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Long Story short: In meiner Leseliste Tweet von Profilwerkstatt. Link auf ihre Website mit Ausgaben Kundenmagazin „Werkstattbrief„. Dort Links auf Werkstattbrief-Apps: Apple Store, Google Play Store, Online. Klicke auf Apple Store, installiere App. Lade Werkstattbrief 5, 2012. Bin mittendrin in Owned Media. Bin begeistert, auch ohne Payed Media. Erstelle Earned Media. Werde gleich Shared Media machen. Eine launige Betrachtung.

Tweet mit Website

Fetter König

In der App ist die Liste der Werkstattbrief-Ausgaben. Die Ausgabe 5, 2012 ziert ein König. Der Download enthüllt einen ziemlich fetten König: 167 MB. Die Briefe scheinen gar nicht so „brief“ (englisch für „kurz“) zu sein

Gute Themen, gut Inhalte

Mir gefällt’s.

Interaktion

Wischen und Klicken animiert zum „mitmachen“ im Inhalt.

Und Äktschen!

Es passiert etwas. Flammen lodern.

Owned, Earned, Payed und Shared Media

Und ich zündele und earne mit.

In der Kaffeeküche

Menschen, lauter Menschen erzeugen ein Stimmengewirr.. Wieder Inter-Äktschen.

Videos

Als Thema und als Inhalt (Beispielvideos).

So wie dieses Youtube Video:

Was auf die Ohren

Eine Glosse zum Anhören und zum Lesen. Ich habe sie gehört. Warum also noch lesen?

Schluss

Impressum, Social Media, Credits, Rechtshinweis.

Diashow

[ Flickr Fotoset | Diashow ]

Google Currents Producer: INJELEA-Blog

Seit kurzem ist Google Currents in Deutschland verfügbar. Für Leser stellt Currents abonnierbare Inhalte optisch ansprechend dar. Das machen andere auch. Doch im Gegensatz zu anderen Diensten oder Anwendungen wie Flipboard ermöglicht Currents nahezu jedem Autor oder Verwerter die Veröffentlichung seiner Inhalte. Currents ist eine einzigartige Chance für Personen – und vor allem für Unternehmen für günstiges Corporate Publishing.

Als Currents-Leser haben Sie ähnlich wie bei der Flipboard-App Zugriff auf Inhalte verschiedener Quellen, und die Anwendung bereitet die Inhalte zum leichten Konsumieren auf. Doch bei Flipboard haben Sie als Leser nur eine beschränkte Anzahl von Quellen zur Auswahl. Die Auswahl trifft Flipboard. Google allerdings hat Currents in zwei Punkten geöffnet:

  1. Sie können als Leser über eine Suche praktisch alle Inhalte einbinden. Soweit ich das sehe, reicht ein RSS-Feed der Website aus.
  2. Als Autor, Produzent oder Verwerter können Sie Ihre Inhalte auf der Currents-Plattform zusammenfassen, aufbereiten und als „Kanal“ zur Verfügung stellen.

Unternehmen können mit Currents ihre Inhalte abseits von klassischen Medien, eigenen Websites oder eigenen RSS-Feeds einer breiteren Öffentlichkeit auf einfache Art zur Verfügung stellen: Corporate Publishing.

Publizieren mit Currents

Das Publizieren von Inhalten mit Currents (derzeit nur mit Chrome möglich) erfolgt in fünf einfachen Schritten:

  1. Registrieren
  2. Auswahl eigener Quellen
  3. Konfiguration der Darstellung
  4. Verifizieren, dass es eigene Inhalte sind
  5. Veröffentlichen

Google Currents Producer: Publish you own Magazine

Ich habe etwa eine dreiviertel Stunde dafür gebraucht. Bei der Konfiguration habe ich verschiedene Möglichkeiten getestet (aka „herumgespielt“). Currents zeigt bei Veränderungen in der Konfiguration eine Vorschau für Android, Tablet, iPad und iPhone in etwa aussehen wird. Ich habe insgesamt sechs Quellen eingebunden (alle über RSS). Die Verifizierung funktionierte gut, erforderte jedoch bei den „Taumler-Websites“ (gehostet von Tumblr) Änderungen in der DNS-Konfiguration und bei dem Hirntumor-Watch-Blog (gehostet von WordPress.com) Änderungen der Meta-Daten.

Cachy hat auf seinem Blog die Schritte einfach nachvollziehbar beschrieben. Ich habe mich genau daran gehalten und kam sehr gut damit zurecht:

Ich habe mal anhand des Notebooksbilliger.de Blogs ein paar Screenshots gemacht, die euch zeigen sollen, wie man als Nicht-Experte schnell sein eigenes Blog in ein Google Currents-Format bringt.

[ Google Currents: so geht es ganz einfach – eine kleine Anleitung ]

Die INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

Mit wenig Aufwand habe ich eine INJELEA Currents Edition erstellt (weniger als ich für diesen Artikel benötigte). Ein Nachteil für Unternehmen sind die geringen Anpassungsmöglichkeiten für Design und Layout. Die Vorteile sind der geringe Aufwand für das Unternehmen, der geringe Aufwand für die Leser und die große Verbreitung der Anwendung.

Die beiden letzten Punkte greifen aber nur dann, wenn sich Google Currents durchsetzt. Das ist dann der Fall, wenn der Leser einfach und schnell auf vielen Endgeräten an die Inhalte des Unternehmens kommt. Zwei Punkte sprechen genau dafür:

  1. Android, Tablet, iPad und iPhone werden unterstützt.
  2. Es ist ganz einfach, eine Currents Edition zu abonnieren

Wie einfach das Abonnieren einer Ausgabe ist? Testen Sie selbst:

Abonnieren Sie die INJELEA Currents Edition

Mögliche Beispiele für Currents

Volkswagen „autogramm“

Bereits seit ein paar Jahren gibt es die Mitarbeiterzeitschrift Volkswagen „autogramm“ („Die Zeitung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marke Volkswagen“) nicht nur gedruckt sondern auch online. Eigentlich wäre seit Jahren bereits ein RSS-Feed notwendig. Einerseits. Aber andererseits werden RSS-Feeds nach wie vor nur von Wenigen genutzt.

Eine einfache Anwendung wie Currents würde das jedoch ändern. Damit würden neben den Mitarbeitern mit wenig Aufwand auch weitere Zielgruppen erschlossen.

Daimler-Blog

Das Daimler-Blog vermittelt „Einblicke in einen Konzern“ für externe und interne Bezugsgruppen. Und das Blog hat RSS :-) Und Daimler soll noch über weitere RSS-Feeds verfügen :-)

Offene Fragen

Nutzungsbedingungen

Für Unternehmen stellt sich insbesondere die Frage nach den Nutzungsbedingungen. Auf Anhieb sehe ich keine Hinderungsgründem, aber die Rechtsabteilungen werden sie genau sezieren. Wie sehen Sie das?

Bezahlmodell

Derzeit sehe ich nur Inhalte, die mit „Free“ gekennzeichnet sind. Wie genau sieht das Bezahlmodell für Ausgaben / Editionen aus? Kommt beispielsweise etwas wie ein Handelsblatt-Abonnement? Eine Konkurrenz zu Apple und Amazon? Eine Paywall für Verlage?

Google Apps

Bei der Konfiguration gibt es den Bereich „Grant Access“. Dort können Sie Manager festlegen, Zugriffe für einzelne Kapitel regeln und neue Berechtigungsgruppen definieren. Das „riecht“ geradezu nach einem Einsatz von Google Currents bei Unternehmen, die Google Apps einsetzen. Ein weiterer Schritt für ein Google Corporate Intranet – diesmal fürs Publishing? Wird Google diesen Bereich weiter ausbauen?