Beiträge

So war 2012

Die iPad-App „So war 2012“ von Rhein Main Multimedia gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2012. Die iPad-App setzt auf eine Mischung von Text, Bild sowie Video und hat dadurch einen durchgängigen Magazincharakter. Mir gefällt sie.

„So war 2012“ aus Sicht der Redakteure der Zeitungstitel Allgemeine Zeitung, Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt, Main-Spitze und Wormser Zeitung. Von großer Politik und Wirtschaft bis zu regionalen Ereignissen rund um die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden.

Ich habe mir am Wochenende die App auf meinem iPad 3 angeschaut. Hier sind meine Eindrücke. Weiterlesen

Immer wieder treffe ich mit meinem iPad auf PDF-Dokumente wie beispielsweise White Paper, die ich nicht sofort sondern später lesen will und/oder vorausschauenderweise abspeichern will. So auch auf das „White Paper Google+ und SEO“ der Profilwerkstatt, auf das ich in der Google+-iPad-App in einem Beitrag von Werner Trotter stieß.

Das sieht in der Google+-App richtig bildgewaltig schön aus. Doch wie komme ich jetzt an das PDF-Dokument?

Ich kenne das Vorgehen verschiedener Apps, in denen es recht flüssig läuft. Als Paradebeispiel dient mir Mr. Reader. Als Abschreckungsbeispiel dient mir Google+. Wofür? Für Usability beziehungsweise Disusability. Oder auch: Wie man eine App als Käfig baut und den User aka Benutzer (ver-)ärgert.

Prozessbeschreibung Mr. Reader:

Mr. Reader: Vorbildhaftes Kontextmenü
  1. Artikel öffnen.
  2. Tippen und Halten auf Link in Artikel zum PDF.
  3. „URL kopieren“ auswählen (Menü kann selbst definiert werden!).
  4. Wischen und rüber nach GoodReader.
  5. „Enter URL“ auswählen, Vorbelegung mit URL aus Zwischenablage.
  6. Download abwarten. Bei Bedarf sofort tippen und lesen, ansonsten: Fertig.

Prozessbeschreibung Google+:

  1. Artikelvorschau öffnen.
  2. Auf Titel des Artikels klicken.
  3. Tippen und halten auf Link? Geht nicht. Nur tippen.
  4. PDF wird im internen Google+-Browser geöffnet.
  5. Auf das Symbol in rechter oberer Ecke tippen.
  6. Dialogbox fragt „Open page in Safari?“.
  7. Nicht auf „Cancel“ sondern auf „Open“ tippen.
  8. Warten auf Öffnen des Safari-Browsers.
  9. Tippen auf Adressleiste.
  10. Tippen und Halten auf Adressleiste.
  11. „Alles“ auswählen zum Markieren.
  12. „Kopieren“ auswählen zum Kopieren.
  13. Weiter bei Schritt 4 der Prozessbeschreibung Mr. Reader.

Ein bisschen Spaß muss sein

Es gibt einige andere iPad-Apps, die zwischen diesen beiden Möglichkeiten liegen. Die Facebook-App ist da auch kein Paradebeispiel. Immerhin ist die Google+-App um einiges schneller – und deswegen nutze ich Facebook auf dem iPad fast immer im Safari-Browser. Dort im Safari zwingt mich Google+ aber sogar in eine verkrüppelte Mobile-Version.

So ohne Spaß macht Google+ mir einfach keinen Spaß :-(

P.S.: Der Dateiname „White_Paper_SEO.pdf“ ist schon ein wenig „flach“, oder? SEO White Papers gibt es seit Jahren wie Sand am Meer. „Profilwerkstatt_White_Paper_Google_Plus_SEO.pdf“ ist aussagekräftiger. Ob das unter SEO-Gesichtspunkten was bringt? Keine Ahnung, vielleicht steht es im PDF-Dokument..

 

Mobiles Datennetzwerk konnte nicht aktiviert werden (Dialogbox aus Platzgründen nach oben verschoben)

Apple hat ein Problem mit dem neuen iPad: Bei einigen Geräten kann das mobile Datennetzwerk nicht immer korrekt aktiviert werden obwohl eine 3G-Verbindung angezeigt wird. Ein Mitarbeiter des Apple-Supports bestätigte mir soeben im Telefonat ein Softwareproblem und kündigte ein Update an.

iOS 5.1.1 Update zu 3G-Problemen des iPadsUpdate (08.05.2012): Das iOS 5.1.1 Update soll Fehler beheben „…die beim neuen iPad Probleme beim Wechsel zwischen dem 2G- und 3G-Netzwerk verursachen könnten.“ Könnten. Aha.
(Dank an @sunnyrainydays für den Hinweis!)

Update (21.05.2012): Nachdem ich einige Male die SIM-Karte benutzt habe gewinne ich den Eindruck, dass mit dem iOS-Update 5.1.1 die Probleme beseitigt sind. Wochen nach deren Bekanntwerden…

Seit drei Wochen habe ich das neue iPad der dritten Generation von Apple. Nach meinem ersten WLAN-iPad, das ich mir vor zwei Jahren auf Hawaii holte, entschied ich mich für ein Modell mit 4G/3G. Es ist sehr angenehm, auch ohne WLAN jederzeit online sein zu können. Zu meinem bestehenden Telekomtarif für mein iPhone holte ich mir dazu eine MultiSIM-Karte. Es war alles ganz einfach – außer dass ich Probleme mit der Aktivierung des mobilen Datennetzwerks feststellte. Normalerweise habe ich das Mobile Datennetzwerk deaktiviert, damit „sämtliche Daten wie E-Mail, Safari und Push-Benachrichtigungen nur über WLAN übertragen werden“ (iPad-Einstellungen „Mobile Daten“). Denn ansonsten wird das Datenkontingent meines Telekomtarifs belastet. Wenn ich jedoch ohne WLAN eine Verbindung benötige, dann aktiviere ich das mobile Datennetzwerk und arbeite voll mobil über eine 3G-Verbindung. Links oben wird die Verbindungsstärke über die Anzahl der Balken angezeigt, der Provider Telekom.de ist zu sehen, und „3G“ erscheint. Soweit funktioniert das also.

Wenn ich jedoch einen Ortswechsel vornehme (beispielsweise nach Hause oder in ein Café fahre) und die Verbindung wieder nutzen will, dann erhalte ich die Meldung „Mobiles Datennetzwerk konnte nicht aktiviert werden„. Obwohl die Anzeige links oben eine einwandfreie Verbindung (Balken, Provider, 3G) suggeriert. Bislang konnte ich zuverlässig diesen Fehler reproduzieren. Die Deaktivierung und anschließende Reaktivierung des mobilen Datennetzwerks löste das Problem nicht. Nur ein Neustart (Home-Butten und Power-Button halten bis der Apfle wieder erscheint) gab mir wieder ein mobiles Datennetzwerk.

Zunächst dachte ich mir nichts dabei, ich wollte das irgendwann prüfen. Doch vor vier Tagen fiel mir eine Meldung auf Cnet auf („New iPad owners complain of 3G connection issues„):

Numerous forum postings on Apple’s Web site seem to show a growing number of international iPad owners that are having trouble connecting to 3G from their new slate.

[…]

An increasing number of new iPad owners have been complaining on Apple’s forums about trouble connecting to 3G networks from their tablet. Based on the growing thread, the issue appears to be widespread across Europe, Australia, and parts of Asia. Only a few people in the U.S. have said that the device is having trouble connecting to 3G.

In dem Artikel sind Links auf weitere Quellen wie das Apple Insider-Blog und einen Beitrag in der Apple Support Community (der inzwischen 122 Antworten hat).

Heute morgen war ich wieder unterwegs und nutzte eine 3G-Verbindung mit dem iPad. Nach Hause zurückgekehrt bekam ich erneut die Meldung, dass das mobile Datennetzwerk nicht aktiviert werden konnte. Ich habe beim Apple Support einen Rückruf beauftragt. Weniger als eine Minute später klingelte das Telefon, und ein Support-Mitarbeiter meldete sich. Ich beschrieb den Fehler. Nach seinem Einwand, dass der Fehler auch am Provider Telekom beziehungsweise der SIM-Karte liegen könne, wies ich ihn auf den Cnet-Artikel hin. Er legte mich in eine Warteschleife und meldete sich dann wieder – um mich mit einem Kollegen zu verbinden. Diesem beschrieb ich nach seiner Aufforderung erneut den Fehler. Dann bestätigte er mir, dass es sich um ein Software-Fehler handele. Er kündigte an, dass es dagegen ein Update geben werde. Auf meine Frage, wann mit dem Software-Update zu rechnen sei, antwortete er, dass er mir keinen Termin nennen könne.

Ich habe ein schwarzes iPad mit Wi-Fi und 4G sowie 64 GB. Den Artikeln und den Antworten in Apples Support Community entnehme ich jedoch, dass das Problem unterschiedliche Modelle betrifft. Persönlich glaube ich nicht an ein Softwareproblem sondern an ein Hardwareproblem – aber das mag an meiner persönlichen „Apple-Historie“ liegen und daran, wie ich die Reaktionen von Apple in Produktkrisenfällen wahrgenommen habe.

Qualität meiner Apple-Produkte

Die Qualität der Apple-Produkte sehe ich für mich persönlich als zweifelhaft. Immer wieder hat Apple Probleme. Vor zwei Jahren gab es bei dem ersten iPad WLAN-Probleme, die angeblich auch mit einem Software-Update behoben werden sollten. Ich habe jedoch nie gelesen, dass es dieses Update überhaupt gab. Ich war betroffen und bekam mein iPad sofort ohne Rückfragen gegen ein neues iPad ausgetauscht (Der Taumler: „iPad-WLAN-Probleme: Kein Software-Update sondern Hardware-Problem?„). Die Festplatte meines Macbook Pro musste nach ein paar Wochen ausgetauscht werden, weil sie defekt war. Ich konnte das iPhone 4 Antennagate ebenfalls persönlich nachvollziehen – ich war auch da betroffen und konnte das Problem nachvollziehen.

[hungryfeed url=“http://www.google.de/search?q=ipad+empfangsprobleme+3g&hl=de&tbm=blg&output=rss“ item_fields=“title,description,date“ max_items=10 date_format=“d.m.Y“]

Bei Joerg Hoewner hat das iPad die Mediennutzung verändert. Mediennutzung klingt sooo passiv. Doch das iPad hat nicht nur die passive Mediennutzung sondern auch das Office, mein Mobiles Büro, verändert. So nutze ich eine ganze Reihe von Apps auf dem iPad für mein Büro. Das iPad ist Teil meines Büros. Wichtig ist mir dabei, dass ich Dateien nicht nur gut betrachten und/oder bearbeiten kann, sondern dass ich die Dateien möglichst überall verfügbar habe. Das bedeutet für mich, dass ich sie nicht nur auf meinem iPad und in meinem iTunes sondern nach Möglichkeit auch im Dateisystem auf Macbook und Windows-PC, auf Google Docs und in meinem Evernote öffnen, kopieren, speichern oder direkt bearbeiten möchte.

Bearbeiten, Betrachten und Präsentieren

  • Evernote: Der Alleskönner für Notizen, Screenshots, Artikel sammeln und bearbeiten. Überall verfügbar, für mich auf Windows, Mac, iPad und iPhone.
  • Noteshelf: Ein “Papiernotizblock” auf dem iPad, der verschiedene Notebooks, bietet. Ein Stylus gehört einfach dazu. Schickt Notizbuchseiten auch nach Dropbox und Evernote.
  • iThoughtsHD: Mindmapping fürs iPad. Unterstützt Dropbox und WebDAV sowie außer einem eigenen noch verschiedene andere Mindmapping-Dateiformate.
  • Goodreader: Eine Leseapp, die verschiedene Formate unterstützt (z.B. PDF, Office, Fotos). Das Teil kann aber mehr: Downloads vom Web, öffnen mit (z.B. Quickoffice, Photogene) und synchronisieren von Verzeichnissen mit beispielsweise Mail Servern (IMAP-Ordner), Google Docs, Sugarsync, Dropbox, WebDAV, Box, FTP. Das ist genial, um beispielsweise Projektverzeichnisse oder einen Lesestoffordner zu synchronisieren.
  • Quickoffice: Beispielsweise Dateien im Format MS-Word, MS-Excel, MS-Powerpoint bearbeiten. Öffnen und Speichern der Dateien unter anderem auf/mit GoogleDocs, SugarSync, Dropbox, Box.
  • Office2: Ähnlich wie Quickoffice. Warum dann zwei verschiedene? Office2 unterstützt zwar auch GoogleDocs, Dropbox und ähnliche aber kein SugarSync. Dennoch kann es etws besser als Quickoffice: In GoogleDocs unterstützt es Absatzformate wie Überschriften.
  • Keynote: Präsentieren mit dem iPad, genial einfach. Dazu kommt noch der iPad-/VGA-Adapter für den Beamer. Die Dateien tausche ich aus über WebDAV. Fast jeder Telekom-Kunde hat das Mediencenter mit 25 GB und kann via webdav.mediencenter.t-online.de darauf zugreifen.
  • Writing Kit: “Unitasking”-Editor mit Markdown-Unterstützung. Unterstützt Dropbox. Noch besser als iA Writer.
  • Blogsy: Blog-Editor (WYSIWYG und HTML), der WordPress, Blogger, Posterous, TypePad, Movable Type, Drupal, IBM Connections, Joomla unterstützt. Für Medien greift er auf lokale Fotos, Flickr, Google Fotos, YouTube zurück. Fotos lädt er dann auch beispielsweise auf die eigene WordPressinstallation hoch.
  • WordPress. Der Klassiker für WordPress.
  • Tumblita: Tumblr-Editor und Dashboard-Viewer für iPad und Mac.
  • Simplenote: Ich benutze Simplenote gelegentlich als eine Art geräteübergreifenden Zwischenspeicher, um Inhalte beispielsweise von Windows nach Mac zu schicken.

Getting Things Done (GTD)

Für die Email-/Aufgaben-/Kalenderverwaltung benutze ich:

  • Mail-App vom iPad (obwohl Email ja auch in die Rubrik Kommunikation fallen…)
  • Google Mail im Safaribrowser
  • Kontakte-App vom iPad
  • Kalender-App vom iPad
  • Toodledo für die Aufgabenverwaltung. Toodledo kann sehr viel, ist für umfangreiche Projekte aber nicht super geeignet.

Ich bin noch auf der Suche für einen richtig guten Task Manager, der im Browser und als App auf Mac, Windows, iPad und iPhone flüssig und mächtig ist. Außerdem sollte er Subtasks/Projekte, Fälligkeiten, Wiederholungen unterstützen. Schön wäre eine unmittelbare Einbindung von weiteren Diensten wie Evernote, GoogleDocs, SugarSync. Kostengünstig sollte er auch noch sein (für mich bedeutet dies: Maximal 80 Euro/Jahr).

Zuerst dachte ich Nozbe wäre ein guter Kandidat, aber es ist etwas sperrig und “unhandy”. Dafür unterstützt es viele Plattformen und das Web.

Das wird einen weiteren Blogartikel, für den mir Twitteratis, Facebookianer und Googleplusser bereits Material lieferten. Wenn Sie also Hinweise auf ein gutes Tool für das Aufgabenmanagement wissen, dann geben Sie mir doch bitte in den Kommentaren einen Tipp ;-)

Kommunikation

  • Tweetings: Der Twitterclient meiner Wahl, der viele Drittdienste wie Bufferapp unterstützt. Auch wenn der Tweetbot ihm ziemlich nahe kommt und noch etwas hübscher aussieht. Hootsuite ist auch recht gut.
  • IM+ Pro: Multiprotokoll-Messenger, der auch Skype unterstützt.
  • Sipgate: Voice over IP zu günstigen Preisen. Mit einer Schwabenheimer Telefonnummer telefoniere ich günstig in der Welt herum (in der Regel allerdings mit dem iPhone). Multitasking und Bluetooth-Headsets aber erst ab iPad 2.
  • Skype: Der Klassiker halt. Aber auch hier: Volle Unterstützung erst ab iPad 2.

Synchronisation von Verzeichnissen

Zum Austauschen und Synchronisieren von Verzeichnissen und Dateien benutze ich die nachfolgenden Apps/Dienste (in absteigender Priorität). Bei meinen Office-Apps achte ich darauf, dass entweder SugarSync oder Dropbox unterstützt werden.

  • SugarSync: Günstiger und vielfältiger als Dropbox. 5 GigaBytes sind im freien Account dabei. Wer einen Account möchte: Bitte im Kommentar an mich darauf hinweisen, über eine Einladung von mir bekommen wir beide 500 MB dazu. Natürlich kann man auch Dropbox-Ordner synchronisieren LOL
  • Dropbox: Etwa wie SugarSync, wird aber von wesentlich mehr Apps oder Diensten unterstützt.
  • Box: Für alle Fälle habe ich mir irgendwann kostenlos 50 GB und einen freien Account reserviert.

Bluetooth-Tastatur

Für umfangreiche Texte ist die Display-Tastatur des iPad nach meiner Erfahrung weniger gut geeignet. Ich benutze daher das Apple Wireless Keyboard. Inzwischen gibt es jede Menge Bluetooth-Tastaturen, die das sogar noch besser unterstützen ;-)

In einer Stunde geht es los mit dem Zug von Ingelheim nach Paris zum Enterprise 2.0 Summit. Vor zwei Jahren habe ich mir mein iPad auf Hawai’i gekauft, und seitdem frage ich mich zunehmend: Muss ich überhaupt mein MacBook zu einer Konferenz mitnehmen? Immer öfter lautet die Antwort „Nein!“. So auch dieses Mal. Ich nehme keinen klassischen Rechner wie mein MacBook mit.

Mein Mobile Office

Fototasche für Canon Powershot SX10 IS und Tasche für „den Rest“

Fototasche für Canon Powershot SX10 IS und Tasche für "den Rest"

Weiterlesen

Andrea Back fragt in ihrer Blogparade: „Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?“ Da schmettere ich ihr ein heftiges „Ja!“ entgegen. Ich bin ein halbes Jahrhundert jung, und da sollten sich meine Lesegewohnheiten nicht verändert haben? Ich bin ein „Digital Silver„: Ich habe Silber im Haar und Bits in den Knochen!

Entspannt lesen im Palmengarten Frankfurt

Entspannt lesen im Palmengarten Frankfurt

Erzählen Sie doch kurz von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert? Wie lesen Sie Nachrichten, Fachbücher, Zeitschriften und Belletristik? Sind Sie schon eBook-Anhänger oder Sympathisant der Gegenbewegung fürs Papier?

Als Digital Silver kann ich Andrea Back ein paar Antworten auf ihre Fragen liefern.

Ein Bücherwurm

Damals, in meiner Jugend, da war ich ein Bücherwurm. Ich habe Bücher verschlungen, ich war süchtig nach dem Duft der Druckerschwärze. Geschichte, Gesellschaft, Science Fiction – nichts war vor mir sicher. Ich war neugierig und hatte ständig ein „Warum?“ in meinen Gedanken. Neben dem Faktischen war mir Fantasie wichtig. Wann immer ich es mir leisten konnte, holte ich mir einen neuen Karl May Band. 73 Stück dieser Bände stehen bei meinen Eltern. Weiterlesen

Regelmäßig benutze ich den Amazon Kindle zum Lesen von Büchern. Doch auch zum Lesen von PDF-Dateien eignet sich der Kindle sehr gut. Eine Möglichkeit, eine PDF-Datei auf den Kindle zu bekommen, ist das Senden der PDF-Datei per Email an eine eigene Amazon Kindle-Emailadresse. Amazon konvertiert die PDF-Datei in das E-Bookformat und schickt das E-Book an den Kindle-Reader. Wahlweise erfolgt die Übertragung des E-Books via UMTS/3G oder via WLAN. Per WLAN ist die Übertragung sogar kostenlos. Doch wie geht das mit dem iPad? Eine Anleitung in wenigen Schritten.

Die Verwaltung Ihrer Kindle Reader

Ihre Kindle Reader verwalten Sie auf Amazon (Anmeldung bei Amazon erforderlich). Dort können Sie Ihren Kindle-Geräten (also nicht den Apps wie auf dem iPad!) eine frei wählbare Emailadresse zuordnen. Die Emailadresse hat das Format „Name“@kindle.com beziehungsweise „Name“@free.kindle.com. Den Namen können Sie frei wählen. Dokumente an die Emailadresse „Name“@kindle.com werden über UMTS ausgeliefert und kosten eine Übertragungsgebühr. Über die Adresse „Name“@free.kindle.com erfolgt die Auslieferung über WLAN – dazu benötigen Sie allerdings das WLAN-Modell :-) Weitere Informationen zur Verwaltung Ihrer Kindle-Geräte erhalten Sie auf der Seite „Die Mein Kindle-Seite auf Amazon.de“ (keine Anmeldung erforderlich):

Ihre persönlich maximal erlaubte Dokumenten-Gebühr

Sie können die maximale Gebühr, die für die drahtlose Versendung eines einzelnen persönlichen Dokuments anfällt, festlegen. Jedes persönliche Dokument, das diese Gebühr übersteigt, wird an Ihre @free.kindle.com Adresse geschickt. Sie erhalten in diesem Fall eine Nachricht auf Ihrem Kindle. Ebenso werden wir versuchen, dieses Dokument kostenlos über Wi-Fi an Ihren Kindle zu senden.

Übrigens: Sie können persönliche Dokumente auch kostenfrei an Ihre @free.kindle.com E-Mail-Adresse senden.

Vom iPad auf den Kindle Reader

Häufig bin ich aber nicht an meinem Windows-Rechner und an meinem MacBook, sondern ich benutze mein iPad. Dort lese ich einen Newsletter oder sehe im Browser eine PDF-Datei, die ich gerne auf meinem Kindle ablegen und bei Gelegenheit lesen möchte. Wie also bekomme ich eine PDF-Datei vom Netz auf meinen Kindle?

Ich benutze dazu die iPad-/iPhone-App „GoodReader“ und verschicke die Email auf meinen Kindle. Wie das im Einzelnen funktiniert, zeige ich anhand des „Daily Dueck 148“ von Gunter „@wilddueck“ Dueck: „Facebook ist klar, aber was passiert auf Moneyhooked.com?„. Im entsprechenden Newsletter und im Archiv ist der Link auf die jeweilige PDF-Datei.

Schritt 1: PDF-Datei herunterladen

Weiterlesen

Noteshelf im EinsatzFür einfache Notizen und Artikel unterwegs oder auf Konferenzen reicht mir mein iPad (insbesondere mit dem Apple Wireless Keyboard). Doch umfangreiche Notizen dauern mit der Tastatur (egal ob virtuell oder QUERTZ) einfach zu lange, bei Skizzen oder Zeichnungen hört es ganz auf. Mit Schreibblock und Stift ging es bei mir einfach schneller. Doch mit der Noteshelf-App und dem Just Mobile AluPen geht es nicht nur genauso schnell: Es macht auch mehr Spaß :-)

Heute nachmittag war ich Teilnehmer bei einer Telefonkonferenz. Schon einmal vorab: Es geht um eine mehrtägige Veranstaltung zu Social Business, Social Media, Social Software, Social… Mehr verrate ich noch nicht, Info kommt in den nächsten Tagen.

Für Notizen bei der Telefonkonferenz legte ich mir meinen Schreibblock und einen Stift bereit und… legte beides beiseite, um die Noteshelf-App und den Stylus „AluPen von Just Mobile „produktiv“ einzusetzen. Gerade beim Telefonaten oder Besprechungen hatte ich bislang immer auf die Papiervariante zurückgegriffen. Oft habe ich die Notizen mit dem iPhone fotografiert und an Evernote geschickt. Doch nachdem ich mir die beiden neuen Gadgets geholt hatte, wollte ich sehen, wie gut es damit klappt.

Noteshelf ermöglicht das handschriftliche Schreiben und Erstellen von Skizzen so, wie wenn man anstelle eines Stifts seinen Finger in der Hand hat. Allerdings ist die Fingermethode oft doch zu ungenau. Dafür es gibt spezielle Stifte für Touchdisplays wie das des iPads. Aufgrund eines Blogartikels bei Noteshelf und ein bisschen Gegoogle holte ich mir den AluPen.

Just Mobile AluPen

Der Stift („Stylus“) ist etwa 12 cm lang und 1,2 cm dick. Es gibt ihn in verschiedenen Farben. So sieht er in Rot aus:

Just Mobile AluPen

Zunächst kam er mir für meine schlanken Finger etwas zu dick vor, doch inzwischen finde ich ihn genau richtig. Ich bewege ihn flüssig über das iPad, er ruckelt nicht. Ich habe auch nicht das Gefühl, ich müsste ihn ganz fest aufsetzen, damit die Tinte kommt ;-)

Hier noch das komplette „Unboxing“:

[ Direktlink Fotoalbum auf Flickr ]

Noteshelf im Einsatz

Natürlich :-) zeige ich nicht die Notizen der Telefonkonferenz. Ich habe ein Beispiel auf Basis des morgigen WTIS gewählt. Noteshelf bietet zunächst ein Regal, ähnlich wie das der Apple iBooks-App.  Neue Blöcke können verschiedene Einbände und Hintergründe (liniert, kariert, Aufgabenlisten etc.) haben.

Noteshelf im Einsatz

Noteshelf im Einsatz

 

Auf der ersten Seite habe ich das Ambiente des morgigen Mega-Events „WTIS“ skizziert.

Noteshelf am Beispiel WTIS11: Wie gemalt

Seite 1: Wie gemalt

 

Danach ein paar handschriftliche Notizen, hervorgehoben mit Textmarker und Smileys.

Noteshelf am Beispiel WTIS11: Geschrieben, gemarkert und gesmiled

Seite 2: Geschrieben, gemarkert und "gesmailt"

 

Fotos sind aus dem Fotoalbum schnell eingefügt.

Noteshelf am Beispiel WTIS11: Fotos

Seite 3: Schnell eingefügt, skaliert und gedreht: Fotos

 

Zum Erstellen gibt es als konfigurierbare Werkzeuge: Stift, Textmarker, Smileys und Fotos (zum Korrigieren dient ein Radiergummi in drei verschiedenen Stärken).

Noteshelf am Beispiel WTIS11: Stifte, Textmarker, Smileys, Fotos

Seite 4: Stifte, Textmarker, Smileys, Fotos

 

Am oberen Rand sind die Bedienelemente, beispielsweise zum kompletten Löschen der Seite, zum Aufrufen des Finders (unter anderem für den Export).

Noteshelf im Einsatz: Die Oberfläche

Die Oberfläche

 

Praktisch ist das Werkzeug zum Vergrößern.

Noteshelf im Einsatz: Mit Vergrößerung

Mit Vergrößerung

 

Der Finder ermöglicht das schnelle Navigieren, Umsortieren und Exportieren.

Noteshelf im Einsatz: Der Finder

Der Finder

 

Für den Export gibt es die Möglichkeiten Email, iTunes, Dropbox, Evernote, iPad Album und Print

Noteshelf im Einsatz: Export mit Email, iTunes, Dropbox, Evernote, iPad Album und Print

Export mit Email, iTunes, Dropbox, Evernote, iPad Album und Print

 

Fazit

Während der Telefonkonferenz (ja, dazu später mehr…) konnte ich flüssig Notizen erstellen. Für das Beispiel habe ich als Seite 1 eine Zeichnung von gestern verwendet, die ich spielerisch und schnell erstellt hatte. Aber auch Seite 2 bis Seite 4 waren ruck-zuck erstellt. Seite 1 bis Seite 4 habe ich sehr schnell per Email nach Flickr exportiert. Für mich aber sogar noch wichtiger: Der direkte Export in Evernote (dort sind auch die Notizen der Telefonkonferenz gelandet).

Zukünftig werde ich – wann immer möglich – mein iPad mit Noteshelf und AluPen anstelle Papier und Stift einsetzen.

Vor einer Woche auf dem BarCamp Darmstadt hat Andreas Dittes für seine Session „Facebook Pages for Business“ sein iPad, Keynote, iCab Mobile und einem iPad Dock-Connector-auf-VGA-Adapter benutzt. Seine Präsentation und die Browser-Tabs liefen über VGA-Out direkt zum Beamer und damit auf die Leinwand. Inzwischen habe ich ebenfalls Keynote und iCab Mobile, der Adapter ist bestellt. Doch zuviel Präsentation sorgt für Death by Powerpoint oder Death by Presentation.

Death by Presentation

Da ich mit Keynote auf dem iPad üben wollte, habe ich eine kleine Präsentation erstellt: „Death by Presentation – Don’t kill your audience„.

Der Ablauf

Die Präsentation habe ich mit Keynote auf dem iPad erstellt. Danach als PDF-Datei per WebDAV in mein Mediencenter bei der Telekom hochgeladen, dann heruntergeladen, dann bei Slideshare hochgeladen. Von Keynote aus exportierte / hochgeladene Powerpoint- beziehungsweise Keynote-Versionen wurden von Slideshare zwar konvertiert, doch es gingen Formatierungen und teilweise Inhalte verloren. Die PDF-Version sieht nahezu identisch im Vergleich zum Original auf dem iPad aus.

Etwas umständlich, der Ablauf. Am liebsten wäre mir ein Button: Nach Slideshare exportieren :-)

Mein Leben ohne Internet? Dieses Wochenende verbringe ich zusammen mit der allerbesten aller Ehefrauen in Berlin. Dies nahm ich zum Anlass für einem Selbstversuch. Ich war erfolgreich.

Ein Wochenende ohne Internet in Berlin zu verbringen, das müsste doch zu schaffen sein, sagte ich mir. Dann könne ich dieses Experiment doch problemlos auf mein Leben ausweiten. Zunächst einmal ginge es doch nur um ein Wochenende in der Hauptstadt, auch wenn es sich um ein verlängertes Wochenende handelte. Berlin, die Hauptstadt! So viel zu entdecken, so viel zu erleben! Für Ablenkung wäre dann also gesorgt.

Vorsorglich, für alle Fälle eines Fehlschlages, wählte ich ein Hotel mit kostenlosem WLAN. Und damit ich im Falle eines Falles nicht mitten in der Nacht feststellen sollte, dass mir ein Endgerät fehlt, nahm ich mein iPhone und mein iPad mit nach Berlin.

Das erwies sich als Glücksfall, denn trotz mehrfacher Ansätze musste ich meinen Selbstversuch erfolgreich unvermittelt des Öfteren abbrechen und in die gewohnten Verhaltensmuster zurück fallen.

So sei es denn. Ich ergebe mich dem unabwendbaren Schicksal.

Ich bin wieder online. Endlich.


Falls Sie Unterstützung bei einem eigenen Feldversuch benötigen: http://twitter.com/fwhamm
Geschrieben mit meinem iPhone
Nach Diktat immer noch verreist