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Judenfriedhof Hahnheim

Eine der vielen Tipps für mehr Produktivität lautet, man solle Pausen in seiner Arbeit machen und dabei sich gelegentlich körperlich betätigen. Ich nutze manche Pause für einen Spaziergang. Heute nutzte ich die Mittagspause für eine Erkundung der Umgebung Hahnheims, des Nachbarorts von Selzen. Das Wetter ludt in den letzten Wochen und Monaten nicht wirklich dazu ein – und heute auch nicht.

Um Frischluft zu schnuppern und die Gedanken frei zu bekommen war es genau das Richtige. Der düsterere Himmel und die trostlosen Farben beeindruckten mich nicht. Auch wenn ich immer wieder ein paar Fotos schoss, so ließ ich mir doch Einiges durch den Kopf gehen. Danach war ich wieder fit für die nächsten Aufgaben.

Runtastic-Route: Rund um Hahnheim

Quelle: Runtastic

In 1:15 Stunden habe ich in einem Rundgang etwa 5 Kilometer zurückgelegt. Dabei entdeckte ich auch den Judenfriedhof Hahnheim. Die Verstorbenen hatten auf ihrem Grabsteinen alle ein Todesdatum noch einige Jahre vor der Judenverfolgung im Dritten Reich. Dennoch frage ich mich, ob sie wirklich glücklich und zufrieden in Deutschland lebten, denn der Antisemitismus hat viele Jahrunderte Tradition in Deutschland, und im 19. Jahrhundert waren die Ängste vor den „reichen Juden“ stark gewachsen.

Fotoalbum auf Flickr: Rund um Hahnheim

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