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Interessante und reichlich Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen mit Themen wie Collaboration, Social Business, Social Enterprise, Social Media, Holocracy, Public Relations und Intranets.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Die 4 C´s der digitalen Kommunikation: Content, Context, Cooperation und Collaboration | Prof. Dr. Heike Simmet
    Prof. Dr. Heike Simmet: „Die Dynamik der Technologieentwicklung und die wachsenden Ansprüche der Kunden erfordern strategische Anpassungen der digitalen Kommunikation. Das neue Strategiekonzept lässt sich mit den 4 C´s Content, Context, Cooperation und Collaboration umreißen.“
  • Björn Eichstädt: Wer Social Business will, muss interne E-Mails abschaffen – Das CeBIT-Blog
    Björn Eichstädt zum Thema Social Collaboration in Deutschland/Europa:
    „Ich habe das Gefühl, aber das ist wirklich nur ein Gefühl, dass das immer noch alles sehr kleine Pflänzchen sind, die da wachsen. Auch in anderen Ländern. Wo die Early Adopter denken, dass Social schon längst wieder vorbei ist, da sind ganz viele Menschen noch immer nicht dort angekommen. Wir dürfen uns nicht von Facebook-Nutzerzahlen blenden lassen: die wahre Nutzung von Social Tools, egal ob privat oder im Business-Einsatz ist noch recht gering. In vielen Unternehmen gibt es Vorreiter und vorreitende Gruppen, aber in der Breite sind diese Tools und Kommunikations- sowie Interaktionsmechanismen sehr selten implementiert.“
    Unternehmen sollten sich fragen, ob sie warten sollen, bis diese Vorreiter ihnen weggeritten sind.
  • Social Enterprise: Konzerne bauen Online-Netzwerke für Mitarbeiter – computerwoche.de
    „Tobias Arns schätzt, dass sich inzwischen etwa ein Drittel der Dax-Unternehmen eigene Netzwerke eingerichtet haben. Vor einigen Jahren sei das noch mit sehr aufwendig gewesen, sagt der Social-Media-Experte vom IT-Branchenverband Bitkom (PDF-Link). ‚Früher musste man sich solch eine Social Software extra anfertigen lassen oder selbst programmieren. Heute gibt es gute Lösungen von der Stange.'“
  • Social Media Richtlinien – Der bunte Leitfaden für die Mitarbeiter oder steckt mehr dahinter? | Social Media Recht Blog
    „Social Media im Unternehmen. Für so manche handelt es sich dabei immer noch um eine Art verheißungsvolles #Neuland, das Unternehmen via Blogs, Facebook, Youtube, Google+, Twitter & Co neue Wege öffnet, um mit Kunden oder Bewerbern zu kommunizieren und Produkte oder Arbeitgeber vorzustellen. Aus Furcht den Anschluss zu verlieren, wird – leider immer noch all zu oft – erst einmal eine Facebook-Seite auf- und sodann der Praktikant an die Arbeit gesetzt (der kennt sich schließlich damit aus!).“
  • Holacracy Is Not The Answer To Your Employee Disengagement Issues | Social Enterprise Today
    Ein Wolf im Schafspelz bleibt ein Wolf.
    „It’s my belief organizations are disengaged today because they do not possess the open and collaborative types of participative behaviours that are necessary in today’s society. Holacracy might work for some but it doesn’t address the root issue for a disengaged employee or organization, which is … how can you and your organization become more humane?“
  • Collaborative Innovation: The Cure for Pharma’s Innovation Affliction? | LinkedIn
    Notably the healthcare and pharma branch that until now was always „closed shop minded“ starts to rethink innovation:
    „Reaching out and collaborating in a hub and spoke system is nothing new to the pharmaceutical industry but thanks to ubiquitous and pervasive connectivity there are more spokes and fewer hubs these days. This not only levels the playing field for small biotech companies but also creates diseconomies of scale for behemoth corporations that carry the weight of extensive overhead. InnoCentive, the open innovation company that connects searchers and solvers to create innovative solutions was born out of the challenges of Eli Lilly faced in the late 1990’s when their product pipeline dried up.“
  • PR 2014: Wir brauchen einen radikalen Schnitt! | PR-Doktor

    Ein sehr schöner Rant über einen Schnitt: Social Media ist nicht neu, nicht am kommen, keine separate Unternehmenseinheit sondern Teil des Unternehmen und Basis für viele, wenn nicht alle Unternehmenseinheiten.“Ein Weckruf für die Unternehmenskommunikation zum Jahresbeginn

    Es hat sich etwas gedreht. Dass wir uns mitten in einem der größten medialen Paradigmenwechsel seit Erfindung des Buchdrucks befinden, ist eigentlich klar – nur ebenso offensichtlich wie erstaunlicherweise immer noch nicht allen. Jedenfalls höre ich in Vorträgen, die ich zu PR- und Social-Media-Themen halte, immer noch erstaunlich oft Einwände wie: “Dieses Facebook ist doch nur vorübergehend.” – “Für Social Media haben wir in unserer Unternehmenskommunikation keinen Platz.” “Das bringt nichts.” “Ich würde mich ja einarbeiten, aber die Geschäftsleitung …”“

  • Die neuen Fesseln der Wissensarbeiter: Arbeit ohne festen Arbeitsplatz – computerwoche.de
    Lesenswertes Interview in der Computerwoche mit Ulrich Klotz über „die Arbeit“ und vor allem, wie derzeit deren traditionelle Organisation im Umbruch und vor Herausforderungen steht. Hierarchie ist unpassend für Wissensarbeiter.“Im Wettbewerb von morgen zählen gute Ideen und kreative Köpfe. Beide können sich in hierarchisch organisierten Firmen wenig entfalten, sagt der Informatiker und Arbeitswissenschaftler Ulrich Klotz. Lernen könnten Unternehmen dagegen von Open-Source-Communities.“
  • Carrera Online: Porsche digitalisiert die Unternehmenskultur – CIO.de
    „Nachrichten-, Wissens- und Kollaborationsportal – all das soll“Carrera Online“ sein. Über die neue Intranet-Plattform von Porsche können die Mitarbeiter des Stuttgarter Sportwagenherstellers nicht nur Informationen abrufen, sondern sich in Social-Web-Manier miteinander vernetzen und selbst aktiv werden – etwa in Form von Kommentaren oder Blog-Beiträgen.“
  • Facilitating Collaborative Learning: 20 Things You Need to Know From the Pros
    Gute Anregungen und Erklärungen nicht nur fürs Lernen sondern auch für Projekte in Unternehmen:
    „Groups tend to learn through “discussion, clarification of ideas, and evaluation of other’s ideas”. Perhaps information that is discussed is retained in long term memory. Research by Webb suggests that students who worked collaboratively on math computational problems earned significantly higher scores than those who worked alone. Plus, students who demonstrated lower levels of achievement improved when working in diverse groups.“
  • IF-Blog » Blog Archiv » Das Ende des Managements
    Nachdenkenswerte Fragen und Einwürfe zu dem klassischen Projektmanagement
    „Warum sprechen wir immer nur von “Managen” und “Managern” und nicht von Unterstützern oder Gestaltern?!
    Warum glauben wir, dass ein Projekt ein Anfang und ein Ende hat?!
    Wer kam auf die Idee, dass Ziele statisch sind?!“
  • This is Your Real Social Business Strategy Challenge

    „A few weeks ago, Altimeter Group published an infographic on the state of social business (see below), meant to promote their research on that same state of social business (in 2013), released in October. The “headline” of the infographic: “Social Media Matures, Yet Many Companies Still Lack a Strategic Foundation”.The infographic mainly focuses on the use of social media in the enterprise, just a piece of what social business in the broader sense is really about. Yet, the main findings (the lack of a holistic and cross-enterprise level strategy) can be applied to other social business domains such as social collaboration, to name just one of many more, as well. We still focus too much on social media and not enough on strategy, business and the bigger reality of social business.“

  • A Manifesto For A New Way Of Work – Chautauqua
    Zu illusionär oder einfach nur gewagt?
    „The new way of work is as big a break with the industrial model as the industrial model was with the time of artisanal and agricultural work that preceded the rise of steam power and electricity. Unlike that transition, however, we will not be looking for inspiration from armies, or the slave battalions that built the pyramids. No, instead we will look to nature, or the growth of cities for inspiration.“
  • [DE] Der heißeste Job im ‘sozialen Zeitalter’ in 2104: Chief Content Officer « Digital Naiv
    „Und nun wird – so Sofie De Beule – der heißeste Job im ‘sozialen Zeitalter’ ausgeschrieben: der des ‘Chief Content Officers’, denn 2014 ist – so Sofie – das Jahr, wo Content Marketing erwachsen wird und die Unternehmen ganze Abteilungen rund um ‘Social Media’ und ‘Content’ aufbauen. Neudeutsche Begriffe wie ‘Story Telling’ – ich habe es mal Geschichten erzählen genannt -, ‘Thought Leadership’, ‘Earned Media’ und ‘Word of Mouth’ schwirren durch die Gazetten und Blogs. Leute, die das können, brauchen und der CCO ist der Chef von allem“
  • Collaboration, Project Management, and Social Business: 2014 Trends to Watch Out For – Business 2 Community
    Weitere Trends: Mobile/BYOD, verteilte Teams, Ressourcenmanagement, Big Data, Power of Crowd.
    „1. Collaboration will Migrate from ‘Initiative’ to StrategyThis is already the case for many companies, but we often see a disconnect between what it means to implement collaboration software and what it takes to foster a collaborative culture. The raw truth is that it’s a combination of the two, and deploying collaboration programs successfully will require continual feedback, integration across the business, and cultural change agents.“
  • Experton Group stellt ersten Social Business Vendor Benchmark für Deutschland vor
    Laut Bericht hat die Experton Group viele Angebote geprüft. In den Grafiken zumindest landeten nur die ganz großen Anbieter. Lösungen für Kleine und kleine mittelständische Unternehmen zumindest sind davon IMHO nicht zu erwarten. Dennoch eine interessante Übersicht.“Erster Prüfstand für Anbieter von Social-Business-Software und -Services
    Die Benchmark-Studie erfasst Stärken und Schwächen von etwa 100 Social-Business-Anbietern
    Umfassende Orientierung für Entscheider in Anwenderunternehmen“
  • 10 Best Intranets of 2014

    Der jährliche Report der Nielsen Norman Group. Unternehmen müssen kräftig dafür zahlen, um geprüft zu werden. Der 314-seitige Report kostet dann 248 USD (Einzellizenz) bzw. 488 USD (Gruppenlizenz).“Intranet team sizes continue to grow at a slow but steady pace, while smaller organizations are producing the best intranets. Focusing on Agile development and wireframing methods, intranet teams are completing design and deployment within much shorter timeframes.“

  • BarCamps: Lernen, plaudern, gutes Chili essen – Gesellschaft – FAZ
    Ein Bericht über das BarCamp RheinMain im November 2013 auf dem Mediencampus in Dieburg. Unter anderem auch über unsere Hawaii/Hula-Session :-)
    „Zu „BarCamps“ gehen mittlerweile längst nicht mehr nur Nerds, sondern zum Beispiel auch Mitarbeiter der Bahn. Warum sind diese sogenannten Unkonferenzen so erfolgreich? Ein Besuch. „
  • Was ist Social Business? | der wissensarbeiter
    „Der Begriff Social Business ist gerade in aller Munde. Daneben existieren auch noch Begriffe wie Enterprise 2.0, Social Media, Web 2.0 usw. Eine sehr gute Definition aus der unten eingeblendeten Präsentation lautet:“

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Viel Spaß beim Lesen, ein erfolgreiches und gutes Jahr 2014 und… live long and prosper!

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Dieses Mal zum Jahresanfang kurz und knapp zu Leadership (Leaving by Excample), Social Media, Connected Workforce und Quartz.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • What gets done is what gets done — Better Humans — Medium

    Leaving by Example: „I often end the work week at Makeshift with the feeling that, although I’ve got a lot done, I’d need another whole week just to catch up. And that’s before I deal with the stuff that I’ll be facing the following week!It’s easily solved, right? Work late, work the weekend, and just pull more hours. Wrong. You’re probably setting yourself up for a bunch of problems down the line if you tackle it this way.“

  • Social Media Is For Listening
    „The important word in “social media” is not “media,” but “social.”“
  • Inspiration / Trends : The Connected Workforce (free Lowres PDF) ~EN
    „This book provides you with the insights of what is happening in business technology and helps you understand the urgency. It describes the holistic vision of how to use business technology well. But it goes much further: it also contains a practical roadmap for the execution of your digital transformation.“
  • Quartz

    Eine neue Zeitung. Warum finde ich so etwas nicht in diesem deutschen Internet? Ist es mein fehlerhaftes Suchen?“Quartz is a digitally native news outlet, born in 2012, for business people in the new global economy. We publish bracingly creative and intelligent journalism with a broad worldview, built primarily for the devices closest at hand: tablets and mobile phones.

    Like Wired in the 1990s and The Economist in the 1840s, Quartz embodies the era in which it is being created. The financial crisis that recently engulfed much of the world wasn’t just a cyclical decline or a correction or even a bubble bursting. It was a breaking point. And its shockwaves exposed a fundamentally changed economic order with new leaders and ways of doing business.“

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Viel Spaß beim Lesen, ein erfolgreiches und gutes Jahr 2014 und… live long and prosper!

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In den Unternehmen geht ein Angstwort um: Consumerization. Mitarbeiter, Führungskräfte und selbst Führungriegen setzen die IT ihres Unternehmen immer mehr unter Druck. Sie wollen ihr Leben nicht ändern, bloß weil sie arbeiten. Sie wollen dieselben Annehmlichkeiten genießen, die sie inzwischen als Konsument gewohnt sind. Und sie wollen schneller und besser arbeiten, als es  ihnen die IT ihres Unternehmen bietet. Die Unternehmens-IT verliert ihre Kunden. Was sie braucht sind stabile Beziehungen mit ihren Kunden.

Mitarbeiter benutzen zunehmend ihre privaten Geräte für ihre Arbeit. Dabei ist ihnen ziemlich schnuppe, ob es eine „Bring Your Own Device„-Policy in ihrem Unternehmen gibt. Waren es nach einer IDC-Untersuchung (gesponsort von Unisys) in 2010 noch knapp 31 Prozent der Information Worker, die private Geräte für den Zugriff auf geschäftliche Anwendungen nutzen, so stieg der Anteil in 2011 auf knapp 41 Prozent (Quelle: The Race is On: New Unisys-Sponsored Research Shows Enterprises Falling Further Behind Employee Usage of Consumer Technologies in Workplace).

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat in einem Dokument wichtige Aspekte zur Consumerization of IT zusammengefasst und kommt zu dem Schluss:

To be successful, CIOs need to be more proactive. Accepting the inevitability of the consumerization trend and preparing for it by rethinking how they run IT. CIOs should consider forging new, collaborative relationships with users, giving them freedom to make IT decisions, and teaching them how to assume responsibility for those decisions.

[ Zusammenfassung und Download als PDF: „The consumerization of IT- The next-generation CIO„]

Den Mitarbeiter geht es nicht um ihr Privatvergnügen. Denn sie emailen, twittern und arbeiten berufsbezogen im Urlaub oder im Bett (Quelle: PwC, bezugnehmend auf die IDC-Untersuchung):

  • 49% During vacation
  • 29% In bed

In den Neunzigern war die IT vieler Unternehmen ein Innovationstreiber, doch diese Rolle hat sie fast überall verloren. Nicht zuletzt aufgrund des allgegenwärtigen Kostendrucks hat sie sich in die Rolle eines reaktiven Dienstleisters zurückgezogen, der mit mehreren Policys seine Beschränktheit sogar noch zementiert und dabei die Anwender und Fachbereiche knebelt. Diese weichen aus, wann immer sie können. Anwender nutzen ihre eigene Geräte, Fachbereiche beziehen notwendige Dienste über den Browser von anderen Dienstleistern außerhalb des Unternehmens. Der IT laufen die Kunden weg.

Die CIOs und IT-Abteilungen versuchen zu reagieren. Die IT muss die Trends der Zeit erkennen und abschätzen, was dies für sie und das Unternehmen bedeutet. Was sind die Stärken, die Schwächen, die Chancen und die Risiken (SWOT-Analyse)? Daraus muss sie ihre Maßnahmen ableiten. Doch die Mitarbeiter sind erwachsen geworden und oft technologie-fitter als ihre Kollegen in der IT:

“Many company management teams cannot conceive of or perceive how their employees think about these social or collaborative processes enabled by the Internet platforms,” says Mike Willis, a partner at PwC and global XBRL leader with extensive experience in compliance and security efforts. “They did not grow up with them and are simply scared to death of relinquishing control of the processes to the masses.” (PwC)

PwC ist überzeugt, dass die CIOs die Bezieheungen mit ihren Kunden pflegen müssen:

CIOs need to forge an adult relationship with users.

In vielen größeren Unternehmen gibt es „Account Manager“ in der IT, die sich um die Fachabteilungen kümmern sollen, doch meistens verkümmern sie zu einer Auskunftei für notwendige Beantragungsformulare. Es geht um dauerhafte Beziehungen und darum, loszulassen und den Mitarbeitern mehr Veranwortung zu übergeben und ihnen zu vertrauen. PwC ist der Ansicht, dass der CIO davon profitiert:

Employee-satisfaction and flexibility benefits accrue only indirectly to the CIO. A direct benefit of consumerization is the CIO’s ability to turn “shadow IT” into “deputized IT.” CIOs of companies that have allowed Macintosh computers, for example, into their workplaces tell PwC that they typically find those users support themselves and each other. The same is true of iOS and Android mobile users, users of software as a service (SaaS) and other cloud services, and social networking users.

In dem Beispiel des Unternehmens Arinc („transportation communication engineering firm“) belegt PwC, dass Loslassen das Vertrauen der Mitarbeiter in die IT stärkt:

At Arinc, the culture of acceptance for consumer devices has helped the CIO gain trust and the freedom that comes with it, Napolitano notes: “Three-quarters of the organization has come back to us and said, ‘Hey, the things you have done in the past have made my life easier. So I am willing to trust you to do it again in the future.’”

PwC hat ein Framework mit sieben Ansätzen entwickelt, wie die IT mit der Consumerization umgehen sollte:

  1. View requests for support of personal or departmental technology as an indication that there is an opportunity for better results
  2. Promote the concept of shared ownership
  3. Assume heterogeneity
  4. View information systems as an onion
  5. View control as a means to an end, not the end itself
  6. Focus on intellectual assets first
  7. Remember, IT consumerization isn’t really new

Was das alles letztendlich für die CIOs bedeutet? PwC – und ich bin es auch – ist der Ansicht, dass es bei der Consumerization nicht um Technologiemanagement geht.

CIOs must embrace a democratic management approach
[…]
Certainly, tools and practices will emerge that facilitate better management, security, and control of end-user technologies such as PCs, mobile devices, applications, and cloud-provisioned services. But those tools will be effective only if they work in the real world of users who have high expectations.
[…]
New research in the psychology of work and in the neuropsychology of response to change helps show how, Lynch says: “What it boils down to is understanding and managing the self in terms of how do you respond to the necessity of inclusion, of collaborative decision making, of collective intelligence—that emotional intelligence piece that moves to understanding others.”
Investing in that kind of management and collaboration is essential to success in a workplace that seeks to get the most value from its employees’ varied strengths.

Für die IT-Abteilungen bedeutet dies: Es geht nicht um Implementierung und Administration von Technik sowie um Regelwerke und Verordnungen sondern um die Beziehungen mit den Anwendern, den Mitarbeitern des Unternehmens. Ein „Account Manager“ der IT muss sich vom „Kundenverwalter“ zum PR Manager wandeln. Von der Kontaktstelle für Vorschriften und Systeme zu demjenigen werden, der von der IT mit den Teilöffentlichkeiten (Publics“) im Unternehmen die Beziehungen (Relations) pflegt.

Die Unternehmens-IT braucht einen PR Manager.