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„Die Telekom prüft Verzicht auf Festnetz-Anschlüsse auf dem Land“ – Meine aufgeregte Meinung dazu: Schwachsinn, die Telekom wird jetzt auch noch zur DrosseLTE.

WAZ – Telekom prüft Verzicht auf Festnetz-Anschlüsse auf dem Land

Die Seite Call & Surf Comfort via Funk der Telekom.

Aus der Telekom-Leistungsbeschreibung für den Tarif „Call & Surf Comfort via Funk“:

Die Telekom ermöglicht am vereinbarten Standort den Zugang zum weltweiten Internet mittels dynamischer IP-Adresse nach dem Internet Protokoll Version 4 (IPv4)1) über das Mobilfunknetz der Telekom.[…]wird die Übertragungsgeschwindigkeit für den Rest des jeweiligen Monats auf max. 384 Kbit/s im Download und 64 kbit/s im Upload begrenzt. Darüber hinaus ist ein Peer-to-Peer-Verkehr in diesem Zeitraum nicht mehr möglich.[…].Die Berechnung des jeweiligen Datenvolumens erfolgt im 100-KB- Datenblock. Am Ende jeder Verbindung, mindestens jedoch ein- mal täglich, wird auf den begonnenen Datenblock aufgerundet.[…]Störungen der Übertragungsqualität durch atmosphärische oder ähnliche Bedingungen sind nicht auszuschließen.[…]Die jeweils tatsächlich erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit während der Datennutzung ist u. a. abhängig von der örtlichen Verfügbarkeit der jeweiligen Technologie HSDPA oder LTE, von der Übertragungsgeschwindigkeit der angewählten Server des jeweiligen Inhalteanbieters, der Belegung/Auslastung des Mobilfunknetzes durch die Anzahl der Nutzer in der jeweiligen Mobilfunkzelle, von der Entfernung zur Antenne, von den bautechnischen Gegebenheiten und dem bautechnischen Umfeld an dem vereinbarten Standort sowie von dem eingesetzten Endgerät und der Bewegung des Nutzers.

 

Seit etwa 11:45 ist unser DSL- und damit Festnetzanschluss ausgefallen.

Vielleicht hat der Telekom meine Kolumne nicht gefallen, vielleicht schraubt auch ein Techniker unangekündigt an der Vermittlungsstelle rum, vielleicht hat die Infineon-Hardware einen Schlag… was auch immer.

Natürlich ist gerade der Smartphone-Akku leer und muss erst aufgeladen werden.

Kontaktaufnahme derzeit bitte nur über Twitter und Facebook, danke.

Drei Stunden später (29.11.2012): Der Smartphone-Akku ist aufgeladen, ich bin wieder mobil erreichbar.

Baustelle (30.11.2012): Gestern Nachmittag beim Wegfahren zu einem Termin stieß ich auf eine Baustelle. Etwa 300 Meter entfernt ist ein Weg („Hinter der Mühl“) über eine längere Strecke aufgerissen. In dem Graben jede Menge Leitungen. Ein Bauarbeiter sagte mir, dass mittags jemand von der Telekom an den Kabeln gearbeitet hätte. Sollte das wirklich nur ein Zufall sein? Glaube ich irgendwie nicht… (BTW das DSL-Kabel hatte ich ausgetauscht).

Hinweis zu Edge und UMTS (30.11.2012): Ohne DSL und Telefon (weil IP) bleiben mir nur iPad und iPhone. Allerdings habe ich zu Hause nur schlechten Edge-Empfang und je nach Raum sehr schlechten UMTS-Empfang. Meinen Online-Aktivitäten werde ich daher nur eingeschränkt nachgehen.

Telefonat mit Telekom-Hotline (30.11.2012): Der Mitarbeiter sagt, er käme mit der Messung bis zur Dose. Wenn etwas mit der Baustelle wäre, dann wäre die Anzeige „Leitung unterbrochen“. Techniker werde jetzt bestellt, komme in der Regel innerhalb 24 Stunden, könne etwas kosten. Der „Telekom-Umzug“ kostet mich schon seit zwei Monaten etwas: Meine Nerven.

Telefonat mit Hotline (01.12.2012): Kurz vor 18:00 Uhr erwischt uns die Telekom-Hotline auf dem Weg zum Mainzer Weihnachtsmarkt. Er hätte die Leitung geprüft, so aus der Ferne sei ja die Leitung tot (ach was!?). Der Router sei auch noch sehr neu (ach was!?). Er würde uns jetzt gerne einen Techniker vor Ort schicken. Ich unterbreche ihn und informiere ihn, dass ich den Techniker doch für heute erwartet hätte. Er entschuldigt sich und meint, da hätte der Außendienst wohl Mist gebaut. Wir vereinbaren einen Technikerbesuch für Montag, 3.12.2012, zwischen 15:00 und 19:00 Uhr. Dieser würde sich etwa 30 Minuten vorher telefonisch melden. Nach meinen jahrelangen Erfahrungen mit Technikerbesuchen kommt er entweder um 18:59 Uhr oder gar nicht…

Wieder DSL und Festnetz (03.12.2012): Und sogar doppelt so schnell wie vorher! Gegen 18:00 Uhr kommt der Telekom-Techniker. Er hat in der Vermittlungsstelle die Leitung schon anders geschaltet, dann ändert er die Schaltung in der Box am Haus. Er ist zunächst der Ansicht, dass ein Telekomkollege die Leitung komplett falsch geschaltet haben müsse, so dass die Leitung ins Leere lief. Nach einer Überprüfung jedoch meint er, die Schaltplätze seien einfach nur falsch beschriftet gewesen. Dann zeigt er mir die Anzeige des Messgeräts an der DSL-Dose in der Wohnung, die jetzt satte 12 Mbit/s ausweist! Dann eine kurze Ernüchterung: Mein Router bekommt doch keine Verbindung. Nach einem Austausch des Kabels von DSL-Dose zum Router die Erleichterung: Der Router und ich jubeln über die 12 Mbit/s! Vielen Dank an den Techniker, der die Leitung nicht nur anders schaltete sondern auch ein Ersatzkabel spendete! Fazit: Das Router-Kabel war defekt, und die Leitung war zu lahm geschaltet. Vermutlich hatte ich Glück mit dem defekten Kabel, denn sonst hätte ich wahrscheinlich noch ewig eine lahme 6 Mbit/s (Downloads nur < 2 Mbit/s) Leitung. Jetzt flutschen die Downloads und Uploads nur so durch die Leitung

Kein DSL = Kein Festnetz? (05.12.2012): Tatsächlich haben wir kein „Festnetz“ sondern IP-Telefonie, welche die DSL (Digital Subscriber Line), d.h. das Internet, benutzt. Ein ISDN-Anschluss kostet inzwischen mehr bei der Telekom, steht aber grundsätzlich auch bei DSL-/Internetausfall zur Verfügung.

DSL-RAM (05.12.2012): Dass die Leitung so flutscht (mit 12,2 Mbit/s down und 2,2 Mbit/s up) liegt an DSL 16000 RAM (Rate Adaptive Mode).

 

Seit zwei Monaten läuft meine Umzugsplanung und -durchführung mit einem, bei einem und teilweise gegen ein Unternehmen der Telekommunikationsbranche (ja, der physische Umzug war bereits vor zwei Wochen). Eine von meinen Erfahrungen inspirierte Kolumne.

Kunde:

Ich möchte eines der leckeren, saftigen, großen Angus-Steaks aus Ihrem Prospekt.

Metzger:

Ich biete Ihnen ein Angus Steak Comfort mit bis zu 1600 Gramm.

Kunde:

Sehr gut, ich nehme es!

(freut sich)

Metzger:

(geht weg, klappert gelegentlich, seufzt gelegentlich, legt ein Steak auf die Theke)

Kunde:

Aber das hier sind nur 100 Gramm! Und das ist nur das normale Steak! Und ohne Papier sind das nur 50 Gramm!

Metzger:

Tja. Moment… jetzt sind es 600 Gramm.

Kunde:

[…]

(sprachlos, schnappt nach Luft)

Metzger:

Die Prüfung und Realisierung ihrer Bestellung hat auf der Waage eine geringere Kapazität ergeben. Aber Sie haben Glück: Der Preis bleibt derselbe.

Kunde:

@]¢¡¶[|&$%!!!!

(telefoniert mit Verbraucherzentrale, Report Mainz)

Verbraucherzentrale, Report Mainz:

Das ist ein Verstoß gegen das UWG, Skandal!

Bei Handwerk und Handel: Ein Skandal.

Bei Telekommunikation: Eine Verfügbarkeitsprüfung.

Anmerkung: Eine wichtige Protagonistin habe ich aus Gründen der Dramaturgie weggelassen. Die Kollegin aus dem Team des Metzgers wirbelt im Hintergrund und kämpft vermutlich gegen die Tücken des Metzgerladens (handschriftliche Notizen in der Schublade, Schlüsselbund hängt irgendwo in der Garage, verkritzelter Kalender an der Wand…). Ich beneide sie nicht, bin ihr dankbar für ihre Wirbelei. Aber gegen den unbeweglichen, halsstarrigen Metzger kann sie in vielen Dingen einfach nicht ankommen. Noch habe ich mein 1600 Gramm Steak nicht – ein Angus Steak wird es auf keinen Fall. Aber die nette Kollegin wirbelt…

P.S.: Wenn Sie jetzt monieren, dies sei doch gar keine richtige Kolumne… tja. Moment… die Tastaturprüfung hat eine geringere Kapazität ergeben. Aber Sie haben Glück: Der Preis bleibt derselbe.

Vor zwei Jahren begann die Telekom auf Twitter und kurz danach auf Facebook mit einer Revolution: Als @Telekom_hilft führt ein Team in Kiel seitdem Dialog mit ihren Kunden. Im Dialog hilft die Telekom – das geht soweit, dass der betroffene Kunde bei umfangreichen beziehungsweise längeren Themen einen festen Ansprechpartner erhält. Jetzt startet die Telekom die „Telekom-hilft Feedback-Community“. Eine Anmeldung zum Closed-Beta-Test ist jetzt möglich.

Auf der Re:publica in Berlin stellte die Telekom heute ihre neue Community vor, die von Mark Pohlmann (@tafkap) kommt:

jetzt ist es offiziell: @telekom-hilft nutzt unsere Feedback Community Brandslisten für ihre Service Strategie. Wir freuen uns sehr! #rp12

Nach den guten Erfahrungen der Telekom auf Twitter und Facebook gibt es damit eine Plattform, auf der Erfahrungen, Fragen und Antworten zentral zur Verfügung stehen. In der Feedback-Community können Kunden Fragen stellen, die von Mitarbeitern des Telekom-hilft-Teams und von Kunden beantwortet werden. Die richtigen Antworten werden von Kunden und den Telekom-Mitarbeitern markiert, so dass ein anderer Kunde bei einer Suche sofort die Lösung erhält.

Von Social Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook kann auf entsprechende Einträge verlinkt werden. Für Facebook gibt es eine Anwendung, die in der Facebookseite von Telekom-hilft die Suche und die Anzeige aus der Feedback-Community integriert.

Damit soll einerseits die Unterstützung für den Kunden effizienter werden. Andererseits wird das Telekom-hilft-Team auf das sechsfache der bisherigen Stärke ausgebaut, um noch mehr Kunden mit Telekom-hilft zu unterstützen.

Zwei Entwicklungen helfen dem Team dabei:

  • Kunden helfen anderen Kunden mit Hinweisen und Lösungen.
  • Telekom-Mitarbeiter, die nicht zum Telekom-hilft-Team gehören, „klinken“ sich in den Dialog und helfen freiwillig bei der Lösung von Problemen.

Die Telekom lädt zur Teilnahme an der Preview der Feedback-Community ein. Auf der Seite

http://preview.telekom-hilft.de/

können Sie sich unter Angabe Ihrer E-Mailadresse für die Teilnahme an dem Closed Beta-Test registrieren.

In einer Diskussion nach der Präsentation gab es Schätzungen zur Anzahl der Registrierungen zwischen 30 und 200. Ich habe mich schon einmal registriert, um die Zahl nach oben zu treiben :-)

Wie wär’s: Machen Sie mit? Packen wir die 500?