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Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset

Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset

Im Oktober nahm ich an der IBM Social Business JamCamp Bustour teil. Der Sponsor Sennheiser unterstützte jeden von uns „Busfahrer“ mit einem Headset, das er sich aus verschiedenen Modellen aussuchen konnte. Wir durften das Headset auch nach der Bustour behalten. Ich habe mir das Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset ausgesucht. Nach inzwischen über vier Monaten gibt es von mir einen Erfahrungsbericht.

Das Headset

Das Headset hat einen Nackenbügel. An der rechten Muschel sind der Ein-/Ausschalter, zwei Schalter für die Lautstärkeregelung (leiser/lauter) und zwei Schalter für die Ansteuerung des nächsten oder vorherigen Stücks. Weiterhin sind rechts eine LED-Leuchte sowie eine Öffnung mit einem Mikro. Die linke Muschel enthält den Stecker für ein Mikro-USB-Kabel zum Aufladen.

Meine Erfahrungen

Das Headset ließ sich problemlos mit meinem Macbook Pro, meinem iPhone und meinem iPad paaren. Beim iPad und beim iPhone kann ich es sehr schnell wieder verwenden. Bluetooth und Headset ein, und der Ton läuft sofort übers Headset. Beim Macbook achte ich darauf, dass ich zuerst das Headset wieder via Bluetooth anbinde bevor ich die jeweilige Anwendung starte (z.B. Browser oder VLC). Ansonsten – so meine Erfahrung – wird der Ton manchmal doch nicht über das Headset ausgegeben, obwohl ich am Macbook das Headset ausgewählt habe.

Die Lautstärke und die Qualität der Tonausgabe sind beide super. Beim Mikro sind auch Lautstärke und Qualität gut. Da hatte ich zunächst die Befürchtung, dass das Mikro zu weit vom Mund entfernt ist. Das Mikro verwende ich selten, da ich fürs Telefonieren unterwegs ein anderes Bluetooth-Headset (nur an einem Ohr) habe. Doch meine Tests ergaben, dass das Headset sich auch gut für Skypesessions oder Telefonate verwenden lässt. Das werde ich demnächst mit meinem neuen iPad im Einsatz testen :-)

Das Headset kann ich locker ein oder zwei Stunden tragen, ohne dass es mich stört. Ich habe es testweise auch beim Joggen getragen: Auch da war der Sitz gut, es wackelte nicht und war doch nicht zu fest. Da ich jedoch beim Joggen gerne nachdenke oder mich auf die Umgebung konzentriere, trage ich es dabei normalerweise nicht.

Da sich das Headset am iPad sehr schnell und einfach aktivieren lässt, benutze ich es oft ad hoc. Oft klicke ich auf einen Link und sehe, dass da ein interessantes Video ist. Oder ich habe Videolinks gesammelt, die ich bei Gelegenheit abarbeiten will. Oder ich rufe die „Showyou„-App auf, um in Videos zu stöbern. Wenn ich dann beispielsweise in der Öffentlichkeit (beispielsweise in der Bahn, im Café) bin oder im Wohnzimmer bin während meine Frau telefoniert oder fernsieht, dann aktiviere ich das Headset. Aber auch Musik oder einen Podcast anhören: Auf die Schnelle kein Problem.

Dabei ist es klein genug, dass ich es in meiner mobilen Bürotasche locker unterbringe. Trotz des Bügels ist das kein Problem, da er flexibel ist und sich die Muscheln in der Tasche zur Seite biegen lassen.

Alles in Allem bin ich mit dem Headset sehr zufrieden. Zwei Punkte gibt es jedoch, zu denen ich mir eine Verbesserung wünsche:

  • Der Ein-/Ausschalter hat keinen „Kipp-Punkt“, durch den ich fühle, wenn er wirklich schaltet. So muss ich sehr fest drücken und hoffen, dass ich den Punkt überwunden habe.
  • Manchmal liegt das Headset doch ein paar Tage oder sogar zwei Wochen herum, ohne dass ich es benutze. Wenn ich es dann mit auf eine Tour – und sei es nur für einen Kaffee im Café – mitnehme, dann weiß ich nicht, wie der Ladezustand des Headsets noch ist. Mein Plantronics-Headset gibt mir beim Einschalten eine kurze Schätzung ab („Sprechzeit: Drei Stunden“). Eine solche Rückmeldung wäre super.

Fotos

Hier noch ein paar Fotos vom Headset und auch von der Verpackung. Die Fotos habe ich während der Fahrt im Bus mit meinem iPhone aufgenommen.

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

 

Sieben Tage war der IBM Social Business JamCamp Bus unterwegs. Bei 12 von 13 Stationen war ich mit dabei, um zu diskutieren, hören, lernen, weiterzugeben (Stefan Pfeiffer: „Wer ist im Bus dabei?„). Rückblicke, Eindrücke und Wahrnehmungen von mir zur JamCamp Tour. Mit einiger Verspätung kommt hier der 3. Teil des Berichts.

Tag 4

Am vierten Tag ging es um Gamification und Bundeswehr – nein, nicht gleichzeitig :-)

United Prototype (Fliplife) in Köln

Ibrahim Evsan von United Prototype / Fliplife

Ibrahim Evsan von United Prototype / Fliplife

In Köln waren wir bei United Prototype, wo uns Ibrahim Evsan aka @Ibo und Tom Bachem begrüßten. Nach technischen Anfangsschwierigkeiten mit dem Display erfuhren einerseits die Idee von Fliplife (ein virtuelles Zuhause) und andererseits von die Entwicklung. Inzwischen sind mit Bayer und Daimler zwei große Unternehmen als Kunde in Fliplife eingestiegen. Es geht dabei um Employer Branding, PR und Identifikation von Personen und Mitarbeitern.

Ibo und Tom waren sehr locker und enthusiastisch.. Überhaupt war das Ambiente sehr schön – ein Teil der Räume steht sogar für Coworking zur Verfügung. Gamification hat das Potential in und für viele Unternehmen, Menschen und Mitarbeiter zu entkrampfen und lockerer auch mit ernsten Themen umzugehen. Viele Manager werden es nicht gerne hören, aber auch ein Job sollte mit Spaß zu tun haben ;-) Weiterlesen

Sieben Tage war der IBM Social Business JamCamp Bus unterwegs. Bei 12 von 13 Stationen war ich mit dabei, um zu diskutieren, hören, lernen, weiterzugeben (Stefan Pfeiffer: „Wer ist im Bus dabei?„). Rückblicke, Eindrücke und Wahrnehmungen von mir zur JamCamp Tour.

Tag 1

Nachdem ich am Vortag bereits angereist war und bei Freunden übernachtet hatte fuhr ich in aller Ruhe gemütlich zur Messe nach München-West. Das war mein Plan. Ein Notarzteinsatz am Marienplatz versetzte einige S-Bahnlinien ins Chaos, und so brauchte ich statt einer Stunde zweieinhalb Stunden. Dennoch kam ich pünktlich an in einer allerdings verregneten Messestadt.

Von Bianca Gade gibt es einen ausführlichen Bericht über den ersten Tag:

CBS Interactive in München

JamCamp Bus in München vor Silicon.de

JamCamp Bus in München vor Silicon.de

Die Bustour begann am 10. Oktober in München mit einer Diskussionsrunde zum Thema Social Business bei CBS Interactive und Vertretern der Redaktionen von Silicon.de, Zdnet.de und Cnet.de.

Die redaktionellen Inhalte und strategischen Analysen von ZDNet.de und silicon.de sind speziell auf das Informationsbedürfnis von IT-Profis und Business-Usern zugeschnitten, während CNET.de sich mit praxisnahen Testberichten und Kaufberatungen sowie interaktiven Services auf dem Computer- und Digital-Lifestyle-Bereich fokussiert.

[ Über CBS Interactive | Zdnet Mediadaten ] Weiterlesen

IBM hat ein E-Book mit den Highlights unserer Social Business Bustour und dem JamCamp veröffentlicht:

  • Wer war im Bus dabei?
  • Busstationen mit Erläuterungen und Fotos
  • JamCamp im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt, mit Sessions (Breakouts, Open Space, Plenum) und Fotos
  • Resonanz in (Social) Media

Auf der JamCamp-Website gibt es jede Menge PDFs zu den Sessions sowie das E-Book als PDF (rechts unten auf Seite oder Direktlink zum FTP-Server, 3,2 MB). Im PDF des E-Books sind sowohl die Links zu den Session-PDFs als auch weitere Links zu Artikel oder Auswertungen.

[ via Stefan Pfeiffer ]

Der JamCamp Social Bus vor dem IBM Campus

Sieben Tage auf IBM Social Business JamCamp Bustour durch Deutschland: Viele neue „Freunde“, viele Unternehmen, viele Diskussionen, viele Eindrücke und viel Spaß. Bereits während der Tour bin ich begeistert und twittere und taumle darüber. Doch es dauert drei Wochen bis zu meinem ersten Blogartikel über dieses phantastische Erlebnis. Es ist kein einfacher Bericht – es ist ein Wahrnehmungsbericht.

Bei mir geschieht in den letzten Monaten einiges Ungewöhnliches:

Das ist mein Hintergrund, mit dem ich auf Tour gehe. Ich merke, dass mich das alles irgendwie verändert und dass ich viel Zeit mit Nachdenken verbringe.

Koalition der Unwilligen auf Tour

Ich empfinde uns als eine Koalition der Unwilligen. Unwillig ein klassisches Arbeitnehmerdasein 9-to-5 zu führen. Dieses klassische Arbeitnehmerdasein ist nicht primär durch die Uhrzeiten gekennzeichnet sondern durch eine irgendwie immer wiederkehrende Art der Arbeit – unabhängig davon, ob die Arbeitswoche 36, 40, 50 oder 60 Stunden hat.

Bei keinem der Mitfahrer kann ich mir einen klassischen Schreibtischtäterjob vorstellen. Vielleicht will ich es einfach nur nicht sondern an Veränderung und eine Bewegung in der weltweiten „Workforce“ glauben. Eine Bewegung, die auch viele die Workforce verlassen lässt.

Ich selbst habe bis zum August diesen Jahres ein klassisches Arbeitnehmerdasein. Ich bin einer dieser von Gunter Dueck so verachteten BWLern, war sogar Controller. Ich bin aber auch ITler und inzwischen sogar PRler – aber alles als Arbeitnehmer mit einem klassischen Arbeitsverhältnis und einem klassischen Arbeitsplatz. Lange Zeit war ich mit einem klassischen Arbeitsplatz zufrieden.

Arbeitsplatz?

Doch „Arbeitsplatz“ ist ein Konstrukt des Taylorismus. „Arbeitsplatz“ geht von einer abhängigen Beschäftigung zur Erledigung von in Einzelschritten zerlegten Abläufen an einem bestimmten Ort oder bestimmten Orten aus. Das zeigt sich bereits bei der Definition auf Wikipedia:

Der Arbeitsplatz ist jene Stelle im Betrieb, einer Verwaltung oder einer Organisation, an welcher ein abhängig Beschäftigter seine im Rahmen des Arbeitsverhältnisses geschuldete Tätigkeit erbringt. Der zu Grunde liegende Arbeitsvertrag kann ferner die Vereinbarung eines bestimmten Arbeitsortes (das sind beispielsweise eine Gemeinde, eine Stadt, ein Einödhof usw.) enthalten.

Als Arbeitsplatz wird umgangssprachlich der Ort, das Unternehmen oder die Position bezeichnet, an dem ein Arbeitnehmer in einer sozialversicherungspflichtigen (auch geringfügig beschäftigten oder als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme finanzierten) Tätigkeit beschäftigt ist. Die selbstständige Beschäftigung wird landläufig nicht als „Arbeitsplatz“ bezeichnet.

Wikipedia ist sicherlich nicht die absolute Instanz zur Definition von Begriffen, doch ist diese Definition ein Indiz dafür, auf welchen altertümlichen Annahmen die Denke viele Personen und gerade Entscheider beruhen.

Die Industriegesellschaft ist fast schon Schnee von gestern, die Anzahl der Selbständigen nimmt immer mehr zu, immer mehr wollen immer weniger ein Schreibtischtäter sein.

Wir sind anders…

Die letzte Fahrt - zum Steigenberger Airport Hotel

„Wir“ sind Journalisten, Blogger, „Fachleute“, Studenten, Angestellte, Selbständige. Wir sind vor Allem eines: Anders. „Wir“ im Bus denken anders über Arbeit. So zumindest habe ich das empfunden.

Wir schauen nicht nur über den Tellerrand sondern springen auch darüber. Wir haben den Anspruch, eigenverantwortlich über unsere Arbeit, den Ort und die Zeit zu entscheiden. Wir glauben, dass dies in vielen Unternehmen möglich ist oder zumindest wäre.

Busstationen

Auf unseren Busstationen nehme ich unterschiedliche (Unternehmens-)Welten wahr. Das ist zwar schwierig genau einzuschätzen bei nur zwei bis vier Stunden Aufenthalt und Kontakt mit den Menschen des Unternehmens. Doch mit meinen paar Jahrzehnten glaube ich ein Gespür dafür zu haben. Auch innerhalb der Unternehmen beziehungsweise Organisationen gibt es unterschiedliche Strömungen zum Verständnis von Arbeit und Arbeitsplatz. Überall hat das Nachdenken über die neue Social Business-Welt begonnen und darüber, dass sich etwas in der Art und Weise von Arbeit ändern muss. Manche haben den Schritt vom Nachdenken zu Durchführen schon getan.

Im nächsten Artikel beschreibe ich meine Wahrnehmungen, wie die unterschiedlichen Organisationen der Busstationen mit dem Social Business umgehen (wollen). Es sind nur Wahrnehmungen basierend auf einem kurzen Blick von der Straße durch ein Fenster. Wahrscheinlich werden einige andere Personen den Kopf schütteln, aber es sind meine Wahrnehmungen. Ich freue mich von Wahrnehmungen anderer zu lesen. Komplettieren Sie die Wahrnehmungen und zeigen Sie mir, ob ich richtig oder falsch liege.

Vergangene Woche, am 26. Oktober 2011, war ich beim 10. Forum für Vordenker der Profilwerkstatt. Andreas Steinle, Zukunftsforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, informierte in seinem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen in den Online-Medien, deren Auswirkungen und die Konsequenzen für Unternehmen und ihre Kommunikatoren. Im Video der Profilwerkstatt nehme ich zu den Veränderungen in der Kommunikation Stellung.

Nackt sein

Andreas Steinle propagierte das Ende der Kommunikationshoheit von Organisationen. Im Video sagt er dazu:

In Zukunft werden wir alle nackt sein!

Tatsächlich kann alles jederzeit veröffentlicht werden. Kann – muss aber nicht. Doch das Potential in Form von vielen Social Media-Plattformen und dem „Always On“ durch Notebooks, Tablets und Smartphones ist da. Unternehmen können nicht verhindern, dass Kunden, Konkurrenten, Lieferanten, Mitarbeiter oder Anwohner etwas veröffentlichen, was den Unternehmen nicht gefällt. Diese Veröffentlichungen und Diskussionen finden mit oder ohne Zustimmung der Unternehmen statt. Entscheidend ist für Unternehmen, wie sie sich auf die neuen Möglichkeiten in der Kommunikation (technisch aber vor Allem kulturell) einstellen. Nicht ob sondern wie. Weiterlesen

Am Montag startet die Bustour , die uns von München über Stationen bei Unternehmen wie in Stuttgart, Karlsruhe, Münster und Köln zum IBM Social Business JamCamp führt. Leichtsinnigerweise wies ich Stefan „Digitalnaiv“ Pfeiffer am 22. August darauf hin, ich würde einen Blogartikel über mein Mobile-Bus-Hotel-Conference-Everywhere Office planen. Am Montag geht es los, und ich habe noch immer nicht mehr als einen Plan.

Mein Überall-Büro

Es ist also Zeit für die Umsetzung. Apropos Zeit: Meine mobiles Büro soll mir auf der Deutschlandtour ermöglichen, möglichst zu jeder Zeit und an jedem Ort zu arbeiten.

Was ist Arbeit?

Doch was ist eigentlich Arbeit? Was ist überhaupt ein Arbeitsplatz, nach dem Bianca Gades in ihrer Blog-Parade gefragt hat: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?

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Ich bin dabei: Vom 10. bis 18. Oktober 2011 fahre ich im Bus durch Deutschland zum IBM Social Business JamCamp, das vom 19. bis 21. Oktober in Frankfurt stattfindet. Ich freue mich bereits auf die Bustour und auf den „Social Bus„. Ein paar der Mitfahrer kenne ich bereits, und die anderen werde ich kennen lernen :-)

In einem straffen Programm werden wir die folgenden Stationen und Unternehmen besuchen: silicon.de, IBM Campus, Fritz & Macziol in Karlsruhe, Hansgrohe in Schiltach, United Prototype – Hallo @Ibo, lernen wir ins endlich mal kennen :-) und BWI und XING Content Management Lounge in Köln, GAD, KRZN, Weinprobe 2.0 (ha!) bei den Wachtenburg Winzern in Wachenheim, BASF und Cosmos Direkt. Das ganze Programm mit Erläuterungen, Links und Tourkarte gibt es bei Stefan „Digital naiv“ Pfeiffer: „Die IBM Social Business JamCamp Bustour – von München über Köln bis Frankfurt„.

Social Business?

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