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Salesforcelive

Am 2. Juli 2015 war ich im Rahmen von Influencer-Relations zur Salesforce World Tour in München eingeladen. Sehr gute Influencer Relations und eine „Documentary Show“ haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Influencer Relations

Wie schon vor zwei Jahren hat Salesforce, diesmal zusammen mit der Agentur Storymaker, bei ihren Influencer Relations bei mir einen herausragenden Eindruck hinterlassen. Die Einladung erfolgte persönlich, die Durchführung war sehr gut vorbereitet und die Betreuung vor Ort war sehr gut. Ein Großteil der Blogger war in einem Hotel an der Messe untergebracht. So trafen wir uns am Vortag gegen 17 Uhr und fuhren mit der U-Bahn zum Bloggertreffen.

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen (Thorsten Ulmer, Oliver Gassner, Claudia Hilker, Falk Hedemannn, Mike Schnoor)

Unser Programm:

Vorabendevent, 1. Juli 2015 um 18:00 Uhr

  • Get-Together und Netzwerken bei Dinner und Cocktails inkl. kurzem Vortrag zur „Digitalen Transformation“ vom Vice President Enterprise Strategy Frank Engelhardt im Trader Vic’s Restaurant & Bar

Veranstaltungstag, 2. Juli 2015

  • 8:30 Uhr Pressefrühstück mit Präsentation der IDC-Studie „The Economic Impact of Salesforce in Germany“
  • 9:45 Uhr Opening Ke ynot e mit unserem CEO Marc Benioff
  • 12:00 Uhr Presse- und Analysten-Q&A mit Salesforce Deutschland-Chef Joachim Schreiner
  • 12:45 Uhr Lunch in der Presse Lounge
  • 13.30 Uhr Blogger-Tour über die Cloud-Expo in 3-4 Stationen (mit der Möglichkeit, direkt mit Kunden und Entwicklern zu sprechen)
  • 16.00 Uhr Closing Keynote „Maschinenbau im Wandel: Koenig & Bauer stellt die digitalen Weichen“

Dadurch war die Veranstaltung zwar ziemlich vollgepackt, aber die Hinweise waren klar: Das waren Vorschläge, wir konnten uns jederzeit zu anderen Programmpunkten oder Vorträgen begeben. Das habe ich beispielsweise während der Blogger-Tour gemacht, um mir einen Vortrag über die App-Entwicklung mit Salesforce anzuschauen.

Insbesondere möchte ich Meike Leopold von Salesforce und Sarah Söhlemann von Storymaker für ihre hervorragende Vorbereitung und Betreuung danken. Danke auch für die Bitte um Feedback nach der Veranstaltung – jetzt bekommt Ihr es auch hier ;-)

Die Veranstaltung

Salesforce betonte immer wieder direkt oder indirekt ihr Partner Ecosystem bestehend aus Salesforce selbst, Software Vendors, Service Providers, Digital Agencies, Resellers, Consultants. Und Salesforce legt großen Wert auf den engen Kundenkontakt. So bezog der CEO Marc Benioff in seiner Keynote immer wieder Testimonials durch Kunden ein, die mit auf die Bühen kamen. Die Bühne war jedoch nicht erhöht und frontal sonder die Bühne war der Teilnehmerraum selbst mit konzentrischen Stuhlreihen in 360 Grad, den Gängen dazwischen und einem freien Feld in der Mitte.

Salesforcelive: Marc Benioff

Salesforcelive: Marc Benioff

Für viele war das Format der Keynote ungewohnt: Es gab kein Rednerpult, keine Bühne, kein Podium. Marc Benioff lief frei in den Gängen und im freien Feld in der Mitte herum und hielt seine Keynote. Immer wieder hielt er zwischendurch an, um mit Kunden oder einer Charity-Organisation ein Interview zu halten. Dazu gab es Videoeinblendungen oder Erläuterungen von Salesforce-Leuten, wobei auf den vielen großen Leinwänden zugehörige Slides zu sehen waren. Die Keynote von Marc Benioff war für den deutschen Kulturkreis sehr showmäßig, und ich hörte (oder las auf Twitter) von dem einen oder anderen, dass er es doch für sehr übertrieben hielt. Auch in anderen Vorträgen kam diese Art von „Powershow“ immer mal wieder durch.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=B761QsOqEGI&feature=youtu.be

Für mich waren die Erfolgsstories der Kunden von den Kunden sowie Praxisbeispiele der rote Faden durch die Veranstaltung.

Grundthema der Salesforce World Tour war in München die digitale Transformation. Mich hat überrascht, wie sehr anwenderorientiert Salesforce seine Plattformen ausgebaut hat. Dabei sieht Salesforce zwar als Anwender auch das Unternehmen, das die Plattformen nutzt, aber vor allem die Benutzer selbst. Im Vordergrund, so mein Eindruck, stehen der Nutzen für den Anwender im Unternehmen und für den Kunden. Letztendlich unterstützt Salesforce die „Customer Journey“ und die „Employee Journey“.

Salesforce Developer Evangelists

Salesforce Developer Evangelists

Dabei greift Saleforce auf alle möglichen Datenquellen (inklusive solcher wie Google Drive) zurück und agiert sehr offen auch für Anwendungen von Konkurrenten (wie Yammer oder Sharepoint von Microsoft). Die Komplexität wird für den Anwender verborgen, so dass selbst Anwender Unternehmens-Apps entwickeln können, ohne über Coding Know How zu verfügen. Auf unserer Blogger-Tour durch die Cloud-Expo sprachen wir mit zwei Developer Evangelists, die Kunden betreuen, damit diese sehr schnell und einfach mit Salesforce selbst Anwendungen entwickeln können.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Z2nkdvYSWOs

(Oliver Gassner: #salesforcelive Blogger-Tour: Themenauswahl)

Selbst Kids können kleine Anwendungen mit Salesforce entwickeln. Bei den Apps muss es aber nicht um Salesforce-Anwendungen und -Daten gehen.

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Insgesamt hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen. Dabei berücksichtige ich auch, dass es in erster Linie eine Kundenveranstaltung ist. Sie „peitscht“ auch ein bisschen auf die aktuellen Entwicklungen ein und legt sehr viel Wert auf Austausch und ein gewisses „Wir-Gefühl“.

Was andere schreiben:

Bezahlung? Nein, danke!
Ich erhalte keine Bezahlung für meine Teilnahme an der Salesforce World Tour oder für diesen Artikel. Lediglich die Reisekosten werden übernommen.
Frank Hamm (mit Shaka-Zeichen) #salesforcelive

Am 2. Juli bin ich im Rahmen von Blogger-Relations zur Salesforce World Tour in München eingeladen. Und diesmal nehme ich Aloha Spirit mit.

Vor zwei Jahren war ich als Blogger zur Salesforce Customer Company Tour 2013. Beim Vorabend-Event fiel mir auf, dass die Tische Namen von hawaiianischen Inseln oder Orten hatten. „Nett“, dachte ich mir. Ich freute mich zwar, aber ansonsten dachte ich mir als „Hawai’i addicted“ nichts dabei.

Oahu - Hawaiianische Namen für die Tische :-)

Anfang Juni erhielt ich dieses Jahr von Meike Leopold eine Einladung zur Salesforce World Tour in München. Ich habe die Einladung gerne angenommen. Am Mittwoch werde ich also nach München fahren und sowohl am Vorabend-Event als auch an der Salesforce World Tour teilnehmen. Da ich die zweite Junihälfte in Urlaub sein würde, sollte ich mein kleines Willkommenspaket Ende Juni erhalten. Als wir gestern aus dem Urlaub kamen, war das Paket da. Heute habe ich es ausgepackt.

  • Zwei kleine Päckchen Tropifrutti
  • Behind the Cloud von Marc Benioff, dem CEO von Salesforce
  • Ein Lei (hier: eine Halskette mit künstlichen Blumen)
  • Schwarzes Hawaii Meersalz
Zutaten zur Blogger-Relations der #salesforcelive

Zutaten zur Blogger-Relations der #salesforcelive

Zuerst denke ich tatsächlich, die Blogger-Relations hätte zugeschlagen und meine Abhängigkeit identifiziert. Doch dann erinnere ich mich an einen Tweet von Mike Schnoor, der diese Abhängigkeit nicht teilt, und der dieselben gleichen Zutaten erhalten hat:

Wieso also diese Hawaii-Zutaten in dem Bloggerpaket? Salesforce ist doch in San Francisco? Das kann eigentlich nur mit einer Person zusammenhängen. Eine simple Suche auf Google (die ich vor zwei Jahren bereits hätte machen können) nach „Marc Benioff Hawaii“ lässt mich sehr schnell ahnen, dass Benioff und ich die gleiche Abhängigkeit teilen könnten. Und das ist auch der Grund für das Titelfoto mit mir, den Zutaten zur Blogger-Relations und dem Shaka-Zeichen.

He owns a 5-acre estate in Hawaii

Benioff famously built a huge compound on the island of Hawaii, the state’s largest island. It has six bedrooms, seven full and two half bathrooms, and 9,821 square feet of interior space, according to Honolulu Magazine.

He reportedly bought the land for $12.5 million in 2000 and spent years designing it, even launching his own construction company to build it, reported the Wall Street Journal back in 2006.

He loves Hawaii so much, he used to wear Hawaiian shirts to work.

He signs his emails and annual report “aloha,” and named his golden retriever “Koa” after a type of Hawaiian tree. Koa has a job title at Salesforce, too: the CLO (chief love officer).

(The fabulous life of tech billionaire Marc Benioff, Business Insider Singapore vom 2. Juni 2015)

Where most other companies that run their own confabs are content to focus on issues related to using and selling their products, Marc Benioff, Salesforce’s effusive founder and CEO, aspired to something grander. (Or sillier: Staff wore Hawaiian shirts and garlands, and traditional dancers were flown in from Hawaii to “bless” the event.)

(Dreamforce 2014: Silicon Valley’s Thirst to Transcend Bits and Bytes, Wall Street Journal vom 17. Oktober 2014)

Angeblich verbringt Benioff einen Großteil seiner Zeit auf Hawaii. Und hätte ich mir vor zwei Jahren etwas mehr Zeit für Recherche genommen, dann wüsste ich von den Hintergründen des Aloha Spirit bei Salesforce:

At salesforce.com, Aloha stands for a whole lot more than a luau. It represents who we are, what we stand for, and how we create our culture. You see, Aloha doesn’t just mean “hello” and “good-bye.“ It’s a spirit of being genuine, inclusive, caring, and compassionate, enjoying a healthy dose of fun and treating those around you like family (or, as they say in Hawaii, “Ohana”). […]

Our Aloha roots continue to shine through in many different ways. In the early days, the small San Francisco team wore Hawaiian shirts. Today, offices around the world pop with bright colors and prints featuring tropical foliage (close your eyes and you can almost smell the suntan lotion). Conference rooms have names like Maka Launa and Hala Kahiki, glass years of service surfboard awards grace many desks, and employees who have been with the company over 10 years are inducted into our Koa Club and treated to an upscale Aloha chic appreciation dinner. But most of all, Aloha comes to life through the way our employees genuinely connect with each other and our customers and bring their whole, authentic selves to work–and give new meaning to the term #dreamjob.

(Behind the Scenes at Salesforce.com: Our Aloha Spirit, Salesforce Blog vom 28. Juli 2014)

Das Hawaiian Blessing bei der Dreamforce 2014 übrigens erfolgte nicht durch „Dancers“, wie das Wall Street Journal meint.

Now, Kaniela has long been established as Director of Cultural Affairs at The Mauna Lani. He and Anna have both flourished as ambassadors for the Hawaiian culture. They are involved in numerous cultural events such as “Honu Independence Day” and you can often experience or read about their deep roots in Hawaii. They share their message with dignitaries around the globe and with ordinary folks like me.

(Waikoloa Village Hosts Hawaii’s Cultural Ambassador Danny Akaka, vom 8. Juli 2011)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=fSxPDfdsKSg

(Direktlink Youtube)

Viele hawaiianische Unternehmen setzen ein Hawaiian Blessing ein, wie beispielsweise Hawaiian Airlines bei neuen Flugzeugen oder neuen Flugrouten.

Und die „Dancers“ waren auch keine „Dancers“ sondern eine Hula Halau (Hula-Schule), nämlich die Academy of Hawaiian Arts von Kumu Hula Mark Keali’i Ho’omalu, die regelmäßig Preise beim Merrie Monarch Wettbewerb abräumt. Und sie sind auch nicht von Hawaii sondern sie kommen aus Oakland, Kalifornien.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=D6rOwzc5Vbc

(Direktlink Youtube)

Am Donnerstag gibt es von 10 bis 12 Uhr laut Agenda eine Keynote mit Marc Benioff. Es wäre wohl vermessen, dass um 9:45 Uhr in der Pre-Show Mark Keali’i Ho’omalu mit seiner Hula-Schule auftritt. Aber meine Hoffnung lasse ich mir nicht nehmen.

Auch ohne Hula Session freue mich dieses Jahr über die Blogger-Relations von Salesforce (danke Meike!) und auf die Veranstaltung in München. Und von mir nehme ich ein bisschen Aloha Spirit mit.

Sehen wir uns?

Aloha,
Frank

P.S. Als „Goodie“ gibt es noch die Performance der Acadamy of Hawaiian Arts beim diesjährigen Merrie Monarch Wettbewerb in der Kategorie Kane Kahiko (Kane = Männer, Kahiko = Klassisch-traditioneller Hula). Wer direkt zur „Action“ will, der springe zu 2:15.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=nqOzWC0Vdv0

(Direktlink YouTube)

You've Got Mail

Hallo,

meine Kontakte sind

  • Personen, die ich getroffen habe
  • frühere oder aktuelle Kunden, Kooperationspartner oder Teilnehmende an meinen Vorträgen/Seminaren
  • Personen, mit denne ich mich intensiv digital oder analog austausche

Wenn Sie zu einer dieser Kategorien gehören: Teilen Sie mir das bitte in der Kontaktanfrage kurz mit. Ich werde gerne Ihre Kontaktanfrage annehmen. Es kann vorkommen, dass ich unsere Unterhaltung schlicht vergessen habe. Ein kleiner Wink hilft deswegen meinem über fünfzigjährigen ;-) Gedächtnis auf die Sprünge.

Häufig erhalte ich Nachrichten oder Kontaktanfragen von Personen oder Gesellschaften, die ich (soweit ich mich erinnere) zuvor nicht kannte, und die mir manchmal auch ein Angebot unterbreiten. Diese Seiten könnten hilfreich sein:

Folgende Punkte sind für die Aufnahme als Kontakt alleine nicht ausreichend:

  • gemeinsame Interessen
  • die Zugehörigkeit zu einer gemeinsamen Gruppe in Xing
  • das Interesse, mich in Ihre Liste der Kontakte aufzunehmen
  • keine Zeit für ein Telefonat oder eine Nachricht

Wenn Sie einfach nur mehr über mich erfahren möchten, dann informieren Sie sich auf meiner Seite über mich. Um sich mit mir über ein Thema auszutauschen, müssen Sie mich aber nicht in Ihre Kontaktliste aufnehmen. Schreiben oder sagen Sie mir in ein paar Worten, was Sie gerne möchten.

Viele Grüße aus dem Selztal

Frank Hamm

(inspiriert durch Oliver Gassners Kontaktcharta für XING-Kontaktanfragen)

Code of Conduct (Bloggerkodex)

Präambel

  • Menschen sind Gespräche.
  • Gleiches mit Gleichem. Was ich von anderen erwarte, das erwarte ich auch von mir – und umgekehrt.
  • Nichts ist absolut. Alles ist und bewegt sich im Kontext.
  • Ich bin Blogger. Für diese Rolle gilt dieser Code of Conduct. Erwarten Sie nicht, dass der Code of Conduct für meine Rolle als Berater davon großartig abweicht.

Marketingkooperationen, Linktausch, Affiliate-Partnerprogramme, Advertorials, Sponsored Posts

Ich habe kein Interesse an Affiliate-Partnerprogramm, Linktausch, Linkbuilding, Marketingkooperation, Artikel mit einem Link oder ähnlichen Aktionen für meine Webauftritte. Auch dann nicht, wenn

  • dadurch erhöhte Zugriffszahlen möglich sind oder sogar versprochen werden,
  • das Layout automatisch an das Aussehen meiner Website angepasst wird,
  • ich den Artikel selbst schreiben darf oder muss.

Insbesondere nicht, wenn es um Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) geht. Ganz besonders nicht, wenn der Artikel nicht als Werbung gekennzeichnet werden soll.

Falls ich doch eine derartige Kooperation eingehe (weil wir uns kennen), dann stehen bei jedem Artikel der Name des Autors (und nicht nur der Organisation) und die Art des Beitrags (z.B. Sponsored Post, Werbung).

Jeder Link im Artikel, der nicht auf eine meiner Websites geht, erhält das Attribut „Nofollow“ (wie durch die Webmasterrichtlinien von Google vorgeschrieben). Ich erhalte eine monetäre dreistellige Vergütung.

„Kontakt“ im Social Web

Zur Bedeutung von Freunden, Kontakten und Kontaktanfragen im Social Web lesen Sie bitte meinen Beitrag zur Blogparade Friend, Contact or Foe?

Meine Mitteilungen

  • Ich schicke Mitteilungen zu, die mit den Themen oder der Identität des Adressaten harmonieren.
  • Ich sende Informationen in angemessenem Umfang zu.
  • Ich beschreibe zusätzliche und umfassendere Informationen kurz und verweise auf die Adresse im Netz.
  • Ich biete Fakten, Hintergrundinformationen, Meinungen und – wenn vorhanden – Medienformate wie Fotos, Videos an.
  • Ich bin damit einverstanden, dass Mitteilungen an Autoren, Redakteure und Medien unter Nennung meines Namens veröffentlicht werden – außer wir haben zuvor etwas anderes vereinbart.
  • Ich freue mich, wenn ich zuvor um weitere Informationen, Einzelheiten oder Meinungen gefragt werde. Das ist aber keine Voraussetzung.

Mitteilungen an mich

  • An mich unaufgefordert gesendete Mitteilungen, die offensichtlich an einen größeren Empfängerkreis gerichtet sind, betrachte ich als zur Veröffentlichung freigegebene Mitteilungen (sinngemäß als „Leserbriefe“).
  • PR-Veröffentlichungen und Pressemitteilungen betrachte ich als öffentlich. Einseitig verkündete Sperrfristen sind mir egal.
  • Informationen an mich, die nicht zu meinen Themenschwerpunkten passen, sind mir zuwider. Das gilt insbesondere aber nicht nur für Post, die ich unaufgefordert über Presseverteiler erhalte.
  • Wer mir ohne Vereinbarung Massenmitteilungen zusendet, darf als Dank mit einem Newsletter rechnen.
  • Hintergrundinformationen sind nützlich. Ein Link auf die Startseite irgendeiner Unternehmens- oder Produktwebsite mit dem Hinweis „Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier“ ist nicht hilfreich.
  • Wenn Sie mir etwas zu sagen haben, dann verpacken Sie es gut und für mich zugeschnitten. Noch besser: Schicken Sie mir eine kurze Nachricht und vereinbaren Sie ein kurzes Telefonat (noch besser: Skype, Lync, Hangout). Senden Sie mir anschließend vertiefendes Material.
  • Freigabeverfahren? Nein, so etwas habe ich nicht. Ich berichte, wie und was ich will. Wenn ich unsicher über etwas bin, dann frage ich nach. Oder ich bitte vorab um Ihre Meinung zu meinem Artikel. Aber erwarten Sie nicht, dass ich Inhalte vor der Veröffentlichung von Ihnen freigebe lasse.
  • Ich ignoriere Sperrfristen. Es sei denn… Verhandlungssache.
  • Bitte schreien Sie mich nicht an.

Meine Veröffentlichungen

  • Ich entscheide nach Interesse, Aktualität und Stimmung, wann und worüber ich schreibe.
  • Ich lege zusätzliche und umfassendere Informationen im Netz ab und verweise darauf.
  • Ich erteile keine spezielle Freigabe. Wenn ich etwas gesagt oder geschrieben habe, dann ist das so. Jeder mag mich zitieren. Es gelten mein gesprochenes und mein geschriebenes Wort. Und meine Handlungen.
  • Ich lege offen, wenn ich im Zusammenhang mit einer Veröffentlichung eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung (beispielsweise Reisekosten) erhalte.
  • Ich erwarte eine Entschädigung, wenn ich auf Ihre Veranlassung hin etwas veröffentliche und mir dadurch ein hoher Aufwand entsteht.
  • In meinen Blogs wird mit offenem Visier geschrieben.

Teststellungen und Geschenke

  • Produkte zum Testen sind willkommen. Ich schreibe darüber, falls, wann, wieviel und was ich will. Unaufgefordert zugesandte Produkte betrachte ich als persönliche Geschenke. Alles andere: Verhandlungssache. Machen Sie mir ein Angebot. Die Art und die Bedingungen der Teststellung mache ich öffentlich.
  • Persönliche Geschenke sind eine Frage der Nähe und des Geschmacks. Mein Geschmack entscheidet darüber, ob ich ein persönliches Geschenk behalte, verschenke oder entsorge.
  • Eine Ansichtskarte ist ein persönliches Geschenk, das ich behalte.

Gastartikel

  • Wenn ich jemanden persönlich kenne, dann gebe ich gerne die Gelegenheit zu einem Gastartikel – wenn das Thema zu meinen Themen und zu meinem Profil passt.
  • Also beispielsweise nicht für Gastartikel zu Versicherungen oder Lotterien. Das ist kein Gastartikel. Auch nicht, wenn Sie durch einen Artikel im Internet auf mich aufmerksam geworden sind.
  • Bei einem Gastartikel erwarte ich einen redaktionellen Artikel. Keine Werbung, kein Advertorial, kein Sponsored Post. Auch nicht wenn Sie sich mit ähnlichen Ressorts beschäftigen.
  • Bei jedem Artikel steht der Name des Autors.

Lehrgänge und Seminare

Ich habe kein Interesse an Lehrgängen wie „Netzwerkkompetenz wie?“, „Kommunikation effektiver gestalten“. Auch und insbesondere nicht, wenn Sie über eine Internet-Recherche auf mich aufmerksam geworden sind. Wenn ich Bedarf an einem Lehrgang habe, dann recherchiere ich selbst und frage ich in meinem Netzwerk.

Konferenzen

Ich gehe sehr gerne auf (Un-)Konferenzen. Ich halte gerne Vorträge auf (Un-)Konferenzen. Wenn Sie mir eine Konferenzteilnahme schmackhaft machen wollen, dann schicken Sie mir kein Papier sondern elektronische Exemplare (Sie kennen doch Email?). Noch besser: Schicken Sie mir eine persönliche Nachricht, in der Sie auf die entsprechenden Informationen wie Konferenzprogramm im Internet verlinken. Und ja: Das Konferenzthema sollte zu mir und meinen Themen passen.

Wenn Sie mich als Blogger einladen, dann erwarte ich eine Blogger-Akkreditierung.

Code of Conduct (Bloggerkodex)

Postambel

  • Mögliche oder bestehende Interessenskonflikte lege ich offen.
  • Ich stehe zu meinen Fehlern.
  • Ehrlichkeit und Offenheit zahlen sich aus und führen zu Respekt.

Weblinks

Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2015.

Blogger Relations

Mike Schnoor ruft zur Blogparade “Blogger Relations” auf, und ich folge seinem Ruf nach seinem Stubser. Die Versuchung in mir ist groß, möglichst viele der bereits geschriebenen Artikel zu lesen, um mich mit dem erworbenen Wissen als Experten zu präsentieren. Doch genau dies sind alle Blogger irgendwie sowieso: Experten.

Ein Experte ist eine Person, die zu einem zufälligen Zeitpunkt genau ein bisschen mehr weiß als andere, möglichst als genau die anderen, die gerade im Raum, auf Facebook oder auf Twitter sind.

Solch ein Zeitpunkt ist ein Punkt, und der nächste Punkt kommt sofort als Fragezeichen oder Ausrufezeichen. Denn im nächsten Augenblick kommt der nächste Blogger daher, und dahin ist es mit dem mühsam erworbenen Expertentum. Kaum ein Blogartikel, der nicht umgehend durch einen anderen ergänzt, kritisiert, verbessert, widerlegt werden könnte. Deswegen ist geradezu fahrlässig, sich als Unternehmen oder Blogger auf sein Expertentum zu verlassen oder zu berufen. Kaum ist das Expertentum veröffentlicht – schon meldet sich jemand dazu auf Twitter, auf Facebook, auf Google+ oder sonst irgendwo. Oder der Artikel selbst erscheint auf einem Mikroblog (wie Twitter!). Was ist überhaupt ein Blog?

Das Blog [blɔg] (auch: der Blog) oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (‘postet’) oder Gedanken niederschreibt.

[ Seite „Blog“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. November 2013, 14:37 UTC. (Abgerufen: 21. November 2013, 15:07 UTC) ]

Das Blog muss also weder auf einer eigenen Website sein noch muss es öffentlich einsehbar sein. Die Inhalte unterliegen strenggenommen keiner Beschränkung. Auch die nachfolgenden Absätze und Abschnitte in Wikipedia lassen für mich nur einen Schluss zu: Jemand veröffentlicht mehr oder weniger regelmäßig etwas digital. Dabei ist es unerheblich, ob dies auf einer selbst verantworteten oder betriebenen Plattform (“Webspace”) erfolgt oder ob dies bei einem Anbieter auf dessen Plattform erfolgt. Also beispielsweise auf der Website einer Zeitung oder auf der Website eines anderen Anbieters wie… Twitter, Facebook, Google+! Das Netz macht alle gleich. Auch wenn es viele nicht so sehen, ich sehe es so. Was zwingt mich dazu, meine Inhalte wie Texte, Fotos oder andere Materialien auf einem “klassischen” Blog zu veröffentlichen? Nichts und niemand.

Deswegen sind wir alle Publisher 2.0. Doch wir sind mehr als Publisher – wir sind soziale Wesen. Wir agieren, reagieren und interagieren. Wer daher meint, einfach eine Schublade mit dem Aufkleber “Blogger” versehen und darin “klassische” Blogger einpacken zu können, um diese bei Bedarf mit einer Bloggermitteilung zu bombardieren, der versteht Menschen nicht. Ich stimme also Mike Schnoor zu, wenn er sagt:

Ich rate immer dazu, zwischen Journalisten und Bloggern in puncto Höflichkeit und Ehrlichkeit keinen Unterschied zu machen.

Dabei sollte es keine Rolle spielen, wo die Journalisten und Blogger ihre Inhalte veröffentlichen. Wer seine Kolumne beispielsweise auf Google Buzz veröffentlichte, der hatte zwar 2011 Pech, weil seine Inhalte weg waren – aber er war Blogger. Wer heute im Social Web publiziert und für ein Unternehmen “relevant” ist, der hat eine respektvolle Art und Weise in der Pflege der Beziehungen durch dieses Unternehmen (oder seine Vertreter wie Agenturen) verdient. Denn wir sind soziale Wesen. Deswegen glaube ich Mike Schnoor, wenn er sagt:

Zudem glaube ich, dass viele Blogger gar nicht so heiß auf abgedroschene PR-Infos sind.

Zudem glaube ich, dass viele Journalisten und viele andere Stakeholder gar nicht so heiß auf abgedroschene PR-Infos sind. Was bedeutet dies für Unternehmen?

  • Recherchieren
  • Analysieren
  • Strategien festlegen
  • Planen
  • Umsetzen

Dabei geht es um Unternehmensziele, Themen/Botschaften, Stakeholder, Maßnahmen, Budgets, Zeiträume. Es geht darum, zielorientiert Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Das beginnt nicht mit einer Blogger- oder Pressemitteilung sondern mit einem PR-Konzept. “Aber, das kostet doch Zeit und Geld!” Stimmt.

Beziehungspflege ist eine zeit- und oft geldintensive Tätigkeit. Gerade deswegen sollten Sie am Anfang investieren und nicht am Ende. Seien Sie sich über ihre Ziele, Strategien und Stakeholder im Klaren und handeln Sie erst dann. Konzentrieren Sie ihre Kräfte. Dazu gehört auch, dass Sie ihre Stakeholder segmentieren, wenn beispielsweise bestimmtes Fachwissen oder Wissen über die Stakeholder notwendig sind. Doch wenn Sie der Überzeugung sind, dass bestimmte Stakeholdergruppen wichtig für Sie sind, dann investieren Sie in Beziehungen mit ihnen. Dann sollte es Ihnen egal sein, ob es Blogger, Twitterer, Journalisten oder Facebooker sind. Oder ob sie dabei mehrere Hüte zur selben Zeit auf haben. Betreiben Sie nicht nur Blogger Relations sondern Social Relations.

Wenn ihr an dieser Blogparade interessiert seid, schreibt noch heute euren Artikel zu euren Erfahrungen mit Blogger Relations und veröffentlicht diesen Beitrag in eurem eigenen Blog. Wirklich jeder Blogger kann mitmachen, aber auch jeder Journalist, Redakteur und natürlich PR-Experten und Social Media Manager.

Von Anfang an lief dieser Artikel aus dem Ruder und an den Anforderungen von Mike vorbei. Ich hätte über meine Erfahrungen schreiben sollen. Aber so sind Blogger nun einmal. Damit Sie nicht gänzlich vergeblich hier gelandet sind, habe ich noch eine kleine Linkschleuder mit Artikeln aus dem INJELEA-Blog für Sie:

P.S.: Einen kleinen Augenblick hatte ich daran gedacht, diesen Artikel auf meinem Blog bei Google zu veröffentlichen… aber wirklich nur einen sehr kleinen Augenblick ;-)

P.P.S.: Sie finden mich unter anderem auf meinen Blogs bei INJELEA, auf Facebook, auf Tumblr, auf Tumblr und auf Twitter.

P.P.P.S.: Wer an einem kleinen Rückblick ins Jahr 2007 interessiert ist: eBook: Blogger Relations – Neue Aufgaben für die Unternehmenskommunikation von Olaf Nitz.

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. An Themen mit dabei: Management, Peter Drucker, Social Media, Intranet, Google, Studien, Blogger Relations, Content Strategy.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Peter F. Drucker und die Konsequenzen des Wandels – Harvard Business Manager
    Aber die Zeiten haben sich geändert. Mit der wachsenden Komplexität unserer Rahmenbedingungen müssen wir einen Schritt zurückgehen und dieses Grundprinzip hinterfragen. Die Kosten und die Schwierigkeiten, die Aktivitäten von voneinander unabhängigen Funktionseinheiten global zu koordinieren, sind heute viel geringer. Der Wandel legt weiter an Geschwindigkeit zu und die Ungewissheit wird größer. Möglicherweise werden wir uns in Zukunft ein anderes Grundprinzip aneignen, um geschäftlichen Erfolg zu erreichen. Vielleicht müssen dazu den Schritt von dem Grundprinzip der Skaleneffizienz zum Prinzip des Skalenlernens machen – dazu brauchen wir Institutionen und eine Organisation der Beziehungen über die Grenzen dieser Institutionen hinweg, die allen Teilnehmern hilft, schneller zu lernen, je mehr Menschen daran teilnehmen.
  • 10 Things Every Intranet Should Have » Interact Intranet Software
    These are 10 things every intranet should have to ensure a healthy, vital, essential intranet that engages people, supports their daily activities, reflects the company ethos and ultimately and helps people get work done. This is the vision and should be the aim of every intranet manager.
  • Social Media künftig wichtiger als SEO? – Salesforce Blog
    Ein „Guardian“-Artikel von Tim Anderson unter dem Titel “SEO ist tot – lang lebe Social Media Optimierung” hat kürzlich eine interessante Debatte in der SEO Community entfacht. Und zwar hat der Autor darin die These aufgestellt, dass die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung (SEO, engl.) immer weiter abnimmt und Unternehmen heute besser auf „Social Media Optimierung“ setzen sollten.
  • Site title and description
    Google’s generation of page titles and descriptions (or „snippets“) is completely automated and takes into account both the content of a page as well as references to it that appear on the web. The goal of the snippet and title is to best represent and describe each result and explain how it relates to the user’s query.
  • SocialMedia Institute (SMI) | Liste der wichtigsten Social Media- und Marketing-Studien 2013
    Liste der wichtigsten Social Media- und Marketing-Studien 2013. Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder die relevantesten Studien / Trends / Analysen / etc. aus dem Social Media- und Marketing-Bereich 2013.
  • Strategische Aufgabe: Blogger Relations für den Vertrieb
    Es geht ums Prinzip :-) „Blogger Relations jenseits der PR aufbauen“
  • Nur wenig Zusammenarbeit in der Corporate Blogosphäre: Fünf mögliche Gründe, und Lösungswege » BlogProfis.de
    Warum gehen Corporate Blogger teils deutlich zurückhaltend miteinander um? Und nutzen damit die volle Marketing-Macht der Blogs nur bedingt? Der Versuch einer Antwort. Und einer Motivation.
  • 7 Fantastic Free or Low Cost Sources To Get Images for Your Content Strategy | Beth’s Blog
    I put together list of many resources for low cost or free stock images based on the recommendations from fans on Facebook, but here is a short list of the services more frequently mentioned as favorites from nonprofit folks.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

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Ich habe wieder ein paar interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Unter anderen Themen mit dabei: Content Strategy, Megatrends, (Social) CEOs, Blogger Relations.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Just Delete Me | A directory of direct links to delete your account from web services.
    Wer weiß auf Anhieb, wo er seine Web-Accounts löschen kann? justdelete.me hilft dabei: A directory of direct links to delete your account from web services.
  • How to: Create a Content Strategy (only 652 steps!) – Portent

    First, a content strategy is not an inventory or an audit.An inventory is a simple list. A strategy:

    Inventories existing content
    Analyzes the competition
    Draws conclusions
    Lays out a strategy based on those conclusions

    #1 is the most mechanically-involved task, because you have to grab a lot of data and mush it all together. #2 is the shortest. #3 and 4 are the most demanding (for me, anyway) because I have to suss out impossible-to-automate marketing stuff that’s essential to success.

  • Führung: drei Megatrends der Zukunft – bernetblog.ch
    Der Stil, wie man ein Unternehmen führt, verändert sich im Laufe der Geschichte – geprägt vom gesellschaftlichen Wandel. Das Gottlieb Duttweiler Institut und das Schweizerische Institut für Betriebsökonomie haben eine Studie zu den Trends veröffentlicht, die den grössten Einfluss auf die Führung haben.
  • The Characteristics of a “Social CEO”?
    By Andrew Grill, CEO of Kred: „Lately there has been much talk about “Social CEOs”, and I’ve been thinking about this post for a while. Two other posts prompted it – namely, “The top 50 “social CEOs” list” published on Huffington Post by Vala Afshar and a recent blog post titled “Why CEOs should not be involved in social media.” Last month, the Guardian had a “sponsored Q&A” on the subject as well.“
  • How CEOs Can Engage Through Social Media — A Conversation With Weber Shandwick CEO Andy Polansky On CEOs And Social Media – Forbes
    Social media has rapidly evolved into an integral part of marketing and public relations strategy. Just as having a company website has become standard operating procedure over the past two decades, utilizing social media channels has now become an increasingly essential platform for companies to communicate their messages to the general public and other audiences. What about the CEOs of those companies? Is there a place for them on Facebook FB +1.44%, YouTube, LinkedIn LNKD -0.56% and Twitter, and is this helpful or harmful to their company and role as CEO?
  • Blogger Relations: Was funktioniert in Deutschland und wo hakt es?
    Meike Leopold liefert ein paar Grafiken und Zahlen und fragt dann: „Was ist für euch die wichtigste Währung: Kontaktpflege, gute Informationen, Banner, Content? Oder alles zusammen? Was macht die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen für euch interessant? Welche positiven Beispiele von Blogger Relations aus der jüngsten Zeit fallen euch ein? Oder welche Aktionen fandet ihr nicht besonders geglückt?“

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Salesforce (Reden ist Silber, Bloggen ist Gold)

Salesforce (Reden ist Silber, Bloggen ist Gold)

Anfang Juli war ich als Blogger zur Salesforce Customer Company Tour in München. An diesem Wochenende schaffe ich es endlich, darüber zu schreiben – schließlich ist Reden nur Silber, Bloggen aber Gold :-) Für mich ist der Ablauf meiner Einladung und Teilnahme ein gelungenes Beispiel für Blogger Relations.

Salesforce ist in den letzten Jahren zu einer Macht herangewachsen, die zunehmend aus dem CRM-Universum hinaustritt und die von Gartner im Social Software Magic Quadrant zusammen mit Jive Software, IBM, Microsoft und Yammer (Microsoft) als Führer eingeordnet wird.

Die Veranstaltung

Das Vorabend-Dinner bot bereits jede Menge Vernetzung und interessante Gespräche. Die Veranstaltung selbst am 2. Juli war groß und umfangreich.

Für mich besonders interessant waren die Salesforce Chatter Communities und Radian6. Meine Eindrücke:

  • Die Communities stoßen genau in das Segment von Jive vor. Dabei gibt es eine (nach meinem Eindruck) intensive Integration in das Salesforce-Universum. Auch bei Chatter gibt es die Möglichkeit, Communities nicht nur für Mitarbeiter sondern auch für Kunden und Partner einzusetzen.
  • Radian6 ist ein umfangreiches Monitoring-Tool, das eine gute Vorbereitung hinsichtlich Zielen und Strategie erfordert. Ich hatte mir Radian6 vor ein paar Jahren schon einmal angeschaut, aber jetzt ist es noch funktionsreicher geworden.

[ Direktlink YouTube-Video von Salesforce | Fotos von Salesforce auf Flickr ]

Blogger Relations

Reserviert Presse/Blogger/Analysten

Blogger? Ja, Blogger.

  • Im Mai erhielt ich eine Email der Agentur Hill+Knowlton Strategies mit einem „Save the date“ im Namen von Salesforce für die Customer Company Tour Anfang Juli. Die Email enthielt eine persönliche Anrede, war von Anita Zech und nicht von einem Newsletter-/Mailingbot. Kosten für Unterkunft und Anreise würde Salesforce übernehmen, zur Koordination könne ich mich gerne persönlich bei ihr melden.
  • Anfang Juni kam das Programm mit der Einladung als Blogger für das INJELEA-Blog inklusive der Einladung zum Dinner am Vorabend und dem Angebot, Einzelgespräche mit Sprechern, Kunden und Partnern von salesforce.com zu organisieren.
  • Eine Woche vor der Veranstaltung bekam ich das Zugticket, meine persönliche Agenda mit Terminen, Adressen und Kontaktdaten. Bei Fragen könne ich mich jederzeit an Anita Zech oder Meike Leopold (aka @Leopom) von Salesforce wenden.
  • Am 1. Juli fuhr ich nach München mit allen benötigten Unterlagen.

Dazwischen hatte ich zwei oder drei Telefonate mit Fragen und Antworten. Und Vorfreude auf die Veranstaltung :-)

Beim Dinner begrüßten mich Anita Zech und Meike Leopold, und wir unterhielten uns. Es gab eine Tischordnung, mit der die Blogger und andere Gästen „zusammengewürfelt“ wurden. Damit hatte ich dann auch gleich die Gelegenheit, mich nicht nur im „eigenen Bloggerteller“ sondern auch über den Tellerrand hinaus zu unterhalten. Am Veranstaltungstag selbst hatten wir die hilfreichen „Vergünstigungen“ wie den Presseraum, spezielles WLAN, reservierte Plätze zur Keynote, Interviewtermine. Zur Vorstellung der Studie zur Vernetzung waren wir ebenfalls eingeladen. Und am Nachmittag erhielten wir eine gesonderte Einführung mit Fragen und Antworten zu Radian6.

Während der ganzen Zeit war das Salesforce-Team immer für mich da. Zwei Wochen nach der Veranstaltung kam noch ein nettes Dankeschön vom Salesforce-Team mit Hinweisen und einem Angebot zu Kontaktmöglichkeiten. Und eine Tasse mit Keksen, wie sie auch auf der Veranstaltungen verteilt worden waren :-)

Ja, die Blogger Relations haben für mich funktioniert. Meike Leopold ist schließlich selbst Bloggerin (so hatte sie beispielsweise das Cirquent Blog aufgebaut und hat sie auch noch ihr eigenes Blog).

[ Direktlink zum YouTube-Video ]

So fragt sie in ihrem aktuellen Artikel „Blogger Relations: Was funktioniert in Deutschland und wo hakt es?

Was ist für euch die wichtigste Währung: Kontaktpflege, gute Informationen, Banner, Content? Oder alles zusammen?

Was macht die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen für euch interessant? Welche positiven Beispiele von Blogger Relations aus der jüngsten Zeit fallen euch ein? Oder welche Aktionen fandet ihr nicht besonders geglückt?

Was für mich wichtig ist: Gute, persönliche Kontaktpflege, gute Informationen und guter Content, gute und rechtzeitige Unterlagen für eine Veranstaltung. Und ein positives Beispiel von Blogger Relations? Lassen Sie mich mal überlegen… Da fällt mir ganz spontan meine Einladung zur Salesforce Customer Company Tour am 2. Juli in München ein :-D

Meine Fotoeindrücke

Ein paar Eindrücke von der Salesforce Customer Company Tour in München habe ich im Fotoalbum auf Flickr festgehalten:

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Weitere Artikel

 

Tag Cloud

Tag Cloud

Nach über drei Wochen gibt es etwas verspätet ein paar interessante Artikel für Sie zum Stöbern und Lesen. Dazwischen kamen mir ein Angrillwochenende und ein Ausflug an den Ammersee. Dadurch kamen einige Lesezeichen zusammen. Die Themen: Intranet, E-Mail-Veröffentlichung, Content Strategy, Enterprise 2.0, Hangouts anstelle einer Pressekonferenz, Blogger Relations, Social Media Teams, ein Bericht über den Einsatz von Yammer und „Mobile Only“. Viel Spaß!

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks. Nach Delicious und Diigo ist jetzt Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog. Dieses Mal hat sich wieder einiges angesammelt.

  • Social Intranet Tools / Enterprise Collaboration Tools
    Noch eine gute Übersicht von Suites und Tools: „Social Media macht Unternehmen an vielen Fronten erfolgreicher. Wichtiger als Branding, PR oder Recruiting ist dabei die interne Kommunikation. Dort bieten Social Media Technologien den grössten Mehrwert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von McKinsey. Laut der renommierten Unternehmensberatung erhöhen Unternehmen die Produktivität ihrer Mitarbeitenden um 20% bis 25% durch den Einsatz von Social Media in der internen Kommunikation.“
  • Wie kommt Social Media aus der EdgeRank-Falle?
    Auf der Hetze nach Engagement zählen nur noch weiter, größer, schneller. „ROI is King and KPI is Queen“ denke ich manchmal etwas ketzerisch. Björn Negelmann greift die aktuelle Diskussion auf. „“Aber Interaktion, die den Markenwert steigert, und Interaktion um jeden Preis (ruiniertes Markenbild etc.) waren schon von Anfang an zwei Paar Schuhe, richtig schlimm wurde es aber erst mit dem EdgeRank.” Der Beitrag geht einher mit der Analyse von Jan Firsching auf FutureBiz von vor ein paar Wochen, der über die Analyse von Facebook-Aktionen von Lidl, Lindt und Kia zum Fazit kommt, dass das Social Media Management derzeit wohl am “Abgrund” steht und “keinen guten Content” sondern nur Interaktionen braucht. Christian Buggisch spricht in einem Beitrag sogar von “bunten, belanglosen Infantilisierung der Kommunikation“.“
  • Darf ich eine Email, Abmahnung oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten | I LAW it
    Thomas Schwenke veröffentlicht einen Leitfaden zur Prüfung, ob und wie man eine Email veröffentlichen darf. Vorsicht: Jede Menge Abwägungen und Einschränkungen! Zwar schon etwas länger her, aber immer noch gut. „Der Sichelputzer kritisierte, dass ein anderer Blogger Emails unanonymisiert ins Netz stellte. Daraus entstand die Diskussion, wann man Emails veröffentlichen darf. Dazu hat Carsten Ulbricht bei web2.0 & Recht einen sehr guten Artikel verfasst, dessen Ideen ich in meine Prüfung aufnehme. Diese Prüfung gilt nicht nur für Emails sondern auch für Schreiben auf Papier. Übrigens, Ihr könnt Euch dies alles sparen, wenn der Absender der Veröffentlichung zugestimmt hat. Das ist der einfachste Weg um sich eine kostenpflichtige Abmahnung oder ein Gerichtsverfahren zu ersparen.“
  • Content Strategie: Wie geht das? Lasst uns diskutieren – auf dem Content Strategy Camp | Das Textdepot
    Thomas Pleil lädt zum Diskutieren ein: „Content Strategie ist sicher einer der zentralen Begriffe in aktuellen Diskussion um (Online-)Kommunikation. Ob es dabei nur um ein kurzfristiges Buzzword oder eine langfristige Thematik geht, muss sich zeigen. Ich neige zu letzterem. Allerdings: So richtig diskutiert haben wir das Thema im deutschen Sprachraum noch nicht. Wie genau geht Content Strategie? Was gehört dazu? Was nicht? Ich gebe zu, mir ist in diesem Umfeld noch einiges nicht so ganz klar. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir am 7. und 8. Juni das Content Strategy Camp veranstalten können.“
  • Social Intranet und die aktuellen Entwicklungen. Warum Shareconomy? – Leitthema der Webciety in Hannover | Schulzekopp.de

    Andreas Schulze-Kopp über das Social Intranet und warum es das bei uns in Deutschland noch nicht wirklich geschafft hat“Enterprise Social Media und Enterprise Network sind, mit Blick auf das gesamte Portfolio von Enterprise 2.0 und Social Media, die Bereiche in dem am meisten Bewegung zu herrschen scheint. Unternehmen scheinen zu realisieren, dass man sich intern anderes strukturieren und aufstellen muss um mittelfristig konkurrenzfähig zu sein. Nicht nur die externe Veränderungen in sozialen Netzwerken, sondern vor allem die interne Veränderung der Organisation, steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Jane McConnel hat jetzt ihre Charts des diesjährigen European Enterprise 2.0 Summits auf ihrem Blog veröffentlicht. Der Titel des Beitrages lautet treffend “5-reasons-social-intranets-have-not-taken-off” und bietet u.a. eine Gegenüberstellung von Anforderungen an heutige und zukünftiger Anforderungen an ein Social Intranet. Warum und wie ein Social Intranet Mitarbeiter tangiert und warum sie noch nicht den Erfolg haben, den sie haben könnten, wird in diesem Beitrag und den dazugehörigen Slideshare-Charts sehr deutlich.“

  • Leitfaden „Enterprise 2.0“ – BVDW Shop
    Kostenloser Download: „Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. stellt in einer neuen Fachpublikation die grundlegenden Anforderungen für den Einsatz von Social Software in Unternehmen vor. Der neue Leitfaden „Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen“ gibt Hinweise auf notwendige kulturelle Veränderungen und informiert über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für Arbeitsprozesse, Strategie und Führungsfragen. Eine umfassende Liste zu 20 Plattformen und Anbietern für Social Software rundet den Praxisratgeber ab.“
  • Can Google Hangouts replace press conferences?

    Anstelle der vierten identischen Pressekonferenz mit denselben Inhalten nur in einem anderen Land entschied sich die PR-Agentur für den Minister for Tourism and Major Events of Australia’s Northern Territory für einen Google Hangout mit einer gezielt ausgewählten Zielgruppe: Blogger. Der Minister war begeistert.“Faced with the problem of how to reconcile arranging a press conference for a VIP with the lack of a hard news story, independent communications consultancy Keene Communications adopted a different approach, one that might interest you. Guest writer Michael White explains.“

  • Designing intranet homepages that help employees do their jobs – Step Two Designs

    Alex Manchester von Step Two Designs über verschiedene Arten, wie man eine Intranet Homepage gestalten kann – und wie man es machen sollte: Nützlich für die Arbeit der Mitarbeiter. Pseudo-strategische Verlautbarungen aus dem Management helfen dabei nicht. Manchester zeigt dazu die Entwicklung beispielhaft an drei Mock-ups verschiedener Intranet. Am besten ist ein „widgetized“ Intranet.“Figure 3 assesses the homepage of a widget-focused portal at UK legal firm, Shepherd and Wedderburn (SW). This example was a winner in the 2010 Intranet Innovation Awards because of the focus on usefulness and user-driven enhancements. “

  • Veranstaltung zu Blogger Relations: Grundlagen und Erfahrungen
    Thomas Pleil freut sich: „Das Thema Blogger Relations kam im Textdepot ja schon öfter vor. Und fast jeden Tag wundere ich mich, warum manche PR-Agenturen und Unternehmen offensichtlich meinen, Blogger Relations zu betreiben, indem sie bloggende Menschen einfach mal mit Presseinfos beglücken […] Ich freue mich sehr, dass wir am Donnerstag, 18. April 2013, eine kleine Veranstaltung anbieten können, um über Influencer im Web zu diskutieren. Vor allem wird es dabei um die Herangehensweise und Erfahrungen von Škoda in Bezug auf Blogger Relations gehen.“
  • Social Media Team : Vertraut euren Mitarbeitern!
    Schöner Artikel von Christian Müller: „Immer mehr Unternehmen haben den Wert und das Potenzial der Social Media erkannt. So scheint es. Doch oft basiert das Engagement in den sozialen Netzwerken nicht auf Überzeugung sondern schlicht auf Angst. Der Angst, eine wichtige Entwicklung zu verpassen und von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Also werden Social Media Teams aufgebaut, Mitarbeiter geschult externe Berater und Agenturen engagiert. Alles schön und gut, doch bei aller Aktivität ändert sich die Einstellung und Philosophie der meisten Unternehmen genau gar nicht. Mitarbeiter von Social Media Teams werden oft in enge Regel-Korsetts gepresst und müssen jede Entscheidung langwierig abstimmen. Ein schwerwiegender Fehler, denn nur in einem Klima des Vertrauens können Social Media Mitarbeiter wirklich frei und erfolgreich kommunizieren und arbeiten.“
  • Say Hello to Enterprise 2.0
    Good explanation why social in enterprises are necessary: processes are fix but environment changes: „It is a natural imperative for many managers and IT decision-makers to optimize their business processes in such a way that they provide an effective working environment. Currently, and with an eye to the challenges that lie ahead for the business community, Enterprise 2.0 concepts are becoming increasingly relevant. Customer-focused business areas, such as sales and marketing, have acted as key “innovation drivers” for these concepts. Collaboration across the business, better communication within and between teams, and greater employee efficiency are of fundamental importance.“
  • Social Business – Kaltstart mit Yammer
    Björn Eichstädt, Geschäftsführer der PR-Agentur Storymaker, im Interview zum Einsatz von Yammer bei Storymaker und mit Kunden seit 3,5 Jahren. „Der Einsatz von sozialen Plattformen löst derzeit in vielen Hightech-Unternehmen einen Kulturwandel aus, so das Ergebnis einer aktuellen Bitkom-Umfrage, die der Branchenverband gemeinsam mit der PR-Agentur Storymaker erstellt hat. Diese arbeitet seit dreieinhalb Jahren intensiv mit Yammer. Künftig könnte das Prinzip auch bei der externen Kundenkommunikation zum Einsatz kommen, sagt Geschäftsführer Björn Eichstädt im silicon.de-Interview.“
  • CIOs Must Move From ‚Mobile First‘ to ‚Mobile Only‘ – CIO.com

    Mobile more important than many think of. Because of miniaturization mobile will foster „Internet of Things“ and therefore almost everything will become mobile – not only sensors.“Mobile is top-of-mind for most CIOs today. However, while many IT leaders are focused on enabling existing business processes and operations in a mobile framework, CIOs with an eye to the future are thinking about how mobile can transform the business and enable new use cases.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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Kommunikation: Netzwerk-/Systemmodell

Daniel Rehn greift die Blogparade von Tim Krischak auf und fragt, ob die Blogroll angesichts der Entwicklung bei WordPress antiquiert sei. Nein, finde ich.

Daniel Rehn stellt fest, dass er immer seltener auf eine Blogroll stößt. Sogar WordPress vernachlässige sie:

WordPress hat mit Version 3.5 die bekannte Kategorie “Links” im Dashboard und auch das Blogroll-Widget entfernt.

Nachvollziehbar ist also, dass er sich und uns fragt: Was ist mit der Blogroll passiert?.

In den Kommentaren gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Manche meinen, sie sei tot, denn schließlich gebe es Social Media und jede Menge Backlinks. Andere mögen sie immer noch und weigern sich, auf ihre Beerdigung zu gehen. So wie ich.

Ich mag Blogrolls

Denn bei der Blogroll geht es nicht um neueste einzelne Artikel sondern um Quellen und/oder Autoren, die für Themen interessant sind. Die hochgelobten Backlinks aus Aggregatoren wie Rivva und Social Media wie Facebook, Twitter oder Google+ bringen mir gar nichts, wenn ich ein Thema recherchiere, ein super Blog dazu aber gerade in der letzten Zeit nicht referenziert wurde. Wenn ich Mainstream haben will, dann bekomme ich den auch. Einzelne Perlen gehen in dem steten Strom normalerweise unter. Über den Tellerrand schauen fällt dadurch aber wesentlich schwerer als beispielsweise über eine Blogroll. Für mich ist eine Blogroll eine Antwort auf eine Frage in einem noch nicht persönlich begonnen Gespräch: Welche Blogs empfiehlst Du für den Einstieg oder weitere Recherchen für das Thema X?

Märkte und Menschen sind Gespräche, und kaum etwas ist in einem Gespräch zweier Beteiligter für einen Dritten so wertvoll wie eine Empfehlung. Eine Empfehlung, die für mich eindeutiger ist als ein Retweet oder das Pushen eines Links oder der Position eines einzelnen Artikels auf einer Suchergebnissseite.

Wenn ich über einen Link (egal ob in einem aktuellen Post oder über die Suche in Google oder über Social Media) auf ein interessantes Blog stoße, dann ist dessen Blogroll genau die Möglichkeit, um ein Informationsnetz und neue dauerhafte, auch nicht so prominente Quellen aufzubauen. Weil ich eine Empfehlung erhalten habe.

Vorausgesetzt allerdings, dass in der Blogroll nicht nur die Quellen gelistet sind, auf die ich über die Suche sowieso stoße. Der Nutzen, den ich von Blogrolls ziehe, hängt also sehr stark von der Art und Weise ab, wie diese gepflegt wird.

Weiterhin ermöglicht mir die Blogroll einen Beitrag für eine 360-Grad-Betrachtung: Was ist das für ein Mensch hinter dem Blog und dem Namen? Was sind seine Interessen, gibt es eventuell weitere Gemeinsamkeiten? Was berührt ihn? Da wir gerade von Bloggern sprechen und es in diesem Blog auch um Public Relations geht: Unternehmen und Medien sollten die Blogroll lieben, denn für den Aufbau von Blogger-Relations kann sie wertvolle Aspekte liefern.

Was ist also mit meiner Blogroll passiert?

Vor zwei Jahren habe ich meine Blogroll wieder aufgebaut. Ich pflege sie weiter, denn ich glaube an die Wiederauferstehung der Blogroll.

In den Kommentaren bei Daniel gibt es von Martin und Matthias den Ansatz einer automatischen Blogroll. So etwas hatte ich ja schon einmal. Grundsätzlich gefällt mir die Idee, allerdings zöge ich eine Halbautomatik vor. Manche Blogs habe ich manchmal in meiner Roll, obwohl ich diese nicht mehr oft lese oder obwohl sie nicht mehr aktuell gepflegt werden.

Doch angeblich soll es auch Inhalte geben, die auch nach ein paar Wochen oder sogar Monaten noch interessant sind… :-)) Die würde ich dann in solch einer halbautomatischen Blogroll dennoch drinlassen. Und nur, weil ich in der letzten Zeit viele Artikel beispielsweise von Mashable gelesen oder social gepostet habe, würde ich diese Quelle nicht in meine Blogroll aufnehmen.

Deswegen gehe ich etwa alle zwei Monate über die Einträge in meiner Blogroll und aktualisiere sie. Über ein Plugin werfe ich eine zufällige Auswahl meiner “Links” in WordPress in der Fußzeile aus und verlinke auf eine eigene Blogroll-Seite.

In meiner Blogroll werde ich demnächst eine neue Kategorie aufnehmen: Podcasts. Denn seit ich nach Frankfurt pendle höre ich wieder Podcasts. Dabei sind auch einige, die ich meinen Lesern empfehlen werde ;-)