Mein INJELEA Blog läuft seit 2005 mit LifeType, das allerdings seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr weiterentwickelt wird. Außer etwa einem Patch im Jahr kommt da nichts mehr. Eine Zeit lang habe ich zwischen Drupal und WordPress für INJELEA – DNA (Der Nächste Anfang) geschwankt. Drupal 7 soll ja wirklich gut werden. Andererseits wäre das bei mir für einen eigenen Auftritt mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich blogge und habe einige statische Seiten.

Zum Gedankensammeln und für komplexere Strukturen benutze ich derzeit noch DokuWiki, ebenfalls auf INJELEA. Doch für das persönliche Gedankensammeln und bearbeiten von Ideen, Vorbereiten von Blogartikeln, Notizen erstellen etc. benutze ich inzwischen hauptsächlich Evernote.

Ich habe mich für WordPress 3.0 entschieden, die Resonanz darauf lässt auf ein recht stabiles System schließen. Inzwischen bekomme ich meine alten Blogartikel nach kleineren (selbstverschuldeten) Schwierigkeiten gut nach WordPress:

  • Export aus LifeType: Per SQL eine Tabelle erstellen. Die exportiere ich als CSV
  • CSV bearbeiten: Verweise auf Smileys im eigenen Webauftritt ersetzen, Page-Trenner ersetzen
  • Importieren der Blogartikel in WordPress mit dem CSV Importer.
  • Die Kommentare werde ich nicht übernehmen (schade eigentlich, aber das ginge nur entweder manuell oder mit ebenfalls sehr hohem Aufwand mit SQL, Tabellen)

Was als großer Brocken noch bleibt:

  • "Meta-Funktionalität" von WordPress für meine Installation festlegen (grundsätzlich: Primär Newsroom oder Blog)
  • Grundsätzliche Struktur der Site festlegen: WordPress als alleiniges CMS oder in Verbindung mit DokuWiki. Unterverzeichnisse oder Subdomains.
  • Funktionalitäten des Blogs festlegen (läuft auf Plugins hinaus)
  • Aufbau des Blogs bezüglich Seiten, Blogartikel, Kategorien definieren.
  • Design entwickeln (Templating)

Zuerst hatte ich zwar die Installation und die Datenmigration behandelt, das betrachte ich aber als "Machbarkeitsstudie", die mit recht wenig Aufwand verbunden war. Sie verschaffte mir eine sehr gute Einschätzung hinsichtlich Umfang und Aufwand.

Doch von der Vorgehensweise her kommt der große Brocken zuerst. Den werde ich Stück für Stück in kleinen Happen abarbeiten. Schließlich habe ich derzeit auch noch andere Prioritäten. Insbesondere den letzten Punkt (Design) werde ich eventuell als "Live-Operation" mit der ansonsten produktiven Umgebung durchziehen und da auch Feedback einholen.