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Die Suche nach einer iPad-App oder Web-App mit Lokalnachrichten aus und für Rheinhessen ist schnell erledigt: Es gibt keine (derzeit, siehe Nachtrag). Dabei hätten meine Frau und ich doch gerne eine Lokalzeitung, die wir auf unseren iPads lesen und genießen könnten. Ein Duell der beiden Platzhirsche unter den rheinhessischen Lokalzeitungen Allgemeine Zeitung und Mainzer Rhein-Zeitungen.

Seit ein paar Jahren haben wir die Allgemeine Zeitung (AZ) in der Ingelheimer Ausgabe abonniert. Okay, eigentlich hat meine Frau sie abonniert. Ich ignoriere die Zeitung zunächst, auch wenn sie direkt vor mir liegt. Wozu auch eine komplette Zeitung durchstöbern auf der Suche nach Artikeln und Themen, die mich interessieren? Das erledigt glücklicherweise die allerbeste aller Ehefrauen für mich. “Das ist lustig, da, schau mal!”, “Auf der Seite ist die Todesanzeige Deiner Tante” oder “Da ist ein interessanter Artikel über die Neue Mitte in Ingelheim, ich lege ihn Dir hin!” – und schon habe ich meine personalisierte Lokalzeitung!

Was uns nervt

Doch in der letzten Zeit nervt uns so einiges. Es ist nicht der Inhalt sondern die mangelhafte “Usability” des Mediums, was im Alltag unseren Ansprüchen nicht mehr genügt. Was stört uns also besonders an der gedruckten Zeitung?

  • Der Preis. Monatlich kostet die Allgemeine Zeitung inzwischen fast dreißig Euro (28,30 Euro für die Ingelheimer Ausgabe). Wir stören uns nicht am Preis für den Inhalt sondern an dem mediuminhärenten Anteil für Papier, Druck und Transport.
  • Die Ortsgebundenheit. Wenn wir mal kurzfristig einen Tag weg sind, dann bekommen wir die Zeitung erst am Abend (weil wir übernachtet haben oder sehr früh losfuhren). Wir könnten uns die Zeitung im Urlaub sogar innerhalb Deutschlands kostenlos zusenden lassen. Doch wo bleibt da die Umwelt?
  • Die Bequemlichkeit. Einer von uns muss die Haustür öffnen und die Zeitung holen (ja, ich jammere auf hohem Niveau…). Aber im Winter bei minus 20 Grad…
  • Die Einzigartigkeit. Die gedruckte Zeitung können wir nur nacheinander lesen.
  • Die Vielfalt. Jeder bekommt dieselbe Ausgabe. Aber mich interessieren bestimmte Themen nada.
  • Das Volumen. Jeden Tag sammelt sich eine Zeitung an, die Platz wegnimmt und in die Papiertonne entsorgt werden muss.
  • Die Umwelt.

Deswegen überlegen wir, unser Abonnement zu kündigen. Wir wollen “was mit Internet”.

Was es gibt

Also stöbere ich heute morgen in diesem Internet auf der Suche nach einer elektronischen Ausgabe einer Lokalzeitung für Rheinhessen (Mainz bis Bingen und übergreifend Rheinland-Pfalz). In Frage kommen aufgrund des Angebotes nur die beiden “Platzhirsche” Allgemeine Rheinzeitung und Mainzer Rhein-Zeitung. Was ich finde, und was ich davon halte:

  • Die E-Paper-Ausgabe der Allgemeinen Zeitung (Leseprobe) überzeugt mich nicht. Viel zu printlastig. Die Benutzeroberfläche ist altbacken und umständlich. Die Navigation ist archaisch. Und dann der Preis: 19 Euro für eine reine E-Paper-Ausgabe? Wir wären bereit, 19 Euro zu bezahlen – Wenn das eine richtige Web-App mit wesentlich mehr Möglichkeiten wäre.
  • Die Allgemeine Zeitung (d.h. die Verlagsgruppe Rhein-Main) hat immerhin eine iPhone-App. Die habe ich mir angeschaut, kurz nachdem sie herauskam. Von der Idee nicht schlecht, aber die Umsetzung… (schauen Sie sich einfach die Kommentare im iTunes-Store an). Beim Filtern bakamm ich beispielsweise Artikel doppelt und dreifach (weil in Binger, Ingelheimer und weiterer Ausgabe). Und: Es ist eben keine iPad-App.
  • Die normale Seite der Allgemeinen Zeitung ist inhaltlich okay, aber eben für alle da. Es gibt eine Seite für Ingelheim. Aber ich muss hin und her springen. Vielleicht ist das besser, wenn ich mich einlogge – Doch nach über einer Stunde ist die angekündigte Email noch nicht da… Im Vergleich zur Printausgabe scheinen einige Inhalte zu fehlen. Wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die Mainzer Rheinzeitung hat auf ihrer Webseite eine Kategorie Mainz und eine Kategorie Region. Hm, was steht da? Als erstes ein Aufmacher über Blockupy in Frankfurt, danach ein Artikel, dass sich der FCK vom Trainer trennt. Die Mainzer Region scheint inzwischen ziemlich groß zu sein, da muss ich auf der großen Seite ganz schön nach Artikeln beispielsweise über die Sexspiele in Bingen suchen. Und wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die E-Paper-Ausgabe der Rhein-Zeitung sieht nicht gut aus. Schlecht aber auch nicht. Genauer gesagt: Gar nicht, denn ich sehe nirgendwo eine Demoausgabe und kann mir kein Bild verschaffen. Der Beschreibung nach sicherlich nicht besser als die der AZ. Korrektur: Es gibt eine E-Paper-Ausgabe (siehe unten)! Und außerdem: 17,20 Euro für web-only? Mal auf der Seite Abo & Service nachschauen, was ein Print-Abo kostet… Fehlanzeige, ich sehe keinen Preis. Noch eine Korrektur: Im Bestellformular selbst steht der Preis für das Print-Abo (19,20 Euro). Der Preis sollte viel früher und prominenter gezeigt werden.
  • Die RSS-Feeds sind der Mainzer Rhein-Zeitung und der Allgemeinen Zeitung mir zu allgemein.

Nachtrag (21.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung mit E-Paper und App

Die Mainzer Rhein-Zeitung hat doch eine Demoausgabe und wird demnächst eine App herausbringen. Nach meinem Tweet am nächsten Tag hat mir Lars Wienand auf Twitter geantwortet und mich korrigiert. Wienand kündigte außerdem eine App mit zusätzlichen Inhalten an, die nicht individuell konfigurierbar ist.

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (via Twitter)

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (https://twitter.com/#!/LarsWienand/status/204505921429307393)

Den Link auf die Demoausgabe hatte ich übersehen, obwohl er eigentlich sehr gut sichtbar ist. Die Rhein-Zeitung hat inzwischen den Link auf der Startseite korrigiert. Der Link http://epaper.rhein-zeitung.de/eweb/ wird jetzt direkt auf die Demoausgaben der verschiedenen Zeitungen der Rhein-Zeitung vom 12.05.2012 umgeleitet.

Mainzer Rhein-Zeitung: E-Paper (Quelle: Screenshot)

Demoausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung

Nachtrag (31.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung veröffentlicht App

Heute veröffentlichte die Rhein-Zeitung ihre App für iPhone und iPad (App Store-Link):

  • Vollabonnenten der gedruckten Zeitung (Montag bis Samstag) erhalten das neue Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro monatlich (zusätzlich zum bestehenden Abonnement).
  • Wer bereits das E-Paper als Abonnent nutzt, erhält die App ohne zusätzliche Kosten.
  • Neukunden zahlen für das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich. In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich.
  • Wer noch kein iPad besitzt, bekommt von der Rhein-Zeitung ein komfortables Digital-Paket geschnürt. Es besteht bei Abschluss eines 24-Monate-Vertrags aus dem neuen iPad zum Preis von einmalig 49 Euro (für Abonnenten) oder 69 Euro (für Nichtabonnenten), unserem Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro (für Abonnenten) oder 23 Euro (für Nichtabonnenten) sowie einem Datentarif der Deutschen Telekom zum Preis von 39,95 Euro monatlich. Preise gültig nur bis Ende Juni!
  • Im Einzelverkauf über den iTunes Store kostet eine einzelne digitale Zeitung 1,59 Euro – es lohnt sich also, ins Abonnement zu wechseln, das übrigens monatlich kündbar ist.

[ Rhein-Zeitung: Die Rhein-Zeitung erscheint ab sofort auf iPad und iPhone (auf Seite 3) ]

iPhone-/iPad-App der Rhein-Zeitung

iPad-App der Rhein-Zeitung mit Titelseite und Auswahlsequenz

Vom ersten Eindruck her gefällt mir die App: Eine gelungene App, die den Spagat zwischen Print und Online versucht und recht gut hinbekommt. Ein bisschen haptisches Gefühl ist da sogar dabei :-) Vielleicht wäre es aber auch besser geworden, sich vom Print als Vorbild zu lösen.

Das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich? In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich? Den Unterschied verstehe ich nicht, möglicherweise meint das Digital-Abonnement alle Regionalausgaben (z.B. Koblenz, Mainz…)? Als Druckausgabe kostet die Mainzer Rhein-Zeitung doch 19,20 Euro (Screenshot)?

Von den 19,20 Euro ziehe ich die Druck- und Transportkosten ab und lege ich wieder Kosten für die Videos und die Entwicklung der App drauf… Ich bin mir nicht sicher, ob mir persönlich die Relation passt. In ein paar Tagen schaue ich mir die Demo genauer an.

Fotoalbum

[ Flickr Fotoalbum: Duell: AZ gegen Rheinzeitung (Diashow) ]

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Fazit

Inhaltlich reicht mir die Mainzer Rhein-Zeitung nicht. Das Web-Angebot (E-Paper) kann ich nicht beurteilen, aber das wäre mir für die Inhalte eh zu teuer. Die Inhalte der Allgemeinen Zeitung sind soweit okay für mich, auch wenn mir da im Vergleich zur Printausgabe Inhalte zu fehlen scheinen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich nicht okay.

Die Allgemeine Zeitung hat für unsere Anforderungen die Nase vorne. Für einen Treppenplatz reicht das aber noch lange nicht. Aktuell scheint es keine Alternative zu Printprodukten zu geben :-(

Nachtrag (31.05.2012): Mit der App hat die Rhein-Zeitung funktional die Nase vorne. Inhaltlich fehlt mir da aber das ganz Lokale (Ingelheim, Selztal) – dafür sind mir die Bekanntschaftsanzeigen schnuppe – doch insgesamt ist der komplette Inhalt der Druckausgabe auch in der App.

Was wir wollen

Als Leser aka Rezipienten wollen wir natürlich so viel und so angenehm wie möglich. Und wir wollen in Social Media publizieren. Und wir wissen, dass dies seinen Preis hat. Wir haben eine Obergrenze für diesen Preis.

  • Wir wollen Inhalte aus der Region Rheinhessen (Bingen, Ingelheim, Selztal, Sprendlingen, Nieder-Olm, Mainz) und zu Landesthemen.
  • Wir wollen Kleinanzeigen und -nachrichten (beispielsweise Praxis-/Geschäftseröffnungen, Todesanzeigen, Wohnungsanzeigen).
  • Wir wollen filtern nach Rubrik und Region. Also beispielsweise alle Todesanzeige aus Ingelheim und Umgebung, alle Sportnachrichten aus Schwabenheim, Immobilienangebote Ingelheim/Mainz/Rheinhessen.
  • Wir wollen suchen, allgemein oder innerhalb von einzelnen oder kombinierten Filtern.
  • Wir wollen unterschiedliche Profile, also ein Profil für @diemanuela und @fwhamm. Für Familien sind sicherlich mehr Profile wünschenswert. Dafür sind wir auch bereit, im Rahmen einer Mischkalkulation einen etwas höheren Preis zu zahlen.
  • Wir wollen teilen auf Social Media wie Twitter und Facebook.
  • Wir wollen speichern in Evernote, Pocket und anderen Diensten zur persönlichen Informationsverarbeitung.
  • Wir wollen im Hochformat und im Querformat betrachten.
  • Wir wollen eine ansprechende und performante Benutzeroberfläche auf dem iPad. Es ist uns gleich, ob es eine iPad-App oder Web-App ist.

Dafür sind wir bereit 19 Euro zu bezahlen (wenn die Relation zur Printausgabe stimmt).

Sie sind dran

  • Haben Sie einen Tipp für ein Angebot, dass ich nicht kenne?
  • Was sind Ihre Ansprüche an ein modernes Angebot einer Lokalzeitung für ein Tablet oder ein Subnotebook/Netbook?
  • Sind Sie von einer Lokalzeitung und haben Beispiele, Kommentare, Fragen, Kritik?

Lassen Sie uns teilhaben!

Im Nonna Martha

Seit April 2012 gibt es in der Neuen Mitte von Ingelheim das „Nonna Martha„, das als Bar und Restaurant mit seinem italienischen Flair neue Akzente in Ingelheim setzt. Nach mehreren Monaten Bau- und Einrichungszeit öffnete das Nonna Martha am neuen Marktplatz von Ingelheim direkt neben dem Café „Purer Genuss„.

Ich nutzte eine kurze Pause für eine Zitronenlimonade, für Panini und für einen Latte Macchiato. Lecker. Die Bedienungen: Sehr freundlich und zuvorkommend.

Speisen und Getränke

Der Name lässt es bereits vermuten: Es handelt sich um eine italienisch geprägte Bar beziehungsweise ein italienisch geprägtes Restaurant. Dementsprechend gibt es Espresso (Doppio), Caffé Crema, Latte Macchiato, Grappa, Antipasti, Pasta, Hauptspeisen, Frühstück (nur am Wochenende), Weine.

Eine Auswahl aus der Karte

  • Panini mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan: 4,90 Euro
  • Grüner Blattsalat mit Putenbrust: 5,90 Euro (klein), 8,90 Euro (groß)
  • Carpaccio vom Rinderfilet: 11,90 Euro
  • Taglioline Gialle mit gegrilltem Knoblauch, Olivenöl und rotem Chili: 7,90 Euro
  • Risotto mit Salsicciana und Ricotta: 11,90 Euro
  • Rosa Lammcaree mit Olivenkruste, gebackener Polentaschnitte und Grillgemüse: 23,90 Euro (Abendkarte)
  • Scaloppine al limone mit Gnocchi und gebackenen Kirschtomaten: 15,90 Euro (Abendkarte)
  • Tiramisu alla Stagione: 6,90 Euro
  • Mini Scaloppine mit Kartoffelkrapfen: 5,90 Euro („Für die Rasselbande“)
  • Gavi „Terranuova“ Norditalien 2011: 4,30 Euro (0,2l)
  • Grauer Burgunder, Gerharz Hochthurn, Rheinhessen 2011: 3,50 Euro (0,2l)
  • Valpolicella Norditalien 2009: 3,90 Euro (0,2l)
  • Latte Macchiato: 2,60 Euro

Aber auch „normale“ Speisen und Getränke gibt es hier, sogar Bier aus dem Brauhaus Goldener Engel.

Öffnungszeiten

  • Montags geschlossen
  • Dienstag bis Freitag: 11 – 23 Uhr
  • Samstag: 9 bis 0 Uhr
  • Sonntag 9 – 23 Uhr

(Frühstück nur Wochenende und Feiertage)

Brauhaus Goldener Engel

Wieso gibt es hier Bier aus dem Brauhaus Goldener Engel? Seit einigen Jahren gibt es in Rheinhessen nicht nur Bier zu kaufen sondern sogar aus rheinhessischen Brauhäusern. Vor vier Jahren verwirklichte sich das Ehepaar Winkelser einen Traum und baute in Ingelheim das Brauhaus Goldener Engel.

Und jetzt kam wohl ein neuer Traum hinzu: Das Nonna Martha gehört zum Goldenen Engel. Viel Erfolg der Familie Winkelser auch bei diesem Schmuckstück.

Lage

Die Lage am neuen Markplatz ist genial. Zusammen mit dem Puren Genuss gibt es die Möglichkeit sich dort jetzt bei schönem Wetter an den Tischen im Freien auf den Marktplatz zu setzen. Am Samstag Morgen ist dort auch der Wochenmarkt mit einigen unterschiedlichen Ständen (beispielsweise Obst, Gemüse, Metzger, Käse, Blumen).

Vom Parkhaus der Neuen Mitte aus sind es zu Fuß nur wenige Augenblicke bis zum Marktplatz. Die Parkgebühren sind äußerst moderat (1 Stunde frei, jede angebrochene weitere halbe Stunde 20 Cent). Nach, vor oder zwischen den Einkäufen in den Geschäften der Neuen Mitte, der Binger Straße und der Bahnhofsstraße ist auch das Nonna Martha sehr zentral. Zum Bahnhof sind es etwa zwei Minuten zu Fuß.

WLAN

Am Freitag wollte ich mich nach einer anstrengenden „Infektwoche“ entspannen. Ich wählte mir dazu das Nonna Martha aus, weil es zentral liegt und ich es einmal ausprobieren wollte.

  • Ich so: „Habt Ihr WLAN?“
  • Er so: „Ja“
  • Ich so: „Verschlüsselt oder offen?“
  • Er so: „Frei, einfach verbinden.“
  • Ich so: „Super!“

Also einfach rein (oder bei schönem Wetter an einen Tisch auf dem Marktplatz) und mit dem WLAN „Nonna Martha Gast“ verbinden. Fertig. Sehr löblich, kein Hudel mit wechselnden Kennwörtern, kein Buchen von irgendwelchen Tarifen bei irgendwelchen Firmen/Läden.

Das WLAN müsste eigentlich auch vom Puren Genuss aus stark genug sein…

Warum „Nonna Martha“?

Das Nonna Martha ist den beiden Müttern des Ehepaars Winkelser gewidmet. Beide hießen Martha, beide waren Großmütter. Fertig: Nonna Martha.

Ausblick

Demnächst werde ich das Nonna Martha öfters heimsuchen und wahrscheinlich als weiteren „Bestandteil“ meines Mobil Offices als Standort requirieren :-)

 

Die Paketauslieferer hasten derzeit von Haus zu Haus. Am Wochenende ist Weihnachten. Nur wenige Tage darauf wird es wieder Berichte über das Weihnachtsgeschäft geben. Wir leisten dazu keinen nennenswerten Beitrag. Wir gönnen uns ein gutes Essen, eine Kleinigkeit wie ein Buch oder eine Schokoladenleckerei. Doch wir suchen und finden Geschenkideen zu Weihnachten, die andere viel dringender benötigen als wir irgendwelchen Schnick-Schnack. Diese Geschenke verschenken wir vor Weihnachten (oder auch schon mal etwas später). Am allerliebsten schenken wir Spenden, die Leben retten oder das Leben verbessern.

Auch dieses Jahr haben wir wieder Weihnachtsgeschenke gefunden. Falls Sie also noch auf der Suche nach Geschenkideen für Weihnachten sind, dann wird Ihnen hier geholfen. Spenden Sie Leben.

Unsere ultimativen Geschenk- und Spendenideen für Weihnachten 2011 sind: Deutsche Hirntumorhilfe, ident.africa, Haus St. Martin, Tierhelfer Ingelheim. Für sie spenden wir dieses Jahr.

Deutsche Hirntumorhilfe

Bis vor kurzem wussten wir nicht, dass es die Deutsche Hirntumorhilfe gibt. Auch „Hirntumor“ war abstrakt, selbst wenn es im weiteren Bekanntenkreis einen Tumor gab. Doch seit der Diagnose bei meinem Vater im September hat das Wort „Hirntumor“ eine ganz konkrete Bedeutung. Die Deutsche Hirntumorhilfe ist

…eine unabhängige, gemeinnützige Organisation zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Förderung der neuroonkologischen Forschung.

Ein Aspekt sind Informationen für Patienten und Angehörige. Sie werden plötzlich mit jeder Menge Diagnosen, Verfahren und Begriffen konfrontiert. Die Zusammenhänge sind trotz der Recherchemöglichkeiten des Internets nur schwer zu verstehen. Plötzlich stehen Patienten und Angehörige – so wie wir – vor Entscheidungen, die sie kaum überblicken. Der telefonische Informationsdienst als Ansprechpunkt liefert wichtige Informationen und Anstöße:

Die Deutsche Hirntumorhilfe e.V. finanziert seit 2002 einen bundesweit zentralen Hirntumor-Informationsdienst. Dieser dient Patienten und ihren Angehörigen als Wegweiser für die medizinische Versorgung und vermittelt qualitätsgesicherte Informationen über Leistungsanbieter, Therapieoptionen und Krankheitsbilder der Neuroonkologie.

[ Zur Spendenseite ]

ident.africa

ident.africa wurde gegründet um auf die Bildungsdefizite in Afrika aufmerksam zu machen. Bildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Nur mit einem soliden Fundament an Bildung können die Menschen Afrikas aus der Armut bzw. aus den schlechten Lebensbedingungen herauskommen und das Tor zu einer besseren Zukunft öffnen. Daher hat es sich ident.africa zur Aufgabe gemacht die schlechte Bildungssituation in Afrika zu verbessern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

[ Zur Spendenseite | ident.africa auf Facebook ] Weiterlesen

Oberbürgermeister Gerhard eröffnete heute morgen die „Neue Mitte Ingelheim“, ein Einkaufszentrum und zugleich das neue Zentrum für Ingelheim. Nach etwas über einem Jahr Bauzeit und vielen Jahren Vorarbeit haben etwa 20 Geschäfte verteilt auf vier Gebäude eröffnet. Ich habe mir die Neue Mitte angesehen.

Bauform und Lage

Gut, dass es kein riesiges Gebäude wurde. Gut, dass die Geschäfte auf vier unterschiedliche Gebäude verteilt sind. Gut, dass es über 300 Parkplätze (vor allem in der Tiefgarage) gibt. Gut, dass die Parkgebühren überschaubar sind (1. Stunde kostenlos, jede weitere 1/2 Stunde 20 Cent). Gut, dass die Neue Mitte wirklich in der Mitte und gut erreichbar ist (über die Römer-Straße ist der Bahnhof an der neuen Durchfahrtsstraße).

Zu Fuß erreichbar sind auch die vielen anderen Geschäfte in der Binger Straße, der Bahnhofsstraße und den Nebenstraßen. Gut, dass es vor der Neuen Mitte an der Kreuzung Bahnhofstraße und Binger Straße einen Platz gibt. Gut wäre, wenn es dort ab und zu Veranstaltungen gäbe. In der neuen Mitte soll auch der Wochenmarkt ab diesem Samstag stattfinden (Quelle: OB Gerhard im „Purer Genuss“, ich habe gelauscht).

Neue Mitte Ingelheim: Stadtplatz

Neue Mitte Ingelheim: Stadtplatz

Eröffnung durch Oberbürgermeister Gerhard

Neue Mitte Ingelheim: OB Gerhard bei Schlüsselübergabe

Neue Mitte Ingelheim: OB Gerhard bei Schlüsselübergabe

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Rheinfähre Ingelheim

Vor zwei drei Jahren, im Dezember 2007, entstand dieses Foto mit der Rheinfähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel. In Mainz gibt es drei Brücken über den Rhein (Schiersteiner Brücke, Theodor-Heuss-Brücke, Weisenauer Brücke). Im Süden ist die nächste Brücke in Worms. Im Norgen ist die nächste Brücke in Koblenz. Daher gibt es noch viele Fähren über den Rhein, die während Berufsverkehr und am Wochenende oft gut ausgelastet sind.

Aloha Friday

Heute ist Freitag und damit Casual oder auch Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – es muss auch nicht Freitag sein :-)

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.

Waldeck, Ingelheim

Passend zu Jochen Mais heutigem Artikel „Casual Friday – Die Kollegen werden immer schlampiger!“ kommt von mir wieder ein Aloha Friday Foto. Denn der Casual Friday hat seine Wurzeln im Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

@sauerstoff so, sitze im Biergarten mit Magnum-Aloha-Shirt :-)Auf Hawaii haben sich die „Aloha Shirts“ fest etabliert. Sie werden auch im Business-Bereich nicht nur am Freitag getragen. Das kann ich aus eigener Beobachtung bestätigen :-) Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – wenn auch nicht gerade in der Bank ;-) Es muss auch nicht Freitag sein :-)

Waldeck bei Ingelheim

Vergangenes Wochenende waren wir an der Waldeck bei Ingelheim (oder sagt man „auf der Waldeck“?). Dort gibt es den Bismarckturm Ingelheim, eines von deutschlandweit einigen Dutzend Bismarckdenkmälern:

Die Bismarckdenkmäler waren sichtbarster und dauerhaftester Ausdruck der Bismarckverehrung bzw. des Bismarck-Kults im Kaiserreich. Größe und Aufwand der realisierten Denkmäler reicht von Gedenktafeln bis hin zu ausgedehnten Anlagen mit mehreren Figurengruppen wie dem Bismarck-Nationaldenkmal in Berlin. Die Flut von Bismarck-Monumenten aller Art bildete die dritte große Denkmälerwelle des deutschen Kaiserreichs nach den Krieger- und Siegesdenkmälern für die sogenannten „Einigungskriege“ von 1864, 1866 und 1870/71 und den Kaiser Wilhelm-Denkmälern.

[ Wikipedia: Bismarckdenkmal ]

Außerdem gibt es dort den Tiger-Garten Waldeck e.V., viel Landschaft und wunderbare Ausblicke. Genau deswegen waren wir dort: Zu einer Wanderung rund um den Bismarckturm.

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[ Fotoalbum „Waldeck und Bismarckturm Ingelheim“ auf Flickr ]

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.