener Ordner, in den Einträge projekt- oder themenbezogen einsortiert werden können. Zu einer Sammlung können weitere Unterordner angelegt werden. Einträge in Sammlungen sind Aliase, keine Duplikate.

Ein Eintrag (also ein Buch, ein Artikel etc.) kann in mehreren Sammlungen sein. Wenn ich dann für einen Artikel recherchiere, kann ich zukünftig (so der Plan) auf ähnliche Artikel in einer anderen Sammlung zurückgreifen.

Ich gebe zu, dass die Zweiteilung der Quellen-/Rechercheverwaltung in Evernote und Zotero auf den ersten Blick unförmig wirkt. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Evernote schnell unübersichtlich wird, wenn ich Hunderte von Artikel darin abgelegt habe. Wenn ich versuche, alles Mögliche und Unmögliche inklusive vieler großer Artikel in Evernote zu packen, wird mir Evernote einfach zu sperrig und überbordend.

WriteMonkey

Mein Schreib-Setup mit WriteMonkey (inkl. Jumps und Preview)

Mein Schreib-Setup mit WriteMonkey (inkl. Jumps und Preview)

Auf meinen Windows-Rechnern nutze ich WriteMonkey, ein sehr guter (wenn auch nicht unbedingt „sexy“) Markdown-Editor (mehr über Markdown-Editoren für Windows, Mac und online). Mit Markdown 4 konzentriere ich mich auf den Text und nicht die Oberfläche des Editors. Das beispielsweise kann WriteMonkey:

  • Wort- und Zeichenzähler
  • Überschriftennavigation
  • Fussnoten
  • Auto Save
  • Plugins (beispielsweise Lorem-Ipsum-Generator, Pomodoro-Timer), allerdings nur gegen eine finanzielle Unterstützung
  • Export in Word, HTML (Datei und Zwischenablage)
  • Zieldefinition und Fortschrittsanzeige (wie viele Wörter oder Zeichen ich schreiben möchte und schon geschrieben habe)
  • Umfangreiche Konfiguration wie Schriften, Farben, Hintergründen, Fußzeile
  • Wörterbücher
  • Konfigurierbare Nachschlagelinks für Online-Sites wie Wörterbücher, Wikipedia
  • Ablenkungsfreies Schreiben

WriteMonkey ist ein richtig guter Markdown-Editor, und darin ist er um ein Wesentliches besser als Scrivener.5

(Übrigens arbeitet Iztok Stržinar inzwischen an WriteMonkey 3)

Mein Schreib-Setup im Explorer

Mein Schreib-Setup im Explorer

In meiner Owncloud habe ich einen Ordner „Writing“ mit Unterordner für meine Blogs oder Kunden(blogs). Jeder Artikel bekommt im entsprechenden Unterordner eine Markdown-Datei mit dem Arbeitstitel als Dateinamen. Fotos oder Grafiken für den späteren Blogartikel bekommen als Dateinamen dann Arbeitstitel_Fotoname.Erweiterung.

Fazit

Artikel bis zu einer Länge von etwa 2.000 Wörtern werde ich zukünftig (soweit dem nicht andere Anforderungen entgegenstehen) in meinem Setup aus Todoist, Evernote, Zotero und WriteMonkey verwalten, recherchieren und schreiben. Weitere Vorteile hat die Verwendung unterschiedlicher Plattformen übrigens auch: Das schnelle Umschalten unter Windows mit ALT+TAB oder WIN+Tab sowie das „Fensterln“ auf zwei großen Monitoren auf meinem Schreibisch.

P.S. Wenn Sie sich fragen sollten, warum ich so viele Fußnoten in diesem Artikel erstellt habe, dann sollten Sie diese Fußnote lesen: 6.


  1. Eigentlich müsste ich jedoch nicht krampfhaft versuchen, einen Casus Hamm zu vermeiden, weil ich bedeutungslos bin
  2. WriteMonkey sagt mir, es wurden etwa 1.500 Wörter. 
  3. „Warum ich Scrivener doch nicht fürs Bloggen benutze“ ist genügend Stoff für einen weiteren Artikel, den ich … einen Moment bitte … in meine Artikelplanung in Todoist einfüge. 
  4. Siehe Markdown Syntax und Markdown Extra
  5. Einige Vorzüge von WriteMonkey, auch gegenüber Scrivener, hat Dane Tyler in „Why WriteMonkey?“ beschrieben 
  6. Bisher habe ich noch keine Fußnoten in Markdown benutzt, also probiere ich es einmal aus. 
Schloss Montfort, Langenargen

Bloggen ohne Blog” – geht das? Und geht das erfolgreich? Meike Leopold ruft zur Blogparade auf. Ein launischer Meinungsartikel (was wäre ein Blog schließlich ohne Launen und ohne Meinung).

Duplicate Content? Mir doch egal!

Früher, da war es so einfach zu bloggen. Okay, man musste selbst Hand anlegen und brauchte einen “Webspace” bei einem Hoster. Da gab es zig Blogsysteme wie WordPress oder Plog. Aber auch das Bloggen auf einer Plattform wie Blogger ging damals schon. Aber letztendlich war es das eigene Blog, egal ob selbst gehostet oder auf einer Plattform.

Dann kam Social Media (Nein, es kam nicht, es war schon da, denn ein Blog ist auch Social Media!). Facebook, Google Wave, Google Buzz, Posterous … Immer vielfältiger wurde die Landschaft. Inzwischen kann man auf allen möglichen Plattformen wie Medium bloggen. Google Plus ist je nach Gusto und Lesart der heilige Gral oder der heilige Friedhof. Doch plötzlich kann man jetzt auch auf Linkedin bloggen. Nicht mehr lange, dann ist Twitter das neue Medium mit mehr Zeichen, mehr Followern und mehr Mehr. Wofür also noch ein eigenes Blog?

Diese Frage habe ich mir in den letzten zehn Jahren immer wieder gestellt. Ja, mein Blog ist mein Castle. Doch was bringt es mir ansonsten außer viel Aufwand? Warum nicht einfach dort bloggen, wo die berüchtigten “Stakeholder” sind?

Weil mein Blog meine Zentrale ist. Sicher, auf Linkedin erreiche ich mit einem Artikel schon einmal 1.500 Leser oder mehr. Möglicherweise sind das auch die richtigen Leser, die ich erreichen will. Doch die ganzen Plattformen sind nichts anderes als Snapchat-Ruinen. Kaum ist mein Artikel gepostet und hat ein paar Leser, schon ist er wieder vergessen. Zwar gibt es ein paar “Evergreens”, doch ansonsten verschwinden die Artikel wieder im Vergessen. Vor allem weiß ich nicht so genau, wie das mit der jeweiligen Plattform weitergeht. Oder mit der jeweiligen Funktion.

Wer weiß, ob Linkedin seinen “Pulse” nicht in ein paar Monaten einstellt oder einfach nur die Regeln ändert? Wer weiß, ob sich das Schreiben längerer Artikel (also mehr als ein kleines Status Update mit 200 oder 400 Zeichen) auf der Plattform durchsetzt. Facebook Notes gibt es schon länger. Es verschwand quasi nach wenigen Monaten bis … Facebook letztes Jahr den Notes ein Facelifting verpasste. Und jetzt: Wo sind die Facebook Notes Blogger?

Auf einer Plattform stehe ich in der Konkurrenz mit allen möglichen und unmöglichen anderen Schreiberlingen, die um Aufmerksamkeit heischen so wie ich Schreiberling. So wie wir Blogger mit Suchmaschinenoptimierung versuchten, die Aufmerksamkeit Suchender bei Google auf uns zu lenken, so versuchen wir jetzt mit allen möglichen Tricks die Algorithmen der jeweiligen Plattform zu überlisten und … ja, wen eigentlich, auf uns aufmerksam zu machen. Entweder wir greifen auf Werbung zurück (Buh!) oder wir schreiben maschinengewehrartig Artikel mit schlagzeilenartig optimierten Titeln und Inhalten. Denn ansonsten können wir das auch gleich bleiben lassen und in unserer jeweiligen Filterblase bleiben. Wer liest denn den super Artikel auf Medium außer den (’tschuldigung) Nerds, die uns sowieso schon von Facebook, Twitter und inzwischen auch Linkedin kennen? Eben.

Da lobe ich mir meine Blogs. Meine Blogs sind meine Castles. Ich bestimme und ich optimiere und ich schreibe für mich. Wem das nicht passt, der wäre hier eh verkehrt. Ich verbiege mich nicht. Ich blogge, also bin ich.

Ich bekenne: Inzwischen zweit-, dritt- und mehrverwerte ich meine Blogartikel auf den Plattformen, über die ich gerade herziehe. Aber die Inhalte sind auf meinen Blogs.

Seltsamerweise hat sich etwas seit Jahren – auch trotz der neuen Plattformen – nicht verändert: Leute (er)kennen mich von meinen Blogs. Sicher, die Aufmerksamkeit gewinne ich zunehmend auf (mehr oder weniger flüchtigen) “Social Media”-Plattformen. Doch der (Wieder-)Erkennungseffekt kommt von mir als Person – und mein Blog ist Teil meiner Person.

Wie haben sie geheult, diese Posterous-Blogger, als Posterous eingestellt und abgestellt wurde. Wie werden die ganzen überzeugten Tumblr-Blogger heulen, wenn Marissa Tumblr abschaltet.

Ja, Bloggen ohne Blog, das geht. Das geht sicherlich auch erfolgreich – je nachdem, welche Ziele man erreichen will. Aber das eine (”Mein Blog ist mein Castle”) schließt das andere nicht aus (”Ich blogge dort, wo meine Stakeholder sind”). Also warum nicht auch beides nutzen? Und wenn sich ein Stakeholder wirklich über einen oder das Unternehmen ernsthaft informieren will, dann wird er den zentralen Hub (das eigene Blog) gerne besuchen.

Ich bleibe bei meinem Blog als meinem zentralen Hub, wo ich schreibe und blogge (und ja, mich auch präsentiere). Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass ein Blog seinen zentralen Nutzen hat. Und gerne re-blogge ich meine Artikel woanders.

Denn ich erinnere mich an Zeiten, als ein paar Unternehmen ihre “Homepage” abschalteten. Sie brauchten sie ja nicht mehr, es gab ja die Facebook-Seite. Träumt weiter. Keine Plattform ist “too big to fail”.

Mein Blog, mein Castle, meine Regeln.

P.S. Natürlich re-blogge ich diesen Artikel gleich noch auf Linkedin, Facebook und Medium. Damit ihn auch ja keiner verpasst. Es ist allerdings schade, dass ich auf Xing immer noch nicht bloggen darf :-(

P.P.S. Habe fertig. Da, da, da, da und sogar da.

P.P.P.S. (01.03.2016) So sieht die Statistik für den Artikel auf Linkedin aus:

My Blog is my Castle auf Linkedin (01.03.2016)

My Blog is my Castle auf Linkedin (01.03.2016)

Bildnachweis: Schloss Montfort, Langenargen, eigene Aufnahme.

Bloggen mit Scrivener

Vor kurzem noch bloggte ich über “die besten Markdown-Editoren für Windows, MacOS und Online”. Fürs Bloggen habe ich mich bislang auf WriteMonkey verlassen und wollte das bislang auch weiter tun. Jetzt werde ich es mit Scrivener versuchen.

Denn im Gespräch mit Jan Theofel auf Twitter ging es um das Schreiben eines Buches und dafür empfahl ich ihm Scrivener. Anschließend wurde ich nachdenklich. Für einen Blogartikel ist WriteMonkey eine sehr gute Wahl, doch ich fragte mich, wie das bei einer Artikelserie aussieht. Oder bei mehreren Artikeln, die Recherchen zu ähnlichen oder verbunden Themen erfordern. Schließlich beabsichtige ich, wieder mehr zu schreiben rund um die fachlichen Themen, die mich bewegen. Außerdem habe ich einen Auftrag angenommen, bei dem ich für einen Kunden viele Artikel zum Themenkomplex Intranet und Kollaboration schreibe. Diese Woche wollte ich damit anfangen (siehe “Joggen, Schreiben und #SunriseRun”).

Gestern also war der Tag, an dem ich anfangen wollte. Doch dann erinnerte mich an Scrivener. Scrivener ist genau genommen keine Textverarbeitung. Es ist ein Autorenprogramm für die Recherche, die inhaltlichen Verbindungen von Textabschnitten, das Strukturieren und das Schreiben eines Werkes. Das ist also mehr als “nur” Schreiben und Formatieren. Genau genommen ist eine Reihe von (Blog-)Artikeln zu einem Thema auch ein Werk, für das es einen kompletten Workflow von Recherche bis zur Ausgabe gibt:

  • Recherche: Das Wiederfinden von bereits gefundenem Material (beispielsweise in Lesezeichen, in Evernote oder in Pocket) oder das Suche von neuem Quellenmaterial (beispielsweise mittels Google)
  • Strukturieren des Recherchematerials: Das Ablegen der Recherchematerialien und das Zuordnen zu bestimmten Teilen des Werkes (beispielsweise einzelnen Artikeln einer Serie oder Kapiteln eines Buches)
  • Strukturieren des Werkes: Die Gliederung in Artikel oder Kapitel
  • Schreiben und Umschieben von Text (beispielsweise Absätze, Aufzählungen, Formatierungen, Links)
  • Ausgabe des Gesamtwerkes (beispielsweise ein Buch) oder von einzelnen Teilen (wie beispielsweise eines einzelnen Blogartkels).

Bisher hatte ich das alles verteilt in Evernote, Verzeichnissen, einzelnen Dateien (oder auch beispielsweise in WordPress selbst). Beim Erstellen insbesondere von mehreren Artikeln war das schnell unübersichtlich. Diese Unübersichtlichkeit hielt sich jedoch bei einzelnen Artikeln (die auch oft ohne Zusammenhang waren) in Grenzen beziehungsweise ließ sich mit ein bisschen Gehirnschmalz überblicken.

Bloggen mit Scrivener: Editor

Bloggen mit Scrivener: Editor

Vor einiger Zeit hatte ich mir eine Scrivener-Lizenz für ein Projekt (das nicht zustande kam) zugelegt. Am Donnerstag und heute nahm ich mir kurzfristig Zeit, Scrivener herunterzuladen und etwas in seine Philosophie einzutauchen. Für kurze und/oder isolierte Blogartikel werde ich weiterhin WriteMonkey benutzen. Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Eintauchens in Scrivener habe ich mich entschlossen, Scrivener fürs Bloggen einzusetzen.

Bloggen mit Scrivener: Editor (ablenkungsfrei)

Bloggen mit Scrivener: Editor (ablenkungsfrei)

Scrivener verfügt über ein sehr gutes und humorvoll geschriebenes Tutorial, und inzwischen gibt es das Tutorial auch in Deutsch. Tatsächlich ersetzt das Tutorial ein Buch zum Einarbeiten. Dabei unterstützt Scrivener den kompletten obigen Workflow. Beispiele für Funktionen von Scrivener:

  • Ablenkungsfreies Schreiben: Vollbilddarstellung, keine Symbolleisten, keine Titelleiste, „Typewriter-Modus“ (der aktuelle Absatz oder sogar die aktuelle Zeile wird auf dem Display vertikal zentriert).
  • Unterstützung eines Zeichen- oder Wortzählers, der in der Fußzeile angezeigt wird.
  • Unterstützung eines Zielmodus sowohl für das einzelne Dokument als auch für das Projekt (ein Werk wie beispielsweise ein Buch)mit dem man ein Ziel angibt (Anzahl Wörter).
  • Ausgabe in unterschiedlichste Formate wie MultiMarkdown, PDF, E-Book (epub, mobi), Word.
  • Vier verschiedene Anzeigemodi inklusive einer Pinwand (”Corkboard”).
  • Notizen, Kommentare, Inlinekommentare, Fußnoten.
  • Frei definierbare Schlüsselworte und Metadaten.
  • Automatisches Sichern im Sekundentakt.
  • Automatisches Anlegen einer Sicherung (auch als ZIP-Datei)
  • Verschiedene Projektvorlagen.

Mit den Ausschlag gab der Artikel “Bloggen mit Scrivener und MultiMarkdown” auf Scrivpost. Scrivpost ist ein Blog mit Tipps und Tricks zu Scrivener. Weitere Informationen zu Scrivener gibt es im Artikel “Scrivener im Test” vom August 2015.

Hier sind noch Links zu ein paar Schreibprogrammen:

Markdown-Editoren: WriteMonkey

Markdown-Texte zu schreiben ist einfach. Dazu reicht ein Texteditor wie Notepad oder sogar Vim oder EDLIN. Inzwischen gibt es viele Markdown-Editoren. Es gibt sie als Software für Windows/MacOS/Linux, als App für Mobil-Betriebssysteme wie iOS und Android sowie als App im Microsoft Windows Store. Markdown-Editoren stellen im Gegensatz zu reinen Texteditoren spezielle Funktionen für das Schreiben mit Markdown zur Verfügung.

Gelegentlich erhalte ich Hinweise auf weitere Markdown-Editoren. Deswegen schrieb ich den Artikel am 10.10.2016 grundlegend. Ich arbeite die Hinweise in den Artikel jetzt ein. Letztes Update 10.10.2016.

„Gute“ Markdown-Editoren

Gute Markdown-Editoren sollten für mich folgendes können:

  • Syntax-Hervorhebung durch entsprechende Formatierung des Textes beim Schreiben (beispielsweise eine Hervorhebung von Links, Überschriften im Editor).
  • Syntax-Vervollständigung (optional): Beispielsweise wird bei Eingabe einer öffnenden eckigen Klammer gleich eine schließende eckige Klammer hinzugefügt (optional, weil ich für Markdown normalerweies nicht wirklich viele Markups benötige).
  • Automatisches Hinzufügen eines Aufzählungszeichens beim Einfügen einer Zeile in einer Liste.
  • Vorschau des Textes als komplett formatierten Textes, wie er beispielsweise in einer Website aussehen würde (entweder Live oder auf Klick).
  • Exportieren des Markdown-Textes als Markdown und HTML sowie optional in weiteren Formaten wie RTF (Zwischenablage oder Datei)
  • Ablenkungsfreies Schreiben: Vollbilddarstellung, keine Symbolleisten, keine Titelleiste, möglicherweise sogar mit „Typewriter-Modus“ (der aktuelle Absatz oder sogar die aktuelle Zeile wird auf dem Display vertikal zentriert).
  • Unterstützung eines Zeichen-, Wort-, Zeilen-, Seitenzählers, der optional auch in der Fußzeile angezeigt wird (ansonsten aber jedenfalls als „Pop-up“).
  • Unterstützung eines Zielmodus, für den man ein Ziel angibt, wie viele Zeichen oder Wörter man in dem jeweiligen Dokument oder am Tag schreiben möchte.

Ansonsten gute Editoren wie der von mir sehr geschätzte FocusWriter (der ein sehr guter Editor fürs Ablenkungsfreie Schreiben ist) sind daher für mich keine wirklichen Markdown-Editoren.

Synchronisierung

Ein besonderer Punkt ist die Synchronisierung der Markdown-Dateien. Die Synchronisierung kann entweder über das Dateisystem erfolgen (indem man beispielsweise die Dateien in einem Dropbox-Ordner oder OneDrive-Ordner ablegt) oder das kann durch einen eigenen Synchronisierungsdienst erfolgen. Das schöne Einfache an Markdowndateien an sich ist ja eben, dass man sie auf einem anderen Gerät mit einem einfachen Editor bearbeiten kann. Inzwischen gibt es ein paar Online-Editoren, die eine Synchronisierung beispielsweise über Dropbox ermöglichen. Ein Szenario sieht also so aus: Ich bearbeite eine Markdowndatei auf dem Mac mit Byword (s.u.), später mal im Browser mit einem Online-Editor und dann auch noch auf dem Windows-Notebook mit …? Genau: Eigentlich bin ich auf der Suche nach einem guten Markdowneditor für Windows. Und jetzt schreibe ich einen Artikel über Markdown-Editoren.

Verschlüsselung

Bei der Synchronisierung kann es bei starken Sicherheitsansprüchen zu einer Herausforderung kommen: Normale Textdateien sind bei der Synchronisierung über einen Anbieter wie Dropbox, Microsoft oder Box für den Anbieter einsehbar. Zwar gibt es Lösungen wie Boxcryptor, die funktionieren allerdings nicht bei der Benutzung eines Online-Markdown-Editors wie StackEdit. Wer wirklich sicher und verschlüsselt mit Markdown arbeiten möchte, der wird auf keinen Online-Markdown-Editor setzen. Eine weitere Möglichkeit der Synchronisierung (neben Drittanbieter wie Boxcryptor für Public-Cloud-Anbieter) ist eine eigene „Cloud“. Ich benutze Owncloud auf meinem „Network Attached Storage„-Server (NAS-Server) in der Wohnung, die Synchronisierung erfolgt ausschließlich mit HTTPS.

Markdown-Editoren für Mac oder iPad habe ich hier etwas vernachlässigt, da ich seit kurzem wieder ein Windows-Notebook habe und mit Byword und iA Writer sehr zufrieden bin.

Ich habe inzwischen mehrere Markdown-Editoren mehr oder weniger intensiv benutzt oder kurz angetestet. Einige davon stelle ich hier vor. Ich hatte mich bei der ersten Veröffentlichung des Artikels auf kostenlose Markdown-Editoren beschränkt, wobei es bei einigen davon eine Kauf- oder Abonnement-Version gibt. Inzwischen habe ich jedoch Editoren aufgenommen, die es nur gegen Bezahlung gibt.

Software

In alphabetischer Sortierung.

Byword (MacOS, iOS)

Auf dem Macbook Air benutze ich Byword als Markdown-Editor, der fast alle meine Anforderungen erfüllt. Allerdings gibt es ihn nur für MacOS und iOS. Meine Markdowndateien kann ich – weil Markdowndateien eben nur Textdateien sind – aber auch auf meinem Windows-Notebook bearbeiten.

Haroopad (Windows, MacOS, Linux)

Markdown-Editoren: Haroopad

Markdown-Editoren: Haroopad

Haroopad gibt es als Programm für verschiedene Betriebssysteme. Unter Windows wird er im Benutzerverzeichnis installiert.

  • Export als HTML und PDF
  • Live-Vorschau einspaltig, zweispaltig oder dreispaltig
  • Zeilen- und Wortzähler
  • Markdown Autocompletion
  • Markdown Syntax Helper
  • Verschiedene Themes
  • CSS-Angaben lassen sich bearbeiten beziehungsweise in unterschiedlichen Einstellungen abspeichern

Der Editor ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

iA Writer (MacOS, iOS, Android)

Der iA Writer ist ebenfalls ein zuverlässiger Markdown-Editor. Ich habe noch eine ältere Version, die mir völlig ausreicht.

LightPaper (MacOS)

Jens Boje nutzt ihn als Notizapp: „Übersichtliches Design und die Markdownunterstützung ist ok.

LightPaper kostet 17,84 USD (Stand 10.10.2016).

MacDown (MacOS)

KP Frahm weist mich auf Twitter auf MacDown hin.

MacDown is an open source Markdown editor for OS X, released under the MIT License.

MarkdownPad (Windows)

Markdown-Editoren: MarkdownPad2 (Source: MarkdownPad)

Markdown-Editoren: MarkdownPad2 (Source: MarkdownPad)

Markdownpad ist ein klassisches Windowsprogramm wie WriteMonkey – und sieht ziemlich altbacken aus. Er beherrscht HTML- und PDF-Export, eine Live-Vorschau. Es gibt eine Pro-Version für 14,95 USD, die beispielsweise Einschränkungen (welche?) aufhebt oder ein Auto-Save kann.

Für mich kam MarkdownPad aufgrund der Oberfläche nicht in Frage, außerdem crashte die Vorschau ständig.

Markdown Pro (Mac)

Guybrush Threepwood empfiehlt auf Twitter Markdown Pro:

MarkPad (Windows, Windows Store App)

Markdown-Editoren: MarkPad

Markdown-Editoren: MarkPad

Ein einfacher Markdown-Editor mit Live-Vorschau. Der Modus fürs Ablenkungsfreie Schreiben blendet nur die Vorschau aus. Wer sonst nichts braucht, okay.

MWeb (MacOS)

Tipp von Jens Boje: „Markdownunterstützung war gut, konnte auch in docx exportieren, hat taging für Notizen und Unterstützung fur static site Generatoren.“ (14.09.2016)

MWeb kostet 14,99 USD (Stand 10.10.2016)

SmartDown II (Windows)

Tipp von Stephan Lamprecht: SmartDown II – wenig bekannter Markdown-Editor für Windows .

Typora (Windows, MacOS, Linux)

Tipp von Stephan Lamprecht: Typora – wirklich schöner Markdown-Editor für Windows .

Ulysses (MacOS, iOS)

Michael Greth meint auf Facebook, für ihn sei Ulysses (MacOS/iOS) der perfekte Markdown Editor.

Write!: (Windows, Mac, Linux)

Ein innovativer Editor fürs Ablenkungsfreie Schreiben (Windows), der Markdown insofern unterstützt, als dass er Markdown sofort ins WYSIWY konvertiert. Der Editor kostet einmalig 24,95 USD und beinhaltet eine Synchronisierung über eine eigene Cloud für ein Jahr. Anschließend kostet ein Abonnement für die Synchronisierung über die Cloud 4,95 USD jährlich. Siehe („Write! Is No Longer Subscription-Based„.

Write! kann jedoch auch zum Bearbeiten von Dateien im Dateisystem genutzt werden.

Inzwischen benutze ich Write! neben WriteMonkey gerne zum Schreiben, auch in Markdown.

WriteMonkey (Windows)

Markdown-Editoren: WriteMonkey

Markdown-Editoren: WriteMonkey

Auf meinem Windows-Notebook nutze ich WriteMonkey, der für mich noch einiges mehr als Byword kann. Die Hervorhebung von Markdown könnte etwas besser sein (beispielsweise Fett zwischen zwei Sternchenpaaren sollte auch fett angezeigt werden).

  • Wort- und Zeichenzähler
  • Überschriftennavigation
  • Auto Save
  • Plugins (beispielsweise Lorem-Ipsum-Generator, Pomodoro-Timer), allerdings nur gegen eine finanzielle Unterstützung
  • Export in Word, HTML (Datei und Zwischenablage)
  • Zieldefinition und Fortschrittsanzeige
  • Umfangreiche Konfiguration wie Schriften, Farben, Hintergründen, Fußzeile
  • Wörterbücher
  • Konfigurierbare Nachschlagelinks für Online-Sites wie Wörterbücher, Wikipedia
Markdown-Editoren: WriteMonkey Progress

Markdown-Editoren: WriteMonkey Progress

Das Ablenkungsfreie Schreiben funktioniert mit ihm wirklich super, aber – wie soll ich sagen – der Editor ist nicht wirklich „sexy“ unter Windows 10. Das kann ich gut verkraften, denn ich mag ihn wirklich. Allerdings braucht er irgendwie jedes Mal recht lange zum Starten. Und das ist nervig, wenn ich „mal schnell“ zwei oder drei Dateien bearbeiten möchte.

Iztok Stržinar, der Autor von WriteMonkey, arbeitet derzeit an Version 3, die es für Windows, Mac und Linux geben wird.

WritePlus (Windows Store App)

Markdown-Editoren: Writeplus

Ein einfacher Editor, der erst mit In-App-Kauf ($) für mich wesentliche Funktionen freischaltet:

  • Wortzähler ($)
  • Wörterbuch und Thessaurus ($)
  • Export nach Word, PDF, HTML ($)
  • Entfernen von Werbeeinblendungen im Menü ($)
  • Keine Vorschau

Eine Enttäuschung, der notwendige In-App-Kauf ist unnötig, weil es viel bessere kostenlose Markdown-Editoren gibt.

Auf ein Wort zu Windows Store Apps

Markdown-Editoren: Windows Store

Markdown-Editoren: Windows Store

Die Suche und Versuche dazu waren ernüchternd. Ich habe keinen Markdown-Editor gefunden, der nach meinen Ansprüchen diese Bezeichnung verdient.

Software und Online

Laverna (Online, MacOS, Windows)

Markdown-Editoren: Laverna

Markdown-Editoren: Laverna

Ein sehr aktives Open-Source-Projekt. Laverna bietet verschiedene Notizbücher, die Notizen werden mit Markdown geschrieben. Sogar Aufgaben gibt es (was ich aber noch nicht probiert habe). Die Synchronisierung erfolgt entweder über einen Dropbox-Ordner oder über RemoteStorage. Die Daten können verschlüsselt werden, damit können weder Dropbox oder ein RemotStorage-Anbieter reinschauen. Die Ablage erfolgt mit Markdown-Dateien und mit zusätzlichen Metadaten-Dateien. Import und Export der Laverna-Daten über z.B. json ist möglich.

Laverna gibt es im Browser und als Apps für Linux, MacOS, Windows. Eine Android-Version soll es bald auch geben. Weiterhin ist es möglich, Laverna selbst zu hosten.

Was mir da noch fehlt, ist ein einfacher Export einer Notiz als HTML (entweder als Datei oder über die Zwischenablage). Momentan geht es nur, indem man in der Vorschau den Text mit der Maus markiert und dann in die Zwischenablage kopiert. Bei langen Texten ist das umständlich. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, ein Markdown-Dokument außerhalb von Laverna zu öffnen oder zu speichern.

Eine vielversprechende Lösung, die nicht meine Ansprüche erfüllt, die ich aber im Auge behalten werde.

Wer eine Möglichkeit für Journal-Writing oder für ein Tagebuch sucht, der sollte sich Laverna einmal anschauen.

Simplenote (Online, Windows, MacOS, iOS, Android)

Markdown-Editoren: Simplenote

Markdown-Editoren: Simplenote

Notes, ganz einfach. Eigentlich sind es nur Textnotizen. Allerdings werden die Notizen auf den Simplenoteservern mit Apps zwischen vielen Plattformen synchronisiert, und es gibt eine Versionsführung der einzelnen Notizen.

Simplenote gibt es im Browser (mit eingeschränkten Markdown-Fähigkeiten) sowie als Apps für iOS, Android, MacOS. Einzelne Notizen können an andere Notes-Accounts freigegeben werden (indem man deren Registrierungsemail als Schlagwort angibt).

  • Vorschau durch Umschalten zwischen Editor und Vorschau
  • Jedes Dokument muss einzeln in den Markdown-Modus geschaltet werden (Öffnen des Info-Zeichens)
  • Wort- und Zeichenzähler
  • Teilen eines Dokuments mit einem Simp.ly-Links, jeder mit dem Link kann das Dokument dann betrachten

Vor einiger Zeit bereits übernahm Automattic Simplenote. Seitdem gibt es nur gelegentlich eine Änderung, aber Simplenote ist weiterhin sehr stabil.

Für mich ist das also kein wirklicher Markdown-Editor, aber es ist eine einfache Lösung mit Synchronisierung zu Mobilgeräten. Markdown wird allerdings nach meiner Erinerung nur im Browser unterstützt.

Online-Editoren

Dillinger (Online)

Markdown-Editoren: Dillinger

Markdown-Editoren: Dillinger

Dillinger ist ein fähiger Online-Editor für Markdown mit einem gutne Kern-Editor und erinnert mich an StackEdit. Keine Registrierung, ebenfalls einfach loslegen.

  • Synchronisieren („Link“) mit Dropbox, Github, Google Drive, OneDrive
  • Exportieren als HTML, Styled HTML, Markdown, PDF
  • Speichern nach und Importieren von den vier oben genannten Diensten
  • Wortzähler

Dillinger ist ein sehr guter Online-Editor und unterscheidet sich nur kaum von StackEdit. Dillinger ist Open Source und wird aktiv weiterentwickelt.

Draft (Online)

Markdown-Editoren: Draft

Markdown-Editoren: Draft

Der Kern-Editor von Draft ist nicht ganz so gut wie der von Markable.in oder von StackEdit. So gibt es zwar eine Vorschau, allerdings fehlt eine Syntax-Hervorhebung. Dafür aber verfolgt Draft ein interessantes Konzept: Das Arbeiten mit und an Entwürfen. Explizite „Hauptentwürfe“ können gespeichert werden. Entwürfe können von anderen überarbeitet und mit Verbesserungsvorschlägen versehen werden. Man bekommt einen Link, den man (auch per Email direkt aus Draft heraus) weitergeben kann:

Anyone with this link can see and edit your document. You’ll get an email alert to accept or reject their changes.

Auch komplette Ordner können geteilt werden. Diese „Team Folders“ ermöglichen sogar Diskussionsstränge („discussion threads“), um sich über die Dokumente auszutauschen. Die Original-Dokumente selbst bleiben unangetastet, bei Änderungen gibt es wieder neue Versionen, deren Änderungen Sie akzeptieren können – oder auch nicht.

Das Importieren und Exportieren von Dokumenten erfolgt mit Filestack (ehemals Filepicker) in einem Pop-Up mit den Optionen Computer, Dropbox, Google Drive, Evernote, Box, FTP. Das Importieren bei Dropbox, Evernote, Box, Google Drive ist nicht nur ein Laden des Dokuments, anschließend werden Änderungen auch synchronisiert.

Markdown-Editoren: Draft Filepicker

Markdown-Editoren: Draft Filepicker

Eine Funktion, die ich noch nicht ausprobiert habe, verspricht:

Draft has a magic „Ask a Professional“ button. One click, and you can send whatever you’re working on (Christmas letter, cold email to a potential customer, blog post, etc.) to a staff of reviewers to get suggested edits.

Weitere Funktionen von Draft:

  • Kommentare
  • Anlegen eines Dokuments per Email (jeder Account hat eine geheime Email-Adresse @draftin.com)
  • Veröffentlichen von Dokumenten beispielsweise auf WordPress, Tumblr, Linkedin, Mailchimp, Svbtle, Ghost, Basecamp
  • „Hemmingway Mode“: Sie können nichts löschen, nicht im Dokument blättern, nur schreiben
  • „Image Hosting“: Sie können Bilder zu den Dokumenten hinzufügen, die dann von Draft gehostet werden
  • Wörter und Zeichen für das aktuelle Dokument zählen
  • Ein ganzer Statistikbereich mit Grafiken und Auswertungen zu Anzahl der Wörter pro Tag, Wörter pro Stunde am Tag und vielem mehr.
  • „Draft Sites“ legen eine Subdomain für einen Ordner an (beispielsweise „.withdraft.com“

Die Registrierung bei Draft ist kostenlos, für ein Abonnement (39,99 USD/Jahr) gibt es den Zugang zu einer Community mit anderen Autoren, 20 Prozent Rabatt für Profi-Dienste, Webcast und weitere Angebote.

Markdown-Editoren: Draft Entwurf

Markdown-Editoren: Draft Entwurf

Draft bietet sehr viele Möglichkeiten, zwar nicht alle, die ich gerne hätte, aber noch viele mehr. Ich bin (scheint das irgendwie irgendwie durch bei meinem Schreiben?) ziemlich begeistert. Draft hatte ich vor einigen Monaten zuletzt ausprobiert und danach wieder vergessen. Jetzt ertappe ich mich dabei, dass ich diesen Text (den ich derzeit in WriteMonkey bearbeite) in Draft laden möchte …

Draft ist übrigens von Nathan Kontny, dem CEO von Highrise.

Hashifiy.me (Online)

Markdown-Editoren: Hashify

Markdown-Editoren: Hashify

Ein eher spartanischer Markdown-Editor. Er bietet neben einer Vorschau in der rechten Browser-Hälfte eigentlich keine zusätzlichen Funktionen. Man ruft die Startseite unter hashify.me auf und bekommt den Editor. Plötzlich zeigt der Browser eine neue Adresse an, die man auch teilen kann. Auch einen Bitly-Link gibt es. In einem anderen Browser aufgerufen scheint es eine Kopie zu sein. Gemeinsames Editieren wie bei einem Etherpad gibt es nicht.

Markable.in (Online)

Markdown-Editoren: Markable.in (Source: Markable.in)

Markdown-Editoren: Markable.in (Source: Markable.in)

Markable.in ist ein Online-Markdown-Editor, der nach der kostenlosen Registrierung einen sehr guten Kern-Editor bietet. Zusätzlich gibt es:

  • Versionen von Texten
  • Import von Evernote, Dropbox und HTML-Dateien
  • Exportieren nach HTML, Markdown, PDF, Word
  • Speichern in Evernote und Dropbox
  • Auf Tumblr veröffentlichen

Leider gibt es keine Synchronisierung sondern „nur“ Import und Export. Der Editor scheint auch keinen Offline-Modus zu unterstützen – was im Übrigen auch keiner der Online-Markdown-Editoren zu unterstützen scheint.

StackEdit (Online)

Markdown-Editoren: StackEdit

Markdown-Editoren: StackEdit

StackEdit kann ohne Registrierung genutzt werden. Mit 5 US-Dollar pro Jahr gibt es die Registrierung. Ohne Registrierung kann ich jedoch nicht erkennen, welche zusätzlichen Funktionen es gibt. Der Online-Editor hat einen sehr guten Kern-Editor (d.h. Vorschau, Syntax-Hervorhebung).

  • Importieren vom beziehungsweise Exportieren ins Dateisystem
  • Importieren von URL
  • Synchronisieren mit Dropbox, GoogleDrive, CouchDB
  • Veröffentlichen auf Tumblr, WordPress, Github und weiteren Plattformen

StackEdit ist ein sehr guter Online-Editor.

Fazit

Keiner der Markdown-Editoren ist für mich wirklich perfekt, aber ich habe Favoriten.

Online-Editoren haben meistens einen sehr guten Kern-Editor (z.B. Syntax-Hervorhebung, Vorschau), dafür fehlt es ihnen oft an zusätzlichen Features, die ich gerne hätte (wie Ablenkungsfreier Modus, Zähler, Zielmodus).

Die klassischen Windows-Programme sind manchmal träge und von der Oberfläche her ziemlich altbacken. Windows Store Apps könnten da (ähnlich wie die Mac-Apps Byword oder iA Writer) ein flüssigeres und sexy Schreibgefühl vermitteln, aber einen wirklich guten Markdown-Editor habe ich nicht gefunden.

Meine Favoriten:

  • Online: Draft und StackEdit
  • Windows: WriteMonkey
  • MacOS und iOS: Byword

Windows, MacOS und iOS

Dokumente, die ich auf gar keinen Fall in einer Public Cloud wie bei Dropbox oder Google Drive haben möchte, lege ich in ein mit meiner Owncloud synchronisiertes Verzeichnis. Ich bearbeite sie dann mit WriteMonkey (Windows) oder mit Byword (Mac, iOS). Das trifft auch oft auf Markdown-Dokumente bei bestimmten Kundenprojekten zu, denn die liegen im zugehörigen Projektordner, der in keinem Public-Cloud-Verzeichnis liegt. Es gibt allerdings auch in dieser Beziehung unkritische Projekte, da synchronisiere ich die Dateien schon mal über Google Drive oder Dropbox.

Online

Unkritische Markdown-Dokumente liegen bei mir schon einmal in der Dropbox. Dropbox ist nun einmal der beste Nenner, wenn es um App- oder Online-Anbindung geht. Und für solche unkritische Dateien werde ich zukünftig vielleicht Draft oder StackEdit benutzen. Draft bietet auch eine sehr gute Möglichkeit mit anderen an einem Dokument zu arbeiten (insbesondere ohne einen Account haben zu müssen). Andererseits kann nicht jeder mit Markdown schreiben, dann kann ich auch ein Google Dokument benutzen. Wo bei dort das gemeinsame Überarbeiten sehr, sehr schnell unübersichtlich wird. Was wiederum für Draft spricht. Oder möglicherweise doch für eine Kombination von Microsoft Word und Word Online. Denn mit Word Online kann man ebenfalls gemeinsam parallel ein Dokument bearbeiten und kommentieren. Und mit installiertem Work kann man ebenfalls gemeinsam parallel ein Dokument bearbeiten und mit „Überprüfen“ auch Änderungen annehmen oder ablehnen. Aber es ist dann eben kein Markdown, was doch so schön einfach ist.

Das Markdown-Leben ist kompliziert.

Weitere Links

Hier sind noch ein paar Links wie zu Editoren und Vergleichsartikeln.

Enjoy!

Tag Cloud

Dieses Mal gibt es einige Lesezeichen zu Artikel überm Tellerrand und davor gesammelt über Themen wie Digitale Transformation, Schreiben, Life-Work-Balance, Collaboration, Enterprise 2.0, Productivity, Leadership, Journalismus, Bloggen, New Work, Projektmanagement, Augenhöhe.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Erstmalig habe ich mich übrigens zu Werbeeinblendungen entschieden. Ernsthaft?

Wir unterbrechen für eine kurze Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Und eine weitere Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E02 „Lolani“ from Star Trek Continues on Vimeo.

  • “Augenhöhe’”-Filmprojekt: 400 Menschen feiern Premiere – und organisieren sich selbst | XING spielraum
    „Ein Film über und für eine bessere Arbeitswelt, durch Crowdfunding finanziert von 350 Privatpersonen und 20 Unternehmen – nur konsequent, dass auch die Filmpremiere etwas anders ausfiel, als man es gewohnt war: Als „Film- und Dialog-Veranstaltung“ deklariert, fand am Freitagabend, 30.“
  • Vergesst mal kurz die Krautreporter – hier kommt Substanz – Lousy Pennies
    „Georg Dahm (l.) und Denis Dilba. Foto: Helen Fischer Ganz Deutschland spricht von den Krautreportern. Nein, nicht ganz Deutschland.“
  • How to Buy Happiness: The Purchases Most Likely to Bring You Joy
    „While true happiness may be something that can only be found in the heart, there are plenty of arguments that say money can actually buy you some happiness here and there. Here are some of the ways experts say it’s possible to write a check and make it out to your happiness.“
  • Augenhöhe – Film und Dialog: Rückblick und Kurzkritik
    „Ich sitze gerade im Fernbus von Hamburg zurück nach Göttingen. Puh… was für geballte knapp vier Stunden liegen hinter mir.“
  • Why You Should Walk More | Toggl Blog
    „“Oh, sweet!” was my first thought when I learned that I can take the bus literally from my house to the office doorstep. Given this, and the fact that the commute itself is only 12 minutes, I was pretty happy. But this blessing turned out to be a clever disguise for laziness.“
  • Jörg Ehmer: „Die Tür ist erst einen Spalt aufgestoßen!“ – PR-Doktor

    Bloggende CEOs größerer Unternehmen und Konzerne in Deutschland? Weitgehend Fehlanzeige! Ich habe für mein neues Buch (über das ich demnächst mehr erzählen darf), ausführlich zum Thema recherchiert. Dabei bin ich zu einigen ernüchternden Ergebnissen gelangt, was das Bewusstsein deutscher Firmen in Sachen Digitalstrategie, Contentstrategie und Corporate Blog angeht. Zwar wächst die Zahl der Unternehmensblogs insgesamt. Doch für viele deutsche Unternehmensleitungen ist “digital” bestürzenderweise immer noch ein reines IT-Thema, und jegliche Publikation ist Sache der Kommunikationsabteilungen.Ich habe aber auch erfreuliche Entdeckungen gemacht und neue Kontakte geknüpft. Einer davon ist Dr. Jörg Ehmer, seit Juli 2014 CEO bei Apollo Optik. Er hat bereits in seiner Zeit als CEO der ElectronicPartner Handel SE gebloggt. Nach dem Ausscheiden dort hat er sich gelegentlich aus seinem Sabbatjahr gemeldet, und jetzt bloggt er weiter. Er tritt dabei als Person mit starker Meinung auf und vertritt zugleich seine Position als Unternehmenslenker. Ehmer hat sich genau überlegt, warum, wie und für wen er das tut. Im Exklusiv-Interview für den “PR-Doktor” lässt er sich ausführlich in die Karten schauen.

  • Die Talent-Werker » ArbeitsVisionen 2025 – Zurück aus der Zukunft
    „28. Januar 2015Werks-BlogNo Comments Guido Bosbach ist Berater, Mentor und Coach für Organisations-Transformationen. Auf seinem “boblog” (www.boblog.bosbach.“
  • 10 Projektmanagement Tools, die Ihren Alltag erleichtern
    „Projektmanagement Tools gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das war nicht immer so, sondern hängt – wie sollte es anders sein – mit dem rasanten Wachstum des Internets, insbesondere des Web 2.“
  • Erfolgreiches Onboarding: Wie Du Mitarbeiter für dein Social-Intranet-Projekt begeisterst [Sponsored Post] | t3n
    Wer sich für das Thema interessiert, der bekommt am Ende des Artikels den Link zu einem Social Business Seminar – und mich als Seminarleiter dazu :-)
    „Mittlerweile macht sich die Einsicht breit: Um ein effektives Social Intranet kommen Unternehmen nicht mehr herum. Doch was von vielen Mitarbeitern gefordert wird, wird von manchen noch immer argwöhnisch beäugt. Lies hier, wie du auch die letzten Zweifler überzeugst.“
  • Monster List of (Mostly) Free Organization Tools for Digital Marketers – CPC Strategy
    „Companies can spend up to 300,000 hours a year on just one meeting. How much time are you wasting organizing notes, planning projects and scheduling meetings?“
  • How to Actually Stick with a Task Manager
    „At the ripe age of 19, going on six years ago, I started working from home. In the beginning, it was tough.“
  • “Die Menschen wollen mitentscheiden – auch in ihrer Firma” | XING spielraum
    „Wie sinnvoll sind demokratische Strukturen und Entscheidungen im harten Wirtschaftsalltag? Hat die Mitbestimmung von Mitarbeitern Grenzen? Eine hochrangig besetzte Konferenz in München will darüber diskutieren.“
  • Wissensfabrik | Digitalleadership
    „Erschienen in Best Recruiters / 5. Jahrgang, S.50-52PDF Download Die Digitalisierung verlangt eine Re-Definition, was Führung ist. Sie verändert unsere Arbeitswelten sowie die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Führungskräfte.“
  • MSDN Blogs
    „Are you having an unproductive day at work? If you’re unsure, look for the little signs: for example, spending 10 minutes at a time staring at nothing out the window, rather than at the unread emails on your computer screen.“
  • – Das Kommunikationskonzept muss beweglich bleiben
    „Jahrelang habe ich in meinen Workshops und Seminaren mit einem eingängigen Sinnbild gearbeitet.“
  • Wozu Projekte und Prozesse
    „16.01.2015 Schuld an allem ist Adam Smith! Er hat sich die Arbeitsteilung ausgedacht. Manche meinen, er habe die Arbeitsteilung nicht erfunden, sondern nur beschrieben. Mag sein. Schließlich geht es hier nicht um Personen, sondern um eine Erscheinung. So ist das Leben.“
  • www.sueddeutsche.de
    „Eine gute E-Mail sticht heraus. Man sollte davon ausgehen, dass im Postfach des Empfängers mehr Nachrichten liegen als jene, die man gleich abschicken wird. Es gibt also Konkurrenz – und um diese zu übertrumpfen, muss bereits das erste Wort sitzen. Das heißt: Es muss eine klare Überschrift her.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und ein gutes Rest-Jahr!

Live long and prosper!

… oh, bevor ich es vergesse:

Star Trek Continues!

Für die allerletzten, die meine Affinität zum Star-Trek-Universum noch nicht bemerkt haben sollten, hier der Hinweis, dass Star Trek weiter geht. Heute endet eine Kickstarter-Initiative, mit der 100.000 Dollar für die nächste Folge der fan-produzierten Serie gesammelt werden sollen. Aktuell, 3 Stunden vor Ende, steht die Kampagne knapp 4.000 Dollar unter 200.000 Dollar!

Die kompletten Episoden der Staffel gibt es auf Vimeo. Die erste Episode „Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ gab es in der ersten Werbeunterbrechung (siehe oben) und die zweite Episode „Star Trek Continues E02 „Lolani““ in der (aha!) zweiten Werbeunterbrechung.

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“:

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Ich hoffe, Sie verzeihen mir die Werbeinblendungen ;-)

\V/

Code of Conduct (Bloggerkodex)

Präambel

  • Menschen sind Gespräche.
  • Gleiches mit Gleichem. Was ich von anderen erwarte, das erwarte ich auch von mir – und umgekehrt.
  • Nichts ist absolut. Alles ist und bewegt sich im Kontext.
  • Ich bin Blogger. Für diese Rolle gilt dieser Code of Conduct. Erwarten Sie nicht, dass der Code of Conduct für meine Rolle als Berater davon großartig abweicht.

Marketingkooperationen, Linktausch, Affiliate-Partnerprogramme, Advertorials, Sponsored Posts

Ich habe kein Interesse an Affiliate-Partnerprogramm, Linktausch, Linkbuilding, Marketingkooperation, Artikel mit einem Link oder ähnlichen Aktionen für meine Webauftritte. Auch dann nicht, wenn

  • dadurch erhöhte Zugriffszahlen möglich sind oder sogar versprochen werden,
  • das Layout automatisch an das Aussehen meiner Website angepasst wird,
  • ich den Artikel selbst schreiben darf oder muss.

Insbesondere nicht, wenn es um Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) geht. Ganz besonders nicht, wenn der Artikel nicht als Werbung gekennzeichnet werden soll.

Falls ich doch eine derartige Kooperation eingehe (weil wir uns kennen), dann stehen bei jedem Artikel der Name des Autors (und nicht nur der Organisation) und die Art des Beitrags (z.B. Sponsored Post, Werbung).

Jeder Link im Artikel, der nicht auf eine meiner Websites geht, erhält das Attribut „Nofollow“ (wie durch die Webmasterrichtlinien von Google vorgeschrieben). Ich erhalte eine monetäre dreistellige Vergütung.

„Kontakt“ im Social Web

Zur Bedeutung von Freunden, Kontakten und Kontaktanfragen im Social Web lesen Sie bitte meinen Beitrag zur Blogparade Friend, Contact or Foe?

Meine Mitteilungen

  • Ich schicke Mitteilungen zu, die mit den Themen oder der Identität des Adressaten harmonieren.
  • Ich sende Informationen in angemessenem Umfang zu.
  • Ich beschreibe zusätzliche und umfassendere Informationen kurz und verweise auf die Adresse im Netz.
  • Ich biete Fakten, Hintergrundinformationen, Meinungen und – wenn vorhanden – Medienformate wie Fotos, Videos an.
  • Ich bin damit einverstanden, dass Mitteilungen an Autoren, Redakteure und Medien unter Nennung meines Namens veröffentlicht werden – außer wir haben zuvor etwas anderes vereinbart.
  • Ich freue mich, wenn ich zuvor um weitere Informationen, Einzelheiten oder Meinungen gefragt werde. Das ist aber keine Voraussetzung.

Mitteilungen an mich

  • An mich unaufgefordert gesendete Mitteilungen, die offensichtlich an einen größeren Empfängerkreis gerichtet sind, betrachte ich als zur Veröffentlichung freigegebene Mitteilungen (sinngemäß als „Leserbriefe“).
  • PR-Veröffentlichungen und Pressemitteilungen betrachte ich als öffentlich. Einseitig verkündete Sperrfristen sind mir egal.
  • Informationen an mich, die nicht zu meinen Themenschwerpunkten passen, sind mir zuwider. Das gilt insbesondere aber nicht nur für Post, die ich unaufgefordert über Presseverteiler erhalte.
  • Wer mir ohne Vereinbarung Massenmitteilungen zusendet, darf als Dank mit einem Newsletter rechnen.
  • Hintergrundinformationen sind nützlich. Ein Link auf die Startseite irgendeiner Unternehmens- oder Produktwebsite mit dem Hinweis „Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier“ ist nicht hilfreich.
  • Wenn Sie mir etwas zu sagen haben, dann verpacken Sie es gut und für mich zugeschnitten. Noch besser: Schicken Sie mir eine kurze Nachricht und vereinbaren Sie ein kurzes Telefonat (noch besser: Skype, Lync, Hangout). Senden Sie mir anschließend vertiefendes Material.
  • Freigabeverfahren? Nein, so etwas habe ich nicht. Ich berichte, wie und was ich will. Wenn ich unsicher über etwas bin, dann frage ich nach. Oder ich bitte vorab um Ihre Meinung zu meinem Artikel. Aber erwarten Sie nicht, dass ich Inhalte vor der Veröffentlichung von Ihnen freigebe lasse.
  • Ich ignoriere Sperrfristen. Es sei denn… Verhandlungssache.
  • Bitte schreien Sie mich nicht an.

Meine Veröffentlichungen

  • Ich entscheide nach Interesse, Aktualität und Stimmung, wann und worüber ich schreibe.
  • Ich lege zusätzliche und umfassendere Informationen im Netz ab und verweise darauf.
  • Ich erteile keine spezielle Freigabe. Wenn ich etwas gesagt oder geschrieben habe, dann ist das so. Jeder mag mich zitieren. Es gelten mein gesprochenes und mein geschriebenes Wort. Und meine Handlungen.
  • Ich lege offen, wenn ich im Zusammenhang mit einer Veröffentlichung eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung (beispielsweise Reisekosten) erhalte.
  • Ich erwarte eine Entschädigung, wenn ich auf Ihre Veranlassung hin etwas veröffentliche und mir dadurch ein hoher Aufwand entsteht.
  • In meinen Blogs wird mit offenem Visier geschrieben.

Teststellungen und Geschenke

  • Produkte zum Testen sind willkommen. Ich schreibe darüber, falls, wann, wieviel und was ich will. Unaufgefordert zugesandte Produkte betrachte ich als persönliche Geschenke. Alles andere: Verhandlungssache. Machen Sie mir ein Angebot. Die Art und die Bedingungen der Teststellung mache ich öffentlich.
  • Persönliche Geschenke sind eine Frage der Nähe und des Geschmacks. Mein Geschmack entscheidet darüber, ob ich ein persönliches Geschenk behalte, verschenke oder entsorge.
  • Eine Ansichtskarte ist ein persönliches Geschenk, das ich behalte.

Gastartikel

  • Wenn ich jemanden persönlich kenne, dann gebe ich gerne die Gelegenheit zu einem Gastartikel – wenn das Thema zu meinen Themen und zu meinem Profil passt.
  • Also beispielsweise nicht für Gastartikel zu Versicherungen oder Lotterien. Das ist kein Gastartikel. Auch nicht, wenn Sie durch einen Artikel im Internet auf mich aufmerksam geworden sind.
  • Bei einem Gastartikel erwarte ich einen redaktionellen Artikel. Keine Werbung, kein Advertorial, kein Sponsored Post. Auch nicht wenn Sie sich mit ähnlichen Ressorts beschäftigen.
  • Bei jedem Artikel steht der Name des Autors.

Lehrgänge und Seminare

Ich habe kein Interesse an Lehrgängen wie „Netzwerkkompetenz wie?“, „Kommunikation effektiver gestalten“. Auch und insbesondere nicht, wenn Sie über eine Internet-Recherche auf mich aufmerksam geworden sind. Wenn ich Bedarf an einem Lehrgang habe, dann recherchiere ich selbst und frage ich in meinem Netzwerk.

Konferenzen

Ich gehe sehr gerne auf (Un-)Konferenzen. Ich halte gerne Vorträge auf (Un-)Konferenzen. Wenn Sie mir eine Konferenzteilnahme schmackhaft machen wollen, dann schicken Sie mir kein Papier sondern elektronische Exemplare (Sie kennen doch Email?). Noch besser: Schicken Sie mir eine persönliche Nachricht, in der Sie auf die entsprechenden Informationen wie Konferenzprogramm im Internet verlinken. Und ja: Das Konferenzthema sollte zu mir und meinen Themen passen.

Wenn Sie mich als Blogger einladen, dann erwarte ich eine Blogger-Akkreditierung.

Code of Conduct (Bloggerkodex)

Postambel

  • Mögliche oder bestehende Interessenskonflikte lege ich offen.
  • Ich stehe zu meinen Fehlern.
  • Ehrlichkeit und Offenheit zahlen sich aus und führen zu Respekt.

Weblinks

Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2015.

Stöckchen werfen

Stöckchen werfen

Vielen Dank an Stefan Pfeiffer (mit vier “f”!) der mir ein Stöckchen zugeworfen hat. Ich habe keine Ahnung, was es mit einem “Best Blog Award” auf sich hat. Aber so ist das nun mal mit einem Stöckchen. Es kommt geflogen, jemand fängt es, weiß noch, woher das kam… aber wo das und warum angefangen hat… Egal. Ich blogge, also antworte ich. Denn Stöckchen auffangen (und werfen!) macht Spaß :-)

1. Warum bloggst Du eigentlich?

Damals, früher… wollte ich ausprobieren, wie das Installieren eines Content Management Systems bei einem Hoster so geht. Ein paar Tage stellte ich fest, dass ich bloggte. Aber da war es schon zu spät. Ich habe wahnsinnig viel durch das Bloggen gelernt, und das ist heute noch so. Denn das Bloggen ist nicht nur das Schreiben von Artikeln, sondern es sind das Lesen, das Recherchieren, das Kommentieren, der Austausch, das “Über den Tellerrand schauen”, das Treffen und das Kennen lernen von Menschen. Wie wäre es damit: Weil es Spaß macht.

2. Was ist Dein Lieblingswein (wenn Du Wein magst und trinkst) und warum?

Ich mag Wein. Jedoch halte ich mich bei Wein aufgrund einer Histamin-Intoleranz zurück. Ansonsten ist es bei den Rotweinen ein Barbera oder ein Barbaresco aus dem Piemont, ein Dunkelfelder oder ein St. Laurent aus Rheinhessen und bei den Weißweinen ein Sauvignon Blanc oder ein Grauburgunder aus Rheinhessen. Das Anbaugebiet/Terroir spielt zwar eine Rolle, aber je nach Jahrgang und Weingut… bei Wein ist und bleibt IMHO ein Quäntchen Glück dabei :-)

3. Dein Witz des Jahres 2013?

Die Große Koalition.

4. Macht Mutti Gabi platt?

Wer ist Gabi? …aber das ist auch egal: Mutti macht alle platt.

Bis es ihr dann geht wie Birne, aber das wird auch jemand sein, den man bis dahin noch nicht so wirklich ernst genommen haben wird.

Wie… Pofalla? Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?

5. Wer wird Weltfussballer 2014?

Fußball? Ich fürchte, da bin ich vollkommen unbedarft, ahnungslos und überfordert. Als ich noch Ahnung davon hatte, war Gerd Müller Torschützenkönig. HerrIdefix hätte wahrscheinlich eine Antwort.

6. Wer wird Weltmeister 2014?

Ich befürchte, da geht es auch um dieses Fußball. Mache ich mich lächerlich, wenn ich auf Deutschland tippe? Oder spielen die nächstes Jahr gar nicht mit?

7. Wie feierst Du Weihnachten und was ist Dir wichtig dran (wenn überhaupt)?

Ich feiere auf jeden Fall und in jedem Jahr in Ruhe und ohne Trubel. An Weihnachten ist mir der Gedanke des Teilens und das Denken an andere wichtig. Ich glaube nicht an Gott oder Jesus aber an ein Ideenkonstrukt der Gemeinschaft, des Miteinanders, der Toleranz, der Akzeptanz und des Miteinander sprechens. Weihnachten ist für mich ein Anlaß darüber nachzudenken und besinnlich inne zu halten.

8. Wenn Dir in 2013 wirklich was auf die Nerven gegangen ist – was war das?

Nicht das sondern die: Die NSA, das GCHQ und vor allem diejenigen, die die Ausspähungsorgien vorzeitig als beendet erklärt, verharmlost oder ignoriert haben. Also beispielsweise Mutti – bis sie selbst nicht mehr ignorieren konnte, von Freunden abgehört zu werden. Davor war ja nur ihr Souverän betroffen. Da hat sie halt einen Boten mit einer Frageliste nach NSA-Land geschickt und anschließend das getan, was sie in Fällen ohne Umfragewerte über 50 Prozent immer tut: Nichts.

Bei den Briten war das etwas anderes. Da hat sie keine Frageliste geschickt sondern sofort nichts getan.

9. Was wünscht Du Dir für 2014?

Bundestagswahlen.

Alternativ eine Ashcloud am 1. Mai (unser Rückflug ist am 2. Mai).

Alternativ wünsche ich mir, dass die Menschen öfter und besser miteinander reden. Aber ich fürchte, dieser Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen. Die Bundestagswahl wird es vermutlich auch nicht geben. Dann also schon eher die Ashcloud.

10. Was wünscht Du Dir von mir für 2014?

Ein Treffen? :-)

11. Deine guten Vorsätze für das kommende Jahr?

Ich habe es nicht so mit derartigen Vorsätzen. Auf Anhieb fallen mir diese hier ein:

  • Zwei Mal in der Woche joggen
  • Einen Artikel pro Woche veröffentlichen
  • Mich als Selbstständiger zu etablieren
  • Das Beste aus den Chancen und Risiken des Jahres machen
  • Mir treu bleiben

Stöckchen werfen

Stöckchen werfen war mal schwer in. Weil das der heutigen Generation vielleicht nicht sooo geläufig ist, hier mein Artikel von 2007: Was ist ein Stöckchen und wie funktioniert das?.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Irgend jemand stellt ein paar Fragen und veröffentlicht die in seinem Blog und / oder schickt sie an andere Blogger. Du liest das Stöckchen oder erhälst ein Mail, in der Du auf das Stöckchen hingewiesen wirst. Nehmen wir an, Du liest das Kaffee-Stöckchen. Was machst Du jetzt?

[ So, sauber zitiert. Mit Schreibfehler. ]

Natürlich kann der Stöckchenwerfer festlegen, was und wie das Stöckchen weitergeworfen wird. Also beispielsweise mit neuen Fragen. :-)

Im Zuge der Rückverfolgung dieses Stöckchens bin ich dann irgendwann auf diese Regeln gestoßen:

  1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken der ihn dir verliehen hat.
  2. Elf Fragen beantworten
  3. Tagge 10 weitere Blogger und stelle ihnen 11 Fragen
  4. Mach sie auf den Award mit einem Kommentar aufmerksam

Also 2, 3 und 4 schaffe ich. Doch die 1… welches Bildchen? Das gibt es in Farbe, in Schwarz-Weiß, mit verschiedenen URLs… den Verlinkungen ist auch nicht einfach zu folgen, weil sie meistens auf die Startseite und nicht auf den Stöckchenartikel verweisen… Sei’s drum. Ich schnappe mir das von Herzmutter, denn das ist der letzte Artikel, der frei zugänglich ist. Da gibt es auch leicht andere Regeln:

  1. Schreibe einen Post zu diesem Award, führe das Bild ein und danke mit einem Link demjenigen, der diesen Award verliehen hat.
  2. Beantworte die 11 Fragen.
  3. Überlege dir selbst 11 Fragen.
  4. Tagge 10 weitere Blogger, die weniger als 200 Leser haben.
  5. Sage den Bloggern, dass sie den Award bekommen haben und somit getaggt sind.

Dort führt dann nur ein Link auf Mercy von toothsomebook – wo eine Anmeldung zur Nutzung von Blogger gefordert wird. So bin ich versucht, die Grafik entweder herunterzuladen, in mein Blog hochzuladen und dort einzubinden, oder ein Hotlinking zu machen. Mache ich aber nicht. Sorry Folks. Aber vielleicht zählt das Rückverfolgen und Verlinken schon… :-) Ich mach’s einfach mal so:

Weiter werfen

Ich werfe die Stöckchen weiter an:

  1. Alexandra Graßler
  2. Daniel Rehn
  3. Insa Künkel
  4. Manuela Hamm
  5. Marcel Widmer
  6. Marie-Christine Schindler
  7. Meike Leopold
  8. Mike Schnoor
  9. Su Franke
  10. Tim Krischak

Weil ich so faul bin, habe ich mir Anregungen in alten Stöckchen geholt. Und das sind die Fragen an Euch:

  1. Was ist Dein Lieblingsoutfit?
  2. Was hattest Du bei Deinem ersten Vorstellungsgespräch an? Falls Du Dich nicht mehr erinnerst: Was würdest Du morgen zu einem Vorstellungsgespräch anziehen?
  3. Wie lautet die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Dein Blog kam? Sofort, jetzt nachsehen!
  4. Warum hast Du den Blogeintrag, zu dem die Suchanfrage leitete, so geschrieben?
  5. Wie beschreibst Du Dich in 140 Zeichen? Ohne Links!
  6. Trinkst Du lieber Kaffee oder Tee?
  7. Wieso trinkst Du Zucker, Milch, Sahne oder gar nichts in Deinem Kaffee (oder Tee)?
  8. Mit wem genießt Du Deinen Kaffee oder Tee am liebsten?
  9. Wie viele E-Mails (egal ob gelesen oder ungelesen) hast Du gerade in Deinem Posteingang? Jetzt nachsehen und nicht schummeln!
  10. Welche persönliche Produktivitätsmethode benutzt Du (beispielsweise Getting Things Done, ALPEN, Eisenhower-Prinzip)?
  11. Wie verwaltest Du Deine persönlichen Aufgaben (beispielsweise mit Papier, einer App, einer Textdatei)?

Zusatzfrage: Wieso hast Du E-Mails in Deinem Posteingang, wenn Du eine Produktivitätsmethode benutzt?

Und jetzt: Auf die Plätze, fertig, Stöckchen!

E-Book_Schreibblockade-Buch

Das große E-Book “Schreibblockade” – Download (Bildquelle: PR-Doktor)

PR-Doktor Kerstin Hoffmann rief im Oktober zur Blogparade gegen die Schreibblockade auf. Wie leichtsinnig! Denn was folgte, war ein Schreibtsunami:

Aber mit einer so überwältigenden Resonanz hatte ich im Traum nicht gerechnet: Mehr als 80 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt, mit großartigen und sehr unterschiedlichen Beiträgen.

[…] Die Autoren hatten noch einmal Gelegenheit, darüber zuschauen, und hier ist es nun: “Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen”. 85 Beiträge auf 245 Seiten Seiten, gefüllt mit Erfahrungsberichten, sehr persönlichen Einblicken, witzigen Erlebnissen, wertvollen Checklisten, Profi-Tipps … – Aber lesen Sie selbst!

Von mir sind darin zwei Beiträge:

Ablenkungsfreie Software zum Schreiben (distraction free writing)

Distraction free software (Byword)

Wann immer es um das Schreiben von etwas längeren Texten geht, benutze ich inzwischen Software für ablenkungsfreies Schreiben (“distraction free writing“): Byword und WriteMonkey.

[ INJELEA-Blog: Ablenkungsfreie Software zum Schreiben (distraction free writing) ]

Über Schreibblockaden und Schreibbloggaden

Schreibblockade

Schreibblockaden ade: Mit RumLosEntTern überwinden Sie jede Schreibblockade und fühlen Sie sich danach wunderbar und glücklich. So wie ich mich jetzt. Doch immer noch fehlt mir der Text, den ich eigentlich schreiben wollte…

[ INJELEA-Blog: Über Schreibblockaden und Schreibbloggaden ]

Mein Bonbon: Blind schreiben

Blind_Schreiben

Als Bonbon gibt es von mir noch den Tipp zum Blind schreiben:

Ich werde jetzt blind schreiben. Es ist ein Experiment, zu dem mich Ygor H. Speranzas Artikel “Blindwriting – An article on how to write without looking back” motiviert. Ich will es wissen. Jetzt.

[ Der Schreibende: Blind schreiben ]

Zum Download

Aber lassen Sie sich von mir nicht ablenken, auch nicht und ganz besonders nicht, wenn Sie gerade eine Schreibblockade haben :-) Andererseits können Sie mit dem Schreiben ruhig noch etwas warten. Denn da finden Sie alles, um der Schreibblockade zu entgehen:

Das große E-Book “Schreibblockade” – Download

 

Tag Cloud

Tag Cloud

Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Productivity, Studie, Email, Digital Workplace, Social Business & E20, Bloggen und ROI.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Erfahrungsbericht: Produktiv während den Ferien II › imgriff.com

    Patrick Mollet war im Urlaub und hat gearbeitet. Absichtlich und geplant. Er schreibt über seine Erfahrungen, wie es funktioniert hat, und was er anders machen würde.“Gerade eben war ich 12 Tage in Marokko zum Kitesurfen. Ein perfektes Hobby, denn normalerweise gibt es nur ein paar Stunden pro Tag idealen Wind, und die restliche Zeit hat man zur Verfügung zum Lesen, Entspannen – und eben auch ein bisschen Arbeiten.

    Während dieser Abwesenheit habe ich versucht, so weit auf dem Laufenden zu bleiben, dass ich einerseits vor den Ferien nicht Überstunden schieben musste, um alles noch geregelt zu kriegen, und andererseits nicht die ersten 1-2 Tage nach den Ferien blockiert war mit liegengebliebenen Mails und Aufgaben.“

  • Studie Social Media – Dritte Auflage (Studien und Grundsatzpapiere) – BITKOM

    Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv. Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag. Gleichzeitig ist sehr viel Dynamik in diesem Markt: Neue Netzwerke entstehen, andere verschwinden, die Anbieter entwickeln neue Funktionen und auch die Nutzung der Plattformen verändert und differenziert sich.Über die Verbreitung der Netzwerke hinaus behandelt die Studie Fragen zur Nutzungsdauer, zur Verbreitung der verschiedenen Plattformen und zum Umgang der Nutzer mit Privatsphäre. Gegenüber der vorherigen Auflage vom Herbst 2011 wurde die Studie außerdem um Fragen zur mobilen Nutzung und zu Werbung in Social Networks ergänzt.

  • Deloitte | 2013 Human Capital Trends | Seven Crucial Leadership Conversations Critical to Future Business Success

    Like canaries in a coal mine, this year’s human capital trends should be viewed as leading indicators of emerging threats and strategic opportunities. In 2013, leaders are tasked with meeting high expectations for performance and talent, despite dramatic shifts in technology, globalization, demographics and regulation. Sound decision making in this environment is as challenging as it is critical—even small missteps can have big unintended consequences.The seven Human Capital Trends for 2013 provide a solid checklist for getting started with the crucial conversations important to helping your organization actively engage with one another:

  • Are We Done With Email?
    A Fool with a Tool is still a Fool: „When we talk about email reduction at this point we need to be thinking about email reduction that counts. Massive email lists where reply all is the norm, using email as IM, forcing notifications or thoughtlessly spamming each other — these are all behaviors, not failings of a tool.“
  • The Nine Obstacles to Digital Transformation | MIT Sloan Management Review

    The survey shows that companies often struggle to make technology investment a priority. Employees from top management down to staff recognize that new technologies matter when deployed effectively — 81% of those surveyed believed that if digital transformation were a management priority, their companies would be more competitive two years from now.More competitive companies will presumably also be more productive. If that’s the dream, here’s what the survey says is the nightmare — the nine-headed hydra of digital transformation:

  • Boomers Best Millennials at Using Social Media for Work – Paul Korzeniowski – Internet Evolution
    To determine the impact of the social networking tool, Leonardi compared two demographically similar groups within the company: one in marketing and a second in operations. Before the tool’s implementation, the groups were asked questions to gauge their knowledge about their colleagues. One group was given the new social networking tool and encouraged to use it. The second was not, and instead relied on traditional communication channels, such as email, to exchange company information.
  • Why Social Business Initiatives Fail | MIT Sloan Management Review
    A careful look at data from the 2013 social business report from MIT Sloan Management Review and Deloitte, “Social Business: Shifting out of First Gear,” provides three interesting and common sense insights into why social business initiatives often fail to meet expectations.
  • Blogparade “Dein erstes BarCamp” | Cortex digital
    Stefan Evertz ruft zur Blogparade auf, und 78 folgen: „Insofern lag sie nahe, die Idee, eine Blogparade zum Thema “Dein erstes BarCamp” zu starten, um diese Erinnerungen zu sammeln und zu teilen. Dabei soll es darum gehen, wo, wann und – vor allem – wie Euer erstes BarCamp war. Denn ich glaube, dass die Ergebnisse einer solchen Blogparade für Interessierte und Neugierige ein guter Einstieg sein könnten. „
  • Mein erstes BarCamp | hirnrinde.de
    Stefan Evertz über sein erstes und mein erstes und unser erstes gemeinsames BarCamp: „Ich war live dabei, als die legendäre “Bloggen und Recht”-Session von Henning Krieg entstand. Und konnte fasziniert zusehen, wie ein Mitarbeiter von Cisco und Frank Hamm spontan zusammen eine Session über Wissensmanagement im Unternehmen und über Intra- und Extranet-Ansätze hielten.“
  • The ROI of Blogging: Brand Awareness and Reputation Generate Revenue Spin Sucks

    Today, 40 percent of our new business has come directly from Spin Sucks. Which means prospects are finding the blog – either through search engine optimization or word-of-mouth – and like what they read.It’s fairly easy for us to track that right now because it’s a simple, “How did you learn about us?” when they first approach us. For consumer businesses or organizations with more than 100 or so customers, that gets a little more difficult, but setting up a mechanism to learn how people know about you is the easiest – and most efficient – way to track your blog’s effectiveness (assuming lots say, “I read your blog!”).

    It’s true you can’t measure brand awareness and reputation, but if you use your blog to achieve those two goals, the revenue will follow.

  • 20 Tips To Use Google Search Efficiently
    Ein oder zwei Worte, die erste Seite scannen, fertig. Oder gibt es noch mehr Möglichkeiten? „Millions of people use Google search every day for a variety of reasons. Students use it for school, business people use it for research, and millions more use it for entertainment. Did you know that you may not be using Google search to its full potential? Here are 20 tips and tricks to maximize your search efficiency.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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