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Online Meeting (Collage)

Wer mit ein paar Personen “on the fly” ein Online Meeting mit Video-Übertragung oder Screen-Sharing abhalten möchte, der kann auf Skype oder Google Hangout zurückgreifen. Oder er hat einen umfangreichen Business-Account bei einem Anbieter, der Online Meetings für Unternehmen anbietet. Oder?

Es gibt andere Möglichkeiten für jene, die mal schnell mit ein paar Leuten oder sogar nur einer anderen Person „meeten“ wollen. Ich habe mir kostenlose Angebote angesehen, die relativ einfach sind und keine oder höchstens eine einfache Installation erfordern. Dabei sind auch zwei kostenlose Varianten von größeren Anbietern.

Ausgewählt habe ich Appear.in, vLine, Firefox Hello, Screenleap, Zoom und GoToMeeting free.

Ausgeschlossen habe ich Dienste, die wie Anymeeting oder Join.me zwar eine kostenlose Variante haben, die aber dann Werbeeinblendungen vornehmen. Teamview Meeting ist zwar interessant, aber ich habe auch solche Tools ausgeschlossen, die – zumindest offiziell – nur für Privatanwender kostenlos sind.

Appear.in

appear.in

Appear.in verspricht ein ganz einfache Handhabung ohne Registrierung und Downloads:

Video conversations with up to 8 people for free – no login, no downloads. Create a video room. Share the link. Appear together.

  • Läuft im Browser
  • Kein Flash, keine Installation
  • Video Conversations
  • Keine Registrierung notwendig
  • Räume werden “on the fly” erzeugt durch Angabe eines Pfades (beispielsweise http://appear.in/frankhamm)
  • Optional: Reservierung und Blockierung eines Raumes
  • Maximal acht Teilnehmer
  • Chat (kleines Symbol rechts unten)

Bei Reservierung eines Raumes mittels Email-Adresse gibt es zur Freischaltung jedes Mal eine neue sechsstellige PIN per Email und/oder SMS. Weitere reservierte Räume übermitteln dann die PIN über dieselben Mailadresse/SMS-Adresse.

Fazit: Super einfach, zur Teilnahme einfach den “Raumlink” an Teilnehmer schicken. Loslegen, läuft. Für das kleine Meeting zwischendurch eine geniale Lösung.

vLine

vLine

vLine ist ähnlich wie Appear.in – allerdings noch viel einfacher:

  • Läuft im Browser
  • Automatisch generierter “Raumlink”
  • Keine Downloads, keine Installation
  • Kein Chat, kein Screen-Sharing

Die Adresse wird über andere Kommunikationstoosl wie Email oder Messaging den anderen Teilnehmern zugesendet. Sie klicken darauf, genehmigen den Zugriff auf Video und Ton. Fertig.

Fazit: Super simple, leicht zu nutzen.

Firefox Hello

Firefox Hello

Mit einer der letzten Versionen hat Firefox Hello vorgestellt. Vermutlich aber haben das viele nicht wirklich bemerkt, weil sie einen entsprechenden Hinweis einfach weggeklickt haben.

  • Firefox erforderlich für das Starten des Video-Chats
  • Für die Teilnahme an einem Video-Chat reichen Firefox, Google Chrome oder Opera
  • Keine Anmeldung (optional aber über Firefox-Konto möglich)
  • Nur ein weiterer Teilnehmer ist möglich

Der Dienst wird in Zusammenarbeit mit TokBox zur Verfügung gestellt.

Fazit: Um sich “on the fly” mit einer einzelnen Person per Video zu unterhalten, ist das eine sehr einfache Lösung – wenn Sie Firefox benutzen. Sie bietet aber eben auch wenige Möglichkeiten. Derzeit ist Firefox Hello noch in der Beta-Phase. Wenn Firefox nicht ein bisschen zulegt, sehe ich da keine Zukunft. Insbesondere sehe ich kritisch, dass es nur zwei Teilnehmer sein dürfen und dass der Organisator einen Firefox benötigt. Es bleibt die Frage, ob sich TokBox damit wirklich einen Gefallen getan hat, oder ob sie nicht selbst eine kostenlose Version anbieten sollten.

Screenleap

Screenleap

Screenleap fällt etwas aus der Reihe, denn es gibt ausschließlich das Teilen des eigenen Bildschirms durch den Organisator. Die Kommunikation muss über ein anderes Tool erfolgen, beispielsweise Telefon.

In der kostenlosen Version bietet Screenleap:

  • Screen-Sharing
  • Ohne Login: 30 Minuten mit 2 Betrachtern
  • Mit Login: 1 – 2 Stunden pro Tag mit bis zu 8 Betrachtern
  • Installation erforderlich für den Initiator der Session

Es gibt weitere Tarife (Basic, Pro und Company), die bei 15 Dollar im Monat starten.

Fazit: Screenleap ist eben nur das, was der Name schon vermittelt, nämlich Screen-Sharing. Um jemandem während des Telefonats seinen Screen zu zeigen, mag das im Einzelfall ausreichend sein. Für Gelegenheitstäter reicht da die freie Version. Der Initiator der Session muss hier zwar etwas installieren, aber ansonsten ist es für die Betrachter sehr einfach: Sie benötigen nur einen Browser.

Zoom

Zoom

Zoom erlaubt in der kostenlosen Version bis zu maximal 25 Teilnehmer bei einem Meeting für maximal 40 Minuten. Zoom läuft auf allen möglichen Plattformen (auch mobil) und sogar mit professionellen Room-Systems. Eine Registrierung mit Email, Facebook oder Google ist erforderlich. Zoom benötigt Flash für den Zoom-Launcher sowie eine lokale Installation.

In der kostenlosen Version (alle Pläne) sind unter anderem dabei:

  • Screen-Sharing
  • Whiteboard
  • Aufnahme des Meetings
  • Privater und Gruppen-Chat

Die kostenpflichtigen Versionen liegen bei 10 (Pro) und 15 (Business) Dollar im Monat. Bei mehr als 25 Teilnehmern liegen die Preise bei 50 (Pro) beziehungsweise 55 (Business) Dollar

Fazit: Eine sehr umfangreiche Conferencing-Lösung, die bereits in der kostenlosen Version viel bietet. Allerdings lässt sich Zoom nur “on the fly” benutzen, wenn man einigermaßen regelmäßig damit arbeitet – sowohl als Meeting-Veranstalter als auch – aufgrund der Installation – als Teilnehmer. Ich würde anstelle der kostenlosen Version dann doch eher auf Skype, Skype for Business oder Google Hangout zurückgreifen.

GoToMeeting free

GoToMeeting free

GoToMeeting free ist von Citrix, das damit ein Einstiegsangebot für seine große Lösung bietet (Preispläne). In der “freien” Version gibt es bis zu drei Teilnehmer.

  • Keine Anmeldung
  • Kein Download, keine Installation
  • Verschicken des automatisch generierten Links beispielsweise per Email
  • Screen-Sharing
  • Video + Audio

Fazit: GoToMeeting free ist ähnlich wie Zoom, es hat allerdings größere Einschränkungen. Dafür ist die Handhabung viel einfacher. Die kostenpflichtigen Angebote liegen übrigens in einer ähnlichen Preis- und Leistungsklasse.

Gesamtfazit

Für ein unkompliziertes Meeting auf die Schnelle mit wenigen Teilnehmern und/oder mit Teilnehmern, die es einfach brauchen, empfehle ich Appear.in (vielleicht bin ich ja gerade in meinem Raum…). Firefox Hello ist zuwenig. Screenleap als Gelegenheitslösung für Screen-Sharing läuft außer der Reihe.

Für (nur) etwas höhere Ansprüche bieten Zoom und GoToMeeting free einfach zu wenig oder sind zu kompliziert. Da reichen Skype, Skype for Business oder Google Hangout. Wer jedoch professionell Seminare, Beratungen, Kurse oder Meetings im Unternehmen (oder für Unternehmen) mit vielen Teilnehmern zur Verfügung stellen möchte, der kann mit den kostenlosen Angeboten zum Schnuppern einsteigen und dann sich für eine der “großen” Lösungen entscheiden.

Mein Favorit ist Appear.in.

Weitere Screenshots gibt es auf Flickr

Fail together learn together

Social Business (Enterprise 2.0, Social Collaboration) steht für einen Paradigmenwechsel: Den Wechsel von vorbestimmten eindeutigen Abläufen und Ergebnissen hin zu einem gemeinsamen Erarbeiten von Ergebnissen. Deswegen braucht es für Social Business-Initiativen ein Denken 2.0.

Die klassische Sichtweise in Unternehmen auf Projekte spiegelt sich in der Definition eines Projektes in Wikipedia wider:

Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Geld bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal) und Qualität ein Ziel zu erreichen.

Alles ist vorherbestimmt: Anfang und Ende, durchzuführende Tätigkeiten, benötigte Ressourcen, das Ziel oder die Ziele („zielgerichtetes Vorhaben“), und es handelt sich um etwas Einmaliges. Wenn das Einmalige abgearbeitet wird, dann sind alle glücklich und zufrieden und wenden sich wieder ihrem Tagesgeschäft zu. Bis in ein paar Monaten oder Jahren jemand ein neues Projekt mit klarem Ziel definiert.

Doch die Realität sieht bereits jetzt oft anders aus: Das Projekt läuft nicht monate- sondern jahrelang, die Umwelt ändert sich schneller als dass der Projektlenkungskreis über die Anträge des Projektleiters beraten und vor allem entscheiden kann. Nach einem Jahr ist das Budget weit überschritten und alle Projektmitglieder, der Projektleiter, der Lenkungskreis und der Vorstand wollen vor allem eines: Dass der Albtraum ein Ende hat.

Und dann gibt es jetzt noch Social Business, neuerdings auch Social Collaboration: Das Unternehmen interagiert mit seiner Umwelt viel öfter als vorher, es lernt schneller, und die Anzahl der betroffenen Stakeholder im Unternehmen ist aufgrund der Vernetzung um ein Vielfaches höher als noch vor fünf Jahren.

Einführung von Social Business und Social Collaboration

Wie also erfolgt die Einführung von Social Business? Ein klassisches Projektmanagement mit detaillierten Zielen, Meilensteinen und Planungen für die nächsten 24 Monate oder gar 36 Monate kann kaum eine Social Business-Initiative umsetzen. Denn zentralistische Abstimmungs- und Steuerungsprozesse können mit den Veränderungen von Umwelt und den gewonnenen Erkenntnissen nicht Schritt halten.

Ein flexiblerer Ansatz berücksichtigt in zehn Stufen ständig auflaufende Erkenntnisse und sorgt für die Gewinnung dieser Erkenntnisse. Um dem Paradigmenwechsel gerecht zu werden, sollten sich alle Beteiligten eines vergegenwärtigen:

Gemeinsam irren, gemeinsam lernen.

Wenn sich die Umwelt ändert oder sich jemand geirrt hat, dann ist das kein Versagen sondern ein Lernschritt. Betrachten Sie Social Business nicht als eine Sammlung von Gesetzen, die Sie umsetzen müssen, sondern als eine Sammlung von Hypothesen, die Sie aufstellen und überprüfen müssen. Der Begriff „fail“ ist im Englischen deutlich vielschichtiger als das eine einfache Übersetzung ins Deutsche vermuten lässt. Deswegen übersetze ich ihn lieber mit „irren“ als mit „scheitern“ oder gar „versagen“.

Know-How aufbauen

Bauen Sie zu Beginn Know-How rund um Social Business. Beginnen Sie ruhig bei einer überschaubaren Aufgabenstellung, wo es das Unternehmen (oder die Geschäftseinheit) „drückt“. Ein Kernteam von Interessierten und Engagierten sichert ein Basisverständnis durch Lesen, Lernen und Vernetzen. In den ersten Schritten geht es vor allem um Ausprobieren und Selber machen.

Möglicherweise haben Sie bereits einen kleinen Anwendungsfall, bei dem es um wenig Betroffene und um kein Riesenbudget geht. Nutzen Sie solche Anwendungsfälle zum Lernen, um im zweiten Schritt das Management (oder weitere Mitglieder des Managements) zu gewinnen.

Management einbinden

Ab einer gewissen Größe geht es nicht ohne die Unterstützung des Managements. Das gilt gerade für Initiativen im Bereich Social Business und Social Collaboration, da eine größere Vernetzung auch über Grenzen von Organisationseinheiten angestrebt werden soll. Jede Initiative benötigt Sponsoren, die Veränderungen für das Unternehmen vorantreiben wollen. Führen Sie „Willige“ in die Social Business Welt ein und vermitteln Sie ihnen ein Gefühl dafür. Möglicherweise verwendet Sie unter anderem dafür ein halbtägiges „Executive Bootcamp“ mit Reverse Mentoring.

Involvieren Sie dabei nicht nur Management aus einem einzelnen Bereich. Versuchen Sie Interessenten aus verschiedenen Bereichen zu finden und zu begeistern.

Vision entwickeln

Vielleicht haben Sie schon für sich persönlich eine Version vor Augen, wie das Unternehmen oder auch nur Ihr Bereich in zwei oder drei Jahren aussehen soll, wie es „anders“ agieren soll. Überlegen Sie gemeinsam mit dem Management, wie diese Vision aussehen könnte. Auch hier könnte ein halbtägiger Workshop dabei helfen, sich darüber klar zu werden.

Engagieren

Nehmen Sie sich maximal zwei oder drei Anwendungsfälle vor, die Sie in wenigen Monaten mit relativ wenig Schwierigkeiten und Widerstand umsetzen können. Lernen Sie bei der Umsetzung und halten Sie nicht sklavisch am einmal angesetzten Ziel fest. Möglicherweise lernen Sie Dinge über Ihr Unternehmen, seine Prozesse und seine Mitarbeiter, die Sie umdenken lässt.

Benutzen Sie diese Anwendungsfälle nicht nur, um daraus zu lernen sondern auch um die Reaktionen und die Haltungen im Unternehmen besser einschätzen zu können.

Strategie definieren

Spätestens jetzt sollten Sie über eine Strategie nachdenken.

  • Überprüfen und analysieren Sie die Situation Ihres Unternehmens (beispielsweise mit einer SWOT-Analyse)
  • Definieren Sie Zielsetzungen: Kurz-, mittel- und langfristig
  • Ermitteln Sie Betroffene und Beteiligte: Machen Sie Betroffene zu Beteiligten
    (überlegen Sie auch, welche externen Stakeholder Sie eventuell einbinden können)
  • Denken Sie über Botschaften und Wege nach, um einen Common Sense zu entwickeln
  • Zur Umsetzung konzentrieren Sie sich auf Anwendungsfälle, die Sie sukzessive lösen und mit denen Sie nach und nach weitere Unterstützer gewinnen
  • Ermitteln Sie einen Rahmen zur Zeitplanung, Kostenplanund und Evaluierung

Markt beobachten

Beobachten Sie vermehrt die Social Business-Aktivitäten im Markt. Beschränken Sie sich dabei nicht nur auf genau Ihre Branche sondern achten Sie auf Social Business-Aktivitäten und -Initiativen, deren Unternehmen vielleicht nur in Teilbereichen oder ungewohnten Aspekten mit dem Ihren zu vergleichen sind.

Kopieren Sie nicht einfach das, was andere machen. Nur weil die Konkurrenz in einer bestimmten Art und Weise erfolgreich war, gilt das noch lange nicht für Sie. Ziehen Sie sich aber auch nicht auf vermeintlich einfache Rezepte zuück, die in der Vergangenheit immer funktioniert haben. Weder das gedankenlose Nachahmen noch das mit den Fähnchen sind geeignete Rezepte :-)

Zur Marktbeobachtung gehört auch, dass Sie sich mit Mitarbeitern anderer Unternehmen vernetzen und aus deren Initiativen lernen. Gehen Sie auf Veranstaltung wie die Social Business Arena und bauen Sie Kontakte auf. Sie werden erstaunt sein, wie sehr die Probleme Ihrer Kontakte den Ihren ähneln.

In meiner Zeit als Intranetmanager stellte ich fest, dass die Probleme und Lösungen von Unternehmen mit ihrem Intranet weniger von Kriterien wie der Branche oder der Größe zusammenhingen als von Faktoren wie Anzahl und Verteilung der Standorte, Unternehmenskultur und Internationalität. Über die Vernetzung in einem „Arbeitskreis Intranet“ half mir sehr.

Kapazitäten aufbauen

Identifizieren Sie Mitarbeiter und Manager im Unternehmen, die vom Know-How, dem Interesse oder ihrer Art her Social Media und/oder Social Business affin sind. Für einen Erfahrungsaustausch können Sie beispielsweise einen regelmäßigen Round Table aufbauen, zu dem Sie nach und nach solche Potentiale einladen.

Denken Sie daran, schrittweise Kapazitäten aufzubauen. Das betrifft nicht nur ein Kernteam sondern auch die Mitarbeiter in operativen Bereichen. Holen Sie möglichst frühzeitig Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen oder Abteilung in ihre Social Business-Initiative. Wenn Mitarbeiter regelmäßig in Social Business tätig werden sollen, müssen Sie Zuständigkeiten und Rollen definieren.

Achten Sie darauf, frühzeitig die IT Ihres Unternehmens mitzunehmen. Auch wenn die Technik heutzutage durchaus beherrschbar ist, so sollten Sie nicht vier Wochen vor einem geplanten Starttermin auf die IT zugehen und sie mit einer vorausgewählten Lösung konfrontieren.

Prozesse aufbauen

Operationalisieren Sie nach und nach Social Business. Nehmen Sie sich einen Anwendungsfall nach dem anderen vor und priorisieren Sie dabei Themen und Plattfomren. Legen Sie Verantwortliche fest und erteilen Sie ihnen Kompetenzen zur Umsetzung. Integrieren Sie Social Business Anwendungsfälle in die Prozessbeschreibungen.

Governance

Bauen Sie ein Regelwerk von Leitlinien, Richtlinien und Vorschriften auf. Dieses Regelwerk soll allen Beteiligten Unterstützung und Halt vermitteln aber ihnen helfen, rechtliche Fallstricke zu vermeiden. Wichtige Bausteine hierzu sind beispielsweise:

  • Social Business Guidelines
  • Reporting oder Round Tables mit Vorstand, oberem Management
  • Datenschutz, Datensicherheit, Nutzungsbedingungen

Evaluieren

Überprüfen Sie ständig Ihren Fortschritt und die Rahmenbedingungen:

  1. Situationsanalyse
  2. Strategie
  3. Taktik (Maßnahmen/Anwendungsfälle)
  4. Zeit-/Kostenplan
  5. Iterieren
  6. Iterieren
  7. Iterieren
  8. Gehe zu 1.

Falls Sie dann irgendwann denken, Sie hätten Social Business eingeführt: Gehe zu 1.

Überlegen Sie, ob die Stufen in dieser Reihenfolge für Ihr Unternehmen geeignet sind. Vielleicht können Sie zwei oder drei Stufen auf einmal nehmen – oder Sie ziehen eine Stufe vor und gehen dann etwas zurück.

Und wenn etwas nicht funktioniert wie gedacht, fragen Sie sich, wie Sie Fahrradfahren gelernt haben.

Fail: Lying Bicycle - "lay down" von Flowizm (CC BY 2.0)

„lay down“ von Flowizm (CC BY 2.0)

Bildquellen

Diese Woche gibt es Lesezeichen zu Themen wie Intranet, Collaboration, Kaffee (!), New Work, Future Of Work, Management, Leadership, Productivity, Enterprise 2.0 und wie ein Unternehmen alte Server für weltweites Cloud Computing des World Community Grids zur Verfügung stellt.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

\V/_ (Live long and prosper!)

Tag Cloud

Diese Woche gibt es Lesezeichen zu Themen wie Social Media, Collaboration, Enterprise 2.0, Future of Work, Digitale Transformation, Leadership, Productivity.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

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Viel Spaß beim Lesen!

\V/_ (Live long and prosper!)

Tag Cloud

Dieses Mal gibt es einige Lesezeichen zu Artikel überm Tellerrand und davor gesammelt über Themen wie Digitale Transformation, Schreiben, Life-Work-Balance, Collaboration, Enterprise 2.0, Productivity, Leadership, Journalismus, Bloggen, New Work, Projektmanagement, Augenhöhe.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Erstmalig habe ich mich übrigens zu Werbeeinblendungen entschieden. Ernsthaft?

Wir unterbrechen für eine kurze Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Und eine weitere Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E02 „Lolani“ from Star Trek Continues on Vimeo.

  • “Augenhöhe’”-Filmprojekt: 400 Menschen feiern Premiere – und organisieren sich selbst | XING spielraum
    „Ein Film über und für eine bessere Arbeitswelt, durch Crowdfunding finanziert von 350 Privatpersonen und 20 Unternehmen – nur konsequent, dass auch die Filmpremiere etwas anders ausfiel, als man es gewohnt war: Als „Film- und Dialog-Veranstaltung“ deklariert, fand am Freitagabend, 30.“
  • Vergesst mal kurz die Krautreporter – hier kommt Substanz – Lousy Pennies
    „Georg Dahm (l.) und Denis Dilba. Foto: Helen Fischer Ganz Deutschland spricht von den Krautreportern. Nein, nicht ganz Deutschland.“
  • How to Buy Happiness: The Purchases Most Likely to Bring You Joy
    „While true happiness may be something that can only be found in the heart, there are plenty of arguments that say money can actually buy you some happiness here and there. Here are some of the ways experts say it’s possible to write a check and make it out to your happiness.“
  • Augenhöhe – Film und Dialog: Rückblick und Kurzkritik
    „Ich sitze gerade im Fernbus von Hamburg zurück nach Göttingen. Puh… was für geballte knapp vier Stunden liegen hinter mir.“
  • Why You Should Walk More | Toggl Blog
    „“Oh, sweet!” was my first thought when I learned that I can take the bus literally from my house to the office doorstep. Given this, and the fact that the commute itself is only 12 minutes, I was pretty happy. But this blessing turned out to be a clever disguise for laziness.“
  • Jörg Ehmer: „Die Tür ist erst einen Spalt aufgestoßen!“ – PR-Doktor

    Bloggende CEOs größerer Unternehmen und Konzerne in Deutschland? Weitgehend Fehlanzeige! Ich habe für mein neues Buch (über das ich demnächst mehr erzählen darf), ausführlich zum Thema recherchiert. Dabei bin ich zu einigen ernüchternden Ergebnissen gelangt, was das Bewusstsein deutscher Firmen in Sachen Digitalstrategie, Contentstrategie und Corporate Blog angeht. Zwar wächst die Zahl der Unternehmensblogs insgesamt. Doch für viele deutsche Unternehmensleitungen ist “digital” bestürzenderweise immer noch ein reines IT-Thema, und jegliche Publikation ist Sache der Kommunikationsabteilungen.Ich habe aber auch erfreuliche Entdeckungen gemacht und neue Kontakte geknüpft. Einer davon ist Dr. Jörg Ehmer, seit Juli 2014 CEO bei Apollo Optik. Er hat bereits in seiner Zeit als CEO der ElectronicPartner Handel SE gebloggt. Nach dem Ausscheiden dort hat er sich gelegentlich aus seinem Sabbatjahr gemeldet, und jetzt bloggt er weiter. Er tritt dabei als Person mit starker Meinung auf und vertritt zugleich seine Position als Unternehmenslenker. Ehmer hat sich genau überlegt, warum, wie und für wen er das tut. Im Exklusiv-Interview für den “PR-Doktor” lässt er sich ausführlich in die Karten schauen.

  • Die Talent-Werker » ArbeitsVisionen 2025 – Zurück aus der Zukunft
    „28. Januar 2015Werks-BlogNo Comments Guido Bosbach ist Berater, Mentor und Coach für Organisations-Transformationen. Auf seinem “boblog” (www.boblog.bosbach.“
  • 10 Projektmanagement Tools, die Ihren Alltag erleichtern
    „Projektmanagement Tools gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das war nicht immer so, sondern hängt – wie sollte es anders sein – mit dem rasanten Wachstum des Internets, insbesondere des Web 2.“
  • Erfolgreiches Onboarding: Wie Du Mitarbeiter für dein Social-Intranet-Projekt begeisterst [Sponsored Post] | t3n
    Wer sich für das Thema interessiert, der bekommt am Ende des Artikels den Link zu einem Social Business Seminar – und mich als Seminarleiter dazu :-)
    „Mittlerweile macht sich die Einsicht breit: Um ein effektives Social Intranet kommen Unternehmen nicht mehr herum. Doch was von vielen Mitarbeitern gefordert wird, wird von manchen noch immer argwöhnisch beäugt. Lies hier, wie du auch die letzten Zweifler überzeugst.“
  • Monster List of (Mostly) Free Organization Tools for Digital Marketers – CPC Strategy
    „Companies can spend up to 300,000 hours a year on just one meeting. How much time are you wasting organizing notes, planning projects and scheduling meetings?“
  • How to Actually Stick with a Task Manager
    „At the ripe age of 19, going on six years ago, I started working from home. In the beginning, it was tough.“
  • “Die Menschen wollen mitentscheiden – auch in ihrer Firma” | XING spielraum
    „Wie sinnvoll sind demokratische Strukturen und Entscheidungen im harten Wirtschaftsalltag? Hat die Mitbestimmung von Mitarbeitern Grenzen? Eine hochrangig besetzte Konferenz in München will darüber diskutieren.“
  • Wissensfabrik | Digitalleadership
    „Erschienen in Best Recruiters / 5. Jahrgang, S.50-52PDF Download Die Digitalisierung verlangt eine Re-Definition, was Führung ist. Sie verändert unsere Arbeitswelten sowie die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Führungskräfte.“
  • MSDN Blogs
    „Are you having an unproductive day at work? If you’re unsure, look for the little signs: for example, spending 10 minutes at a time staring at nothing out the window, rather than at the unread emails on your computer screen.“
  • – Das Kommunikationskonzept muss beweglich bleiben
    „Jahrelang habe ich in meinen Workshops und Seminaren mit einem eingängigen Sinnbild gearbeitet.“
  • Wozu Projekte und Prozesse
    „16.01.2015 Schuld an allem ist Adam Smith! Er hat sich die Arbeitsteilung ausgedacht. Manche meinen, er habe die Arbeitsteilung nicht erfunden, sondern nur beschrieben. Mag sein. Schließlich geht es hier nicht um Personen, sondern um eine Erscheinung. So ist das Leben.“
  • www.sueddeutsche.de
    „Eine gute E-Mail sticht heraus. Man sollte davon ausgehen, dass im Postfach des Empfängers mehr Nachrichten liegen als jene, die man gleich abschicken wird. Es gibt also Konkurrenz – und um diese zu übertrumpfen, muss bereits das erste Wort sitzen. Das heißt: Es muss eine klare Überschrift her.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und ein gutes Rest-Jahr!

Live long and prosper!

… oh, bevor ich es vergesse:

Star Trek Continues!

Für die allerletzten, die meine Affinität zum Star-Trek-Universum noch nicht bemerkt haben sollten, hier der Hinweis, dass Star Trek weiter geht. Heute endet eine Kickstarter-Initiative, mit der 100.000 Dollar für die nächste Folge der fan-produzierten Serie gesammelt werden sollen. Aktuell, 3 Stunden vor Ende, steht die Kampagne knapp 4.000 Dollar unter 200.000 Dollar!

Die kompletten Episoden der Staffel gibt es auf Vimeo. Die erste Episode „Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ gab es in der ersten Werbeunterbrechung (siehe oben) und die zweite Episode „Star Trek Continues E02 „Lolani““ in der (aha!) zweiten Werbeunterbrechung.

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“:

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Ich hoffe, Sie verzeihen mir die Werbeinblendungen ;-)

\V/

Graph (Nexus)

In Unternehmen herrschen Tunnelblicke. Erfolgreich war bisher in Unternehmen, wer als Spezialist über einen Wissensvorsprung vor anderen verfügte. Unternehmen aber brauchen heute verknüpfte Spezialisten und Generalisten, die Anwendungswissen und Forschungswissen für das Unternehmen greifbar machen. Unternehmen brauchen Nexialisten.

Als Person und als Berater für Kommunikation und Kollaboration halte ich Enterprise 2.0 für ein Konzept, das Grenzen in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinaus überwinden hilft und Unternehmen flexibler macht. Als Science Fiction-Fan bin ich überzeugt, dass Szenarien und Verknüpfungen gedacht werden können. Ich sehe mich selbst seit einiger Zeit als “Nexialist”. Ich lehne mich mich jetzt aus dem Tellerrand, aber ich glaube, dass mit „Nexialisten“ das grundlegende Problem des “Wissensmangements” und der Silos in Unternehmen angegangen werden kann.

Fehlende Verknüpfungen in Unternehmen

Die klassische Unternehmenswelt ist durch den Taylorismus geprägt. Dieser führt zur Bildung von hierarchischen Silos, in denen Wissen gehortet und vor dem Zugriff anderer Zuständigkeiten gehütet wird. Denn jeder, der außerhalb des eigenen Silos sitzt, ist ein Konkurrent. Das bezieht sich nicht nur auf Organisationseinheiten und deren Vertreter (beispielsweise Abteilungsleiter) sondern auch auf “ganz normale” Kollegen, die früher oder später im Karriereweg als Konkurrenten das eigene Fortkommen behindern könnten.

Damit steht dem Unternehmen viel Wissen nicht zur Verfügung obwohl es ganz konkret bei der Lösung eines Problems helfen könnte (“Anwendungswissen”). In Folge findet auch gerade ein präventiver Austausch zwischen Personen nur erschwert statt. Ein präventiver Austausch behebt nicht absehbar ein konkretes Problem, bildet aber Grundlagen für zukünftige Fälle. Ich nenne dies das “Forschungswissen” von Unternehmen.

In Unternehmen fehlen meistens Personen, deren Aufgabe die Verknüpfung der verschiedenen Wissensträger und Silos für beide Szenarien (Anwendungswissen und Forschungswissen) ist. Unternehmen setzen darauf, dass im Projektfall die nötigen Personen aus dem gesamten Unternehmen zusammengetrommelt werden und für eine mehr oder weniger konkrete Problemstellung eine Lösung finden.

Doch wer weiß dann überhaupt, wer über das nötige Wissen verfügt? Und wer ist dazu bereit, selbst im Rahmen eines Projektes, den anderen für ihn wertvolles Wissen zur Verfügung zu stellen? Abgesehen davon, dass die Verknüpfung des Wissens bereits längere Zeit zuvor hätte stattfinden müssen, um die Grundlagen zu bilden…

In der Enterprise 2.0 Welt ist oft die Rede davon, über den Tellerrand zu schauen. Die Vernetzung mittels Enterprise Social Networks beispielsweise soll durch die Verbindungen und die Verknüpfungen sowohl zu einer erhöhten Verteilung des vorhandenen Wissen als auch zu einer Generierung von neuem Wissen führen.

Es fehlt ein Nexus (lat.: Verbindung, Gefüge), das die verschiedenen “Universen” verbindet (siehe auch: Star Trek: Treffen der Generationen) Versuche, solche Verknüpfungen verschiedener Silos oder Mikrokulturen für eine grundsätzliche Anpassung oder sogar Änderung des Systems über hierarchische Gliederungen wie Change Manager oder Diversity Manager zu erreichen, waren nach meinem Dafürhalten nicht sonderlich erfolgreich, weil sie mit meist mit alten Strukturen neue Verbindungen erzeugen sollten. Außerdem war deren Aufgabe nicht die grundsätzliche Änderung und Ergänzung des Systems sondern die Behebung einzelner Schwachstellen des Systems.

Nexialisten in der Science Fiction

Alfred Elton van Vogt (A. E. van Vogt) definierte “Nexialist” im Jahr 1950 in seinem Werk “The Voyage of the Space Beagle”:

One skilled in the science of joining together in an orderly fashion the knowledge of one field of learning with that of other fields.

Oder, wie van Vogt den Protagonisten Grosvenor sagen ließ: “applied whole-ism“.

A. E. van Vogt war Science Fiction Autor und erkannte, dass das Spezialistentum dem Generieren und Finden von Wissen abträglich sein kann – und sogar tödlich. In “Black Destroyer” beschrieb er 1939 Jahren die Geschichte der Bestie Coeurl, die ein Erkundungsraumschiff erobern will. Später, 1950, wurde diese Geschichte Bestandteil des Sammelbands “The Voyage of the Space Beagle” (übrigens eine Anspielung an Darwins „The Voyage of the Beagle„. Ein Nexialist (der Protagonist Grosvenor) rettet durch die Verknüpfung von Fachwissen ein ganzes Raumschiff, sogar die ganze Menschheit, vor dem Außerirdischen. Parallelen mit den späteren Plots von Star Trek und Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt sind auffällig (A. E. van Vogt bekam nach einer außergerichtlichen Einigung von 20th Century Fox eine Entschädigung).

Ein paar Jahre später zog der Nexialismus auch bei Perry Rhodan ein. Zu den bekanntesten Nexialisten im “Perryversum” zählen Sato Ambush, Horation Denver und der Barkonide Nex.

Als Nexialisten (abgeleitet von lat. Nexus = Verbindung) werden Wissenschaftler bezeichnet, die sich nicht auf ein Fachgebiet spezialisieren, sondern die Erkenntnisse aus vielen verschiedenen Wissensgebieten interdisziplinär bei ihrer Arbeit berücksichtigen. Man könnte Nexialisten als »ganzheitliche Multiwissenschaftler« bezeichnen.

Ursprünglich hatten die Nexialisten lediglich die Aufgabe, als Koordinatoren für stark spezialisierte Wissenschaftler zu arbeiten. Durch den Einsatz der Nexialisten sollte vermieden werden, dass ein »Fachidiot« den anderen nicht mehr verstand. Der Nexialismus bzw. die Nexialistik hat sich allerdings […] als eigenständiger Wissenschaftszweig etabliert und wird an den Universitäten gelehrt.

[ Seite Nexialist. In: Perrypedia, Bearbeitungsstand: 31. Oktober 2013, 21:37. URL: (Abgerufen: 30. März 2014, 21:05) ]

Nexialisten in Unternehmen

Eigentlich müssten Unternehmen daran interessiert sein, in ihren Reihen den einen oder anderen Nexialisten zu haben. Denn die meisten Unternehmen (generell von Organisationen) fördern heutzutage aufgrund ihres funktionalen und tayloristischen Aufbaus in spezialisierten Organisationseinheiten ein starkes Konkurrenzdenken und eine isolationistischen Haltung. Sowohl vom Wissen und den Sichtweisen also auch von einem starren Logikdenken her ähneln die Organisationseinheiten darin den Wissenschaftlern, die van Vogt beschrieb:

Nexialism is basically a liberal arts version of science in a world where all scientists narrow-mindedly hold to their area of expertise and that focus only. Chemists only think in terms of chemistry, but with Nexialism, they can also apply principles from mathematics and geology and all the other sciences! Woah. Apparently scientists in the future are a dumb, egotistical lot, because the ship is wracked with infighting and politicking between the scientific disciplines, during all the alien incursions.

[ Battered, Tattered, Yellowed, & Creased ~ Adventures in Vintage Genre Fiction: The Voyage of the Space Beagle – A.E. van Vogt ]

Wer kennt sie nicht, die Meetings, bei denen sich die Teilnehmer vor allem um die eigenen Themen und die eigene Sphäre drehen. Und in denen die Spezialisten (ITler, PRler, Marketer, HRler..) vor allem auf ihre Sichtweise und auf ihre Interessen Wert legen – weil sie oft auch nur sie kennen und sie optimieren wollen.

Diese stark arbeitsteiligen Organisation war bisher vorteilhaft, weil es um die Effizienzsteigerung, um eine höhere Produktivität ging. Das ging (und geht auch jetzt noch in vielen Bereichen) gut, solange die Umwelt und die Märkte sich nicht zu schnell veränderten. In der inzwischen schnell wandelnden Welt und Wirtschaft geht es oft darum, nicht besser sondern anders zu werden. Für Unternehmen stellt sich ihre Umwelt nicht so sehr kompliziert sondern komplex dar zunehmend weniger existeren in einer eher komplexen den komplizierten Welt. Andere Erkenntnisse gewinnt man aber schlecht innerhalb von nahezu geschlossenen Systemen und mit Subsystemen, die kaum über Verbindungen verfügen.

Unternehmen basieren auf der Klassischen Logik, in der jede Aussage einen von genau zwei Wahrheitswerten hat, und in der jede zusammengesetzte Aussage eindeutig durch die Wahrheitswerte ihrer Teilaussagen bestimmt wird. Das setzt allerdings voraus, dass die Wirklichkeit vollständig erfasst wurde und es eindeutige Wahrheiten gibt. Als „Vater“ der klassischen Logik gilt Aristoteles. Van Vogt hat mit seinen drei Werken zur Welt der Null-A eine Welt (eigentlich mehrere Welten) beschrieben, in denen es um die (Er)Kenntnis einer Welt geht, die nicht den strengen Regeln der klassischen Logik folgt. Da geht es nicht um Wahrheiten sondern um Realtitäten, Semantik und Nichtklassische Logik.

Derzeit ergeht es Unternehmen oft wie den Physikern, die mit der klassischen Mechanik nicht weiterkamen. Da gab es plötzlich Dinge, die sich damit und mit strengen kontinuierlichen Ursache-Wirkung-Beziehungen nicht erklären ließen. Nun sind Nexialisten keine Quantenmechaniker, aber oft stehen Unternehmen vor der Herausforderung eines Quantensprungs ;-)

Die Aufgabe von Nexialisten ist die Verknüpfung verschiedener Spezialisten, Abteilungen, Geschäftseinheiten sowie deren Wissen und deren Sichtweise – also deren Wirklichkeiten. Nexialisten sind personifizierte springende Knotenpunkte des Unternehmensnetzwerks:

  • Ein Nexialist ist ein Netzwerker, der Verbindungen zu vielen Kollegen im eigenen Unternehmen als auch zu Kollegen in anderen Unternehmen hält. Bei Bedarf stellt der Nexialist Verbindungen zwischen den Kollegen her – auch unternehmensübergreifend
  • Der Nexialist kennt sich ausgesprochen gut in seinem Unternehmen aus (Organisation, Zuständigkeiten, Fachgebiete, Prozesse)
  • Ein Nexialist verfügt sowohl über ein umfangreiches Allgemeinwissen als auch über Grundwissen in den Wissensbereichen seines Unternehmens
  • Ein Nexialist ist ein Moderator, der in persönlichen oder politischen Zwistigkeiten vermittelt
  • Ein Nexialist gibt Anschübe über den Tellerrand – auch von außen – zu blicken

Mit diesen Anstößen lasse ich Sie jetzt… nicht alleine. Schließlich ist dies ein Blog mit Kommentarfunktion ;-)

Tag Cloud

Ich habe einige interessante Lesezeichen gesammelt, diesmal zu Themen wie Leadership, Collaboration, Productivity, New Work (auch: Future of Work), Messaging.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Leadership and Working Out loud « Fool Bloom
    That the connected age we live in, is spurring change and that ‘leadership’ needs a new bag of skills, is a story that has been told so often that it begins to sound cliched and trite. Successful leaders who grew into their current roles on the back of work practices that they learnt and practiced in an erstwhile command-control era, dominated by hierarchy and position, will take a while to change. Organisations that they lead, will perhaps take longer.
  • Working out loud at Deutsche Bank | simply communicate

    „Deutsche Bank, the German global investment bank, employs nearly 100,000 staff across more than 70 countries. Through its Jive-based platform staff are learning a new habit: ‚working out loud‘.

    The organisation has been using its Jive-based internal social platform myDB since 2009 to foster collaboration among the almost 100,000 employees worldwide. John Stepper (pictured right), Managing Director, is committed to help colleagues to change their habits and embrace the value of working socially. ‚To achieve this at a large scale requires a lot of effort.'“

  • How Coffee Actually Affects Your Productivity – Todoist Blog
    Taylor Martin „I wasn’t always a coffee drinker. In fact, about four years ago, I had only ever tasted the dreadful stuff when my father forced me to try some as a child. As soon as it touched my tongue, the bitter brown liquid spewed from my lips and I swore never to try it again.“ But times change…
  • New Work Order: Manifeste für neue Formen der Arbeit – Stephan Grabmeier
    Mit der Digitalisierung wandeln sich die Märkte und die Arbeitswelt radikal. Wie immer in Zeiten des Umbruchs gibt es Vordenker, die sich intensiv mit dem Wandel beschäftigen, so auch mit New Work. Aber die Vordenker zum Thema New Work sind nicht nur einer oder zwei, es sind viele. Zusammen sammeln sie Ideen, stellen Thesen auf, diskutieren und vernetzen sich – und denken den Spirit von New Work nicht nur vor, nein, sie leben ihn auch. Ich bin begeisteter Leser von Manifesten und schätze deren Wirkung, neues Denken in Gang zu setzen. Heute möchte ich euch vier Manifeste für New Work vorstellen.
  • The 4 Benefits of Transparency We’ve Seen at Our Startup

    Since the beginning of Buffer, we’ve always shared all of our learnings and failures. Over time this developed into a more defined goal and principle as part of the values of the company.

    Buffer value 2: transparency

    Since we defined our value of transparency within the culture, we have found many things within the company that we weren’t being completely open about, and we put them out there for the world to see. We’ve generally found that we are sharing a lot of things that are somewhat taboo or at least unusual to be shared publicly.

  • Is it time to let go of work-life balance? • Productive! Magazine

    Most people I work with want a better work-life balance. They want to be productive at work so that they can go home on time, “switch off,” and have a life outside of work.

    And that’s great.

    But I have a problem with the term “work-life balance.” I have a problem with it, because in reality, it has become this holy grail that no one seems to get.

  • WhatsApp zur News-Verbreitung und in Marketing und Kommunikation | Das Textdepot
    Insgesamt steckt die Integration von WhatsApp und Co. in der strategischen Kommunikation von Unternehmen oder Organisationen sicher noch in den Kinderschuhen. Das reine Sharing (Tipps zur Integration eines Buttons) sieht man dagegen inzwischen bei einigen Online-Redaktionen, unter anderem auch bei Spiegel Online oder T-Online. Wenn ich an mein eigenes Mediennutzungsverhalten denke, würde ich mir wünschen, dass die Nutzung von WhatsApp auch am Tablet selbstverständlich wird. Dies hätte sicher auch für Empfehlungsmarketing per Messenger einiges Potenzial, ich denke also beispielsweise an die Integration in Onlineshops. Falls Ihr weitere gute Beispiele für den Umgang mit Messaging in Journalismus oder Marketing kennt, freue ich mich über Hinweise.
  • Cool Tools: Picking Up Slack

    I’ve been playing with Slack, an incredibly popular communications tool described as no less than an “email killer.”

    The company behind it was cofounded by Stewart Butterfield (who co-founded Flickr, another service I love), and hit a $1 billion valuation in October, even though it’s barely been around a year. Slack has over 120,000 users across more than 2,000 organizations, and those numbers grow five to ten percent each week.

  • Collaboration: 20 Tools für mehr Produktivität im Team | t3n
    Collaboration-Tools erleichtern die Arbeit im Team ungemein, wie wir euch im Rahmen unserer Themenwoche Produktivität zeigen. Sie ermöglichen nicht nur ortsunabhängige Tätigkeiten, sondern können auch die Produktivität merklich steigern. Egal ob Gantt-Chart, Kanban, gemeinsame ToDo-Liste oder umfassende Kollaborations-Suite – das Angebot ist riesig. Eine Übersicht von Sébastien Bonset.
  • 9 Social Media Strategie-Bausteine für die Umsetzung › Natascha Ljubic – Social Media für Unternehmen
    Nach dem erfolgreichen Blogartikel zum Social Media Strategie Leitfaden mit Redaktionsplan und Strategie Vorlage, hier nun die einzelnen Social Media Strategie Bausteine für die Umsetzung im Detail. Zur Entwicklung einer Social Media Strategie empfehle ich folgende 9 Bausteinen mit den folgenden Fragen zu erarbeiten:

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Ich habe wieder einige interessante Lesezeichen gesammelt, diesmal zu Themen wie Collaboration, Failure, New Work, Productivity, Social Media, Organisation, Inbox/Mail, WordPress, Projektmanagement-Tools.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Literatur zur internen Kommunikation: „Social Collaboration Workplace“ und „Rede mit mir“. | IK-Blog
    Zwei Fachbücher hat Ulrike Führmann kürzlich gelesen, die es wert sind, besprochen zu werden:
    * “Social Collaboration Workplace” von Andreas Hiller, Marcus Schneider, Anne Christine Wagner
    * „Social Collaboration Workplace“ von Andreas Hiller, Marcus Schneider, Anne Christine Wagner
  • Welcome to the Failure Age!
    Wonderful story of risk, innovation and change: Welcome to the Failure Age
  • Der DOLF: “Day Of Long Faces” — Arbeit heute besser machen — Medium
    „Hach, kann ich so gut nachvollziehen. “Ich würde Ihnen ja gerne einen höheren Bonus geben, aber Sie wissen ja: Begrenztes Budget, und ich kann nicht allen einen Top-Bonus geben. Ich weiß, nach dem anstrengenden Jahr und Ihrer aller Leistung hätten Sie alle es verdient, aber leider…”“
  • Continuous Productivity: New tools and a new way of working for a new era | Learning by Shipping
    What happens when the tools and technologies we use every day become mainstream parts of the business world? What happens when we stop leading separate “consumer” and “professional” lives when it comes to technology stacks? The result is a dramatic change in the products we use at work and as a result an upending of the canon of management practices that define how work is done.
  • Social Media – Strategisches Investment oder kurzfristig messbarer Erfolg? | Prof. Dr. Heike Simmet
    „So werden in der Regel nach 5 Jahren signifikant höhere Erfolge zum Beispiel im Verkauf, der Generierung von Leads, dem Website-Traffic und dem Ranking bei Google erzielt als in den ersten 12 Monaten. Es ist also ein Mindestmaß an digitaler Reife erforderlich, bevor ein signifikant messbarer Erfolg erzielt werden kann.“
  • How to Deliver on a Modern Enterprise Collaboration Strategy
    As the world an the markets keep getting more and more complicated and complex there is no „one size fits all“:
    „There is no all-in-one enterprise collaboration platform“
  • The post-hierarchical organization
    „Hierarchies assume that management knows best and that the higher up the hierarchy, the more competent and knowledgeable that person is. But hierarchies are merely centralized networks. They work well when information flows mostly in one direction: down. Hierarchies are good for command and control. They are handy to get things done in small groups. But hierarchies are rather useless to create, innovate, or change. Hierarchies are ineffective when things get complex.“
  • Inbox Management 101 – Getting to Inbox Zero

    One of the biggest hindrances to being productive is not having a clear mind. David Allen, the author of the Getting Things Done (or GTD) methodology advocates the idea of “mind like water”, which he describes as being able to respond appropriately to external stimuli. He has a saying that “your brain is for having ideas, not holding them”, and if you’re not managing your inboxes correctly you’re asking your brain to retain information and function in a way that it was never intended to.

    When you do this, you can easily end up over-reacting or under-reacting because you’re not seeing things right. If you’re not managing your inbox correctly (email or otherwise), you waste valuable energy trying to desperately hold on to what you should be doing in your head instead of being able to focus on the one thing that really matters. Most people who care about their productivity are aware of this, which is what makes the concept of Inbox Zero so intriguing.

  • The Best iOS Apps For WordPress Users | Elegant Themes Blog
    We live in a mobile world. That’s no longer hyperbole, it’s the simple truth. Our mobile devices are playing larger and larger roles in both our personal and professional lives as they increase in power, ease of use, app development, etc. So what does this mean for the many millions of WordPress users world-wide who are walking around with all of the hardware they need to run their websites, right in their pocket? Well I’d say it means we need to find the right software to compliment it. Namely, the right apps.
  • 20 Projektmanagement-Tools im Überblick – Aus der Cloud | TecChannel.de
    Mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft gewinnen Projektmanagement-Tools aus der Cloud an Bedeutung. Denn sie bieten Unternehmen jeder Größe und Branche einen einfachen Weg, ihre Projekte, Teams, Aufgaben, Termine und Dokumente professionell zu verwalten. Eine Marktübersicht.

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In den letzten vier Wochen habe ich einige interessante Lesezeichen gesammelt zu Themen wie Collaboration, Monitoring, Leadership, Raumfahrt, Intranet, Corporate Blogging, New Work, Social Business und Reverse Mentoring… und einem Star Trek Special zum Schluss.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Microsoft Adds Unlimited OneDrive Storage To All Office 365 Accounts | TechCrunch
    „Remember when people tried to sell cloud gigabytes? What a silly time.“
  • Goldbach Interactive – Monitoring Toolreport 2014

    Die Grundlage jeder Strategie ist eine Standortbestimmung und kontinuierliche Beobachtung relevanter Kennzahlen. Das gilt auch den Bereich Social Media: Ohne seine Online-Reputation zu kennen und zu verstehen, welche Social-Media-Kanäle für die eigene Industrie die wichtigsten sind, kann ein Unternehmen seine Strategie nicht definieren.

    Die Social Media Evolution beginnt mit dem Zuhören und Analysieren: Social Media Monitoring ist eine wichtige Grundlage aller Social-Media-Aktivitäten. Kein Wunder also, dass sich 2013 bereits über 300 Monitoring-Anbieter auf dem Markt positioniert hatten. Die große Auswahl an Tools und stetige Weiterentwicklung des Markts macht es Unternehmen nicht einfach, das für sie passende Tool zu finden.

  • How Human Is Your Company?
    „Humanity not only serves as a performance propellant, it also functions as a bulwark. The most human companies are also far less likely to foster inappropriate behavior, including the type that leads to regulatory compliance problems and enforcement actions.“
  • Kontrolleure der Angstökonomie – Smarter Service
    Vertrauenskultur scheint in der Wirtschaft nicht hoch in Kurs zu stehen, besonders dann, wenn die eigene Zukunft nicht mehr aus den Erfolgen der Vergangenheit abgeleitet werden kann. Wolf Lotter leitet das in seiner brandeins-Kolumne aus der „Führungskräftebefragung 2014“ des Reinhard-Mohn-Instituts der Universität Witten/Herdecke ab.
  • What it took for Elon Musk’s SpaceX to disrupt Boeing, leapfrog NASA, and become a serious space company – Quartz

    „When Elon Musk founded SpaceX in 2002, it was, at best, a millionaire’s flight of fancy. He had made his fortune from tech startups Zip2 and PayPal, and was still two years away from starting Tesla, the electric-car firm.

    Musk, as he will gladly tell you, has a vision: Colonize Mars and make humans a multi-planet civilization. He sees it as insurance against a global catastrophe that leads to human extinction. Per Musk, the only sensible policy in this universe is redundancy. Newly wealthy and with time on his hands, he concocted a scheme to send a greenhouse full of plants to Mars as a kind of grand gesture, but couldn’t find any cost-effective rocket to send it there, even on a multi-millionaire’s budget.“

  • „Cool und beängstigend“
    „Bei IT-Agile entscheiden die Mitarbeiter über alles Wesentliche. Die Geschichte eines demokratischen Unternehmens.“
  • Mehr Transparenz wagen – Führung erfahren!
    „Mitarbeiter, ganz besonders aber Wissensarbeiter, werden gerne zum unternehmerischen Denken und Handeln angehalten. Einerseits. Wenn es aber andererseits darum geht, diesen Mitarbeitern auch Zugang zu allen dafür nötigen Informationen zu gewähren, war diese Forderung dann doch nicht ganz so ernst gemeint. Management in bester tayloristischer Tradition definiert und manifestiert sich in vielen Fällen leider immer noch über einen Informationsvorsprung gegenüber dem „normalen“ Mitarbeiter. Wer Informationen hat, kann auch entscheiden oder Entscheidungen nachvollziehen. Diese Macht gibt man nicht leichtfertig aus der Hand, wenn man sein Führungsverständnis alleine darauf gegründet hat. Die Forderung, dass Wissensarbeiter unternehmerisch denken sollen, ist prinzipiell richtig und wichtig, aber sie muss auch mit aller Konsequenz umgesetzt werden. Und Transparenz hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen ist eine ganz wesentliche Konsequenz daraus.“
  • Intranet Navigation: Perfekt mittels Card Sorting
    Vom Ursprung her werden beim Card Sorting Themen auf Karten geschrieben und diese unabhängig voneinander auf dem Tisch oder einer Metaplanwand thematisch durch eine gewisse Anzahl an repräsentativen Personen sortiert und Oberpunkten zugeordnet. Hierbei kann es Vorgaben, wie z.B. die Anzahl der Oberpunkte geben oder man kann den Testpersonen auch völlig freie Hand lassen. Daraus entsteht somit eine gewisse Anzahl an Navigationsstrukturen, welche entsprechend übereinander gelegt zumindest eine erste repräsentative Navigationsstruktur ergeben. Dieses „Übereinander legen“ benötigt viel Erfahrung eines Usability Experten und/oder Informationsarchitekten. Online Tools mit einer Cluster Analyse helfen hier aber entsprechend weiter.
  • Warum Corporate Blogs oft nicht “funktionieren” — und wie man das ändern kann! — Medium

    “Mal ehrlich – Corporate Blogs funktionieren nicht!” – So titelte kürzlich ein Beitrag von Kollege Christian Henne von HenneDigital. Dann kam auch noch beim Barcamp Köln in der Session von Lars Hahn die Frage auf “Lohnt sich ein Corporate Blog?”.

    Es brennt mir schon seit Christians Artikel unter den Nägeln, etwas dazu zu sagen. Ich habe schon vor einiger Zeit einmal aufgeschrieben, wieso Corporate Blogs für mich das Herzstück einer digitalen Kommunikationsstrategie darstellen können. Wenn sie richtig angegangen werden!

  • Knowledge Research Center e.V. :: Vom Verschwinden fester Arbeitszeiten und Arbeitsorte (Teil 13 unserer Blogserie)
    Es war einmal eine Gesellschaft, in der die Menschen werktäglich von morgens bis abends an einen festen Arbeitsort mit eigenem Büro und Schreibtisch fuhren. Doch die Zeiten ändern sich: Entwicklungen vor allem in US-amerikanischen und kanadischen Unternehmen zeigen, dass die Arbeit von zu Hause zum Regelfall werden kann und das eigene Büro im Unternehmen die Ausnahme sein wird.
  • Wissensarbeit – drei unterschiedliche Zusammenarbeitsmodelle: Coordination, Collaboration, Cooperation | der wissensarbeiter
    “collaboration means ‘working together’. That’s why you see it in market economies. markets are based on quantity and mass.”
    “cooperation means ’sharing’. That’s why you see it in networks. In networks, the nature of the connection is important; it is not simply about quantity and mass …”
    “…collaboration happens around some kind of plan or structure, while cooperation presumes the freedom of individuals to join and participate. He (Jérôme Delacroix) also says that cooperation, not collaboration, is a driver of creativity.”
  • Hirnforschung: Vom geistreichen Nichtstun | ZEIT ONLINE
    Zur Ruhe kommen? Dafür ist in der Informationsgesellschaft kaum Zeit. Dabei verhilft Muße oft zu den besten Ideen. von Ulrich Schnabel
  • 30 Little-Known Features of Facebook, Twitter, and More

    Which features of Facebook, Twitter, and the other major social networks have perhaps slipped under our noses? I went hunting for some of these little-known features and came up with over two dozen new tricks and tools to try for Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+, Pinterest, and Instagram.

    Read ahead to learn all 30 little-known features (and see which ones you might already know!).

  • Mitarbeiter bestimmen Arbeitszeit und Gehalt selbst
    Mehr Demokratie im Unternehmen wagen – was nach Sonntagsrede klingt, ist tatsächlich möglich. Arbeitszeit, Gehalt und sogar Vorgesetzte bestimmen Mitarbeiter heute selbst. Kann das gut gehen?
  • How To Be Efficient: Dan Ariely’s 6 New Secrets To Managing Your Time
    The world is not designed to help you achieve your long term goals. Passivity is not going to get you where you want to go.
    Control your environment or it will control you. Optimize your workspace for what you need to achieve.
    Write the things you need to do down on your calendar. You’re more likely to do what you write down.
    You have about 2 hours of peak productivity, usually early in the morning. Protect those hours and use them wisely.
    Meetings, email, multitasking and structured procrastination are the biggest time wasters.
    No, you don’t need an email break. Switching tasks reduces effectiveness as your brain transitions. The more you do it, the less effective you are.
  • In focus: The art of collaboration – Virgin.com
    One of the constant threads that has run throughout our focuses this year has been the idea of people working closer together, be it through the sharing economy or as part of a start-up community, brands big and small are seemingly clamouring to reap the mutual benefits of collaborating with one another.
  • Unendlich Urlaub? Unendlich Home-Office? Zwischen unendlicher Selbstoptimierung und Selbstausbeutung steht die Kultur des (Selbst-)Vertrauens. – Karlshochschule International University
    Bäm! Bäm! Kurz hintereinander haben zwei ziemlich große Unternehmen ein deutliches Signal an ihre derzeitigen und zukünftigen Mitarbeiter gesendet. Inspiriert wurden sie vermutlich durch ein Unternehmen namens Netflix. Worum geht es? Um Freiheit und Selbstbestimmung. Auf den ersten Blick. Netflix und Virgin gestehen ihren Mitarbeitern so viel Urlaub zu wie sie wollen, sofern – und jetzt kommt der Stolperstein – die Leute ihre Aufgaben erledigen. In die gleiche Kerbe schlägt nun Microsoft Deutschland. Das Unternehmen will ihren Mitarbeiter völlige Freiheit bei der Wahl ihres Arbeitsortes lassen. Das feste Büro wird aufgelöst, keine Anwesenheitspflicht mehr im Office. Man darf kommen, muss aber nicht. Man erhält – wenn man denn mal kommt – flexible Arbeitsplätze und Konferenzräume zu Besprechungen. Möglichkeitsräume statt Zwangsanstalten.
  • Neue Horizonte | DoSchu.Com
    Nun ist es fast vollbracht: Das Büro ist in den Coworking Space combinat 56 umgezogen; privat zieht es mich weiter südlich. Internet und Social Web machen neue Formen des Arbeitens möglich. Wie häufig hatte ich Termine beim Kunden in letzter Zeit? Bis auf einen regelmäßigen Auftrag mit vor-Ort-Einsatz liefen viele Arbeiten digital. Oder konzentriert an Tages-Workshops. Das Arbeiten aus dem europäischen Ausland ist problemlos möglich – also auf geht’s.
  • Reverse Mentoring: Fragen und Antworten « centrestage.de
    Auf dem Corporate Learning Camp (#clc14) in Frankfurt habe ich eine Session zum Thema “Reverse Mentoring – Einblicke & Lessons Learned” gehalten. Die Session war gut besucht und für die meisten Teilnehmer war Reverse Mentoring als Format zur Führungskräftequalikation ein bekanntes Konzept. Die spannendsten Fragen und Antworten möchte ich an dieser Stelle vorstellen.
  • Are we on the edge of a new, collaborative paradigm? – SocialStory
    These networks have opened up the means for people to connect, share information, and work together on an unprecedented scale, revolutionizing the way we conduct everything from science to business to social innovation. Yet despite the potentially game-changing implications of collaboration in twenty-first-century society, we must be careful, according to Alfred, not to overlook the challenges and pitfalls it carries with it.
  • Why Social Media Will Fundamentally Change Business | MIT Sloan Management Review

    Social media is still new enough that many executives wonder what, if any, long-lasting impact it will have on how business is conducted. Is it worth jumping on the bandwagon? Or conversely, is it wiser not to jump, but to wait until there’s greater clarity on whether social is here to stay?

    Both these questions have a one-word answer.

    Jump.

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One more thing…

Da hätte ich noch etwas zur Vorfreude auf nächstes Jahr. Im ersten Halbjahr soll Star Trek: Renegades herauskommen ;-) Es ist ein crowd supported Fan-Projekt unter anderem mit den Original-Schauspielern Admiral Pavel Checkov und Commander Tuvok… also Walter Koenig und Tim Russ :-)

[ Direktlink YouTube-Video ]

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Interessante Lesezeichen aus diesem Internet zu Themen wie Change, Ruhe, Office, Produktivität, Industrie 4.0, Intranet, Collaboration, Leadership, Digital Workplace und Enterprise Social Software.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • How will today’s technology change our concept of “work”? | Anthropology in Practice, Scientific American Blog Network
    „Change is hard. We meet it with some trepidation and skepticism. This is certainly true when it comes to technology. Each wave of technological advancement has changed the economy; and in each age where it has done so, the there has been a ripple effect.“
  • Ruhe, bitte! – brand eins online
    Wir sind immer noch in der Industriegesellschaft: Viel Lärm um nichts. Aber eigentlich bräuchten wir richtig Ruhe, um in der Wissensgesellschaft anzukommen. „Aktionismus, Ablenkung, Daueralarm – wie soll man sich da konzentrieren? Das muss man aber, weil sonst der Wissensgesellschaft die Puste ausgeht.“
  • Why our startup has no bosses, no office, and a four-day work week – Quartz
    So, when we created Project eMT, a comparison search engine for Latin America, we decided to work in a different way: without project managers. Six years later, we operate in Chile, Brazil, Mexico, and Colombia together with 34 engineers that are part of our team, and we still work without traditional management structures and work weeks, and have managed to grow our annual revenue by 204%.
  • 25 Tips to Increase Your Agency’s Productivity

    The numbers never lie – sometimes, it seems as if you’re not getting as many billable hours from your employees as you’d like. This simple truth is that people aren’t machines – their energy levels rise and fall, and some times they will work faster and harder than others.

    But if you want to see a general increase in productivity across your staff, then there are some simple steps you can take. Here are a few ideas on proactively improving productivity at your office.

  • Industrie 4.0: Industrieller Mittelstand glaubt nicht an Big Data
    Rund ein Drittel aller Firmen im industriellen Mittelstand stehen Big-Data-Anwendungen skeptisch gegenüber. Vor allem glauben die Unternehmen an eine vermeintlich schlechte Kosten-Nutzen-Relation. Allerdings steht die deutsche Fertigungsindustrie einem steigenden Innovationsdruck gegenüber.
  • 8 Ways You’re Sabotaging Your Productivity And How To Stop | Fast Company | Business + Innovation
    Intense brainstorming sessions and far-away meetings feel productive in the moment, but they’re zapping your productive energy.
  • Verabredungen im Smartphone-Zeitalter: Die neue Unzuverlässigkeit und was man dagegen tun kann › imgriff.com
    Betrachtet man Verabredungen unter dem Gesichtspunkt der Produktivitätssteigerung, so geht es vor allem darum, mit möglichst wenig Zeit- und Koordinationsaufwand zu dem gewünschten Termin zu kommen, der dann auch tatsächlich in dem vorgegebenen Rahmen, mit den anvisierten Teilnehmern, zum festgelegten Zeitpunkt stattfindet.
  • Ziele für ein Intranet
    „Wie bei allen Projekten, muss man auch bei der Entwicklung eines Intranets festlegen, was man damit erreichen möchte. Das Ergebnis wird einfach deutlich besser, wenn entsprechende Ziele entwickelt und diese dann priorisiert werden. In „traditionellen Intranets“ war das noch einfach, denn es ging hauptsächlich darum Informationen zu verteilen. Bei „modernen Intranets“ ist das Spektrum dagegen deutlich breiter geworden.“
  • Is Collaboration Part of Your Customer Experience Strategy? – Enterprise Irregulars

    „Collaboration isn’t a technology discussion or a strictly process or people discussion either. It’s complex, which is why, I think, that so many companies have struggled with it for so long.

    CX and collaboration are natural allies as a strategy and need to be addressed together. From a CX perspective you simply can’t “fix” your customer issues without solving your internal organizational issues relating to collaboration and communication.“

  • Neue Denkweise: Strategie für digitalen Arbeitsplatz der Zukunft – CIO.de
    Man sollte nicht mehr zwischen Business IT und Consumer IT unterscheiden. Diese Trennung ist laut Gartner überholt. Dass Mitarbeiter Innovationen erwarten, zeigt eine Ricoh-Studie.
  • 4 Ways to Manage Remote Employees | Entrepreneur.com
    Executives and managers, though, are presented with a unique set of challenges when dealing with remote employees, whether they are remote full time or part time. For example, employers may feel uncomfortable not being able to watch or keep track of remote employees throughout the day. They may also fear that communication will be more difficult if employees are not physically in the same office.
  • Fiddling with Newsfeeds
    I fully comply with Ryan. Although unfortunately a lot of people just don’t look for them…
    „What I’m excited about is the fact that the mainstream media doesn’t control the message now, and that “real news” and compelling stories can be generated by anyone. There are thousands of petty, shallow celebrity gossip blogs out there. But there are also thousands of other everyday people creating and sharing wonderful stuff. Anyone in the world can see it, if they look for it.“
  • 10 Myths about Enterprise Social Software – Yahoo Small Business Advisor
    Just as public social networks have changed the way that people connect and interact, enterprise social networks can have a big impact on employee productivity and collaboration. Initially thought to be a distraction, these networks are now popping up at companies of all sizes worldwide and realizing the huge potential of social collaboration to pump information and to attract as well as retain existing talent.However many business leaders are still hesitant for a number of reasons when it comes to adopting enterprise social collaboration. In fact, the biggest risk lies in deferring enterprise social adoption—you gamble losing an edge over your competition. To stay ahead, businesses need to come to terms with the following 10 common myths.
  • How a Manager Can Promote the ‚Future of Work‘ | Entrepreneur.com
    What does the term a “new way to work” signify? My company, Unify, posed that question to 961 professionals scattered across the globe and found in the results (published in June) that for 47 percent it meant “working where I want to work” and for 43 percent it meant “working when I want to work.”
  • „The Digital Workplace in the Connected Organization“ | simply communicate

    Conclusions – The digital workplace is a journey

    For the majority, the journey can look like a real challenge. However, they could use McConnell’s findings as an awareness tool to identify potential action areas.

    Throughout the report there are a number of useful charts and examples where insights are explored in more detail. The study also provides a scorecard and a framework to help organisations understand where they stand today, define a vision and transform it into reality.

    If you believe in the digital workplace in the connected organisation, reading this manual might just be the best investment of your time.

  • 7 Wahrheiten über das Selbstständigsein, die einem keiner sagt | karrierebibel.de
    Selbstständig zu sein ist etwas Wunderbares. In der Theorie. Die Freiheit in der Zeiteinteilung, keiner redet einem rein, man arbeitet in die eigene Tasche… Und es stimmt ja auch: Noch immer gibt es in Deutschland keinen besseren Weg zu Wohlstand und Unabhängigkeit als als Unternehmer (oder Erbe). Die andere Seite wird dabei allerdings oft ausgeblendet: Gerade am Anfang ist der Weg in die Selbstständigkeit mit hohen Risiken, Unsicherheiten und Knochenarbeit verbunden. Nicht umsonst heißt es: Als Selbstständiger arbeitest du selbst und ständig…

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Viel Spaß beim Lesen, ein weiterhin erfolgreiches und gutes Jahr,

Live long and prosper!