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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal sind unter anderem ein Interview mit René Obermann, Social Intranet, Social Business, Social Collaboration und Leadership.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • René Obermann: „Ich möchte mir Neues erschließen“ | ZEIT ONLINE
    Ein lesenswertes Interview von Uwe Jean Heuser und Jana Simon: „René Obermann verlässt die Telekom. Ein Gespräch über sozialen Aufstieg und Gerechtigkeit, über Datenschutz und seine Haltung zu Edward Snowden.“
  • The 5 Rituals of Highly Asian Efficient People

    When it comes to productivity, stripping it down to the basics can be challenging. With so many systems, hacks, techniques and tips out there it’s easy to get lost in the shuffle on what actually universally works.After meeting and studying hundreds of highly effective people in today’s world, I’ve derived the basics of productivity into 5 rituals that you can implement today that will shoot your productivity into overdrive.

  • Podcast 008: Im Gespräch mit Frank Hamm » ToolBlog

    Stephan List unterhält sich in diesem Podcast mit Frank Hamm, Social Media Spezialist, PR – Berater und “Nexialist”.Die Themen waren:

    Die Arbeitsfelder von Frank (und was ein “Nexialist” ist)
    Die Zukunft der Büros und anderer Arbeitsumgebungen
    Franks persönliche Werkzeuge zur Arbeitsorganisation
    Hawaii u.a.

  • My top ten intranet and digital workplace predictions for 2014
    It is clear that in 2013 not only did intranets increase their velocity and criticality for any modern organization (with widespread upgrades, investment and expansion) but the digital workplace came of age and became an accepted, essential digital and work reality. So what can we expect for intranets and the digital workplace 2014?
  • Management vs. Leadership: A Dangerous But Accurate Distinction | LinkedIn

    So sehr ich bei vielen „Managern“ das Führen im Sinne von Leadership auch vermisse, so gibt es doch viele „Manager“, die sich nur auf das große Ganze konzentrieren und manchmal ans Abstruse erinnernde Anweisungen komplett an der Realität vorbei geben.“I am not rejecting the distinction between leadership and management, but I am saying that the best leaders do something that might properly be called a mix of leadership and management. At a minimum, they lead in a way that constantly takes into account the importance of management. Meanwhile, the worst senior executives use the distinction between leadership and management as an excuse to avoid the details they really have to master to see the big picture and select the right strategies.“

  • Social Collaboration professionell nutzen
    Der richtige Umgang mit Social-Software vor und nach der Einführung stellt Unternehmen oft vor Probleme. Drei Experten machen klar, warum Social Collaboration nicht als reines IT-Projekt verstanden werden darf.
  • Studie: So entwickeln sich Social Media zum Social Business. – mcschindler.com – der Fachblog zu PR im Social Web
    Nach innen gesehen werden soziale Medien Teil der DNA und Treiber für kulturelle Veränderungen in der Organisation. In der externen Kommunikation muss Social in einem grösseren Kontext zusammen mit Web, mobiler Nutzung und anderen digitalen Initiativen gesehen werden. Das bedingt, dass Organisationen eine Vorstellung davon haben, wie „social“ die Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern beeinflussen soll. Will heissen, dass soziale Medien als fester Bestandteil in die kommunikative Gesamt-Strategie gehören.
  • Do Enterprise Collaboration Tools Offer Tangible ROI? | Colligo Networks inc.
    The study compared organizations with collaboration tools against those without such tools, and the results clearly show organizations that have embraced collaboration are more successful. This adds a huge amount of weight to the business case for collaboration tools.
  • FOKUS IK – Social Intranet
    Sich vernetzen, Zusammenarbeit vereinfachen, Wissen teilen und managen – Social Business besitzt vielversprechende Potenziale für Unternehmen. Gleichzeitig ist die Einführung von Social Intranets oder Enterprise Social Networks oft auch eine Herausforderung hinsichtlich der Akzeptanz und Unternehmenskultur. Über die Potenziale und Herausforderungen von Social Software, den Weg zum Social Business, über Wissensmanagement 2.0 und Erfolgsmessung berichten erfahrene Anbieter und Berater im Bereich Social Intranet und Enterprise-2.0-Lösungen in der 1. Ausgabe des Themenhefts “FOKUS IK”.
  • Management: Flache Strukturen sind ratsam – Harvard Business Manager
    Wann es sich lohnt:
    – Das Umfeld ändert sich schnell (wo heutzutage nicht…)
    – Innovation ist das Hauptdifferenzierungsmerkmal
    – die Organisation hat ein gemeinsames ZielDann sollten Sie nicht nur über flache Hierarchien sondern über Netzwerke nachdenken, denn das ist dann die Art, wie zusammen gearbeitet wird.“Je größer ein Unternehmen, desto feiner und vielstufiger meist die Hierarchie. Doch das muss und sollte nicht so bleiben: Immer mehr Studien zeigen, dass sich Organisationen mit flachen Strukturen fast immer besser entwickeln als traditionelle.“
  • Chancen- und Optionsmanagement: Wir müssen neu denken!
    Management by Objectives ist out, Management by Options ist in:
    „Je komplexer und unsicherer das Terrain scheint, umso mehr zieht man sich üblicherweise auf das Management von Risiken zurück. Komplexität und gefühlte Unsicherheit werden als Feinde empfunden. Falsch. Denn genau in diesem nicht bis ins Letzte plan- und kalkulierbaren Bereich liegen zahllose wertvolle Chancen, die erschlossen werden sollten. Wer besser sein will, muss lernen, Chancen zu erkennen und seine Optionen clever zu managen.“
  • Using an Internal Social Network to Solve Real Business Problems
    I’ve worked for several large organizations and one thing was true in every one of them. There are huge information silos between different divisions, different offices, and even within departments. These information silos can be very costly for organizations. The cost impact can range from not knowing the internal expertise available to having multiple departments working on similar initiatives and spending money for outside consultants to do the same projects as well as having employees who do not even know they exist. For many companies, the quickest way to break down silos is to leverage an internal social network.
  • Hierarchien sind Trivialisierungsstrukturen | Initiative Wirtschaftsdemokratie
    Auf der einen Seite braucht ein Unternehmen eine strenge hierarchische Aufstellung, um Geld zu verdienen. Auf der anderen Seite ist genau diese strenge hierarchische Struktur hinderlich, wenn es darum geht, die Basis für das Geldverdienen überhaupt erst zu schaffen.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen, frohe Feiertage, einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2014 und… live long and prosper!

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Social Collaboration Framework

Mit dem Social Collaboration Framework begegnen Sie den Herausforderungen einer veränderten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Im zweiten Teil stelle ich Ihnen die vier weiteren Bausteine Netzwerk, Usability, Kommunikation und Kollaboration vor und beschreibe ich ein typisches Vorgehen zur Einführung sowie typische Fallstricke.

Social Collaboration Framework

1. bis 3. Ziele/Aufgaben/Projekte, Infrastruktur und Konnektivität

Im ersten Teil über das Social Collaboration Framework habe ich Ihnen die Bausteine Ziele/Aufgaben/Projekte, Infrastruktur und Konnektivität erläutert. Sie sind eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Einführung von Social Collaboration. Ausgehend von dieser Basis analysieren Sie die weiteren Bausteine und entscheiden Sie sich für ein Vorgehen in Ihrem Unternehmen.

4. Netzwerk

Das Netzwerk umfasst einerseits als zentrales Element seine Mitglieder und andererseits die Elemente, damit dieses Netzwerk und seine Aktivitäten abgebildet werden. Bei den Mitgliedern stellt sich die Frage, ob dies dauerhaft wirklich nur die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens sein werden. Zu Beginn kann dies durchaus der Fall sein. Doch sollten Sie überlegen, ob es nicht später bei einzelnen Projekten oder größeren Einkaufsvorhaben sinnvoll sein kann, Externe zumindest zeitweise zu Ihrem Netzwerk hinzuzufügen. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, bei einer größeren Produktentwicklung einen besonders wichtigen Technologielieferanten von vornherein mit zu beteiligen.

Die Mitglieder vernetzen sich über Gruppen oder über persönliche Beziehungen. Gruppen können sein:

  • Abbildungen der formal bestehenden Aufbauorganisation (beispielsweise Abteilungen, Bereiche, Gremien)
  • Abbildungen der formal bestehenden Ablauforganisation (also beispielsweise einer abteilungsübergreifend einer Prozesskette)
  • Projektorganisationen (Projekte mit Teilprojekten), die konkret und zielorientiert eine übernommene Aufgabe verfolgen
  • Mitglieder mit gemeinsamen Interessen (Communities of Interest)
  • Mitglieder aufgabenorientierter Gemeinschaften (Communities of Practice); einen besseren deutschen als diesen sperrigeren Begriff finde ich leider nicht. Es geht hier um Mitglieder, die ähnliche Aufgaben haben oder hatten und die informell miteinander verbunden sind

Mitglieder und Gruppen als auch andere Objekte (beispielsweise ein Projekt) verfügen über Profile, anhand derer sich ein “Neuling” jederzeit sehr schnell einen Überblick verschaffen kann. Dies kann notwendig oder hilfreich sein im Rahmen des Onboardings neuer Mitarbeiter, des Einarbeitens eines neuen Projektmitglieds oder auch beim Erkunden von Personen oder Gruppen mit ähnlichen Interessen oder Aufgaben.

Das Netzwerk oder auch Teilmengen davon dienen als Transportmedium für Inhalte, Ziele und Kommunikation. Achten Sie einmal auf die Netzwerkbildung in Ihrem Unternehmen, die bereits jetzt beispielsweise bei Projekten oder auch in der Kaffeeküche oder auf der Weihnachtsfeier stattfindet.

5. Usability (Benutzerfreundlichkeit)

Eine wichtige Anforderung an eine Social Collaboration-Umgebung ist die der Benutzerfreundlichkeit. Die Mitglieder sollen sich nicht mit Schulungen oder Handbüchern aufhalten sondern umgehend ihr Netzwerk aufbauen und zusammen arbeiten. Eine Oberfläche muss auch aus Akzeptanzgründen einfach und flüssig zu bedienen sein. Bedienelemente, die den Mitarbeitern aus ihren privaten Anwendungen (Amazon, Facebook, Whatsapp) bekannt sind, fördern den schnellen Einstieg.

Die Umgebung soll möglichst alle im Unternehmen eingesetzte Plattformen unterstützen (Browser, Betriebssysteme). Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Mobilzugang. In Zeiten von Smartphone und Tablets, die auch zunehmend von Unternehmen eingesetzt werden, gilt es, den Mitglieder die Nutzung nicht nur am festen Arbeitsplatz sondern auch mobil zu ermöglichen. Dabei geht es je nach Unternehmensumgebung um Mitarbeiter im Außendienst aber auch beispielsweise in der Produktion oder im Meetingraum (auch wenn der Einsatz zielgerichtet und vereinzelt erfolgen sollte). Möglicherweise setzen Sie im Unternehmen derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Plattformen ein. Doch erstens wird sich dies im Laufe der nächsten Jahre ändern und zweitens können Sie nicht voraussehen, über welche Endgeräte und Plattformen externe Mitglieder möglicherweise bereits in wenigen Monaten verfügen.

Achten Sie auf eine einfache und zugleich mächtige Suche, die auch Dokumente im Volltext durchsucht.

Eine E-Mail-Anbindung sollte selbstverständlich sein, damit Mitarbeiter ihre Benachrichtigungen in ihrer gewohnten Umgebung (beispielsweise Microsoft Outlook) erhalten können. Von dort aus sollten sie direkt über einen Link entsprechend Aktionen anstoßen können (beispielsweise das vom Kollegen bearbeitete Dokument öffnen).

Bei vielen klassischen ERP-Lösungen (Enterprise-Resource-Planning) verhindert neben der umständlichen Bedienung die zentrale Administration eine durchgängige Akzeptanz. Die Administration der Social Collaboration-Umgebung soll weitgehend in der Umgebung selbst stattfinden. Das Anlegen einer Gruppe oder die Vergabe von Berechtigungen darf nicht von einer zentralen Stelle abhängig sein, die über diverse Antragsformulare mit mehreren Stufen erreicht wird – und die dann aufgrund eines Formfehlers ablehnt.

Selbstverständlich dürfen Externe nur in klar eingeschränkten Bereichen ihrer Kollaborationsumgebung mitarbeiten. Aber dieselbe Anforderung gibt es ebenso bei Ihren eigenen Mitarbeitern. Nicht jeder Mitarbeiter darf wirklich alles sehen oder bearbeiten. Eine Gruppe kann von jedem gegründet werden, der Gründer ist automatisch Administrator und kann weitere Administratoren hinzufügen. Bei den Gruppen haben sich Konstruktionen wie diese etabliert:

  • Geheim: Die Gruppe ist nur sichtbar für Mitglieder, nur Administratoren können Mitglieder hinzufügen. Auch können Mitglieder, Beiträge, Dokumente und andere Objekte nur von Mitgliedern gesehen beziehungsweise bearbeitet werden
  • Geschlossen: Die Gruppe erscheint auf Listen oder in der Suche, aber die Mitglieder, Beiträge, Dokumente etc. können nur durch die Mitglieder gesehen beziehungsweise bearbeitet werden. Gruppenmitglieder werden hierzu nur durch gewährten Antrag oder durch eine Einladung durch Administratoren oder berechtigte Mitglieder.
  • Öffentlich: Die Gruppe und ihre Objekte sind für jeden sichtbar, jeder kann der Gruppe beitreten und mitarbeiten

[ Beispiel: Facebook-Gruppen ]

Es gibt je nach Umgebung weitere Abstufungen oder Berechtigungsebenen. Je vielfältiger die Möglichkeiten sind, desto höher sind allerdings oft die Akzeptanzhürden und der Verwaltungsaufwand. Weniger ist manchmal mehr: Eine möglicherweise hundertprozentige Lösung nutzt Ihnen wenig, wenn sie nicht oder nur ungern von den Mitgliedern des Netzwerks genutzt wird.

6. Kommunikation

Kommunikation (lateinisch communicare „mitteilen“) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint. „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hinein gelangen“.

[ Seite Kommunikation. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Dezember 2013, 12:49 UTC. (Abgerufen: 18. Dezember 2013, 17:15 UTC) ]

Ich verspüre Unbehagen, wenn von “Übertragung” die Rede ist. Denn dies suggeriert, man könne „nicht kommunizieren“. Kommunikation ist für mich immer Dialog, denn erstens ist auch das Nicht-Reagieren auf eine Information eine Information, und zweitens ist das veraltete Sender-/Empfänger-Modell durch das Netzwerk- bzw. Systemmodell abgelöst. Der Kommunikations-Baustein sorgt mit seinen Elementen dafür, dass die Mitglieder der Social Collaboration-Umgebung miteinander möglichst vielfältig und vor allem situationsgerecht kommunizieren können. Beispiele für Elemente sind:

  • Nachrichten/News: Eine Nachricht wird von einem Mitglied an ein einzelnes oder an mehrere Mitglieder als Beginn einer Kommunikation gesendet. Dieses Mitglied kann auch stellvertretend für eine Organisationseinheit oder Gruppe agieren. Die Kommunikation erfolgt asynchron (d.h. zeitlich versetzt)
  • Diskussionen: “Gemeinsam untersuchen, erörtern, und besprechend erwägen”, wobei im Unterschied zur Nachricht (oder besser: Beim Austausch von Nachrichten) öffentlich diskutiert wird. Ich sehe Blog als eine Diskussionsform
  • Status Updates (explizite Kurznachrichten) : Informieren über den Status eines Mitglieds oder einer Gruppe
  • Activity Streams: Im Gegensatz zu den Status Update werden hier indirekt durch Aktivitäten wie das Bearbeiten eines Dokuments Nachrichten erzeugt)
  • Messaging (inklusive Präsenzanzeige): Im synchronen Chat (auch im Gruppenchat) werden in flüchtiger Unterhaltungen Nachrichten in geschlossenem Kreis ausgestauscht. Präsenzanzeigen mit bewusster Anzeige (beispielsweise “Ich bin online”, “Ich bin beschäftigt”, “Ich bin abwesend”) signalisieren einem möglichen Partner, welche Art der Kommunikation gerade geeignet ist. So kann beispielsweise auf eine Nachricht ausgewichen werden. Messaging gibt es ohne die Präsenzanzeige bereits seit vielen Jahren in Unternehmen – denn ein Telefongespräch ist nichts anderes als Messaging im Audioformat :-)
  • Gemeinschaftliche Lesezeichen: Sie werden gemeinsam geteilt und oft mit Schlagworten vershen (beispielsweise zu einer Arbeitsgruppe)
  • Abonnieren: Das Abonnieren ermöglicht dem Folgen von anderen Mitgliedern, Nachrichten, Dokumenten oder generell Objekten, die eine Änderung erfahren (oder durchführen bei Mitgliedern)

Eine Kommunikation kann oftmals auch ohne offensichtliches Ziel erfolgen (“Small Talk”), doch selbst dann stärkt sie beispielsweise die Bindung im Netzwerk (s.a. Interpersonal ties).

7. Kollaboration

Eine Kollaboration (lat. con- „mit-“, laborare „arbeiten“) ist die Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen.

[ Seite Kollaboration. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Dezember 2013, 00:35 UTC. (Abgerufen: 18. Dezember 2013, 16:29 UTC) ]

Die Definition von Wikipedia ergänze ich um folgende Aspekte:

  • Es handelt sich um ein zielorientiertes Zusammenarbeiten
  • Die Beteiligten (Mitglieder/Personen oder Gruppen) können sich im Zeitablauf entwickeln
  • Die Zielausprägung kann sich im Zeitablauf ändern

Kollaboration kann zu allgemeinen Zielsetzungen wie diesen erfolgen:

  • Zugang zu Information und Wissen verbessern
  • Produktivität und Teamleistung erhöhen
  • Zufriedenheit & Engagement von Kunden, Partnern und Mitarbeitern erhöhen
  • Zusammenarbeit und Vernetzung erhöhen
  • Agilität und Innovationsfähigkeit erhöhen
  • Reputation erhöhen
  • Kosten reduzieren

Es kann allerdings auch konkreter werden:

  • Die Belegschaft über die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens informieren und Fragen der Mitarbeiter beantworten
  • Ausschreibungsunterlagen für den Neubau der Produktionshalle erstellen
  • Planung und Umsetzung des nächsten größeren Updates der ERP-Software
  • Szenarien für die technologische Entwicklung im Bereich der Produktionsautomation entwickeln
  • Marktentwicklungen erfassen, diskutieren und Möglichkeiten für die strategische Ausrichtung der nächsten fünf Jahre sondieren
  • Durchführung eines MOOCs zur Erhöhung des Wissensstandes im Unternehmen und der Wettbewerbsfähigkeit am Markt

Kollaboration findet daher nicht zwangläufig operativ oder zur Umsetzung einer wertschöpfenden Aufgabe (im Bereich der Wertschöpfungskette) durch. Zur Durchführung von Kollaboration dienen Elemente, die es generell bereits zu Zeiten von Papier, E-Mail, Word und Co gab:

  • Aufgaben: Konkrete Aufgaben mit einem Zieldatum und möglicherweise Abhängigkeiten
  • Termine: Kalendarische Termine für Aufgaben oder einzelne Tätigkeiten
  • Meetings/Veranstaltungen: Gemeinschaftlicher Austausch von Informationen, Argumenten; Erstellung von Dokumenten oder Dokumentationen
  • Dokumente: Gemeinschafltiches Bearbeiten von Dokumenten, möglicherweise auch parallel zur selben Zeit von mehreren Personen. Dies können außer Textdokumenten beispielsweise auch Präsentationen, Tabellen oder ein gemeinsamer Bildschirm sein
  • Dokumentversionen: Die Erstellung von Versionen von Dokumenten sollte heutzutage vollautomatisch erfolgen
  • Umfragen: Das einfache Abfragen als auch komplexeres Befragen beispielsweise als Feedbackkanal
  • Ideen und Bewertung: Eng verwandt ist die Sammlung und Generierung von Ideen sowie deren Bewertung
  • Archivierung: Die Archivierung von Aufgaben, Dokumenten und anderen Objekten soll möglichst einfach sein, gleichzeitig soll auch der Zugriff auf bereits archivierte Objekte einfach erfolgen. Archivierung war bislang ein “Wegsperren” für den Notfall. Diese Archivierung sollte ersetzt werden durch ein “Ausblenden” von Objekten, auf die man dennoch bei Bedarf einfach zugreifen können sollte

Im Gegensatz zu den Möglichkeiten von ein paar Jahren können solche Elemente jetzt raum- und zeitübergreifend und verhältnismäßig einfach zur Kollaboration eingesetzt werden.

Vorgehen

Klopfen Sie die Bausteine des Social Collaboration Frameworks in Ihrem Unternehmen ab. Aus den Elementen der einzelnen Bausteinen ergeben sich die Kriterien zur Auswahl sowohl einer geeigneten Software als auch eines Partners zur Umsetzung. Fragen Sie sich, welche Teile Sie wirklich selbst erbringen können (z.B. in der IT-Infrastruktur).

Ein Beispiel zur Kommunikation: Ist Ihr Unternehmen auf eine netzwerkorientierte Kommunikation vorbereitet? Wen müssen Sie dazu einbinden, und welche besonderen Maßnahmen sollten Sie vorsehen? Und falls Sie nicht vorbereitet sind: Können Sie aus eigenen Ressourcen eine geeignete Kommunikation aufbauen? Oder sollten Sie für die Kommunikation einen externen Partner für die Einführungsphase hinzuziehen?

Beim Abklopfen der Bausteine und Elemente bauen Sie außerdem eine Liste der benötigten Partner innerhalb ihres Unternehmens auf. Das sind dann die Stakeholder (z.B. Betriebsrat, Datenschutzbeauftragter, Mitarbeiter, Führungskräfte), die mit ins Boot und/oder “enabled” werden müssen. Fragen Sie sich dazu bei jedem Element:

  • Wenn kann ich dazu für weiteren Input fragen?
  • Wer könnte daran Interesse haben?
  • Wer wird sehr schnell damit arbeiten?

Einige auf dieser Liste werden Sie dann in Ihr Projektteam holen, andere werden Sie im Laufe des Projekts für einen Austausch hinzu holen. Möglicherweise werden Sie eine permanente Austauschgruppe aufbauen, mit der Sie ihr im Wachsen begriffene Social Collaboration testen können und durch die Sie wichtige Hinweise gewinnen können.

Aufgrund der Vielfalt der Bausteine ergibt sich wahrscheinlich eine sehr gemischte Truppe, und das ist gut so. Dafür holen Sie sich viel wertvollen Input für Ihr Vorhaben. Und letztendlich stellen sich bei den Stakeholdern auch oft Grundsatzfragen wie “Wieso haben wir das immer so gemacht, müssten wir jetzt nicht normalerweise…?”. Ignorieren Sie diese Kulturfragen nicht sondern nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zum Justieren Ihres Vorgehens.

In jedem Unternehmen gibt es unterschiedliche bestehende Prozesse, Vorgehensweisen und Kulturen. Deswegen werden Sie auf Basis des Social Collaboration Frameworks ein auf Ihr Unternehmen abgestimmtes Vorgehen entwickeln. Ein typisches Vorgehen:

  1. Bestands- und Anforderungsanalyse: Dazu ermitteln Sie schwerpunktmäßig vier bis sechs mögliche Anwendungsfälle (“Use Caes”) und definieren Sie Entscheidungskriterien. Die Basis ist ein Team aus verschiedenen Hierarchien und Abteilungen (je nach Unternehmensgröße zwischen vier und acht Mitarbeitern, deutlich mehr nur mit Bauchschmerzen). Dieses Basisteam befragt die Stakeholder im Unternehmen und gewinnt wichtige Einsichten.
  2. Entscheidungsphase: Hier erfolgt die Festlegung von zwei oder drei Anwendungsfällen, der Entscheidungskriterien sowie weiterer Rahmenbedingungen wie das zur Verfügung stehende Budget für den nachfolgenden Piloten. Achten Sie bei der Auswahl der Anwendungsfälle, dass diese keine aufwändige langfristige Planung und Umsetzung erfordern, sondern dass Sie für die Beteiligten “Quick Wins” erzielen.
  3. Pilotphase: Stellen Sie für die Pilotphase die nötige (Sofware-)Infrastruktur zur Verfügung, holen Sie die Anwender für die zwei oder drei Anwendungsfälle ins Boot und nutzen Sie den Piloten als Lernphase für Korrekturen. Möglicherweise sind dabei zuvor eindeutige Kriterien ihrer Architektur betroffen. Je früher Sie daher kritische Hinweise aufnehmen und analysieren, desto besser.
  4. Ausweitungsphase: Überprüfen Sie die ersten Anwendungsfälle und was Sie daraus gelernt haben. Planen sie die sukzessive Ausweitung auf mehr Use Cases und die Teilnahme weiterer Teilnehmer (Hierarchien/Abteilungen). Achten Sie auch hier dabei auf Quick Wins, starten Sie jedoch auch bereits ein oder zwei Anwendungsfälle, die etwas komplexer sind. Die Erfahrungen hieraus werden Ihnen später bei weiteren Fällen helfen.
  5. Produktionsphase”: Führen Sie immer mehr Anwendungsfälle ein. Achten Sie darauf, dass jeder Anwendungsfall von einem Verantwortlichen betreut wird. Sehen Sie die Anwendungsfälle als andauernde Reise und nicht als endgültige Meilensteine.

Fallstricke

Bei dem Vorgehen zur Einführung einer Social Collaboration in Ihrem Unternehmen sollten die Architektur und die Kriterien initial ermitteln und dann ständig optimieren. Die Architektur kann beispielsweise vom Projektkreis ausgehen und durch Gespräche mit den Stakeholdern verbessert und korrigiert werden.

Beim Abklopfen des Frameworks werden Sie oft auf diese Fallstricke stoßen:

  • Es gibt vielfältige Sicherheitsbedenken (z.B. Cloud, Vertraulichkeit der Partner beziehungsweise Mitarbeiter)
  • Es gibt noch keine strategische Ausrichtung der Social Media an Businesszielen
  • Eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit kratzt an Machtsilos
  • Isolierte Umsetzungsansätze in verschiedenen Abteilungen aufgrund dieser Silos oder aufgrund hierarchieorientierter Kommunikation sorgen für Verwirrung oder doppelten Aufwänden
  • Social Collaboration wird aufgrund des Schlagwortes als ein reines IT- und Softwareprojekt gesehen, und eigentlich Beteiligte winken ab (“Die IT soll das mal installieren, das geht eh schief…”)

Die Welt ist inzwischen derart schnelllebig geworden, dass Veränderungen in der Umwelt und der Anforderungen erst während des Projektfortschrittes auftreten oder erkennbar werden. Mit einer offenen Komunikationskultur können Sie jedoch dafür sorgen, dass solche Einflüsse möglichst früh erkannt werden. Rechnen Sie mit Änderungen und vor allem auch mit Fehlern und planen Sie ihre Beseitigung mit ein im Sinne einer “Beta-Haltung”.

Social Collaboration? Social Intranet? Social Business? Alles ist vernetzt und viele Fragen bleiben. Im Januar 2014 biete ich ein Social Business Seminar für Geschäftsführer, Entscheider und Projektleiter an:

Social Business Seminar

 

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der

Social Collaboration Seite

In dem Themenheft von scm gibt es vielfältige Artikel zum Thema Social Intranet, Enterprise 2.0 und Social Collaboration. Experten wie beispielsweise Bianca Gade, Carsten Rossi und Lutz Hirsch gehen in ihren Artikeln auf diese Themen ein und beschreiben neue Wege im Intranet, in der Kommunikation und im Social Business.

Sich vernetzen, Zusammenarbeit vereinfachen, Wissen teilen und managen – Social Business besitzt vielversprechende Potenziale für Unternehmen. Gleichzeitig ist die Einführung von Social Intranets oder Enterprise Social Networks oft auch eine Herausforderung hinsichtlich der Akzeptanz und Unternehmenskultur. Über die Potenziale und Herausforderungen von Social Software, den Weg zum Social Business, über Wissensmanagement 2.0 und Erfolgsmessung berichten erfahrene Anbieter und Berater im Bereich Social Intranet und Enterprise-2.0-Lösungen in der 1. Ausgabe des Themenhefts “FOKUS IK”.

In meinem Artikel „Social Collaboration für Unternehmen“ beschreibe ich die Entwicklungen, die unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt verändert haben, Social Collaboration als Antwort darauf sowie die Herausforderungen, die für Unternehmen daraus entstehen.

Den Download als PDF erhalten Sie auf der Seite zum Themenheft FOKUS IK – Social Intranet.

Heute morgen erschien begleitend hier im Blog der erste von zwei Artikeln zum Social Collaboration Framework, in denen ich die sieben Bausteine des Frameworks sowie ein typisches Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration beschreibe.

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der Seite
Social Collaboration

Social Collaboration Framework

Die Welt ist im Wandel und fordert die Unternehmen heraus. Mit dem Social Collaboration Framework begegnen Sie den Herausforderungen. Das Framework hilft Ihnen bei Planung und Einführung von Social Collaboration und unterstützt Sie bei der Berücksichtigung von Themen und Beteiligten. In zwei Artikeln führe ich Sie ein in die Grundlagen, die Bausteine und das Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration.

Die verändernde Welt stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt hin zu flexibleren Strukturen, zu mehr Projektarbeit und zu Arbeit über Standorte hinweg. Einige Unternehmen stellen sich diesen Herausforderungen, viele Unternehmen jedoch verlassen sich auf ihre bewährten Geschäftsmodelle und Verhaltensmuster, und Ihre Social-Media-Skepsis bremst die Innovation in ihrem Unternehmen. Doch immer öfter müssen andere Unternehmen wie Lieferanten und Partner mit ins Boot. Gleichzeitig steigen im Unternehmen die Ad-hoc-Aufgaben und -Projekte. Selbst bei kleineren Aufgaben sind plötzlich das Know-how und die Mitarbeit von Mitarbeitern erforderlich, die eigentlich nicht eingebunden sind. Im Bereich der Routinetätigkeiten sind nach wie vor Hierarchien und Prozesse gefragt. Geht es allerdings um Anpassungsfähigkeit und Kreativität geht, benötigen Unternehmen und ihre Mitarbeiter Netzwerkfähigkeiten.

Social Collaboration ist die Antwort auf diese veränderte Wirtschafts- und Arbeitswelt. Social Collaboration ermöglicht eine flexible und zielorientierte Zusammenarbeit, damit Mitarbeiter (und damit das Unternehmen) reagieren und auch implizites Wissen aktivieren können. Dabei entwickeln sich die Ziele aufgrund gewonnener Erkenntnisse teilweise erst während der Kollaboration. Auch die Zusammensetzung der beteiligten Abteilungen und Personen kann sich deswegen ändern.

Bei aller Flexibilität erfordert Social Collaboration einen zielorientierten Einsatz. Beispiele für Zielsetzungen bei Social Collaboration sind ein verbesserter Zugang zu Information und Wissen, die Erhöhung von Produktivität und Teamleistung sowie die Erhöhung von Agilität und Innovationsfähigkeit. Um die Ziele auch wirklich zu erreichen und Social Collaboration erfolgreich einzusetzen, gilt es, bestimmte Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein planloses Installieren von Software mit anschließender “Schau’n mer mal”-Haltung gehört nicht dazu.

Social Collaboration Framework

Das Social Collaboration Framework mit seinen sieben Bausteinen gibt Ihnen eine Orientierung für die Einführung von Social Collaboration. Im Mittelpunkt steht die Erreichung von Zielen und die Erfüllung von Aufgaben und Projekten. Die Basis sind eine Infrastruktur und die Konnektivität mit anderen Systemen. Elemente wie Profile und Dashboards dienen der Vernetzung, wobei nur eine einfache Benutzbarkeit, insbesondere mit Mobilgeräten, Akzeptanz schafft. Die Verwaltung erfolgt innerhalb der Social Collaboration und nicht abseits durch eine zentrale Stelle. Die eigentliche Zusammenarbeit wird unterstützt durch eine koordinierte und fließende Kommunikation.

Erst die Gesamtheit dieses Frameworks mit seinen Bausteinen und dessen Elementen sorgt für ein flexibles Netzwerk, das umgehend auf Veränderungen reagiert und selbst Impulse setzt.

1. Ziele/Aufgaben/Projekte

Zunächst sollten Sie sich einerseits über die generelle Zielsetzung für die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen klar werden. Legen Sie Wert auf eine bessere Kommunikation? Welche Anwendungsfälle sollen in Ihrem Unternehmen unterstützt werden? Sollen beispielsweise bei Projekten sowohl die direkt Beteiligten einerseits agiler zusammenarbeiten können und andererseits kurzfristig das Know-How von anderen Mitarbeitern aktivieren können?

Viele Unternehmen sehen die Zusammenarbeit und Projektarbeit als geschlossene Vorhaben innerhalb des Unternehmens. Dennoch sollten Sie bereits heute darüber nachdenken, ob das in ein oder zwei Jahren immer noch so sein wird. Vielleicht müssen Lieferanten ins Boot geholt werden, und sie müssen nicht nur über aktuelle Entwicklungen informiert werden sondern sie müssen auch wertvollen Input beispielsweise über die Materialien für das geplante Produkt liefern. Es müssen nicht gleich die Planung und der Bau des nächsten Boeing Dreamliners sein. Es kann sich genauso um die Auswahl eines Lieferanten für die neue Werkbank im Rahmen einer Ausschreibung oder die Unterstützung bei der Erstellung des nächsten Newsletters oder fü handeln. Meistens reicht es irgendwann doch nicht, wenn nur der Einkäufer mit dem Anbieter spricht. Es gibt Nachfragen, die Spezifikationen müssen korrigiert werden, und die vielen Emails und Dokumentversionen tragen oft mehr zur Verwirrung denn zur Klärung bei.

Für Projekte und andere Vorhaben gibt es klassisch drei Phasen.

  • Planung: Angebote werden eingeholt, das Projekt wird definiert, die Aufgaben werden zugeordnet, die Abhängigkeiten festgelegt, und die Ressourcen zugesagt. In einem Projekt über zwei Jahre hinweg wird alleine die Planung oft schon zu einem Projekt. Andererseits kann dies bereits auch schon die Vorbereitung dafür sein, Wissen für eine neue strategische Ausrichtung oder ein neues Geschäftsfeld sein.
  • Ausführung: Neben der eigentlichen Zusammenarbeit und Kommunikation zur Erreichung der Ziele gibt es weitere Punkte wie die Erfassung von Zeiten, Aufwänden und Kosten, die Erstellung von Dokumentationen, die Klärung von Rückfragen, die Vorbereitung von Besprechungen (im Standort oder online).
  • Abschluss und Auswertung: Nach dem Vorhaben oder zu Zeitpunkten bereits während der Ausführung gilt es, das Projekt abzurechnen (entweder extern oder nur intern in der Kostenrechnung), im Controlling verschiedene Berichte zu erstellen und aus den Auswertungen Schlüsse zu ziehen.

Die Trennung dieser Phasen weicht immer öfter auf. Nicht nur, dass beispielsweise eine quartalsmäßige Planung vorgenommen wird, sondern dass manchmal aufgrund des Fortschritts geänderte Auswertungen vorgenommen werden müssen, und dass die Planung ad hoc geändert werden muss.

Welche Ansprüche Sie derzeit und in der näheren Zukunft an Ihr Projektvorgehen und auch an Vorhaben wie Wissensgewinnung haben bestimmen die Anforderungen, wie Sie gemeinsam IT-unterstützt den Weg zur “Social Collaboration” beschreiten. Wenn Sie umfangreiche Anforderungen an die Erfassung, das Reporting, die Kostenrechnung und das Controlling haben, so sollten Sie dies bei der Auswahl von Software berücksichtigen.

Bedenken Sie jedoch, dass zahlreiche Abläufe und Schnittstellen genau das erschweren, was Sie möglicherweise eigentlich erreichen wollen: Flexibles und agiles Arbeiten in Ihrem Unternehmen.

2. Infrastruktur

Mit der Infrastruktur entscheiden Sie über wichtige Rahmenbedingungen, die sich später manchmal nur schwer ändern lassen. Beispiele für Fragen zu diesem Baustein sind:

  • Sollen Ihre Mitarbeiter auch von außerhalb Ihres Unternehmensnetzwerks auf die nötigen Werkzeuge zugreifen können? Sind Ihre Mitarbeiter beispielsweise oft dienstlich unterwegs (etwa im Vertrieb)?
  • Sind Ihre Mitarbeiter zwar meistens im Büro, sind aber verteilt über mehrere Standorte? Oder Mitarbeiter haben Ihr Büro an einigen Tagen auch zu Hause?
  • Wollen Sie Externe bei Vorhaben mit einbeziehen können? Das kann ein Lieferant für die Einführung eines Produktes oder auch ein externer Berater für das Change Management sein. Oder wollen Sie beispielsweise, dass Experten bei der Erstellung Ihres Kundenmagazins eingebunden werden?
  • Wo soll die Software installiert sein? Wollen Sie auf keinen Fall, dass dies irgendwo im Nirvana der Cloud ist, und sollen die Rechner im eigenen Rechenzentrum stehen („On Premise„)? Haben Sie als kleiner Mittelständler überhaupt ein eigenes Rechenzentrum? Oder scheuen Sie möglicherweise dennoch Investitionen in neue Server (und in Mitarbeiter, die sie betreuen müssen)?
  • Welche Anforderungen haben Sie an die Sicherheit Ihrer Daten? Wollen Sie selbst alles in der Hand haben?
  • Wie gewähren Sie den Schutz der Daten Ihrer Mitarbeiter und Kunden?
  • Welche Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren wollen Sie?

Die Antworten auf solche Fragen entscheiden darüber, wo und bei wem die Infrastruktur Ihrer Social Collaboration-Lösung liegt.

3. Konnektivität

Ein Baustein, der eng mit der Infrastruktur zusammen hängt, ist die Konnektivität. Sie entscheidet, welche anderen Systeme eingebunden werden sollten oder sogar müssen.

  • Die meisten Unternehmen benutzen ein Active Directory von Microsoft. Warum also die Benutzerverwaltung parallel noch in einem weiteren System vorhalten?
  • Die E-Mail ist nach wie vor ein wichtiges Kommunikationsmedium. Eine gute E-Mail-Integration sollte Ihnen wichtig sein.
  • Haben Sie bereits eine Unified Communications-Lösung in Ihrem Unternehmen ein und wünschen sich eine Integration in die
  • Wo sollen Dateien primär abgelegt sein? Soll beispielsweise die Dateiablage weiterhin auf Ihrem Windows-Server stattfinden? Warum?
  • Wie gut soll die Integration Ihres (MS-)Office sein?
  • Setzen Sie ein CRM-System ein und wollen eine detaillierte Integration in Ihre Social Collaboration-Lösung?
  • Benutzen Sie eine Aufwandserfassung in Projekten, die bereits oder auch am Besten in der Social Collaboration-Lösung integriert werden sollte?

Der Umfang der Konnektivität hängt von Ihren bereits eingesetzten oder den geplanten Systemen ab. Gleichwohl gilt auch hier: Weniger ist oft mehr. Sie sollten einen Mittelweg finden zwischen möglichst umfangreichen Integrationen einerseits und möglichst einfacher Betreuung durch Ihr Unternehmen und auch möglichst hoher Akzeptanz durch die Benutzer andererseits.

Weiter geht es…

Weiter geht es im 2. Artikel zum Social Collaboration Framework. In ihm stelle ich Ihnen die vier weiteren Bausteine Netzwerk, Usability, Kollaboration und Kommunikation vor. Außerdem beschreibe ich ein typisches Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration und auf welche Fallstricke Sie besonders achten sollten.

Social Collaboration? Social Intranet? Social Business? Alles ist vernetzt und viele Fragen bleiben. Im Januar 2014 biete ich ein Social Business Seminar für Geschäftsführer, Entscheider und Projektleiter an:

Social Business Seminar

 

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der

Social Collaboration Seite

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Medienwandel, Recruiting, der Tod der Pressemitteilung, Arbeit der Zukunft, Social Media und Social Networks, Collaboration, Public Relations, Kaffee… und einiges mehr.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Netzökonom — Der Medienwandel beschleunigt sich
    Ein genauer Blick in die Ergebnisse der Allensbacher Computer- und Technikanalyse (Acta) zeigt, wie sich der Medienwandel in den vergangenen Jahren noch einmal beschleunigt hat. Besonders betroffen sind die Tageszeitungen, deren Bedeutung als wichtiges Nachrichtenmedium der Menschen seit 2009 schneller sinkt als in den Jahren zuvor. Vor allem die jungen Akademiker zwischen 20 und 39 Jahren kehren der Zeitung immer schneller den Rücken zu, zeigen die Acta-Zahlen. Betrug der durchschnittliche jährliche Rückgang zwischen 2005 und 2009 nur 4,6 Prozent, stieg dieser Wert zwischen 2009 und 2013 auf 7,6 Prozent.
  • Rekrutierung im Social-Media-Zeitalter
    Es zeigt sich sehr klar, dass soziale Medien als Recruiting-Werkzeug immer stärker akzeptiert werden und auf dem Weg zur Standardmethode sind. Auf Seiten der Arbeitnehmer steigt die Offenheit für Jobangebote über diese Kanäle weiter an. Auf Unternehmensseite ist der Einsatz elektronischer Geräte am Arbeitsplatz allerdings nach wie vor ein Reizthema. Diese Entwicklung am Arbeitsplatz zu steuern, ist deshalb eine Herausforderung, der sich viele Arbeitgeber in naher Zukunft stellen müssen.
  • Coca-Cola digital chief: ‚Kill the press release‘
    In a session titled „Brand journalism at Coca-Cola: Content, data, and cutting through noise,“ Brown tells how Coca-Cola uses its ambitious brand journalism project, Coca-Cola Journey, to tell its own story. The digital magazine has been so successful that the company is planning to ditch news releases altogether.
  • Organisation: So sieht die Arbeit der Zukunft aus – Harvard Business Manager

    Ein interessanter Artikel im HBM, der die Veränderungen der Arbeitswelt in den letzten Jahren beleuchtet und Beispiele aufzeigt.

    „Dank neuer Technologien können Wissensarbeiter ihren Job heute erledigen, wo und wann sie wollen. Das sollten sich Unternehmen zunutze machen – und ihren Beschäftigten entsprechende Möglichkeiten bieten.

    In drei Wellen hat sich grundlegend verändert, wo und wie Wissensarbeiter ihren Job erledigen. Dabei sind diese Wellen keine aufeinanderfolgenden weltweiten Phänomene: Sie entwickeln sich je nach Branche und Region mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. In der Gesellschaft sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Sie sollten jedoch verstehen, wie Ihr Unternehmen sich auf diese drei Wellen eingestellt hat. Konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Ressourcen dort, wo die Herausforderungen und Chancen liegen. Treffen Sie kluge Entscheidungen über Technologien, Arbeitsmodelle und Personalansätze – und darüber, wo sie Talente rekrutieren wollen.“

  • ROI-Studie: Social Media zahlt sich aus | Digital Europe
    Die Studie „Auf der Suche nach dem Return on Social Media“ der Universität St. Gallen enthält nicht nur interessante Befragungsergebnisse, sondern auch vier detailierte Fallstudien von Allianz Versicherung, Microsoft, Anheuser Busch InBev (Beck’s Bier) und Deutsche Telekom (“Telekom hilft”). Weitere Case Studies sollen demnächst folgen.
  • The Network Organization — Better Humans — Medium
    If we visualize a Human Body we can see how each part of it specially carries out its own function and, simultaneously, works as a whole with the other parts. It is also fascinating how many scholars and writers, like Stafford Beer, Agrippa Menenius Lanatus, Fritz Kahn, Lewis Carrol, Russell Ackoff, etc. — despite the different historical periods and contexts they wrote in — used the power of a Human Body metaphor to refer to an Organization.
  • The Future of Work: A Manifesto — on management
    This manifesto is about the future of work in a post-­Cluetrain world. This manifesto is also about an emerging ideology of business, where people are at the center of a human ecosystem instead of boxed into a mecha­nical system.
  • networks are the new companies
    Nilofer Merchant wrote in The New How that, “Permission to innovate without asking happens when the strategy is co-owned.” This is a necessity in an economy where the average company lifespan continues to decrease. The company no longer offers the stability it once did as innovation, and resulting business disruption, comes from all corners. Economic value has been redistributed to creative workers, and then diffused through knowledge networks.
  • Making cross-enterprise collaboration work – Accenture Outlook
    When the Boeing 787 Dreamliner made its first commercial flight in October 2011, the aerospace giant wasn’t the only company with something to cheer about. Employees and executives from more than 50 other companies joined in the celebration—enterprises that had collaborated with Boeing on the Dreamliner, from initial idea through design, testing and manufacturing.
  • Wetterfest nach dem Socialstorm – BCRM13
    Folien der Session mit @TZimmerling zur „Socialstorm“-Historie von Jack Wolfskin und wie Jack Wolfskin nach vier Jahren noch damit zu kämpfen hat. Von Thomas Zimmerling auf dem BarCamp Rhein-Main am 23.11.2013 nicht nur gezeigt sondern auch genutzt für Diskussion, Feedback und Anregungen, wie Jack Wolfskin agieren soll/kann
  • Coca-Cola digital chief: ‚Kill the press release‘ | Articles | Main
    By 2015, the press release will be a thing of the past at Coke, thanks to its new brand journalism website, which replaced its home page.
  • How To Be Happy — Thoughts on creativity — Medium
    Simple steps to lead a simple and content life
  • Paying bloggers for positive reviews: is it common and is it right?
    Apparently some in the blogging community have raised concerns about PR agencies offering them money to advertise on their behalf while encouraging them not to declare that they’re doing so. Blogger outreach is an important part of digital marketing as it’s an effective way of getting influential people to speak about a brand or product, as well as earning links that help with SEO. However if a blogger is paid to write a positive review about a product or service then they have to make it absolutely clear that the content is an advert rather than a normal article.
  • The best time for your coffee
    Ever wonder what the best time is to drink your coffee? You probably know it is not a good idea to drink part of your daily dose of caffeine in the afternoon. Especially for those who have problems sleeping. But, do you ever drink your coffee and feel like it just didn’t work? I know I have that feeling sometimes. The explanation for this has to with a concept that I think is extremely interesting but rarely discussed: chronopharmacology.
  • Coffee vs. beer: which drink makes you more creative?
    Coffee and beer shouldn’t be thought of as magic bullets for creativity. They are ways to create chemical changes that occur naturally in your body with a healthy lifestyle. Quality sleep, a healthy diet, and allowing yourself to take breaks by splitting your day into sprints will do the same trick. But, if you have to choose between coffee or beer, think about what type of task you are about to do and make sure you don’t over-drink.
  • Five Trends Shaping the Future of Work
    When it comes to the future of work there are a few key trends which business leaders need to pay attention to. Understanding these trends will allow organizations to better prepare and adapt to the changes which are impacting the way we work. These five trends are: 1) changing behaviors which are being shaped by social media entering the enterprise 2) new collaborative technologies 3) a shift to the “cloud” 4) millennials soon becoming the majority workforce and 5) mobility and “connecting to work.”
  • Tobias Gillen über „Verschlüsselt!“ – Geld verdienen mit dem eigenen E-Book – Lousy Pennies

    Im Interview verrät der Kölner Journalist, wie und warum er sein erstes E-Book geschrieben hat – und gibt viele Tipps für Kollegen

    Tobias Gillen war einer der ersten jungen Journalisten, die mir sehr früh nach dem Start von LousyPennies.de aufgefallen sind. Unter www.tobiasgillen.de betreibt er sein eigenes Blog. Er schreibt für Print- und Online-Medien über Technik- und Medienthemen und versucht sich an eigenen Projekten im Netz. Er twittert mit ansehnlicher Followerzahl, ist auf Facebook und Google+ vertreten, nimmt an vielen relevanten Debatten teil und schafft es immer wieder, eigene Themen zu setzen oder neue Ansätze zu finden.

  • Here’s Where Teens Are Going Instead Of Facebook – Forbes
    Earlier this month Facebook’s chief financial officer, David Ebersman confirmed a worrying, but long-suspected trend for the world’s biggest social network: teenagers, perhaps the most important demographic for a modern-day communication tool, were becoming less active on the site.
  • Why Goal Setting Is Overrated — Life Hacks — Medium
    Eine interessante Sichtweise von Dan Pedersen auf Ziele: „I’ve read a few books and articles over the years that stress the importance of writing down your life goals and a specific plan of action to achieve them. I’ve experimented with this idea and I really enjoy it, it helps me sort out my thoughts and gives me a visual reminder of what I would like to achieve. But I also think goal-setting is overrated and unnecessary, here’s why“

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Tag Cloud

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Enterprise 2.0 und Social Media Studie, Collaboration, Selbstmanagement, Digital Natives, Social Intranet und Beobachtungen zur Strategischen Online-Kommunikation.

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  • Enterprise 2.0 Studie 2013 | embrander
    Die Studie “Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen: Status Quo 2013″ haben die Autoren Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander durchgeführt.
  • Studie: Wirkung von Social Media auf die Produktivität | embrander
    Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander haben die Studie “Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität 2013“ durchgeführt.
  • Kreativität: Rahmenbedingungen für den Motor der Innovation | Streifzüge

    Nach meiner Ansicht kann auch Collaboration unter Innovationsmanagement fallen: Zusammenarbeit zur Schaffung von Kreativität und Innovationen. Michael Ludwig Höfer: „Im April 2013 schrieb ich bereits über die “Rolle von Activity Streams für die Erzeugung neuen Wissens“. Basierend auf einem Artikel von Harold Jarche ging es um den Beitrag, den ein Activity Stream in einem Intranet im Rahmen des Wissensmanagements leisten kann.Das zugrundeliegende Modell ließt sich von rechts oben nach links unten: Social Networks (Communities of Interest) > Communities of Practice > Teams“

  • Why Enterprise Social Collaboration Means Business – Global Cio –
    In the business context, increasing global competition and the pressure to constantly innovate and adapt to changing conditions are the main reasons for the recent spike in interest in enterprise collaboration. It turns out that there’s a sound business reason for this.
  • Improving Learning with Mobile Technology | Technology Enhanced Learning Blog
    Don’t complain that students are on Facebook when they should be reading your book. Don’t moan that your students would rather spend time tweeting photos of their breakfast than about your assignment. Don’t despair that group work ends up with everyone playing Angry Birds and comparing scores. Engage these students; give them a reason to use their smart phones or tablets. Use the power of the connection; use the “always-on” mentality. Use their network of connected friends to find out about your class subject. Use their need to tweet or send messages to each other to bring resources or people from outside the classroom in. Give them a reason to use the technology, give them a reason to engage with each other—and you—and the results will be amazing.
  • Avanade Research on Social Collaboration in the Enterprise – Michael Sampson on Making Collaboration Work
    You may download the study’s findings as a 6 page PDF file (without registration!): „Today we announced the findings of our latest global research study that shows how the consumerization of IT plays a huge role in driving perceptions about enterprise social collaboration. More and more organizations are adopting social collaboration tools to connect employees and enable them to more easily work together in a creative fashion. And, in the next 12 months, even more businesses plan to adopt enterprise social collaboration tools, creating a significant opportunity in this emerging market.“
  • Selbstmanagement für Selbstständige: 10 Denkanstösse, um bewusst zu handeln › imgriff.com
    Die berufliche Selbstständigkeit fordert die eigene Selbstmanagement-Kompetenz – Tag für Tag. Betroffen sind vor allem diejenigen von uns, die als 1-Personen-Unternehmer zwangsläufig für alles zuständig sind und Fragen zu Marketing, Buchhaltung und Strategie nicht einfach weitergeben können. Das Risiko fremdbestimmt zu arbeiten ist hier also besonders gross. Das muss aber nicht sein!
  • Gibt es wirklich ‘Digital Natives’?
    „Anders als die „Baby Boomer“ oder die „Generation X“ bezieht sich die derzeit populärste Generationenzuschreibung der „Digital Natives“ direkt auf Medien Die nach 1990 geborenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, so die Diagnose, seien mit Computer, Internet und Mobiltelefon aufgewachsen und könnten sich einen Alltag ohne diese Universaltechnologien kaum vorstellen. Zusammen mit seiner Kontrastkategorie, wahlweise als „Digital Immigrants“ oder „Digital Tourists“ bezeichnet, diagnostiziert dieses Label einen tiefen Graben zwischen den Jungen und den Alten, der sich eben vorrangig an der Nutzung von digitalen Medien- und Kommunikationstechnologien festmache. Doch hält diese Diagnose einer kritischen Überprüfung stand? Gibt es wirklich „Digital Natives“? Drei Beobachtungen dazu.
    – Beobachtung 1: Für Jugendliche und junge Erwachsene sind digitale Medien Alltag – aber nicht nur für sie.
    – Beobachtung 2: Die Herausforderungen für „Digital Natives“ sind alt, aber die Kommu­ni­kations­umgebungen sind neu.
    – Beobachtung 3: Es gibt „Digital Natives“, weil ständig über sie geredet wird.“
  • The Rise of the Enterprise Social Consultant | Innovation Insights | Wired.com
    What companies need is a nexialist :-) „I am setting you up for this new position of the enterprise social consultant. This amazing new position is one that helps bridge the business departments and helps the IT department including security understand how to support the organic “bottoms up” enterprise social network. There are really seven major areas on which this new consultant will be focused. „
  • Was ist eigentlich ein Social Intranet? » t3n
    Lesenswerte Einführung von Andreas Schulze-Kopp auf t3n: „Interne Unternehmenskommunikation ist eine Herausforderung zwischen zwei Aufgaben. Zum einen müssen alle Mitarbeiter mit relevanten Informationen versorgt werden, zum anderen sollte man Kollegen nicht mit Informationen überfluten. Ein Social Intranet kann die Lösung sein. Doch was ist das überhaupt? Teil 1 unserer Social-Intranet-Serie.“
  • Enterprise Collaboration Technology Market Overview #KMWorld
    To date, technology analysts have quite properly focused on the social and business aspects of social collaboration technologies. And yet, social collaboration tools, including collaboration suites, pure-play blog/wiki/social-networking products, and revamped portal products from major vendors, differ quite substantially in maturity, approach, and support. This session shares customer research from a noted evaluation firm on leading enterprise collaboration technologies and provides a framework for customers to evaluate the marketplace based on their own needs.
  • Social Intranet: Google+ startet geschlossene Gruppen zur internen Unternehmenkommunikation » t3n
    Google möchte aus Google+ ein hauseigenes Yammer machen: Mit den „Restricted Communities“ können Unternehmen ihre interne Unternehmenskommunikation über die Google Server laufen lassen.
  • Tasks and collaboration: let’s get to the point –
    As we enter a phase where social collaboration is beginning to mature as a concept, and is being increasingly accepted by businesses as a way to help make positive changes to the way they work and the culture they aspire to develop, one of the most fascinating trends in this area is the growth in the number of solutions focused on the more practical, tangible aspects of social tasks and projects.
  • #onkomm13: Strategische Onlinekommunikation – ein paar Beobachtungen | Das Textdepot
    Was hat die PR-Forschung auf dem Gebiet der Onlinekommunikation zu sagen? Und wie geht sie damit um, dass in der PR-Praxis traditionelle Grenzen zwischen Disziplinen wie Marketing und PR verwischen? Theorie und Praxis – PR-Forschung und PR-Alltag. In diesem immer währenden Spannungsfeld bewegt sich selbstverständlich auch die Onlinekommunikation. Dies gilt auch für die Tagung #onkomm13, deren wissenschaftlicher Teil heute begonnen hat.

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Von Backyard TV ist dieser etwa sechsminütige Beitrag „Collaboration – Brauchen wir noch einen festen Arbeitsplatz?„. Die Initiative Hamburg@work hat

…vier Hamburger Köpfe zu den Chancen und Risiken von Collaboration Tools befragt: Ali Jelveh, Mitgründer von Protonet , Fridtjof Detzner, Mitgründer von Jimdo, Thilo Bendler, Direktor Knowledge Management bei der Otto Group und Sven Wiesner, Vorstand der beebop media AG.

Der Titel des Beitrags ist jedoch viel zu eng gefasst und gibt lediglich die Anfangssequenz wieder. Ich habe den Beitrag hier aufgenommen, weil er über die Fragestellung im Titel hinaus Themen wie persönliches Kennen der Leute, länderübergreifendes Zusammenarbeiten, verringerte Investitionskosten, Austausch für Kompetenzaufbau, asynchrone Kommunikation, abteilungsübergreifende Kommunikation, Always On, ständige Erreichbarkeit, Führungskraft als Vorbild, Datenschutz und Datensicherheit beleuchtet. Und deswegen ist er ein schöner Rundumschlag schön verpackt in nur sechs Minuten :-)

Bildquelle: Screenshot (Backyard TV)

Enterprise 2.0Die zwei nächsten Wochenenden bin ich auf den Veranstaltungen BarCamp Stuttgart und Corporate Learning Camp (Frankfurt). Auf beide freue ich mich sehr, und auf beiden Veranstaltungen biete ich einen Rundumschlag Enterprise 2.0 an.

Zu Enterprise 2.0 habe ich eine Präsentation erstellt, mit der ich auf den Veranstaltungen eine Session anbiete. Ich bin mir bewusst, dass es einige Teilnehmer gibt, die im Themenkomplex Enterprise 2.0, Social Collaboration, Social Intranet „drin“ sind. Deswegen stelle ich für Neulinge und Interessierte meine Präsentation vorab auf Slideshare, YouTube und hier zur Verfügung, um in der Session selbst mehr Zeit für Diskussionen zu haben. Meine Absicht ist es, dann mehr auf Fragen einzugehen, die von den Teilnehmern kommen.

Als Basis dient die Präsentation zu Enterprise 2.0:

  • Wie funktionieren Unternehmen 1.0?
  • Warum funktionieren Unternehmen 1.0 immer weniger?
  • Einsatzfelder und Ziele von Enterprise 2.0 / Social Software
  • Unternehmensbeispiele: Welche Unternehmen setzen auf Enterprise 2.0 und/oder Enterprise Social Software
  • Softwarebeispiele: Was gibt es an Software und welche Funktionen haben sie?

In der Präsentation bin ich auch auf Software und Beispiele eingegangen, da in Gesprächen oft Fragen aufkamen wie „Was gibt es da?“, „Welche Unternehmen setzen das ein?“ und „Wie sieht so eine Software aus?“.

Enterprise 2.0, Social Collaboration und Social Intranet sind jedoch nicht primär eine Frage der Software und deren Features. Außerdem sehe ich Social Collaboration als ständiges Lernerlebnis.

Mit Michael Ludwig Höfer hat sich dazu im Forum des Corporate Learning Camps eine Diskussion entwickelt, die ich auf beiden Veranstaltungen gerne (weiter)führen möchte.

Präsentation

Zum Durchblättern und Herunterladen (als PDF) auf Slideshare:

Als Video mit Tonspur

Die Präsentation habe ich mit Powerpoint 2013 erstellt und anschließend mit Audiokommentaren versehen. Danach habe ich sie aus Powerpoint heraus als Video exportiert und auf YouTube hochgeladen. Herausgekommen ist eine halbe Stunde Präsentation mit Tonspur.

[ Direktlink YouTube ]

Videos aus der Präsentation

Die in der Präsentation angesprochenen Videos liegen in einer Playlist auf YouTube.

Tag Cloud

Tag Cloud

Diesmal haben sich einige interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen angesammelt. Aber keine Angst, es liegt nicht an Ihnen sondern an mir :-)

  • The 12 Habits Of Highly Collaborative Organizations – Forbes
    When it comes to the future of work and collaboration I’ve worked with and researched hundreds of companies. Collaboration is indeed a top priority for many business leaders but knowing what makes organizations successful can be a tricky thing. After all no two companies are like and their strategies and technologies can be quite different. In addition collaboration initiatives come from different departments with different budgets, they have different uses cases and corporate cultures, and different approaches, goals, and measures of success. So if there is so much variety here then how do we know what makes organizations successful?
  • Five fundamental capabilities of social intranets – Step Two Designs
    This article introduces a new model, that outlines five fundamental capabilities of social intranets. It’s designed to help highlight the concepts and practical feature sets of social intranets, which are summarised as:social networking
    collaboration spaces
    document collaboration
    ideation and problem solving
    social on mobile
  • SumAll.com: Statistikwerkzeug für Social Media, Webtraffic und Sales | datenschmutz – Ritchie Pettauers Weblog.
    „Der Mitte vori­gen Jahres gestar­tete Service behaup­tet von sich, erst­mals Social Media Metriken und Webtraffic–Auswertungen mit Shopping– und Bezahldaten der­ge­stalt zu visua­li­sie­ren, dass sich dar­aus unmit­tel­bar Erfolge und Misserfolge von Marketingmaßnahmen able­sen lassen.“
  • News | Facebook for Business
    Facebook hat ein neues Blog (oder auch „einen Newsfeed“), das über Neuigkeiten und Änderungen bei Facebook für die Businesskunden informiert.
  • Northwestern University proves value in social knowledge management | simply communicate
    A six-month field study by Paul Leonardi at Northwestern University aimed to prove that an enterprise social network can dramatically boost a company’s ability to find expert knowledge inside
  • Deutsche Social Media Guidelines | Christian Buggischs Blog
    meine Liste mit (öffentlich zugänglichen) deutschsprachigen Social Media Guidelines. Sie enthält Beispiele von großen und kleinen Unternehmen, von Städten, Bibliotheken, karitativen Einrichtungen, Museen und vielem mehr. Sie ist sicher nicht vollständig, ich aktualisiere sie aber gerne laufend.
  • Who’s using what for internal social media?
    Great list of solutions/products and companies using them. Including case studies: „It’s a question I get asked constantly – who’s doing what, who’s using Chatter/Yammer and what can I learn from them? Where can I find examples, articles and case studies of enterprise social networks and how organisations are using them?“
  • Online Meeting Guide: Software And Strategy
    Extensive Guide for meeting and collaborating: „The purpose of this guide is to introduce you to many of the popularly used, free, or relatively inexpensive, online resources and tools for holding meetings online and working collaboratively on projects, reports, presentations, documents, and the like. I also provide tips and suggestions for how some resources are more useful than others, what you might consider as you make choices about which resources you need for your team or committee.“
  • Führung 2.0 – digitales Führungsverhalten im Kontext von Enterprise 2.0 | Volksbank Bühl Blog
    Lesenswertes von der Volksbank Bühl. Enterprise 2.0 ist ein Führungsthema und keine IT-Installation: „Im letzten Jahr haben wir durch die Einführung einer social software Plattform Neuland betreten. Der Trend zur Kommunikation über soziale Netzwerke hat Einhalt in die betriebliche Kommunikation gefunden. Er hat nicht nur große Auswirkungen auf das Thema Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation, sondern stellt auch Führungskräfte vor neue Herausforderungen.“
  • How to Conduct A Content Audit | UX Mastery
    A content audit is the activity of checking all of the content on a website, and compiling it into a big list. There are three main types of audits you can perform:Full content inventory: A complete listing of every content item on the site. This may include all pages as well as all assets (such as downloadable files and videos).
    Partial content inventory: A listing of a subset of the site’s content. A partial inventory may include, for example, the top few levels of a hierarchical site or the past six months of articles. All sections of the site will be covered.
    Content sample: A less detailed collection of example content from the site.
  • 14 Intranet Best Practices to Transition your Project to a Program
    14 bullet points no intranet manager should ignore cause: „Email systems are viewed as a cost of doing business. Business Process Management software can clearly demonstrate ROI by eliminating staff or by making a specific process X% faster. But the value of a social intranet lies in improved communication between employees. We intuitively know that improved communication is a Good Thing, but its benefit to the organization is indirect and hard to measure. The key is to understand this challenge and plan for the inevitable gardening parallel.“
  • Telekom hilft dem Griesgrämer (fast) [Update] | Addliss Telekom hilft dem Griesgrämer (fast) [Update] | If you cut into the present the future leaks out
    Lesenswerter Kundendienst. Die Telekom hat’s drauf, auch mit einem Griesgrämer auf Augenhöhe zu kommunizieren :-D
  • How To Write A Blog Post (or how I do it)
    Nicht nur für Blogger sondern für alle „Schreiberlinge“: As you can imagine, I spend a lot of my time writing blog posts. I write them for us, for outside industry sites and for clients. Luckily, blogging is something that I really enjoy and, because I do it so much, I’ve been able to create a pretty effective process for getting the words out and the posts up. When I was fishing for blog topics on Twitter last week, a few people suggested I perhaps write about how I go about writing posts and share any best practices I’ve found for making it easier. I thought I’d share my framework.
  • Unternehmenskommunikation aus der Perspektive des Top-Managements -…
    Studie u.a. von Ansgar Zerfaß. Via @BendlerBlogger: „Mit Unterstützung der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation haben die Universität Leipzig und die Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut insgesamt 602 Entscheidungsträger im Top-Management deutscher Großunternehmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz zu ihren Erwartungen an und ihrem Verständnis von Unternehmenskommunikation befragt.“
  • WordPress: kostenloser Einsteigerkurs in 4 Teilen | WordPress
    Gute Gelegenheit zum Einstieg – oder zum Auffrischen :-) Auf akademie.de gibt es einen kostenlosen WordPress-Kurs für Einsteiger zu lesen, den wir verfasst haben. Dieser Kurs basiert auf den aktualisierten Unterlagen den wir für unseren WordPress-Workshop eingesetzt haben.
  • Interne Kommunikation: Das Innen wird zum Außen – YouTube
    Sehenswert: Bericht vom 12. Forum für Vordenker der Profilwerkstatt mit Sean MacNiven, Head of Communications Innovation bei SAP. Es geht um Gamification, interne Kommunikation, Intranet und darum, dass die Zeit der Silos zwischen Marketing, HR und Unternehmenskommunikation vorbei sein muss.
  • Content strategy 101
    gute einführende Präsentation in das Praxisfeld Content Strategy (inklusive der wichtigsten Methoden und Instrumente) von @brigitte_alice und @heinz

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Ich bin dabei: Vom 10. bis 18. Oktober 2011 fahre ich im Bus durch Deutschland zum IBM Social Business JamCamp, das vom 19. bis 21. Oktober in Frankfurt stattfindet. Ich freue mich bereits auf die Bustour und auf den „Social Bus„. Ein paar der Mitfahrer kenne ich bereits, und die anderen werde ich kennen lernen :-)

In einem straffen Programm werden wir die folgenden Stationen und Unternehmen besuchen: silicon.de, IBM Campus, Fritz & Macziol in Karlsruhe, Hansgrohe in Schiltach, United Prototype – Hallo @Ibo, lernen wir ins endlich mal kennen :-) und BWI und XING Content Management Lounge in Köln, GAD, KRZN, Weinprobe 2.0 (ha!) bei den Wachtenburg Winzern in Wachenheim, BASF und Cosmos Direkt. Das ganze Programm mit Erläuterungen, Links und Tourkarte gibt es bei Stefan „Digital naiv“ Pfeiffer: „Die IBM Social Business JamCamp Bustour – von München über Köln bis Frankfurt„.

Social Business?

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