Tools fürs bessere Arbeiten im Office und in der Selbstorganisation. Dabei handelt es sich um Software, Apps, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware.

Beiträge

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

Ich unterbreche mein normales Programm für einen Beitrag aus dem Maschinenraum:

Unternehmen reden oft nicht gern über Spezifika ihrer IT-Infrastruktur. Man will entweder keine Geheimnisse preisgeben oder sich nicht blamieren. Das bedeutet leider, dass es für uns Systemadministratoren vergleichsweise wenig Referenzarchitekturen und Möglichkeiten gibt, über den Tellerrand zu schauen.

Die Idee und der Aufbau des Artikels sind schamlos geklaut von Torsten Rhens Artikel „Technischer Einblick in unsere IT-Infrastruktur“ im //SEIBERT/MEDIA-Weblog.

Um Abhilfe für die vielen armen Systemadministratoren ohne richtiges Rechenzentrum schaffen, will ich mal ganz konkret erzählen, wie meine Infrastruktur ausgestattet ist. Alle Bilder in diesem Artikel sind bei INJELEA entstanden.

Ich weiß, ich müsste endlich meinen Artikel über Hootsuite schreiben. Doch in der Zwischenzeit, in einer Pause, rattere ich schnell diesen Artikel herunter.

Rechenzentrum

Ich habe gar kein Rechenzentrum in Selzen, ich habe nur eine Wohnung. Eine ISO-Zertifizierung habe ich auch nicht.

Hardware

Das Nicht-Rechenzentrum ist nicht bis zur letzten HE durchgeplant sondern historisch gewachsen. Erste Anfänge entstanden um das Jahr 2000 in Schwabenheim an der Selz mit dem Umstieg von einer Eumex-Anlage zu einem Telekom-Router. Ich kann den Ausfall eines beliebigen Geräts ohne signifikante Wutanfälle abfangen, solange es nicht einer der Single Points of Failure (SPOF) ist – also solange es weder der DSL-Anschluss (derzeit O2/Telefónica), der AVM-Router Fritzbox 7490 noch der Frank Hamm ist.

  • 1 AVM-Router Fritz!Box 7490
  • 2 Gigabit-Switches von TP-Link
  • 2 Fritz!Repeater
  • 2 NAS von Asustor (ein AS302T, ein AS6202T), ein QNAP ging gerade in Ruhestand
  • 1 WD MyCloud mit 3GG
  • 1 HP Pavilion (älterer Desktop-PC) mit 2 Flachbildschirmen
  • 1 HP Spectre x360
  • 1 Motorola Moto G4
  • 1 iPad 3. Generation
  • 1 Sonos Connect
  • 2 Sonos Play:3
  • 2 Fritz!Fon
  • 1 Chromecast (2. Generation)
  • 1 Amazon Fire TV (1. Generation)
  • 1 Samsung Smart-TV
  • 1 Samsung Home Theatre irgendwas
  • Diverse Ethernet-Kabel

Ich setze bei der Hardware auf handelsübliche Komponenten. Die Switches funktionieren schon seit Jahren, so dass ich mich kaum traue, einmal einen Stecker raus- oder reinrauszustöpseln.

 

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

Bei den Servern setze ich inzwischen auf Asustor, weil sie stabile Leistung für akzeptables Geld bieten und sehr leise sind (so dass ich den AS6202T im Wohnzimmer stehen habe). Der AS6202T hat

  • Intel Celeron 1.6GHz Quad-Core (burst up to 2.08~2.24GHz) Processor
  • 4GB SO-DIMM DDR3L (2GB x 2, Expandable. Max 8GB)
  • 2 x WD Red 2 GB mit RAID-1 (wenn der Platz knapp wird, schiebe ich einfach was größeres rein)
  • HDMI 1.4b x 1, S/PDIF x1 (geht direkt an einen Samsung-Smart-TV)

Ich benutze Syncthing zur lokalen Sicherung der Daten des AS6202T auf den AS302T.

Sonos Play:3

Sonos Play:3

Unsere mehrere Tausend MP3-Musikdateien liegen auf dem AS6202T, wo sie uns nicht nur im Haus sondern überall via Plex zur Verfügung stehen (genauso wie alle anderen Dateien über Plex oder Owncloud). Unser Sonos-Triumvirat nutzt die Bibliothek auf dem NAS. Ein Play:3 steht in der Küche, ein anderer im Schlafzimmer, und die Connect versorgt die Home Theatre Anlage von Samsung.

Die Plex-App auf dem Samsung benutze ich kaum, irgendwie habe ich mich an die Plex-App auf dem Amazon Fire-TV gewöhnt.

Verkabelung und ver-LAN-ung

AVM Fritz!Box 7490

AVM Fritz!Box 7490

Ein Ethernetkabel liegt zwischen Router und Switch im Wohnzimmer. Am Switch hängen Fernseher, Amazon Fire TV, Chromecast. Über einen Repeater springen das Internet und das LAN ins Büro (Kabel geht nicht, Power-LAN war unzuverlässig). Am Repeater hängt ein Switch, dort hängen dran der Desktop-Rechner, WD My Cloud und der alte NAS. Am liebsten würde ich einen Tunnel zwischen Wohnzimmer und Büro graben, aber da liegen Flur und Treppenhaus dazwischen.

Gigabit-Switch von TP-Link

Gigabit-Switch von TP-Link

Die Fritzbox vergibt feste IP-Adressen, damit ist einiges leichter. Der DSL-Anschluss von O2 hat eine feste IP-Adresse (ich hadere aufgrund des Preises noch damit, von O2-DSL auf EWR-Glasfaser umzusteigen). UPnP ist am Router ausgeschaltet, ich arbeite mit manuellen und wenigen Portfreigaben.

Dokumentation

Im Kopf und in Evernote. An letzterem arbeite ich immer noch wieder.

Software im Nicht-RZ

Auf meinem AS6202T laufen Apache, MariaDB, PHP, Owncloud, Plex (Ha! Ich habe einen Lifetime Pass!), Dokuwiki und andere kleine Nettigkeiten.

Alle Daten sind auch auf der Platte des Desktop-Rechners, von dort aus sichere ich alles brandsicher und verschlüsselt außer Haus mit Crashplan.

Wie sieht Ihre IT-Infrastruktur aus?

Friedhof Selzen

Stille kann beim Arbeiten manchmal richtig stören. Lars Bobach hat Coffitivity für Geräusche aus dem Café entdeckt. Ich setze auf Noisli.

Lars Bobach hat immer wieder gute Tipps dafür, wie man sich eine produktive Umgebung zum Arbeiten schafft. Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Herausforderung, dass ihn beim Schreiben eine absolute Stille stört. Dafür hat er eine Lösung gefunden: Coffitivity.

Das mit der Ruhe beim Arbeiten ist so eine Sache. Beim Schreiben ist die absolute Stille für mich nur schwer zu ertragen. Es ist dann einfach zu leise. Zu leise, um sich zu konzentrieren. Irgendwie komisch, ist aber so.

Musik geht aber auch nicht. Alles mit Gesang scheidet von vornherein aus, aber ich habe auch schon alle anderen Stilrichtungen ausprobiert: Klassik, Klavier, Film, Jazz etc. Unterm Strich bleibt: Konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ist nicht möglich.

(Coffitivity: Die richtige Geräuschkulisse für Kreativität – Lars Bobach)

Coffitivity als Web-App, iOS- und Android-App liefert verschiedene Hintergrundszenarien aus dem Café. Drei davon sind kostenlos, weitere gibt es in der Premium-Version.

Ich nutze gelegentlich Noisli, das noch einen Schritt weiter aus dem Café heraus geht. Mit Noisli lassen sich verschiedene Geräuschkulissen mit unterschiedlichen Lautstärken mischen. Beispiele:

  • Vogelgezwitscher im Wald
  • Regen
  • Donner
  • Café
  • Bahnrattern
  • Laub
  • Meeresrauschen
  • Bachplätschern

Zum Anhören auf Audioboom:

Print Friendly & PDF

Lange Artikel in einer ablenkungsfreien Umgebung zu lesen macht Sie produktiver als sie „auf der Flucht“ zwischen Facebook, Twitter und E-Mail zu lesen. Mit Print Friendly & PDF können Sie lange Artikel mit der richtigen Konzentration und auch offline als PDF lesen.

In der Artikelreihe „Meine Tools“ stelle ich Ihnen Tools aus meinem Werkzeugkasten vor. Dabei handelt es sich um Software, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware. Den Anfang mache ich mit „Print Friendly & PDF“.

Vielleicht kennen Sie das: Sie stoßen auf einen vielversprechenden Online-Artikel, aber Sie haben nicht die Zeit, um ihn sofort lesen. Und vielleicht kennen Sie bereits ein Tool wie Pocket, mit dem Sie den Artikel zum späteren Lesen vormerken können. Aber vielleicht ist es ein „Langleser“ (ein langer Artikel mit einer Vielzahl von Informationen), und Sie planen ihn wahrscheinlich später offline zu lesen. Und Sie würden den Artikel gerne als PDF abspeichern.

Vor längerem bereits stieß ich auf ein Tool, das eine solche Aufgabe recht zuverlässig erledigt, und auf das ich gerne für solche Fälle zurückgreife. Print Friendly & PDF entfernt fürs Lesen unnötige Elemente wie Navigationsmenüs, Anzeigen, Sidebars und Widgets. Falls Print Friendly & PDF dennoch solche Elemente nicht selbst entfernt, klicke ich darauf und voilá: Weg sind sie.

Reading with Print Friendly

Reading with Print Friendly

Irgendwann beispielsweise stolperte ich auf einen Artikel von Chris Winfield im Buffer-Blog: „The Ultimate Guide to Becoming Your Best Self: Build your Daily Routine by Optimizing Your Mind, Body and Spirit„. Als ich mit dem Lesen des Artikels begann, merkte ich, dass es ein „Langleser“ ist und dass ich ihn gerne als PDF abspeichern würde. Ich klickte auf mein Bookmarklet von Print Friendly & PDF. Die Seite wurde abgedunkelt und nach etwa 2 Sekunden erschien die druckfreundliche Version des Artikels. Nach einem Klick auf „PDF“ hatte ich eine gut formatierte PDF-Datei mit dem vollständigen Artikel: 25 Seiten voller Informationen, einschließlich Links und Lesezeichen in der PDF-Datei.

The Ultimate Guide to Becoming Your Best Self: Build your Daily Routine by Optimizing Your Mind, Body and Spirit (PDF, 2,5 MB)

Reading with Print Friendly: PDF

Reading with Print Friendly: PDF

Ich speicherte die PDF-Datei in meinem Verzeichnis „Lesestoff“ in meiner Owncloud. Owncloud ist ein Synchronisierungsdienst ähnlich wie Dropbox, den man auf dem eigenen Server installiert. Das Verzeichnis wird wie einige andere auch mit allen meinen Geräten synchronisiert. Ich kann PDF-Dateien sogar per Email auf meinen Kindle senden. Wenn ich mich in einen ablenkungsfreien Lesemodus wechsele, lehne ich mich oft im Zug oder auf der Couch zurück und öffne ich eines der mit Print Friendly & PDF generierten Dokumente.

Nach meiner Erfahrung ist Print Friendly & PDF sehr zuverlässig (auch wenn ab und an mal eine Aufzählungsliste verloren gehen kann). Das Bookmarklet von Print Friendly & PDF lässt sich sehr einfach und schnell als Lesezeichen ablegen.

Viel Spaß beim Ausprobieren: Print Friendly & PDF

Sichern und Synchronisieren

Wer mehr als einen Rechner hat, der hat sehr schnell Bedarf an der Synchronisation von Dateien und Verzeichnissen. Schon seit ein paar Jahren bieten Dropbox und Co. praktische Lösungen über die Cloud. Auch für eine private Clound gibt es Lösungen wie beispielsweise Owncloud, das ich auf meinem NAS-Server und meinen Geräten einsetze.

Doch es gibt Situationen, in denen es um die Synchronisierung oder die Sicherung von lokalen Dateien mit und auf Serververzeichnissen geht. Oder in denen man einfach keinen „Cloud Overhead“ haben will (und sei es aus Datenschutz).

Aus Gründen bin ich (wieder einmal) auf der Suche nach einer solchen Lösung. So nutze ich derzeit Grav für die Website „Ich, der Taumler„. „Ich, der Taumler“ hoste ich auf meinem NAS-Server im Wohnzimmer. Grav ist ein datenbankloses Content Management System (oder auch „Flat-File-System„). Wenn ich zuhause bin, kann ich direkt über eine Freigabe die Artikel und Seiten bearbeiten (das sind Textdateien in Markdown). Und wenn ich unterwegs bin, könnte ich anschließend die Artikel und Seiten von meinem Notebook aus synchronisieren. Oder ich könnte einfach die Dateien der Website auf einen Webspace bei Host Europe oder Strato kopieren und anschließend per SFTP synchronisieren. Vielleicht betrachte ich das aber auch nur als Lernprojekt und lösche die Website irgendwann einmal …

Für den privaten Einsatz (oder den Einsatz als Selbstständiger) jedenfalls sollte die Lösung kostenlos sein oder zumindest wenig kosten. Nachfolgend gibt es eine kleine unvollständige Übersicht.

Synkron

Synkron ist kostenlos und synchronisiert Verzeichnisse. Synkron gibt es für Windows (auch als Windows Portable, Mac und Linux (Dokumentation.

Synkron ist eine plattformübergreifende Open-Source-Software basierend auf Qt zur Synchronisation von zwei oder mehr Ordnern.

Synkron kann anscheinend jedoch nur lokale Verzeichnisse synchronisieren.

Duplicati

Duplikati ist kostenlos und ein reines Backup-Tool (auch verschlüsselt), sowohl komplett als auch anschließend inkrementell. Duplicati gibt es für Windows, Mac und Linux.

Duplicati is a backup client that securely stores encrypted, incremental, compressed backups on cloud storage services and remote file servers. It works with Amazon S3, Windows Live SkyDrive, Google Drive (Google Docs), Rackspace Cloud Files or WebDAV, SSH, FTP (and many more). Duplicati is open source and free.

FreeFileSync

FreeFileSync ist kostenlos und synchronisiert Dateien und Verzeichnisse. FreeFileSync gibt es für Windows, Mac und Linux.

FreeFileSync is a free Open Source software that helps you synchronize files and synchronize folders for Windows, Linux and Mac OS X. It is designed to save your time setting up and running backup jobs while having nice visual feedback along the way.

FreeFileSync (auch als Windows Portable erhältlich) synchronisiert auch mit SFTP.

DSynchronize

DSynchronize ist kostenlos für Windows erhältlich und gibt es auch als Windows Portable.

DSynchronize is a stand-alone utility that let you periodically synchronize two or more folders on Hard Disk, Floppy Disk, LAN, USB Key, CD-DVD (with packet writing software) and FTP server.

Toucan

Toucan ist eine portable Windows-Anwendung und wird derzeit nicht weiterentwickelt.

Toucan is a custom built portable app for advanced users to synchronise, backup and encrypt their data, wherever they are.

Areca Backup

Areca Backup gibt es kostenlos für Linux und Windows.

It basically allows you to select a set of files / directories to back-up, choose where and how (as a simple file copy, as a zip archive, …) they will be stored, and configure post-backup actions (like sending backup reports by email or launching custom shell scripts)

PureSync

PureSync zum Synchronisieren und zum Sichern gibt es für Windows in einer für privaten Gebrauch kostenlosen Version und in einer Professional Version. Die Professional Version unterstützt unter anderem FTP, das Ausführen mit anderem User Account und das Kopieren von geöffneten Dateien (Versionsunterschiede).

PureSync von Jumping Bytes ist eine Software zum Synchronisieren von Dateien und Ordnern, sowie für Backups.

Ich setze PureSync seit etwa drei Jahren in der Professional Version (19,95 Euro) ein und bin sehr zufrieden. Ich schiebe beispielsweise neue Musikdateien von meinem Windows-PC auf meinen Asustor-NAS per FTP.

Weitere Tools

Es gibt noch einige Tools mehr. Insbesondere gibt es einige kostenpflichtige Tools wie SyncBackSE beziehungsweise SyncBackPro oder GoodSync (was in der kostenlosen Version aufgrund der Beschränkungen ziemlich nutzlos ist).

Skype for Business: Teilnehmer

Auch wenn Sie kein Skype for Business („Skype4B“) installiert haben, können Sie an Skype for Business Meetings teilnehmen. Der Referent kann Ihnen dazu seinen Desktop oder ein einzelnes Programmfenster freigeben, eine Präsentation zeigen oder die Kontrolle an Sie übergeben. Sie müssen lediglich ein kleines Plug-In auf Ihrem Rechner installieren (ohne Administrationsrechte!).

Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2019.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie an einem Skype for Business Meeting teilnehmen, auch wenn Sie die Software nicht auf Ihrem Rechner installiert haben. Im ersten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie ein Skype for Business Meeting mit Outlook erstellen und die Besprechung starten.

Skype for Business (früher: „Lync“) ist bei fast allen Unternehmenslizenzen von Office 365 enthalten, so auch bei der von mir gewählten Option „Office 365 Business Premium“. Als Gast benötigen Sie keine Softwareinstallation von Skype for Business auf Ihrem Rechner.

Hinweise:

Ich habe diesen Artikel so gestaltet, dass Sie als Gastteilnehmer danach wissen, was bei einer solchen Besprechung etwa auf Sie zukommt und womit der Referent möglicherweise gerade im Hintergrund beschäftigt ist. Aber auch für Referenten bietet sich ein Einblick, beispielsweise, wie ein Gast die Besprechung wahrnimmt. Ich habe mich dabei auf wesentliche Aspekte konzentriert.

An einer Skype-Besprechung teilnehmen

Sie haben vor einiger Zeit einer Termineinladung für eine Skype-Besprechung zugesagt. Jetzt wollen Sie an der „Skype for Business“-Besprechung teilnehmen. Rufen Sie dazu den Termin in Ihrem Kalender oder die Termineinladung in Ihrer Mail auf. Klicken Sie auf „An Skype-Besprechung teilnehmen“.

Skype for Business: Termineinladung in Gmail

Skype for Business: Besprechungseinladung in Gmail

Durch das Klicken auf „An Skype-Besprechung teilnehmen“ öffnet sich ein neues Fenster. Falls Sie Skype for Business auf Ihrem Rechner angemeldet haben, können Sie noch wählen, ob sie Ihre „Skype for Business“-Software oder den Browser benutzen. Falls Sie das erste Mal an einer Besprechung mit Skype for Business mit Ihrem Browser teilnehmen, müssen Sie noch ein kleines Plug-In installieren.

Skype for Business: Wie möchten Sie an der Besprechung teilnehmen?

Skype for Business: Wie möchten Sie an der Besprechung teilnehmen?

Laden Sie die Installationsdatei für das Plug-In (Windows: „SkypeMeetingsApp.msi“) herunter und rufen Sie es anschließend im Downloadverzeichnis (oder eventuelle direkt in der Downloadliste Ihres Browsers) mit einem Doppelklick auf. Sie benötigen für die kurze Installation keine Administratorrechte.

Skype for Business: Installationsdatei für das Plug-In (Windows: "SkypeMeetingsApp.msi")

Skype for Business: Installationsdatei für das Plug-In (Windows: „SkypeMeetingsApp.msi“)

Im Browserfenster fragt Sie Skype for Business, ob Sie die App fertig installiert haben. Sobald Sie das getan haben, klicken Sie auf „An Besprechung teilnehmen“. Der Browser möchte einen „stb-Link“ öffnen, wobei „stb“ für Skype for Business steht. Bei mehreren Optionen zur Auswahl wählen Sie „Skype Meetings App“. Aktivieren Sie die Option „Auswahl für alle stb-Links speichern“ und klicken Sie auf „Link öffnen“. Falls Ihre Windows-Firewall sich beschwert und Sie keine Administratorrechte haben, können Sie die Meldung durch „Abbrechen“ übergehen.

Skype for Business: Haben Sie die App fertig installiert?

Skype for Business: Haben Sie die App fertig installiert?

Skype for Business: sfb-Link öffnen

Skype for Business: sfb-Link öffnen

Es öffnet sich ein neues Browserfenster, in dem Sie Ihren Namen angeben sollten. Sie können zwar einen Fantasienamen eingeben, doch für Unterhaltungen und Chats ist es besser, einen richtigen Namen (Vor- und oder Nachnamen) anzugeben.

Skype for Business: Geben Sie Ihren Namen ein

Skype for Business: Geben Sie Ihren Namen ein

Jetzt müssen Sie nur noch das Laden des Plug-Ins erlauben. Auch dies erfolgt (zumindest für den genannten Server) nur einmal, wenn Sie es für immer zulassen.

Die Besprechung

Tipp: Falls die Besprechung im Browserfenster nicht oder nicht richtig angezeigt wird, dann probieren Sie den Link in einem Browser ohne Erweiterungen/Plugins aus. Ich habe für solche Fälle Browserinstallationen als Portable Apps in der Rückhand.

Der Referent bekommt (je nach Berechtigungseinstellung) einen Hinweis auf einen weiteren Teilnehmer, dessen Teilnahme er genehmigt („Antworten“).

Skype for Business: Teilnehmer genehmigen

Skype for Business: Teilnehmer genehmigen

Danach öffnet sich das Besprechungsfenster der Skype for Business Web App.

Skype for Business: Teilnehmer

Skype for Business: Teilnehmer

Am unteren Fensterrand haben Sie Symbole

  • Chat (ganz links): Öffnet eine Spalte zum Chatten.
  • Video: Nach einem Klick erhalten Sie eine Vorschau des Videobildes ihrer Webcam. Mit Klick auf „Mein Video starten“ wird Ihr Videobild übertragen, und eintreffende Gäste können Sie sehen.“
  • Mikrofon: Damit schalten Sie Ihr Mikrofon stumm.
  • Inhalt freigeben: Desktop übertragen, Programm freigeben, Powerpoint-Datei präsentieren etc. Sie erhalten diese Möglichkeiten nur, wenn der Veranstalter es für Sie (oder alle) freigeschaltet hat.
  • Auflegen: Sie verlassen die Besprechung. Vorsicht: Die Besprechung wird im Hintergrund fortgesetzt. Wollen Sie die Besprechung beenden, dann gehen Sie auf das Drei-Punkte-Symbol.
  • Anrufsteuerung: Anruf halten/fortsetzen, Auswahl des Audiogerätes, Lautstärke.
  • „…“ (Weitere Optionen): Informationen zum Besprechungseintrag, Besprechungsoptionen, Besprechung verlassen etc.

Rechts oben können Sie ein anderes Layout auswählen und in den Vollbildmodus wechseln.

Der Organisator und Referent sieht eine Liste der Referenten und Teilnehmer und hat weitere Möglichkeiten. Ein Rechtsklicken auf einen Referenten oder Teilnehmer bietet weitere Möglichkeiten wie ihn stummzuschalten (oder es wieder aufzuheben), ihn aus der Besprechung zu entfernen oder seinen Status zu ändern (Referent/Teilnehmer).

Ich empfehle Ihnen, die Chat-Spalte anzuzeigen (Symbol links unten). So haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich während der Besprechung auszutauschen. So können Sie beispielsweise als Teilnehmer eine Frage stellen, ohne eine Diskussion zu einem anderen Thema zu stören. Oder als Referent während einer Präsentation in aller Ruhe Fragen sammeln, auf die Sie am Ende eingehen können.

Eine Präsentation starten

Sie und der Referent können sich wie bei Skype üblich über Video und Audio unterhalten. Skype for Business bietet aber weitere Möglichkeiten. Der Referent kann beispielsweise Anlagen hinzufügen, Notizen freigeben, und er kann eine Präsentation starten:

  • Desktop präsentieren
  • Programme präsentieren
  • Powerpoint-Dateien präsentieren

Sie als Teilnehmer sehen dann im Fenster der Skype for Business Web App die jeweilige Präsentation.

Desktop übertragen …

Der Referent kann wählen, welche seiner Desktops er präsentiert (oder sogar beide).

Fenster übertragen …

Zur Auswahl des Programmes erhält der Referent eine Art „Task Manager“. Ich habe in diesem Fall meinen Firefox-Browser gewählt. Falls Sie als mein Gast mir etwas zeigen wollen, dann kann ich Ihnen auch die Steuerung übergeben.

Skype for Business: Fenster übertragen

Skype for Business: Fenster übertragen

 

Skype for Business: Programm des Organisators

Skype for Business: Programm des Organisators

Sie als Teilnehmer sehen genau das, was der Referent Ihnen freigegeben hat und Ihnen präsentiert. Sie können dem Referenten im Chat oder über das Mikrofon Fragen stellen (sofern er das nicht deaktiviert hat). Sie können auch die Steuerung anfordern, so dass Sie beispielsweise eine neue Seite im Browser aufrufen können.

Skype for Business Web App: Programm des Organisators

Skype for Business Web App: Programm des Organisators

Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn sich ein schwarzes Viereck über die Präsentation schiebt. Dann hat der Referent vermutlich versehentlich eines seiner anderen Fenster über das freigegebene Fenster geschoben.

Skype for Business Web App: Fenster über dem Programm

Skype for Business Web App: Fenster über dem Programm

Powerpoint-Dateien präsentieren

Der Referent kann eine Powerpoint-Präsentation öffnen. Die Präsentation kann auf dem eigenen Rechner oder im OneDrive for Business liegen. Die Präsentation wird dann zu Skype for Business hochgeladen. Das kann je nach Größe der Datei und der Verbindungsgeschwindigkeit einige Sekunden dauern.

Sobald die Powerpoint-Datei hochgeladen und verarbeitet wurde, werden Sie vom Referenten durch die Präsentation geführt.

Skype for Business Web App: Powerpoint Präsentation läuft

Skype for Business Web App: Powerpoint Präsentation läuft

Falls Sie die Anzeige der Referentenbilder stört, können Sie rechts oben die Ansicht zur Inhaltsansicht wechseln (beim Referenten: Präsentationsansicht).

Der Referent kann durch Präsentation blättern, er kann sie aber auch mit Markierungen versehen.

Skype for Business: Powerpoint Vollansicht

Skype for Business: Powerpoint Vollansicht

Weitere Möglichkeiten

Skype for Business bietet weitere Möglichkeiten wie eine Aufzeichnung vorzunehmen oder während der Besprechung weitere Teilnehmer hinzuzufügen.

Fazit

Skype for Business bietet sehr gute Möglichkeiten, um kleine oder auch große Besprechungen online durchzuführen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auf wichtige Punkte hinweisen, die ich nach Ihrer Ansicht vernachlässigt habe. Und ich freue mich auch, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen ;-)

Wie Sie selbst eine Besprechung mit Skype for Business planen und durchführen, erfahren Sie in dem Artikel „Skype for Business Meeting mit Outlook erstellen und starten„.

Outlook: Link für Skype-Besprechung

Mit Skype for Business („Skype4B“) können Sie Besprechungen mit bis zu 250 Teilnehmern durchzuführen. Dabei können Sie den Desktop oder ein einzelnes Programmfenster freigeben, eine Präsentation zeigen, mit Berechtigungen arbeiten und auch die Kontrolle an einen anderen Referenten übergeben. Normale Teilnehmer benötigen für die Teilnahme an der Besprechung kein Skype for Business.

Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2019.

Erfahren Sie in diesem ersten Teil, wie Sie mit Outlook oder im Browser mit der Web-Variante ein Meeting planen, Einladungen verschicken und das Meeting starten. Im zweiten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.

Skype for Business (bis im Frühjahr 2015 „Lync“) ist bei fast allen Unternehmenslizenzen von Office 365 enthalten, so auch bei der von mir gewählten Option „Office 365 Business Premium“. Ich nutze Skype for Business, um Besprechungen mit Kunden oder Partnern durchzuführen – selbst wenn diese kein Skype for Business haben. Nur Sie als Organisator und Referent benötigen Skype for Business auf Ihrem Rechner.

Hinweise:

Neue Skype-Besprechung mit Outlook erstellen

Wichtig: Vor der Erstellung der Besprechung müssen Sie Skype for Business auf Ihrem Rechner gestartet haben.

In den meisten „Office 365“-Lizenzen ist eine lokale Installation des Officepaketes inklusive des Programmes Outlook enthalten. Wechseln Sie darin zur Kalenderansicht und klicken Sie im Menüband auf „Neue Skype-Besprechung“.

Skype for Business: Besprechung mit Outlook erstellen

Skype for Business: Besprechung mit Outlook erstellen

Outlook erstellt einen Termin, der auf den ersten Blick wie ein normaler Termin aussieht. Die Empfänger können außerhalb Ihrer Organisation sein, und sie müssen auch kein Skype for Business installiert haben. Testen Sie aber auf jeden Fall für das erste Mal eine Besprechung mit externen Teilnehmern, und fragen Sie bei Problemen beim Administrator nach. Möglicherweise ist in Ihrem Unternehmen das Skypen mit Externen nicht freigeschaltet, oder innerhalb des Unternehmens sind die Berechtigungen für Skype-Besprechungen eingeschränkt.

Skype for Business: Terminanfrage für Besprechung mit Outlook

Skype for Business: Terminanfrage für Besprechung mit Outlook

Zwei Besonderheiten gibt es bei einem Termin für eine Skype-Besprechung:

  • Outlook verpasst dem Termin in der Nachricht nach einer gepunkteten Linie einen Besprechungs-Link. Oberhalb dieser gepunkteten Linie können Sie eine Nachricht für die Empfänger hinterlassen, darunter sollten Sie keine Änderungen vornehmen
  • Hier bereits, bei der Einladung, können Sie im Menüband verschiedene Besprechungsoptionen für die Skype-Besprechung festlegen.

Sie können beispielsweise jeden automatisch und direkt in die Besprechung herein lassen, oder nur Personen aus Ihrer Organisation automatisch hereinlassen (siehe „Entscheiden, wer in der Wartehalle warten muss, um eine Skype for Business-Besprechung zu erhalten„). Außerdem können Sie bestimmen, wer Referent sein kann. Bei einer Arbeitsbesprechung mit drei oder vier Leuten ist es oft sinnvoll, jeden als Referent festzulegen, damit jeder Inhalte freigeben und weitere Personen zur Besprechung zulassen kann.

Skype for Business: Besprechnungsoptionen aufrufen

Skype for Business: Besprechnungsoptionen aufrufen

Skype for Business: Besprechungsoptionen - Berechtigungen

Skype for Business: Besprechungsoptionen – Berechtigungen

Den Chat sollten sie aktiviert lassen, damit Sie sich beispielsweise auch auf die Schnelle austauschen können, wenn gerade jemand eine Präsentation hält. Die Darstellungssprache können Sie noch auf Englisch ändern.

Prüfen Sie die Angaben zur Besprechung, und versenden Sie den Termin. Keiner der Empfänger muss über Skype for Business verfügen. Alles, was die Emfpänger haben müssen, sind ein Emailkonto (beispielsweise bei Google Mail). Okay, ein Internetzugang und ein Browser sollten es ebenfalls noch sein.

Skype for Business: Termineinladung in Gmail

Skype for Business: Besprechungseinladung in Gmail

Skype for Business: Besprechungseinladung in Thunderbird

Skype for Business: Besprechungseinladung in Thunderbird

Neue Skype-Besprechung auf outlook.office.com erstellen

Outlook gibt es seit längerem auch für Office 365 online im Browser. Rufen Sie auf outlook.office.com Ihren Kalender auf und klicken Sie auf „Neues Ereignis“. Füllen Sie die nötigen Angaben aus und wählen Sie dann bei „Online Besprechung hinzufügen“ die Option „Skype-Besprechung“.

Skype for Business: Online-Besprechung hinzufügen in Outlook Online

Skype for Business: Online-Besprechung hinzufügen in Outlook Online

Dabei muss Skype for Business auf Ihrem Rechner nicht geöffnet sein. Versenden Sie die Termineinladung, die automatisch mit entsprechenden Links versehen wird.

Online können Sie die Besprechungsoptionen für die Skype-Besprechung leider nicht ändern. Sie müssen entweder zu Beginn der Besprechung in Skype for Business flexibel reagieren. Oder Sie öffnen vor der Besprechung (oder direkt, nachdem sie die Einladung versendet haben) zunächst auf Ihrem Rechner Skype for Business und anschließend Outlook. In Outlook öffnen Sie den Termin und klicken auf Skype-Besprechung. Dann erscheint rechts daneben das Symbol, um die Besprechungsoptionen zu ändern.

Der Empfänger erhält eine Besprechungseinladung, die fast genauso aussieht, wie wenn Sie sie mit Outlook auf dem Rechner erstellt hätten.

Skype-Besprechung starten

Rufen Sie ein paar Minuten vor dem Besprechungstermin auf Ihrem Rechner „Skype for Business“ auf, wechseln Sie auf das Kalendersymbol für „Besprechungen“ und klicken Sie auf „Teilnehmen“.

Skype for Business: Besprechung starten

Skype for Business: Besprechung starten

Falls Sie Skype for Business das erste Mal benutzen, müssen Sie möglicherweise noch Audioeinstellungen vornehmen. Anschließend kommt das Besprechungsfenster von Skype for Business.

Skype for Business: Auf Teilnehmer warten

Skype for Business: Auf Teilnehmer warten

Jetzt können Sie in Ruhe darauf warten, dass Ihre Gäste kommen. Währendessen können Sie die Optionen am unteren Fensterrand erkunden.

  • Video: Nach einem Klick erhalten Sie eine Vorschau des Videobildes ihrer Webcam. Mit Klick auf „Mein Video starten“ wird Ihr Videobild übertragen, und eintreffende Gäste können Sie sehen.“
  • Mikrofon: Damit schalten Sie Ihr Mikrofon stumm.
  • Inhalt freigeben: Desktop übertragen, ein Fenster auswählen und freigeben, Powerpoint-Dateien freigeben, Office-Dokument gemeinsam erstellen etc.
  • Auflegen: Sie verlassen die Besprechung. Vorsicht: Die Besprechung wird im Hintergrund fortgesetzt. Wollen Sie die Besprechung beenden, dann gehen Sie auf das Drei-Punkte-Symbol.
  • Anrufsteuerung: Anruf halten/fortsetzen, Auswahl des Audiogerätes, Lautstärke
  • „…“ (Weitere Optionen): Aufzeichnung beginnen, Aufzeichnungen verwalten, …, Skype-Besprechungsoptionen, Besprechung beenden

Im zweiten Teil erfahren Sie, wie Sie ihre Besprechung durchführen und wie Ihre Gäste die Web-App von Skype for Business im Browser aufrufen und an der Besprechung teilnehmen: „Als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.“

P.S. Im Supportbereich von Microsoft gibt es einen ausführlichen Bericht sowie ein Video in Englisch.

Plantronics Backbeat Pro (1/7) mit Tasche, USB-Kabel, Tonkabel, Quick-Guide

Ich habe mich wieder der Welt der Kopfhörer genähert und mir dann vor einer Woche mit dem Plantronics Backbeat Pro von Plantronics einen geschlossenen Kopfhörer geholt.

Plantronics Backbeat Pro (4/7)

Plantronics Backbeat Pro (4/7)

Der Backbeat Pro ist genial, das Ding. Er ist vielleicht etwas bass- und volumenlastig. Aber mir gefällt der Klang. Ich hatte mir schon lange keinen “großen” Kopfhörer mehr geholt. Ich habe noch einen alten kabellosen Sennheiser-Kopfhörer, der nur stationär in der Wohnung zu benutzen ist. Ich wollte einen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer mit gutem Klang und guten “Features” für mein “Mobile Office”. Also für überall eigentlich.

Als Bluetooth-Kopfhörer habe ich seit etwa drei Jahren einen Sennheiser MM 100. Doch dessen Akku hält gerade einmal vier Stunden – wenn der Kopfhörer neu ist. Inzwischen lässt der Akku immer mehr nach. Ich hatte mir vor ein paar Wochen für 14 Euro einen Billigheimer-Kopfhörer ähnlich dem MM 100 geholt – aber der hat mich vom Klang und vom Tragekomfort überhaupt nicht überzeugt.

Suche nach dem perfekten Kopfhörer

Also war ich wieder auf der Suche. Sennheiser hat keinen wirklichen Nachfolger für den MM 100 im Programm. Irgendwie kam ich dann auf den Trichter, dass ich keinen “On-Ear”-Kopfhörer sondern einen “Over-Ear”-Kopfhörer möchte. On-Ear bedeutet, dass die Muscheln des Kopfhörers einfach nur auf dem Ohr aufliegen, also wie beim MM 100. Over-Ear bedeutet, dass die Muscheln das Ohr umschließen. Damit dringen wesentlich weniger Töne der Umwelt ins eigene Hören und außerdem bekommen andere Menschen in der Umgebung fast nichts vom eigenen Hören mit. So etwas wollte ich, um einfach nur Musik oder einen Podcast zu hören. Also zum Entspannen mit nur Musik oder Podcast. Oder aber zum Abschotten gegen Umweltgeräusche und mit entspannender Musik (“Relaxation Music”) etwas arbeiten. Mit In-Ears (also Stöpsel, die im Ohr sitzen) komme ich übrigens überhaupt nicht zurecht.

Dann kam ich auch auf den Trichter, dass ich damit auch telefonieren wollte. Vielleicht mal zwischendurch oder einfach nur ein Telefonat annehmen. Irgendwie ist es halt bei diesem Internet mit seinen Videos so, dass von Link zu Video zu Portalen zu Vergleichen die Unübersicht immer größer wird. Und immer mehr neue Ideen sich quasi virusmäßig im eigenen Hirn einschleichen. Und manche dieser Ideen immer größer werden, bis der Kopf fast platzt. So erging es mir auch bei der Suche nach einem Kopfhörer. Die aktuellen Sennheiser-Teile sind natürlich schon geil (vermutlich) – aber auch leider geil-teuer. Auch vergleichbare Modelle von anderen Herstellern bieten viel – und auch viel Preis. Plantronics startete letztes Jahr mit diesem Backbeat Pro zum ersten Mal in dieses Segment. Nach etwa einem halben Jahr ist der Preis deutlich runtergegangen. Na ja, und letztendlich haben mich Reviews auf YouTube überzeugt, es mit dem Teil einmal zu probieren.

Unter Antischall (auch „aktive Lärmkompensation“, englisch Active Noise Reduction [ANR] oder Active Noise Cancellation [ANC]) versteht man umgangssprachlich Schall, der künstlich erzeugt wird, um mittels destruktiver Interferenz Schall auszulöschen. Dazu wird die Erzeugung eines Signals angestrebt, das dem des störenden Schalls mit entgegengesetzter Polarität exakt entspricht.

(Seite „Antischall“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. November 2014, 21:09 UTC)

Zum ersten Mal habe ich damit auch einen Kopfhörer mit Active Noice Cancellation (ANC). Damit kann ich mit guter Musik auch in etwas lauterer Umgebung (z.B. in einem Mobile Office im Café) zum konzentrierten Arbeite, Denken, Genießen abtauchen. Das ANC des Backbeat Pro soll gut aber nicht in der Top-Klasse sein. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, das ist mein erster Kopfhörer dieser Art. Mir jedoch reicht es. Diese Woche war ich in einem Café und habe das Buch Herausforderung Intranet gelesen. Stephan Schillerwein hat mir ein Rezensions-Exemplar zukommen lassen (die Rezension kommt noch im INJELEA-Blog!). Ich saß auf der Terrasse und las bei entspannender Musik und las und las… und die PKW- und LKW-Geräusche störten überhaupt nicht.

Bedienung und mitgelieferte Teile

Das Geniale am Backbeat Pro ist auch, dass das Mikro für den Antischall genutzt werden kann, um die Außengeräusche ans Ohr zu übertragen und die Musik abzudämmen. Das ist praktisch, wenn die Bedienung kommt und man nur mal schnell zwei Sätze wechseln will. Damit musste ich den Kopfhörer nicht absetzen. Dazu tippte ich nur auf den entsprechenden Schalter. ABER… beim Absetzen des Kopfhörers schaltet der Kopfhörer automatisch die Musik auf Pause! Denn der Backbeat Pro verfügt über einen Sensor und signalisiert dem Bluetooth und damit dem Player auf dem Gerät (Notebook, Smartphone, Tablet…) eine Pause. Wenn ich den Kopfhörer wieder aufsetze, spielt die Musik an genau der Pause-Position wieder weiter.

Plantronics Backbeat Pro (7/7), links

Plantronics Backbeat Pro (7/7), links

Plantronics Backbeat Pro (6/7), rechts

Plantronics Backbeat Pro (6/7), rechts

Der Backbeat Pro hat jeweils ein Bedienungsrad links und rechts über der Muschel. Damit kann ich entweder (links) zum vorherigen oder nächsten Track wechseln oder (rechts) die Lautstärke regeln. Sowohl bei Erreichen der Maximal- als auch der Minimallautstärke gibt mir eine Stimme einen entsprechenden Hinweis. Links außen ist der Schalter, um Gespräche anzunehmen. Rechts außen ist der Schalter zum Starten/Pausieren. Beim Einschalten übrigens sagt mir die Stimme auch, mit welchen Geräten ich verbunden bin (maximal zwei gleichzeitig) und wie der Akkustand ist. Bis 24 Stunden soll ich damit Musik hören können. Als ich das Teil bekam war der Akkustand hoch aber nicht voll (etwa 75 Prozent laut Leuchtdioden an der Seite). Nach einer Woche bin ich auf mittlerem Akkustand, obwohl ich schon einige Musik geschaut und gestern beispielsweise einen Kinofilm damit geschaut… gehört habe.

Plantronics Backbeat Pro (2/7) mit USB-Kabel, Tonkabel

Plantronics Backbeat Pro (2/7) mit USB-Kabel, Tonkabel

Bei Auslieferung spricht die Stimme Englisch. Über eine Software auf dem Rechner (Download von der Website) und eine USB-Verbindung lässt sich die Sprache auf Deutsch wechseln. Außerdem bietet die Software die Möglichkeit, ein paar Einstellungen vorzunehmen (beispielsweise, ob die Musik wirklich pausiert werden soll beim Abnehmen des Kopfhörers). Über das mitgelieferte USB-Kabel erfolgt auch das Laden des Akkus, ich habe aber auch schon ein anderes USB-Kabel kurz ausprobiert. Mit dabei ist auch ein Kabel für den Fall, dass dem Akku doch einmal der Saft ausgeht. Einfach Plug-and-Play zwischen Kopfhörer und Gerät. Das Gerät kann dann auch ein Stöpsel im Flugzeug sein, wenn Bluetooth nicht erlaubt oder gewünscht ist. Mit dabei ist ebenfalls eine Stofftasche. Die passt auch super in meinen Rucksack. Den habe ich nämlich mit, wenn ich ein paar Office-Geräte mehr als nur mein iPad dabei habe ;-)

Fazit

Der Backbeat Pro ist mit 340 Gramm wirklich nicht leicht. Er lässt sich aber bequem tragen. Gelegentlich (so alle 60 bis 90 Minuten) hebe ich ihn für wenige Minuten ab, um die Ohren zu lüften. Da passt es gut, dass die Musik einfach automatisch anhält. Den Backbeat Pro gibt es inklusive Gebühren wie für Lieferung ab etwa 170 – 180 Euro.

Mit dem Plantronics Backbeat Pro holte ich mir einen geschlossenen Kopfhörer mit Active Noise Cancellation, sehr gutem Klang einfacher und überzeugender Bedienung sowie sehr guter Akkuleistung.

Zum Lesen und Schauen über den Plantronics Backbeat Pro:

Zum Lesen und Stöbern zum Thema Musik hören und Produktivität:

P.S.: Ich startete das Schreiben dieses Artikels für Den Schreibenden. Gegen Ende jedoch merkte ich, dass er inhaltlich gut ins INJELEA-Blog passt. Den Schreibstil habe ich aber doch so launisch wie für Den Schreibenden gelassen ;-)

Entenattacke

Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2014. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Blogosphere, das mit seiner tausende Mann (und Frau!) starken Besatzung seit Jahren unterwegs ist, um fremde Themen zu erforschen, neues Leben und neue Gedanken. Viele Lichtjahre von den Regierungen dieser Erde entfernt dringt die Blogosphere in Galaxien vor, die nie eine Bundeskanzlerin zuvor gesehen hat.

Gerade erst hat diese unsere Bundesregierung ihre Digitale Agenda verkündet, die diese unsere Blogosphere in neue digitale Sphären vorzustoßen weiterhin einschränken wird. Und doch gibt es immer wieder Blogger, die in besten Wissen und Gewissen mehrere Megabyte große Fotos in ihre Artikel quetschen.

Denn es gibt nach wie vor Leser, die nur eine zwei oder sechs MBit/s-DSL haben (gemerkt? Das “L” steht bereits für Line wie Leitung). Die Kapazität dieser Leitung verteilt sich nicht nur auf das World Wide Web sondern noch auf andere Internet-Dienste. Kaum noch jemand, der ohne Synchronisierung oder Backup im Hintergrund arbeitet. Oder dabei skyped. Oder telefoniert. Und mit der Digitalen Agenda dieser unseren Digilogen Bundesregierung wird das auch bis 2018 nicht wesentlich besser werden – besonders nicht in ländlichen Regionen. Machen wir uns nichts vor, auch die DSL-Alternative LTE ist nur eine Krücke.

Letztens rief ich einen Blogartikel auf, um mehrere Sekunden lang verwundert den Aufbau von zwei Fotos zu betrachten. Insgesamt waren mit dem einen Artikel etwa sechs Megabyte an Fotos durch dieses Internet auf meinem Rechner gelandet.

Also, liebe Blogger (und nicht nur die), sind hier von mir ein paar Tipps:

  • Eine Fotodatei (oder eine Grafik) sollte nicht mehr als maximal 300 bis 800 Kilobyte groß sein (das kommt natürlich auf Verwendungszweck und Bildgröße an, siehe unten)
  • Eine Pixeldichte von 72 dpi reicht online vollkommen aus
  • Eine Bildgröße von maximal 1600 x 1200 ist normalerweise selbst für die Vollbilddarstellung auf großen Desktopmonitoren vollkommen ausreichend, meistens reicht (je nach Motiv und Absicht) sowieso eine wesentlich geringere Größe
  • Das Dateiformat meiner Wahl ist nach wie vor das JPEG oder JPG-Format, damit lässt sich die Qualität auch herunterfahren, ohne dass das einem Betrachter wesentlich auffällt

Bildoptimierung

Um Fotos für meine Blogs zu optimieren verwende ich zwei kostenlose Tools:

Beide Tools beherrschen sowohl das JPG- als auch das PNG-Format. Mit ihnen optimiere ich Fotos, bevor ich sie in das jeweilige Content Mangement System (hier ist es WordPress) hochlade. Für die Anzeige in einem Artikel bieten die CMS mittlerweile verschiedene Anzeigegrößen an, für die sie die Dateien automatisch verkleinern. Deswegen sollte dann auch nicht immer das hochgeladene Foto in seiner maximalen Größe angezeigt werden.

Die Entenattacke

Für einen Vergleich benutze ich ein Foto der Enteninvasion an der Selz, das ich mit meinem HTC One (M8) geschossen habe. Ich habe das Foto auf Flickr, wo man es in unterschiedlichen Größen auch wieder herunterladen kann. Genau das mache ich zur Vereinfachung (Links gehen auf die jeweilige Anzeige- und Downloadseite):

Anschließend optimiere ich die Fotos mit ImageOptim. Dazu ziehe ich per Drag & Drop die fünf Dateien vom Finder in das Fenster von ImageOptim . Die Allgemeinen Einstellungen in ImageOptim habe ich alle aktiviert. Außerdem werden alle EXIF Markierungen und Kommentare entfernt. Die Einstellung in ImageOptim für das JPEG-Format stehen auf 87 Prozent.

Und das ist das Ergebnis (oben ein Teil der Anzeige des Finders, unten die Anzeige von ImageOptim):

ImageOptim (Entenattacke)

Ergebnis der Bildoptimierung mit ImageOptim per Drag & Drop

Aus ursprünglich 6,7 MB macht ImageOptim 3,4 MB. Etwa zwei Drittel sind von den beiden Dateien mit den größten Bildgrößen. Doch die benutze ich nur sehr, sehr selten. Zur Verdeutlichung ist hier die Entenattacke in der Bildgröße 620 x 350 mit nur 102 KB (von WordPress erstellt, beim Klicken bekommt Ihr eine größere Datei angezeigt):

Entenattacke

Die Entenattacke (620 x 350, 102 KB)

Zum Vergleich der Link auf die Fotodatei mit der Bildgröße 1600 x 905 (aufpassen: Der Browser verkleinert möglicherweise die Anzeige, ein Mal klicken zum Vergrößern).

Achtet also bitte auf die Pixeldichte, die Bildgröße und vor allem auf die Dateigröße. Danke!

P.S.: Das funktioniert übrigens auch sehr gut vor dem Versenden der Email mit vier Fotos von dem süßen Katzenbaby – jedes 4 MB groß ;-)

WerkzeugeVor kurzem trafen Stephan List und ich uns für einen Plausch mit Skype auf einen Podcast. Seit Februar 2013 skypt er mit Leuten, plaudert mit ihnen über ihre Arbeit, ihre Interessen und ihre Tools und stellt die Podcasts mit Links in seinem Toolblog online. Unser Gespräch wird demnächst als Podcast bei Stephan erscheinen. Wir sprachen auch etwas über meine Tools. Deswegen poste ich hier eine kleine Übersicht meiner Tools und meines Settings.

Ab und zu habe ich eine Anmerkungen hinzugefügt, wie ich die Tools benutze. Oft aber habe ich die Tools einfach nur in eine Kategorie gepackt. Die Kategorien sind jedoch nicht kategorisch (aha!?) sondern dienen eher der Orientierung. Manche Tools hätte ich auch in mehrere Kategorien packen können. Mit den Links hinter den Namen bin ich gegen Ende ziemlich faul geworden, aber es gibt ja die Google-Suche… :-)

Viel Spaß beim Stöbern. Bei Fragen: Es gibt ein Kommentarfeld, und auch auf Twitter oder Facebook antworte ich gerne.

Hardware, Devices

In meinem Büro steht unter dem Schreibtisch ein Windows-PC mit Windows 8.1. Ich benutze ihn zum stationären Arbeiten mit zwei großen 16:9 Bildschirmen. Beim konzentrierten Arbeiten benutze ich jedoch nur wenige geöffneten Fenster und meistens sogar nur ein zentrales Arbeitsfenster (z.B. wie jetzt der Browser zum Schreiben des Artikels). Eventuell habe ich noch zwei oder drei Fenster offen, die ich dediziert zum Nachschauen und Recherchieren benutze.

Mein Windows-PC dient mir als zentraler Hub, auf dem alle Dateien liegen. Entweder lege ich sie direkt beim Arbeiten mit diesem Rechner ab, oder sie werden über einen Dienst im Hintergrund synchronisiert (beispielsweise mit Sugarsync). Damit habe ich alle Dateien jederzeit auf allen Geräten zur Verfügung (okay, nicht wirklich alle, aber alle, die ich normalerweise benötige).  Über diesen Rechner werden alle Dateien automatisch gesichert

  • auf eine externe USB 3.0 Festplatte mit Genie Timeline (eine Art Time Machine für Windows),
  • auf meinen QNAP-NAS mit PureSync und
  • verschlüsselt in der Cloud mit Crashplan

Das Macbook Air ist mein „Mobilgerät“ für die Couch, den Esstisch, Reisen und Terrasse.

Mein iPad ist mein „Mobilgerät“ für überall. Zum Skizzieren und Malen habe ich einen Stylus. Fürs Texte schreiben dient mir ein Logitech Ultrathin Keyboard Cover.  Als Smartphone und ultramobiles Gerät habe ich ein Samsung S3.

Gelegentlich benutze ich noch meine Canon PowerShot SX10 IS für Fotos, beispielsweise für Ausflüge oder Reisen.

Im Büro stehen außerdem noch

  • NAS QNAP TS-419P: Backup, Sync, Multimedia (Videos, Musik, Fotos), Streaming für Smart-TV im Wohnzimmer, Gedöns
  • Fujitsu ScanSnap S1300: Scanner nach PDF (mit Texterkennung) oder JPG, entweder zur Ablage im Dateisystem oder in Evernote
  • Canon MG 3150: Drucker, Scanner (zwar selten aber manchmal muss es sein)
  • Hama Shredder
  • Fritz!Box 7390 als WLAN-Router, Telefon-Basis, Faxgerät, VPN-Server

Zum Telefonieren habe ich für privat und beruflich zwei Fritz!Fons in der Wohnung. Aufgrund der massiven Mauern benutze ich in der Wohnung insgesamt vier Fritz!Powerline 520E.

Im Wohnzimmer stehen

Im Schlafzimmer gibt es noch eine Squeezebox Boom.

Dazu kommen noch zwei Ethernet-Switches und jede Menge Steckerleisten :-)

Kommunikation

Kommunikation sehe ich als den Austausch von Texten, Audio und Video zwischen zwei oder mehr Beteiligten, allerdings noch nicht unbedingt auf der Ebene Office oder Kollaboration sondern auch auf der Metaebene (hat er/sie jetzt Zeit, wollen wir heute Abend telefonieren).

  • Adium (Mac): Multiprotocol Instant Messaging
  • Bria (iOS): VoIP
  • CSipSimple (Android): VoIP
  • Facebook Messaging (Web, iOS, via Adium/Pidgin/Jitsi): Instant Messaging
  • FritzFon (iOS, Android): Telefonieren, VoIP. Im Übrigen kann ich mich unterwegs über VPN zu meiner Fritzbox verbinden und dann mit der FritzFon App meinen Telekom Festnetzanschluss mit Flatrate benutzen :-)
  • Google Hangout (Web, iOS)
  • Google Mail (Web)
  • Google Talk (Web, via Adium, Pidgin, Jitsi): Instant Messaging
  • IM+ Pro (Web, iOS, Android): Multiprotocol
  • Jitsi (Mac, Win): Multiprotocol Instant Messaging, VoIP (z.B. mit meiner Sipgate-Telefonnummer und meiner Telekomnummer)
  • Lync (Mac, Win, iOS, Android): Instant Messaging, VoIP
  • Outlook (Mac, Win, iOS/OWA): Email, Kalender
  • Pidgin (Win): Multiprotocol Instant Messaging
  • Sipgate (diverse Apps): VoIP
  • Skype (Mac, Win, iOS, Android): Instant Messaging, VoIP, Video Conferencing
  • Telekom Hometalk (iOS, Android): Telefon
  • Thunderbird (Mac, Win): Email
  • Threema (Android): Instant Messaging, verschlüsselt
  • Whatsapp (iOS, Android): Instant Messaging

Office

Den Begriff Office sehe ich ziemlich weit, denn nicht nur Textverarbeitung, Präsentationsoftware oder Kalender helfen mir, meine Arbeit zu erledigen, sondern auch Werkzeuge zum Know-How-Aufbau, Teilen, Merken.

  • 2Do mit Sync bei Toodledo (Android, iOS): Personal Task Management
  • Adressbuch (Mac, iOS): Sync mit Google
  • Asana (Web, iOS, Android): Social Collaboration and Task Management
  • Blogsy (iOS): Bloggen
  • Buffer (Web): Sharen
  • Business Calendar (Android): Kalender
  • Byword (iPad, Mac): Distraction Free Writing, Markdown
  • Dokuwiki (Web): Wiki, installiert auf meinem Webspace
  • Evernote (Web, Mac, Win, iOS, Android): Alle meine Notizen habe ich auf allen Geräten parat
  • Feedly (Web): RSS-Reader, zum Lesen im Browser und zum Syncen mit Mr. Reader auf dem iPad
  • Freemind (Mac, Win): Mindmaps (allerdings sehr, sehr selten)
  • Foxit Reader (Win): PDF Reader
  • Fujitsu ScanSnap (Win, Mac): ScanSnap 1300 zum Scannen und OCR von Dokumenten
  • GoodReader (iOS): Lesen, syncen (könnte auch unter Files/Docs stehen)
  • Google Drive (Web, Syncen): Texte, Tabellen, Präsentationen
  • Google Kalender (Web)
  • iCalendar (Mac, iOS)
  • iThoughsHD (iOS): Mindmaps (allerdings sehr selten)
  • Keynote (Mac, iPad): Präsentation
  • Kindle (Mac, Win, iOS, Kindle): Lesen (und Entspannen)
  • Libreoffice (Mac, Win): Text, Tabellenkalkulation, Präsentation
  • Microsoft 2013 (Win): Word, Excel, Powerpoint, Outlook
  • Microsoft 2011 (Mac): Word, Excel, Powerpoint, Outlook
  • WriteMonkey (Win): Distraction Free Writing; Markdown
  • Mr. Reader (iOS): RSS-Reader
  • Notepad++ (Win)
  • Noteshelf (iOS): Skizzen oder Notizen, handschriftlich
  • Office 365 (Web)
  • Office2 HD (iOS)
  • Pinboard (Web, Android): Social Bookmarking
  • Pocket (Web, Mac, iOS, Android): Read and share things later
  • PDFCreator (Win): PDFs erzeugen
  • Quickoffice (iOS)
  • Skitch (Win, Mac): Screenshots, Markieren (von Evernote)
  • Textwrangler (Mac)
  • Toodledo (Web): Personal Task Management
  • WordPress (Web, iOS): Bloggen
  • Writing Kit (iOS): Texten, Markdown (gelegentlich, meinstens ByWord)
  • Zite (iOS, Android): Lesen

Social Media

Ein paar der Plattformen, auf denen ich unterwegs bin:

Dieses Internet

  • Chrome (gelegentlich) (Mac, Win, Android, iOS)
  • Internet Explorer (sehr, sehr selten) (Win)
  • Filezilla (Mac, Win): FTP-Client
  • Firefox (Mac, Win, Android)
  • Safari (Mac, Win, iOS)
  • Tumblr (Web, iOS, Android)
  • Xmarks (Mac, Win, Web): Syncronisieren der Bookmarks über Win, Mac, iPad, Chrome, Firefox
  • µTorrent (Mac, Win): Torrent-Client für Downloads (z.B. große Dateien wie Libreoffice oder von Onlinetvrecorder)

Files/Docs

Dienste zum Backup, Synchronisieren. Nicht alle Dienste sind für alles gut oder in allem gut.

  • Box (Mac, Win, Web, iOS, Android) (50 GB)
  • Crashplan, weil günstiger und unlimited GB =⇒ Aber auf Invoice
  • Dropbox (Mac, Win, iOS, Android) (50 GB)
  • Google Drive (Mac, Win, Web, iOS, Android) (30 GB)
  • Skydrive (Mac, Win, Web, iOS) (30 GB)
  • Skydrive Pro (Mac, Win, Web) (25 GB): Tatsächlich ist Skydrive Pro ein Sharepoint als Teil von Microsoft Office 365
  • Sugarsync (Mac, Win, Web, iOS, Android) (30 GB): Damit arbeite ich präferiert, denn Sugarsync ist nicht nur schnell und zuverlässign, sondern damit kann ich auch verschiedene Verzeichnisse auch außerhalb des Sugarsync-Verzeichnisses über verschiedene Geräte dediziert syncen

Entspannung, Multimedia

  • Audacity (Mac, Win): Selten zum Audioaufnehmen
  • Audible (iOS), gehört zu Amazon: Hörbücher (momentan pausiere ich)
  • Awesome Miniature (Android)
  • Big Lens (iOS): Fotos
  • Camera+ (iOS)
  • Camera360 (Android)
  • Camera ZOOM FX (Android)
  • Clementine (Win)
  • Coldcut zum Schneiden von OnlineTVrecorder-Videos (Win)
  • Draft: Texten, Markdown
  • Eyewitness (iOS): Eindrucksvolles Foto jeden Tag
  • Flickr (Web, iOS): Fotos
  • Flickstackr (iOS): Fotos runter-/hochladen
  • GIMP (Win, Mac): Bildbearbeitung
  • HDR Camera+ (Android): Fotos
  • Image Tricks Pro (Mac): Bildbearbeitung
  • ImageOptim (Mac): Optimieren von Fotos fürs Web
  • Inkscape (Win, Mac): Scalable Vector Graphics (SVG) Editor
  • iPeng HD (iOS): Squeezebox steuern (Musik)
  • Kamera (Android)
  • Last.fm (Web, Win, Mac)
  • Onlinetvrecorder.com (Web): Serien, Dokumentationen, Filme im Netz aufzeichnen und herunterladen. Landet bei mir auf dem NAS.
  • Photogene (iOS): Bildbearbeitung
  • Picasa (Web, Win): Fotoverwaltung
  • QNAP (Web, Mac, Win, iOS, Android): Mein Server zu Hause im Büro inkl. Mediaserver, Backup
  • RIOT (Win): Optimieren von Fotos fürs Web
  • Snapseed (iOS, Android): Fotos
  • Sonos (Win, Mac, iOS, Android): Musik, die aus dem Netz oder von meinem NAS kommt, landet auf dem Samsung Receiver
  • Squeezebox (Android): Squeezebox steuern (Musik)
  • TiltShiftGen (iOS): Fotos
  • TrueHDR (iOS): Fotos
  • TuneIn Radio (Web, Sonos): Radio
  • VLC Media Player (Mac, Win)
  • TV (Samsung): Tatsächlich, ab und zu auch vor der Kiste. Meistens aber konservenmäßig von Twonky Mediaserver oder diesem Internetz
  • Twonky Mediaserver: Videos, Musik, Fotos. Läuft als App auf meinem QNAP und stellt Mediendateine via DLNA im Netz zur Verfügung
  • Xee (Mac): Bildbetrachter
  • Xnview (Win): Bildbearbeitung, Konvertierung

Werkzeuge (Tools)

Zeugs, das man eigentlich nicht brauchen sollte, das aber die Arbeit mit den Geräten erleichtert.

  • 7-Zip (Win): Dateipacker
  • Alfred (Mac): Textlicher Programmstarter, Finder
  • Appcleander (Mac): Anwendungen löschen
  • CCleaner (Win): Rechner aufräumen
  • Classic Shell (Win) – Start Menü für Windows 8
  • Copernic Desktop Search (Win): Desktop Suche
  • Crashplan (Win): Backup in da cloud
  • Genie Timeline (Win): Backup
  • Google Analytics (Web): Web Analytics
  • Greenshot (Win): Screenshots
  • iPackr (Mac): Dateipacker
  • Launchy (Win): Textlicher Programmstarter
  • Piwik (Web, iOS): Web Analytics
  • Puresync (Win): Verzeichnisse und Dateien syncen, auch mit FTP-Server
  • WinDirStat (Win): Anzeige Speicherverbrauch von Verzeichnissen

Verschlüsselung

Verschlüsselung ist immer noch etwas umständlich, aber dennoch: Verschlüsselung – ja danke!

  • Gpg4Win (Win): Verschlüsselung mit PGP
  • GPGTools (Mac): Verschlüsselung mit PGP
  • Keepass (Win): Passwörter speichern
  • KeepassX (Mac): Passwörter speichern
  • KyPass (iOS): Passwörter speichern
  • OpenVPN (Android): VPN
  • TrueCrypt (Win, Mac): Verschlüsselung von Laufwerken
  • PrivateInternetAccess (Web): VPN-Anbieter
  • Viscosity (Mac, Win): VPN-Client

Zeugs

Reise

Apps fürs Reisen – gleich ob ins hessische oder ins hawaiianische Ausland :-)

  • Apple Maps (iOS)
  • AroundMe (iOS)
  • Convert (iOS): Konvertieren von Maßeinheiten, Währungen
  • DB-Navigator (iOS, Android)
  • Flinc (Android, iOS, Web)
  • Forecast (Web, iOS Web App): Wetter
  • Google Maps (iOS, Android, Web)
  • myTaxi (iOS, Android)
  • Öffi (Android)
  • Runtastic Pro (Android, iOS)
  • Today (iOS): Wetter
  • TWC – The Weather Channel (iOS)
  • Weather Lines (Web, iOS Web App): Wetter
  • Wetter.info (Android)
  • World Clock (Web, iOS): Konvertieren von Zeitzonen

Project Management and Handling

Hier noch ein paar Beispiele für Collaboration bzw. Time Tracking Software:

  • Teamweek – Planning (das selbe Team wie von Toggle)
  • Toggle – Time Tracking (benutze ich selbst zur Zeiterfassung für Projekte und Kunden)
  • Asana – Collaboration and Project Tasks Planning
  • Teambox – Collaboration and Planning
  • Azendoo – Collaboration mit Evernote-Integration

World Community Grid

Insgesamt nehmen über 630.000 Mitglieder mit zweieinhalb Millionen Geräten am World Community Grid teil, um ihre Geräte für gute Zwecke rechnen zu lassen (beispielsweise zur Krebs- oder AIDS-Bekämpfung).