Nach der Eröffnungsrede der Hochschulpräsidentin, Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, führt Ute Köhler in die Entwicklung der Kommunikationskanäle ein und gibt einen Überblick der heutigen Organisation (z.B. Twitterwall, Hashtag #zopr).

Liveblogging findet statt auf www.pr-fundsachen.de.

Thomas Pleil – PR der Zukunft: Was bringt das Netz?

Prof. Dr. Thomas Pleil, Leiter des Studiengangs Online-Journalismus, gibt einen Überblick über die Entwicklungen in der PR („PR der Zukunft: Was bringt das Netz?“) und bringt das Beispiel H&M, die aufgrund der Social Web Aufforderungen, Filialen in Israel gründete.

Google bringt einen Browser: Ein Weblog bringt die Nachricht, die schließlich auch in der Printausgabe der Financial Times Deutschland und in den Tagesthemen.

Google Maps: Google Maps bietet nicht nur Hotels und Routen an, sondern auch Bewertungen durch Anwender.

Es gibt zu fast jedem Thema, Produkt, Dienstleistungen Kommentare und Bewertungen (besonders die Tourismusindustrie), auf die sich andere Anwender verlassen.

Krisenmanagement am Beispiel Ford:@ScottMonty als Social Media Manager greift ein.

Pressesprecher 2.0: Der Pressesprecher von Condo macht ein Foto von ihr und veröffentlicht es auf Twitpic.

PR 2.0

Public Relations 1.0: Botschaft => Gatekeeper => Massenmedien => Stakeholder

PR 2.0 löst PR 1.0 nicht ab, erweitert PR-Arbeit jedoch massiv und schafft neue Wege und Netzwerke.

Insbesondere der Vormediale Raum als Soziale Netzwerke mit z.B. Microblogging, Foren, Weblogs, Bookmarks, Empfehlungssites, Social Networks, Videosites sorgen für zunehmende Komplexität.

PR muss erst einmal zuhören (Monitoring) in der Netzkultur (Transparenz, Dialog, Vertrauen, Selbstorganisation). Ohne Online geht es nicht mehr: Online-PR ist ein zentraler Baustein für heutige PR.

Muss jeder die "neue" Online-PR machen?

Nicht jede Organisation muss per se Online-PR machen, jedoch berücksichtigen und für sich evaluieren. Online-PR existiert nun als Internet-PR (klassisch, Monolog) und Cluetrain-PR (Dialog). Zu berücksichtigen sind die Auswirkungen und Beziehungen zur Kultur im / des Unternehmens.

Unternehmen müssen zunächst eine Analyse und Entscheidung herbeiführen auf Basis von Gesellschaft, Umwelten, Organisation, Personen, Technik.

  • PR-Forschung: Orientierung und Potenzialanalysen
  • Methonden: z.B.: Netzwerkanalysen, Feldforschung
  • Messbarkeit: Online-Reputation

Das Modell der Lehre ergänzt sich vom reinen Hörsaal-Modell um Konnektivismus (mit Hilfe von Social Media und eigenem Doing). Nicht nur zuhören, sondern auch selber machen :-)

Wo geht es hin:

  • Internet:
    • Location Enebled Mobile Internet
    • Social Networks überall (z.B. Suche)
  • Online-PR:
    • Treiber des Kulturwandels im Unternehmen,
    • Verbindung zu Innovations- und zu Wissensmanagement,
    • Berufsbild Social Media Manager

Präsentation auf Slideshare

Die Präsentationen der Veranstaltungen gibt es auf Slideshare/ZukunftOnlinePR