Zu Jörg Petermann’s "Tutorial: Unabhängige Feedburner-Statistiken" gibt es eine Ergänzung zur Verwendung mit PHP. In seinem Tutorial beschreibt Jörg:

Wie kombiniere ich die Vorteile von Feedburner mit der Flexibilität eines Weblogs? Auf die wiederholt gestellte Frage einiger Leser gibt das mein vorliegende Praxis-Tutorial Antwort und erläutert die Vorteile.

Dabei verwendet Jörg die .htaccess Datei des Apache Webservers und das Apache Modul mod_rewrite, um Zugriffe auf eigene RSS- oder ATOM-Feeds (z.B. "http://www.meine-website.de/feed.rss") auf den Feedburner-Feed umzuleiten (z.B. "http://feeds.feedburner.com/demo").

Jedoch gibt es Gegebenheiten, welche diese Lösung verhindern:

  • Manche haben keinen Apache (schade…)
  • das Rewrite Module steht
    nicht zur Verfügung (Hoster fragen)
  • die Verwendung der htaccess ist nicht
    möglich (Hoster fragen).

Bei der Verwendung von PHP gibt es einen Workaround – in andern Programmierumgebungen sicherlich einen ähnlichen. Ihr legt eine PHP-Datei an (z.B. "rss.php"). In diese Datei schreibt Ihr nur diesen Inhalt:

   <?
   header("Location: http://feeds.feedburner.com/demo");
   ?>

Diese Anweisung instruiert den aufrufenden Browser, anstelle der Datei "rss.php" die entsprechende (eigene!) Datei bei Feedburner aufzurufen. Gleichzeitg erhält der Browser den HTTP-Statuscode 302:

The requested resource resides temporarily under a different URI. Since the redirection might be altered on occasion, the client SHOULD continue to use the Request-URI for future requests.

Bedeutet: Der Browser soll auch beim nächsten Mal diese Datei "rss.php" aufrufen, also nicht zukünftig direkt bei Feedburner nachsehen.

Anschließend müsst Ihr in Eurer Blog-Software die Verweise zu dem (den) RSS-Feed(s) auf diese Datei "rss.php" umschreiben. Dies geschieht je nach Blog-Software:

  • im verwendeten Template bei den Header-Angaben
  • im verwendeten Template an anderer Stelle (z.B. im Panel rechts / links oder in der Fußzeile)
  • in der Konfiguration der Blog-Software