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Heute gibt es bereits nach einer Woche die nächsten interessanten Artikel für Sie zum Stöbern und Lesen. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Enterprise 2.0 und Social Business. Außerdem sind sehr lesenswerte Studen bzw. Whitepaper zum herunterladen dabei. Die Links gehen jeweils zu einem Beitrag, wo Sie die PDF-Datei herunterladen können oder es einen Link zum registrierten Download gibt.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks. Nach Delicious und Diigo ist jetzt Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog. Dieses Mal hat sich wieder einiges angesammelt.

  • Intranet Social Features
    Den kompletten 217-seitigen Report gibt es für 300 Dollar zum Download.“Employee collaboration and open communication are now business drivers in many companies, but social enterprise features are often poorly integrated with the rest of the intranet.“

  • Putting Social to Work for Your Business, Part 6: How Companies are Scaling Up
    Noch etwas zum Download. Eine Blogreihe von Hootsuite zu ihrem Whitepaper. Im Artikel ist der Downloadlink (Registrierung notwendig).““How Companies are Scaling Up” is an excerpt from the white paper, “Putting Social to Work for your Business – A Guide to Organizational Models for Scaling Social.” In this portion, we look at the state of social media adoption in business, highlighting the importance of choosing a strategic model that matches your organization’s needs.“

  • Die Zukunft der Online-PR – Ich sag mal Problem
    Beitrag von Markus Neubert zur Blogparade Online-PR im Dezember 2012:“Online-Kommunikation wird sich ähnlich entwickeln wie die klassische PR. Es wird einige Unternehmen geben, die hervorragende Arbeit leisten, es wird aber auch viele Unternehmen geben, die es nicht verstehen werden und wollen. Die Ursache liegt darin, dass wir es immer noch nicht geschafft haben und voraussichtlich auch nicht schaffen werden, zu erklären, wie Kommunikation wirkt und warum sie wichtig ist für ein Unternehmen.“

  • What We Talk About When We Talk About „Social“ – Nilofer Merchant – Harvard Business Review
    About an evolution of terms:“Enterprise 2.0, Social Media, Social Business, Social Innovation, Social Era — are they all the same, or are they quite different? Do you know?“

  • Social Business: Wenn Social Media erwachsen werden | BITKOM-Blog
    Sehr lesenswerte Studie nicht nur für ITK-Unternehmen. Tobias Arns, BITKOM:“Social Enterprise, Enterprise 2.0, Business 2.0, Social Business – es gibt viele Namen für die Bemühungen, die Chancen von Social Software und Social Media für Unternehmen zu nutzen. Einmal wird der Fokus nach innen auf die Mitarbeiter gerichtet, ein anderes Mal auf Kunden und Bewerber. Mir scheint diese Trennung gar nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger ist, dass immer mehr Unternehmen „Social“ als neues Paradigma wahrnehmen und den Nutzen für den Geschäftserfolg nicht mehr in Frage stellen.“

  • Kommunikation | Unter Beobachtung: Enterprise 2.0 : Management Radio
    Hörenswertes Interview mit Carsten Rossi zu Social Software in Deutschland. Sharepoint und Yammer haben gemeinsam unter Microsoft das Potential zum Platzhirsch. BTW: Für mich ist Sharepoint eine Plattform, mit der man AUCH ein Social Intranet/Extranet realisieren kann – aber nicht nur (z.B. Dokumentenmanagement).“…welche Rolle spielen Social-Software-Plattformen tatsächlich?Welche Plattformen werden in der Öffentlichkeit besonders häufig thematisiert? Und welche Einstellungen undMeinungen dominieren bei den Nutzern und Medien?“
  • Kollaboration: Kapitalisierung des Wissens in den Köpfen Implizites Wissen erfolgreich managen im Enterprise 2.0
    Extrem lesenswerte Studie (Download) zum Einsatz von Enterprise 2.0. Was unterscheidet den Unternehmenschampion vom Opportunisten?“Der Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship der Universität Potsdam hat in einer Kooperationsstudie mit experience network den Reifegrad von Konzernen hinsichtlich Einführung und Einsatz von Enterprise 2.0-Werkzeugen analysiert. Das Benchmarking gibt konkrete Hinweise auf die Erfolgsfaktoren für eine zielorientierte Vernetzung und kollaborative Arbeitskultur.“

  • Enterprise Social Networking Will Kill Business Email. Here’s Why.
    But replacing email with another tool that’s misused won’t help!“McKinsey’s research indicates that interaction workers typically spend 28% of each day (13 hours a week) reading, writing and filing e-mails. (McKinsey Quarterly, Nov 12) “

Die besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

Digest powered by RSS Digest

Andreas Schulze-Kopp veröffentlich auf seinem Blog ein Videointerview von Heike Simmet mit Andreas Bock über die Auswirkungen von Social Media unter anderem auf den Kundenservice und fragt: Wie seht Ihr die Zusammenhänge zwischen Social Media intern vs. extern? Meine Sicht darauf.

Damals

Viele Jahre funktionierte Unternehmenskommunikation (und damit auch Support) nach dem inzwischen veralteten Sender-Empfänger-Modell. Die Prozesse waren im Vergleich zu heute stabil. Änderungen dauerten Monate wenn nicht Jahre. Damit gab es recht klar definierbare Schnittstellen zwischen innen und außen. Inzwischen ist der Druck auf Unternehmen stark gewachsen. Zunächst war es der Konkurrenzkampf, der eine höhere Veränderungsgeschwindigkeit erforderte. Dann kam Social Media, Soziale Systeme manifestierten sich offen sichtbar, und dadurch werden die Kommunikationsketten und Prozessketten immer öfter aufgebrochen.

Projektarbeit quer durch das Unternehmen und seine Aufbaustruktur ist in vielen Unternehmen bereits Alltag. Zu den gewohnten Projektbeteiligten aus Abteilungen wie IT, Einkauf, Produktion oder Vertrieb kommen immer öfter ungewohnte Beteiligte hinzu: Mitarbeiter mit speziellem Wissen genau für das eine Projekt, externe Unternehmen, Partnerunternehmen, möglicherweise sogar Konkurrenzunternehmen, Kunden. Und dann sind da noch die Mitarbeiter 2.0…

Heute

Als Unternehmen oder verantwortlicher Unternehmensleiter muss ich mir über diese qualitative Veränderung im Klaren sein und im Unternehmen zusätzlich zu den „stabilen“ Prozessen für Routineaufgaben auch Netzwerke fördern und etablieren, die abweichende Kommunikation, Aufgaben und Prozessveränderungen ermöglichen.

Die Strukturen und Prozesse müssen – wie von Andreas Bock im Interview angesprochen – an die veränderte Welt angepasst werden, damit sie für Netzwerkeffekte belastbar werden und damit sie auch aus eigener Kraft angepasst werden können.

Deswegen kann kein Unternehmen auf Dauer nach außen hin 2.0 und innendrin 1.0 sein, die internen Aufbau- und Ablaufstrukturen würden daran zerbrechen. Und Strukturen bedeuten in Unternehmen immer Menschen, von denen Teile ablehnen, abwarten, mitlaufen oder vorpreschen.

Deswegen: Kein Social Media extern ohne intern.

Nachtrag: Vernetzte Firmen

Der Elektrische Reporter berichtet über vernetzte Firmen. Auf Facebook wurde ich durch Jan Westerbarkey auf das Video aufmerksam. Aber natürlich sind nicht die Firmen vernetzt sondern die Menschen darin und darum herum (auch über Unternehmensgrenzen hinweg) – so wie Jan und ich :-)

[ Direktlink Youtube ]

 

Am 7. und 8. Februar 2012 fand in Paris der jährliche Enterprise 2.0 Summit statt. An zwei Tagen traffen sich Vertreter aus Unternehmen und Beratungsunternehmen im Cercle National des Armées, um Erfahrungen zu Enterprise 2.0 weiterzugeben und auszutauschen. Zeit für einen Rückblick und subjektive Eindrücke.

Eindrücke

Mein Eindruck nach dem Enterprise 2.0 Summit ist, dass Enterprise 2.0 in vielen Unternehmensbereichen angekommen ist. Waren es früher noch vor allem IT- und Kollaborationsvertreter, so kommen die Teilnehmer inzwischen aus den verschiedensten Bereichen und aus unterschiedlichen Hierarchieebenen. Nachdem ein Teilnehmer irgendwann bemängelt hatte, dass zu wenig HR-Leute zu solch einer Veranstaltung kämen, ergab eine Zählung in einer Session, dass doch einige HR-Vertreter da waren. PR, Marketing, HR, Change Management… Enterprise 2.0 ist in den Unternehmen angekommen.

Doch scheinbar gibt es auch den Eindruck, dass noch zu wenige IT-Leute sich für Enterprise 2.0 interessieren – zumindest die „klassischen“ IT-Leute. Riitta Raesmaa griff eine Twitter-Diskussion von Dion Hinchcliffe und Mark Masterson und zog dann Parallelen zwischen den Feldern des IT-Servicemanagement / ITIL und des Enterprise 2.0 / Social Business.

These areas — IT Service Management & Enterprise 2.0/Social Business — have a lot in common. Both are about people, processes and the tools. And in both areas the discussion is too often spinning around the technology and the processes, leaving the people play the supporting part in the process and tool play. And it should be the opposite.

[ Best Practices, Enterprise 2.0 and Social IT – with Passion ] Weiterlesen

 

Enterprise 2.0 entstand aus einer Technologiesicht und zeigte Auswirkungen auf die Arbeit der „Knowledge Worker“ (Wissensarbeiter). Kern dieser Betrachtung waren Wissensaustausch und Kollaboration. Inzwischen reden viele Unternehmen, Berater und Experten von Enterprise 2.0 aber auch von Social Business.

Nach fast sechs Jahren zeigt sich, dass die Auswirkungen von Enterprise 2.0 und Social Business (nach meiner Meinung eine gesamthaftere Betrachtung) viel mehr Bereiche betreffen als der „Erfinder“ Andrew McAfee bedachte. Am 7. und 8. Februar 2012 bietet der jährliche Enterprise 2.0 Summit die Gelegenheit, sich zu den Entwicklungen von Enterprise 2.0 auszutauschen.

Kommunikation

Grundlage für die umfangreicheren Auswirkungen sind die verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten sowohl durch das Enterprise 2.0-Konzept an sich als auch durch die moderneren Technologien. Die technologischen Entwicklungen im Web 2.0 ermöglichten erstmals technisch unbedarften Anwendern auf einfache Art und Weise Inhalte zu erstellen und die Inhalte von anderen Menschen zu kommentieren. Dies führte zu einer Explosion nicht nur der Inhalte sondern auch der Kommunikation.

Durch die plötzlich unkomplizierten Fähigkeiten zur Kommunikation entstanden neue Beziehungen zwischen Menschen und Gruppierungen. Erstmals war eine Beziehungspflege im Netz, d. h. online, wirklich möglich. Menschen in Unternehmen griffen diese neuen technologischen Möglichkeiten auf und veränderten die Kommunikation zwischen Menschen und über Inhalte. Andrew McAfee erkannte diese Entwickung und grundsätzlich deren Potential. Weiterlesen

Am 7. und 8. Februar 2012 findet in Paris der jährliche Enterprise 2.0 Summit statt. An zwei Tagen treffen sich Vertreter aus Unternehmen und Beratungsunternehmen, um Erfahrungen zu Enterprise 2.0 auf dem Summit weiterzugeben und auszutauschen. Doch was ist eigentlich Enterprise 2.0? Ist dieser Begriff noch zeitgerecht?

Enterprise 2.0

Harvard Professor Andrew McAffee stellte im April 2006 sein „Enterprise 2.0“-Modell vor:

Do we finally have the right technologies for knowledge work? Wikis, blogs, group-messaging software and the like can make a corporate intranet into a constantly changing structure built by distributed, autonomous peers — a collaborative platform that reflects the way work really gets done.

Im Wesentlichen baut McAfee seinen Artikel „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration auf dem Acronym „SLATES“ auf, das eine Reihe von Enterprise 2.0-Technologien beschreibt:

  • Slates
  • Links
  • Authoring
  • Tags
  • Extensions
  • Signals

In seinem Artikel hebt McAfee auf die „Knowledge Worker“ (Wissensarbeiter) ab, die mit den bisherigen Kanälen und Plattformen keine angemessene Unterstützung in ihrer Arbeit erfahren. Dazu beruft McAfee sich auf eine Untersuchung von Tom Davenport. Meine stark verkürzende Interpretation: Mit den neuen Technologien können die Wissensarbeiter weit besser funktionieren und die Unternehmen daraus ihren Nutzen ziehen. Weiterlesen