Beiträge

Für den April habe ich eine Liste von lesenswerten Artikel aus diesem Internet zu Themen wie Hawaii (Merrie Monarch) :-) Arbeiten 4.0, Collaboration, Berlin, Digitale Transformation, Bildung, E-Mail und Meetings. Wieder sind ein paar Longreads dabei.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

Frank Hamm

\V/_ (Live long and prosper!)

Lesezeichen unter anderem zu Begrüßungsformeln in Emails, Collaboration, Diversity, Content Strategy, Organisation, Hawaii und ein paar sehr lange Artikel zu Elon Musk und Tesla (ich war schließlich im Urlaub).

Dieses Mal sind es sehr unterschiedliche Themen. Dabei sind auch ziemlich lange Artikel (beispielsweise zwei zu Künstlicher Intelligenz) dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

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\V/_ (Live long and prosper!)

Jeder Mensch hat Anrecht auf Privatsphäre und private Kommunikation. Seit den Aufdeckungen von Edward Snowden über die Ausspähungen durch einige westliche Geheimdienste gelangt dies immer wieder in den Fokus von Berichten. Getan hat sich jedoch gerade für Einzelpersonen wenig. Whiteout Mail tritt an, auf einfache Art und Weise die Privatsphäre in der Kommunikation zu sichern.

Wer dachte, die Geheimdienste und deren Staaten würden angesichts des Einbruchs in persönliche, unternehmerische und staatliche Kommunikation zurückstecken und verantwortungsvoll mit Menschenrechten, nationalen und internationalen Werten umgehen, der war wohl blauäugig. Eher scheint es so, dass diese Rechtsbrüche Staaten und deren Organe sogar anstachelten. Das führte zu Argumenten wie “die anderen können das auch, wir müssen aufholen” oder “es gibt ein Grundrecht auf Sicherheit” oder “die Behörden müssen alles lesen können, damit sie alles möglicherweise irgendwann Böse verhindern können”. Ob die geforderten Maßnahmen rechtlich zulässig sind oder ob diese überhaupt jemals wirksam waren, spielt bei den Argumenten selten eine Rolle (siehe zu beidem beispielsweise die aktuelle Kampagne zur Vorratsdatenspeicherung in der BRD). Ersteres sollen dann wieder einmal die Gerichte oder hilflose Aussschüsse entscheiden (wenn sie denn überhaupt von der gelebten Praxis erfahren), und Zweiteres wird weggewischt mit fadenscheinigen Argumentationen wie “wir brauchen das, weil wir es brauchen” oder “ein paar Mal hat es geholfen” (auf Nachfrage: “Das kann ich Ihnen nicht sagen”).

Dem Otto Normalbürger scheint es oft, dass ihn das nicht betrifft. Und selbst wenn irgendwann ein bisschen Zweifel einkehrt, dann lässt den Otto Normalbürger das vermeintlich komplizierte Monster Verschlüsselung in Agonie verfallen. Denn das mit der Verschlüsselung sei doch viel zu kompliziert, das könnten doch nur Freaks und Nerds. Ich persönlich halte dies für einen Mythos – aber solange der Schmerz nicht nicht richtig drückt, ist vielen auch noch die kleinste Prophylaxe zu aufwändig.

Jetzt tritt das Team mit Whiteout Mail an, diesen Mythos zu entzaubern.

Whiteout Mail is the first email solution with strong encryption that is really easy to use and runs on all of your devices. Keeping your emails safe has never been so easy.

Vor ein paar Monaten erfuhr ich durch Oliver Gajek von Whiteout Mail, und ich hatte die Gelegenheit, Whiteout Mail zu testen. Nach einer längeren Pause habe ich meinen Account reaktiviert und mir Whiteout Mail noch einmal angeschaut. Der Hintergrund: Das Whiteout Mail Team fährt auf Indiegogo eine Kampagne und sammelt Geld zur Unterstützung der Weiterentwicklung.

Whiteout: Email Privacy. Open Source. End-to-End.

CF Video Lang no fade out from Whiteout Networks on Vimeo.

Dabei fährt das Whiteout Team zweigleisig:

  • Einerseits bietet Whiteout einen Mail-Client, um über eine gesicherte Verbindung auf einen vorhandenen Maildienst wie Gmail zuzugreifen.
  • Andererseits bietet Whiteout zusammen mit dem Client ein eigenes Mail-Konto mit der Domain @wmail.io an (“Whiteout mailbox”).

Die Registrierung und der erste Login erfolgen mit der Chrome-App, auf mail.whiteout.io (Chrome-App jedoch bevorzugt), der iOS-App oder der Android-App (Downloadseite). Derzeit gibt es jedoch die Registrierung nur über die Crowdfunding-Kampagne.

Whiteout Mail: Welcome

Whiteout Mail: Welcome

Zwar sind die Website und die Kampagne komplett in englischer Sprache, doch das Team sitzt in München („Impressum„). Weitere Vertrauensfaktoren sind, dass das Team auf Security Audits und auf Open Source („Technology„) setzt:

All source code for Whiteout Mail is published. This ensures that the worldwide community of security experts can inspect the code and identify errors. Because the code is delivered as Javascript to the device, users can verify that the code that is executed on their device is identical to the published version and that no backdoors have been introduced.

Und das bei kompletter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und OpenPGP-Standard („Security and Privacy„).

Nach der Registrierung generiert Whiteout sowohl einen Backup Code (zum Synchronisieren des PGP-Schlüssels über verschiedene Geräte) als auch einen privaten PGP-Schlüssel (ersatzweise kann ein vorhandener eigener Schlüssel hochgeladen werden). Der generierte PGP-Schlüssel kann und sollte sowohl mit einer Passphrase versehen als auch heruntergeladen und sicher gesichert werden.

Die Oberfläche und die Funktionen von Whiteout sind einfach und klar. Die Kontoeinstellungen zeigen die Email-Adresse, die PGP Key ID (mit der Möglichkeit den Schlüssel zurückzuziehen), den PGP Fingerprint (mit einem Link zum öffentlichen Schlüssel) und der Schlüsselgröße (2048 Bit, RSA). Außerdem lässt sich dort die Passphrase festlegen und der private PGP-Schlüssel herunterladen. Bei der Oberfläche gibt es zwischen Web/Chrome und Android keine Unterschiede (iOS habe ich nicht geprüft).

Die Zuordnung zu vorhandenen Labels wird unterstützt. Ansonsten gibt es keine besonderen Möglichkeiten (außer den gewöhnlichen wie beispielsweise Antworten, Löschen, als Gelesen/Ungelesen markieren). Also beispielsweise auch keine Filter.

Whiteout Mail: Getting started

Whiteout Mail: Getting started

Whiteout konzentriert sich gegenwärtig auf das Verschlüsseln und Entschlüsseln, und das funktioniert “on the fly”. Öffne ich in Whiteout eine an mich verschlüsselte und gesendete Nachricht, dann kommt vielleicht noch ein kurzer Hinweis. Doch kurz darauf sehe ich die entschlüsselte Nachricht. Und genau das gefällt mir. Whiteout entzaubert PGP um dieses Nerdige und Freakige. Es funktioniert einfach.

Die Client-Only-Version ist kostenlos (nur senden/empfangen sowie verschlüsseln/entschlüsseln). Die Whiteout Mailbox gibt es in drei Versionen:

  • Personal: In Deutschland gehostete Mailbox mit 2 GB Speicher für 1 Euro/Monat/Benutzer
  • Pro: Wie Personal aber mit 20 GB Speicher und einer Custom Domain Option für 8 Euro/Monat/Benutzer
  • Business: Wie Personal aber mit Group Admin und Billing sowie Onsite Backup (“coming soon”)

Für Einzelpersonen, Selbstständige oder kleine Unternehmen ist Whiteout eine sehr gute Möglichkeit zur Verschlüsselung von Emails. Mit den Funktionen von Gmail oder Office 365 kann Whiteout derzeit nicht mithalten. Ich persönlich sehe Whiteout Mailbox daher als eine zusätzliche, günstige und einfache Möglichkeit zur sicheren Kommunikation.

Zum Abschluss noch ein paar frei übersetzte Auszüge aus der Willkommensnachricht des Whiteout Networks Teams:

  • Email-Adressen von Empfängern, die einen bekannten PGP-Schlüssel haben, werden mit einem blauen Label gekennzeichnet.
  • Email-Adressen von unbekannten Absendern haben ein rotes Label.
  • Den privaten PGP-Schlüssel schützen (verschlüsseln) Sie mit einer Passphrase (in den Kontoeinstellungen).
  • Die Passphrase muss jedes Mal beim Starten von Whiteout Mail eingegeben werden. Ohne die Passphrase kommt niemand an Ihre verschlüsselten Daten, selbst wenn er/sie Ihr Gerät (Smartphone, Notebook) gestohlen hat – auch Sie nicht!
  • Zum Verifizieren des PGP-Schlüssel eines Kontaktes dient der jeweilige “PGP Fingerprint”, den Sie über der jeweiligen ID angezeigt erhalten.
  • Ihren eigenen PGP Fingerprint finden Sie in den Kontoeinstellungen.
  • Wenn Sie mit anderen Ihre Fingerprints austauschen und vergleichen, können Sie die PGP-Schlüssel verifizieren.
  • Ihr öffentlicher PGP-Schlüssel wird auf den Whiteout-Schlüssel-Server und auf die Standard-Schlüssel-Server übertragen. Damit kann jeder Benutzer Ihnen PGP-Mails schicken.

Und jetzt der “Call to action”. Wenn Sie Email einfach, stark und sicher sowie sicher einfach haben wollen und Verschlüsselung für alle unterstützen wollen, dann gehen Sie auf Indiegogo und entscheiden Sie sich für

  • Open Source Supporter (5 €)
  • Subscriber Personal Edition für 12 Monate (10 €)
  • Subscriber Pro Edition für 12 Monate (40 €)
  • 5-pack Personal Edition mit limited edition T-Shirt für 12 Monate für 5 Benutzer (50 €)
  • 5-pack Pro Edition mit limited edition T-Shirt für 12 Monate für 5 Benutzer (100 €)
  • Lifetime Subscriber Pro mit limited edition T-Shirt (200 €)
  • 5-pack Lifetime Subscriber Pro mit limited edition T-Shirt für 5 Benutzer (300 €)
  • Meet and greet the team mit Lifetime Subscriber Pro (500 €)

Whiteout: Email Privacy. Open Source. End-to-End.

Mobile Home Office

Das E-Book „E-Mail der Zukunft“ ist fertig. Es beinhaltet die Beiträge mehrerer Autoren, die sich an der Blogparade von Stefan Pfeiffer beteiligten:

  • Dr. Dietmar Müller: Vorwort
  • Stefan Pfeiffer: Der tägliche E-Mail-Schmerz und was erwarte ich von Mail der Zukunft? Aufruf zur Blogparade
  • Bert Oberholz: How to reduce your E-Mail load
  • Jörg Allmann: Domestizieren der Mail-Welle
  • Uwe Hauck: E-Mail ist doof, aber nicht tot
  • Ulrich Kampffmeyer: Der tägliche E-Mail- Schmerz
  • Martin Meyer-Gossner: Die E-Mail ist ein Kutscher und für Alte
  • Sebastian Thielke: E-Mail, Social Business und das sture Verhalten
  • Frank Hamm: Mein E-Mail-Wunschzettel
  • Peter Schütt: Hat E-Mail noch eine Zukunft? Ja – aber anders als heute
  • Stefan Pfeiffer: E-Mail regiert die Geschäftswelt – Luft nach oben für die Mail
    der Zukunft
  • Jörg Schiemann: Das „Mailprogramm der Zukunft“
  • Herbert Wagger: #MailZukunft = KalenderZukunft = Arbeit 4.0

Ich habe mich damals mit meinem Email-Wunschzettel beteiligt. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Bindestrich in „E-Mail“ zerstört werden muss – wie das auch schon die New York Times getan hat.

Die Blogparade „E-Mail der Zukunft“ by StefanPfeiffer

Tag Cloud

Interessante Lesezeichen zum Stöbern und Lesen. Dieses Mal zu Digital Workplace, Collaboration, Enterprise 2.0, Intranet, Enterprise Social Networks.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Challenges for Corporate Communications in the Digital Age | Content Connects
    Why should a company invest in communication and content? Basically, every head of communication in an enterprise has to come up with valid arguments to answer this question when asking his CEO for a higher budget.
  • Sicherheit am Digital Workplace: Kapitulation vor BYOD – CIO.de
    BYOD-Risiken sind heute technisch nicht mehr in den Griff zu kriegen, sagt Gartner. Einzig mögliche Lösung sei, den Mitarbeitern mehr zu vertrauen.
  • Kommunikation+Digitale Transformation im Reporting: mehr Zeit und Effizienz durch ein Redaktionssystem
    Die Bilanzpressekonferenz ist gerade gelaufen, die Geschäftsberichte sind verteilt und der Online-Bericht live geschaltet. Im Idealfall strahlen die Vorstände nicht nur im Geschäftsbericht, sondern auch vor Freude über diesen. Zeit für das Projektteam, tief durchzuschnaufen. Aber nicht zu lange, denn bei einer durchschnittlichen Projektlaufzeit von neun bis zehn Monaten gilt auch im Reporting frei nach Sepp Herberger: „Nach dem Geschäftsbericht ist vor dem Geschäftsbericht.“
  • How to Get Your Social Media Budget Approved #SocBiz | The Marketing Nut
    You have the best social marketing plan on the planet. However, many of you have one really major issue…. you have no budget and no people to implement your plan. Given this, the chance that you are going to achieve your goals are slim to none.One of the greatest challenges for marketers and business leaders when it comes to social media is often obtaining the necessary support and funding to achieve the desired goals and objectives.

  • 10 Lessons from 4 Years Working Remotely at Automattic | When I Have Time by Sara Rosso
    Four years seems like a lifetime, but it’s a pretty short time in my work history, and it’s been the most life-changing job so far for me. I’ve had years where I spent 40+% of my year away from my home base (with only two weeks off), and I told you how I almost stopped myself from applying and sabotaging my own success. Working at Automattic and working in a distributed team has changed how I will look at work and being productive for the rest of my life.
  • Arbeitsplatz der Zukunft. Ein völlig falscher Begriff |silicon.de
    Blogger Uwe Hauck ist ein Verfechter des Begriffs Work-Life Integration statt Work-Life Balance. Darum beschäftigt er sich intensiv damit, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden. HALT! Lese ich mich da richtig? Leben UND arbeiten? Eigentlich sollte das ganze doch eins sein, jedenfalls nach Haucks Gedankenmodell.
  • PR-Blogger – Enterprise 2.0 beim Social Media Club München #smcmuc
    Der 27. Vortragabend des Social Media Club München am vergangenen Dienstag stand ganz unter dem Motto „Enterprise 2.0 – Theorie und Praxis zur erfolgreichen Transformation“. In den Räumen der Metaio fand ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch zur erfolgreichen und nachhaltigen Implementation von Social Business Software im Unternehmen statt, die keineswegs mit der Auswahl eines geeigneten Anbieters abgeschlossen ist.
  • The ROI of Your Office Espresso Machine
    You’re going to make mistakes when you’re a first-time founder. It might be renting out office space that’s too big (or too small), spending too much on holiday parties or hiring a sales team when your product isn’t ready to be seen by the masses. But the biggest mistake I’ve seen founders make is being less than generous when it comes to investing in people.
  • The Collaborative Knowledge Ecosystem
    Since the seventies and for a number of decades, Knowledge Management has represented a real obsession for private companies, public institutions and non-profit organizations. Thanks to dedicated skills, newly born responsibilities and technology based solutions the collection, transfer and re-use of knowledge assets have long been considered levers to drive performance, differentiation and innovation.Unfortunately this massive market-wide effort has delivered very limited practical outcomes convincing more than one author to claim the dead of knowledge management.
  • Invite the Right People for Enterprise Social Network Success
    Launching an Enterprise Social Networking Tool (ESN) can be daunting. But if you invite the right people to the initial launch, it can make a difference in the adoption and success of your ESN across your organization. There are a few types of people you’ll want to invite as they all play important, but different roles in the organization. And if you want to get them really involved? Play to the WIIFM mentality: if people know what’s in it for them, they are more likely to get involved
  • Social Infrastructure Is a Highway
    Celebrating the Lincoln Highway centennial this year – the first U.S. transcontinental highway – I thought about Alice Ramsey. In 1908, Alice was the first woman to traverse our country coast to coast via auto. Three years later, her path was the foundation for the Lincoln Highway. Alice’s story and the building of the first highway infrastructure are both germane to our new social world.Infrastructure means different things to different people. It’s not just technology; rather, it is program building. Blazing the trail like Alice with a small team gets the ball rolling… but it doesn’t scale. A framework needs to be established for success.

  • Mittelstand: Auf der Digitalisierungswelle surfen, schwimmen oder untergehen | Prof. Dr. Heike Simmet
    Mittelständische Unternehmen unterschätzen nach wie vor die Konsequenzen der Digitalisierung für ihr eigenes Business. Dies wirkt sich zunehmend auf ihre Wettbewerbsfähigkeit aus. Denn die Welle der Digitalisierung baut sich immer höher auf und sie gewinnt zudem an Geschwindigkeit. In Zukunft geht es nicht mehr lediglich um verpasste Chancen, sondern um den Erhalt der Existenzfähigkeit. Auf der Digitalisierungswelle surfen, schwimmen oder untergehen heißt das neue Credo.
  • Intranet & Digital Workplace Maturity Models – Intranet Matters | Schillerwein Net Consulting
    Very good overview of intranet maturity models.
    „In the highly dynamic, fast moving world of Intranets and Digital Workplaces, the need for orientation understandably is a big one. Where does my organization stand? Where does the journey go?This overview of Intranet and Digital Workplace Maturity Models is intended to get you started.“

  • Collaboration zwischen Prozess und Social Network : Social-Business-Tools und Softwareportale nähern sich an – computerwoche.de
    Galten Softwareportale und Intranets lange als Werkzeug, um verschiedene Applikationen unter einer Oberfläche zu integrieren, entwickeln sie sich, ergänzt durch interaktive Elemente, in Richtung digitaler Arbeitsplatz. Social- Business-Tools, deren Stärken in der Kommunikation und digitalen Zusammenarbeit lagen, tendieren in die gleiche Richtung. Die Entscheidung für einen der beiden Wege hängt von der bisherigen Systemlandschaft und vor allem von der Kultur im Unternehmen ab.
  • Social Enterprise: Einblicke ins Zero-E-Mail-Projekt bei Atos – computerwoche.de
    Das im Jahr 2011 gestartete „Zero-E-Mail“-Projekt des IT-Dienstleisters Atos hat zum Ziel, binnen drei Jahren interne E-Mails durch moderne Kollaborationsanwendungen zu ersetzen. Das erfordert einen Wandel der Unternehmenskultur: Informationen sollen gemeinschaftlich erzeugt und weiter bearbeitet werden.

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Viel Spaß beim Lesen, ein weiterhin erfolgreiches und gutes Jahr,

Live long and prosper!

Tag Cloud

Interessante Lesezeichen zum Stöbern und Lesen. Dieses Mal unter anderem zu Enterprise Social Networks, Enterprise 2.0, Email, Collaboration, Blogger Relations.

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  • Google Spreadsheets: More Useful Than You Thought

    As a former controller spreadshits are a formidable swiss knife you can use to formalize information (even to come to a decision):

    „Just like sitemaps and wireframes, spreadsheets are a type of information design. A well-designed spreadsheet can help you organize teams, clarify goals, and even map out complex processes.

    Find more time for play in your day by applying our spreadsheet hacks into your next marketing project.
    10 Ways We Use Google Spreadsheets at Digital Telepathy

    My coworkers often laugh at me for my reliance on spreadsheets, but design is about solving problems! Google spreadsheets are wickedly customizable, hosted in the cloud for easy access by anyone, and can be designed to solve almost any problem. From content brainstorming to scheduling to data visualization, spreadsheets mean business.“

  • ESN as knowledge bridges
    An effective suite of enterprise social tools can help organizations share knowledge, collaborate, and cooperate – connecting the work being done with the identification of new opportunities and ideas. In an age when everything is getting connected, it only makes sense to have platforms in place that enable faster feedback loops inside the organization in order to deal with connected customers, suppliers, partners, and competitors. It takes a networked organization, staffed by people with networked mindsets, to thrive in a networked economy.
  • Blogger-Outreach: Kommunikation in Blogger-Kampagnen
    Im Mai 2014 organisierte search.ch einen Informationsanlass für Tech- und Social Media Blogger. Ziel des Treffens war die Kommunikation des bevorstehenden Redesigns der search.ch Website und entsprechender Verbreitung via Social Web.
    Bewährt haben sich schlussendlich die 3 “C” von Community, Content und Quöllfrisch…
  • Gedankenspiel: Lässt sich der hungrige Social Mob überhaupt noch bändigen? | Mike Schnoor
    Nach meinem Eindruck wird der Ton im Social Web und vor allem in vielen Kommentaren zunehmend rauer. Aggressivität und Intoleranz gestalten die hochgelobte “Kommunikation auf Augenhöhe” zwischen Marken und Kunden, Medien und Lesern sowie den Nutzern untereinander schwieriger. Die Nutzer versuchen nur zu gern, die Oberhand in Internetforen und in Kommentarbereichen zu übernehmen. Hat die Infrastruktur von Social Media die Trolle zu neuen Höhen beflügelt?
  • How To Live An Email-Free Life | Fast Company | Business + Innovation
    “The point of an inbox is that you empty it out, but the problem is that it’s a mess of mixed communication,” she says. “It basically serves as a notification system to convey information we already know. It’s a time waster that sucks people dry of valuable time that could be spent productively working on things they love.”
  • Modern Collaboration – Herausforderungen für das moderne Unternehmen
    Sehr schöner Artikel über Zusammen arbeiten: „Warum ist „Collaboration“ / „Zusammenarbeit“ in der nun digitalen Welt so aktuell? Meines Erachtens sind hier 3 Aspekte von wesentlicher Bedeutung, die sich gegenseitig bedingen und teilweise auch verstärken.“
  • What Does a Chief Collaboration Officer Do?
    In my 25 years covering and analyzing the vendors and end users in the collaboration space, I have never run across anyone with the title of Chief Collaboration Officer. Nor do meet many people who have the background in collaboration to support the title.
  • The disruptive power of collaboration: An interview with Clay Shirky | McKinsey & Company
    How we collaborate has profound implications for how we live and work. The author and New York University professor explains how social media has upended traditional norms.
  • Der Enterprise 2.0 Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0
    T-Systems Multimedia Solutions GmbH
    on Jun 10, 2014
  • Social Collaboration: Stell dir vor, es wird digital und keiner macht mit Zyncro Blog Deutschland: der Blog für Enterprise 2.0
    Nicht einfach mal schnell Social Business Tool oder Social Collaboration Tool einführen. Denn sonst kann dies passieren:
    „Mit großem Enthusiasmus und Budget wird sie gerade aufgesetzt: die neue Social Collaboration-Plattform beim Chemieunternehmen GreenChem. Effizienter Wissensaustausch. Schnellere Informationsflüsse. Mehr abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, weniger Silodenken. Ein Bollwerk gegen die nervige E-Mail-Flut. Enterprise 2.0 & Social Intranet – bald endlich auch hier … Doch dann erreichen den Leiter der Unternehmenskommunikation plötzlich immer mehr Mails mit gepfefferten Fragen:“

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Interessante Lesezeichen zum Stöbern und Lesen beispielsweise zu Social Business, Email, Enterprise Social Network, Collaboration. Nach ein paar Wochen in Hawaii und dem „Wiederanlaufen“ sind es nicht sehr viele :-)

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  • 8 Steps to Develop a Social Business Strategy | The Marketing Nut

    Like many things in life and business, social business is a journey, not a destination. It’s as much about mindset as it is about tactics, technology and measurement. If you don’t take the time to plan so that you can set goals, objectives and obtain buy-in, your efforts at leveraging social technologies and new media may be far from worth your time.

    Becoming a social business is not something that you can put a date on the calendar and state “this is the day we will be a social business.” Social business is a journey and the only guarantee is change.

  • „E-Mail mutiert zur Kontext sensitiven Kommunikationsdrehscheibe“ | IT-Rebellen
    Viele empfinden E-Mail heute als Plage und Zeitvernichter. Ihre ursprüngliche Bedeutung als schnelles digitales Kommunikationsmittel droht angesichts von Milliarden Spam- und Trivial-Mails, unnötigen Newslettern und CC-Kaskaden zu verschwinden. Zwischenzeitlich wurde sogar die Abschaffung von E-Mail gefordert. IBM will nun mit dem neuen E-Mail-Client Mail Next der E-Mail neues Leben einhauchen, in dem sie kollaborative Elemente einbindet und den Nutzer vom leidigen Priorisieren, Sortieren und Ablegen befreit. Geht es nach der IBM, sollen die Backend-Systeme mit Hilfe künstlicher Intelligenz E-Mails Aufgaben bezogen sortieren und Zusammenhänge herstellen. Stefan Pfeiffer, Marketing Lead Social Business Europe bei der IBM erklärt im Gespräch mit IT Rebellen, wie das funktionieren kann.
  • Fallstudie: Erfolgsfaktoren bei der Einführung eines Enterprise Social Networks (ESN) | Streifzüge

    Das ESN in deren Firma wurde 2012 eingeführt, und beide Bekannte betrachten die Einführung als Erfolg. Für mich war das natürlich ganz spannend, da ich lernen wollte was da richtig gemacht wurde.

    Dieser Artikel ist eine strukturierte Zusammenfassung der Angaben der beiden, was aus deren Sicht zum Erfolg der Einführung beigetragen hat. Aus Gründen der Anonymität mag ich hier weder die Firma selbst, noch die Branche nennen.

  • Wie Teams am besten funktionieren | Netzökonom
    Nicht die Schlauesten haben die besten Ideen, sondern diejenigen, die Einfälle anderer Menschen am besten „ernten“ können. Nicht die Entschlossensten treiben Änderungen voran, sondern diejenigen, die am besten im Team mit Gleichgesinnten arbeiten, sagte Pentland auf der Burda-Innovationskonferenz DLD in New York.
  • Kostenloses E-Book über Blogs und SEO gibt Impulse für eigene Projekte – literaturcafe.de
    Egal ob Verlagsautor oder Self-Publisher: Ein Buchautor sollte im Web präsent sein und dort Leser und Fans erreichen. Man sollte sich »als Marke etablieren«, wie Fachleute das ausdrücken. Das klingt zwar schrecklich, so als wäre man eine Cola-Flasche, doch eine direkte Bindung zum Leser schafft Unabhängigkeit – auch vom Verlag.
  • Neue Beiträge zur #Blogparade #MailZukunft | IBM Experts
    Die Blogparade zum Thema „E-Mail der Zukunft“ hat noch mehr Zuwachs bekommen. Neben Stefan Pfeiffers Initialblog finden wir nun acht weitere Beiträge, die die Zukunft der E-Mail thematisieren. Beeindruckend – weiter so!

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Fuss im Sand (Kihei, HI)

Fuss im Sand (Kihei, HI)

Seit über 20 Jahren benutze ich Email. Streng genommen sogar noch um einiges länger, wenn ich die Compuserve- oder Fidonet-Nachrichten mitrechne. Damals bereits handelte es sich um “Elektronische Post”, nur dass die Übermittlung und Speicherung der elektronischen Post auf proprietären Formaten basierten. Seit Jahrzehnten also konnten sich Menschen daran gewöhnen, ein Werkzeug in allen (un)möglichen Variationen zu benutzen. Und sie tun es ausgiebig. Ich tue es. Und trotz allen Schwächen mag ich Email. Manchmal zumindest.

Email besteht im Wesentlichen aus den Protokollen Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) zum Versenden von Nachrichten sowie Post Office Protocol (POP) und Internet Message Access Protocol (IMAP) zum Abrufen von Nachrichten. Mehr ist Email nicht. Im Grunde ein minimalistisches System.

Email ist leider jedoch so simpel, dass jeder es benutzen kann. Mit, ohne oder mit bescheuertem Betreff. Mit, ohne oder mit bescheuerten CC-Empfängern (okay, eigentlich ist der Absender dann bescheuert). Mit, ohne oder mit bescheuertem Inhalt. Mit, ohne oder mit bescheuerten Anhängen. Mit, ohne oder mit bescheuerter Signatur mit teilweise mehr als 40 Zeilen, davon 30 für Disclaimer, die rechtlich und nach gesundem Menschenverstand alle total bescheuert und rechtlich unwirksam sind. Als Ersatz für synchrones Messaging. Als Problemablademedium. Privat oder beruflich. Ich hasse Email sehr oft in dem meist vergeblichen Versuch, die Abneigung vor dem Verhalten des Absenders auf das Medium zu transferieren. Und das Allerschlimmste ist, dass ich mich manchmal beim Bescheuertsein-Mitmachen ertappe.

Aber Email ist halt so einfach, dass es sogar am Strand funktioniert. Selbst wenn ich keinen Empfang habe, so wird die Nachricht später automatisch versendet. Ich hätte diesen Artikel bis auf das Titelfoto eben an diesem Strand auf Maui in Hawai’i als Email erstellen und an mein Blog versenden können (anstelle abends auf der Couch in der Bed & Breakfast-Unterkunft). Ich kann mit einer Email Aufgaben in allen möglichen Task Management Suites wie Asana oder Podio erzeugen. Ich kann eine Notiz in Systemen wie Evernote erzeugen. Umgekehrt können mir Social Software, ERP-Systeme oder Collaboration Software Nachrichten schicken. Email hat jeder, Email funktioniert einfach. Das ist bei vielen anderen Systemen nicht der Fall. Und nicht jeder hat Asana oder Podio oder Azendoo oder Facebook oder Whatsapp – auch wenn sich das irgendwann ändern könnte. Email funktioniert deswegen, weil es aus offenen Standards besteht. Sogar das Empfangen und Versenden verschlüsselter Nachrichten funktioniert damit – zumindest theoretisch.

Muss also das Rad neu erfunden werden?

Wie funktioniert Email bei mir?

  • Ich habe seit längerem einen Google Business Account. Dort landen alle Emails, die an meine Emailadressen gesendet werden (entweder durch Umleitung oder durch automatische Abholung durch Google Mail). Damit bräuchte ich eigentlich nur ein Mailsysteme zu benutzen.
  • In Google Mail kann ich Nachrichten mehreren “Labels” zuordnen. Die Labels können beispielsweise die Bedeutung verschiedener Prioritäten, Kunden, Aufträge, Projekte haben. Somit könnte ich einen Nachrichtenstrang einem Projekt und mehreren Kunden (bei einem Gemeinschaftsprojekt) zuordnen. Damit bin ich nicht an eine hierarchische Ordnerstruktur gebunden.
  • Tatsächlich benutze ich die Labels in Google Mail fast nur für ein minimalistisches Aufgabenmanagement. Wenn ich eine Nachricht direkt nach Abarbeitung meines Eingangsfaches oder im Laufe des Tages bearbeiten will, dann nehme ich ein bestimmtes Label dafür (z.B. “!Action”).
  • Email benutze ich nicht für ein Aufgabenmanagement. Dafür habe ich Tools wie Asana, Podio, Toodledo, Todoist (beispielsweise weil ein Kunde es benutzt). Beispielsweise leite ich eine Email an ein Aufgabenmanagement-Tool weiter. Die Bearbeitung und Erledigung erfolgt dann im Aufgaben-Tool. Manchmal schicke ich die Email an Evernote und füge den Notizlink in meinem Aufgaben-Tool zur Aufgabe hinzu.
  • Wenn ich eine Nachricht benötige, dann suche ich danach. Mit Ordnern arbeite ich gar nicht mehr, mit Labels nur selten. Ich will Nachrichten nicht organisieren sondern finden. Die Suche in Google Mail ist nach wie vor sehr schnell und funktioniert sehr gut zum Finden von Nachrichten. Der Nachteil: Im Browser muss ich immer online sein.
  • Abonnements versuche ich in meinem RSS-Reader zu halten. Allerdings gibt es einige Abonnements (beispielsweise Newsletter), die es nicht als RSS gibt. Die filtere ich mit Regeln und verpasse ihnen ein “Newsletter”-Label. Die Newsletter landen erst gar nicht im Posteingang und werden von mir nur gelegentlich überflogen. Newsletter von diversen Diensten kündige ich normalerweise umgehend (“We are thrilled/excited to announce our new product!”).
  • Manchmal lassen sich Newsletter, Sales Promotions irgendwie nicht abstellen. Warum sollte ich beispielsweise einen ungewollten und nicht bestellten Newsletter mit einer Email an eine andere Adresse mit einem bestimmten Betreff abbestellen versuchen zu wollen. Meistens klappt das sowieso nicht. Inzwischen bin ich auch in unzähligen “PResseverteilern” und erhalte zahlreiche Pressemitteilungen. Die lassen sich grundsätzlich nicht abbestellen außer durch eine persönliche Email oder einen Anruf. Das k***t mich an. Ich sehe nicht ein, dass ich den Aufwand haben soll, damit mich andere nicht mehr von mir ungewollt anschreien. In diesen Fällen kommt mittlerweile ein rigoroser Löschfilter zum Einsatz.
  • Newsletter haben sowieso nur selten einen Nutzen für mich. Wenn eine Information einen Nutzen für mich hat, dann finde ich sie durch meine Suchabfragen, die per RSS in meinem RSS-Reader landen, oder ich finde sie (z.B. durch Tools) in meinem Social Graph.
  • Benachrichtigungen (beispielsweise von Facebook, Twitter) landen via Filter ebenfalls außerhalb des Posteingangs in einem Label. Dabei versuche ich grundsätzlich, möglichst viele Benachrichtigungen abzustellen. So wie die meisten von Xing, die mich eh nur in den Browser nach Xing zwingen wollen und erst einmal fast keinen Informationsgehalt haben.
  • Überhaupt arbeite ich ausgiebig mit Filterregeln in Google Mail. Das Schöne dabei ist unter anderem, dass die Filter alle serverbasiert und unabhängig vom Client oder Browser angewendet werden.
  • Außer Benachrichtigungsemails lösche keine Emails. Warum sollte ich jedesmal nachdenken, ob oder ob nicht ich die Nachricht noch einmal benötige? Im Zweifelsfall habe ich sie dann gelöscht und brauche sie nach ein paar Wochen oder Monaten doch noch.
  • Im Einzelfall bin ich oft auf eine Suche angewiesen, um alle notwendigen Informationen zur Aufgabe zu finden und beispielsweise bei der Erledigung oder bei einem Telefonat zur Verfügung zu haben.
  • Wenn ich etwas suche, dann ist es mir möglicherweise nicht klar beziehungsweise weiß ich nicht, wo die Information ist. Deswegen habe ich gerne eine Suche, die verschiedene “Töpfe” nach der Information durchsucht. Also Google Mail, Filesystem, Evernote, Simplenote, Asana, Toodledo, Podio… So eine universelle Suche gibt es nicht. Somit komme ich von den Silos nicht los.
  • Alternativ kann ich für Email einen Emailclient wie Thunderbird mit IMAP benutzen. Dann kann ich meistens zumindest Email, Filesystem und Kontakte gleichzeitig/universell durchsuchen. Ich habe alle meine Emails seit Jahren auf dem Server gespeichert. Speicherplatz spielt auch da keine Rolle mehr. Mit IMAP habe ich einen lokalen “Nachrichten-Cache”, der außerdem separat gesichert wird.
  • Im Client (und nur da) kann ich PGP-Verschlüsselung benutzen. Dann verliere ich aber Vorteile des “nativen” Emailmanagements von Google Mail im Browser.
  • Je nach Auftraggeber habe ich dort ebenfalls einen Mailaccount. Damit habe ich weitere Systeme, die ich aufrufen/öffnen muss und gegebenenfalls durchsuchen muss. Weitere Silos also. Zusätzlich habe ich inzwischen beim Auftraggeber manchmal ein weiteres Collaborationtool. Weitere Silos. In denen findet dann auch die Kommunikation statt – leider dann auch wieder oft nur teilweise, so dass weitere Teile wieder in der Email landen. Natürlich abwechselnd im Account beim Autraggeber und in meinem eigenen Account.

Funktioniert Email dann überhaupt?

Ja, Email funktioniert. Aber ich muss Zeit aufwenden, um Email einigermaßen effizient einzusetzen. Manche Schwachstellen wie die nicht vorhandene universelle Suche ist manchmal nur lästig, manchmal kostet sie richtig viel Zeit. Seit letztem Jahr bin ich selbstständig und arbeite ich mit verschiedenen Auftraggebern. Das wird dann so richtig aufwändig, weil ich unter Umständen zwischen verschiedenen Emaildiensten oder Clients hin- und herschwenken muss.

Ich muss die Arbeit leisten, die gar nicht der eigentlichen Arbeit entspricht.

Mein Email-Wunschzettel

Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Aber einige Punkte könnten rund um Email uns die Email leichter machen.

Ich wünsche mir, dass Emaildienste eine Such-API anbieten. Ich würde mir wiederum einen Suchanbieter auswählen, der alle meine Dienste durchsuchen kann. Außerdem wünsche ich mir einen Meta-Collaboration-Dienst, der bestimmte Grundfunktionen anderer Collaborationdienste (beispielsweise Asana, Bitrix24) per API einbindet.

Im Idealfall hätte ich dann ein Unified Dashboard, das im Hintergrund auf verschiedene Emaildienste oder Collaborationdienste zugreift und mir Nachrichten (Email, Messages) sowie Aufgaben daraus aufbereitet. Bei den Fileservices wie Google Drive, Dropbox, Box funktioniert das bei mancher Collaboration Software schon recht gut. Auch beim Kalender klappt dies manchmal schon recht gut, dann aber meistens beschränkt auf den Google Kalender.

Nachrichten, Aufgaben, Dateien, Kalender gehören auf ein universelles Dashboard. Dazu noch kontextorientierte Informationen zu Personen, Inhalten, Vorgängen aus meinen Inhalten und denen des Webs und denen meines Auftraggebers (mit Berücksichtigung der vergebenen Rechte). Zu den Kontextinformationen gehören die des Social Webs einfach dazu. Für Google Mail beispielsweise gibt es Rapportive, das mir zum Absender einer Mail seine Profile und aktuellen Statusupdates ausweist.

Außerdem wünsche ich mir einen kostengünstigen virtuellen Assistenten, der selbstständig das Filtern, Priorisieren, Verschlagworten und Zuordnen von Nachrichten, Aufgaben, Terminen und Dateien übernimmt. Der Assistent soll mit mir per Text und Audio kommunizieren können und mir mir selbstständig Vorschläge machen (“Es dürfte wieder Zeit für einen Haarschnitt sein. Soll ich für Freitag Nachmittag um 15 Uhr einen Termin vereinbaren?”).

Ob ich keine Angst habe, dass mein virtueller Assistent etwas übersieht? Sicherlich, aber das ist ein Grundproblem beim Führen und Delegieren. Unabhängig davon, ob der virtuelle Assistent ein Mensch, ein Dr. Watson (von IBM) oder ein Andrew Martin ist. Doch realistisch gesehen, ist der Mensch mit solchen Aufgaben zukünftig unterfordert und vor Allem nicht wettbewerbsfähig.

Blogparade

Mein Wunschzettel ist ein Beitrag zur Blogparade von Stefan Pfeiffer Der tägliche E-Mail-Schmerz und was erwarte ich von Mail der Zukunft?. Sie können noch bis zum 30. Juni 2014 an der Blogparade teilnehmen. Die Teilnahmeregeln gibt es in Stefan Pfeiffers Artikel.

Sunset (Kihei, HI)

P.S. Ich hätte diesen Artikel tatsächlich am Strand per Email erstellen können. Aber nicht immer und zu jeder Zeit ist Email das richtige Medium. Manchmal ist es wichtiger und richtiger, keine Email zu schreiben. Und anstelle dessen beispielsweise den Sonnenuntergang in Kihei in Hawai’i zu genießen. Auch während meines Urlaubs können Sie hier kommentieren – oder mir eine Email senden :-)

Tag Cloud

Tag Cloud

Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Productivity, Studie, Email, Digital Workplace, Social Business & E20, Bloggen und ROI.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Erfahrungsbericht: Produktiv während den Ferien II › imgriff.com

    Patrick Mollet war im Urlaub und hat gearbeitet. Absichtlich und geplant. Er schreibt über seine Erfahrungen, wie es funktioniert hat, und was er anders machen würde.“Gerade eben war ich 12 Tage in Marokko zum Kitesurfen. Ein perfektes Hobby, denn normalerweise gibt es nur ein paar Stunden pro Tag idealen Wind, und die restliche Zeit hat man zur Verfügung zum Lesen, Entspannen – und eben auch ein bisschen Arbeiten.

    Während dieser Abwesenheit habe ich versucht, so weit auf dem Laufenden zu bleiben, dass ich einerseits vor den Ferien nicht Überstunden schieben musste, um alles noch geregelt zu kriegen, und andererseits nicht die ersten 1-2 Tage nach den Ferien blockiert war mit liegengebliebenen Mails und Aufgaben.“

  • Studie Social Media – Dritte Auflage (Studien und Grundsatzpapiere) – BITKOM

    Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv. Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag. Gleichzeitig ist sehr viel Dynamik in diesem Markt: Neue Netzwerke entstehen, andere verschwinden, die Anbieter entwickeln neue Funktionen und auch die Nutzung der Plattformen verändert und differenziert sich.Über die Verbreitung der Netzwerke hinaus behandelt die Studie Fragen zur Nutzungsdauer, zur Verbreitung der verschiedenen Plattformen und zum Umgang der Nutzer mit Privatsphäre. Gegenüber der vorherigen Auflage vom Herbst 2011 wurde die Studie außerdem um Fragen zur mobilen Nutzung und zu Werbung in Social Networks ergänzt.

  • Deloitte | 2013 Human Capital Trends | Seven Crucial Leadership Conversations Critical to Future Business Success

    Like canaries in a coal mine, this year’s human capital trends should be viewed as leading indicators of emerging threats and strategic opportunities. In 2013, leaders are tasked with meeting high expectations for performance and talent, despite dramatic shifts in technology, globalization, demographics and regulation. Sound decision making in this environment is as challenging as it is critical—even small missteps can have big unintended consequences.The seven Human Capital Trends for 2013 provide a solid checklist for getting started with the crucial conversations important to helping your organization actively engage with one another:

  • Are We Done With Email?
    A Fool with a Tool is still a Fool: „When we talk about email reduction at this point we need to be thinking about email reduction that counts. Massive email lists where reply all is the norm, using email as IM, forcing notifications or thoughtlessly spamming each other — these are all behaviors, not failings of a tool.“
  • The Nine Obstacles to Digital Transformation | MIT Sloan Management Review

    The survey shows that companies often struggle to make technology investment a priority. Employees from top management down to staff recognize that new technologies matter when deployed effectively — 81% of those surveyed believed that if digital transformation were a management priority, their companies would be more competitive two years from now.More competitive companies will presumably also be more productive. If that’s the dream, here’s what the survey says is the nightmare — the nine-headed hydra of digital transformation:

  • Boomers Best Millennials at Using Social Media for Work – Paul Korzeniowski – Internet Evolution
    To determine the impact of the social networking tool, Leonardi compared two demographically similar groups within the company: one in marketing and a second in operations. Before the tool’s implementation, the groups were asked questions to gauge their knowledge about their colleagues. One group was given the new social networking tool and encouraged to use it. The second was not, and instead relied on traditional communication channels, such as email, to exchange company information.
  • Why Social Business Initiatives Fail | MIT Sloan Management Review
    A careful look at data from the 2013 social business report from MIT Sloan Management Review and Deloitte, “Social Business: Shifting out of First Gear,” provides three interesting and common sense insights into why social business initiatives often fail to meet expectations.
  • Blogparade “Dein erstes BarCamp” | Cortex digital
    Stefan Evertz ruft zur Blogparade auf, und 78 folgen: „Insofern lag sie nahe, die Idee, eine Blogparade zum Thema “Dein erstes BarCamp” zu starten, um diese Erinnerungen zu sammeln und zu teilen. Dabei soll es darum gehen, wo, wann und – vor allem – wie Euer erstes BarCamp war. Denn ich glaube, dass die Ergebnisse einer solchen Blogparade für Interessierte und Neugierige ein guter Einstieg sein könnten. „
  • Mein erstes BarCamp | hirnrinde.de
    Stefan Evertz über sein erstes und mein erstes und unser erstes gemeinsames BarCamp: „Ich war live dabei, als die legendäre “Bloggen und Recht”-Session von Henning Krieg entstand. Und konnte fasziniert zusehen, wie ein Mitarbeiter von Cisco und Frank Hamm spontan zusammen eine Session über Wissensmanagement im Unternehmen und über Intra- und Extranet-Ansätze hielten.“
  • The ROI of Blogging: Brand Awareness and Reputation Generate Revenue Spin Sucks

    Today, 40 percent of our new business has come directly from Spin Sucks. Which means prospects are finding the blog – either through search engine optimization or word-of-mouth – and like what they read.It’s fairly easy for us to track that right now because it’s a simple, “How did you learn about us?” when they first approach us. For consumer businesses or organizations with more than 100 or so customers, that gets a little more difficult, but setting up a mechanism to learn how people know about you is the easiest – and most efficient – way to track your blog’s effectiveness (assuming lots say, “I read your blog!”).

    It’s true you can’t measure brand awareness and reputation, but if you use your blog to achieve those two goals, the revenue will follow.

  • 20 Tips To Use Google Search Efficiently
    Ein oder zwei Worte, die erste Seite scannen, fertig. Oder gibt es noch mehr Möglichkeiten? „Millions of people use Google search every day for a variety of reasons. Students use it for school, business people use it for research, and millions more use it for entertainment. Did you know that you may not be using Google search to its full potential? Here are 20 tips and tricks to maximize your search efficiency.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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You've Got Mail

You've Got Mail

Angeblich steht angesichts der Social Media-Ära das Ende von E-Mail unmittelbar bevor – zumindest drängt sich mir der Eindruck beim Lesen vieler Beiträge in den Sozialen Medien und den klassischen Medien auf. Doch ich glaube nicht daran.

E-Mail für mich

E-Mail ist für mich eine wunderbare Möglichkeit zur zeitverzögerten textlichen Kommunikation zwischen zwei Personen. Dazu kann ich jegliche Dateitypen an eine E-Mail anhängen und damit unter anderem Bilder, Office-Dokumente, Whitepapers versenden. Das Medium E-Mail verliert für mich seine Vorteile, sobald

  • die Kommunikation in die Zusammenarbeit übergeht (beispielsweise zur gemeinsamen Bearbeitung eines Dokuments),
  • Echtzeitkommunikation erforderlich ist,
  • die Nachrichten für eine oder mehrere Öffentlichkeiten relevante Informationen enthalten (und es nur darum geht),
  • mehr als zwei oder drei Personen beteiligt sind oder
  • die Anzahl der ausgetauschten Nachrichten ein gewisses Maß an Anzahl (für mich ein subjektive Zahl) überschreitet.

Danach verliert E-Mail für mich seine Nützlichkeit in diesem Rahmen. Davor ist E-Mail eine wunderbare Möglichkeit für fachliche und soziale Kommunikation. E-Mail ist für mich also ein wunderbares soziales Medium zur zeitverzögerten textlichen Kommunikation zwischen zwei Personen.

E-Mail für mich ist außerdem ein wichtiges Medium als Informations- und Nachrichtenticker. Richtig eingesetzt erhalte ich via E-Mail Benachrichtigungen über neue Nachrichten. Diese neue Nachrichten können stammen aus

  • einem Nachrichtenportal (Nachrichtenzusammenfassungen),
  • einem Shop (beispielsweise ein Sonderangebot oder eine Kaufbestätigung mit PDF),
  • einem anderen Sozialen Medium wie Blogs, Facebook, Xing oder Twitter,
  • einem operativen System einer Organisation (beispielsweise ein ERP-System wie SAP),
  • einem Newslettersystem,
  • einem geschlossenen Forum (genau genommen auch ein Soziales Medium) oder
  • einer von mir aufgesetzten Suchabfrage (beispielsweise aus einem Monitoring über die Erwähnung meines Namens).

Voraussetzung dafür, dass E-Mail ein hilfreicher Nachrichtenticker sein kann und nicht zum Informationstsunami wird, ist ein intelligenter Umgang mit den eingehenden Tickern. Ohne Filterregel geht für mich dabei gar nichts. Denn ansonsten spamme ich mich selbst zu und die interpersonelle Kommunikation geht dabei unter.

Tipp

Im Übrigen benutze ich als Nachrichtenticker wann immer möglich RSS anstelle von E-Mail. Somit laufen beispielsweise neue Blog- und Nachrichtenartikel, mein Monitoring und diverse Watchlists (Schlagwörter mit interessanten Themen) in meinen RSS-Reader. Das verschlankt meine E-Mailfächer und trennt persönliche Kommunikation von Information, Ticker und Recherche.

Wieso gibt es eigentlich immer noch keine RSS-Feeds beispielsweise für allgemein zugängliche Google+-Communities oder Facebookgruppen, beziehungsweise warum sind RSS-Feeds oft nur mit Tipps und Tricks zugänglich? :-(

Social Media für mich

Social Media für mich ist genau das nicht, was ich über E-Mail geschrieben habe:

  • Das gemeinsame Arbeiten an Inhalten (egal ob direkt im Text oder angefügte oder verknüpfte Dokumente oder Dokumentsammlungen)
  • Kommunikation in Echtzeit (ein unmittelbares Gespräch, womöglich mit Video)
  • Bereitstellen von Informationen für eine oder mehrere Personengruppen ((Teil-)Öffentlichkeiten, Zielgruppen, Stakeholder etc.)
  • Mehrere beteiligte Personen
  • Viele ausgetauschte Nachrichten (die dann an sich nachhaltig gespeichert sein sollten)

Social Media ist für mich ein gemeinsamer andauernder Prozess, in dem Inhalte, Fakten, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht und entwickelt werden. Dabei bilden sich Netzwerke von Personen rund um gemeinsame Interessen.

Social Media ist für mich daher immer auch mit Öffentlichkeit verbunden. Das können auch geschlossene Teilöffentlichkeiten sein wie die Gruppen in Facebook oder die Communities in Google+ oder den Internetdinosaurieren: Newsgoups oder Diskussionsforen.

Social Media ist nicht E-Mail

Deswegen bedeutet für mich Social Media nicht das Ende von E-Mail. Selbst wenn es innerhalb einer Social Media-Plattform die Möglichkeit zum Austausch persönlicher Nachrichten gibt, dann ersetzt dies nicht die klassische E-Mail. Denn eine Plattform ist nicht das Internet, es ist nur eine Plattform im Internet.

Social Media wird die E-Mail (elektronische Post) nicht ablösen. Kein Unternehmen, sei es auch Atos, kann E-Mail durch Social Media oder eine wie auch immer geartete eigene Enterprise Social Software ablösen. Denn solche Unternehmen ersetzen lediglich ein bestimmtes Medium der elektronischen Post innerhalb des Unternehmens durch eine anderes. Das wird den falschen Umgang mit elektronischer Post nicht beheben sondern nur in einem anderem Medium fortsetzen.

Und wenn solche Unternehmen E-Mail im Unternehmen abschaffen: Wie sollen die Mitarbeiter den richtigen Umgang mit E-Mail lernen, damit sie sinnvoll und richtig via E-Mail mit Anspruchsgruppen wie Kunden, Lieferanten, Nachbarn, Journalisten, Aktionären kommunizieren können?

Sicherlich wird es irgendwann einen Nachfolger für die klassische E-Mail geben (und dieser damit endlich POP, SMTP und IMAP sterben lassen). Aber Social Media ist dieser Nachfolger nicht. Ich glaube nicht daran.

Sehen Sie Social Media als Nachfolger für E-Mail? Warum glauben Sie daran? Oder warum nicht?