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Twitter-Analytics: Follower

Twitter hat die Twitter Analytics für alle freigeschaltet. Zusammen mit den Twitter Cards gibt es Statistiken über die eigenen Follower und Tweets, außerdem sorgen die Twitter Cards für besseres Aussehen der Tweets und für mehr Klicks.

Twitter Analytics

Bislang gab es die Analyse von Tweets und Follower nur für Accounts, die mit Werbung arbeiteten. Nach einer Anmeldung mit dem Twitteraccount werden die Analytics aktiviert. Anschließend stehen für Tweets ab diesem Zeitpunkt die Statistiken zur Verfügung.

So far today, your Tweets have earned 1.8K impressions. This is lower than your 28-day average of 2.2K impressions per day.

[ Flickr Fotoalbum Twitter Analytics ]

Twitter Cards

Die Twitter Cards sorgen für

  • optisch ansprechendere Tweets
  • das Ansteigen der Bereitschaft, auf Links zu klicken (beziehungsweise für das Aufrufen des Fotos / der Grafik)
  • noch mehr Statistiken (Snapshot, Change over time, Card types, Links, Influencers, Tweets, Sources)

Der Aufwand dafür ist auf Twitterseite relativ gering und einmalig. Bei Unterstützung durch das Content Management System (CMS) oder ein entsprechendes Plugin hält sich das auf der eigenen Website auch in Grenzen.

Update (02.09.2014): Nach mehreren Versuchen scheinen mir die Twitter Cards sehr unregelmäßig zu funktionieren. Trotz Genehmigung durch Twitter erscheint so gut wie nie eine Twitter Card (die Meta-Tags habe ich kontrolliert). Update zum Update: Anscheinend erstellt Twitter die Karten zeitverzögert im Hintergrund. So dauert es oft ein paar (einige?) Minuten, bis die Twitter Card angezeigt wird.

Zunächst einmal müssen Twitter Cards vom Twitter-Account für eine Website beantragt werden. Es gibt verschiedene Typen von Twitter Cards:

  • Summary Card: Default Card, including a title, description, thumbnail, and Twitter account attribution.
  • Summary Card with Large Image: Similar to a Summary Card, but with a prominently featured image.
  • Photo Card: A Card with a photo only.
  • Gallery Card: A Card highlighting a collection of four photos.
  • App Card: A Card to detail a mobile app with direct download.
  • Player Card: A Card to provide video/audio/media.
  • Product Card: A Card optimized for product information.

[ Twitter Cards | Twitter Developers ]

Auch wenn die Dokumentation der Twitter Cards auf der Entwickler-Site ist, so scheinen die Twitter Cards doch jedem normalen Twitter-Nutzer offen zu stehen.

Für jeden Card Typ muss ein separater Antrag eingereicht werden. Bei der Beantragung werden entsprechende Meta-Tags im HTML-Quellcode der Website geprüft. Dann geht der Antrag zu Twitter zur Validierung der Angaben und Meta-Tags. Irgendwann schickt Twitter an die Email-Adresse des Twitteraccounts eine Email (so war zumindest bei mir der Ablauf vor einiger Zeit).

So sieht beispiesweise ein Tweet mit einer „Summary Card with Large Image“ aus:

Und das sind die entsprechenden Meta-Tags:

<meta name="twitter:card" content="summary_large_image">
<meta name="twitter:site" content="@nytimes">
<meta name="twitter:creator" content="@SarahMaslinNir">
<meta name="twitter:title" content="Parade of Fans for Houston’s Funeral">
<meta name="twitter:description" content="NEWARK - The guest list ...">
<meta name="twitter:image:src" content="http://graphics8.nytimes.com/images..">

Damit der Antrag bearbeitet wird und die Validierung erfolgversprechend ist, müssen im Quelltext der eigenen Website die Meta-Tags angegeben sein. Das Erzeugen der Meta-Tags im HTML-Quelltext übernimmt das Content Management System beziehungsweise ein Plugin davon. Für WordPress beispielsweise ist das SEO-Plugin von YOAST dafür sehr gut geeignet.

Mit den Twitter Cards gibt es dann auf dem Twitter Card Analytics Dashboard entsprechende Statistiken.

[ Flickr Fotoalbum Twitter Card Analytics ]

Meta-Tags für Social Media-Plattformen

Generell ermöglichen spezielle Meta-Tags einem Website-Betreiber jede Seite für bestimmte Social Media-Plattformen besonders auszuzeichnen. Das funktioniert insbesondere gut mit Twitter, Facebook und Google+. Ein Seitenbetreiber oder auch der jeweilige Autor eines Artikels kann damit festlegen, welcher Text und welches Foto für die Anzeige in Updates in Facebook, Google+ etc verwendet werden.

Wenn Sie beispielsweise in einem Statusupdate auf diesen Beitrag verlinken, zieht Facebook das Foto-Thumbnail und den Text aus den speziellen Angaben. Ansonsten versucht Facebook die Angaben aus dem normalen Titel und der normalen Beschreibung zu holen, und für das Foto durchsucht Facebook einfach die Seite.

Für das Indizieren und das Erscheinen in der Google Suche sollten Titel und Beschreibung beispielsweise relativ kurz sein, die Beschreibung beispielsweise wird nach etwa 156 Zeichen gekappt. Für Facebook und Google+ können Sie längere Texte vergeben, die dann aussagekräftiger sein können.

[ Siehe auch „The Open Graph Protocol“ ]

Beispiel für diese Seite mit WordPress-SEO von YOAST, generelle Angaben:

Wordpress-SEO von YOAST: Generell

Beispiel für diese Seite mit WordPress-SEO von YOAST, Angaben für Social:

Wordpress-SEO von YOAST: Social

Und das macht das YOAST-Plugin daraus im Quelltext der Seite:

<meta name="description" content="Twitter hat die Twitter Analytics ..."/>
<link rel="canonical" href="https://injelea-blog.de/2014/08/29/twitter-..." />
<link rel="author" href="https://plus.google.com/116434333092932040937"/>
<link rel="publisher" href="https://plus.google.com/+Injelea-blogDe"/>
<meta property="og:locale" content="de_DE" />
<meta property="og:type" content="article" />
<meta property="og:title" content="Twitter Analytics, Twitter Cards und..." />
<meta property="og:description" content="Twitter hat vor kurzem die..." />
<meta property="og:url" content="https://injelea-blog.de/2014/08/29/..." />
<meta property="og:site_name" content="INJELEA Blog" />
<meta property="article:author" content="https://www.facebook.com/Frank.Hamm" />
<meta property="article:tag" content="Social Media" />
<meta property="article:tag" content="Twitter" />
<meta property="article:section" content="Vermischtes" />
<meta property="article:published_time" content="2014-08-29T17:43:58+02:00" />
<meta property="article:modified_time" content="2014-08-29T17:44:50+02:00" />
<meta property="og:updated_time" content="2014-08-29T17:44:50+02:00" />
<meta property="og:image" content="http://.../Twitter-Analytics-Follower.jpg" />
<meta property="og:image" content="http://.../Wordpress-SEO-von-YOAST-Generell.jpg" />
<meta property="og:image" content="http://.../Wordpress-SEO-von-YOAST-Social.jpg" />
<meta name="twitter:card" content="summary"/>
<meta name="twitter:site" content="@fwhamm"/>
<meta name="twitter:domain" content="INJELEA Blog"/>
<meta name="twitter:creator" content="@fwhamm"/>
<meta itemprop="name" content="Twitter Analytics, Twitter Cards und...">
<meta itemprop="description" content="Twitter hat vor kurzem die Twitter Analytics...">

So sieht das Posten dann auf Facebook aus:

Twitter Cards-Artikel auf Facebook

Fazit

Wenn das wirklich stimmt mit dem „eher Klicken bei Twitter Cards“ und Sie keine Twitter Cards einsetzen, dann sind andere als Anwender der Twitter Cards einfach im Vorteil und schnappen Ihnen Klicks und damit Traffic und möglicherweise Conversion weg.

Und wenn Sie schon dabei sind, dann sollten Sie auch die Meta-Tags für Facebook und Google+ einsetzen. Damit haben Sie mehr Kontrolle darüber was angezeigt wird und erhalten (hoffentlich) ebenfalls mehr Traffic und Conversion als andere.

Und ja, ich muss da noch etwas mit den Twitter Cards tun, das steht seit einiger Zeit auf meiner To Do-Liste ;-)

Nachtrag (02.09.2014): Twitter Card Beantragung

Das ist der Ablauf der ersten Twitter Card Beantragung für eine Domaind

  • Zuerst muss die Validierung für die Website erfolgen. Bei einem Webkit-Browser (z.B. Safari) zeigt der Dialog auch eine grobe Vorschau an
  • Wenn die Validierung erfolgreich ist (richtige Meta-Angaben) müssen Sie einige Angaben ausfüllen: Website Information, Administrative Contact, Card Type Requested
  • Anscheinend wird der Antrag automatisiert geprüft. Wenn alle Angaben korrekt sind, wird umgehend eine Bestätigungsmail versendet
  • Für jeden Kartentyp müssen Sie einen eigenen Antrag stellen
  • Nach meiner Erfahrung werden Anträge für weitere Kartentypen für dieselbe Domain jedoch ohne das zusätzlche Antragsformular direkt genehmigt und freigeschaltet (wenn die Validierung erfolgreich war)

Screenshots für mmeiner Website frank-hamm.com

Beispiel für die Anzeige einer Twitter Card

Twitter Card Beispiel