Seit kurzem habe ich neue Visitenkarten von MOO und weiß außerdem, wozu Visitenkarten, Wordle und QR Codes gut sind: Zum Angeben. Jedenfalls hoffe ich, dass es mit den neuen Visitenkarten klappt ;-)

Visitenkarten

Meine Visitenkarten gingen zur Neige, und eine andere Telefonnummer habe ich inzwischen auch. Zeit also für neue Visitenkarten. Abgesehen von der Frage "Was soll drauf?" stellte ich mir noch die Frage: "Wer druckt mir meine Visitenkarten?". Nachdem ich des Öfteren von MOO gehört hatte (ja, Mundpropaganda scheint auch in Webzeiten noch oral zu funktionieren) probierte ich MOO aus – und ich bin sehr zufrieden.

MOO Visitenkarten und Etuis


Alleine der Bestellvorgang macht einfach Spaß. Einfach und Spaß. Ruck-Zuck sind Bilder hochgeladen. Die Bilder hatte ich zuvor mit Inkscape in den angegebenen Maßen erstellt.  Hoch geladen, zwei Visitenkarten "designed" (okay, ziemlich gefrickelt. Wollte mir halt Designer und Grafiker sparen), ein paar Angaben gemacht, noch ein Lederetui und ein Acryletui dazugetan, Bestellung abgeschickt und noch eine lustige Email bekommen. Nach etwa einer Woche war alles da (kommt von der Insel der Queen). Die Schachteln der Visitenkarten waren mit Papierstreifen umwickelt:

Your MOO Business Cards are printed and hand-pocked in London, England.

Just so you know, the paper used for these cards was sourced from sustainable forests, and the structure of this box was made from recycled pulp.

I know I’m just a bit of extra paper, but I’m recycled too. Don’t forget to drop me into the recycling bin as you kiss me goodbye.

Na ja, das letzte habe ich nicht allzu ernst wörtlich genommen…

Alles sieht gut aus und fühlt sich gut an. Gut verarbeitet. Jetzt kann ich wieder angeben :-)

Wordle

Angeben werde ich auch mit einer Tag Cloud, die ich mit Wordle erstellt habe, und die auf der Hinterseite der einen Visitenkarte ist (oder Vorderseite? Wo ist bei einer Visitenkarte vorne und wo hinten?).

Visitenkarte: Tag Cloud

(Ja, ich weiß: Andere hatten schon vor Jahren eine Schlagwortwolke auf ihrer Visitenkarte. Wollte ich aber damals auch schon machen, hatte ich wieder vergessen. Könnte an meinem Alter liegen. Hm, wie alt …?)

QR Code

Ein QR Code ist ein zweidimensionaler Barcode (2D-Code), den man für alles mögliche benutzen kann. Beispielsweise, um eine Internetadresse wie http://purl.oclc.org/net/frank-hamm auf Papier zu drucken:

QR Code: http://purl.oclc.org/net/frank-hamm

Den QR Code bekam ich von dem QR-Code Generator von Kaywa. Schön, gelle? Aber ziemlich witzlos.

Es sei denn, ich treffe jemanden, dem ich meine Visitenkarte mit diesem QR Code gebe.

Visitenkarte

Denn dieser "Jemand" hat auf seinem Smartphone beispielsweise so wie ich auf dem iPhone den Neoreader installiert. "Jemand" fotografiert den QR Code, den der Neoreader liest. Wenn das Foto gelungen ist (z. B. schön scharf) dann sagt der Neoreader brav: "Hey, ich habe da diese Adresse gefunden: http://purl.oclc.org/net/frank-hamm. Soll ich die aufrufen?". 

"Jemand" klickt tippt brav auf "ja" (oder war es "okay"?) und … voilà: Im Browser geht die Seite mit meinem kompletten Profil auf. E-Mailadresse, postalische Adresse, Lebenslauf, alles über mich (was ich über mich preisgeben will – der Rest dauert halt etwas länger).

Und wenn "Jemand" keinen QR Code-Reader hat, dann trumpfe ich erst so richtig auf, erkläre alles, werfe noch eine Demosession ein und gebe an!

Eigentlich müsste der Neoreader auch noch meine Adresse in den Favoriten ablegen. Das wäre cool, gelle ;-)

Schade

Das Blöde an der ganzen Sache ist halt nur, dass ich einfach hinter dem Trend herlaufe. Bis ich das alles kapiert hatte, waren alle schon viel schneller und haben ihre Visitenkarte inklusive QR Code sogar schon ins Netz gestellt und darüber getwittert. Schade, es wäre so schön gewesen, damit anzugeben Erster zu sein. Wirklich Schade. Sogar die Wii hatten andere schon vor mir ;-)