Vor kurzem habe ich ein "KaffeeStöckchen" gefangen und gleich wieder weitergeworfen. Als ich vor fast zwei Jahren mit Bloggen anfing, habe ich mich gleich über diese merkwürdigen Stöckchen gewundert und mich gefragt, um was es da eigentlich geht und wie das mit den Stöckchen funktioniert. Der Wikipedia-Artikel ist auch nicht wirklich hilfreich.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Irgend jemand stellt ein paar Fragen und veröffentlicht die in seinem Blog und / oder schickt sie an andere Blogger. Du liest das Stöckchen oder erhälst ein Mail, in der Du auf das Stöckchen hingewiesen wirst. Nehmen wir an, Du liest das Kaffee-Stöckchen. Was machst Du jetzt?

  • Du erstellst einen Artikel in Deinem Blog mit einem Titel, wo irgendwo "Stöckchen" drin vorkommt oder Du wiederholst den Titel, den ich verwendet habe.
  • Dann kopierst Du die Fragen aus meinem Artikel (meine Antworten weglassen) und beantwortest sie, wie es Dir gerade in den Sinn kommt.
  • In Deinem Artikel setzt Du einen Hinweis und einen Link auf meinen Stöckchen-Artikel.
  • Und Du wirst das Stöckchen weiter (siehe unten).
  • Dann solltest Du bei meinem Artikel einen Hinweis auf Deinen Artikel setzen. Falls es mit einem Trackback klappt, ist es okay. Du kannst aber auch einfach einen Kommentar bei mir hinterlassen, so wie ich es beim Stöckchen-Artikel bei Oliver Gassner gemacht habe.

Das war es schon :-)

Stöckchen sind für mich eine schöne Sache, um andere Blogger ein Stückchen besser kennen zu lernen oder um anderen etwas mehr über mich zu erzählen. "That's it", würde jetzt Robert Basic sagen :-)

Irgendeiner fängt damit an und schreibt einen Stöckchen-Artikel mit ein paar Fragen. Entweder ganz allgemeine Fragen oder Fragen zu einem bestimmten Thema; beispielsweise zu Kaffee. Dann sagt er entweder "Wer will, soll es auffangen", oder er schreibt im Artikel bereits die Blogger rein, die das Stöckchen beantworten sollen (zur Sicherheit dann noch eine Email an die Blogger). Die erste Möglichkeit ist natürlich super für Leser eines Blogs, die sich einfach mal ranwagen wollen, aber bisher noch nicht bekannt sind. Bei der zweiten Möglichkeit kann es passieren, dass die anderen Blogger keine Lust haben, grundsätzlich keine Stöckchen fangen oder, oder …

Die "Regeln" sind gar nicht mal so eindeutig, imho. So hat Oliver Gassner das Stöckchen in Twitter ausgeworfen und jeden aufgefordert, der es liest, es aufzufangen. Ich hab dann in meinem Stöckchen einfach festgelegt, dass es jeder auffangen kann. Mein Fake Dog würde sagen: "Mir doch egal, was so ein blöder Blogger sagt. Ich schnappe mir jedes Stöckchen – Hauptsache, es fliegt!"

Manchmal legt ein Blogger auch genau die Anzahl der Blogger fest, die darauf antworten können. Kann natürlich sein, dass andere Blogger das mit den Stöckchen-"Regeln" anders sehen, aber mir gefällt es so.

So, jetzt trinke ich erst mal einen schönen, guten Espresso mit Kardamon drin. Schreibt doch einfach mal ein Stöckchen und werft es in die Luft, vielleicht fange ich es ja ;-)