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HTC One (m8) mit Vertrag bei Deutsche Telekom

Im Dezember läuft mein Handy-Tarif mit einem Samsung Galaxy S3 bei der Deutschen Telekom aus. Es wird Zeit für einen Wechsel. Zeit für einen ersten Anbietercheck für ein datenmobiles Office.

Vorbemerkung: Dies ist ein ziemlich wirrer Artikel, da mich die Tarifseiten der Anbieter ziemlich durcheinanderwirren ließen.

Vor zwei Jahren hatte ich mir mein Samsung Galaxy S3 mit Mobilfunkvertrag bei der Telekom geholt, damals nur als “Privatperson”. Ich hatte zuvor schlicht vergessen, den alten Vertrag rechtzeitig zu kündigen. Das wird mir dieses Mal nicht passieren. Bei der Gelegenheit werde ich mir auch ein neues Smartphone holen, damit meine Frau das in die Jahre kommende iPhone 4 ablösen kann.

Als Freiberufler und als Person bin ich auf ein Smartphone und einen “guten” Mobilfunktarif angewiesen. Doch eigentlich sind meine Anforderungen gar nicht teilbar in eine “Privatperson” und eine “Geschäftsperson”. Ich halte auch das Konzept der Work-Life-Balance wie ebenfalls Uwe Hauck für heutzutage absurd. Ich werde den derzeitigen Tarif kündigen, ein neues Smartphone holen und einen neuen Mobilfunk-Vertrag abschließen. Finanziell ist es nach meiner Einschätzung attraktiver, und außerdem möchte ich mehr Flexibilität. Ob ich dabei einen Prepaid-Vertrag oder einen laufenden Vertrag mit kurzer Kündigungszeit abschließe, ist für mich zweitrangig. Es ist eine Frage der Leistungen und des Preises, nicht des Namens. Denn auch Prepaid ist ein Vertrag:

Ein Vertrag kommt zustande durch übereinstimmende Willensbekundungen von zwei oder mehr juristischen oder natürlichen Personen.

[ aus dem Gedächtnis aus meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften far, far away ]

Das Smartphone

Welches Smartphone ich mir holen werde, das weiß ich wirklich noch nicht. Ich hatte auf Twitter und auf Facebook schon einmal kurz nachgefragt und einige Tipps bekommen von Andreas Lerg, Dennis Birkhölzer, Frank Holldorff, Michael Finger, Michael Manger, Thomas Wanhoff, Uwe Hauck, Volker Watschounek. Vielen Dank! Das hat mir eine gute erste Übersicht verschafft.

Im Herbst werde ich aufstellen, welche Smartphones für mich in Frage kommen, bis dahin wird es wieder neue Modelle geben.

  • Android oder iOS? Das ist mir egal
  • Die Displaydiagonale darf 4,8 oder 4,9 Zoll nicht überschreiten, denn ich habe relativ kleine Hände und will das Smartphone auch einhändig bedienen. Das S3 ist gerade so an der Grenze
  • Ständig online (…was ist eigentlich offline?)
  • Keine Spiele, kaum Video, viel Kommunikation, Text und Fotos

Das ist für mich meine Basis, um mich in den nächsten Wochen mit den Angeboten für einen Mobilfunkvertrag zu beschäftigen.

Der Mobilfunkvertrag

Ich telefoniere relativ wenig mit meinem Smartphone. Mit “telefonieren” meine ich so richtig klassisch: Telefonnummer eingeben (oder aus Kontakten auswählen), verbinden, sprechen, auflegen. Bei meinem jetzigen Tarif sind 500 MB Datenvolumen dabei, das reicht manchmal nicht, obwohl ich mich insbesondere mit meinen Fotos (z.B. für Meine 365) zurückhalte. Ich voicekommuniziere (ups) gerne über Datenverbindung (d.h. VoIP, Skype etc.), normalerweise über eine WLAN-Verbindung.

Soweit zur Ist-Beschreibung. Das wird sich absehbar nicht wesentlich ändern. Und wenn doch? Deswegen will ich keinen Vertrag mit langer Laufzeit wie 24 Monaten und mit langer Kündigungszeit.

Das sind meine Wünsche:

  • Prepaid-Vertrag oder monatlich kündbarer Vertrag.
  • Datenvolumen 1 GB monatlich, mit der Option weitere Kontingente hinzuzubuchen
  • VoIP, Skype etc. auch über Mobilverbindung
  • Telefonate (“Telefonverbindungen”) innerhalb Deutschlands (Mobil oder Festnetz) unter 10 Cent die Minute
  • SMS ist für mich nahezu irrelevant, gelegentlich einmal eine SMS
  • Zwei SIM-Karten (eine für mein Smartphone und eine für mein Tablet)
  • Preis pro Monat etwa von 20 Euro

Den Punkt “Schnelle und gute Datenverbindung” lasse ich bewusst außen vor. Aufgrund von Artikeln und Gespräche hat beispielsweise das Telekomnetz bei mir einerseits einen sehr guten Ruf. Andererseits bekomme ich in der S-Bahn nach Frankfurt keine durchgängige Datenverbindung. Vom E-Plus-Netz habe ich eher schlechte Meinungen gehört/gelesen. Andererseits findet die Übernahme durch O2 statt, in letzter Zeit gab es bereits einen Ausbau, und mit Fonic hatte ich (mit meinem 3G-Router) gute Erfahrungen. Also irgendwie ist mir der Netzanbieter ziemlich egal.

Außen vor lasse ich momentan die Einmalkosten wie für Freischaltung, SIM-Karte, Rufnummerportierung.

Warum ich so wenig Wert auf Telefonate legen? Weil

  1. ich wenig mobil über Telefon kommunizere,
  2. ich bei vorhandener Datenverbindung (Mobilfunk oder WLAN) via VPN und meiner Fritzbox mit meinem Telekom-Festnetzanschluss telefonieren kann,
  3. ich außerdem einen Sipgate-Anschluss (“Basic” habe, mit dem ich über SIP-Apps ebenfalls mit meinem Smartphone (oder meinem iPad) telefonieren kann, und
  4. ich bei Datenverbindung (mobil oder WLAN) über Skype, Lync voicekommunizieren kann.

Bitte wundern Sie sich also nicht, wenn ich Sie anrufe und bei Ihnen eine Festnetz-Rufnummer aus Selzen angezeigt bin, ich aber auf Hawaii bin ;-)

Mit meinen Wünschen ging ich auf die Websites einiger Anbieter, die mir auf Anhieb in den Sinn kamen. Hier ist mein erster Eindruck:

Die Übersichten einiger, gerade der großen Anbieter sind ziemlich unübersichtlich. Informationen über VoIP sind bestenfalls noch irgendwo versteckt, oder ich finde sie nicht, oder es gibt tatsächlich keine Einschränkung. Um herauszufinden, ob es eine zweite SIM-Karte gibt, musste ich manchmal in irgendwelchen Supportseiten oder -foren herumsuchen. Vor einem Vertragsabschluss würde ich allerdings wirklich (wirklich!) jeden Satz des Vertrags und des Angebots lesen.

Also hilft mir vielleicht ein Handytarifvergleichsrechner wie der Smartchecker?

Der hat auch die erweiterte Suchfunktion, mit der ich die VoIP-“Erlaubnis” der Anbieter prüfen kann. Dann lande ich bei… O2, Vodafone und Deutsche Telekom und einem monatlichen Preis von mindestens etwa 30 Euro. Erweitere ich das Datenvolumen auf 2 GB und nehme noch eine Multi-SIM-Karte hinzu, bin ich bei 40 bis 60 Euro. Mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Dann kann ich mir vielleicht gleich zwei unabhängige SIM-Karten für Smartphone und iPad holen. Oder gleich einen Handy-Tarif wie einen von O2 für Selbstständige oder doch wieder ein Vertrags-Handy – mit Leistungen, die ich eigentlich nicht brauche…

Ernüchterung

Alles in Allem führt der erste Anbietercheck bei mir zu einer Ernüchterung: Ich finde – zumindest auf Anhieb – bei den untersuchten Anbietern, auf die Schnelle und für meine Preisvorstellungen kein geeignetes Angebot.

Was mir auffällt: Oft scheint es Datentarife eigentlich nur für Tablets oder Computer zu geben (zumindest von der Bezeichnung her oder ganz konkret beim Businesstarif der Telekom). Was ist aber für Leute wie mich, die nicht jung und dennoch geschäftig mit ihrem Smartphone hauptsächlich online sind? Bin ich ein verpasstes Marktsegment im Hochtechnologieland Deutschland, bin ich kein typischer Online-Selbstständiger oder bin ich einfach neben der Spur?

Bewegte ich mich preislich deutlich höher als 20 Euro, könnte ich vielleicht etwas finden. Aber mit den Wünschen nach einer zusätzlichen SIM-Karte und nach VoIP bin ich bei Standard-Rundum-Verträgen.

Haben Sie einen Tipp für ein Angebot eines dieser oder eines anderen Anbieters?

Oder sind meine Ansprüche so außergewöhnlich und meine Preisvorstellung viel zu niedrig?

Nachtrag: Inzwischen habe ich die Businesstarife von O2 inklusive Handyverträge durchgewuselt und versucht zu begreifen. Schlauer bin ich noch nicht sehr… Immerhin könnte es für mich lohnen, ab Herbst in einem Rutsch sowohl Mobilfunkanbieter als auch DSL-/Festnetzanbieter zu wechseln. Ich könnte mir beispielsweise einen Tarif für Selbstständige bei O2 vorstellen, da gibt es dann monatlich einen Rabatt bei zwei oder mehr Verträgen. Aber da muss ich erst noch weiter Stunden für Recherche investieren (weil beispielsweise zunächst Netto- und Bruttopreise ausgewiesen werden und im Shop dann kein Ausweis erfolgt). Eigentlich will ich ja kein Rundum-Sorglos-Paket…

HTC One (m8) mit Vertrag bei O2

HTC One (m8) mit Vertrag (Blue All-in L Professional) bei O2

Nachtrag zum Nachtrag: Immerhin kann ich jetzt abschätzen, dass das HTC One (m8) mit grob vergleichbaren 24-Monate-Business-Tarifen bei Telekom (“Complete Comfort XXL Business mit Handy”, beispielsweise 5 GB, Festnetznummer, Mulitsim) um ein paar hundert Euro (netto) teurer ist wie bei O2 (“Blue All-in L Professional”). Wie viel genau? Ich fürchte, das bräuchte einen weiteren Artikel…

Immer wieder treffe ich mit meinem iPad auf PDF-Dokumente wie beispielsweise White Paper, die ich nicht sofort sondern später lesen will und/oder vorausschauenderweise abspeichern will. So auch auf das „White Paper Google+ und SEO“ der Profilwerkstatt, auf das ich in der Google+-iPad-App in einem Beitrag von Werner Trotter stieß.

Das sieht in der Google+-App richtig bildgewaltig schön aus. Doch wie komme ich jetzt an das PDF-Dokument?

Ich kenne das Vorgehen verschiedener Apps, in denen es recht flüssig läuft. Als Paradebeispiel dient mir Mr. Reader. Als Abschreckungsbeispiel dient mir Google+. Wofür? Für Usability beziehungsweise Disusability. Oder auch: Wie man eine App als Käfig baut und den User aka Benutzer (ver-)ärgert.

Prozessbeschreibung Mr. Reader:

Mr. Reader: Vorbildhaftes Kontextmenü
  1. Artikel öffnen.
  2. Tippen und Halten auf Link in Artikel zum PDF.
  3. „URL kopieren“ auswählen (Menü kann selbst definiert werden!).
  4. Wischen und rüber nach GoodReader.
  5. „Enter URL“ auswählen, Vorbelegung mit URL aus Zwischenablage.
  6. Download abwarten. Bei Bedarf sofort tippen und lesen, ansonsten: Fertig.

Prozessbeschreibung Google+:

  1. Artikelvorschau öffnen.
  2. Auf Titel des Artikels klicken.
  3. Tippen und halten auf Link? Geht nicht. Nur tippen.
  4. PDF wird im internen Google+-Browser geöffnet.
  5. Auf das Symbol in rechter oberer Ecke tippen.
  6. Dialogbox fragt „Open page in Safari?“.
  7. Nicht auf „Cancel“ sondern auf „Open“ tippen.
  8. Warten auf Öffnen des Safari-Browsers.
  9. Tippen auf Adressleiste.
  10. Tippen und Halten auf Adressleiste.
  11. „Alles“ auswählen zum Markieren.
  12. „Kopieren“ auswählen zum Kopieren.
  13. Weiter bei Schritt 4 der Prozessbeschreibung Mr. Reader.

Ein bisschen Spaß muss sein

Es gibt einige andere iPad-Apps, die zwischen diesen beiden Möglichkeiten liegen. Die Facebook-App ist da auch kein Paradebeispiel. Immerhin ist die Google+-App um einiges schneller – und deswegen nutze ich Facebook auf dem iPad fast immer im Safari-Browser. Dort im Safari zwingt mich Google+ aber sogar in eine verkrüppelte Mobile-Version.

So ohne Spaß macht Google+ mir einfach keinen Spaß :-(

P.S.: Der Dateiname „White_Paper_SEO.pdf“ ist schon ein wenig „flach“, oder? SEO White Papers gibt es seit Jahren wie Sand am Meer. „Profilwerkstatt_White_Paper_Google_Plus_SEO.pdf“ ist aussagekräftiger. Ob das unter SEO-Gesichtspunkten was bringt? Keine Ahnung, vielleicht steht es im PDF-Dokument..

 

Kailua Beach

Am 14. und 15. Mai 2011 findet das diesjährige MobileCamp Dresden statt. Das Thema „Mobile“ interessiert mich, Dresden ist eine schöne Stadt, und ich habe Lust auf bekannte und neue Menschen (wieder) zu sehen. Mehr als genug Gründe für mich, das MobileCamp heimzusuchen. Gemäß den ersten beiden Regeln für BarCamper spreche ich über das BarCamp und blogge jetzt und hier darüber. Und außerdem hielt ich soeben eine Session:

Mobil in Hawai’i – Mit Social Media und iPhone. Ein Erfahrungsbericht

Die allerbeste aller Ehefrauen und ich waren letztes Jahr vier Wochen in Hawai’i, dem 50. US-Bundesstaat. Neben den üblichen Verdächtigen wie Strände, Sonne, Berge, Urwald, Kultur, Nahrung und Geschichte gab es letztes Mal zwei besondere Punkte:

  1. Wir benutzten Social Media ausgiebig zur Vorbereitung  und während unseres Urlaubs
  2. Auf den Inseln waren wir ständig unterwegs, und ich benutzte mein iPhone und mein MacBook zur Kommunikation mit unseren Freunden und zu Recherchen.

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Office INJELEA.deIm Artikel „Rückt zusammen“ greift Thorsten zur Jacobsmühlen einen in der Süddeutschen Zeitung erschienen Artikel auf. Danach sinke die Wahrscheinlichkeit für Gespräche unter Kollegen mit jedem Meter Abstand. „Socializing“ ist also wichtig. Seit Jahren ist die Rede von der sich ändernden Arbeitswelt und den „Arbeitsnomaden“. Sie arbeiten, wo sie gerade sind – zu Hause, unterwegs, in der Bahn. Arbeitsnomade zu sein oder zu werden hängt jedoch doch von vielen Faktoren ab:

Und wer jetzt sagt, dass dies doch alles nicht neu ist, hat Recht. Seit vielen Jahren wird dies Prognostiziert. […] Eingetreten ist es nur bedingt. Nicht jeder Beruf und vor allem jede Persönlichkeit eignet sich zum Einzelkämpfer mit virtuellen Kollegenkontakten.

Ein weiterer Faktor entscheidet über das Büro der Zukunft für den Mitarbeiter: Der Führungsstil seiner Führungskraft. In jedem Unternehmen gibt es Ziele und Termine in unterschiedlichsten Ausmaßen. Dies erfordert von Führungskräften ein gewisses Maß an Planungsfähigkeit – sowohl was die eigene Arbeitsorganisation als auch was die Führung von Mitarbeitern betrifft. Weiterlesen

Manche Blogartikel bestehen für mich nur aus der Überschrift und einer großen leeren Fläche. Das geschieht normalerweise dann, wenn der Autor auf die Schnelle beispielsweise eine Präsentation oder ein Fotoalbum eingebettet hat. Und die bestehen meistens nach wie vor aus Flash.

Mit dem iPad sehe ich dann eben… nichts. Wenn im Artikel dann auch keinerlei Erläuterung zum Inhalt der Präsentation oder des Fotoalbums steht, dann werde ich kommentarlos und vielleicht leicht verärgert schließen. Ein Leser weniger.

Beispiel Blogartikel

Der Artikel „What the f*** is social media now?“ sieht auf dem iPad so aus:

Themenblog

Lösung

Die Lösung besteht aus zwei Schritten: Weiterlesen