Beiträge

Im Dezember und über die Feiertage habe ich lesenswerte Artikel gesammelt zu Themen wie Science, Productivity, (Lang)Lesen, NewWork, Collaboration, Public Relations und Flüchtlinge.

Viel Spaß beim Stöbern!

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

Frank Hamm

\V/_ (Live long and prosper!)

In den letzten drei Wochen habe ich lesenswerte Artikel gesammelt zu Themen wie Barcamps, Systemtheorie und Unternehmenskultur , Zukunft der Arbeit / New Work, Collaboration, Leadership, Interne Kommunikation.

Viel Spaß beim Stöbern!

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Frank Hamm

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Tag Cloud

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Interessante Lesezeichen zum Stöbern und Lesen. Dieses Mal zu Unternehmenskultur, Social Collaboration, BarCamps und Journalismus.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Culture eats strategy for breakfast | Manage By Walking Around
    However, after several conversations with key internal and external stakeholders and spot-checks a few levels deeper into my new management chain, I came to the conclusion that the organization didn’t need a new strategy to solve its performance problems. While performance hadn’t been up to full potential, the issue didn’t seem to be with processes or structures or metrics.
  • Anja Wittenberger im Interview zu Social Collaboration und ECM « ECM WORLD Blog
    Also ist Anja Wittenberger quasi Nexialistin wie ich :-) Im Interview geht beantwortet sie Fragen wie: Warum Social Collaboration wenn’s auch strukturiert geht? Geht Social Collaboration nur für Großunternehmen? „Anja Wittenberger arbeitet als Social Collaboration Consultant bei der Communardo Software GmbH und begleitet Weiterentwicklungen von Intranets und kollaborativen Arbeitsumgebungen. Dabei liegt ihr Schwerpunkt in der strategischen Beratung, der Bedarfsanalyse und der Konzeption von Anwenderszenarien in Anwendung von partizipativen Workshopdesigns. Mit ihrem beruflichen Hintergrund vom Design über Konzeption interaktiver Anwendungen, Prozessoptimierung bis hin zur Kommunikation ergänzt durch eine hohe Technikaffinität zu aktuellen IT-Entwicklungen ist sie als Generalist gut gerüstet. Gerade diese crossfunktionalen Kompetenzen sind notwendig für die Einführung von Social Collaboration. „
  • Barcamps in Unternehmen und Organisationen
    Sehr guter Überblick mit vielen Anregungen von Jan Theofel: „Wie können Barcamps in Unternehmen und Organisationen intern eingestzt werden? Die Präsentation zeigt Möglichkeiten auf und gibt konkrete Hinweise zur Durchführung interner Barcamps für die Unternehmens- und Personalentwicklung, Innovation und Etablierung von Unternehmenskultur. (Ausführliches Slidedoc mit allen Inhalten zum bequemen lesen als Text.)“
  • ATOS Atos Zero Email: Enterprise cultural change beyond Social Collaboration « Ascent Blog Ascent Blog
    The way we work is shifting. We see that in visible ways and other subtle ways. Even large companies like Atos, CEMEX, Procter & Gamble, Unilever, Sanofi or Dassault, are strongly committed in social collaboration transformation, realizing that it is the best way to stay ahead of the curve.
  • The leaked New York Times innovation report is one of the key documents of this media age » Nieman Journalism Lab
    Reads like same problems especially companies with large websites and a lot of content have. They lack a content strategy, a digital business strategy, a cultural change strategy… okay, let’s say the just miss the digital point and many good peoply struggle to get the bosses convinced to at least have an overall strategy that adapts to a changing world. But a lot of bosses fear change more than anyting else.
    „We don’t typically write about intra-newsroom politics at Nieman Lab, leaving that to Manhattan’s very capable cadre of media reporters. But Abramson’s removal and Dean Baquet’s ascent has apparently inspired someone inside the Times to leak one of the most remarkable documents I’ve seen in my years running the Lab, to Myles Tanzer at BuzzFeed. It’s the full report of the newsroom innovation team that was given six full months to ask big questions about the Times’ digital strategy. (A summary version of it was leaked last week, but this is the big kahuna.)“
  • Three charts that explain how U.S. journalists use social media
    In „The American Journalist in the Digital Age,“ journalism Profs. Lars Willnat and David Weaver surveyed 1,080 U.S. journalists online in the fall of 2013. It’s the latest in a series of reports produced in roughly 10-year increments since 1971 about the behaviors and beliefs of U.S. journalists.

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Viel Spaß beim Lesen, ein erfolgreiches und gutes Jahr 2014 und… live long and prosper!

Unternehmenskultur, Werte, Bloggen: Betonschicht 2.0

Unternehmenskultur, Werte, Bloggen: Betonschicht 2.0

Stefan “Hirnrinde” Evertz fragt in seiner Blogparade nach dem ersten BarCamp. Mein erstes Mal war das BarCamp Frankfurt im April 2007 bei Cisco. Nervös und blauäugig zugleich ließ ich mich auf dieses Experiment ein. Was sollte schließlich schiefgehen? Alles ging schief: Mein Leben geriet aus den Fugen.

Im Februar oder März 2007 erfuhr ich von diesem BarCamp, das ein paar Blogger in Frankfurt organisieren wollten. Eigentlich wollte ich nur da hin, weil das eine tolle Gelegenheit zum Kennen lernen der ganzen Blogger war. Wie bei jeder Konferenz ein bisschen berieseln lassen und ansonsten wie bei jeder Konferenz viel Kaffee trinken bei viel Networking. Das war mein Plan. Irgendwann muss mich wohl irgendjemand gefragt haben, ob ich denn auch eine “Session” halten würde. Anders kann ich mir die Katastrophe nicht erklären. Denn leichtsinnigerweise beschloss ich genau dieses zu tun.

Unternehmenskultur, Wert, Bloggen

Was macht ein Blogger, wenn ihm nichts einfällt? Er erzählt übers Bloggen. Dazu packte ich noch eine Prise Corporate Blogging und eine Prise Unternehmenskultur. Dann schraubte ich eine Präsentation zusammen. Der Inhalt passt großteils noch immer. Aus heutiger Perspektive sieht die Präsentation jedoch furchtbar aus. Doch damals war ich noch jemand anderer.

Die Infektion

Obwohl ich versucht hatte, mich vorab zu informieren, war ich nicht auf die Infektion mit diesem BarCamp-Virus vorbereitet. Nicht wirklich hatte ich bei meinem klassischem Werdegang (Offizier, Betriebswirt) damit gerechnet, dass so etwas wie eine Unkonferenz funktionieren könnte. Doch Unkonferenzen funktionieren. Ich lernte viele viele verschiedene und faszinierende Menschen und Themen kennen. Einige kenne ich immer noch und treffe ich immer noch mal wieder. Zusammen mit Thomas Wanhoff war es mein erstes BarCamp. Saftdieb Gerrit van Aaken habe ich schon länger nicht mehr getroffen. Oliver Gassner und ich laufen uns immer mal wieder über die Füße. Uwe Hauck kenne ich inzwischen schon lange, aber warst Du auf dem BarCamp 2007 in Frankfurt (auf dem BodenseeCamp war ich damals nicht)?

Am Morgen danach ratterte es immer noch ständig in meinem Kopf, um die ganzen Eindrücke, Gespräche und Informationen vom BarCamp Frankfurt zu verarbeiten. Immer noch wusste ich nicht so genau was da passiert war:

Menschen, Informationen, Gespräche, Kommunikation, Improvisation, gleiche Augenhöhe, keine Hierarchien, Interaktion, Lernen, Denken, Kennen lernen, Freuen, Spaß, Wir-Gefühl, Anders Denken

Wie war es?

Gnadenlos kopiere ich aus meinem Artikel von vor über sechs Jahren:

Als ich mich anmeldete, dachte ich mir: “Was kannst Du denn dazu beitragen? Kannst Du überhaupt eine Session ‘halten’? Wen interessiert das, was Dich interessiert?” Erst in der Woche vor dem BarCamp hat sich so langsam das Thema kristallisiert. Jedoch dachte ich irgendwie: “Vielleicht interessiert es die Leute gar nicht so richtig, was du zu sagen hast, aber vielleicht hören sie Dir zumindest höflich bei einer Präsentation zu”. Am Donnerstag habe ich dann eine so richtig klassische Präsentation zusammengestellt: “Unternehmenskultur, Werte, Bloggen”. Noch beim Losfahren am Samstag Morgen war ich aufgeregt und dachte mir: “Ist überhaupt jemand interessiert? Vielleicht bekommst Du ja einen Raum mit 8 oder 10 Leuten zusammen.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bei der Vorstellungsrunde der Sessions nannte Christian Korff von Cisco Systems am Samstag Morgen sein Thema “Blogs, Podcasts, Wikis in Unternehmen”, und ich nannte kurz darauf mein Thema. Robert (Basic) meinte recht trocken, die Themen seien ähnlich und würden zueinander passen – ob wir die Sessions nicht zusammen legen wollten. Und bevor ich überhaupt wusste, welche Meinung ich dazu haben sollte, hatten Christian und ich “ja” gesagt :-)

Da viele ihr Interesse bekundet hatten (bei Christian viel mehr als bei mir), waren wir dann im zweiten Slot im grossen Raum mit vielen Leuten (40 oder 50? Keine Ahnung). Viel Zeit zur Vorbereitung blieb nicht. Wir sprachen kurz über das Vorgehen und vereinbarten, mit meinen Folien anzufangen und loszulegen. “Toller Plan”, dachte ich, “das kann nur schief gehen. Wir beide kennen uns nicht, kaum einer kennt uns, und wir wissen beide nicht, was der andere sagen will oder wird.

Tatsächlich habe ich von meinen 16 Folien nur eine Handvoll gezeigt. Was ich gut finde. Nicht weil ich nicht zu den Inhalten der Folien stehe, sondern weil wir durch die Folien einen guten Einstieg hatten, Christian direkt Beispiele aus der Praxis lieferte (u.a. Wikis, Podcasts) und eine Diskussion begann. Dann entwickelte sich ein Faden rund um Unternehmenskultur und Werte, der von allen gemeinsam gesponnen wurde. Viele unterschiedliche Ansichten ergänzten sich, “variierten sich” und ergaben ein Bild. Vielen Dank an Christian und die lebhaften Teilnehmer!

Dynamik

Irgend ein Militärstratege hat einmal sinngemäß gesagt: “Kein Plan überlebt die erste Schlacht, aber ohne Plan übersteht die Front nicht das erste Aufeinandertreffen.”. Mir hat das Erstellen der Präsentation sehr geholfen, meine Gedanken zu sammeln und mir bewusst zu werden, worüber ich sprechen will. Aber der tatsächliche Ablauf war viel dynamischer, lebhafter und mit vielen Bällen (Informationen und Bälle, die hin und her geworfen wurden) versehen, das hat mir wahnsinnig viel gebracht und Spaß gemacht. Man muss einfach nur die Dynamik zulassen, dann entsteht etwas Besonderes.

Fotos

Damals gab es tatsächlich schon Flickr, und tatsächlich gibt es Flickr auch noch. So kann ich auf meine Fotos von damals zurückgreifen und in Erinnerungen schwelgen im Fotoalbum BarCamp Frankfurt 2007.

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Wie ging es weiter?

In Folge geriet ich immer tiefer in einen Strudel aus Kommunikation, Kollaboration, Vernetzung und Veränderung. Im Jahr danach begann ich als 47-Jähriger ein PR-Studium. Obwohl ich scheinbar keine silbernen Löffel geklaut hatte kündigte ich nach über elf Jahren meinen Job bei einer Bank. Nach weiteren zwei turbulenten Jahren bin ich jetzt selbständig und Berater für Kommunikation und Kollaboration. Ich hätte mir das alles sparen können und weiterhin ein klassisches Rädchen 1.0 bleiben können. Wollte ich aber nicht, und will ich auch nicht. Vermutlich sagen das alle Süchtigen und Infizierten.

Doch deswegen war das BarCamp Frankfurt 2007 wie damals von mir angedroht nicht mein letztes BarCamp ;-) Pro Jahr bin ich etwa auf drei oder vier BarCamps. Dazu kommt eine dynamische Welt, von der ich vor sieben Jahren nichts geahnt hatte. Kommendes Wochenende fahre ich zum BarCamp Stuttgart, am Freitag danach zum Corporate Learning Camp nach Frankfurt.

Sehen wir uns dort?

P.S. Ich bin ich immer noch davon überzeugt, dass es nicht nur im Krieg sondern auch in Unternehmen gilt (Napoleon Bonaparte zugeschrieben):

Ein Mann riskiert nicht für einen jämmerlichen Sold sein Leben. Man muss seine Seele ansprechen, um ihn zu elektrisieren.

Andreas Schulze-Kopp veröffentlich auf seinem Blog ein Videointerview von Heike Simmet mit Andreas Bock über die Auswirkungen von Social Media unter anderem auf den Kundenservice und fragt: Wie seht Ihr die Zusammenhänge zwischen Social Media intern vs. extern? Meine Sicht darauf.

Damals

Viele Jahre funktionierte Unternehmenskommunikation (und damit auch Support) nach dem inzwischen veralteten Sender-Empfänger-Modell. Die Prozesse waren im Vergleich zu heute stabil. Änderungen dauerten Monate wenn nicht Jahre. Damit gab es recht klar definierbare Schnittstellen zwischen innen und außen. Inzwischen ist der Druck auf Unternehmen stark gewachsen. Zunächst war es der Konkurrenzkampf, der eine höhere Veränderungsgeschwindigkeit erforderte. Dann kam Social Media, Soziale Systeme manifestierten sich offen sichtbar, und dadurch werden die Kommunikationsketten und Prozessketten immer öfter aufgebrochen.

Projektarbeit quer durch das Unternehmen und seine Aufbaustruktur ist in vielen Unternehmen bereits Alltag. Zu den gewohnten Projektbeteiligten aus Abteilungen wie IT, Einkauf, Produktion oder Vertrieb kommen immer öfter ungewohnte Beteiligte hinzu: Mitarbeiter mit speziellem Wissen genau für das eine Projekt, externe Unternehmen, Partnerunternehmen, möglicherweise sogar Konkurrenzunternehmen, Kunden. Und dann sind da noch die Mitarbeiter 2.0…

Heute

Als Unternehmen oder verantwortlicher Unternehmensleiter muss ich mir über diese qualitative Veränderung im Klaren sein und im Unternehmen zusätzlich zu den „stabilen“ Prozessen für Routineaufgaben auch Netzwerke fördern und etablieren, die abweichende Kommunikation, Aufgaben und Prozessveränderungen ermöglichen.

Die Strukturen und Prozesse müssen – wie von Andreas Bock im Interview angesprochen – an die veränderte Welt angepasst werden, damit sie für Netzwerkeffekte belastbar werden und damit sie auch aus eigener Kraft angepasst werden können.

Deswegen kann kein Unternehmen auf Dauer nach außen hin 2.0 und innendrin 1.0 sein, die internen Aufbau- und Ablaufstrukturen würden daran zerbrechen. Und Strukturen bedeuten in Unternehmen immer Menschen, von denen Teile ablehnen, abwarten, mitlaufen oder vorpreschen.

Deswegen: Kein Social Media extern ohne intern.

Nachtrag: Vernetzte Firmen

Der Elektrische Reporter berichtet über vernetzte Firmen. Auf Facebook wurde ich durch Jan Westerbarkey auf das Video aufmerksam. Aber natürlich sind nicht die Firmen vernetzt sondern die Menschen darin und darum herum (auch über Unternehmensgrenzen hinweg) – so wie Jan und ich :-)

[ Direktlink Youtube ]

 

Bei meiner Stellensuche als Social Media Manager sehe ich viele Stellenanzeigen mit „Irgendwas mit Social Media“. Social Media ist hipp, Social Media ist in. Da scheint es für manche Unternehmen auch hipp zu sein, mit einem irgendwie social „Du“ die Bewerber anzusprechen – ganz als (Vor-) Zeichen einer social Unternehmenskultur.

Ich freue mich dann ob des von Anbeginn eines möglichen Arbeitsverhältnisses an vertrauten Tones. Very social und offen – das vermittelt einen Einblick in die Unternehmenskultur des potentiellen Arbeitgebers. So könnte der unbedarfte Leser und mögliche neue Social Media Manager des Unternehmens denken. Schließlich wird er mit vielen Bereichen des Unternehmens zu tun haben und kann sich schon einmal mit dem Ton und den Anreden im Unternehmen vertraut machen.

  • „Wir suchen Dich als unseren neuen…“
  • „Du hast Dich bereits intensiv mit…“
  • „Wir freuen uns auf Deine Bewerbung…“

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