Zwei Jahre Blog, oh Mann

Sogar noch einen Monat mehr: Zwei Jahre und einen Monat ist es
jetzt …

Sogar noch einen Monat mehr: Zwei Jahre und einen Monat ist es
jetzt her, dass ich es geschafft!
habe, meinen ersten Blogeintrag loszuwerden. Und heute lese ich, wie
Wolfgang auf
ein "edles" Jahr zurückblickt
. Wie sich vieles tat,
gewollt oder ungewollt.

Irgendwie muss ich da an meine "Bloggerzeit" denken. Es ist wohl auch Zeit
für mich einmal zurückzublicken:

  • Eigentlich wollte ich draußen einiges testen, was
    man in der IT eines Unternehmens nicht mal schnell rumprobieren kann.
  • Eigentlich aber war ich auf der Suche. Nach etwas. Nach mehr.
    Nach etwas anderem. Dann stolperte ich über eine Blogsoftware,
    die ich installierte. 
  • Eigentlich war mir nicht bewusst, was ich tat.
  • Eigentlich stolperte ich damit in das Bloggen. Zuerst
    schrieb ich drauf los über Triviales und Erlebtes. Es
    passierte. Einfach so.
  • Dann über mehr von dem, was ich erlebte und was mich
    beschäftigte. Über noch mehr.
  • Und dann, irgendwann, bemerkte ich, dass mich immer mehr immer
    andere Dinge beschäftigten.
  • Spätestens im Herbst letzten Jahres dann legte jemand
    einen Schalter um. War ich dieser jemand?
  • Die Technik zählte nicht mehr, war unwichtig. Das
    Sprechen mit Menschen. Das Fühlen der Menschen. Von sich
    selbst.
  • Mit Online Conversations und im richtigen Leben. Über und mit Unternehmenskultur, Unternehmenskommunikation, Public Relations, Web 2.0, Enterprise 2.0.
  • Das Beschäftigen damit, was wirklich wichtig ist.
    Menschen. Gespräche. Wertschätzung.
  • Und doch beschäftigt mich auch das, was mich im Beruf
    beschäftigt. Gerade deswegen. Weil gerade auch im Beruf die
    Menschen, die Gespräche und die Wertschätzung wichtig sind. Auch wenn das viele nicht unbedingt so sehen. Ich sehe es so.
  • Ich schlug einen anderen Weg ein. Einen Weg, von dem ich immer
    noch nicht weiß, wohin er führen wird.
  • Einen
    schönen Weg. Weil ich immer wieder mit vielen netten Menschen
    sprechen kann. Online und offline.
  • Ich gehe gerne diesen Weg. Ich weiß immer noch nicht
    so genau wohin. Aber das ist mir gar nicht so wichtig.

Ich freue mich. 

… ach, irgendwie bin ich schräg drauf.

Autor: Frank Hamm

Frank Hamm](https://frank-hamm.com) (* 14. April 1961 in Ingelheim am Rhein) ist ein deutscher Kommunikationsberater, Blogger und Autor. Hamm lebt in der Ortsgemeinde Selzen (Rheinhessen). Im INJELEA-Blog behandelt er seit 2005 Fachliches aus Kommunikation, Produktivität, Kollaboration und Intranets. Als Der Entspannende berichtet Hamm über Wandern, Genuss und Kultur in Deutschland. Sein gleichnamiges Blog gehört zu den etablierten deutschsprachigen Wanderblogs. Subjektives aus Raum und Zeit veröffentlicht er in seinem Kolumnen-Blog Der Schreibende. In den Sozialen Medien ist Hamm aktiv auf Twitter als @DerEntspannende und als @fwhamm, auf Facebook als Der Entspannende und auf Instagram als Der Entspannende. Nachrichten und Anfragen beantwortet Hamm per E-Mail via frank@frank-hamm.com.