Claudia Sommer beschreibt und beschreit geradezu „Das Ende der Link Economy„. Ich glaube nicht daran, ich bin dagegen, und ich gebe nicht auf.

Claudia Sommer hätte darüber schreiben können, ob sie das Ende der Link Economydas gut oder schlecht findet. Hat sie aber nicht. Sie hat das Ende beschrieben und „nur“ prophezeit:

Der von Facebook eingeführte Like Button ist Anfang vom Ende der Link Ökonomie und der Beginn des Web 3.0.

Ich halte das Ende der Link Economy, wenn es denn dann kommt, für schlecht. Ja, auch ich benutze den Like Button. Ja, mir gefallen auch Texte, Bilder, Videos. Aber ich gebe nicht auf, meine (Mis-)Wertschätzung und vor allem auch meine Meinung auf mehreren Wegen zu bekunden. Nicht immer passt es gerade. Nicht immer habe ich Zeit, Lust und Laune zum Verlinken. Doch Kommentare, Links und Zitate sind nicht tot und werden es auch nicht sein. Denn ich gebe nicht auf.

  • Ich like – na und? Wieso nicht?
  • Ich schreibe einen Artikel in meinem INJELEA-Blog und verlinke.
  • Ich poltere als Der Taumler, verlinke, zitiere.
  • Ich twittere, verlinke mit Kurz-URLs und kommentiere kurz und knapp.
  • Ich setze Facebook-Statusmeldungen ab – inklusive Links. Ich kommentiere auf Facebook die Statusmeldungen anderer.
  • Ich führe wieder eine Blogroll. Ich baue sie wieder auf. Und ich freue mich über einen Linktausch via Blogroll, wenn er nett zustande kommt – durch Dialog und Kommunikation wie mit mediaman evolution.

Ich glaube nicht an den Tod der Link Economy. Sie wird neben dem „Liken“ weiterbestehen und im Gegensatz dazu den Dialog am Leben erhalten. Nur mit „Like“ oder „Dislike“ alleine lässt es sich nicht leben. Oder reicht es Ihnen, wenn Ihnen Ihre Frau / Ihr Mann dutzende Male einen Kuss überbretzelt, aber kein einziges Wort mit Ihnen wechselt?

Der Tod der Link Economy? Nur über meine Leiche – oder durch das Leistungsschutzrecht!

P.S. Sie können helfen, das Leistungsschutzrecht zu verhindern ;-)

Das Ende der Link Economy
7 Kommentare
  1. twingly DE sagte:

    Freitag.de, LR-Online.de und t-online.de mögen Links zu ihren Artikeln. Geht so einfach wie Blog-Beitrag schreiben, Artikel dort verlinken und Twingly anpingen (www.twingly.com/ping) – Fragen gerne an mich :) LG, @anmara

    • Frank Hamm sagte:

      Der Kommerz… die Gefahr sehe ich auch. Andererseits: Solange es nicht wirklich ein Massenphänomen wird, hält sich das in Grenzen IMHO Es ist wie eine Erkältung, die immer wieder kommt. Solange es nicht eine ernsthafte Grippe wird ;-)

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