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Productivity Mindset: Fokus, Rituale, Timeboxing, Ausgewogenheit

Morgen ist das BarCamp Bonn, ich bin dabei und werde eine Session „Selbstorganisation – #productivity Mindset“ anbieten. Es geht mir darin um eine innere Haltung und Ausrichtung für eine produktive Selbstorganisation und weniger um Prinzipien, Methoden, Techniken oder Werkzeuge.

Selbstorganisation - A Productivity Mindset

BarCamp Bonn

Nach Bonn brauche ich mit dem Auto etwa 1,7314159 Stunden, so dass ich morgen früh hin- und morgen abend zurückfahren werde. Inzwischen habe ich schon über das BarCamp geredet, damit habe ich die erste der BarCamp-Regeln erfüllt. Franz Patzig hat bereits 2007 über die Regeln gebloggt:

  1. You do talk about Bar Camp.
  2. You do blog about Bar Camp.
  3. If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
  4. Only three word intros.
  5. As many presentations at a time as facilities allow for.
  6. No pre-scheduled presentations, no tourists.
  7. Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.
  8. If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. (Ok, you don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an interactive participant.)

Punkt 2: Den hake ich mit diesem Blogartikel ab.

Punkt 3: Ich habe ein Präsentation, und ich werde sie benutzen.

Punkt 4: #Collaboration #Productivity #Hawaii

Punkt 5: An mir soll es nicht liegen.

Punkt 6: Ist mir egal, wann ich drankomme.

Punkt 7: An mir soll es nicht liegen, von mir aus bin ich innerhalb meines Slots fertig.

Punkt 8: Ich muss nicht präsentieren, aber ich werde meine Präsentation trotzdem und vor allem selbst benutzen.

Ich halte die Präsentation als Impulspräsentation, mit der ich brutalstmöglich in eine Diskussion gehe. „Presentation“ wird hier in Deutschland oft als Powerpoint-Vortrag verstanden. Tatsächlich jedoch halte ich den Begriff „Session“ für vielsagender, denn das kann ein rein mündlicher Vortrag sein, eine Diskussion, ein Workshop oder was auch immer. Ich will in meiner Session Impulse geben und über das Thema Selbstorganisation und Mindset („Haltung“) diskutieren und reflektieren.

Wahrscheinlich werden wir auch auf Methoden, Techniken und Werkzeuge (Tools) kommen – aber das liegt mehr an der Session und den Teilnehmern als an mir. Hier gibt es einen sehr kurzen Überblick und die Folien. Morgen sehen und diskutieren wir weiter (falls meine Session zustande kommt).

Das mit dem Dresscode habe ich für mich persönlich übrigens geklärt (siehe Schlagwort Nummer drei):

Fokus

Fokus

Für mich gehört zur Haltung für die Selbstorganisation der Fokus auf die Tätigkeit, die ich gerade ausübe. Dazu gehört eine ablenkungsfreie Umgebung, die ich mir schaffe.

Rituale

Ritual (Wonderlane, CC BY 2.0)

Ritual (Bild: Wonderlane, CC BY 2.0)

Rituale verschaffen mir Sicherheit, bestimmte Abläufe zu tun und zu wiederholen sowie dabei nichts zu vergessen. Dabei halte ich nicht sklavisch daran fest sondern sehe sie als Hilfestellung und Anschubser.

Timeboxing

Timeboxing

Aufgaben und Tätigkeiten packe ich gewissermaßen in „Sessions“, so dass die Themen/Aufgaben gekapselt werden. Dafür schaffe ich mir im Kalender meine Timeslots für „actionable Items“. Ich weiß, dass ich den Begriff sehr für mich interpretiere.

Ausgewogenheit

Ausgewogenheit

Planung ist gut, keine Planung ist auch gut. Ich achte auf eine Mischung aus geplanten Zeiten und Aufgaben sowie aus Freiräumen. Dabei trenne ich nicht zwischen Beruf, Privat oder anderen Sphären. Im Gesamtpaket will und muss ich mich wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass ich entspanne, mich ausgewogen ernähre, mich körperlich betätige.

Präsentation

Die Präsentation gibt es auf Slideshare auch als PDF-Datei herunterladen. Die Links in der Präsentation und in der PDF-Datei sind klickbar. Zum schnelleren Zugriff habe ich die Linksammlungen der drei Folien hier am Ende dieses Artikels.

Links

Zum Aufwärmen

Blogs

Linktipps (von mir bzw. mit mir)

Tools (Auswahl)

Tag Cloud

Dieses Mal gibt es einige Lesezeichen zu Artikel überm Tellerrand und davor gesammelt über Themen wie Digitale Transformation, Schreiben, Life-Work-Balance, Collaboration, Enterprise 2.0, Productivity, Leadership, Journalismus, Bloggen, New Work, Projektmanagement, Augenhöhe.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Erstmalig habe ich mich übrigens zu Werbeeinblendungen entschieden. Ernsthaft?

Wir unterbrechen für eine kurze Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Und eine weitere Werbeeinblendung…

Star Trek Continues E02 „Lolani“ from Star Trek Continues on Vimeo.

  • “Augenhöhe’”-Filmprojekt: 400 Menschen feiern Premiere – und organisieren sich selbst | XING spielraum
    „Ein Film über und für eine bessere Arbeitswelt, durch Crowdfunding finanziert von 350 Privatpersonen und 20 Unternehmen – nur konsequent, dass auch die Filmpremiere etwas anders ausfiel, als man es gewohnt war: Als „Film- und Dialog-Veranstaltung“ deklariert, fand am Freitagabend, 30.“
  • Vergesst mal kurz die Krautreporter – hier kommt Substanz – Lousy Pennies
    „Georg Dahm (l.) und Denis Dilba. Foto: Helen Fischer Ganz Deutschland spricht von den Krautreportern. Nein, nicht ganz Deutschland.“
  • How to Buy Happiness: The Purchases Most Likely to Bring You Joy
    „While true happiness may be something that can only be found in the heart, there are plenty of arguments that say money can actually buy you some happiness here and there. Here are some of the ways experts say it’s possible to write a check and make it out to your happiness.“
  • Augenhöhe – Film und Dialog: Rückblick und Kurzkritik
    „Ich sitze gerade im Fernbus von Hamburg zurück nach Göttingen. Puh… was für geballte knapp vier Stunden liegen hinter mir.“
  • Why You Should Walk More | Toggl Blog
    „“Oh, sweet!” was my first thought when I learned that I can take the bus literally from my house to the office doorstep. Given this, and the fact that the commute itself is only 12 minutes, I was pretty happy. But this blessing turned out to be a clever disguise for laziness.“
  • Jörg Ehmer: „Die Tür ist erst einen Spalt aufgestoßen!“ – PR-Doktor

    Bloggende CEOs größerer Unternehmen und Konzerne in Deutschland? Weitgehend Fehlanzeige! Ich habe für mein neues Buch (über das ich demnächst mehr erzählen darf), ausführlich zum Thema recherchiert. Dabei bin ich zu einigen ernüchternden Ergebnissen gelangt, was das Bewusstsein deutscher Firmen in Sachen Digitalstrategie, Contentstrategie und Corporate Blog angeht. Zwar wächst die Zahl der Unternehmensblogs insgesamt. Doch für viele deutsche Unternehmensleitungen ist “digital” bestürzenderweise immer noch ein reines IT-Thema, und jegliche Publikation ist Sache der Kommunikationsabteilungen.Ich habe aber auch erfreuliche Entdeckungen gemacht und neue Kontakte geknüpft. Einer davon ist Dr. Jörg Ehmer, seit Juli 2014 CEO bei Apollo Optik. Er hat bereits in seiner Zeit als CEO der ElectronicPartner Handel SE gebloggt. Nach dem Ausscheiden dort hat er sich gelegentlich aus seinem Sabbatjahr gemeldet, und jetzt bloggt er weiter. Er tritt dabei als Person mit starker Meinung auf und vertritt zugleich seine Position als Unternehmenslenker. Ehmer hat sich genau überlegt, warum, wie und für wen er das tut. Im Exklusiv-Interview für den “PR-Doktor” lässt er sich ausführlich in die Karten schauen.

  • Die Talent-Werker » ArbeitsVisionen 2025 – Zurück aus der Zukunft
    „28. Januar 2015Werks-BlogNo Comments Guido Bosbach ist Berater, Mentor und Coach für Organisations-Transformationen. Auf seinem “boblog” (www.boblog.bosbach.“
  • 10 Projektmanagement Tools, die Ihren Alltag erleichtern
    „Projektmanagement Tools gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das war nicht immer so, sondern hängt – wie sollte es anders sein – mit dem rasanten Wachstum des Internets, insbesondere des Web 2.“
  • Erfolgreiches Onboarding: Wie Du Mitarbeiter für dein Social-Intranet-Projekt begeisterst [Sponsored Post] | t3n
    Wer sich für das Thema interessiert, der bekommt am Ende des Artikels den Link zu einem Social Business Seminar – und mich als Seminarleiter dazu :-)
    „Mittlerweile macht sich die Einsicht breit: Um ein effektives Social Intranet kommen Unternehmen nicht mehr herum. Doch was von vielen Mitarbeitern gefordert wird, wird von manchen noch immer argwöhnisch beäugt. Lies hier, wie du auch die letzten Zweifler überzeugst.“
  • Monster List of (Mostly) Free Organization Tools for Digital Marketers – CPC Strategy
    „Companies can spend up to 300,000 hours a year on just one meeting. How much time are you wasting organizing notes, planning projects and scheduling meetings?“
  • How to Actually Stick with a Task Manager
    „At the ripe age of 19, going on six years ago, I started working from home. In the beginning, it was tough.“
  • “Die Menschen wollen mitentscheiden – auch in ihrer Firma” | XING spielraum
    „Wie sinnvoll sind demokratische Strukturen und Entscheidungen im harten Wirtschaftsalltag? Hat die Mitbestimmung von Mitarbeitern Grenzen? Eine hochrangig besetzte Konferenz in München will darüber diskutieren.“
  • Wissensfabrik | Digitalleadership
    „Erschienen in Best Recruiters / 5. Jahrgang, S.50-52PDF Download Die Digitalisierung verlangt eine Re-Definition, was Führung ist. Sie verändert unsere Arbeitswelten sowie die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Führungskräfte.“
  • MSDN Blogs
    „Are you having an unproductive day at work? If you’re unsure, look for the little signs: for example, spending 10 minutes at a time staring at nothing out the window, rather than at the unread emails on your computer screen.“
  • – Das Kommunikationskonzept muss beweglich bleiben
    „Jahrelang habe ich in meinen Workshops und Seminaren mit einem eingängigen Sinnbild gearbeitet.“
  • Wozu Projekte und Prozesse
    „16.01.2015 Schuld an allem ist Adam Smith! Er hat sich die Arbeitsteilung ausgedacht. Manche meinen, er habe die Arbeitsteilung nicht erfunden, sondern nur beschrieben. Mag sein. Schließlich geht es hier nicht um Personen, sondern um eine Erscheinung. So ist das Leben.“
  • www.sueddeutsche.de
    „Eine gute E-Mail sticht heraus. Man sollte davon ausgehen, dass im Postfach des Empfängers mehr Nachrichten liegen als jene, die man gleich abschicken wird. Es gibt also Konkurrenz – und um diese zu übertrumpfen, muss bereits das erste Wort sitzen. Das heißt: Es muss eine klare Überschrift her.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und ein gutes Rest-Jahr!

Live long and prosper!

… oh, bevor ich es vergesse:

Star Trek Continues!

Für die allerletzten, die meine Affinität zum Star-Trek-Universum noch nicht bemerkt haben sollten, hier der Hinweis, dass Star Trek weiter geht. Heute endet eine Kickstarter-Initiative, mit der 100.000 Dollar für die nächste Folge der fan-produzierten Serie gesammelt werden sollen. Aktuell, 3 Stunden vor Ende, steht die Kampagne knapp 4.000 Dollar unter 200.000 Dollar!

Die kompletten Episoden der Staffel gibt es auf Vimeo. Die erste Episode „Star Trek Continues E01 „Pilgrim of Eternity“ gab es in der ersten Werbeunterbrechung (siehe oben) und die zweite Episode „Star Trek Continues E02 „Lolani““ in der (aha!) zweiten Werbeunterbrechung.

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“:

Star Trek Continues E03 „Fairest of Them All“ from Star Trek Continues on Vimeo.

Ich hoffe, Sie verzeihen mir die Werbeinblendungen ;-)

\V/

Ablenkungsfreie Software ermöglicht das Konzentrieren auf den Text und vermeidet unnötige Ablenkungen wie durch Menüs oder Symbolleisten. Aber nicht nur spezielle Software wie Byword oder WriteMonkey sondern auch Word für Windows und Word für Mac bieten die Möglichkeit zum Fokussieren auf den Text.

Mit Word für Mac reicht ein Klick, bei Word für Windows ist es etwas umständlicher.

Nachtrag (aus einem Kommentar auf Facebook):

Für Texte benutze ich gerne Byword (Mac) oder Writemonkey (Windows), weil die Markdown unterstützen und die Umwandlung in HTML können. Bei Texten mit gelegentlichen Links ist sowas (oder auch der FocusWriter) für mich die bessere Wahl.

Wenn im Text aber viele Links, Fußnoten oder Grafiken sind, dann greife ich lieber zu einer „Textverarbeitung“ wie Word oder Libreoffice. Einfach deswegen, weil in den Text-Only-Programmen der Quellcode (Markdown) sehr unübersichtlich macht. Generell ziehe ich es aber vor, zuerst den Text zu schreiben, dann die Quellen reinzunehmen (Links, Fußnoten) und anschließend das Layout.

Da kann ich dann schon mal erst was in einem Markdowneditor schreiben und dann den Inhalt per HTML ins CMS oder per Zwischenablage in Word schieben. Wenn ich von vornherein weiß, dass da noch viel Verlinkung etc. kommt, fange ich jetzt aber lieber gleich in Word an :-)

Word für Mac 2011

Klassischerweise bearbeite ich Dokumente mit Microsoft Word auf dem Mac im Drucklayout. Das sieht ziemlich überladen aus:
Mac Word: Ansicht Drucklayout

Word bietet auf dem Mac jedoch über das Menü die Möglichkeit, die Ansicht in „Fokus“ zu wechseln.
Mac Word: Ansicht Fokusansicht einschalten (Menue)

Auch über die Statuszeile können Sie in die Fokusansicht wechseln.
Mac Word: Ansicht Fokusansicht einschalten

In der Fokusansicht erhalten Sie mit dem Cursor am oberen Bildschirm ein abgespecktes Menü, in dem auch der Hintergrund gewechselt werden kann. In dem abgespeckten Menü können Sie die Fokusansicht beenden (oder mit der Taste ESC):
Mac Word: Ansicht Fokus (Klappmenue)

In der kompletten Fokusansicht verschwindet dieses Menü, und beim Schreiben ist nur noch die Seite mit dem Text zu sehen:
Mac Word: Ansicht Fokus

Word für Windows 2013

Word für Windows bietet keine Möglichkeit, über ein Menü oder die Statuszeile in eine Fokusansicht zu wechseln. Allerdings gibt es die Möglichkeit, in eine „Ganze Bildschirmansicht“ zu wechseln. Dazu müssen Sie die Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen:
Windows Word: Symbolleiste für Schnellzugriff anpassen

Suchen Sie im linken Bereich den Eintrag „Ganze Bildschirmansicht ein/aus“ und fügen Sie ihn zur Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzu (rechts):
Windows Word: Symbolleiste für Schnellzugriff

Nach „OK“ gibt es in Word links oben den zusätzlichen Eintrag zum Einschalten der ganzen Bildschirmansicht:
Windows Word: Ganze Bildschirmansicht einschalten

Anschließend gibt es die Ansicht nur mit dem Text. Zum Verlassen der ganzen Bildschirmansicht drücken Sie die Taste ESC.
Windows Word: Ganze Bildschirmansicht

 

Tag Cloud

Ich habe einige interessante Lesezeichen gesammelt, diesmal zu Themen wie Leadership, Collaboration, Productivity, New Work (auch: Future of Work), Messaging.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Leadership and Working Out loud « Fool Bloom
    That the connected age we live in, is spurring change and that ‘leadership’ needs a new bag of skills, is a story that has been told so often that it begins to sound cliched and trite. Successful leaders who grew into their current roles on the back of work practices that they learnt and practiced in an erstwhile command-control era, dominated by hierarchy and position, will take a while to change. Organisations that they lead, will perhaps take longer.
  • Working out loud at Deutsche Bank | simply communicate

    „Deutsche Bank, the German global investment bank, employs nearly 100,000 staff across more than 70 countries. Through its Jive-based platform staff are learning a new habit: ‚working out loud‘.

    The organisation has been using its Jive-based internal social platform myDB since 2009 to foster collaboration among the almost 100,000 employees worldwide. John Stepper (pictured right), Managing Director, is committed to help colleagues to change their habits and embrace the value of working socially. ‚To achieve this at a large scale requires a lot of effort.'“

  • How Coffee Actually Affects Your Productivity – Todoist Blog
    Taylor Martin „I wasn’t always a coffee drinker. In fact, about four years ago, I had only ever tasted the dreadful stuff when my father forced me to try some as a child. As soon as it touched my tongue, the bitter brown liquid spewed from my lips and I swore never to try it again.“ But times change…
  • New Work Order: Manifeste für neue Formen der Arbeit – Stephan Grabmeier
    Mit der Digitalisierung wandeln sich die Märkte und die Arbeitswelt radikal. Wie immer in Zeiten des Umbruchs gibt es Vordenker, die sich intensiv mit dem Wandel beschäftigen, so auch mit New Work. Aber die Vordenker zum Thema New Work sind nicht nur einer oder zwei, es sind viele. Zusammen sammeln sie Ideen, stellen Thesen auf, diskutieren und vernetzen sich – und denken den Spirit von New Work nicht nur vor, nein, sie leben ihn auch. Ich bin begeisteter Leser von Manifesten und schätze deren Wirkung, neues Denken in Gang zu setzen. Heute möchte ich euch vier Manifeste für New Work vorstellen.
  • The 4 Benefits of Transparency We’ve Seen at Our Startup

    Since the beginning of Buffer, we’ve always shared all of our learnings and failures. Over time this developed into a more defined goal and principle as part of the values of the company.

    Buffer value 2: transparency

    Since we defined our value of transparency within the culture, we have found many things within the company that we weren’t being completely open about, and we put them out there for the world to see. We’ve generally found that we are sharing a lot of things that are somewhat taboo or at least unusual to be shared publicly.

  • Is it time to let go of work-life balance? • Productive! Magazine

    Most people I work with want a better work-life balance. They want to be productive at work so that they can go home on time, “switch off,” and have a life outside of work.

    And that’s great.

    But I have a problem with the term “work-life balance.” I have a problem with it, because in reality, it has become this holy grail that no one seems to get.

  • WhatsApp zur News-Verbreitung und in Marketing und Kommunikation | Das Textdepot
    Insgesamt steckt die Integration von WhatsApp und Co. in der strategischen Kommunikation von Unternehmen oder Organisationen sicher noch in den Kinderschuhen. Das reine Sharing (Tipps zur Integration eines Buttons) sieht man dagegen inzwischen bei einigen Online-Redaktionen, unter anderem auch bei Spiegel Online oder T-Online. Wenn ich an mein eigenes Mediennutzungsverhalten denke, würde ich mir wünschen, dass die Nutzung von WhatsApp auch am Tablet selbstverständlich wird. Dies hätte sicher auch für Empfehlungsmarketing per Messenger einiges Potenzial, ich denke also beispielsweise an die Integration in Onlineshops. Falls Ihr weitere gute Beispiele für den Umgang mit Messaging in Journalismus oder Marketing kennt, freue ich mich über Hinweise.
  • Cool Tools: Picking Up Slack

    I’ve been playing with Slack, an incredibly popular communications tool described as no less than an “email killer.”

    The company behind it was cofounded by Stewart Butterfield (who co-founded Flickr, another service I love), and hit a $1 billion valuation in October, even though it’s barely been around a year. Slack has over 120,000 users across more than 2,000 organizations, and those numbers grow five to ten percent each week.

  • Collaboration: 20 Tools für mehr Produktivität im Team | t3n
    Collaboration-Tools erleichtern die Arbeit im Team ungemein, wie wir euch im Rahmen unserer Themenwoche Produktivität zeigen. Sie ermöglichen nicht nur ortsunabhängige Tätigkeiten, sondern können auch die Produktivität merklich steigern. Egal ob Gantt-Chart, Kanban, gemeinsame ToDo-Liste oder umfassende Kollaborations-Suite – das Angebot ist riesig. Eine Übersicht von Sébastien Bonset.
  • 9 Social Media Strategie-Bausteine für die Umsetzung › Natascha Ljubic – Social Media für Unternehmen
    Nach dem erfolgreichen Blogartikel zum Social Media Strategie Leitfaden mit Redaktionsplan und Strategie Vorlage, hier nun die einzelnen Social Media Strategie Bausteine für die Umsetzung im Detail. Zur Entwicklung einer Social Media Strategie empfehle ich folgende 9 Bausteinen mit den folgenden Fragen zu erarbeiten:

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Viel Spaß beim Lesen, ein gutes Rest-Jahr und erfolgreiches Adventskalender-Schokoladen-Weihnachtsmann-Sammeln.

Live long and prosper!

Tag Cloud

Ich habe wieder einige interessante Lesezeichen gesammelt, diesmal zu Themen wie Collaboration, Failure, New Work, Productivity, Social Media, Organisation, Inbox/Mail, WordPress, Projektmanagement-Tools.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Literatur zur internen Kommunikation: „Social Collaboration Workplace“ und „Rede mit mir“. | IK-Blog
    Zwei Fachbücher hat Ulrike Führmann kürzlich gelesen, die es wert sind, besprochen zu werden:
    * “Social Collaboration Workplace” von Andreas Hiller, Marcus Schneider, Anne Christine Wagner
    * „Social Collaboration Workplace“ von Andreas Hiller, Marcus Schneider, Anne Christine Wagner
  • Welcome to the Failure Age!
    Wonderful story of risk, innovation and change: Welcome to the Failure Age
  • Der DOLF: “Day Of Long Faces” — Arbeit heute besser machen — Medium
    „Hach, kann ich so gut nachvollziehen. “Ich würde Ihnen ja gerne einen höheren Bonus geben, aber Sie wissen ja: Begrenztes Budget, und ich kann nicht allen einen Top-Bonus geben. Ich weiß, nach dem anstrengenden Jahr und Ihrer aller Leistung hätten Sie alle es verdient, aber leider…”“
  • Continuous Productivity: New tools and a new way of working for a new era | Learning by Shipping
    What happens when the tools and technologies we use every day become mainstream parts of the business world? What happens when we stop leading separate “consumer” and “professional” lives when it comes to technology stacks? The result is a dramatic change in the products we use at work and as a result an upending of the canon of management practices that define how work is done.
  • Social Media – Strategisches Investment oder kurzfristig messbarer Erfolg? | Prof. Dr. Heike Simmet
    „So werden in der Regel nach 5 Jahren signifikant höhere Erfolge zum Beispiel im Verkauf, der Generierung von Leads, dem Website-Traffic und dem Ranking bei Google erzielt als in den ersten 12 Monaten. Es ist also ein Mindestmaß an digitaler Reife erforderlich, bevor ein signifikant messbarer Erfolg erzielt werden kann.“
  • How to Deliver on a Modern Enterprise Collaboration Strategy
    As the world an the markets keep getting more and more complicated and complex there is no „one size fits all“:
    „There is no all-in-one enterprise collaboration platform“
  • The post-hierarchical organization
    „Hierarchies assume that management knows best and that the higher up the hierarchy, the more competent and knowledgeable that person is. But hierarchies are merely centralized networks. They work well when information flows mostly in one direction: down. Hierarchies are good for command and control. They are handy to get things done in small groups. But hierarchies are rather useless to create, innovate, or change. Hierarchies are ineffective when things get complex.“
  • Inbox Management 101 – Getting to Inbox Zero

    One of the biggest hindrances to being productive is not having a clear mind. David Allen, the author of the Getting Things Done (or GTD) methodology advocates the idea of “mind like water”, which he describes as being able to respond appropriately to external stimuli. He has a saying that “your brain is for having ideas, not holding them”, and if you’re not managing your inboxes correctly you’re asking your brain to retain information and function in a way that it was never intended to.

    When you do this, you can easily end up over-reacting or under-reacting because you’re not seeing things right. If you’re not managing your inbox correctly (email or otherwise), you waste valuable energy trying to desperately hold on to what you should be doing in your head instead of being able to focus on the one thing that really matters. Most people who care about their productivity are aware of this, which is what makes the concept of Inbox Zero so intriguing.

  • The Best iOS Apps For WordPress Users | Elegant Themes Blog
    We live in a mobile world. That’s no longer hyperbole, it’s the simple truth. Our mobile devices are playing larger and larger roles in both our personal and professional lives as they increase in power, ease of use, app development, etc. So what does this mean for the many millions of WordPress users world-wide who are walking around with all of the hardware they need to run their websites, right in their pocket? Well I’d say it means we need to find the right software to compliment it. Namely, the right apps.
  • 20 Projektmanagement-Tools im Überblick – Aus der Cloud | TecChannel.de
    Mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft gewinnen Projektmanagement-Tools aus der Cloud an Bedeutung. Denn sie bieten Unternehmen jeder Größe und Branche einen einfachen Weg, ihre Projekte, Teams, Aufgaben, Termine und Dokumente professionell zu verwalten. Eine Marktübersicht.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen, ein gutes Rest-Jahr und erfolgreiches Adventskalender-Schokoladen-Weihnachtsmann-Sammeln.

Live long and prosper!

Todoist (Quelle: Todoist)

Seit Juni benutze ich Todoist für mein Aufgabenmanagement. Zwei der Einsatzgebiete sind mein Morgenritual und meine Wochenplanung.

Todoist

Ursprünglich war Todoist für das persönliche Taskmanagement. Nach einem Relaunch in 2014 hat es sich zu einer Lösung auch im Business-Geschäft gemausert. Ich benutze es für Aufgaben im privaten Bereich, für mich als Selbstständigen und auch in der Kollaboration – wenn auch bislang nur mit der allerbesten aller Ehefrauen.

Bislang hatte ich Toodledo verwendet, aber ich hatte immer mal wieder Probleme bei der Offline-Verwendung. Außerdem ist die Oberfläche inzwischen sehr altbacken.

Todoist Filter

Todoist Filter

Todoist gibt es in der kostenlosen Version mit Grundfunktionen. Zum Eingewöhnen reicht das vollkommen aus. Die Premium-Version kostet pro Jahr 21 Euro, dafür gibt es zusätzliche Funktionen wie SMS und Email-Erinnerungen, ein erweitertes Tagging und Dateianhänge. Todoist gibt es für Browser, Android Phone/Tablet, iPhone, iPad, Windows-Desktop, Mac-OS. Außerdem gibt es Erweiterungen für Chrome, Firefox, Outlook, Thunderbird, Gmail und Postbox.

Todoist hat eine übersichtliche Oberfläche und lässt sich wirklich überall verwenden. Jede Auswahl (beispielsweise überfällige Aufgaben, heute fällige Aufgaben, Aufgaben mit bestimmter Priorität) ist eine Filterfunktion, die sich bearbeiten und als eigenen Filter abspeichern lässt. Dazu wird keine spezielle Abfragesyntax benötigt. Für meine heutigen Aufgaben gebe ich das in das Filterfeld ein:

überfällig, today

Alle überfällige Aufgaben, die Aufgaben der nächsten 7 Tage, Aufgaben mit höchster Priorität, alle mir zugewiesenen Aufgaben und alle Aufgaben, die ich anderen zugewiesen habe?

überfällig, 7 Tage, Priorität 1, :to_me:, :to_others:

Ähnlich einfach funktioniert es mit Datumsangaben für Fälligkeiten. Jeden Montag und Freitag um 20:00 Uhr?

jeden Mo, Fr um 20:00

Jeden 2. des Monats?

jeden 2

Echt simpel.

ToDoist für Unternehmen

Seit ein paar Wochen gibt es Todoist auch für Unternehmen. Preislich ist es bei jährlicher Zahlungsweise eigentlich egal, ob ich die Premium- oder die Business-Version nehme. Ein Umstieg ist jederzeit möglich. Die Funktionsunterschiede und Preise sind übersichtlich. Ich habe mir also Todoist für Unternehmen gegönnt ;-)

Morgenritual mit Todoist

Für den Start in den Tag habe ich mein Morgenritual entwickelt, das ich zu Beginn jeden Tages durchgehe:

  • Wasser trinken, Frühstück
  • Kalender checken. Damit ich weiß, was auf mich zukommt und ich keinen Morgentermin verpasse
  • Journal schreiben. In Evernote führe ich in einem Notizbuch tägliche Eintragungen: Was habe ich gegessen, was war los, was ist heute noch besonderes
  • Inboxen. Ich gehe meine Inboxen (Eingangsfächer) durch und leere sie. Entweder lösche ich das Dokument (oder markiere die Email als Spam…), archiviere ich es oder reagiere ich darauf. Wenn ich mit dem Dokument (z.B. Email) mehr als etwa drei Minuten brauche, dann erzeuge ich in Todoist eine Aufgabe
  • Inbox: Email. Den tatsächlichen Eingang und zwei Labels für notwendige Aktionen und für Benachrichtigungen
  • Inbox: Google. Also Hangout-Nachrichten. Da ich Google Mail habe, sehe ich die aber sowieso :-)
  • Inbox: Facebook. Dabei meine ich wirklich nur Nachrichten an mich
  • Inbox: Evernote. Mit IFTTT schicke ich manche Dinge in Evernote rein. Dort habe ich tatsächlich ein Notizbuch „Inbox“. Dort landen auch Emails, die ich mir dorthin schicke.
  • Inbox: Todoist (persönlich und Team). Für den Fall, dass mir jemand etwas reinwirft :-) oder ich eine Aufgabe erzeugt und noch nicht weiter bearbeitet/priorisiert habe (z.B. via Email geschickt)
  • Inbox: Möglicherweise kommen noch weitere Inboxen beispielsweise bei/für Kunden dazu. Etwa Asana oder Podio. Dann erzeuge ich die Aufgabe auch dort

Dann kommt meine Tagesplanung. Ich gehe die überfälligen Aufgaben, die Aufgaben für die nächsten drei Tage und die Aufgaben aus meiner Wochenplanung durch. Dazu habe ich meinen eigenen Filter „Wochenplanung“:

überfällig, 3 Tage, @isThisWeek

Ich prüfe, welche Aufgaben heute sein müssen (mit Termin) und welche vielleicht vorgezogen werden können (die für morgen und übermorgen). Außerdem schaue ich in meiner Wochenplanung nach, was ich davon in den nächsten drei Tagen einplanen kann/muss.

Für Aufgaben, für die ich voraussichtlich mehr als eine halbe Stunde brauche, lege ich in meinem Kalender einen Termin an. Den Rest arbeite ich in den nicht belegten Zeiten ab.

Den Rest des Tages arbeite ich nur noch mit dem Filter „überfällig, heute“. Es sei denn, ich habe nichts mehr zu tun und will aber noch ;-)

Vor einer Woche habe ich über mein Morgenritual und Todoist geboot.

Wochenplanung mit Todoist

Woher kommen aber die Aufgaben der Wochenplanung? Am Wochenende oder allerallerspätestens am Montag Morgen mache ich meine Wochenplanung. In der Wochenplanung lege ich alle Aufgaben fest, die ich in dieser Woche bearbeiten oder erledigen will.

Dazu gehe ich meine Order/Projekte in Todoist durch und prüfe ich die Aufgaben auf Konsistenz und auf notwendige Fälligkeiten. Einerseits habe ich dann fällige Aufgaben. Andererseits gibt es Aufgaben, die in der weiteren Zukunft liegen oder die gar keine Fälligkeit haben. Denen verpasse ich das Tag (Schlagwort) „isThisWeek“. Damit habe ich jeden Tag in der Woche bei der Tagesplanung meine relevanten Aufgaben in meinem Filter:

überfällig, 3 Tage, @isThisWeek

Teil der Wochenplanung ist ebenfalls schon eine zeitliche Planung für umfangreichere Aufgaben. Für die setze ich Termine in meinen Kalender.

Ziemlich viel Plan. Aber in Anlehnung an von Moltke, dem wir die Auftragstaktik verdanken, lautet mein Motto:

Kein Plan überlebt die Schlacht. Aber ohne Pläne verliert man den Krieg.

Mehr Zeugs zum Lesen

Vor kurzem entdeckte ich Simplenote als Notizbuch wieder. Nachdem mein Account nach ein Versuchen vor ein paar Jahren brach lag probierte ich Simplenote noch einmal aus. Und weil es so einfach ist, benutze ich Simplenote wieder.

Als Notizbuch benutze ich seit ein paar Jahren Evernote. Doch inzwischen sind die Apps Schwergewichte, die nicht mal so schnell nebenbei benutzbar sind – zumindest für mich. Deswegen benutze ich jetzt Simplenote für kurze schnelle Wegwerfnotizen. Beispielsweise rufe ich Simplenote auf, um Social Media-Updates für Kunden vorzubereiten. So wie etwa auf Konferenzen, wo ich für den Veranstalter Notizen mache, die ich kurz darauf in einern ruhigen Minute zu Updates auf Twitter oder Facebook vorbereite (oder als Bildunterschrift). Ich sammle während eines Vortrags Links, Artikel, Zitate und verarbeite sie dann später auch für Blogartikel.

Oder ich nutze Simplenote als simplen Editor, um dort Facebook-Updates oder Kommentare für Blogs zu schreiben. Damit erspare ich mir das kleine Eingabefeld im Browser und kann außerdem in aller Ruhe per Copy & Paste den Satzbau umstellen. Die Roh-Notiz werfe ich dann meistens anschließend weg.

Das Fantastische an Simplenote ist tatsächlich seine Einfachheit: Text eingeben, editieren, fertig. Und wenn ich das auf meinem Smartphone, Tablet, Mac, Windows-PC mache, dann habe ich den Text sofort auf allen anderen Geräten. Also beipielsweise schnell ein Zitat im iPad einfangen, und per Copy & Paste auf dem Macbook rüber in den WordPress-Editor. Oder in Hootsuite zum Posten auf Twitter und Facebook. Oder beides.

Wenn mir auf der Konferenz bei der Organisation etwas auffällt, dann notiere ich mir das und kopiere es später in das Tool (z.B. Podio) meiner Wahl (oder der Wahl des Kunden).

Simplenote gibt es im Browser und als App für Mac, iOS, Android und Kindle. Außerdem gibt es einige Apps von anderen Anbietern. Auf Windows benutze ich beispielsweise ResophNotes. Durch das Taggen mit einer Email-Adresse erhält der Empfänger eine Email mit einem Link. Ohne Registrierung kann der Empfänger sich die Notiz betrachten, mit einem Simplenote-Account kann er sie bearbeiten. Aber anstelle „Share“ gibt es noch „Publish“ für jede Notiz. Damit gibt es einen Kurzlink, und jeder kann die Notiz sehen (beispielsweise meine Notiz für den Post in der Facebook-Gruppe Maui Social Media User Group)

Simplenote

Simplenote ist seit letztem Jahr Teil von Automattic (zu denen auch beispielsweise WordPress und Gravatar gehört). Nach der Übernahme gibt es keine Unterscheidung zwischen einem kostenlosen und einem Premium-Account mehr – und damit auch keine störende Werbung.

Probieren Sie es einfach aus. Es ist wirklich einfach:

Simplenote

Tag Cloud

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Medienwandel, Recruiting, der Tod der Pressemitteilung, Arbeit der Zukunft, Social Media und Social Networks, Collaboration, Public Relations, Kaffee… und einiges mehr.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Netzökonom — Der Medienwandel beschleunigt sich
    Ein genauer Blick in die Ergebnisse der Allensbacher Computer- und Technikanalyse (Acta) zeigt, wie sich der Medienwandel in den vergangenen Jahren noch einmal beschleunigt hat. Besonders betroffen sind die Tageszeitungen, deren Bedeutung als wichtiges Nachrichtenmedium der Menschen seit 2009 schneller sinkt als in den Jahren zuvor. Vor allem die jungen Akademiker zwischen 20 und 39 Jahren kehren der Zeitung immer schneller den Rücken zu, zeigen die Acta-Zahlen. Betrug der durchschnittliche jährliche Rückgang zwischen 2005 und 2009 nur 4,6 Prozent, stieg dieser Wert zwischen 2009 und 2013 auf 7,6 Prozent.
  • Rekrutierung im Social-Media-Zeitalter
    Es zeigt sich sehr klar, dass soziale Medien als Recruiting-Werkzeug immer stärker akzeptiert werden und auf dem Weg zur Standardmethode sind. Auf Seiten der Arbeitnehmer steigt die Offenheit für Jobangebote über diese Kanäle weiter an. Auf Unternehmensseite ist der Einsatz elektronischer Geräte am Arbeitsplatz allerdings nach wie vor ein Reizthema. Diese Entwicklung am Arbeitsplatz zu steuern, ist deshalb eine Herausforderung, der sich viele Arbeitgeber in naher Zukunft stellen müssen.
  • Coca-Cola digital chief: ‚Kill the press release‘
    In a session titled „Brand journalism at Coca-Cola: Content, data, and cutting through noise,“ Brown tells how Coca-Cola uses its ambitious brand journalism project, Coca-Cola Journey, to tell its own story. The digital magazine has been so successful that the company is planning to ditch news releases altogether.
  • Organisation: So sieht die Arbeit der Zukunft aus – Harvard Business Manager

    Ein interessanter Artikel im HBM, der die Veränderungen der Arbeitswelt in den letzten Jahren beleuchtet und Beispiele aufzeigt.

    „Dank neuer Technologien können Wissensarbeiter ihren Job heute erledigen, wo und wann sie wollen. Das sollten sich Unternehmen zunutze machen – und ihren Beschäftigten entsprechende Möglichkeiten bieten.

    In drei Wellen hat sich grundlegend verändert, wo und wie Wissensarbeiter ihren Job erledigen. Dabei sind diese Wellen keine aufeinanderfolgenden weltweiten Phänomene: Sie entwickeln sich je nach Branche und Region mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. In der Gesellschaft sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Sie sollten jedoch verstehen, wie Ihr Unternehmen sich auf diese drei Wellen eingestellt hat. Konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Ressourcen dort, wo die Herausforderungen und Chancen liegen. Treffen Sie kluge Entscheidungen über Technologien, Arbeitsmodelle und Personalansätze – und darüber, wo sie Talente rekrutieren wollen.“

  • ROI-Studie: Social Media zahlt sich aus | Digital Europe
    Die Studie „Auf der Suche nach dem Return on Social Media“ der Universität St. Gallen enthält nicht nur interessante Befragungsergebnisse, sondern auch vier detailierte Fallstudien von Allianz Versicherung, Microsoft, Anheuser Busch InBev (Beck’s Bier) und Deutsche Telekom (“Telekom hilft”). Weitere Case Studies sollen demnächst folgen.
  • The Network Organization — Better Humans — Medium
    If we visualize a Human Body we can see how each part of it specially carries out its own function and, simultaneously, works as a whole with the other parts. It is also fascinating how many scholars and writers, like Stafford Beer, Agrippa Menenius Lanatus, Fritz Kahn, Lewis Carrol, Russell Ackoff, etc. — despite the different historical periods and contexts they wrote in — used the power of a Human Body metaphor to refer to an Organization.
  • The Future of Work: A Manifesto — on management
    This manifesto is about the future of work in a post-­Cluetrain world. This manifesto is also about an emerging ideology of business, where people are at the center of a human ecosystem instead of boxed into a mecha­nical system.
  • networks are the new companies
    Nilofer Merchant wrote in The New How that, “Permission to innovate without asking happens when the strategy is co-owned.” This is a necessity in an economy where the average company lifespan continues to decrease. The company no longer offers the stability it once did as innovation, and resulting business disruption, comes from all corners. Economic value has been redistributed to creative workers, and then diffused through knowledge networks.
  • Making cross-enterprise collaboration work – Accenture Outlook
    When the Boeing 787 Dreamliner made its first commercial flight in October 2011, the aerospace giant wasn’t the only company with something to cheer about. Employees and executives from more than 50 other companies joined in the celebration—enterprises that had collaborated with Boeing on the Dreamliner, from initial idea through design, testing and manufacturing.
  • Wetterfest nach dem Socialstorm – BCRM13
    Folien der Session mit @TZimmerling zur „Socialstorm“-Historie von Jack Wolfskin und wie Jack Wolfskin nach vier Jahren noch damit zu kämpfen hat. Von Thomas Zimmerling auf dem BarCamp Rhein-Main am 23.11.2013 nicht nur gezeigt sondern auch genutzt für Diskussion, Feedback und Anregungen, wie Jack Wolfskin agieren soll/kann
  • Coca-Cola digital chief: ‚Kill the press release‘ | Articles | Main
    By 2015, the press release will be a thing of the past at Coke, thanks to its new brand journalism website, which replaced its home page.
  • How To Be Happy — Thoughts on creativity — Medium
    Simple steps to lead a simple and content life
  • Paying bloggers for positive reviews: is it common and is it right?
    Apparently some in the blogging community have raised concerns about PR agencies offering them money to advertise on their behalf while encouraging them not to declare that they’re doing so. Blogger outreach is an important part of digital marketing as it’s an effective way of getting influential people to speak about a brand or product, as well as earning links that help with SEO. However if a blogger is paid to write a positive review about a product or service then they have to make it absolutely clear that the content is an advert rather than a normal article.
  • The best time for your coffee
    Ever wonder what the best time is to drink your coffee? You probably know it is not a good idea to drink part of your daily dose of caffeine in the afternoon. Especially for those who have problems sleeping. But, do you ever drink your coffee and feel like it just didn’t work? I know I have that feeling sometimes. The explanation for this has to with a concept that I think is extremely interesting but rarely discussed: chronopharmacology.
  • Coffee vs. beer: which drink makes you more creative?
    Coffee and beer shouldn’t be thought of as magic bullets for creativity. They are ways to create chemical changes that occur naturally in your body with a healthy lifestyle. Quality sleep, a healthy diet, and allowing yourself to take breaks by splitting your day into sprints will do the same trick. But, if you have to choose between coffee or beer, think about what type of task you are about to do and make sure you don’t over-drink.
  • Five Trends Shaping the Future of Work
    When it comes to the future of work there are a few key trends which business leaders need to pay attention to. Understanding these trends will allow organizations to better prepare and adapt to the changes which are impacting the way we work. These five trends are: 1) changing behaviors which are being shaped by social media entering the enterprise 2) new collaborative technologies 3) a shift to the “cloud” 4) millennials soon becoming the majority workforce and 5) mobility and “connecting to work.”
  • Tobias Gillen über „Verschlüsselt!“ – Geld verdienen mit dem eigenen E-Book – Lousy Pennies

    Im Interview verrät der Kölner Journalist, wie und warum er sein erstes E-Book geschrieben hat – und gibt viele Tipps für Kollegen

    Tobias Gillen war einer der ersten jungen Journalisten, die mir sehr früh nach dem Start von LousyPennies.de aufgefallen sind. Unter www.tobiasgillen.de betreibt er sein eigenes Blog. Er schreibt für Print- und Online-Medien über Technik- und Medienthemen und versucht sich an eigenen Projekten im Netz. Er twittert mit ansehnlicher Followerzahl, ist auf Facebook und Google+ vertreten, nimmt an vielen relevanten Debatten teil und schafft es immer wieder, eigene Themen zu setzen oder neue Ansätze zu finden.

  • Here’s Where Teens Are Going Instead Of Facebook – Forbes
    Earlier this month Facebook’s chief financial officer, David Ebersman confirmed a worrying, but long-suspected trend for the world’s biggest social network: teenagers, perhaps the most important demographic for a modern-day communication tool, were becoming less active on the site.
  • Why Goal Setting Is Overrated — Life Hacks — Medium
    Eine interessante Sichtweise von Dan Pedersen auf Ziele: „I’ve read a few books and articles over the years that stress the importance of writing down your life goals and a specific plan of action to achieve them. I’ve experimented with this idea and I really enjoy it, it helps me sort out my thoughts and gives me a visual reminder of what I would like to achieve. But I also think goal-setting is overrated and unnecessary, here’s why“

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Productivity, Studie, Email, Digital Workplace, Social Business & E20, Bloggen und ROI.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Erfahrungsbericht: Produktiv während den Ferien II › imgriff.com

    Patrick Mollet war im Urlaub und hat gearbeitet. Absichtlich und geplant. Er schreibt über seine Erfahrungen, wie es funktioniert hat, und was er anders machen würde.“Gerade eben war ich 12 Tage in Marokko zum Kitesurfen. Ein perfektes Hobby, denn normalerweise gibt es nur ein paar Stunden pro Tag idealen Wind, und die restliche Zeit hat man zur Verfügung zum Lesen, Entspannen – und eben auch ein bisschen Arbeiten.

    Während dieser Abwesenheit habe ich versucht, so weit auf dem Laufenden zu bleiben, dass ich einerseits vor den Ferien nicht Überstunden schieben musste, um alles noch geregelt zu kriegen, und andererseits nicht die ersten 1-2 Tage nach den Ferien blockiert war mit liegengebliebenen Mails und Aufgaben.“

  • Studie Social Media – Dritte Auflage (Studien und Grundsatzpapiere) – BITKOM

    Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv. Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag. Gleichzeitig ist sehr viel Dynamik in diesem Markt: Neue Netzwerke entstehen, andere verschwinden, die Anbieter entwickeln neue Funktionen und auch die Nutzung der Plattformen verändert und differenziert sich.Über die Verbreitung der Netzwerke hinaus behandelt die Studie Fragen zur Nutzungsdauer, zur Verbreitung der verschiedenen Plattformen und zum Umgang der Nutzer mit Privatsphäre. Gegenüber der vorherigen Auflage vom Herbst 2011 wurde die Studie außerdem um Fragen zur mobilen Nutzung und zu Werbung in Social Networks ergänzt.

  • Deloitte | 2013 Human Capital Trends | Seven Crucial Leadership Conversations Critical to Future Business Success

    Like canaries in a coal mine, this year’s human capital trends should be viewed as leading indicators of emerging threats and strategic opportunities. In 2013, leaders are tasked with meeting high expectations for performance and talent, despite dramatic shifts in technology, globalization, demographics and regulation. Sound decision making in this environment is as challenging as it is critical—even small missteps can have big unintended consequences.The seven Human Capital Trends for 2013 provide a solid checklist for getting started with the crucial conversations important to helping your organization actively engage with one another:

  • Are We Done With Email?
    A Fool with a Tool is still a Fool: „When we talk about email reduction at this point we need to be thinking about email reduction that counts. Massive email lists where reply all is the norm, using email as IM, forcing notifications or thoughtlessly spamming each other — these are all behaviors, not failings of a tool.“
  • The Nine Obstacles to Digital Transformation | MIT Sloan Management Review

    The survey shows that companies often struggle to make technology investment a priority. Employees from top management down to staff recognize that new technologies matter when deployed effectively — 81% of those surveyed believed that if digital transformation were a management priority, their companies would be more competitive two years from now.More competitive companies will presumably also be more productive. If that’s the dream, here’s what the survey says is the nightmare — the nine-headed hydra of digital transformation:

  • Boomers Best Millennials at Using Social Media for Work – Paul Korzeniowski – Internet Evolution
    To determine the impact of the social networking tool, Leonardi compared two demographically similar groups within the company: one in marketing and a second in operations. Before the tool’s implementation, the groups were asked questions to gauge their knowledge about their colleagues. One group was given the new social networking tool and encouraged to use it. The second was not, and instead relied on traditional communication channels, such as email, to exchange company information.
  • Why Social Business Initiatives Fail | MIT Sloan Management Review
    A careful look at data from the 2013 social business report from MIT Sloan Management Review and Deloitte, “Social Business: Shifting out of First Gear,” provides three interesting and common sense insights into why social business initiatives often fail to meet expectations.
  • Blogparade “Dein erstes BarCamp” | Cortex digital
    Stefan Evertz ruft zur Blogparade auf, und 78 folgen: „Insofern lag sie nahe, die Idee, eine Blogparade zum Thema “Dein erstes BarCamp” zu starten, um diese Erinnerungen zu sammeln und zu teilen. Dabei soll es darum gehen, wo, wann und – vor allem – wie Euer erstes BarCamp war. Denn ich glaube, dass die Ergebnisse einer solchen Blogparade für Interessierte und Neugierige ein guter Einstieg sein könnten. „
  • Mein erstes BarCamp | hirnrinde.de
    Stefan Evertz über sein erstes und mein erstes und unser erstes gemeinsames BarCamp: „Ich war live dabei, als die legendäre “Bloggen und Recht”-Session von Henning Krieg entstand. Und konnte fasziniert zusehen, wie ein Mitarbeiter von Cisco und Frank Hamm spontan zusammen eine Session über Wissensmanagement im Unternehmen und über Intra- und Extranet-Ansätze hielten.“
  • The ROI of Blogging: Brand Awareness and Reputation Generate Revenue Spin Sucks

    Today, 40 percent of our new business has come directly from Spin Sucks. Which means prospects are finding the blog – either through search engine optimization or word-of-mouth – and like what they read.It’s fairly easy for us to track that right now because it’s a simple, “How did you learn about us?” when they first approach us. For consumer businesses or organizations with more than 100 or so customers, that gets a little more difficult, but setting up a mechanism to learn how people know about you is the easiest – and most efficient – way to track your blog’s effectiveness (assuming lots say, “I read your blog!”).

    It’s true you can’t measure brand awareness and reputation, but if you use your blog to achieve those two goals, the revenue will follow.

  • 20 Tips To Use Google Search Efficiently
    Ein oder zwei Worte, die erste Seite scannen, fertig. Oder gibt es noch mehr Möglichkeiten? „Millions of people use Google search every day for a variety of reasons. Students use it for school, business people use it for research, and millions more use it for entertainment. Did you know that you may not be using Google search to its full potential? Here are 20 tips and tricks to maximize your search efficiency.“

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Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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Distraction free software (Byword)

Wann immer es um das Schreiben von etwas längeren Texten geht, benutze ich inzwischen Software für ablenkungsfreies Schreiben (“distraction free writing„): Byword und WriteMonkey.

Am Donnerstag hatte ich einen Abgabetermin für einen zweiseitigen Printartikel. Gestern schrieb ich eine etwas längere Email (ja, Email ohne Bindestrich). Vor zwei Wochen bloggte ich über Schreibblockaden und Schreibbloggaden. Jetzt gerade schreibe ich einen Text, der wahrscheinlich ein Blogartikel wird – entweder im INJELEA-Blog oder in meinem Everfach.

Die Gemeinsamkeit? Alles solche Texte schreibe ich mit sogenannten “distraction free” Schreibprogrammen auf meinem Macbook Air, meinem Windows-Rechner oder meinem iPad. Teilweise wechsele ich bei einem Text zwischen den verschiedenen Geräten. Plötzlich fällt mir noch etwas ein, und ich schnappe mir das Gerät, das ich gerade zur Verfügung habe und blende die Umwelt aus. Oder ich setze mich gezielt hin und lege los. So wie jetzt. Okay, genau genommen sitze ich nicht sondern liege an einem Sonntag Morgen im Bett. Irgendwie kam ich auf die Idee meine Empfindungen beim Schreiben in den letzten Tagen festzuhalten.

Ich rufe einen solchen “distraction free” Editor auf und schreibe los. Was diese Editoren auszeichnet? Eigentlich nichts, denn nichts soll vom Denken und Schreiben ablenken:

  • Vollbildmodus
  • Keine Symbolleiste
  • Keine Menüleiste
  • Keine Titelleiste
  • Die Fußzeile enthält nur mit ein paar Zahlen (z.B. Anzahl der Wörter und/oder Zeichen), oft blende ich sogar die aus
  • Keine Formatierungen wie unterschiedliche Schriftgrößen,
  • Nur Text
  • Kein Layout (Spalten, Grafiken…)
  • Zwei Farben: Hintergrund und Schrift
  • Der Text nimmt nur eine Breite von etwa 70 Zeichen in Anspruch

Das ist alles. Und dann geht es los. In der Regel benutze ich Markdown, und davon wenige Markierungen: Überschriften, Links, Fettschrift, Aufzählungslisten. Bei Printartikeln fallen dann (leider) sogar die Links weg. Mit Markdown kann ich mir den Text jederzeit in der Vorschau betrachten und als HTML für ein Content Management System wie WordPress exportieren.

Nichts soll mich ablenken. Vorausgesetzt, dass ich zuvor alle Programme geschlossen habe, die mich ablenken könnten. Also beispielsweise Instant Messenger, Email. Keine Benachrichtigungen (Notifications). Manche “distraction free” Software wie WriteMonkey kann Hintergrundgeräusche wie Regenplätschern, Vögelzwitschern oder sogar eine Bürogeräuschkulisse einblenden. Manche Schreiber brauchen das. Ich setze auf beruhigende Musik wie elektronische Harfenmusik von Andreas Vollenweider oder Smooth Jazz.

Nichts lenkt mich ab. Oder dann doch das vehemente Klopfen der Postbotin am Fenster, ob ich ihr nicht bei dem schweren Paket mit dem Katzenfutter helfen könne. Das mache ich dann auch. Aber anschließend brauche ich wieder ein paar Minuten, bis ich meine Schreibkonzentration wiedergefunden habe.

Meine “distraction free” Software:

Inzwischen frage ich mich beim Schreiben, ob dieser Artikel etwas mit der Blogparade von PR-Doktor Kerstin Hoffmann zu tun hat – obwohl ich daran die ganze Zeit nicht dachte. Und ich finde jetzt: Ja, diese “distraction free” Software hilft mir wahnsinnig gut gegen Schreibblockaden. Keine Ablenkung. Fokus auf das Schreiben. Nun ja, Denken soll dabei auch hilfreich sein…

Inzwischen zeigt mir die Fußzeile, dass ich etwa 600 Wörter beziehungsweise über 4.300 Zeichen geschrieben habe. Das ging aber schnell. Ich wurde allerdings auch nicht abgelenkt.