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Die Suche nach einer iPad-App oder Web-App mit Lokalnachrichten aus und für Rheinhessen ist schnell erledigt: Es gibt keine (derzeit, siehe Nachtrag). Dabei hätten meine Frau und ich doch gerne eine Lokalzeitung, die wir auf unseren iPads lesen und genießen könnten. Ein Duell der beiden Platzhirsche unter den rheinhessischen Lokalzeitungen Allgemeine Zeitung und Mainzer Rhein-Zeitungen.

Seit ein paar Jahren haben wir die Allgemeine Zeitung (AZ) in der Ingelheimer Ausgabe abonniert. Okay, eigentlich hat meine Frau sie abonniert. Ich ignoriere die Zeitung zunächst, auch wenn sie direkt vor mir liegt. Wozu auch eine komplette Zeitung durchstöbern auf der Suche nach Artikeln und Themen, die mich interessieren? Das erledigt glücklicherweise die allerbeste aller Ehefrauen für mich. “Das ist lustig, da, schau mal!”, “Auf der Seite ist die Todesanzeige Deiner Tante” oder “Da ist ein interessanter Artikel über die Neue Mitte in Ingelheim, ich lege ihn Dir hin!” – und schon habe ich meine personalisierte Lokalzeitung!

Was uns nervt

Doch in der letzten Zeit nervt uns so einiges. Es ist nicht der Inhalt sondern die mangelhafte “Usability” des Mediums, was im Alltag unseren Ansprüchen nicht mehr genügt. Was stört uns also besonders an der gedruckten Zeitung?

  • Der Preis. Monatlich kostet die Allgemeine Zeitung inzwischen fast dreißig Euro (28,30 Euro für die Ingelheimer Ausgabe). Wir stören uns nicht am Preis für den Inhalt sondern an dem mediuminhärenten Anteil für Papier, Druck und Transport.
  • Die Ortsgebundenheit. Wenn wir mal kurzfristig einen Tag weg sind, dann bekommen wir die Zeitung erst am Abend (weil wir übernachtet haben oder sehr früh losfuhren). Wir könnten uns die Zeitung im Urlaub sogar innerhalb Deutschlands kostenlos zusenden lassen. Doch wo bleibt da die Umwelt?
  • Die Bequemlichkeit. Einer von uns muss die Haustür öffnen und die Zeitung holen (ja, ich jammere auf hohem Niveau…). Aber im Winter bei minus 20 Grad…
  • Die Einzigartigkeit. Die gedruckte Zeitung können wir nur nacheinander lesen.
  • Die Vielfalt. Jeder bekommt dieselbe Ausgabe. Aber mich interessieren bestimmte Themen nada.
  • Das Volumen. Jeden Tag sammelt sich eine Zeitung an, die Platz wegnimmt und in die Papiertonne entsorgt werden muss.
  • Die Umwelt.

Deswegen überlegen wir, unser Abonnement zu kündigen. Wir wollen “was mit Internet”.

Was es gibt

Also stöbere ich heute morgen in diesem Internet auf der Suche nach einer elektronischen Ausgabe einer Lokalzeitung für Rheinhessen (Mainz bis Bingen und übergreifend Rheinland-Pfalz). In Frage kommen aufgrund des Angebotes nur die beiden “Platzhirsche” Allgemeine Rheinzeitung und Mainzer Rhein-Zeitung. Was ich finde, und was ich davon halte:

  • Die E-Paper-Ausgabe der Allgemeinen Zeitung (Leseprobe) überzeugt mich nicht. Viel zu printlastig. Die Benutzeroberfläche ist altbacken und umständlich. Die Navigation ist archaisch. Und dann der Preis: 19 Euro für eine reine E-Paper-Ausgabe? Wir wären bereit, 19 Euro zu bezahlen – Wenn das eine richtige Web-App mit wesentlich mehr Möglichkeiten wäre.
  • Die Allgemeine Zeitung (d.h. die Verlagsgruppe Rhein-Main) hat immerhin eine iPhone-App. Die habe ich mir angeschaut, kurz nachdem sie herauskam. Von der Idee nicht schlecht, aber die Umsetzung… (schauen Sie sich einfach die Kommentare im iTunes-Store an). Beim Filtern bakamm ich beispielsweise Artikel doppelt und dreifach (weil in Binger, Ingelheimer und weiterer Ausgabe). Und: Es ist eben keine iPad-App.
  • Die normale Seite der Allgemeinen Zeitung ist inhaltlich okay, aber eben für alle da. Es gibt eine Seite für Ingelheim. Aber ich muss hin und her springen. Vielleicht ist das besser, wenn ich mich einlogge – Doch nach über einer Stunde ist die angekündigte Email noch nicht da… Im Vergleich zur Printausgabe scheinen einige Inhalte zu fehlen. Wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die Mainzer Rheinzeitung hat auf ihrer Webseite eine Kategorie Mainz und eine Kategorie Region. Hm, was steht da? Als erstes ein Aufmacher über Blockupy in Frankfurt, danach ein Artikel, dass sich der FCK vom Trainer trennt. Die Mainzer Region scheint inzwischen ziemlich groß zu sein, da muss ich auf der großen Seite ganz schön nach Artikeln beispielsweise über die Sexspiele in Bingen suchen. Und wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die E-Paper-Ausgabe der Rhein-Zeitung sieht nicht gut aus. Schlecht aber auch nicht. Genauer gesagt: Gar nicht, denn ich sehe nirgendwo eine Demoausgabe und kann mir kein Bild verschaffen. Der Beschreibung nach sicherlich nicht besser als die der AZ. Korrektur: Es gibt eine E-Paper-Ausgabe (siehe unten)! Und außerdem: 17,20 Euro für web-only? Mal auf der Seite Abo & Service nachschauen, was ein Print-Abo kostet… Fehlanzeige, ich sehe keinen Preis. Noch eine Korrektur: Im Bestellformular selbst steht der Preis für das Print-Abo (19,20 Euro). Der Preis sollte viel früher und prominenter gezeigt werden.
  • Die RSS-Feeds sind der Mainzer Rhein-Zeitung und der Allgemeinen Zeitung mir zu allgemein.

Nachtrag (21.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung mit E-Paper und App

Die Mainzer Rhein-Zeitung hat doch eine Demoausgabe und wird demnächst eine App herausbringen. Nach meinem Tweet am nächsten Tag hat mir Lars Wienand auf Twitter geantwortet und mich korrigiert. Wienand kündigte außerdem eine App mit zusätzlichen Inhalten an, die nicht individuell konfigurierbar ist.

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (via Twitter)

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (https://twitter.com/#!/LarsWienand/status/204505921429307393)

Den Link auf die Demoausgabe hatte ich übersehen, obwohl er eigentlich sehr gut sichtbar ist. Die Rhein-Zeitung hat inzwischen den Link auf der Startseite korrigiert. Der Link http://epaper.rhein-zeitung.de/eweb/ wird jetzt direkt auf die Demoausgaben der verschiedenen Zeitungen der Rhein-Zeitung vom 12.05.2012 umgeleitet.

Mainzer Rhein-Zeitung: E-Paper (Quelle: Screenshot)

Demoausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung

Nachtrag (31.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung veröffentlicht App

Heute veröffentlichte die Rhein-Zeitung ihre App für iPhone und iPad (App Store-Link):

  • Vollabonnenten der gedruckten Zeitung (Montag bis Samstag) erhalten das neue Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro monatlich (zusätzlich zum bestehenden Abonnement).
  • Wer bereits das E-Paper als Abonnent nutzt, erhält die App ohne zusätzliche Kosten.
  • Neukunden zahlen für das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich. In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich.
  • Wer noch kein iPad besitzt, bekommt von der Rhein-Zeitung ein komfortables Digital-Paket geschnürt. Es besteht bei Abschluss eines 24-Monate-Vertrags aus dem neuen iPad zum Preis von einmalig 49 Euro (für Abonnenten) oder 69 Euro (für Nichtabonnenten), unserem Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro (für Abonnenten) oder 23 Euro (für Nichtabonnenten) sowie einem Datentarif der Deutschen Telekom zum Preis von 39,95 Euro monatlich. Preise gültig nur bis Ende Juni!
  • Im Einzelverkauf über den iTunes Store kostet eine einzelne digitale Zeitung 1,59 Euro – es lohnt sich also, ins Abonnement zu wechseln, das übrigens monatlich kündbar ist.

[ Rhein-Zeitung: Die Rhein-Zeitung erscheint ab sofort auf iPad und iPhone (auf Seite 3) ]

iPhone-/iPad-App der Rhein-Zeitung

iPad-App der Rhein-Zeitung mit Titelseite und Auswahlsequenz

Vom ersten Eindruck her gefällt mir die App: Eine gelungene App, die den Spagat zwischen Print und Online versucht und recht gut hinbekommt. Ein bisschen haptisches Gefühl ist da sogar dabei :-) Vielleicht wäre es aber auch besser geworden, sich vom Print als Vorbild zu lösen.

Das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich? In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich? Den Unterschied verstehe ich nicht, möglicherweise meint das Digital-Abonnement alle Regionalausgaben (z.B. Koblenz, Mainz…)? Als Druckausgabe kostet die Mainzer Rhein-Zeitung doch 19,20 Euro (Screenshot)?

Von den 19,20 Euro ziehe ich die Druck- und Transportkosten ab und lege ich wieder Kosten für die Videos und die Entwicklung der App drauf… Ich bin mir nicht sicher, ob mir persönlich die Relation passt. In ein paar Tagen schaue ich mir die Demo genauer an.

Fotoalbum

[ Flickr Fotoalbum: Duell: AZ gegen Rheinzeitung (Diashow) ]

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Fazit

Inhaltlich reicht mir die Mainzer Rhein-Zeitung nicht. Das Web-Angebot (E-Paper) kann ich nicht beurteilen, aber das wäre mir für die Inhalte eh zu teuer. Die Inhalte der Allgemeinen Zeitung sind soweit okay für mich, auch wenn mir da im Vergleich zur Printausgabe Inhalte zu fehlen scheinen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich nicht okay.

Die Allgemeine Zeitung hat für unsere Anforderungen die Nase vorne. Für einen Treppenplatz reicht das aber noch lange nicht. Aktuell scheint es keine Alternative zu Printprodukten zu geben :-(

Nachtrag (31.05.2012): Mit der App hat die Rhein-Zeitung funktional die Nase vorne. Inhaltlich fehlt mir da aber das ganz Lokale (Ingelheim, Selztal) – dafür sind mir die Bekanntschaftsanzeigen schnuppe – doch insgesamt ist der komplette Inhalt der Druckausgabe auch in der App.

Was wir wollen

Als Leser aka Rezipienten wollen wir natürlich so viel und so angenehm wie möglich. Und wir wollen in Social Media publizieren. Und wir wissen, dass dies seinen Preis hat. Wir haben eine Obergrenze für diesen Preis.

  • Wir wollen Inhalte aus der Region Rheinhessen (Bingen, Ingelheim, Selztal, Sprendlingen, Nieder-Olm, Mainz) und zu Landesthemen.
  • Wir wollen Kleinanzeigen und -nachrichten (beispielsweise Praxis-/Geschäftseröffnungen, Todesanzeigen, Wohnungsanzeigen).
  • Wir wollen filtern nach Rubrik und Region. Also beispielsweise alle Todesanzeige aus Ingelheim und Umgebung, alle Sportnachrichten aus Schwabenheim, Immobilienangebote Ingelheim/Mainz/Rheinhessen.
  • Wir wollen suchen, allgemein oder innerhalb von einzelnen oder kombinierten Filtern.
  • Wir wollen unterschiedliche Profile, also ein Profil für @diemanuela und @fwhamm. Für Familien sind sicherlich mehr Profile wünschenswert. Dafür sind wir auch bereit, im Rahmen einer Mischkalkulation einen etwas höheren Preis zu zahlen.
  • Wir wollen teilen auf Social Media wie Twitter und Facebook.
  • Wir wollen speichern in Evernote, Pocket und anderen Diensten zur persönlichen Informationsverarbeitung.
  • Wir wollen im Hochformat und im Querformat betrachten.
  • Wir wollen eine ansprechende und performante Benutzeroberfläche auf dem iPad. Es ist uns gleich, ob es eine iPad-App oder Web-App ist.

Dafür sind wir bereit 19 Euro zu bezahlen (wenn die Relation zur Printausgabe stimmt).

Sie sind dran

  • Haben Sie einen Tipp für ein Angebot, dass ich nicht kenne?
  • Was sind Ihre Ansprüche an ein modernes Angebot einer Lokalzeitung für ein Tablet oder ein Subnotebook/Netbook?
  • Sind Sie von einer Lokalzeitung und haben Beispiele, Kommentare, Fragen, Kritik?

Lassen Sie uns teilhaben!

Google Currents Producer: INJELEA-Blog

Seit kurzem ist Google Currents in Deutschland verfügbar. Für Leser stellt Currents abonnierbare Inhalte optisch ansprechend dar. Das machen andere auch. Doch im Gegensatz zu anderen Diensten oder Anwendungen wie Flipboard ermöglicht Currents nahezu jedem Autor oder Verwerter die Veröffentlichung seiner Inhalte. Currents ist eine einzigartige Chance für Personen – und vor allem für Unternehmen für günstiges Corporate Publishing.

Als Currents-Leser haben Sie ähnlich wie bei der Flipboard-App Zugriff auf Inhalte verschiedener Quellen, und die Anwendung bereitet die Inhalte zum leichten Konsumieren auf. Doch bei Flipboard haben Sie als Leser nur eine beschränkte Anzahl von Quellen zur Auswahl. Die Auswahl trifft Flipboard. Google allerdings hat Currents in zwei Punkten geöffnet:

  1. Sie können als Leser über eine Suche praktisch alle Inhalte einbinden. Soweit ich das sehe, reicht ein RSS-Feed der Website aus.
  2. Als Autor, Produzent oder Verwerter können Sie Ihre Inhalte auf der Currents-Plattform zusammenfassen, aufbereiten und als „Kanal“ zur Verfügung stellen.

Unternehmen können mit Currents ihre Inhalte abseits von klassischen Medien, eigenen Websites oder eigenen RSS-Feeds einer breiteren Öffentlichkeit auf einfache Art zur Verfügung stellen: Corporate Publishing.

Publizieren mit Currents

Das Publizieren von Inhalten mit Currents (derzeit nur mit Chrome möglich) erfolgt in fünf einfachen Schritten:

  1. Registrieren
  2. Auswahl eigener Quellen
  3. Konfiguration der Darstellung
  4. Verifizieren, dass es eigene Inhalte sind
  5. Veröffentlichen

Google Currents Producer: Publish you own Magazine

Ich habe etwa eine dreiviertel Stunde dafür gebraucht. Bei der Konfiguration habe ich verschiedene Möglichkeiten getestet (aka „herumgespielt“). Currents zeigt bei Veränderungen in der Konfiguration eine Vorschau für Android, Tablet, iPad und iPhone in etwa aussehen wird. Ich habe insgesamt sechs Quellen eingebunden (alle über RSS). Die Verifizierung funktionierte gut, erforderte jedoch bei den „Taumler-Websites“ (gehostet von Tumblr) Änderungen in der DNS-Konfiguration und bei dem Hirntumor-Watch-Blog (gehostet von WordPress.com) Änderungen der Meta-Daten.

Cachy hat auf seinem Blog die Schritte einfach nachvollziehbar beschrieben. Ich habe mich genau daran gehalten und kam sehr gut damit zurecht:

Ich habe mal anhand des Notebooksbilliger.de Blogs ein paar Screenshots gemacht, die euch zeigen sollen, wie man als Nicht-Experte schnell sein eigenes Blog in ein Google Currents-Format bringt.

[ Google Currents: so geht es ganz einfach – eine kleine Anleitung ]

Die INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

INJELEA Currents Edition

Mit wenig Aufwand habe ich eine INJELEA Currents Edition erstellt (weniger als ich für diesen Artikel benötigte). Ein Nachteil für Unternehmen sind die geringen Anpassungsmöglichkeiten für Design und Layout. Die Vorteile sind der geringe Aufwand für das Unternehmen, der geringe Aufwand für die Leser und die große Verbreitung der Anwendung.

Die beiden letzten Punkte greifen aber nur dann, wenn sich Google Currents durchsetzt. Das ist dann der Fall, wenn der Leser einfach und schnell auf vielen Endgeräten an die Inhalte des Unternehmens kommt. Zwei Punkte sprechen genau dafür:

  1. Android, Tablet, iPad und iPhone werden unterstützt.
  2. Es ist ganz einfach, eine Currents Edition zu abonnieren

Wie einfach das Abonnieren einer Ausgabe ist? Testen Sie selbst:

Abonnieren Sie die INJELEA Currents Edition

Mögliche Beispiele für Currents

Volkswagen „autogramm“

Bereits seit ein paar Jahren gibt es die Mitarbeiterzeitschrift Volkswagen „autogramm“ („Die Zeitung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marke Volkswagen“) nicht nur gedruckt sondern auch online. Eigentlich wäre seit Jahren bereits ein RSS-Feed notwendig. Einerseits. Aber andererseits werden RSS-Feeds nach wie vor nur von Wenigen genutzt.

Eine einfache Anwendung wie Currents würde das jedoch ändern. Damit würden neben den Mitarbeitern mit wenig Aufwand auch weitere Zielgruppen erschlossen.

Daimler-Blog

Das Daimler-Blog vermittelt „Einblicke in einen Konzern“ für externe und interne Bezugsgruppen. Und das Blog hat RSS :-) Und Daimler soll noch über weitere RSS-Feeds verfügen :-)

Offene Fragen

Nutzungsbedingungen

Für Unternehmen stellt sich insbesondere die Frage nach den Nutzungsbedingungen. Auf Anhieb sehe ich keine Hinderungsgründem, aber die Rechtsabteilungen werden sie genau sezieren. Wie sehen Sie das?

Bezahlmodell

Derzeit sehe ich nur Inhalte, die mit „Free“ gekennzeichnet sind. Wie genau sieht das Bezahlmodell für Ausgaben / Editionen aus? Kommt beispielsweise etwas wie ein Handelsblatt-Abonnement? Eine Konkurrenz zu Apple und Amazon? Eine Paywall für Verlage?

Google Apps

Bei der Konfiguration gibt es den Bereich „Grant Access“. Dort können Sie Manager festlegen, Zugriffe für einzelne Kapitel regeln und neue Berechtigungsgruppen definieren. Das „riecht“ geradezu nach einem Einsatz von Google Currents bei Unternehmen, die Google Apps einsetzen. Ein weiterer Schritt für ein Google Corporate Intranet – diesmal fürs Publishing? Wird Google diesen Bereich weiter ausbauen?